Archiv: Lafontaine


02.06.2023 - 20:25 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

NatĂŒrlich will Wagenknecht keine neue Partei

(15. Januar 2018)

Leider muss man es immer wieder erklĂ€ren, weil die etablierte Politik allgemein nicht als Betrugsmaschine begriffen wird: Lafontaine, Wagenknecht, Gregor Gysi, etc, sind alles kleine, grĂ¶ĂŸere oder janz große KapitĂ€ne im gleichen sinkenden Schiff namens “Europa”. Die paneuropĂ€ische Ideologie markiert, wie in allen anderen Scheinparteien mit paneuropĂ€ischem Überbau, das zentrale Programm von “die Linke”. Die Aufgabe dieser Partei ist es, eine tatsĂ€chlich linke Strömung, Organisation oder Partei in der Republik entweder in das paneuropĂ€ische Programm einzubinden und entsprechend zu infiltrieren, oder mit allen Mitteln zu verhindern und zu unterdrĂŒcken. Und wenn sie das nicht schafft, dann auf alles draufzuspringen was sich bewegt und es einfach platt zu sitzen bis es tot ist. Und dann stellen sich die FunktionĂ€re dieser Partei hin und sagen, ja wo sind denn die sozialen Bewegungen. Wir brauchen Bewegung! Was sollen wir denn machen, wir sind ja bloß im Bundestag!

Diese Heuchelei, dieser Zirkus, diese Vorstellung namens “die Linke” wird solange weiter gehen, wie sie durch ihre WĂ€hlerinnen und WĂ€hler qua Wahlkampfkostenerstattung weiter finanziert wird.

Und eines sollte allen nach einem jahrzehntelangen PlĂŒnderungsfeldzug ĂŒber den Kontinent, jahrzehntelangem Krieg in Asien, Afrika, bis hin zum anvisierten Expansionsterritorium der “EuropĂ€ischen Union” auf dem Kontinent (s. ex-Yugoslawien, Ukraine) klar geworden sein:

eine Partei, die nichts gegen all diese Entwicklungen erreicht hat, die dem Terrorkrieg immer zu gearbeitet und dessen Logik nie in Frage gestellt hat, die ein extremes internationales kapitalistisches Finanz- und WÀhrungssystem mit ZÀhnen und Klauen verteidigt, im Gegensatz zu der SouverÀnitÀt der durch dieses System permanent angegriffenen europÀischen Demokratien, so eine Partei ist keine linke Partei.

D.h., es geht nicht darum die Linke zu spalten; diese war und ist immer gespalten, sobald auch nur Einer wagt dem Kader zu widerprechen. Eine Demokratie ist keine gespaltene Persönlichkeit, sondern besteht immer aus den Parteikörper spaltenden Menschen, die alle ĂŒber eine eigene IndividualitĂ€t, IdentitĂ€t, einen eigenen Willen und Charakter verfĂŒgen, selbst wenn dieser abscheulich ist und sie gewillt sind sich lieber zu unterwerfen statt zu wĂ€hlen und ihre eigenen Entscheidungen zu treffen.

Es geht auch nicht darum eine zweite linke Partei zu grĂŒnden. Es geht darum die erste zu grĂŒnden, so man den politischen Begriff “links” positiv begreift.

12.02.2023 - 12:09 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

NatĂŒrlich will Wagenknecht keine neue Partei

(15. Januar 2018)

Leider muss man es immer wieder erklĂ€ren, weil die etablierte Politik allgemein nicht als Betrugsmaschine begriffen wird: Lafontaine, Wagenknecht, Gregor Gysi, etc, sind alles kleine, grĂ¶ĂŸere oder janz große KapitĂ€ne im gleichen sinkenden Schiff namens “Europa”. Die paneuropĂ€ische Ideologie markiert, wie in allen anderen Scheinparteien mit paneuropĂ€ischem Überbau, das zentrale Programm von “die Linke”. Die Aufgabe dieser Partei ist es, eine tatsĂ€chlich linke Strömung, Organisation oder Partei in der Republik entweder in das paneuropĂ€ische Programm einzubinden und entsprechend zu infiltrieren, oder mit allen Mitteln zu verhindern und zu unterdrĂŒcken. Und wenn sie das nicht schafft, dann auf alles draufzuspringen was sich bewegt und es einfach platt zu sitzen bis es tot ist. Und dann stellen sich die FunktionĂ€re dieser Partei hin und sagen, ja wo sind denn die sozialen Bewegungen. Wir brauchen Bewegung! Was sollen wir denn machen, wir sind ja bloß im Bundestag!

Diese Heuchelei, dieser Zirkus, diese Vorstellung namens “die Linke” wird solange weiter gehen, wie sie durch ihre WĂ€hlerinnen und WĂ€hler qua Wahlkampfkostenerstattung weiter finanziert wird.

Und eines sollte allen nach einem jahrzehntelangen PlĂŒnderungsfeldzug ĂŒber den Kontinent, jahrzehntelangem Krieg in Asien, Afrika, bis hin zum anvisierten Expansionsterritorium der “EuropĂ€ischen Union” auf dem Kontinent (s. ex-Yugoslawien, Ukraine) klar geworden sein:

eine Partei, die nichts gegen all diese Entwicklungen erreicht hat, die dem Terrorkrieg immer zu gearbeitet und dessen Logik nie in Frage gestellt hat, die ein extremes internationales kapitalistisches Finanz- und WÀhrungssystem mit ZÀhnen und Klauen verteidigt, im Gegensatz zu der SouverÀnitÀt der durch dieses System permanent angegriffenen europÀischen Demokratien, so eine Partei ist keine linke Partei.

D.h., es geht nicht darum die Linke zu spalten; diese war und ist immer gespalten, sobald auch nur Einer wagt dem Kader zu widerprechen. Eine Demokratie ist keine gespaltene Persönlichkeit, sondern besteht immer aus den Parteikörper spaltenden Menschen, die alle ĂŒber eine eigene IndividualitĂ€t, IdentitĂ€t, einen eigenen Willen und Charakter verfĂŒgen, selbst wenn dieser abscheulich ist und sie gewillt sind sich lieber zu unterwerfen statt zu wĂ€hlen und ihre eigenen Entscheidungen zu treffen.

Es geht auch nicht darum eine zweite linke Partei zu grĂŒnden. Es geht darum die erste zu grĂŒnden, so man den politischen Begriff “links” positiv begreift.

12.02.2023 - 11:29 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

Tornados, Afghanistan: Ist Deutschland eine NATO-Kolonie?

(8. Februar 2007)

Das erbĂ€rmliche, historisch in so manche Rolle einordbare Spiel von “Gewerkschaften” und der sogenannten “Linkspartei” ist, nichts zu tun, einfach nichts – nur weiter an der Weltwirtschaftsordnung zu partizipieren. Sich wie Lafontaine fĂŒrÂŽs Interview zum drohenden Tornadoeinsatz vor ein Plakat zu stellen, auf dem der wahrhaft umgemĂŒnzte Spruch “Vernunft ist das Einzige, was zĂ€hlt” steht, zeigt, was die “Linkspartei” schon immer war – eine Polizeistaatspartei. Dazu passen auch die Folter-WĂŒnsche Lafontaines und seine SprĂŒche von den “Fremdarbeitern”. Mit solchen reaktionĂ€ren, hinterwĂ€ldlerischen Xenophobikern hĂ€lt man eine Republik weder im Frieden, noch im Spielfeld des Grundgesetzes.

20.01.2023 - 03:16 [ Hermann Ploppa / Gesellschaft-und-Visionen.de ]

Ein neuer Mantel fĂŒr die PDS

(Juli 2005)

Es gibt eine Reihe von Indizien, daß die PDS, zusammen mit Kollaborateuren bei der WASG, die Übernahme schon lange geplant hatte. Vordenker der PDS hatten das Konzept einer westdeutschen Sozialpartei links von der SPD schon ab 2002 in der Schublade. Die PDS-Vordenker taten dieses aus nackter Überlebensnotwendigkeit. Denn die PDS ist hoffnungslos ĂŒberaltert. Ihre traditionellen Infrastrukturen brechen im Raketentempo weg. Die PDS-FĂŒhrung leidet unter RelitĂ€tsverlust und zieht sich in parlamentarisch-administrative SphĂ€ren zurĂŒck. Die Strukturkrisen der PDS werden nach der Wahlniederlage bei der Bundestagswahl 2002 offensichtlich. Dies ist der Wendepunkt, wo bei der PDS-eigenen Rosa-Luxemburg-Stiftung laut nachgedacht wird ĂŒber Rettungswege.

Eine RLS-Studie von Ende 2002 von AndrĂ© Brie/Michael Brie/Michael Chrapa geht noch von einer inneren ReformfĂ€higkeit der PDS aus, und macht eine Reihe vernĂŒnftiger VorschlĂ€ge. Jedoch bringt der nachfolgende Geraer Parteitag bei der PDS keine ReformansĂ€tze. Der alte Schlendrian geht weiter. Daraufhin verfaßt Michael Brie im Mai 2003 eine Studie mit einem ganz neuen Konzept: PDSPlus. Die PDS soll sich wenigstens als Volkspartei in Ostdeutschland konsolidieren. Das Überleben der PDS ist aber nur denkbar, wenn in Westdeutschland eine neue Sozialpartei gegrĂŒndet wird, die dem Anschein nach selbstĂ€ndig ist. Ein „personeller Kern“ soll aber tatsĂ€chlich die Anbindung an die PDS gewĂ€hrleisten. Die neue Westpartei soll jene WĂ€hler erreichen, die nicht mehr die Altparteien wĂ€hlen, aber auch die PDS nicht wĂ€hlen wollen.

Im Februar verfaßt PDS- und RLS-Mitglied Ralf KrĂ€mer auf westdeutscher Seite das GrĂŒndungsmanifest dieser neuen Sozialpartei West. Durch eine geschickte Heimlichtuerei wird die Mainstreampresse angelockt, und das Wort von der linkspopulistischen Partei macht die Runde. GesprĂ€chskreise grĂŒnden sich in Westdeutschland. Sie bilden den Kern der neuen Sozialpartei. PDS-Strategen wie Joachim Bischoff leiten die spontanen Inititiativen in die richtigen – PDS-kompatiblen – KanĂ€le.

Diesen Kreisen ist schon lange klar, daß im Falle eines angestrebten gemeinsamen Wahlkampfauftrittes der neuen WASG und der alten PDS nur eine der beiden Parteien ihre Liste beim Wahlleiter anmelden kann…

22.04.2022 - 09:41 [ Hermann Ploppa / Gesellschaft-und-Visionen.de ]

Ein neuer Mantel fĂŒr die PDS

(Juli 2005)

Es gibt eine Reihe von Indizien, daß die PDS, zusammen mit Kollaborateuren bei der WASG, die Übernahme schon lange geplant hatte. Vordenker der PDS hatten das Konzept einer westdeutschen Sozialpartei links von der SPD schon ab 2002 in der Schublade. Die PDS-Vordenker taten dieses aus nackter Überlebensnotwendigkeit. Denn die PDS ist hoffnungslos ĂŒberaltert. Ihre traditionellen Infrastrukturen brechen im Raketentempo weg. Die PDS-FĂŒhrung leidet unter RelitĂ€tsverlust und zieht sich in parlamentarisch-administrative SphĂ€ren zurĂŒck. Die Strukturkrisen der PDS werden nach der Wahlniederlage bei der Bundestagswahl 2002 offensichtlich. Dies ist der
Wendepunkt, wo bei der PDS-eigenen Rosa-Luxemburg-Stiftung laut nachgedacht wird ĂŒber Rettungswege.

Eine RLS-Studie von Ende 2002 von AndrĂ© Brie/Michael Brie/Michael Chrapa geht noch von einer inneren ReformfĂ€higkeit der PDS aus, und macht eine Reihe vernĂŒnftiger VorschlĂ€ge. Jedoch bringt der nachfolgende Geraer Parteitag bei der PDS keine ReformansĂ€tze. Der alte Schlendrian geht weiter. Daraufhin verfaßt Michael Brie im Mai 2003 eine Studie mit einem ganz neuen Konzept: PDSPlus. Die PDS soll sich wenigstens als Volkspartei in Ostdeutschland konsolidieren. Das Überleben der PDS ist aber nur denkbar, wenn in Westdeutschland eine neue Sozialpartei gegrĂŒndet wird, die dem Anschein nach selbstĂ€ndig ist. Ein „personeller Kern“ soll aber
tatsÀchlich die Anbindung an die PDS gewÀhrleisten. Die neue Westpartei soll jene WÀhler erreichen, die nicht mehr die Altparteien wÀhlen, aber auch die PDS nicht wÀhlen wollen.

Im Februar verfaßt PDS- und RLS-Mitglied Ralf KrĂ€mer auf westdeutscher Seite das GrĂŒndungsmanifest dieser neuen Sozialpartei West. Durch eine geschickte Heimlichtuerei wird die Mainstreampresse angelockt, und das Wort von der linkspopulistischen Partei macht die Runde. GesprĂ€chskreise grĂŒnden sich in Westdeutschland. Sie bilden den Kern der neuen Sozialpartei. PDS-Strategen wie Joachim Bischoff leiten die spontanen Inititiativen in
die richtigen – PDS-kompatiblen – KanĂ€le.

Diesen Kreisen ist schon lange klar, daß im Falle eines angestrebten gemeinsamen Wahlkampfauftrittes der neuen WASG und der alten PDS nur eine der beiden Parteien ihre Liste beim Wahlleiter anmelden kann…

22.04.2022 - 09:34 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

Wie sich eine Partei den Namen „Die Linke“ gab

(17. Dezember 2016)

Zwei Essays von Hermann Ploppa aus 2005 mit dem Titel „Ein neuer Mantel fĂŒr die PDS“ beleuchten, wie die ehemalige DDR-Staatspartei (ab 1990 „PDS“) im Jahre 2004 mithalf die „Wahlalternative fĂŒr Arbeit und Soziale Gerechtigkeit“ (WASG) zu grĂŒnden, auf deren RĂŒcken anschließend wieder in den Bundestag einzog, sie anschließend schluckte und sich selbst in „die Linke“ umbenannte.

Zu Hermann Ploppa: Autor („Die Macher hinter den Kulissen: Wie transatlantische Netzwerke heimlich die Demokratie unterwandern“, Übersetzer von Tim Andersons „Der Schmutzige Krieg gegen Syrien: Washington, Regime Change, Widerstand“.

Die Essays sind hier zu finden (Teil 1, Teil 2) und hier gespiegelt (Teil 1, Teil 2). Teil 1 wurde veröffentlicht im Juni 2005, Teil 2 im August 2005, also noch vor der vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder so plötzlich vorgezogenen Bundestagswahl im September 2005.

Dass Schröder damals die Wahl ĂŒber eine selbst organisierte „gescheiterte“ Vertrauensfrage im Bundestag so plötzlich vorzog – eine vom Grundgesetz nicht vorgesehene faktische Auflösung des Parlaments nach dem Gusto eines Kanzlers! – erschließt sich nur vor dem Hintergrund eben dieser Entwicklungen.

22.04.2022 - 09:25 [ Nachdenkseiten ]

Auf zum letzten Gefecht

Es war ein Signal des politischen Aufbruchs. Am 16. Juni 2007 vereinigten sich die vorwiegend ostdeutsche PDS und die vor allem von westdeutschen Gewerkschaftern und Sozialdemokraten, die von Gerhard Schröders „Agenda 2010“ enttĂ€uscht waren, getragene WASG zur gesamtdeutschen Partei „Die LINKE“. Die damals noch ungegenderte FĂŒhrung ĂŒbernahmen mit Gregor Gysi und Oskar Lafontaine zwei charismatische politische Schlachtrösser. Getragen wurde die neue Partei auch von realen sozialen Bewegungen, die sich vor allem gegen die Hartz-Reformen formiert hatten.

22.03.2022 - 17:37 [ Spiegel.de ]

Alle FĂ€den in der Hand

(30.09.1990)

Zumindest in diesem Ziel sind sich der Bonner Kanzler und sein SPD-Herausforderer einig: Die RĂŒckkehr zum »Nationalstaat von gestern« (Kohl) soll es nicht geben; das neue Deutschland soll »ein Provisorium« (Oskar Lafontaine), »eine Etappe« (Kohl) auf dem Weg zur Einheit Europas sein. WĂŒrden sich die Deutschen nur noch mit sich selbst beschĂ€ftigen, so Kohl, wĂ€re »das Verrat an unserer Politik«.

22.03.2022 - 17:28 [ Radio Utopie ]

Lafontaine und Kanzler Kohl in 1990: Republik nur „Etappe“, „Provisorium“ vor „Einheit Europas“

(12. Juni 2016)

Seit dem Mauerfall war es fĂŒr die Nomenklatura in West- und Ostdeutschland und deren Parteien abgemachte Sache, dass die heute 25-jĂ€hrige Berliner Republik niemals Bestand haben solle, sondern zu verschwinden habe. Die in 1992 gegrĂŒndete „EuropĂ€ische Union“ diente von Anbeginn als Mittel zum Zweck, die souverĂ€nen europĂ€ischen Demokratien loszuwerden.

22.03.2022 - 17:23 [ Nachdenkseiten.de ]

Die Welt könnte eine bessere sein 
 hĂ€tte man in den letzten 27 Jahren auf Oskar Lafontaine gehört

In genau diesem Zusammenhang warnt Lafontaine nĂ€mlich schon hier 1995 in Mannheim vor einer falsch konstruierten europĂ€ischen WĂ€hrungsunion. Er bekennt sich klar zur europĂ€ischen Einigung und bezeichnet es als „Fehler, die WĂ€hrungsunion nicht stĂ€rker als bisher mit der politischen Union Europas zu verbinden.“ Lafontaine insistiert darauf, dass die WĂ€hrungsunion nicht funktionieren kann, „wenn die Wirtschaftspolitiken der teilnehmenden Staaten nicht aufeinander abgestimmt sind“ und sagt voraus: „Dann dient die WĂ€hrungsunion nicht der europĂ€ischen Einigung, sondern dann ist sie eher ein Rohrkrepierer fĂŒr die europĂ€ische Einigung, und das dĂŒrfen wir nicht wollen.

12.03.2022 - 16:59 [ WDR / Youtube ]

Kosovokrieg: Die LĂŒgen der NATO (1999) | WDR

(May 17, 2015)

Es war ein sogenannter „humanitĂ€rer Kriegseinsatz“, das Eingreifen der NATO in den Kosovo-Krieg. MONITOR zeigte, dass die US-Luftwaffe dabei wohl Splitterbomben eingesetzt hat. Bomben, die auch Zivilisten trafen. HumanitĂ€r geht anders!

08.12.2021 - 18:01 [ Nachdenkseiten ]

Was ist von Scholz und Co. zu erwarten?

Bei dieser Frage muss ich mit einer Erinnerung beginnen, die zur Vorsicht mahnt: FĂŒr den spĂ€ten Wahlabend des 27.9.1998 hatten wir Freundinnen und Freunde zum Feiern eines ersehnten Regierungswechsels von Kohl zu Schröder/Lafontaine eingeladen. Alle waren irgendwie glĂŒcklich, als sich bei den Hochrechnungen herausstellte, dass der Regierungswechsel wirklich gelingen kann. Wir hatten gehofft, es gĂ€be einen Neuanfang, einen politischen Wechsel unter rot-grĂŒnem Vorzeichen. Und dann sind die meisten von uns bitter enttĂ€uscht worden:

23.11.2021 - 11:33 [ Radio Utopie ]

Oskar Lafontaine: der grösste Heuchler der Republik

(16.06.2007)

Dieser Mann hat nichts begriffen. Jede Wahrheit, die sich fĂŒr die Gerechtigkeit in die Waagschale wirft, fĂ€ngt in der Minderheit an.
Jeder von uns wird schwach und hilflos geboren – jeder. Er oder sie bedarf des Schutzes, sein Leben lang. Denn im Ernstfall muss er sich gegen 80 Millionen andere verteidigen, wenn die z.B. der Meinung sind, es sei in ihrem Interesse wenn er aufgehĂ€ngt, vertrieben, verleumdet, verarmt oder als Sklave verkauft werden mĂŒsste.

Diesen Schutz können nur elemantare Grundrechte bieten, die weitab jeder exekutiven Macht, jeder Umfrage, jeder Mehrheit, jeder Taktik und jedes Geschwafels liegen.
DAS ist die Demokratie – mit der Mehrheit und damit mit dem StĂ€rkeren hat das nichts zu tun.

23.11.2021 - 11:26 [ ZDF ]

Keine eigene Liste geplant – Lafontaine will komplett mit Politik aufhören

(18.11.2021)

Oskar Lafontaine will seine politische Karriere beenden. Bei der Landtagswahl im kommenden MĂ€rz trete er nicht mehr an, sagte der saarlĂ€ndische Linksfraktionschef im Fernsehsender „Welt“. Er dementierte GerĂŒchte darĂŒber, dass er sich mit einer eigenen Liste zur Wahl stellen wolle.

18.11.2021 - 02:00 [ Achse des Guten ]

3G, 2G und 3G plus: Wie wÀre es mit Streik?

Alle RĂ€der stehen still, wenn dein starker Arm es will! In Italien haben Hafenarbeiter gegen ZugangsbeschrĂ€nkungen an ihren ArbeitsplĂ€tzen gestreikt. Und Deutschland? Wird es zum Beispiel einen Bahn-Streik gegen 3G (oder spĂ€ter vielleicht 2G) in ZĂŒgen geben? Wenn eine genĂŒgend große Minderheit mit den FĂŒĂŸen abstimmt, könnten sich die Gezeiten noch wenden. Sonst wird die Salami weiterhin immer kleiner, Scheibe um Scheibe. Jeder Unternehmer und jeder Arbeitnehmer muss sich fragen, ob er dafĂŒr morgens aufstehen will.

04.11.2021 - 08:40 [ Oskar Lafontaine / Facebook ]

Zunehmende Intoleranz und Denkverweigerung

Dass Angst zu irrationalem Verhalten fĂŒhrt, ist aus der Psychologie bekannt. Daher ist es verstĂ€ndlich, dass auch in der Corona-Debatte Menschen ein Verhalten an den Tag legen, das sonst nicht zu erklĂ€ren wĂ€re, und absurde Thesen und wunderliche Meinungen vertreten. BeĂ€ngstigend ist aber die Zunahme der Intoleranz und der Ausgrenzung Andersdenkender.

02.11.2021 - 10:13 [ Radio Utopie ]

NatĂŒrlich will Wagenknecht keine neue Partei

(15. January 2018)

Leider muss man es immer wieder erklĂ€ren, weil die etablierte Politik allgemein nicht als Betrugsmaschine begriffen wird: Lafontaine, Wagenknecht, Gregor Gysi, etc, sind alles kleine, grĂ¶ĂŸere oder janz große KapitĂ€ne im gleichen sinkenden Schiff namens „Europa“. Die paneuropĂ€ische Ideologie markiert, wie in allen anderen Scheinparteien mit paneuropĂ€ischem Überbau, das zentrale Programm von „die Linke“. Die Aufgabe dieser Partei ist es, eine tatsĂ€chlich linke Strömung, Organisation oder Partei in der Republik entweder in das paneuropĂ€ische Programm einzubinden und entsprechend zu infiltrieren, oder mit allen Mitteln zu verhindern und zu unterdrĂŒcken. Und wenn sie das nicht schafft, dann auf alles draufzuspringen was sich bewegt und es einfach platt zu sitzen bis es tot ist. Und dann stellen sich die FunktionĂ€re dieser Partei hin und sagen, ja wo sind denn die sozialen Bewegungen. Wir brauchen Bewegung! Was sollen wir denn machen, wir sind ja bloß im Bundestag!

12.10.2021 - 10:45 [ Radio Utopie ]

Wie sich eine Partei den Namen „Die Linke“ gab

(17. Dezember 2016)

Zwei Essays von Hermann Ploppa aus 2005 mit dem Titel „Ein neuer Mantel fĂŒr die PDS“ beleuchten, wie die ehemalige DDR-Staatspartei (ab 1990 „PDS“) im Jahre 2004 mithalf die „Wahlalternative fĂŒr Arbeit und Soziale Gerechtigkeit“ (WASG) zu grĂŒnden, auf deren RĂŒcken anschließend wieder in den Bundestag einzog, sie anschließend schluckte und sich selbst in „die Linke“ umbenannte.

Zu Hermann Ploppa: Autor („Die Macher hinter den Kulissen: Wie transatlantische Netzwerke heimlich die Demokratie unterwandern“, Übersetzer von Tim Andersons „Der Schmutzige Krieg gegen Syrien: Washington, Regime Change, Widerstand“.

Die Essays sind hier zu finden (Teil 1, Teil 2) und hier gespiegelt (Teil 1, Teil 2). Teil 1 wurde veröffentlicht im Juni 2005, Teil 2 im August 2005, also noch vor der vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder so plötzlich vorgezogenen Bundestagswahl im September 2005.

Dass Schröder damals die Wahl ĂŒber eine selbst organisierte „gescheiterte“ Vertrauensfrage im Bundestag so plötzlich vorzog – eine vom Grundgesetz nicht vorgesehene faktische Auflösung des Parlaments nach dem Gusto eines Kanzlers! – erschließt sich nur vor dem Hintergrund eben dieser Entwicklungen.

12.10.2021 - 10:24 [ Oskar Lafontaine ]

Warum hat DIE LINKE bei der Bundestagswahl relativ am stÀrksten verloren?

Das Alleinstellungsmerkmal der LINKEN war: Sie hat als einzige Partei im Bundestag verlĂ€sslich gegen Krieg und Sozialabbau gestimmt. Je mehr man dieses Alleinstellungsmerkmal in Frage stellte, um potentiellen Koalitionspartnern zu gefallen, umso mehr wurde die Existenz der Partei DIE LINKE gefĂ€hrdet. Dabei mĂŒsste gerade jetzt, in einer Zeit der zunehmenden Konfrontationspolitik der USA gegenĂŒber Russland und China und der sich anbahnenden Agenda 2030, bei der wieder nicht die oberen Zehntausend zur Kasse gebeten werden, sondern die große Mehrheit der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, eine gestĂ€rkte LINKE im Deutschen Bundestag Widerstand gegen Krieg und Sozialabbau leisten.

29.09.2021 - 19:14 [ Oskar Lafontaine ]

Oskar Lafontaine: Trotz Corona mĂŒssen Bundes- und Landesregierungen das Grundgesetz beachten

Oskar Lafontaine: „Der Beschluss der Gesundheitsminister von Bund und LĂ€ndern, ungeimpften Arbeitnehmern im QuarantĂ€nefall Gehalt oder Lohn nicht mehr weiter zu zahlen, ist grundgesetzwidrig. Die AnkĂŒndigung, ungeimpfte Beamte auch in der QuarantĂ€ne weiter zu bezahlen, die ĂŒbrigen Arbeitnehmer aber nicht, empört die Menschen zu Recht. Einer der wichtigsten GrundsĂ€tze unserer Verfassung ist die Gleichbehandlung. Sie wird durch diese Vorgehensweise grob missachtet. Der Versuch des saarlĂ€ndischen Innenministeriums, diese Ungleichbehandlung zu rechtfertigen, kann nicht ĂŒberzeugen. Ich fordere die saarlĂ€ndische Landesregierung auf, die bisherige Praxis weiterzufĂŒhren, außerdem die QuarantĂ€ne-Maßnahmen nach dem Vorbild anderer LĂ€nder weitgehend einzustellen und Beamte, Angestellte und Arbeiter nicht ungleich zu behandeln.“

29.09.2021 - 19:10 [ Oskar Lafontaine ]

Voraussetzungen fĂŒr eine erneute Kandidatur fĂŒr den saarlĂ€ndischen Landtag nicht gegeben

Oskar Lafontaine: “Der Wiedereinzug des Abgeordneten Lutze in den Bundestag hat fĂŒr die Saar-Linke zur Folge, dass sich die Manipulation der Mitgliederlisten und der damit verbundene Betrug zur Erringung von Mandaten fortsetzen werden. Der Bundesvorstand hat es bisher versĂ€umt, eine KlĂ€rung herbeizufĂŒhren. Da ich ungeeigneten Kandidaten nicht zu Mandaten verhelfen will, sind die Voraussetzungen fĂŒr meine erneute Kandidatur fĂŒr den saarlĂ€ndischen Landtag nicht mehr gegeben. In diesem Zusammenhang wird die Linksfraktion am kommenden Montag ĂŒber die weitere FortfĂŒhrung der Fraktionsarbeit entscheiden.”

15.09.2021 - 11:03 [ Radio Utopie ]

Lafontaine und Kanzler Kohl in 1990: Republik nur „Etappe“, „Provisorium“ vor „Einheit Europas“

(12. Juni 2016)

Seit dem Mauerfall war es fĂŒr die Nomenklatura in West- und Ostdeutschland und deren Parteien abgemachte Sache, dass die heute 25-jĂ€hrige Berliner Republik niemals Bestand haben solle, sondern zu verschwinden habe. Die in 1992 gegrĂŒndete „EuropĂ€ische Union“ diente von Anbeginn als Mittel zum Zweck, die souverĂ€nen europĂ€ischen Demokratien loszuwerden.

08.06.2021 - 15:01 [ Radio Utopie ]

Wie sich eine Partei den Namen „Die Linke“ gab

(17. Dezember 2016)

Zwei Essays von Hermann Ploppa aus 2005 mit dem Titel „Ein neuer Mantel fĂŒr die PDS“ beleuchten, wie die ehemalige DDR-Staatspartei (ab 1990 „PDS“) im Jahre 2004 mithalf die „Wahlalternative fĂŒr Arbeit und Soziale Gerechtigkeit“ (WASG) zu grĂŒnden, auf deren RĂŒcken anschließend wieder in den Bundestag einzog, sie anschließend schluckte und sich selbst in „die Linke“ umbenannte.

Zu Hermann Ploppa: Autor („Die Macher hinter den Kulissen: Wie transatlantische Netzwerke heimlich die Demokratie unterwandern“, Übersetzer von Tim Andersons „Der Schmutzige Krieg gegen Syrien: Washington, Regime Change, Widerstand“.

Die Essays sind hier zu finden (Teil 1, Teil 2) und hier gespiegelt (Teil 1, Teil 2). Teil 1 wurde veröffentlicht im Juni 2005, Teil 2 im August 2005, also noch vor der vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder so plötzlich vorgezogenen Bundestagswahl im September 2005.

Dass Schröder damals die Wahl ĂŒber eine selbst organisierte „gescheiterte“ Vertrauensfrage im Bundestag so plötzlich vorzog – eine vom Grundgesetz nicht vorgesehene faktische Auflösung des Parlaments nach dem Gusto eines Kanzlers! – erschließt sich nur vor dem Hintergrund eben dieser Entwicklungen.

08.06.2021 - 14:53 [ Tagesschau.de ]

Linkenstreit im Saarland: Lafontaines letztes Gefecht?

Den Aufruf, nicht Linkspartei zu wĂ€hlen, kann die Bundespartei so eigentlich nicht stehen lassen. Lafontaine riskiert den Bruch, mehr noch: Er sucht ihn. Auf die Frage, ob er denn im kommenden Jahr noch einmal fĂŒr den saarlĂ€ndischen Landtag kandidieren werde, antwortet er ausweichend: „Da ringe ich noch mit mir.“

08.06.2021 - 11:04 [ ZDF ]

Saarland – Lafontaine ruft zur Nicht-Wahl der Linken auf

Der Linke-Politiker erneuerte seine Forderung an den Bundesvorstand, „die Mitgliederkartei im Saarland zu bereinigen. Denn sonst geht das ja endlos weiter“. Zudem mĂŒsse der Bund nicht nur WĂ€hlerbestechung, sondern auch Mitglieder-Bestechung kĂŒnftig bestrafen.

12.12.2020 - 19:15 [ Rationalgalerie ]

Die Gesund-LĂŒgner: Krankheit predigen und Gesunde zerstören

Das soziale GefĂ€lle hinter dem Vorhang aus lauter Corona wĂ€re ein klassischer Fall fĂŒr die LINKE. Und tatsĂ€chlich mochte Oskar Lafontaine jĂŒngst ein wenig Einsicht zeigen. „Das Starren auf die sogenannte Inzidenz (wie viele von hunderttausend Einwohnern haben sich innerhalb von sieben Tagen angesteckt) ist die wichtigste Entscheidungsgrundlage der Corona-Politiker. Diese Messwerte sind aber, wenn ĂŒberhaupt, nur bedingt brauchbar“. Ein Hauch von Ahnung macht sich in seinem Artikel in den NACHDENKSEITEN bemerkbar. Doch liest man kein Wort zum Demokratie-Abbau, kein Wort zur Verleumdung der Demokratiebewegung als „rechts“ aus seiner Partei.