Archiv: (Massen-)Identifikation / Durchleuchtung / Profile / (mass-)identification / screening / profiling


14.09.2026 - 18:51 [ Netzpolitik.org ]

Automatisierte Todeslisten

netzpolitik.org: Wie sieht die zugrundeliegende technische Infrastruktur aus und wer stellt sie bereit?

Rainer Rehak: Der gesamte Datensatz zu Gaza umfasst schätzungsweise 13,6 Petabyte, also umgerechnet 13.600 Terabyte. Diese Datenmenge ist nicht einfach zu handhaben, besonders wenn man damit statistische Modelle trainieren möchte oder gar große Sprachmodelle, die ebenfalls erstellt werden. Die digitale Infrastruktur wird von Google und Amazon unter dem Projektnamen Nimbus bereitgestellt und kostet 1,2 Milliarden US-Dollar.

Die Integration der heterogenen Datenquellen macht Palantir. Microsoft, Cisco, Dell und Red Hat/IBM bieten zusätzliche IT-Dienstleistungen rund um die „kill-chain“ an. Dies zeigt die enorme Rolle, die der private Sektor bei der Integration und Nutzung von KI-Systemen in bewaffneten Konflikten spielt.

30.08.2026 - 22:44 [ Hitachi ]

Hitachi Develops a New RFID with Embedded Antenna µ-Chip –Makes Possible Wireless Links that Work Using Nothing More Than a 0.4mm X 0.4mm Chip, One of the World‘s Smallest ICs–

(September 2, 2003)

This newly developed version, however, features an internal antenna, enabling chips to employ the energy of incoming electrical waves to wirelessly transmit its ID number to a reader. The 0.4mm X 0.4mm chip can thus operate entirely on its own, making it possible to use µ-Chip as RFID IC tags without the need to attach external devices. This breakthrough opens the door to using µ-Chips as RFID IC tags in extremely minute and precise applications that had been impractical until now. For example, the new µ-Chip can be easily embedded in bank notes, gift certificates, documents and whole paper media etc.

29.08.2026 - 16:56 [ Emirates247.com ]

Abu Dhabi launches new surveillance system

(July 13, 2016)

Abu Dhabi‘s Monitoring and Control Centre has launched the Falcon Eye surveillance system across the city, including the airport, main islands, Bani Yas and Musaffah. The system links thousands of cameras into a central platform that provides live feeds, smart alerts and incident access to help authorities monitor traffic violations, accidents, public hygiene and gatherings. Officials said the project supports Abu Dhabi‘s push to use technology to improve security, safety and city management.

29.08.2026 - 16:08 [ TKP.at ]

Wien am Weg zur 15-Minuten-Überwachungsstadt: Vom irren Baustellensommer zur kamerabasierten Citymaut

Die Machbarkeitsstudie der Stadt Wien — 2022 unter dem harmlosen Titel „Verkehrsberuhigung Innere Stadt“ erstellt — sieht konkret vor: Reduktion der Einfahrten von derzeit 34 auf 26 entlang des Rings, Fotokamera-basierte Fahrzeug- und Kennzeichenerfassung an allen Zufahrtspunkten, automatisierter Abgleich mit einer „Whitelist“ — wer nicht drauf steht, kriegt eine Verwaltungsstrafe —, 30 Minuten Gratis-Einfahrt für Hol- und Bringdienste (aber wehe, du bist eine Sekunde länger), sowie Vernetzung mit Garagenbetreibern, sodass deine Parkdaten direkt ins System wandern.

29.08.2026 - 15:46 [ Junge Welt ]

Staat gegen Linke: Urteil vor dem Urteil

Der in Leipzig lebende Autor war seit November 2023 außerdem in der Bewachung etwa von Geflüchtetenunterkünften tätig. Wie aus dem Gerichtsbeschluss hervorgeht, ersuchte die Stadt Leipzig den sächsischen Verfassungsschutz noch im selben Monat um Kenntnisse zu Merten. Die hatte der Inlandsgeheimdienst freilich parat: Merten sei im Bundesvorstand der SDAJ für Bildungsaufgaben zuständig gewesen, sei zudem für die »linksextremistische« Tageszeitung junge Welt sowie für die Wochenzeitung Unsere Zeit tätig gewesen.

22.08.2026 - 16:45 [ Caitlin Johnstone ]

Today In Dystopia: “We Have Cameras Everywhere In That Town”

Reason shared a police body cam video of a cop confidently handing a court summons to a woman for package theft, telling her and her husband that it was “100 percent” certain she was guilty because Flock surveillance had her on camera committing the crime.

“We have cameras everywhere in that town; you can’t get a breath of fresh air in or out without us knowing,” the officer asserts on camera, saying “It is her, it is 100 percent, it is locked in, there is zero doubt; I wouldn’t have come here unless I was 100 percent sure.”

If that wasn’t Orwellian enough for you, Reason reports that the woman was only able to exonerate herself by providing police with “her cellphone tracking data, camera footage from her truck, and video placing her elsewhere at the time of the theft.” In other words, she was only saved from wrongful conviction based on faulty mass surveillance by providing correct information from other forms of mass surveillance.

16.08.2026 - 17:45 [ Tucker Carlson ]

The Totalitarian Surveillance State Grows as a New Movement Rises From the Ashes of MAGA

Why is Bari Weiss promoting Flock cameras? Glenn Greenwald on neocon support for totalitarianism.

26.07.2026 - 17:15 [ Netzpolitik.org ]

Schwarz-Grün will dich beim Autofahren filmen

(July 24, 2026)

Die schwarz-grüne Regierungskoalition von Schleswig-Holstein treibt gerade ein Polizeigesetz durch den Landtag, das massive neue Befugnisse mit sich bringt: automatisierte Datenanalyse nach Palantir-Art sowie Videoüberwachung, die selbstständig Gesichter erkennt, Verhalten bewertet und Menschen über das Kameranetzwerk verfolgt. Gerade wartet der Innenausschuss des Landtages auf die schriftlichen Stellungnahmen von Expert*innen dazu.

Die Regierungskoalition nutzte die Zeit, um das Polizeigesetz noch einmal deutlich zu verschärfen. Mit einem Änderungsantrag will sie dem Gesetz weitere Befugnisse hinzufügen.

Demnach soll die Polizei von Schleswig-Holstein künftig in fahrende Autos filmen dürfen. Dabei soll Videoauswertungssoftware zum Einsatz kommen, die automatisch detektiert, ob die Autofahrenden elektronische Geräte in der Hand halten.

16.07.2026 - 13:32 [ Netzpolitik.org ]

Einer Demokratie unwürdig

Die Bundesregierung will BKA und Bundespolizei zudem bald weitere, extrem invasive Maßnahmen der automatisierten Überwachung erlauben: Eine Internetsuchmaschine für Stimmen und Gesichter und eine Megadatenbank mit KI-gestützter Analyse, wie sie auch Palantir im Angebot hat. Entsprechende Befugnisse für BND und Verfassungsschutz finden sich ebenfalls im Entwurf des Geheimdienstgesetzes.

Zusammengedacht ergibt das ein System, das vollautomatisiert kontrolliert, was Menschen in der Öffentlichkeit tun, sie bei unerwünschtem Verhalten identifiziert und dann gleich auch noch recherchiert, wo sie sich bewegen und mit wem sie bekannt sind.

04.06.2026 - 16:04 [ Nachdenkseiten ]

„Lavender“: Die KI-Maschine, die Israels Bombardements in Gaza steuert (Teil 1)

Zusätzliche automatisierte Systeme, darunter eines namens „Where’s Daddy“, das hier ebenfalls erstmals enthüllt wird, wurden speziell eingesetzt, um die Zielpersonen aufzuspüren und Bombenangriffe durchzuführen, wenn diese die Wohnhäuser ihrer Familien betreten hatten.

Das Ergebnis war, wie die Quellen bezeugten, dass Tausende Palästinenser – die meisten davon Frauen und Kinder oder Menschen, die nicht an den Kämpfen beteiligt waren – „aufgrund der Entscheidungen des KI-Programms“ durch israelische Luftangriffe ausgelöscht wurden, insbesondere in den ersten Wochen des Krieges.

„Wir waren nicht daran interessiert, [Hamas-]Aktivisten nur dann zu töten, wenn sie sich in einem Militärgebäude befanden oder an einer militärischen Aktivität beteiligt waren“, erklärte A., ein Geheimdienstoffizier, gegenüber +972 und Local Call. „Im Gegenteil, die IDF bombardierte sie ohne zu zögern in ihren Häusern, als erste Option. Es ist viel einfacher, das Haus einer Familie zu bombardieren. Das System ist konzipiert, um sie in solchen Situationen aufzufinden.“

Die „Lavender“-Maschine ergänzt ein anderes KI-System, „The Gospel“. Informationen darüber wurden in einer früheren Untersuchung von +972 und Local Call im November 2023 sowie in den eigenen Veröffentlichungen des israelischen Militärs bekannt. Ein grundlegender Unterschied zwischen den beiden Systemen liegt in der Definition des Ziels: Während „The Gospel“ Gebäude und Strukturen markiert, von denen aus laut Armee Militante operieren, markiert „Lavender“ Menschen – und setzt sie auf eine Tötungsliste.

29.04.2026 - 19:07 [ Netzpolitik.org ]

Überwachungspaket: Diese Sicherheitspolitik gefährdet uns alle

Der „Gesetzentwurf zur Stärkung digitaler Ermittlungsbefugnisse in der Polizeiarbeit“, der „Gesetzentwurf zur Stärkung digitaler Ermittlungsbefugnisse zur Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus“ und der „Gesetzentwurf zur Änderung der Strafprozessordnung“ legen die Grundlage dafür, dass Ermittlungsbehörden Gesichtsbilder mit Aufnahmen aus dem Internet abgleichen können und automatisierte Datenanalysen durchführen dürfen. Warum sie das brauchen? Unter anderem wegen der „hohen abstrakten Bedrohungslage“, erklärt der Vorspann der Entwürfe.

27.04.2026 - 22:07 [ Netzpolitik.org ]

Bundesregierung beschließt anlasslose Vorratsdatenspeicherung

(April 22, 2026)

Das Gesetz verpflichtet Internet-Zugangs-Anbieter, IP-Adressen und Port-Nummern sämtlicher Nutzer drei Monate lang zu speichern, ohne Anlass und ohne Verdacht auf eine Straftat.

Behörden dürfen ohne Richtervorbehalt auf die Vorratsdaten zugreifen. Mit dem Gesetz gegen digitale Gewalt sollen auch Privatpersonen in Zivilverfahren auf die Vorratsdaten zugreifen.

27.04.2026 - 22:04 [ Algorithmwatch.org ]

Stoppt Dobrindts Überwachungspläne – Nein zu Palantir & Co. für Polizei und Behörden!

(April 16, 2026)

Besonders alarmierend: Die geplanten Regeln würden sogar erlauben, solche Gesichter-Suchen an private Firmen im Ausland auszulagern. Damit wäre praktisch nicht mehr kontrollierbar, was mit den Daten passiert und bei wem sie letztendlich landen.

Gleichzeitig wird das Ganze mit einer Erlaubnis zur automatisierten Datenanalyse verknüpft, wie sie der US-Konzern Palantir anbietet:

27.04.2026 - 19:06 [ Netzpolitik.org ]

Verhaltensscanner in Hamburg: „Die Polizei wird zum Datenlieferanten“

Die Deutungen der vermeintlichen Vorzüge dieser KI-Überwachung finden sich insbesondere prominent im Mediendiskurs, der von Akteur*innen der inneren Sicherheit und ihren Bewertungen geprägt ist. Kritische Positionen kommen vor, aber werden nicht zum Anlass der Berichterstattung. Was sich da im Diskurs zeigt, nennen wir eine Purifizierung, eine rituelle Läuterung also, durch die bisherige zentrale Kritiken an Formen der Videoüberwachung direkt adressiert und gleichzeitig abgestreift werden. Die Purifizierung erhöht die Durchsetzbarkeit der Maßnahme, weil die Bewegungsmusteranalyse jetzt als sozusagen gute Überwachung erscheint.

27.04.2026 - 18:52 [ ARDMediathek.org ]

Gefährliche Apps · Im Netz der Datenhändler

(April 7, 2026)

Grundlage dieser Dokumentation ist eine der bislang größten Recherchen dieser Art: Ein Team aus Bayerischem Rundfunk, netzpolitik.org, Le Monde und weiteren Partnermedien hat rund zehn Milliarden Standortdaten ausgewertet. Eine Spurensuche, die um die halbe Welt führt: zu einer ägyptischen Exiljournalistin in Berlin, die bedroht wird. Nach Brüssel, wo hochrangige Mitarbeiter der EU-Kommission betroffen sind. Nach Washington, wo Politiker ein Sicherheitsrisiko für US-Agenten in Europa sehen. Oder an die ukrainische Front, wo Soldaten in den Datensätzen ihre eigenen Stellungen wiedererkennen.

27.04.2026 - 18:48 [ Netzpolitik.org ]

Große ARD-Doku: Achtung, Datenhandel! Lebensgefahr!

(April 7, 2026)

Es geht um Milliarden Standortdaten von ahnungslosen Handy-Nutzer*innen, oftmals metergenau. Angeblich nur zu Werbezwecken erhoben, fließen die Daten über populäre Handy-Apps auf teils verschlungenen Wegen in die Hände von Databrokern. Potenziell betroffen sind alle Menschen, die ein Smartphone nutzen.

(…)

Zur Erinnerung: Das Recherche-Team hat die Daten kostenlos von einem Databroker im Netz erhalten. Prinzipiell zugänglich sind solche Daten für alle, die Datenhändler danach fragen. Für einen vierstelligen Betrag im Monat können Interessierte ein Abonnement abschließen.

27.04.2026 - 18:19 [ ScotusBlog.com ]

Digital location data heads back to the Supreme Court

(April 24, 2026)

Background

The Supreme Court last weighed in on the digital Fourth Amendment in 2017. In Carpenter v. United States, the court addressed whether the police had to get a warrant before accessing a certain kind of digital location data, cell-site location information. Cell phones generate CSLI anytime they are on by scanning for the nearest cell tower with strong service. When a cell phone connects to a tower, that tower then records that connection in CSLI logs. A phone’s location can be tracked across time and space by reviewing those logs.

Writing for a 5-4 majority, Chief Justice John Roberts’ Carpenter opinion held that the police must get a warrant before reviewing seven or more days of CSLI for a person’s phone. (…)

Enter: geofence data

Among these unsettled questions is whether police need a warrant to access geofence data, another kind of digital location data. Geofence data generally refers to location information collected by cellphone apps. If you have encountered a prompt on your phone that asks you whether you’d like to allow an app to use your location, you’re likely generating the kind of data at issue in Chatrie. Chatrie specifically involved data generated by a Google service called Location History. In Google’s case, this location information was created by combining information from cell towers but also on GPS, Wi-Fi, and Bluetooth signals.

22.02.2026 - 12:37 [ U,S. Department of Justice ]

From: Jide Zeitlin To: jeffrey E. (…) Subject: Re: Nigeria Date: Fri, 08 Jun 2018

Who do you not know!

On Jun 8, 2018, at 17:39, jeffrey E. wrote:

you do know that kathy ruemmler is my close buddy

22.02.2026 - 12:19 [ Drop Site News ]

Epstein Flipped Israel’s Gaza-Tested Biometric Scanners Into Nigeria Ports Deal for UAE

(February 16, 2026)

Epstein was keen to profit from armed conflicts on the African continent. While negotiating DP World’s access to Nigeria, he was also helping Zeitlin navigate around U.S. sanctions on Ivan Glasenberg, the Israeli-South African CEO of mining giant Glencore, and Oleg Deripaska, then-chairman of the Russian aluminum titan Rusal. Glencore’s operations had been disrupted by a fraud probe into their dealings with Israeli mining kingpin Dan Gertler in Congo-Kinshasa. “Do you know Oleg Deripaska or Ivan Glasenberg?” Zeitlin asked Epstein. “Easy,” Epstein replied.

The American financier had deep ties to Israeli mining and military outfits in Africa, which he helped support alongside former Israeli Prime Minister Ehud Barak—a close associate with whom Epstein corresponded almost daily. “With civil unrest exploding in ukraine syria, somolia, libya, and the desperation of those in power,” Epstein wrote in a 2014 email to Barak, “isn’t this perfect for you.” Barak replied, “You’re right [in] a way. But not simple to transform it into a cash flow.”

14.02.2026 - 06:44 [ Congresswoman Pramila Jayapal ]

Jayapal, Raskin, Garcia Demand DOJ End Its Outrageous Secret Surveillance of Members Reviewing Epstein Files

Washington, D.C. (February 13, 2026)—Today, Rep. Jamie Raskin, Ranking Member of the House Judiciary Committee, Rep. Pramila Jayapal, Ranking Member of the Subcommittee on Immigration Integrity, Security, and Enforcement, and Rep. Robert Garcia, Ranking Member of the House Committee on Oversight and Government Reform, are demanding that the Department of Justice (DOJ) immediately cease its attempt to obstruct and intimidate Members of Congress by covertly monitoring their searches of the slightly-less-redacted Epstein files.

14.02.2026 - 06:40 [ Democracy Now ]

“Massive Cover-Up”: Rep. Jayapal Slams AG Pam Bondi over Epstein Files & Spying on Lawmakers

“Essentially, they were spying on us,” says Democratic Congressmember Pramila Jayapal. “It’s certainly not going to stop me from continuing to review the files, but it is absolutely outrageous.”

Jayapal also condemns the Justice Department for refusing to open new investigations into Epstein’s associates listed in the files. “These were rich, powerful, wealthy people, mostly men, who groomed, raped, abused, manipulated young girls,” she says.

14.02.2026 - 06:24 [ Time Magazine ]

‘Stop This Spying’: Members of Congress Accuse the DOJ of Surveilling Lawmakers’ Epstein Files Searches

(February 12, 2026)

Mace told NPR that “there is someone or two people from the DOJ monitoring you as you sit on those computers” and that lawmakers are given their “own identification” upon being logged into the computers by a “tech person” at the department. “They are tracking all of the documents that members of Congress open, and they‘re tracking everything that you do in that room,“ she said.

10.02.2026 - 15:46 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

Warum der Staat potentiell jedes Verbrechen ungestraft begehen kann

(Februar 21, 2020)

Wir haben bereits dargelegt, warum es in Deutschland keine unabhängige Justiz und damit keine vollständige Gewaltenteilung gibt – weil das Grundgesetz den Staat nicht ausdrücklich dazu zwingt. Das Grundgesetz schreibt dem Staat lediglich die Unabhängigkeit der Richter vor, nicht die der Justiz insgesamt. Daraus interpretiert der Staat für sich das Recht, die Staatsanwaltschaften bzw Ankläger der Exekutive anzugliedern.

Auf Bundesebene heißt das konkret: der Generalbundesanwalt und seine Behörde (allgemein Bundesanwaltschaft) unterstehen dem Justizminister. Daraus schlussfolgert, dass nach eventuellen Staatsverbrechen und / oder Verfassungsbrüchen durch ihre eigenen Organe – Kanzleramt, Ministerien, Behörden, Militär, Geheimdienste, etc, – die Regierung gegen sich selbst ermitteln müsste.

Zieht also die Bundesanwaltschaft bzw der Generalbundesanwalt ein Verfahren an sich, zieht es die Regierung an sich.

Verbleibt noch die Möglichkeit, dass das Parlament Untersuchungsausschüsse einsetzt, dass durch diese die betreffenden Staatsverbrechen aufgeklärt und dann öffentlich bekannt werden, dem folgend durch Wahlen eine Änderung der parlamentarischen Mehrheiten erfolgt, dann eine Neuwahl des Kanzlers / der Kanzlerin durch das Parlament, dann durch den Kanzler / die Kanzlerin eine Ernennung eines neuen Justizministers erfolgt (Minister / Ministerinnen werden nicht gewählt), dann durch den Justizminister / die Justizministerin eine Ernennung eines neuen Generalbundesanwalts oder eine Anweisung an den amtierenden Generalbundesanwalt erfolgt Ermittlungen gegen die damaligen oder immer noch amtierenden staatlichen Funktionäre bzw Stellen aufzunehmen und dass dieser dann der Anweisung des vorgesetzten Justizministers folgt. Wobei dann ggf die Ermittlungen durch die Regierungsbehörden (Geheimdienste, Bundeskriminalamt) erfolgen müsste, gegen die ermittelt wird.

09.02.2026 - 20:26 [ MakeUsOf.com ]

5 open-source apps from F-Droid that are better than their Play Store rivals

(December 18, 2025)

F-Droid is a repository that hosts a suite of free, open-source Android apps that prioritize function over profit. Unlike the proprietary „black boxes“ found on the Play Store, these apps are transparent, typically ad-free, and respectful of your digital autonomy. While some open-source alternatives are rough around the edges, others have matured into powerhouses. In fact, finding a polished open-source alternative for every Google app is now entirely possible, offering tools that don‘t just mimic their mainstream rivals but actively outperform them.

03.02.2026 - 16:55 [ F-Droid ]

F-Droid: Aurora Store

Aurora Store is an unofficial, FOSS client to Google Play with an elegant design. Aurora Store allows users to download, update, and search for apps like the Play Store. It works perfectly fine with or without Google Play Services or microG.

Features:

• FOSS: Has GPLv3 licence
• Beautiful design: Built upon latest Material 3 guidelines
Account login: You can login with either personal or an anonymous account
• Device & Locale spoofing: Change your device and/or locale to access geo locked apps

02.02.2026 - 19:09 [ Express.co.uk ]

Is this the Prince of Darkness‘s final scandal? We look back at his worst controversies

Last week, the Express reported in detail on how Palantir secured a „record“ £240 million deal with the UK Ministry of Defence (MoD) in late 2025, forming part of a wider, more extensive, and occasionally undisclosed, £670m+ package of agreements with the UK government. Peter Mandelson played a significant role with Global Counsel, a consultancy that lobbied for Palantir and was was viewed as enabling the firm‘s access to the Starmer government. The tight relationship between the UK government and Palantir attracted fierce scrutiny owing to Palantir‘s connections to Donald Trump (via co-founder Peter Thiel) and its participation in contentious AI-powered military surveillance.

As Mandelson‘s slimy rise and slippery fall have been documented over the years, it seems extraordinary that he could have lasted this long. Let‘s hope this sorry latest scandal relating to Epstein will be the last we hear of the Prince of Darkness

01.02.2026 - 17:39 [ New York Times ]

Minneapolis Residents Wear Their Passports, Desperate to Ward Off ICE

In the past two months, federal immigration agents have arrested thousands in the Twin Cities, detaining citizens, asylum-seekers, refugees and the undocumented. They have killed two American citizens, Renee Good and Alex Pretti. And they have stopped people seemingly at random, asking for identification or simply demanding: “Where were you born?”

Now, many people here are asking a question that is a novel one in America: Is it safe to leave home without proof of citizenship? Has the United States turned into a show-me-your-papers nation?

For many Minnesotans, the answer has been an unequivocal yes.

01.02.2026 - 17:01 [ ABC News ]

ICE claim that a man shattered his skull running into wall triggers tension at a Minnesota hospital

The explanation from ICE is an example of recent run-ins between immigration officers and health care workers that have contributed to mounting friction at Minneapolis hospitals. Workers at the Hennepin County facility say ICE officers have restrained patients in defiance of hospital rules and stayed at their sides for days. The agents have also lingered around the campus and pressed people for proof of citizenship.

01.02.2026 - 16:55 [ Associated Press ]

Takeaways from AP report on ICE claims that immigrant shattered his skull running into wall

According to his lawyers, Castañeda Mondragón entered the U.S. in 2022 with valid immigration documents. Minnesota incorporation filings show he founded a company called Castaneda Construction the following year with an address listed in St. Paul. He appears to have no criminal record.

His lawyers told a court that Castañeda Mondragón was racially profiled during the crackdown, and that officers determined only after his arrest that he had overstayed his visa.

“He was a brown-skinned, Latino Spanish speaker at a location immigration agents arbitrarily decided to target,” his lawyers wrote in a petition seeking his release from ICE custody.

27.01.2026 - 17:20 [ Netzpolitik.org ]

Anhörung zum Gesetzentwurf: Bundespolizei soll Staatstrojaner nutzen dürfen

Dazu gehört die neue Regelung zu einer Version des Staatstrojaners, die im Amtsdeutsch „Quellen-Telekommunikationsüberwachung“ heißt. Diese Form des Staatstrojaners wird durch den Gesetzentwurf erstmals für die Bundespolizei zur Abwehr von Gefahren eingeführt.

Die „Quellen-TKÜ“ lehnt zwar ihren Namen an die Überwachung laufender Telekommunikation an, ist aber praktisch ein Hacking-Werkzeug. Die dafür notwendige Schadsoftware wird unter Ausnutzung von Sicherheitslücken heimlich auf einem Endgerät aufgebracht und zeichnet die gewünschten Inhalte unbemerkt vom Nutzer auf.