Archiv: Euro (Währungssystem / currency system)


14:17 [ Confedération generale du travail - Force ouvriere (CGT-FO) ]

54 milliards euros d’économies, 54 milliards de raisons d’être en grève et dans la rue le 5 novembre !

La FEC FO appelle l’ensemble des syndicats à se mobiliser massivement aux côtés de la jeunesse pour défendre les libertés civiques et syndicales.

La situation actuelle des jeunes, salariés, retraités, précaires exige dès maintenant de réunir toutes les forces, en grève, pour obtenir satisfaction !
– Augmentation des salaires et des pensions.
– Baisse drastique des prix du gaz, de l’électricité, des carburants.
– Baisse de la TVA sur les produits de première nécessité.
– Arrêt des exonérations des cotisations sociales.
– Arrêt des plans de suppression d’emplois.
– Rejet des projets de budgets 2027 de l’État et de la Sécurité sociale (prévision de 54 Mds€ d’économies faites sur le dos des salariés, retraités et précaires).
– Investissements massifs dans nos services publics : écoles, hôpitaux, Sécurité sociale, sécurité civile, assurance chômage… par ailleurs créateurs d’emplois.
– Arrêt de la sous indexation et du gel des pensions de retraite, maintien de l’abattement de 10 % pour les retraités.
– Retrait définitif de la dernière réforme des retraites, et la préservation du système de retraite par répartition.

Toutes et tous en grève et dans la rue le 5 novembre 2026 !

13:52 [ Salzburger Nachrichten ]

Gewerkschaft: Generalstreik in Frankreich am 5. November

(October 21, 2026)

Frankreichs Gewerkschaftsbund CGT hat im Zuge der aktuellen Sozialproteste zu einem Generalstreik am 5. November aufgerufen. Bei einem „erfolglosen Treffen“ am Mittwoch sei Premier Sébastien Lecornu auf die Forderungen der Gewerkschaften und der Demonstranten vom Wochenende in keiner Weise eingegangen, hieß es. Jetzt sei die Zeit für Streiks gekommen. Das Land befinde sich in einer Krise, die soziale Lage habe sich für eine Mehrheit der Bevölkerung klar verschlechtert.

13:38 [ Confederation Generale du Travail (CGT) ]

La CGT appelle à généraliser la grève le 5 novembre

(October 21, 2026)

La CGT appelle à des assemblées générales partout sur les lieux de travail pour décider de la généralisation de la grève le 5 novembre, date de la journée de grève et de manifestations décidée par l‘intersyndicale interprofessionnelle.

C‘est par la grève massive que nous mettrons le patronat et le gouvernement sous pression et que nous gagnerons sur nos revendications et celles de la jeunesse. C‘est par la grève que nous obtiendrons les augmentations de salaires et pensions indispensables pour vivre dans de bonnes conditions. C‘est par la grève que nous gagnerons les budgets pour nos services publics et les financements pour notre Sécurité sociale.

13:21 [ FranceInfo.fr ]

Mobilisation de la jeunesse, retour des gilets jaunes, appel de l‘intersyndicale… On vous résume les revendications et la réponse du gouvernement

(today)

L‘exécutif est confronté à une colère sociale puissante mais aussi plurielle, avec des revendications portées par différents mouvements. Franceinfo fait le point sur les demandes des uns et des autres et les réponses apportées jusqu‘à présent.

11:42 [ Junge Welt ]

Frankreich: Gegen Kapitalismus und bürgerlichen Staat

(Oktober 13, 2026)

Die Frage ist, wer hier die Rolle von La France insoumise übernehmen sollte, solche Bewegungen politisch voranzutreiben. Daran, dass die Linkspartei diese Rolle erfüllen könnte und wollte, ja, dass linke Bürgermeister sich wie in Saint-Denis der Polizei in den Weg stellen, um Demonstrierende zu schützen, daran darf leider sehr gezweifelt werden.

17.10.2026 - 13:55 [ ZDFHeute.de ]

Protesttag in Frankreich: geplant:Warum die Franzosen die „Schnauze voll“ haben

Hohe Lebenshaltungskosten, geringe Gehälter, Missstände an Schulen: In Frankreich haben landesweit Massenproteste begonnen. Zehntausende Demonstranten werden erwartet.

08.10.2026 - 21:54 [ Westendverlag,de ]

Thomas Fazi: Die Brüsseler Tyrannei

Die Europäische Union wurde auf der Grundlage von Versprechen von Frieden, Freiheit, Wohlstand und strategischer Autonomie gegründet. Wofür steht sie heute? Krieg, Zensur, Autoritarismus, wirtschaftliche Stagnation, wenn nicht gar regelrechte Deindustrialisierung und geopolitische Unterwerfung unter Washingtons Diktat. Der britisch-italienische Publizist Thomas Fazi argumentiert, dass der gesamte Prozess der europäischen Integration, selbst in seinen Vorläuferformen vor der EU, in erster Linie nicht als wirtschaftliches, sondern als politisches Projekt verstanden werden sollte: als ein Projekt, das darauf abzielte, die Massendemokratie zu entmachten, die die Eliten seit dem Zweiten Weltkrieg einzudämmen versucht hatten. Dieser Prozess erreichte mit der Unterzeichnung des Maastricht-Vertrags einen Wendepunkt, der den Neoliberalismus effektiv in das Gefüge der Europäischen Union einbettete. Auf diese Weise wurden die Mitgliedstaaten in so etwas wie Kolonien von Brüssel und Frankfurt verwandelt.

08.10.2026 - 21:11 [ Times of India ]

From France to Italy, Belgium to Greece, student protests spread across Europe

The unrest is not being organised as a single Europe-wide movement. The grievances are different from country to country, but the concerns are strikingly similar. Students are increasingly questioning whether governments are putting enough money into education at a time when schools and universities are struggling with staff shortages, infrastructure problems and higher costs.

08.10.2026 - 21:01 [ CNN ]

France’s student protests highlight a debt crisis that could spill over to the rest of Europe

Worries about a potential debt crisis in France boiled over last week, leading to a selloff in French bonds and a sharp rise in yields.

The spread between French and German bond yields expanded to its widest level since 2012. That difference in yields means investors are demanding much higher returns to hold debt from France compared with Germany, which is deemed a safer alternative.

The French bond rout has sparked fears of spillovers to other high-yield European debt markets, with some analysts drawing parallels with the eurozone debt crisis of the early 2010s.

06.10.2026 - 15:33 [ France24.com ]

Live: Thousands of students march across France as clashes reported in Lyon and Strasbourg

Yesterday‘s key developments:

• More than 5,000 people have been detained since student protests erupted in France last month, 87 percent of whom are minors, the French justice ministry said.

• At least 589 schools throughout France have been disrupted, and more than 215 students have been injured as protests against underfunding and overcrowding continue.

• A 15-year-old student protesting in the northern French town of Lens had ‌his hand blown ‌off after he picked up a ‌police grenade.

05.10.2026 - 15:25 [ Bundesbank ]

Transaktionen und Bestände (unkonsolidiert)

(Juli 16, 2026)

Private Haushalte
Geldvermögen insgesamt
9.489,9 (Milliarden Euro)

(…)

Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften
(unkonsolidiert)
Geldvermögen insgesamt
9.068,5 (Milliarden Euro)

(…)

06.09.2026 - 17:09 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

Wie sich eine Partei den Namen „Die Linke“ gab

(Dezember 17, 2016)

Zwei Essays von Hermann Ploppa aus 2005 mit dem Titel „Ein neuer Mantel für die PDS“ beleuchten, wie die ehemalige DDR-Staatspartei (ab 1990 „PDS“) im Jahre 2004 mithalf die „Wahlalternative für Arbeit und Soziale Gerechtigkeit“ (WASG) zu gründen, auf deren Rücken anschließend wieder in den Bundestag einzog, sie anschließend schluckte und sich selbst in „die Linke“ umbenannte.

Zu Hermann Ploppa: Autor („Die Macher hinter den Kulissen: Wie transatlantische Netzwerke heimlich die Demokratie unterwandern“, Übersetzer von Tim Andersons „Der Schmutzige Krieg gegen Syrien: Washington, Regime Change, Widerstand“.

Die Essays sind hier zu finden (Teil 1, Teil 2) und hier gespiegelt (Teil 1, Teil 2). Teil 1 wurde veröffentlicht im Juni 2005, Teil 2 im August 2005, also noch vor der vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder so plötzlich vorgezogenen Bundestagswahl im September 2005.

Dass Schröder damals die Wahl über eine selbst organisierte „gescheiterte“ Vertrauensfrage im Bundestag so plötzlich vorzog – eine vom Grundgesetz nicht vorgesehene faktische Auflösung des Parlaments nach dem Gusto eines Kanzlers! – erschließt sich nur vor dem Hintergrund eben dieser Entwicklungen.

Kanzler Schröder ließ das Vorziehen der Bundestagswahl noch am Abend der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 22. Mai 2005 von seinem damaligen Generalsekretär Franz Müntefering verkünden. An der NRW-Wahl hatte der Landesverband der WASG, gegen den massiven Widerstand des WASG-Bundesvorstands, eigenständig teilgenommen und 2,2 Prozent erreicht.

02.09.2026 - 17:37 [ Nachdenkseiten ]

Island hat zu Recht „Nein“ zur EU gesagt

War der Beitritt zur EU vor zwanzig oder dreißig Jahren schon eine schlechte Idee, so ist er heute eine unendlich viel schlechtere. Denn die EU von 2026 ist nicht einmal mehr die EU von 2008. Die oligarchische Maschinerie des Blocks – die Sparpolitik, die Technokratie, die Verachtung der Demokratie – hat sich zu etwas weitaus Monströserem gewandelt: zu einer voll entwickelten Kriegsmaschine. Eine Einschätzung von Thomas Fazi zum Ausgang des Referendums in Island zur EU.

11.08.2026 - 00:20 [ Bundesbank ]

Transaktionen und Bestände (unkonsolidiert)

(Juli 16, 2026)

Private Haushalte
Geldvermögen insgesamt
9.489,9 (Milliarden Euro)

(…)

Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften
(unkonsolidiert)
Geldvermögen insgesamt
9.068,5 (Milliarden Euro)

(…)

11.08.2026 - 00:09 [ Bundesbank ]

Transaktionen und Bestände (unkonsolidiert)

(October 17, 2024)

Private Haushalte
Geldvermögen insgesamt
8.814,7 (Milliarden Euro)

(…)

Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften
(unkonsolidiert)
Geldvermögen insgesamt
8.779,8 (Milliarden Euro)

(…)

02.04.2026 - 09:30 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

Warum die Republik keine Angst vor dem Niedergang der „S.P.D.“ haben muss

(January 16, 2018)

Im Falle eines Zusammenbruchs der „S.P.D.“ würde sich sofort eine sozialdemokratische Partei Deutschlands gründen.

Zur Zeit steht die im Kaiserreich gegründete und in den letzten sechzehn Jahren Krieg und Euro-Kapitalismus zwölf Jahre an der Regierung befindliche Partei „S.P.D.“ bei 18,5 Prozent. Mancher wird sich nun fragen, wie das ohne die „S.P.D.“ weitergehen soll. Genau das ist ja der Punkt: gar nicht. Das ist ein Grund zur Freude, nicht zur Sorge.

Die „S.P.D.“ ist eine Fantompartei. Ihre einzige Aufgabe ist es die Berliner Republik abzuwickeln, die sie nie gewollt hat und die ihrem Auftrag „Vereinigte Staaten von Europa“ genauso im Weg steht wie alle anderen Demokratien auf dem Kontinent. Diese machen den Deutschen wieder einmal vor, wie einfach es sein kann neue Parteien zu gründen, wenn einen die alten verraten.

Das müssen die Deutschen offensichtlich einfach noch lernen. Denn Demokratie ist wie Autofahren. Wer sie nicht kann, der will sie nicht, der will sie auch nicht lernen, sondern lieber einen Verkehrsunfall.

01.04.2026 - 18:20 [ TKP.at ]

Wie die Linke und ihre Parteien umgedreht wurden

Thomas Fazi: Die wahre Funktion der NATO wurde von ihrem ersten Generalsekretär, Lord Ismay, perfekt auf den Punkt gebracht, der sie damit beschrieb, „die Russen draußen, die Amerikaner drinnen und die Deutschen unten“ zu halten. Das sagt eigentlich schon alles.

11.02.2026 - 16:11 [ NBC News ]

Macron warns of renewed friction with U.S., urges E.U. to use ‚Greenland moment‘ to push reforms

“World markets are increasingly wary of the U.S. dollar. They’re looking at alternatives. Let’s offer them European debt,” Macron said, adding that Europe’s democratic institutions were a major asset for investors at a time when the U.S. was “drifting away from the rule of law.”

The E.U. used joint debt in 2020 to re-boot the European economy after the COVID-19 pandemic, but French attempts to make such tools permanent have faced stiff resistance from Germany and other more frugal northern member states.

19.01.2026 - 18:30 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

China: Das Kapitalisten-Bordell von „Volksrepublik“ soll absaufen

(July 8, 2015)

In der Hierarchie unter den „Systemrelevanten“ herrscht Unruhe. Statt den Demokratien Europas fällt nun ein Sack Aktienkurse in China die Treppe runter. Eine kurze Erläuterung.

Zur Zeit fallen an den Geldmärkten in China die Aktienkurse. Vom schlimmsten Crash der Geldhändler seit 2007 ist die Rede. Offensichtlich ist dabei den Wenigsten unter 7 Milliarden KundInnen bewusst, dass dies im Zusammenhang mit dem nun auch für chinesische „Investoren“ flöten gehenden Abbaugebiet namens „Eurozone“ zu sehen ist.

Die Geldhändler-Seite „Bloomberg“ erläuterte diesbezüglich immerhin, dass der chinesische Premier Li Keqiang bei seinem Besuch in Brüssel Ende Juni 2015 auf „einen starken Euro und ein vereinigtes Europa“ drängte. Warum er das tat, will den Menschen so recht keiner erklären, jedenfalls keiner der Populären.

Über die Rolle dieser „Volksrepublik“ bei der systemischen Zersetzung und Entstaatlichung der Demokratien im Einflussbereich der „Europäischen Union“ und des Finanzsystems „Euro“ schrieb ich im Juli 2011:

„Dieser nach Strategie zwei und drei der von Noam Chomsky „Zehn Stragien der Manipulation“ geführte Staatsstreich von Banken, „Europäischer Union“ und „Internationalem Währungfonds“ gegen die als beliebige Konkursmasse der Alten Weltordnung betrachteten Staaten des Alten Europas, findet übrigens in der neuen Tributzone Amerikas, in China, eine sowohl verschwiegene, wie äußerst effektive Unterstützung. China strebt, entsprechend der hier bereits umschriebenen Vier Zonen der Ökonomie, von der Rolle der Handelszone (niedrige Währung, niedrige Löhne, niedriger Lebensstandard) auf zur Tributzone Amerikas.“

19.01.2026 - 08:28 [ Investing.com ]

Stocks, dollar take tariff hit; gold gets safety bid

In currency markets, the euro recovered from an early dip to rise 0.3% to $1.1628, while sterling clawed its way back up to $1.3389.

The dollar eased 0.4% against the Swiss franc to 0.7988 francs, and 0.2% against the yen to 157.80.

11.12.2025 - 21:17 [ Tagesschau.de ]

Nach Massenprotesten: Bulgariens Regierungschef reicht Rücktritt ein

Der Druck von der Straße war offenbar zu groß: Der bulgarische Ministerpräsident Scheljaskow und seine Regierung treten zurück. Seit Tagen gab es Demonstrationen im Land. Dabei kommt Bulgarien politisch seit Jahren nicht zur Ruhe.

11.12.2025 - 21:03 [ Radio Bulgarien ]

Bulgaren demonstrieren massiv gegen das bestehende Regierungsmodell

Die Regierungsparteien GERB, BSP und ITN, unterstützt von DPS–Neuanfang, betonen jedoch, sie würden keine Destabilisierung „nur wenige Meter vor der Ziellinie“ zulassen, nämlich vor der Einführung des Euro.

Bojko Borissow sagte vor Journalisten im Parlament:

„Der Beitritt zur Eurozone ist eine geostrategische Aufgabe. Ich werde nicht zulassen, dass dies wegen innenpolitischen Auseinandersetzungen gefährdet wird.“

11.12.2025 - 20:58 [ EU Today ]

Mass protests in Bulgaria threaten government, euro entry and EU defence plans

(December 8, 2025)

Mass protests over Bulgaria’s 2026 budget have plunged the country into yet another political crisis, with Prime Minister Rosen Zhelyazkov’s minority government facing a no-confidence vote, a mass petition demanding its resignation and the prospect of an eighth early parliamentary election in five years.

The dispute comes just weeks before Bulgaria is due to adopt the euro on 1st January 2026 and risks overshadowing what was intended to be a landmark step in the country’s European integration.

09.04.2025 - 16:50 [ Norbert Häring ]

Krieg gegen das Bargeld und das Kleingewerbe: Union und SPD wollen alle Gewerbetreibende zwingen Verträge mit Visa und Co. abzuschließen

Bargeldbeseitigung bedeutet nicht nur mehr Transparenz für die Steuerbehörden. Es bedeutet, dass alle Bürger finanziell in jeder Hinsicht gläsern werden, jedenfalls gegenüber Banken und Behörden, die in die Bankkonten schauen können. Das Bankkonto wird zum detaillierten Logbuch des gesamten Lebens.

21.02.2025 - 21:08 [ Bundesbank ]

Transaktionen und Bestände (unkonsolidiert)

(October 17, 2024)

Private Haushalte
Geldvermögen insgesamt
8.814,7 (Milliarden Euro)

(…)

Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften
(unkonsolidiert)
Geldvermögen insgesamt
8.779,8 (Milliarden Euro)

(…)

28.01.2025 - 14:58 [ Wahlrecht.de ]

Forsa: Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre …

CDU/CSU 30%
SPD 16%
GRÜNE 14%
FDP 4%
LINKE 4%
AfD 20%
FW –
BSW 3%
Sonstige 9%

28.01.2025 - 14:39 [ Nachdenkseiten ]

Pest UND Cholera! – oder: Die Nicht-Wahl nach der Wahl

Nach menschlichem Ermessen wird Deutschland künftig von einem BlackRock-Bundeskanzler Merz regiert, der sich mehrfach für die „Option Pest“ ausgesprochen hat, flankiert von einem Vizekanzler Pistorius (Scholz hat bereits erklärt, sich nach seinem Kanzler-Intermezzo nicht mehr mit Platz II zufrieden geben zu wollen), der die „Option Cholera“ von Beginn an stürmisch akklamiert hat und sich, von seinem künftigen Ex-Chef befreit, sicher auch der „Option Pest“ nicht verweigern wird – beide eventuell noch flankiert von einem Wirtschaftsminister 2.0 Habeck, der als Vertreter der moralischsten, will sagen: bellizistischsten Bundestagspartei sich seit jeher für die „Option Pest und Cholera“ ausgesprochen hat.

12.01.2025 - 17:09 [ Bundestagswahl-bw.de ]

PROGRAMM DER ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND FÜR DIE WAHL ZUM 21. DEUTSCHEN BUNDESTAG zum 16. Bundesparteitag der AfD in Riesa 11. bis 12. Januar 2025

Die Grundlage der Euro-Währung war: Vermeidung überbordender Schulden in allen EU-Staaten und keine Haftung der Staaten untereinander. Beide Regeln werden permanent gebrochen. Der Euro wird heute jeden Tag mit Milliardenbeträgen „gerettet“. Dies geschieht über Garantien und „Fazilitäten“, also direkte Geldgeschenke an „notleidende“ Staaten, über EU-Gemeinschaftsfonds, missbräuchliche Kreditmechanismen und Aufkäufe von Staatsanleihen durch das EZB-System. Jede weitere Teilnahme an der Dauerrettungspolitik kommt einer Insolvenzverschleppung auf Kosten deutscher Steuerzahler gleich. Der AfD ist bewusst, dass die Wiedereinführung einer stabilen nationalen Währung nicht ohne Umstellungsbelastungen erfolgen kann. Diese werden jedoch niedriger sein als die dauerhaften Kosten des weiteren Verbleibs im Euro-System. Deshalb muss Deutschland diese „Transferunion“ aufkündigen und den Irrweg der Dauerrettung durch Wiedereinführung einer nationalen Währung beenden, ggf. unter paralleler Beibehaltung des Euro oder einer flexiblen ECU-ähnlichen Verrechnungseinheit.

Die Vehemenz, mit welcher die Europäische Union die Transformation zum planwirtschaftlichen Superstaat in den letzten Jahren vorangetrieben hat, hat uns zu der Erkenntnis gebracht, dass sich unsere grundlegenden Reformansätze in dieser EU nicht verwirklichen lassen. Wir halten einen Austritt Deutschlands aus der Europäischen Union und die Gründung einer neuen europäischen Gemeinschaft für notwendig. Wir wollen die Europäische Union samt ihren Bürokratien und Institutionen durch eine Wirtschafts- und Interessengemeinschaft (WIG) ersetzen, durch einen Staatenbund, dessen Mitglieder konstruktiv und friedlich miteinander kooperieren und auf all jenen Gebieten eng zusammenarbeiten, die besser gemeinsam gestaltet werden können und für alle Beteiligten von Vorteil sind. Aus unserer Sicht sind dies der gemeinsame Markt, der wirksame Schutz der Außengrenzen gegen illegale Zuwanderung, die Erlangung strategischer Autonomie im sicherheitspolitischen Handeln und die Bewahrung der europäischen Kultur und ihrer verschiedenen Identitäten. Voraussetzung dafür wäre eine Anpassung der Europaartikel des Grundgesetzes auf Basis einer Volksabstimmung. Uns ist klar, dass ein harter Bruch kontraproduktiv wäre. Der Übergang in die neue WIG wäre darum sowohl mit den alten EU-Partnerstaaten als auch neuen Interessenten im Konsens zu verhandeln. Deshalb wollen wir wieder selbstverantwortliche und souveräne Nationalstaaten haben, die in Freiheit und Selbstbestimmung zusammenleben.