(15. Januar 2018)
Leider muss man es immer wieder erklĂ€ren, weil die etablierte Politik allgemein nicht als Betrugsmaschine begriffen wird: Lafontaine, Wagenknecht, Gregor Gysi, etc, sind alles kleine, gröĂere oder janz groĂe KapitĂ€ne im gleichen sinkenden Schiff namens âEuropaâ. Die paneuropĂ€ische Ideologie markiert, wie in allen anderen Scheinparteien mit paneuropĂ€ischem Ăberbau, das zentrale Programm von âdie Linkeâ. Die Aufgabe dieser Partei ist es, eine tatsĂ€chlich linke Strömung, Organisation oder Partei in der Republik entweder in das paneuropĂ€ische Programm einzubinden und entsprechend zu infiltrieren, oder mit allen Mitteln zu verhindern und zu unterdrĂŒcken. Und wenn sie das nicht schafft, dann auf alles draufzuspringen was sich bewegt und es einfach platt zu sitzen bis es tot ist. Und dann stellen sich die FunktionĂ€re dieser Partei hin und sagen, ja wo sind denn die sozialen Bewegungen. Wir brauchen Bewegung! Was sollen wir denn machen, wir sind ja bloĂ im Bundestag!
Diese Heuchelei, dieser Zirkus, diese Vorstellung namens âdie Linkeâ wird solange weiter gehen, wie sie durch ihre WĂ€hlerinnen und WĂ€hler qua Wahlkampfkostenerstattung weiter finanziert wird.
Und eines sollte allen nach einem jahrzehntelangen PlĂŒnderungsfeldzug ĂŒber den Kontinent, jahrzehntelangem Krieg in Asien, Afrika, bis hin zum anvisierten Expansionsterritorium der âEuropĂ€ischen Unionâ auf dem Kontinent (s. ex-Yugoslawien, Ukraine) klar geworden sein:
eine Partei, die nichts gegen all diese Entwicklungen erreicht hat, die dem Terrorkrieg immer zu gearbeitet und dessen Logik nie in Frage gestellt hat, die ein extremes internationales kapitalistisches Finanz- und WÀhrungssystem mit ZÀhnen und Klauen verteidigt, im Gegensatz zu der SouverÀnitÀt der durch dieses System permanent angegriffenen europÀischen Demokratien, so eine Partei ist keine linke Partei.
D.h., es geht nicht darum die Linke zu spalten; diese war und ist immer gespalten, sobald auch nur Einer wagt dem Kader zu widerprechen. Eine Demokratie ist keine gespaltene Persönlichkeit, sondern besteht immer aus den Parteikörper spaltenden Menschen, die alle ĂŒber eine eigene IndividualitĂ€t, IdentitĂ€t, einen eigenen Willen und Charakter verfĂŒgen, selbst wenn dieser abscheulich ist und sie gewillt sind sich lieber zu unterwerfen statt zu wĂ€hlen und ihre eigenen Entscheidungen zu treffen.
Es geht auch nicht darum eine zweite linke Partei zu grĂŒnden. Es geht darum die erste zu grĂŒnden, so man den politischen Begriff âlinksâ positiv begreift.