Archiv: (Vor-)Geschichte / (pre-)history


23.10.2026 - 21:41 [ theConversation.com ]

Two small Arab parties may decide Israel’s election

There are about 2.1 million Arab-Israelis, making up roughly 21% of the country’s population. Their interests tend to be represented by Ra’am and the Joint List, both of which have played a more prominent role in Israeli politics in recent years.

In the aftermath of the 2021 election, the Ra‘am party leader, Mansour Abbas, joined with opposition leaders from across the political spectrum to unseat Netanyahu. This made Ra’am the first independent Arab party to join an Israeli coalition.

Naftali Bennett’s government collapsed after one year, opening the door for Netanyahu to return.

21.10.2026 - 19:54 [ Times of Israel ]

Day after meeting opposition chiefs, Golan says Arab parties could be in next government

(September 27, 2026)

Yair Golan, chair of the left-wing Democrats party, said Sunday that an Arab party could be part of the next government, exposing a fault line among opposition leaders less than a day after they met to coordinate their campaigns and pledged not to attack one another ahead of the October 27 election.

“We believe that an Arab party can be part of the government. It is natural, right, appropriate and democratic,” Golan told the Kan public broadcaster.

18.10.2026 - 14:39 [ Bundesverfassungsgericht.de ]

Urteil vom 27. Februar 2008

Die heimliche Infiltration eines informationstechnischen Systems, mittels derer die Nutzung des Systems ĂŒberwacht und seine Speichermedien ausgelesen werden können, ist verfassungsrechtlich nur zulĂ€ssig, wenn tatsĂ€chliche Anhaltspunkte einer konkreten Gefahr fĂŒr ein ĂŒberragend wichtiges Rechtsgut bestehen. Überragend wichtig sind Leib, Leben und Freiheit der Person oder solche GĂŒter der Allgemeinheit, deren Bedrohung die Grundlagen oder den Bestand des Staates oder die Grundlagen der Existenz der Menschen berĂŒhrt. Die Maßnahme kann schon dann gerechtfertigt sein, wenn sich noch nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit feststellen lĂ€sst, dass die Gefahr in nĂ€herer Zukunft eintritt, sofern bestimmte Tatsachen auf eine im Einzelfall durch bestimmte Personen drohende Gefahr fĂŒr das ĂŒberragend wichtige Rechtsgut hinweisen.

Die heimliche Infiltration eines informationstechnischen Systems ist grundsÀtzlich unter den Vorbehalt richterlicher Anordnung zu stellen.

(…)

Das Schutzgut dieses Grundrechts ist die rĂ€umliche SphĂ€re, in der sich das Privatleben entfaltet (vgl. BVerfGE 89, 1 <12>; 103, 142 <150 f.>). Neben Privatwohnungen fallen auch Betriebs- und GeschĂ€ftsrĂ€ume in den Schutzbereich des Art. 13 GG (vgl. BVerfGE 32, 54 <69 ff.>; 44, 353 <371>; 76, 83 <88>; 96, 44 <51>). Dabei erschöpft sich der Grundrechtsschutz nicht in der Abwehr eines körperlichen Eindringens in die Wohnung. Als Eingriff in Art. 13 GG sind auch Maßnahmen anzusehen, durch die staatliche Stellen sich mit besonderen Hilfsmitteln einen Einblick in VorgĂ€nge innerhalb der Wohnung verschaffen, die der natĂŒrlichen Wahrnehmung von außerhalb des geschĂŒtzten Bereichs entzogen sind. Dazu gehören nicht nur die akustische oder optische WohnraumĂŒberwachung (vgl. BVerfGE 109, 279 <309, 327>), sondern ebenfalls etwa die Messung elektromagnetischer Abstrahlungen, mit der die Nutzung eines informationstechnischen Systems in der Wohnung ĂŒberwacht werden kann. Das kann auch ein System betreffen, das offline arbeitet.

193

DarĂŒber hinaus kann eine staatliche Maßnahme, die mit dem heimlichen technischen Zugriff auf ein informationstechnisches System im Zusammenhang steht, an Art. 13 Abs. 1 GG zu messen sein, so beispielsweise, wenn und soweit Mitarbeiter der Ermittlungsbehörde in eine als Wohnung geschĂŒtzte RĂ€umlichkeit eindringen, um ein dort befindliches informationstechnisches System physisch zu manipulieren. Ein weiterer Anwendungsfall des Art. 13 Abs. 1 GG ist die Infiltration eines informationstechnischen Systems, das sich in einer Wohnung befindet, um mit Hilfe dessen bestimmte VorgĂ€nge innerhalb der Wohnung zu ĂŒberwachen, etwa indem die an das System angeschlossenen PeripheriegerĂ€te wie ein Mikrofon oder eine Kamera dazu genutzt werden.

194

Art. 13 Abs. 1 GG vermittelt dem Einzelnen allerdings keinen generellen, von den ZugriffsmodalitĂ€ten unabhĂ€ngigen Schutz gegen die Infiltration seines informationstechnischen Systems, auch wenn sich dieses System in einer Wohnung befindet (vgl. etwa Beulke/Meininghaus, StV 2007, S. 63 <64>; Gercke, CR 2007, S. 245 <250>; Schlegel, GA 2007, S. 648 <654 ff.>; a.A. etwa Buermeyer, HRRS 2007, S. 392 <395 ff.>; Rux, JZ 2007, S. 285 <292 ff.>; Schaar/Landwehr, K&R 2007, S. 202 <204>). Denn der Eingriff kann unabhĂ€ngig vom Standort erfolgen, so dass ein raumbezogener Schutz nicht in der Lage ist, die spezifische GefĂ€hrdung des informationstechnischen Systems abzuwehren. Soweit die Infiltration die Verbindung des betroffenen Rechners zu einem Rechnernetzwerk ausnutzt, lĂ€sst sie die durch die Abgrenzung der Wohnung vermittelte rĂ€umliche PrivatsphĂ€re unberĂŒhrt. Der Standort des Systems wird in vielen FĂ€llen fĂŒr die Ermittlungsmaßnahme ohne Belang und oftmals fĂŒr die Behörde nicht einmal erkennbar sein. Dies gilt insbesondere fĂŒr mobile informationstechnische Systeme wie etwa Laptops, Personal Digital Assistants (PDAs) oder Mobiltelefone.

195

Art. 13 Abs. 1 GG schĂŒtzt zudem nicht gegen die durch die Infiltration des Systems ermöglichte Erhebung von Daten, die sich im Arbeitsspeicher oder auf den Speichermedien eines informationstechnischen Systems befinden, das in einer Wohnung steht
(vgl. zum gleichlÀufigen VerhÀltnis von Wohnungsdurchsuchung und Beschlagnahme BVerfGE 113, 29 <45>).

18.10.2026 - 14:29 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

Karlsruhe erlaubt PrĂ€ventiv-Spionage und TotalĂŒberwachung Einzelner

(Februar 27, 2008)

Karlsruhe: Die Salamitaktik der Polizeistaatler ist heute im Grundsatz aufgegangen. Das Bundesverfassungsgericht hat heute zwar das NRW-Verfassungsschutzgesetz gekippt und ein neues Grundrecht auf „GewĂ€hrleistung der Vertraulichkeit und IntegritĂ€t informationstechnischer Systeme“ geschaffen. Das zĂ€hlt aber nicht, wenn Exekutivbehörden „tatsĂ€chliche Anhaltspunkte einer konkreten Gefahr“ haben.

Und:„Die Maßnahme kann schon dann gerechtfertigt sein, wenn sich noch nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit feststellen lĂ€sst, dass die Gefahr in nĂ€herer Zukunft eintritt“.

17.10.2026 - 10:36 [ Neues Deutschland ]

Trumps Drohung: HĂ€nde hoch, Diesel her!

(October 1, 2026)

Alles nur, weil Trump seine Umfragewerte mit einem kurzen MilitĂ€r-Quickie im Iran pushen wollte. Das jedoch löste eine destruktive Kettenreaktion sondergleichen aus, wie ein Elefant, nein, eine Atombombe im Porzellanladen. Diese Ära wird in ein paar Jahren zumindest gute Serien auf Netflix oder HBO erzeugen, und man wird sich fragen, wie zum Teufel ein Mensch wie Trump je an die Macht kommen konnte.

15.10.2026 - 22:22 [ Economist.com ]

Israel’s Arab parties could be the kingmakers in its election

They are eager to change the government

11.10.2026 - 22:29 [ Ynetnews.com ]

Bennett says Netanyahu could serve as minister in his cabinet, drawing fury from opposition leaders

Former Prime Minister Naftali Bennett triggered a public clash within the camp seeking to replace Benjamin Netanyahu on Sunday after saying he would have no objection to the incumbent prime minister serving as a minister in a future Bennett-led government, provided he accepted a series of fundamental reforms. Within hours, three other opposition leaders rejected the prospect, insisting Netanyahu should have no place in the next cabinet.

08.10.2026 - 22:27 [ Euronews.com ]

MĂ©lenchon declares ‘Bastille retaken’ after major student rally in Paris

The storming of the Bastille in 1789 marked a major turning point in the French Revolution and became a symbol of the people’s resistance to royal authority.

The leader of France Unbowed and his allies have been accused by their opponents of stoking unrest and manipulating young people for political gain. Mélenchon has rejected these criticisms, underlining that despite the fact that his party supports the protests, they were independently launched by students.

The student and professional union coalition has called for another day of protests and strikes on 13 October, with a further major mobilisation planned for 17 October.

08.10.2026 - 21:54 [ Westendverlag,de ]

Thomas Fazi: Die BrĂŒsseler Tyrannei

Die EuropĂ€ische Union wurde auf der Grundlage von Versprechen von Frieden, Freiheit, Wohlstand und strategischer Autonomie gegrĂŒndet. WofĂŒr steht sie heute? Krieg, Zensur, Autoritarismus, wirtschaftliche Stagnation, wenn nicht gar regelrechte Deindustrialisierung und geopolitische Unterwerfung unter Washingtons Diktat. Der britisch-italienische Publizist Thomas Fazi argumentiert, dass der gesamte Prozess der europĂ€ischen Integration, selbst in seinen VorlĂ€uferformen vor der EU, in erster Linie nicht als wirtschaftliches, sondern als politisches Projekt verstanden werden sollte: als ein Projekt, das darauf abzielte, die Massendemokratie zu entmachten, die die Eliten seit dem Zweiten Weltkrieg einzudĂ€mmen versucht hatten. Dieser Prozess erreichte mit der Unterzeichnung des Maastricht-Vertrags einen Wendepunkt, der den Neoliberalismus effektiv in das GefĂŒge der EuropĂ€ischen Union einbettete. Auf diese Weise wurden die Mitgliedstaaten in so etwas wie Kolonien von BrĂŒssel und Frankfurt verwandelt.

07.10.2026 - 13:20 [ Radio Utopie ]

„von Notz“

(search entries)

05.10.2026 - 13:39 [ ZDFHeute.de ]

Berliner CDU-Chef nach Wahlniederlage: Merz noch der Richtige? Evers kritisiert den Kanzler scharf

„Bezogen auf den Bundeskanzler begann die Vertrauenskrise mit der Diskussion um die Schuldenbremse und der Frage: Warum passiert kurz nach der Wahl das Gegenteil von dem, was Friedrich Merz noch Tage vorher als rote Linie bezeichnet hat?“, fragte er.

Hintergrund: Als Kanzlerkandidat hatte Merz eine Lockerung der Schuldenbremse bis zum Tag der Wahl ausgeschlossen, um danach aber mit den Stimmen von SPD und GrĂŒnen das Gegenteil einzuleiten.

05.10.2026 - 12:51 [ NPR.org ]

Germany‘s political center fights for relevance after far-right and far-left gains

(October 2, 2026)

Berlin‘s markets brim with the rich pickings of harvest. Picking up her weekly shopping, pensioner Ute Istock quips that the choice of apple varieties is as broad as that of candidates on the ballot sheets in last month‘s city election — adding that this is not necessarily a good thing.

„Voting has become tricky,“ Istock admits. „It‘s no longer clear how a party will end up governing effectively because there are too many parties and forming viable majorities is becoming impossible.

05.10.2026 - 11:27 [ Reuters ]

Brazil vote set for runoff as Flavio Bolsonaro sees surprise lead

Brazil‘s presidential race is heading to a runoff after right-wing Senator Flavio Bolsonaro outperformed polls to finish ahead of President Luiz InĂĄcio Lula da Silva in the first round. Both candidates now have three weeks to convince voters before a second-round showdown later this month. Reuters‘ Lisandra Paraguassu reports from Sao Paulo.

04.10.2026 - 12:02 [ Arab Center Washington DC ]

Netanyahu’s Electoral Strategy: Deadlock

(October 2, 2026)

An AI-generated Likud campaign video, which Netanyahu himself has shared, shows Eisenkot running toward a young man wearing an “Israeli unity” shirt who resembles his son Gal, who was killed in the Gaza war. At the last moment, the young man turns away from Eisenkot to embrace Mansour Abbas, the leader of the United Arab List (Ra’am). Knesset Speaker Amir Ohana has similarly said that “Eisenkot has no coalition without Abbas.” Such messages target so-called soft-right voters who might otherwise drift toward Eisenkot.

04.10.2026 - 00:55 [ CrowleyForWi.com ]

Crowley-Godlewski: Lowering costs for working families.

The Plan.

One goal: make Wisconsin work for every family. David Crowley‘s plan tackles the real costs crushing working people — housing, energy, childcare, and healthcare — with modern solutions that create jobs and deliver opportunity in every zip code.

03.10.2026 - 22:05 [ Reuters ]

Lula leads Bolsonaro by 3 points in Brazil runoff scenario, Datafolha poll shows

(October 2, 2026)

In a simulated ​runoff, Lula would receive 48% of ⁠the vote compared with 45% for ​Bolsonaro, the eldest son of former President Jair ​Bolsonaro. A previous Datafolha poll had Lula leading Bolsonaro by 47% to 45%.

03.10.2026 - 21:56 [ CNN ]

Flávio Bolsonaro inherited his father’s right-wing movement. Can he win Brazil’s presidency?

Flávio played recordings of the former president, promised to continue his legacy and said he had “humbly” accepted the mission his father had entrusted to him.

Convicted of more than 27 years in prison for plotting a coup after his 2022 electoral defeat, Jair Bolsonaro has entrusted Flávio with continuing his legacy, while maintaining his innocence and hoping that his son’s path to the presidential palace could also lead to his own freedom.

20.09.2026 - 11:42 [ Tagesschau.de ]

Berlin-Wahl 2026 Wer gewinnt die Hauptstadt?

Warum wird schon wieder gewÀhlt?

FĂŒr die Berlinerinnen und Berliner ist es der sechste Wahltag binnen fĂŒnf Jahren. Der Grund: 2021 fanden die Wahl zum Abgeordnetenhaus und die Bundestagswahl parallel statt – und endeten in einem Desaster. Es traten schwerwiegende Pannen auf, zum Teil fehlten Stimmzettel, zum Teil wurden sie vertauscht, zum Teil gab es lange Schlangen vor Wahllokalen.

Die Wahlen zum Landesparlament wie auch zu den Bezirksparlamenten mussten daraufhin im Februar 2023 komplett wiederholt werden, die Bundestagswahl ein Jahr spĂ€ter teilweise. An der Dauer der Legislaturperiode, die in Berlin fĂŒnf Jahre dauert, Ă€nderte sich indes nichts. Daher wird nun nach dreieinhalb Jahren statt nach fĂŒnf Jahren ein neues Abgeordnetenhaus gewĂ€hlt.

12.09.2026 - 15:56 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

Die „Authorization For Use of Military Force“ vom 14. September 2001 im Wortlaut

(August 19, 2014)

Radio Utopie dokumentiert dieses in jeder Hinsicht verheerende historische ErmÀchtigungsgesetz im Wortlaut.

12.09.2026 - 12:43 [ Haaretz ]

Report: Netanyahu Says 9/11 Terror Attacks Good for Israel

(April 16, 2008)

„We are benefiting from one thing, and that is the attack on the Twin Towers and Pentagon, and the American struggle in Iraq,“ Ma‘ariv quoted the former prime minister as saying. He reportedly added that these events „swung American public opinion in our favor.“

Netanyahu reportedly made the comments during a conference at Bar-Ilan University on the division of Jerusalem as part of a peace deal with the Palestinians.

12.09.2026 - 12:40 [ New York Times ]

A DAY OF TERROR: THE ISRAELIS; Spilled Blood Is Seen as Bond That Draws 2 Nations Closer

(12. September 2001)

Asked tonight what the attack meant for relations between the United States and Israel, Benjamin Netanyahu, the former prime minister, replied, “It‘s very good.“ Then he edited himself: “Well, not very good, but it will generate immediate sympathy.“ He predicted that the attack would “strengthen the bond between our two peoples, because we‘ve experienced terror over so many decades, but the United States has now experienced a massive hemorrhaging of terror.“

12.09.2026 - 12:32 [ ic911.org ]

September 11, 2001: Former Israeli Prime Minister Netanyahu: 9/11 Very Good for Israeli-US Relations

Former Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu, when asked what the 9/11 attacks means for relations between the US and Israel, replies, “It’s very good.” Then he edits himself: “Well, not very good, but it will generate immediate sympathy.” [New York Times, 9/12/2001]

A week later, the Village Voice states, “From national networks to small-town newspapers, the view that America’s terrible taste of terrorism will finally do away with even modest calls for the restraint of Israel’s military attacks on Palestinian towns has become an instant, unshakable axiom.
 Now, support for Israel in America is officially absolute, and Palestinians are cast once again as players in a global terrorist conspiracy.”

11.09.2026 - 16:19 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

15 JAHRE TERRORKRIEG UND 11. SEPTEMBER: „Stehen die Befehle noch?“

(September 11, 2016)

Teil I: Die MilitÀrmanöver
Teil II: Nachspiel
Teil III: Langer Marsch eines Molochs
Teil IV: Die Kommandokette
Teil V: Duplikat, Drone, Plan
Teil VI: Die Attentate – Ablauf, Hergang und WidersprĂŒche

15 JAHRE TERRORKRIEG UND 11. SEPTEMBER: Wie alles begann

Soweit nicht anders gekennzeichnet, basiert dieser Artikel auf der fĂŒnfstĂŒndigen Film-Dokumentation von Massimo Mazzucco, die untenstehend zu sehen ist, sowie auf den oben verlinkten Artikeln „Langer Marsch eines Molochs“ und „Die Attentate – Ablauf, Hergang und WidersprĂŒche“, wo entsprechend die Quellen angegeben sind.

10.09.2026 - 23:38 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

DER TERRORKRIEG: Strategie der Transformation

(February 7, 2016)

….

– Aufbau repressiver und manipulativer Systeme durch den jeweiligen (entdemokratisierten und damit entfesselten) Staat, unter dessen Rechtfertigung mittels der Kriegslogik, zu dessen „Eigensicherung“ und der Sicherung der hier beschriebenen Kriegsstrategie und ihrer Programme.
– Förderung bzw Beförderung von Entmenschlichung / Dehumanisierung, Entfremdung, Technisierung, BĂŒrokratisierung der Gesellschaft; Sicherstellung, dass Interaktion der Menschen nicht mehr untereinander, sondern ĂŒber / mit kĂŒnstlichen bzw (informations)technischen Strukturen implementiert wird, bis hin zum Punkt der Verschmelzung und organisierten Verwechslung von Mensch und Maschine („Internet der Dinge„, „vom Internet zur Robotik“, Biomechanik, Stichwort: „Transhumanismus„), nachfolgend zur langfristigen „Überwindung“ und Auswechslung des Menschen selbst (Stichwort: „Posthumanismus„).
– Implementierung und Durchsetzung eines entsprechenden kommerziellen gentechnologischen Komplexes, sowie des Konzepts der Eugenik in der Gesellschaft. AusfĂŒhrliche Dokumentation dazu: „Welt ohne Menschen“.
– Vorhergehend im Einflussbereich zielgerichtete und -strebige Errichtung von biometrischen (Daten-)Banken, Speicherung der DNA, sowie genetisch-biologische Durchleuchtung und Erfassung („biometrische Identifikation“) der gesamten Bevölkerung als Vorbedingung fĂŒr physisch-biologischen Eingriff.
– Forcierte Weiterentwicklung, Implementierung und Durchsetzung „KĂŒnstlicher Intelligenz“ (K.I.) nach Vorgabe von Psychologie und Menschenbild der militĂ€risch-kapitalistischen Spieltheorien, „dem simplen Modell der Menschen als selbstsĂŒchtige, fast roboterhafte Kreaturen“.
– Kontrolle der Reproduktion des Homo Sapiens, als logische Weiterentwicklung der Doktrin „Full Spectrum Dominance“ und Umsetzung vollstĂ€ndiger Bevölkerungskontrolle.

06.09.2026 - 17:45 [ Hermann Ploppa / radio-utopie.de ]

Nachschlag Nr. 1 zu „Ein neuer Mantel fĂŒr die PDS“

von Hermann Ploppa

tand: 12.August 2005

Es sind jetzt knapp zwei Wochen vergangen, seitdem ich mein Dossier in Berlin veröffentlicht habe. Seitdem gibt es Bemerkenswertes zu ergÀnzen.
Neue Dokumente und neue Ereignisse haben die im Dossier geĂ€ußerten Vermutungen weiter untermauert.

ZunĂ€chst einmal: Da wir ja ĂŒber keine geheimen GesprĂ€chsprotokolle irgendwelcher bösen Konspirateure aus verqualmten Hinterzimmern verfĂŒgen, können wir bislang keinen justitiabel und wissenschaftlich einwandfreien Beweis fĂŒr die Annahme bieten, Kreise innerhalb der PDS hĂ€tten eine Westausdehnung ĂŒber eine „Tarnfirma“ WASG geplant und betrieben.

Auch hat man sich den Vorgang nicht so vorzustellen, daß hier ein Fahrplan aufgestellt wurde, dessen Stationen sodann penibel abgehakt worden wĂ€ren. Vielmehr wurde ein Problem erkannt (das Aussterben der PDS); sodann wurde ein Konzept „angedacht“ (PDSPlus von Michael Brie im Mai 2003). Es bedurfte aber letztlich doch der vorgezogenen Neuwahl sowie der sanften Verkupplungserpressung durch Lafontaine, damit das angedachte Übernahmekonzept praktisch umgesetzt werden konnte…

06.09.2026 - 17:34 [ Hermann Ploppa / radio-utopie.de ]

Ein neuer Mantel fĂŒr die PDS

(Juli 2005)

Es gibt eine Reihe von Indizien, daß die PDS, zusammen mit Kollaborateuren bei der WASG, die Übernahme schon lange geplant hatte. Vordenker der PDS hatten das Konzept einer westdeutschen Sozialpartei links von der SPD schon ab 2002 in der Schublade. Die PDS-Vordenker taten dieses aus nackter Überlebensnotwendigkeit. Denn die PDS ist hoffnungslos ĂŒberaltert. Ihre traditionellen Infrastrukturen brechen im Raketentempo weg. Die PDS-FĂŒhrung leidet unter RelitĂ€tsverlust und zieht sich in parlamentarisch-administrative SphĂ€ren zurĂŒck. Die Strukturkrisen der PDS werden nach der Wahlniederlage bei der Bundestagswahl 2002 offensichtlich. Dies ist der Wendepunkt, wo bei der PDS-eigenen Rosa-Luxemburg-Stiftung laut nachgedacht wird ĂŒber Rettungswege.

Eine RLS-Studie von Ende 2002 von AndrĂ© Brie/Michael Brie/Michael Chrapa geht noch von einer inneren ReformfĂ€higkeit der PDS aus, und macht eine Reihe vernĂŒnftiger VorschlĂ€ge. Jedoch bringt der nachfolgende Geraer Parteitag bei der PDS keine ReformansĂ€tze. Der alte Schlendrian geht weiter. Daraufhin verfaßt Michael Brie im Mai 2003 eine Studie mit einem ganz neuen Konzept: PDSPlus. Die PDS soll sich wenigstens als Volkspartei in Ostdeutschland konsolidieren. Das Überleben der PDS ist aber nur denkbar, wenn in Westdeutschland eine neue Sozialpartei gegrĂŒndet wird, die dem Anschein nach selbstĂ€ndig ist. Ein „personeller Kern“ soll aber tatsĂ€chlich die Anbindung an die PDS gewĂ€hrleisten. Die neue Westpartei soll jene WĂ€hler erreichen, die nicht mehr die Altparteien wĂ€hlen, aber auch die PDS nicht wĂ€hlen wollen.

Im Februar verfaßt PDS- und RLS-Mitglied Ralf KrĂ€mer auf westdeutscher Seite das GrĂŒndungsmanifest dieser neuen Sozialpartei West. Durch eine geschickte Heimlichtuerei wird die Mainstreampresse angelockt, und das Wort von der linkspopulistischen Partei macht die Runde. GesprĂ€chskreise grĂŒnden sich in Westdeutschland. Sie bilden den Kern der neuen Sozialpartei. PDS-Strategen wie Joachim Bischoff leiten die spontanen Inititiativen in die richtigen – PDS-kompatiblen – KanĂ€le.

Diesen Kreisen ist schon lange klar, daß im Falle eines angestrebten gemeinsamen Wahlkampfauftrittes der neuen WASG und der alten PDS nur eine der beiden Parteien ihre Liste beim Wahlleiter anmelden kann…

06.09.2026 - 15:48 [ Politico.eu ]

Friedrich Merz will lose Sunday’s regional election — whatever the result

An outright win for the far right in Saxony-Anhalt will hurt Merz. But things will also be messy if his party has to form coalitions with left-wingers to box out the AfD.