Archiv: (Massen-)Identifikation / Durchleuchtung / Profile / (mass-)identification / screening / profiling


26.07.2026 - 17:15 [ Netzpolitik.org ]

Schwarz-GrĂŒn will dich beim Autofahren filmen

(July 24, 2026)

Die schwarz-grĂŒne Regierungskoalition von Schleswig-Holstein treibt gerade ein Polizeigesetz durch den Landtag, das massive neue Befugnisse mit sich bringt: automatisierte Datenanalyse nach Palantir-Art sowie VideoĂŒberwachung, die selbststĂ€ndig Gesichter erkennt, Verhalten bewertet und Menschen ĂŒber das Kameranetzwerk verfolgt. Gerade wartet der Innenausschuss des Landtages auf die schriftlichen Stellungnahmen von Expert*innen dazu.

Die Regierungskoalition nutzte die Zeit, um das Polizeigesetz noch einmal deutlich zu verschĂ€rfen. Mit einem Änderungsantrag will sie dem Gesetz weitere Befugnisse hinzufĂŒgen.

Demnach soll die Polizei von Schleswig-Holstein kĂŒnftig in fahrende Autos filmen dĂŒrfen. Dabei soll Videoauswertungssoftware zum Einsatz kommen, die automatisch detektiert, ob die Autofahrenden elektronische GerĂ€te in der Hand halten.

16.07.2026 - 13:32 [ Netzpolitik.org ]

Einer Demokratie unwĂŒrdig

Die Bundesregierung will BKA und Bundespolizei zudem bald weitere, extrem invasive Maßnahmen der automatisierten Überwachung erlauben: Eine Internetsuchmaschine fĂŒr Stimmen und Gesichter und eine Megadatenbank mit KI-gestĂŒtzter Analyse, wie sie auch Palantir im Angebot hat. Entsprechende Befugnisse fĂŒr BND und Verfassungsschutz finden sich ebenfalls im Entwurf des Geheimdienstgesetzes.

Zusammengedacht ergibt das ein System, das vollautomatisiert kontrolliert, was Menschen in der Öffentlichkeit tun, sie bei unerwĂŒnschtem Verhalten identifiziert und dann gleich auch noch recherchiert, wo sie sich bewegen und mit wem sie bekannt sind.

04.06.2026 - 16:04 [ Nachdenkseiten ]

„Lavender“: Die KI-Maschine, die Israels Bombardements in Gaza steuert (Teil 1)

ZusĂ€tzliche automatisierte Systeme, darunter eines namens „Where’s Daddy“, das hier ebenfalls erstmals enthĂŒllt wird, wurden speziell eingesetzt, um die Zielpersonen aufzuspĂŒren und Bombenangriffe durchzufĂŒhren, wenn diese die WohnhĂ€user ihrer Familien betreten hatten.

Das Ergebnis war, wie die Quellen bezeugten, dass Tausende PalĂ€stinenser – die meisten davon Frauen und Kinder oder Menschen, die nicht an den KĂ€mpfen beteiligt waren – „aufgrund der Entscheidungen des KI-Programms“ durch israelische Luftangriffe ausgelöscht wurden, insbesondere in den ersten Wochen des Krieges.

„Wir waren nicht daran interessiert, [Hamas-]Aktivisten nur dann zu töten, wenn sie sich in einem MilitĂ€rgebĂ€ude befanden oder an einer militĂ€rischen AktivitĂ€t beteiligt waren“, erklĂ€rte A., ein Geheimdienstoffizier, gegenĂŒber +972 und Local Call. „Im Gegenteil, die IDF bombardierte sie ohne zu zögern in ihren HĂ€usern, als erste Option. Es ist viel einfacher, das Haus einer Familie zu bombardieren. Das System ist konzipiert, um sie in solchen Situationen aufzufinden.“

Die „Lavender“-Maschine ergĂ€nzt ein anderes KI-System, „The Gospel“. Informationen darĂŒber wurden in einer frĂŒheren Untersuchung von +972 und Local Call im November 2023 sowie in den eigenen Veröffentlichungen des israelischen MilitĂ€rs bekannt. Ein grundlegender Unterschied zwischen den beiden Systemen liegt in der Definition des Ziels: WĂ€hrend „The Gospel“ GebĂ€ude und Strukturen markiert, von denen aus laut Armee Militante operieren, markiert „Lavender“ Menschen – und setzt sie auf eine Tötungsliste.

29.04.2026 - 19:07 [ Netzpolitik.org ]

Überwachungspaket: Diese Sicherheitspolitik gefĂ€hrdet uns alle

Der „Gesetzentwurf zur StĂ€rkung digitaler Ermittlungsbefugnisse in der Polizeiarbeit“, der „Gesetzentwurf zur StĂ€rkung digitaler Ermittlungsbefugnisse zur Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus“ und der „Gesetzentwurf zur Änderung der Strafprozessordnung“ legen die Grundlage dafĂŒr, dass Ermittlungsbehörden Gesichtsbilder mit Aufnahmen aus dem Internet abgleichen können und automatisierte Datenanalysen durchfĂŒhren dĂŒrfen. Warum sie das brauchen? Unter anderem wegen der „hohen abstrakten Bedrohungslage“, erklĂ€rt der Vorspann der EntwĂŒrfe.

27.04.2026 - 22:07 [ Netzpolitik.org ]

Bundesregierung beschließt anlasslose Vorratsdatenspeicherung

(April 22, 2026)

Das Gesetz verpflichtet Internet-Zugangs-Anbieter, IP-Adressen und Port-Nummern sÀmtlicher Nutzer drei Monate lang zu speichern, ohne Anlass und ohne Verdacht auf eine Straftat.

Behörden dĂŒrfen ohne Richtervorbehalt auf die Vorratsdaten zugreifen. Mit dem Gesetz gegen digitale Gewalt sollen auch Privatpersonen in Zivilverfahren auf die Vorratsdaten zugreifen.

27.04.2026 - 22:04 [ Algorithmwatch.org ]

Stoppt Dobrindts ÜberwachungsplĂ€ne – Nein zu Palantir & Co. fĂŒr Polizei und Behörden!

(April 16, 2026)

Besonders alarmierend: Die geplanten Regeln wĂŒrden sogar erlauben, solche Gesichter-Suchen an private Firmen im Ausland auszulagern. Damit wĂ€re praktisch nicht mehr kontrollierbar, was mit den Daten passiert und bei wem sie letztendlich landen.

Gleichzeitig wird das Ganze mit einer Erlaubnis zur automatisierten Datenanalyse verknĂŒpft, wie sie der US-Konzern Palantir anbietet:

27.04.2026 - 19:06 [ Netzpolitik.org ]

Verhaltensscanner in Hamburg: „Die Polizei wird zum Datenlieferanten“

Die Deutungen der vermeintlichen VorzĂŒge dieser KI-Überwachung finden sich insbesondere prominent im Mediendiskurs, der von Akteur*innen der inneren Sicherheit und ihren Bewertungen geprĂ€gt ist. Kritische Positionen kommen vor, aber werden nicht zum Anlass der Berichterstattung. Was sich da im Diskurs zeigt, nennen wir eine Purifizierung, eine rituelle LĂ€uterung also, durch die bisherige zentrale Kritiken an Formen der VideoĂŒberwachung direkt adressiert und gleichzeitig abgestreift werden. Die Purifizierung erhöht die Durchsetzbarkeit der Maßnahme, weil die Bewegungsmusteranalyse jetzt als sozusagen gute Überwachung erscheint.

27.04.2026 - 18:52 [ ARDMediathek.org ]

GefÀhrliche Apps · Im Netz der DatenhÀndler

(April 7, 2026)

Grundlage dieser Dokumentation ist eine der bislang grĂ¶ĂŸten Recherchen dieser Art: Ein Team aus Bayerischem Rundfunk, netzpolitik.org, Le Monde und weiteren Partnermedien hat rund zehn Milliarden Standortdaten ausgewertet. Eine Spurensuche, die um die halbe Welt fĂŒhrt: zu einer Ă€gyptischen Exiljournalistin in Berlin, die bedroht wird. Nach BrĂŒssel, wo hochrangige Mitarbeiter der EU-Kommission betroffen sind. Nach Washington, wo Politiker ein Sicherheitsrisiko fĂŒr US-Agenten in Europa sehen. Oder an die ukrainische Front, wo Soldaten in den DatensĂ€tzen ihre eigenen Stellungen wiedererkennen.

27.04.2026 - 18:48 [ Netzpolitik.org ]

Große ARD-Doku: Achtung, Datenhandel! Lebensgefahr!

(April 7, 2026)

Es geht um Milliarden Standortdaten von ahnungslosen Handy-Nutzer*innen, oftmals metergenau. Angeblich nur zu Werbezwecken erhoben, fließen die Daten ĂŒber populĂ€re Handy-Apps auf teils verschlungenen Wegen in die HĂ€nde von Databrokern. Potenziell betroffen sind alle Menschen, die ein Smartphone nutzen.

(…)

Zur Erinnerung: Das Recherche-Team hat die Daten kostenlos von einem Databroker im Netz erhalten. Prinzipiell zugĂ€nglich sind solche Daten fĂŒr alle, die DatenhĂ€ndler danach fragen. FĂŒr einen vierstelligen Betrag im Monat können Interessierte ein Abonnement abschließen.

27.04.2026 - 18:19 [ ScotusBlog.com ]

Digital location data heads back to the Supreme Court

(April 24, 2026)

Background

The Supreme Court last weighed in on the digital Fourth Amendment in 2017. In Carpenter v. United States, the court addressed whether the police had to get a warrant before accessing a certain kind of digital location data, cell-site location information. Cell phones generate CSLI anytime they are on by scanning for the nearest cell tower with strong service. When a cell phone connects to a tower, that tower then records that connection in CSLI logs. A phone’s location can be tracked across time and space by reviewing those logs.

Writing for a 5-4 majority, Chief Justice John Roberts’ Carpenter opinion held that the police must get a warrant before reviewing seven or more days of CSLI for a person’s phone. (…)

Enter: geofence data

Among these unsettled questions is whether police need a warrant to access geofence data, another kind of digital location data. Geofence data generally refers to location information collected by cellphone apps. If you have encountered a prompt on your phone that asks you whether you’d like to allow an app to use your location, you’re likely generating the kind of data at issue in Chatrie. Chatrie specifically involved data generated by a Google service called Location History. In Google’s case, this location information was created by combining information from cell towers but also on GPS, Wi-Fi, and Bluetooth signals.

22.02.2026 - 12:37 [ U,S. Department of Justice ]

From: Jide Zeitlin To: jeffrey E. (…) Subject: Re: Nigeria Date: Fri, 08 Jun 2018

Who do you not know!

On Jun 8, 2018, at 17:39, jeffrey E. wrote:

you do know that kathy ruemmler is my close buddy

22.02.2026 - 12:19 [ Drop Site News ]

Epstein Flipped Israel’s Gaza-Tested Biometric Scanners Into Nigeria Ports Deal for UAE

(February 16, 2026)

Epstein was keen to profit from armed conflicts on the African continent. While negotiating DP World’s access to Nigeria, he was also helping Zeitlin navigate around U.S. sanctions on Ivan Glasenberg, the Israeli-South African CEO of mining giant Glencore, and Oleg Deripaska, then-chairman of the Russian aluminum titan Rusal. Glencore’s operations had been disrupted by a fraud probe into their dealings with Israeli mining kingpin Dan Gertler in Congo-Kinshasa. “Do you know Oleg Deripaska or Ivan Glasenberg?” Zeitlin asked Epstein. “Easy,” Epstein replied.

The American financier had deep ties to Israeli mining and military outfits in Africa, which he helped support alongside former Israeli Prime Minister Ehud Barak—a close associate with whom Epstein corresponded almost daily. “With civil unrest exploding in ukraine syria, somolia, libya, and the desperation of those in power,” Epstein wrote in a 2014 email to Barak, “isn’t this perfect for you.” Barak replied, “You’re right [in] a way. But not simple to transform it into a cash flow.”

14.02.2026 - 06:44 [ Congresswoman Pramila Jayapal ]

Jayapal, Raskin, Garcia Demand DOJ End Its Outrageous Secret Surveillance of Members Reviewing Epstein Files

Washington, D.C. (February 13, 2026)—Today, Rep. Jamie Raskin, Ranking Member of the House Judiciary Committee, Rep. Pramila Jayapal, Ranking Member of the Subcommittee on Immigration Integrity, Security, and Enforcement, and Rep. Robert Garcia, Ranking Member of the House Committee on Oversight and Government Reform, are demanding that the Department of Justice (DOJ) immediately cease its attempt to obstruct and intimidate Members of Congress by covertly monitoring their searches of the slightly-less-redacted Epstein files.

14.02.2026 - 06:40 [ Democracy Now ]

“Massive Cover-Up”: Rep. Jayapal Slams AG Pam Bondi over Epstein Files & Spying on Lawmakers

“Essentially, they were spying on us,” says Democratic Congressmember Pramila Jayapal. “It’s certainly not going to stop me from continuing to review the files, but it is absolutely outrageous.”

Jayapal also condemns the Justice Department for refusing to open new investigations into Epstein’s associates listed in the files. “These were rich, powerful, wealthy people, mostly men, who groomed, raped, abused, manipulated young girls,” she says.

14.02.2026 - 06:24 [ Time Magazine ]

‘Stop This Spying’: Members of Congress Accuse the DOJ of Surveilling Lawmakers’ Epstein Files Searches

(February 12, 2026)

Mace told NPR that “there is someone or two people from the DOJ monitoring you as you sit on those computers” and that lawmakers are given their “own identification” upon being logged into the computers by a “tech person” at the department. “They are tracking all of the documents that members of Congress open, and they‘re tracking everything that you do in that room,“ she said.

10.02.2026 - 15:46 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

Warum der Staat potentiell jedes Verbrechen ungestraft begehen kann

(Februar 21, 2020)

Wir haben bereits dargelegt, warum es in Deutschland keine unabhĂ€ngige Justiz und damit keine vollstĂ€ndige Gewaltenteilung gibt – weil das Grundgesetz den Staat nicht ausdrĂŒcklich dazu zwingt. Das Grundgesetz schreibt dem Staat lediglich die UnabhĂ€ngigkeit der Richter vor, nicht die der Justiz insgesamt. Daraus interpretiert der Staat fĂŒr sich das Recht, die Staatsanwaltschaften bzw AnklĂ€ger der Exekutive anzugliedern.

Auf Bundesebene heißt das konkret: der Generalbundesanwalt und seine Behörde (allgemein Bundesanwaltschaft) unterstehen dem Justizminister. Daraus schlussfolgert, dass nach eventuellen Staatsverbrechen und / oder VerfassungsbrĂŒchen durch ihre eigenen Organe – Kanzleramt, Ministerien, Behörden, MilitĂ€r, Geheimdienste, etc, – die Regierung gegen sich selbst ermitteln mĂŒsste.

Zieht also die Bundesanwaltschaft bzw der Generalbundesanwalt ein Verfahren an sich, zieht es die Regierung an sich.

Verbleibt noch die Möglichkeit, dass das Parlament UntersuchungsausschĂŒsse einsetzt, dass durch diese die betreffenden Staatsverbrechen aufgeklĂ€rt und dann öffentlich bekannt werden, dem folgend durch Wahlen eine Änderung der parlamentarischen Mehrheiten erfolgt, dann eine Neuwahl des Kanzlers / der Kanzlerin durch das Parlament, dann durch den Kanzler / die Kanzlerin eine Ernennung eines neuen Justizministers erfolgt (Minister / Ministerinnen werden nicht gewĂ€hlt), dann durch den Justizminister / die Justizministerin eine Ernennung eines neuen Generalbundesanwalts oder eine Anweisung an den amtierenden Generalbundesanwalt erfolgt Ermittlungen gegen die damaligen oder immer noch amtierenden staatlichen FunktionĂ€re bzw Stellen aufzunehmen und dass dieser dann der Anweisung des vorgesetzten Justizministers folgt. Wobei dann ggf die Ermittlungen durch die Regierungsbehörden (Geheimdienste, Bundeskriminalamt) erfolgen mĂŒsste, gegen die ermittelt wird.

09.02.2026 - 20:26 [ MakeUsOf.com ]

5 open-source apps from F-Droid that are better than their Play Store rivals

(December 18, 2025)

F-Droid is a repository that hosts a suite of free, open-source Android apps that prioritize function over profit. Unlike the proprietary „black boxes“ found on the Play Store, these apps are transparent, typically ad-free, and respectful of your digital autonomy. While some open-source alternatives are rough around the edges, others have matured into powerhouses. In fact, finding a polished open-source alternative for every Google app is now entirely possible, offering tools that don‘t just mimic their mainstream rivals but actively outperform them.

03.02.2026 - 16:55 [ F-Droid ]

F-Droid: Aurora Store

Aurora Store is an unofficial, FOSS client to Google Play with an elegant design. Aurora Store allows users to download, update, and search for apps like the Play Store. It works perfectly fine with or without Google Play Services or microG.

Features:

‱ FOSS: Has GPLv3 licence
‱ Beautiful design: Built upon latest Material 3 guidelines
‱ Account login: You can login with either personal or an anonymous account
‱ Device & Locale spoofing: Change your device and/or locale to access geo locked apps

02.02.2026 - 19:09 [ Express.co.uk ]

Is this the Prince of Darkness‘s final scandal? We look back at his worst controversies

Last week, the Express reported in detail on how Palantir secured a „record“ ÂŁ240 million deal with the UK Ministry of Defence (MoD) in late 2025, forming part of a wider, more extensive, and occasionally undisclosed, ÂŁ670m+ package of agreements with the UK government. Peter Mandelson played a significant role with Global Counsel, a consultancy that lobbied for Palantir and was was viewed as enabling the firm‘s access to the Starmer government. The tight relationship between the UK government and Palantir attracted fierce scrutiny owing to Palantir‘s connections to Donald Trump (via co-founder Peter Thiel) and its participation in contentious AI-powered military surveillance.

As Mandelson‘s slimy rise and slippery fall have been documented over the years, it seems extraordinary that he could have lasted this long. Let‘s hope this sorry latest scandal relating to Epstein will be the last we hear of the Prince of Darkness

01.02.2026 - 17:39 [ New York Times ]

Minneapolis Residents Wear Their Passports, Desperate to Ward Off ICE

In the past two months, federal immigration agents have arrested thousands in the Twin Cities, detaining citizens, asylum-seekers, refugees and the undocumented. They have killed two American citizens, Renee Good and Alex Pretti. And they have stopped people seemingly at random, asking for identification or simply demanding: “Where were you born?”

Now, many people here are asking a question that is a novel one in America: Is it safe to leave home without proof of citizenship? Has the United States turned into a show-me-your-papers nation?

For many Minnesotans, the answer has been an unequivocal yes.

01.02.2026 - 17:01 [ ABC News ]

ICE claim that a man shattered his skull running into wall triggers tension at a Minnesota hospital

The explanation from ICE is an example of recent run-ins between immigration officers and health care workers that have contributed to mounting friction at Minneapolis hospitals. Workers at the Hennepin County facility say ICE officers have restrained patients in defiance of hospital rules and stayed at their sides for days. The agents have also lingered around the campus and pressed people for proof of citizenship.

01.02.2026 - 16:55 [ Associated Press ]

Takeaways from AP report on ICE claims that immigrant shattered his skull running into wall

According to his lawyers, Castañeda Mondragón entered the U.S. in 2022 with valid immigration documents. Minnesota incorporation filings show he founded a company called Castaneda Construction the following year with an address listed in St. Paul. He appears to have no criminal record.

His lawyers told a court that Castañeda Mondragón was racially profiled during the crackdown, and that officers determined only after his arrest that he had overstayed his visa.

“He was a brown-skinned, Latino Spanish speaker at a location immigration agents arbitrarily decided to target,” his lawyers wrote in a petition seeking his release from ICE custody.

27.01.2026 - 17:20 [ Netzpolitik.org ]

Anhörung zum Gesetzentwurf: Bundespolizei soll Staatstrojaner nutzen dĂŒrfen

Dazu gehört die neue Regelung zu einer Version des Staatstrojaners, die im Amtsdeutsch „Quellen-TelekommunikationsĂŒberwachung“ heißt. Diese Form des Staatstrojaners wird durch den Gesetzentwurf erstmals fĂŒr die Bundespolizei zur Abwehr von Gefahren eingefĂŒhrt.

Die „Quellen-TKÜ“ lehnt zwar ihren Namen an die Überwachung laufender Telekommunikation an, ist aber praktisch ein Hacking-Werkzeug. Die dafĂŒr notwendige Schadsoftware wird unter Ausnutzung von SicherheitslĂŒcken heimlich auf einem EndgerĂ€t aufgebracht und zeichnet die gewĂŒnschten Inhalte unbemerkt vom Nutzer auf.

27.01.2026 - 17:10 [ Tagesschau.de ]

Nach Strom-Anschlag von Berlin: Dobrindt will gegen Linksextremismus aufrĂŒsten

Bereits kurz nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz hatte Dobrindt zusĂ€tzliches Personal fĂŒr die Nachrichtendienste und mehr digitale Befugnisse angekĂŒndigt. So solle jetzt in den Sicherheitsbehörden die Abwehr in diesem Bereich personell verstĂ€rkt werden, ohne dass dies zu Lasten der Abwehr von Gefahren aus anderen Extremismusbereichen gehe, so der Innenminister. Bei der digitalen Datenanalyse, der automatischen Gesichtserkennung und der Speicherung von IP-Adressen sollen Ermittler zudem mehr Befugnisse erhalten.

20.01.2026 - 20:08 [ F-Droid ]

F-Droid: Aurora Store

Aurora Store is an unofficial, FOSS client to Google Play with an elegant design. Aurora Store allows users to download, update, and search for apps like the Play Store. It works perfectly fine with or without Google Play Services or microG.

Features:

‱ FOSS: Has GPLv3 licence
‱ Beautiful design: Built upon latest Material 3 guidelines
‱ Account login: You can login with either personal or an anonymous account
‱ Device & Locale spoofing: Change your device and/or locale to access geo locked apps

11.01.2026 - 15:06 [ Middle East Eye ]

ICE‘s killing in Minneapolis shows American empire has come home

The US Immigration and Customs Enforcement agency was created in the shadow of the so-called Global War on Terror that followed the attacks of 11 September 2001.

It became a key pillar of the architecture of repressive surveillance and militarised tactics that emerged during the invasions of Afghanistan and Iraq.

ICE itself was specifically designed to pursue „national security threats“ within the United States, granting agents sweeping discretion over who could be deemed to „pose a threat to public safety or national security“.

Since then, it has come to represent a rogue operation, its reputation clouded by harrowing stories of abuse, impunity and a near total lack of oversight.

Its close association with Palantir, a surveillance firm accused of helping generate kill lists for Israel, has also further embedded it within the US military-industrial complex.

Scalawag Magazine described Palantir‘s partnership with ICE as „one of the many links comprising the military-industrial surveillance connections between ICE and Israel Defense Forces“.

These links, it wrote, illustrate the ideological and practical ties between the two bodies, as they work to advance the militarisation of policing through the weaponisation of surveillance technology.

ICE has also participated in several exchanges with the Israeli military, and during the student protests for Gaza, it lifted names from the blacklisting website Canary Mission to identify and arrest protesters.

25.12.2025 - 13:03 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

Analyse: Geheimdienstlicher Komplex will das stadtweite „Überwachungs“-System in Berlin wieder aktivieren lassen

(Dezember 30, 2016)

Was wĂŒrde passieren, wenn bekannt wĂŒrde, dass Berlin, die einflussreichste und mĂ€chtigste Stadt auf dem Kontinent Europa und die Hauptstadt der Berliner Republik, durch ein stadtweites Spionagesystem â€žĂŒberwacht“ wird, durch das jede Person beobachtet werden kann „von dem Moment an dem sie die TĂŒrschwelle verlĂ€sst, bis zu dem Moment an dem sie zurĂŒckkehrt“ und dass Arbeit und soziales Verhaltensmuster der Stadtbewohner und -besucher „aufzeichnet, analysiert und archiviert“? Und nicht nur Geheimdienste aus N.A.T.O.-Staaten darauf in Echtzeit zugreifen können?

Nichts. Nichts wĂŒrde passieren. Die strategische Mehrheit der Bevölkerung wĂŒrde sich ducken, bĂŒcken, beugen, wie sie es in der deutschen Geschichte immer getan hat

20.12.2025 - 07:44 [ Ken Klippenstein ]

“National Security” Blocks Epstein Files Release

(November 18, 2025)

The truth is that the rich and powerful (including the FBI) are ultimately going to be protected from those who are clamoring for change. They aren’t hiding behind national security. They are national security.

(…)

Though the 50-year-old Freedom of Information Act states that the federal government can’t withhold data from the public merely because it is embarrassing, in a 2021 lawsuit still pending where attorney Dan Novack sued for Epstein records, the FBI rattled off a long list of information it says it has but cannot disclose. That includes:

“Names, Identifying Data and/or Information Provided by Individuals Under an Implied Assurance of Confidentiality”

“Names, Identifying Data and/or Information Provided by Individuals Under an Express Assurance of Confidentiality”

“Names and/or Identifying Information of Third Parties who Provided Information”

“Names and/or Identifying Information of Third Parties of Investigative Interest”

“Names and/or Identifying Information of FBI Special Agents”

“Foreign Government Agency Information Under Implied Confidentiality”

“Dates/Types of Investigations”

“Collection/Analysis of Information”

“Names and/or Identifying Information of Non-FBI Federal Government Personnel

“Name and/or Identifying Information of Local Government Personnel”

“Information Regarding Targets, Dates, and Scope of Surveillance”

16.11.2025 - 12:51 [ Factually.co ]

What evidence supports the claim that Jeffrey Epstein worked for Mossad?

4. Where the Evidence Is Strongest — Access, Not Agency

The most robust, verifiable element in the public record is Epstein’s access to Israeli elites and documented interactions with Israeli figures. Email exchanges, travel logs, and eyewitness reporting establish clear lines of contact and hospitality: meetings, invitations, and visits that show Epstein operated comfortably within Israeli political and commercial circles. Reporting also documents at least one intelligence‑linked individual reportedly staying at Epstein’s properties, which is a factual basis for speculation about intelligence interest but not proof of operational employment. Analysts stress the difference between being a useful network node and being a paid or directed intelligence operative.

16.11.2025 - 12:46 [ USA Today ]

What Epstein‘s emails reveal about the rich and famous who sought his advice

There was virtually never a stated reason why all of these bigwigs – mostly men but also women – assumed Epstein would be able to provide insight into whatever was on their minds.

Epstein had no college degree; his first job was as a math and physics teacher at the elite Dalton School in Manhattan.

Despite that unconventional start, and with no transparent or easily explainable path to riches, Epstein emerged as a globe-trotting fixer who spent his time shuttling between luxury homes, private jets and his Caribbean island.

26.10.2025 - 15:05 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

TotalĂŒberwachung, und damit ermöglichte politische Verfolgung, wird nun „gezielt“ erlaubt

(July 2, 2016)

Die VorgĂ€nge reprĂ€sentieren nicht nur den Totalausfall einer weiteren Generation von Deutschen und die Legasthenie ihrer Fachidioten. Sie werfen auch ein Schlaglicht auf weltweite Datenbanken von Geheimdiensten, Anwaltsfirmen und Banken und deren politische Verfolgung von „politischen Individuen“.

Die seit 2002 durch den Staat offen praktizierte, aber von fast allen ignorierte „strategische Überwachung der Telekommunikation“ an deren Infrastruktur wird nĂ€chsten Freitag durch das Parlament im neuen B.N.D-Gesetz prĂ€zisiert.

Hinweis 09.07.16: das Gesetz, Drucksache 18/9041, wurde in erster Lesung behandelt, ist somit noch nicht beschlossen und bis nach der zweimonatigen „Sommerpause“ des Bundestages vertagt.

Damit hat die Simulation von „Opposition“ und „Untersuchungsausschuss“ in der seit Beginn der Snowden-AffĂ€re außer Funktion gesetzten Republik ihren objektiven Zweck erfĂŒllt.

Unter dem Netzpolitik.org zugesandten Geschwafel irgendwelcher Simulanten ist lediglich das Statement vom Beirat der DE-CIX Management GmbH relevant. Klaus Landefeld gegenĂŒber Netzpolitik.org:

„Alles, was NSA und GCHQ vorgeworfen wurde, soll dem BND jetzt auch erlaubt sein – die Bundesregierung legalisiert die Praxis sozusagen im Nachhinein.“

Das ist falsch.

Erlaubt war dem B.N.D. das vollstĂ€ndige Kopieren an den Netzknoten, auch am Frankfurter DE-CIX, spĂ€tetens durch die im November 2005 erneut verschĂ€rfte Regierungsverordnung „Telekommunikations-Überwachungsverordnung“ (TKÜV). Darunter fielen auch „inlĂ€ndische Fernmeldenetzknoten, die jeweils mit einem auslĂ€ndischen Netzknoten zusammengeschaltet sind“ und „vom und in das Ausland“ gefĂŒhrter Telekommunikationsverkehr (Zitat Bundesverfassungsgericht, Beschluss 1 BvL 7/08, 13.05.2009).

Der Bundestag, natĂŒrlich auch „Linke“ und „GrĂŒne“, wusste davon spĂ€testens seit 2012.

Welche Luftnummer auch die DE-CIX Management GmbH und ihr Beirat Klaus Landefeld reprĂ€sentieren, mag man der Tatsache entnehmen, dass Landefeld nun hinsichtlich des Raubkopierens des deutschen Staates am grĂ¶ĂŸten Telekommunikations-Knoten auf dem Planeten von einer „Legalisierung im Nachhinein“ redet, aber im April 2015 genau gegen diese bislang angeblich illegale Praxis des B.N.D. vor dem Bundesverwaltungsgericht klagen wollte. Bereits damals hieß es unter der PresseerklĂ€rung:

„Eine Klage wurde aber noch nicht beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht. „

Sie wurde auch nie eingereicht.

Der Beirat der DE-CIX Management GmbH Klaus Landefeld nun am Donnerstag weiter gegenĂŒber Netzpolitik.org zum aktuellen B.N.D.-Gesetz:

„Wenn der Gesetzentwurf so verabschiedet wird, wird erstmalig in voller Absicht eine anlasslose MassenĂŒberwachung im Inland gezielt erlaubt.

Auch die Kommunikation deutscher StaatbĂŒrger wird dem Dienst dabei zugeleitet, der einzige Schutz unserer Grundrechte besteht in einem obskuren, geheimen Filter welcher – wie bereits in der GesetzesbegrĂŒndung ausgefĂŒhrt – schlicht nicht in einem ausreichenden Masse funktional ist.“

Wie bereits hinreichend dargelegt, verbirgt sich hinter der Formulierung „gezielt erlaubt“ die Legasthenie einer weiteren Generation von Deutschen in ihrer Gesamtheit.

Mit dem „obskuren, geheimen Filter“ meint Klaus Landefeld offensichtlich die in der TKÜV durch den Staat offen und fĂŒr jeden einsehbar verfĂŒgte

„Aufstellung und..Betrieb von GerĂ€ten des Bundesnachrichtendienstes.. die nur von hierzu besonders ermĂ€chtigten Bediensteten des Bundesnachrichtendienstes eingestellt und gewartet werden dĂŒrfen“.

17.10.2025 - 18:30 [ Patrick Breyer ]

Chatkontrolle

Inhalt der Seite:

– Die Abschaffung des Digitalen Briefgeheimnisses
– Hilf jetzt mit die Chatkontrolle zu stoppen!
– Der Gesetzentwurf der EU-Kommission
– Verhandlungsmandat des EU-Parlaments
– Positionen der EU-Regierungen
– Position der Bundesregierung
– Die Verhandlungen
– Zeitschiene und Termine
– Die Akteure
– Was hat das Ganze mit dir zu tun?
– Mythen entlarvt
– WeiterfĂŒhrende Informationen & Argumente gegen die Chatkontrolle
– Alternativen zur Chatkontrolle
– Dokumente zur Chatkontrolle
– Kritische Stellungnahmen und Hintergrundartikel

(…)

Am 8. Oktober 2025 ist es uns gelungen, die beispiellosen PlĂ€ne zur Chatkontrolle mit einer knappen „SperrminoritĂ€t“ der EU-Regierungen aufzuhalten. Die ursprĂŒnglich fĂŒr den 14. Oktober geplante Abstimmung wird nicht stattfinden, da es keine Mehrheit fĂŒr den aktuellen Vorschlag gibt. Dennoch gibt es GerĂŒchte, dass Deutschland und die dĂ€nische RatsprĂ€sidentschaft an einem alternativen Vorschlag arbeiten, dessen Einzelheiten nicht bekannt sind. Ein (möglicherweise nur geringfĂŒgig) geĂ€nderter Vorschlag könnte bei der nĂ€chsten Tagung der EU-Innenminister am 6./7. Dezember 2025 zur Abstimmung gestellt werden.

17.10.2025 - 18:10 [ BrusselsSignal.eu ]

EU’s ‘chat control’ vote scrapped amid continuing opposition

(October 10, 2025)

Diplomats failed to secure the qualified majority required for approval during preparatory talks after Germany came out against the legislation, leaving the divisive measure in limbo.

Germany, a pivotal swing vote with its 83 million citizens, cited constitutional concerns over disproportionate privacy intrusions, drawing on prior court rulings against data retention.

09.10.2025 - 19:33 [ ND-aktuell.de ]

Bundeswehr und BKA bauen Zusammenarbeit mit Israel aus

Auf Arbeitsebene finden zwischen Israel und Deutschland militĂ€rische »Fach- und ExpertengesprĂ€che« in verschiedenen Bereichen statt, ein Schwerpunkt liegt laut dem Verteidigungsministerium derzeit »auf Logistik, Neubeschaffung, Operation, Erhebung und Ermittlung sowie Gefangenenwesen«. (…)

An einem nicht nĂ€her genannten konkreten Fall hat das BKA der israelischen Delegation außerdem den Einsatz von Virtual Reality bei einer Tatortbegehung vorgefĂŒhrt. Am zweiten Tag demonstrierte das BKA seine Entwicklungen zu kĂŒnstlicher Intelligenz – zu diesem Thema hatte die Behörde in Wiesbaden vor einem Jahr ihre gesamte Herbsttagung gewidmet. Im Mittelpunkt stand dabei Gesichtserkennung.

01.10.2025 - 23:32 [ Nachdenkseiten ]

Chatkontrolle: Der grĂ¶ĂŸte Angriff auf unsere PrivatsphĂ€re seit der Vorratsdatenspeicherung

(September 25, 2025)

KĂŒnftig sollen sĂ€mtliche privaten Nachrichten – ob bei WhatsApp, Signal, Threema oder in der E-Mail – vor der VerschlĂŒsselung auf den GerĂ€ten selbst durchsucht werden. Algorithmen wĂŒrden Fotos, Texte und Videos scannen, angeblich nur nach verdĂ€chtigen Inhalten. Doch einmal etabliert, könnte dieses System beliebig erweitert werden. Im Klartext: Die EU arbeitet an einem Mechanismus, der jede Nachricht eines jeden BĂŒrgers prĂ€ventiv kontrolliert. Das ist nichts anderes als eine digitale Hausdurchsuchung, flĂ€chendeckend, anlasslos und dauerhaft.
(…)
Parallel zur Chatkontrolle treibt BrĂŒssel die EinfĂŒhrung einer digitalen IdentitĂ€t voran. Offiziell soll sie „Bequemlichkeit und Sicherheit“ bieten. In Wahrheit bedeutet sie, dass kĂŒnftig jede digitale Handlung eindeutig einer Person zugeordnet werden kann. In Kombination mit der Chatkontrolle entstĂŒnde eine Infrastruktur, die es erlaubt, jede Nachricht einer identifizierten Person zuzuordnen, sie auszuwerten und zu speichern. Ein System, das jeder Diktatur die Arbeit erleichtern wĂŒrde und das jetzt ausgerechnet in der EuropĂ€ischen Union gebaut werden soll.