Archiv: Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)


02.04.2026 - 09:30 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

Warum die Republik keine Angst vor dem Niedergang der „S.P.D.“ haben muss

(January 16, 2018)

Im Falle eines Zusammenbruchs der „S.P.D.“ wĂŒrde sich sofort eine sozialdemokratische Partei Deutschlands grĂŒnden.

Zur Zeit steht die im Kaiserreich gegrĂŒndete und in den letzten sechzehn Jahren Krieg und Euro-Kapitalismus zwölf Jahre an der Regierung befindliche Partei „S.P.D.“ bei 18,5 Prozent. Mancher wird sich nun fragen, wie das ohne die „S.P.D.“ weitergehen soll. Genau das ist ja der Punkt: gar nicht. Das ist ein Grund zur Freude, nicht zur Sorge.

Die „S.P.D.“ ist eine Fantompartei. Ihre einzige Aufgabe ist es die Berliner Republik abzuwickeln, die sie nie gewollt hat und die ihrem Auftrag „Vereinigte Staaten von Europa“ genauso im Weg steht wie alle anderen Demokratien auf dem Kontinent. Diese machen den Deutschen wieder einmal vor, wie einfach es sein kann neue Parteien zu grĂŒnden, wenn einen die alten verraten.

Das mĂŒssen die Deutschen offensichtlich einfach noch lernen. Denn Demokratie ist wie Autofahren. Wer sie nicht kann, der will sie nicht, der will sie auch nicht lernen, sondern lieber einen Verkehrsunfall.

08.03.2026 - 18:05 [ Tagesschau.de ]

FDP, Linke und womöglich auch SPD mĂŒssen um Wiedereinzug bangen

In Baden-WĂŒrttemberg dĂŒrfte sich im neuen Landtag einiges verĂ€ndern. Laut der ersten infratest dimap ARD-Prognose nach Schließung der Wahllokale kĂ€men FDP und Linkspartei jeweils auf 4,5 Prozent der Stimmen. Die SPD könnte demnach 5,5 Prozent erreichen. Die AfD kĂ€me auf 17,5 Prozent. Die CDU auf 29 Prozent und die GrĂŒnen auf 32 Prozent.

07.03.2026 - 13:31 [ Al Jazeera ]

‘Great doubts’ on legitimacy: Germany’s deputy leader rules out joining US-Israeli war on Iran

Germany’s Vice Chancellor Lars Klingbeil has ruled out joining the US-Israeli war in Iran, saying he has “great doubts that this war is legitimate under international law”.

“I say very clearly: This is not our war. We will not participate in this war,” he told media outlet RND, warning of “the great danger that we are sliding ever deeper into a world where there are no longer any rules.

“We do not want to live in a world where only the law of the strongest applies,” he added.

22.02.2026 - 13:55 [ U,S. Department of Justice ]

From: (redacted) To: „Jeffrey E.“

Subject: Re:
Date: Sat, 23 Jun 2018 18:46:46 +0000

Oh also – you remember one of my awesome young staffers
Philippa finished her masters degree in compsci and starts a job w the super elite German secret service and is placed within the ministry of Finance to follow money.

And I‘m sure you‘ve Spoken to boris may seem him tonight he bought an amazing house here in Seattle.
Bill says hi too. He was asking if I had spoken to you and I said nope.

22.02.2026 - 13:49 [ Anadolu ]

Former German Chancellor Scholz’s ex-secretary named in Epstein documents

The publicly released documents reveal references to Sigl-Glockner, who was Scholz’s private secretary while he served as Germany’s finance minister.

One redacted message to Epstein reportedly states: „You may also remember one of my wonderful young staff members. Philippa completed her master’s degree in computer science, joined the super-elite German intelligence service, and was assigned to the ministry of finance to track money flows.“

09.11.2025 - 17:50 [ Wissenschaftlicher Dienst des Bundestages ]

Die Republikproklamation am 9. November 1918 durch Philipp Scheidemann

Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass weder der genaue Ort noch der Inhalt von Scheidemanns Rede noch der Ablauf der Ereignisse im Zusammenhang mit Scheidemanns Auftritt an diesem Tag bis heute abschließend geklĂ€rt sind. Obwohl Scheidemanns Auftritt in der demokratischen Erinnerungskultur der Deutschen eine hohe symbolische Bedeutung fĂŒr die Etablierung der ersten deutschen Republik und die Demokratieentwicklung in unserem Land insgesamt zugemessen wird, sind die diesem Auftritt zugrundeliegenden Fakten bis heute nicht restlos geklĂ€rt. Wesentlicher Grund hierfĂŒr ist, dass die in der tagesaktuellen Presse veröffentlichten Berichte nur unzulĂ€nglich und teilweise auch widersprĂŒchlich auf den Auftritt Scheidemanns eingehen, da die revolutionĂ€ren Ereignisse und Aktionen im Vordergrund der Berichterstattung standen.

Auch Originalfotos des Ereignisses sind nicht ĂŒberliefert – die bekannten Fotos, die Scheidemann bei einer Rede zeigen, sind entweder spĂ€ter nachgestellt oder bei einer anderen Gelegenheit aufgenommen worden.

Die meisten in der Geschichtswissenschaft fĂŒr die Rekonstruktion der AblĂ€ufe vom 9. November 1918 herangezogenen Quellen zum Auftritt Scheidemanns wurden im Nachhinein verfasst und sind von den nachfolgenden Entwicklungen und durch persönliche Interpretationen der Verfasser beeinflusst worden.

09.11.2025 - 15:27 [ theCollector.com ]

The German Revolution of 1918-1919: The Birth of the Weimar Republic

(March 1, 2025)

On October 30, 1918, the naval garrison of Wilhelmshaven resisted the order to launch the operation against the British forces. Arrested by their officers, the mutineers were then brought to Kiel, where the local dock crews and workers joined their struggle. The rebellion soon spread through the coastal town, with soldiers and workers creating a council to demand the release of mutineers, freedom of speech, and the immediate stop of “all military measures” against the movement. Fearing the outbreak of a revolution, members of the Reichstag hastily traveled to Kiel, where they promised to accept the Soldiers’ and Workers’ Council demands.

By the time the government representatives arrived in Kiel, anti-war and pro-democracy protests had already reached countless coastal towns and ports.

08.10.2025 - 18:20 [ Middle East Eye ]

Germany: Activists brave Berlin‘s police despite last-minute ban on Gaza protest

Despite being scheduled in advance and approved by Berlin’s government, the city implemented a last-minute ban without providing an explanation.

As protesters were removed from the crowd by the police, others remained, shouting “We will not be silenced” – words that pro-Palestinian activists in Berlin have shouted countless times over the last two years.

08.10.2025 - 18:13 [ TRT Deutsch / Youtube ]

Berlin: Polizeigewalt gegen Gaza-Aktivisten

Aufnahmen aus Berlin zeigen, wie Polizisten pro-palĂ€stinensische Demonstranten gewaltsam abfĂŒhren. Berichten zufolge kam es am Dienstagabend zu Polizeigewalt, nachdem eine Gaza-Demo wenige Stunden vor Beginn von der Versammlungsbehörde verboten worden war.

25.09.2025 - 20:36 [ Tagesschau.de ]

Bundesverfassungsgericht: Das sind die neuen Richter in Karlsruhe

Der Bundestag hat heute drei Kandidatinnen und Kandidaten – zwei von der SPD, einen von der Union – fĂŒr Richterstellen beim Bundesverfassungsgericht gewĂ€hlt. Die Neuen in Karlsruhe in KurzportrĂ€ts.

12.07.2025 - 17:56 [ horeb.org ]

Wahl aller drei Verfassungsrichter verschoben

Nachdem die Sitzung im Bundestag wieder aufgenommen worden war, stimmten die Abgeordneten von Union, SPD, GrĂŒnen und Linken fĂŒr die Verschiebung der Wahl.

23.06.2025 - 19:01 [ Reuters ]

Germany‘s Merz sees no reason to criticise Israeli, US attacks on Iran

German Chancellor Friedrich Merz said on Monday that there was no reason for him to criticise attacks by Israel and the United States on Iran.
„There is no reason for us, or for me personally, to criticise what Israel started a week ago, nor is there any reason to criticise what America did last weekend,“ Merz said at an event organised by the BDI German industrial lobby group.

17.06.2025 - 04:01 [ Netzpolitik.org ]

Neues Berliner Verfassungsschutzgesetz: Mehr Überwachung, weniger Kontrolle, erschwerte AuskĂŒnfte

Beim aktuellen Gesetzentwurf geht es unter anderem um die Ausweitung der WohnraumĂŒberwachung. So sollen WohnrĂ€ume in Zukunft einfacher ĂŒberwacht werden dĂŒrfen. So ist die Passage des alten Gesetzes, dass diese Form der Überwachung nur zur „Spionageabwehr und des gewaltbereiten politischen Extremismus“ erfolgen darf, gestrichen worden, genauso wie der Zusatz, dass diese Maßnahme nur „im Einzelfall“ erfolgen darf.

Zudem will Schwarz-Rot nun dem Verfassungsschutz die weitreichendste Form des Staatstrojaners, die „Online-Durchsuchung“, sogar ohne explizite Zustimmung der G10-Kommission ermöglichen.

14.06.2025 - 14:10 [ Reuters ]

Germany‘s Merz says Netanyahu informed him of attack on Iran

(June 13, 2025)

Israel has a right to defend itself and Iran should not develop nuclear weapons, the statement said, but Merz called on both sides to refrain from escalation. (…)

Merz said Germany was coordinating closely with partners, particularly the United States, Britain and France.

14.06.2025 - 14:09 [ MSN.com ]

Germany’s Merz Was Briefed by Netanyahu Ahead of Israeli Strikes on Iran

(June 13, 2025)

As tensions in the Middle East surged following Israel’s overnight strikes on Iran, German Chancellor Friedrich Merz confirmed that he was informed of the operation in advance by Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu. In a public statement on Friday, Merz said the two leaders spoke by phone earlier that morning.

11.06.2025 - 19:43 [ Luxemburger Wort ]

Bundestag: Union, SPD und GrĂŒne drĂŒcken VerfassungsĂ€nderung durch

(March 18, 2025)

Niemals zuvor hat der Bundestag eine solche Verschuldung beschlossen, niemals zuvor in so kurzer Zeit und so knapp vor dem Ende seiner ZustÀndigkeit so weitreichende Entscheidungen gefasst. Aber, das Bundesverfassungsgericht hat es gegen alle Behauptungen von AfD und BSW, von Linken und FDP bestÀtigt: Dies ist keine Revolution, auch kein Putsch gegen die Demokratie. Dies ist legal.

17.05.2025 - 00:39 [ Nachdenkseiten ]

Die Umfaller von den LINKEN stimmen im Bundesrat fĂŒr die Kriegskredite

(March 21, 2025)

Das Schuldenpaket ist durch den Bundesrat gegangen. Die Zweidrittelmehrheit im Bundesrat fĂŒr die VerfassungsĂ€nderungen hatte laut Medien lange als unsicher gegolten, weil unklar war, wie die Landesregierungen abstimmen wĂŒrden, in denen Linkspartei, FDP, Freie WĂ€hler und BSW mitregieren. Am Montag hatte allerdings Bayern ein Ja angekĂŒndigt.

Am Morgen teilten dann auch Mecklenburg-Vorpommern und Bremen mit, dass sie zustimmen werden. In beiden LĂ€ndern gibt es Regierungen aus SPD und LINKE.

17.05.2025 - 00:31 [ Nachdenkseiten ]

Wadephul lĂ€sst Katze aus dem Sack: HĂ€lfte des Bundeshaushalts fĂŒr AufrĂŒstung

Diese Position ist durch nichts zu rechtfertigen. Sie basiert auf einer Politik, die den Bruch mit der RealitÀt vollendet.

11.05.2025 - 19:36 [ Tagesschau.de ]

Esken will nicht noch einmal SPD-Chefin werden

Bundesarbeitsministerin BĂ€rbel Bas hatte am Wochenende Interesse an einer Bewerbung an der Seite von Parteichef Lars Klingbeil signalisiert. „Ich habe den Parteivorsitz nicht ausgeschlossen, aber bisher sind beide Vorsitzenden ja im Amt“, sagte Bas den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

„Lars Klingbeil hat angekĂŒndigt, er will weitermachen. Saskia Esken hat sich noch nicht geĂ€ußert, insofern sollte man jetzt nicht spekulieren.“

06.05.2025 - 20:54 [ Tagesschau.de ]

Zweiter Wahlgang im Bundestag beschlossen

Der Bundestag hat mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit einen zweiten Wahlgang fĂŒr die Wahl des Bundeskanzlers noch heute Nachmittag angesetzt. Die Fraktionen von Union, SPD, GrĂŒnen und Linken hatten dies nach dem gescheiterten ersten Wahlgang gemeinsam beantragt.

02.05.2025 - 13:44 [ Nachdenkseiten ]

Wohin mit Oma?

Nachdem die SPD-Mitglieder den Koalitionsvertrag mit der Union abgesegnet haben, geht nun bei den Genossen das Rennen um die Posten und Pöstchen in die finale Runde. Parteichef Klingbeil gilt dabei – so heißt es zumindest in den Medien – als gesetzt fĂŒr das Amt des Finanzministers und Vizekanzlers und er ist es diesen Berichten zufolge auch, der nun den Rest des Teams zusammenstellt. Dabei habe er, so die intimen Kenner der Hauptstadtpresse, jedoch ein großes Problem. Dieses Problem trĂ€gt den Namen Saskia Esken. FĂŒr die sei ja eigentlich kein Platz mehr in der ersten Reihe, aber um des lieben Friedens willen könne man sie ja mit dem Amt der Entwicklungshilfeministerin abspeisen. Eine absurde Debatte, die kennzeichnend fĂŒr die Erosion unserer Demokratie ist

09.04.2025 - 11:35 [ Nachdenkseiten ]

Wegen Post zu Nancy Faeser: Sieben Monate Haft auf BewĂ€hrung fĂŒr Journalisten

Die Kritik an dem Urteil hat ĂŒbrigens nichts mit der mir fernen politischen Heimat des „Delinquenten“ zu tun, hier geht es ums Prinzip: Ein solches Vorgehen wie das gegen Bendels wird Regierungskritiker jeder politischen Couleur treffen, wenn gegen eine solche ĂŒbergriffige Praxis nicht jedes Mal und grundsĂ€tzlich eingeschritten wird.

Die ganze Situation ist zusĂ€tzlich absurd, weil es in dem „strafbaren“ Bild ja ausgerechnet um die Meinungsfreiheit geht:

21.03.2025 - 16:17 [ Christina-Johanne Schröder, Ausschuss fĂŒr ErnĂ€hrung und Landwirtschaft GRÜNE / Bluesky ]

Der Bundesrat hat zugestimmt. Die GrundgesetzĂ€nderung ist beschlossen. 1 Billion Euro fĂŒr Klima, Infrastruktur & Sicherheit. 100 Mrd. fĂŒr den Klimaschutz. Sicherheit heißt jetzt auch Zivilschutz & Cybersicherheit.

(…)

21.03.2025 - 15:52 [ Nachdenkseiten ]

Die Umfaller von den LINKEN stimmen im Bundesrat fĂŒr die Kriegskredite

Was fĂŒr eine Heuchelei: Im Bundestag den Widerstand zu simulieren und dann im Bundesrat klein beizugeben

21.03.2025 - 15:50 [ Tagesschau.de ]

Verteidigung und Infrastruktur: Bundesrat stimmt milliardenschwerem Finanzpaket zu

Die Zweidrittelmehrheit hatte lange als unsicher gegolten, weil unklar war, wie die Landesregierungen abstimmen wĂŒrden, in denen Linkspartei, FDP, Freie WĂ€hler und BSW mitregieren. Am Montag hatte allerdings Bayern ein Ja angekĂŒndigt.

Am Morgen teilten dann auch Mecklenburg-Vorpommern und Bremen mit, dass sie zustimmen werden. In beiden LĂ€ndern gibt es Regierungen aus SPD und Linkspartei.

19.03.2025 - 10:30 [ Luxemburger Wort ]

Bundestag: Union, SPD und GrĂŒne drĂŒcken VerfassungsĂ€nderung durch

Niemals zuvor hat der Bundestag eine solche Verschuldung beschlossen, niemals zuvor in so kurzer Zeit und so knapp vor dem Ende seiner ZustÀndigkeit so weitreichende Entscheidungen gefasst. Aber, das Bundesverfassungsgericht hat es gegen alle Behauptungen von AfD und BSW, von Linken und FDP bestÀtigt: Dies ist keine Revolution, auch kein Putsch gegen die Demokratie. Dies ist legal.

15.03.2025 - 17:37 [ Freie WĂ€hler Bayern ]

Distanzierung von und Klarstellung der dpa-Berichterstattung „Freie-WĂ€hler-LandrĂ€te stellen sich gegen Kurs ihrer Partei“ vom 13. MĂ€rz 2025

Tanja Schweiger (LandrÀtin im Landkreis Regensburg) sagt:

„Die dpa-Meldung, die bereits von sĂ€mtlichen Medien vervielfĂ€ltigt wurde, macht mich fassungslos. Wie man aus einer einfachen Pressemitteilung und Statement des PrĂ€sidenten des bayerischen Landkreistags einen Skandal innerhalb der Freien WĂ€hler heraufbeschwören kann, erfordert schon sehr viel KreativitĂ€t und vielleicht auch ganz andere Hintergedanken.

Ich war in der Ausschusssitzung anwesend und distanziere mich ausdrĂŒcklich von der Interpretation der dpa. Unser PrĂ€sident Thomas Karmasin – (CSU) – hat unter ‚Sonstiges‘ seine Meinung zu den schnellen BeschlĂŒssen dargelegt. Ich habe sehr deutlich gemacht, dass es einen Reformwillen auf Bundesebene braucht.

15.03.2025 - 17:34 [ Bayrischer Rundfunk ]

Druck und Gegendruck: Wie CSU und FW beim Finanzpaket ringen

Die OberallgĂ€uer LandrĂ€tin Indra Baier-MĂŒller (Freie WĂ€hler) war entsetzt ĂŒber Meldungen, die sie am Donnerstagabend las: „Freie-WĂ€hler-LandrĂ€te stellen sich gegen Kurs ihrer Partei.“ Demnach soll sie gemeinsam mit allen anderen bayerischen LandrĂ€tinnen und LandrĂ€ten eine Zustimmung zum schwarz-roten Milliardenpaket im Bund gefordert haben – abweichend vom offiziellen Freie-WĂ€hler-Beschluss. Baier-MĂŒller veröffentlichte eine Klarstellung: „Ich wurde zu dieser Position weder befragt noch habe ich dieser zugestimmt.“ Ähnlich reagierte Regensburgs FW-LandrĂ€tin Tanja Schweiger, die LebensgefĂ€hrtin von Parteichef Hubert Aiwanger.

15.03.2025 - 16:57 [ BĂŒndnis Sahra Wagenknecht ]

NEIN zu diesen Kriegskrediten!

(March 14, 2025)

Was gestern im Bundestag verhandelt wurde, ist das wahnwitzigste AufrĂŒstungspaket und der grĂ¶ĂŸte Wahlbetrug in der Geschichte der Bundesrepublik. Ausgerechnet Herr Merz, der sich im Wahlkampf als großer HĂŒter der Staatsfinanzen aufgespielt hat, prĂ€sentiert seinen WĂ€hlern jetzt einen grenzenlosen, schuldenfinanzierten AufrĂŒstungsrausch. Und die SPD, die sich vor wenigen Wochen noch als Friedenspartei inszeniert hat, will nun im Eilverfahren unbegrenzte Kriegskredite durchdrĂŒcken, um die verlorenen Stellvertreterkriege der USA auf eigene Faust weiterzufĂŒhren.

14.03.2025 - 06:36 [ Bundestag ]

Gesetzentwurf der Fraktionen der SPD und CDU/CSU Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 109, 115 und 143h)

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes
(Artikel 109, 115 und 143h)

Vom 


Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz beschlossen; Artikel 79 Absatz 2 des Grundgesetzes ist eingehalten:

Artikel 1
Änderung des Grundgesetzes

Das Grundgesetz fĂŒr die Bundesrepublik Deutschland in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 100-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 20. Dezember 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 439) geĂ€ndert worden ist, wird wie folgt geĂ€ndert:

1. Artikel 109 Absatz 3 Satz 5 wird durch die folgenden SĂ€tze ersetzt:

„Von den zu berĂŒcksichtigenden Einnahmen aus Krediten ist der Betrag abzuziehen, um den die Verteidigungsausgaben 1 vom Hundert im VerhĂ€ltnis zum nominalen Bruttoinlandsprodukt ĂŒbersteigen. Die Gesamtheit der LĂ€nder entspricht Satz 1, wenn die durch sie erzielten Einnahmen aus Krediten 0,35 vom Hundert im VerhĂ€ltnis zum nominalen Bruttoinlandsprodukt nicht ĂŒberschreiten. Die Aufteilung der fĂŒr die Gesamtheit der LĂ€nder zulĂ€ssigen Kreditaufnahme nach Satz 6 auf die einzelnen LĂ€nder regelt ein Bundesgesetz mit Zustimmung des Bundesrates. Die nĂ€here Ausgestaltung fĂŒr die Haushalte der LĂ€nder regeln diese im Rahmen ihrer verfassungsrechtlichen Kompetenzen. Bestehende landesrechtliche Regelungen, die hinter der gemĂ€ĂŸ Satz 7 festgelegten Kreditobergrenze zurĂŒckbleiben, treten außer Kraft.“

2. Artikel 115 Absatz 2 wird wie folgt geÀndert:

a) Nach Satz 3 wird folgender Satz eingefĂŒgt:

„Von den zu berĂŒcksichtigenden Einnahmen aus Krediten ist der Betrag abzuziehen, um den die Verteidigungsausgaben 1 vom Hundert im VerhĂ€ltnis zum nominalen Bruttoinlandsprodukt ĂŒbersteigen.“

b) In dem neuen Satz 5 werden die Wörter „SĂ€tzen 1 bis 3“ durch die Wörter „SĂ€tzen 1 bis 4“ ersetzt.

c) In dem neuen Satz 6 werden nach den Wörtern „Transaktionen und“ die Wörter „um Verteidigungsausgaben oberhalb von 1 vom Hundert im VerhĂ€ltnis zum nominalen Bruttoinlandsprodukt,“ eingefĂŒgt.

d) In dem neuen Satz 9 wird die Angabe „Satz 6“ durch die Angabe „Satz 7“ ersetzt.

3. Nach Artikel 143g wird folgender Artikel 143h eingefĂŒgt:

„Artikel 143h

(1) Der Bund kann ein Sondervermögen mit eigener KreditermĂ€chtigung fĂŒr Investitionen in die Infrastruktur mit einem Volumen von bis zu 500 Milliarden Euro errichten. Auf die KreditermĂ€chtigung sind Artikel 109 Absatz 3 und Artikel 115 Absatz 2 nicht anzuwenden. Investitionen aus dem Sondervermögen können innerhalb einer Laufzeit von zehn Jahren bewilligt werden. Das NĂ€here regelt ein Bundesgesetz.

(2) Aus dem Sondervermögen nach Absatz 1 Satz 1 stehen den LĂ€ndern 100 Milliarden Euro auch fĂŒr
Investitionen der LĂ€nder in deren Infrastruktur zur VerfĂŒgung. Die LĂ€nder haben dem Bund ĂŒber die Mittelverwendung Bericht zu erstatten. Der Bund ist zur PrĂŒfung der zweckentsprechenden Mittelverwendung berechtigt. Das NĂ€here regelt ein Bundesgesetz mit Zustimmung des Bundesrates.“

Artikel 2

Inkrafttreten

Dieses Gesetz tritt am Tag nach der VerkĂŒndung in Kraft.

Berlin, den 10. MĂ€rz 2025

Lars Klingbeil und Fraktion
Friedrich Merz, Alexander Dobrindt und Fraktion

14.03.2025 - 06:23 [ Bundestag ]

Bundestag bringt Grund­ge­setz­Ànderungen zur Schul­denbremse auf den Weg

Der Deutsche Bundestag hat am Donnerstag, 13. MĂ€rz 2025, in erster Lesung mehrere GesetzentwĂŒrfe zur Änderung des Grundgesetzes beraten. Im Mittelpunkt der Debatte stand ein von den Fraktionen der SPD und CDU/CSU eingebrachter Gesetzentwurf zur Änderung des Grundgesetzes (20/15096).

Mit dem Entwurf wollen die beiden Fraktionen Verteidigungsausgaben ab einer bestimmten Höhe von den Regeln der Schuldenbremse ausnehmen, ein Sondervermögen in Höhe von 500 Milliarden Euro fĂŒr Investitionen in die Infrastruktur einrichten und den LĂ€ndern einen Verschuldungsspielraum fĂŒr ihre Haushalte einrĂ€umen. Die VorschlĂ€ge sind das Ergebnis der SondierungsgesprĂ€che zwischen CDU, CSU und SPD. Die drei Parteien haben nach der Bundestagswahl am 23. Februar inzwischen Koalitionsverhandlungen aufgenommen.

Differenzen ĂŒber Verfahren und Inhalt

Im Fokus der rund dreistĂŒndigen Debatte stand zum einen das Verfahren. Insbesondere Vertreter von AfD, Die Linke und BSW kritisierten, dass die GrundgesetzĂ€nderungen noch in der laufenden Legislaturperiode umgesetzt werden sollen. Der 21. Deutsche Bundestag konstituiert sich am 25. MĂ€rz.

09.03.2025 - 05:07 [ Nachdenkseiten ]

Und der WĂ€hlerwille? „Sondervermögen” soll noch durch abgewĂ€hlten Bundestag gepeitscht werden

(February 28, 2025)

Die abgewĂ€hlte und nur geschĂ€ftsfĂŒhrend tĂ€tige Bundesregierung aus SPD und GrĂŒnen plant, in Absprache mit der CDU, ein Sondervermögen fĂŒr die weitere AufrĂŒstung der Bundeswehr, die Rede ist von 200 Milliarden Euro, noch durch den alten und ebenfalls abgewĂ€hlten Bundestag zu peitschen. Hintergrund: Im sich bald neu konstituierenden Bundestag bringen CDU, SPD und GrĂŒne nicht mehr die fĂŒr die Abstimmung notwendige Zweidrittelmehrheit auf. AfD und Linke verfĂŒgen dann ĂŒber eine SperrminoritĂ€t.

07.03.2025 - 06:29 [ Watson.ch ]

EU reagiert mit massiver AufrĂŒstung auf Trump

Zuvor hatte Macron als Reaktion auf Trumps Kurswechsel seine schon fĂŒnf Jahre alten Überlegungen zu einer gemeinsamen nuklearen Abschreckung bekrĂ€ftigt. Er hatte dabei an eine Aussage des potenziellen Nachfolgers von Scholz – CDU-Chef Friedrich Merz – angeknĂŒpft. «Als Antwort auf den historischen Aufruf des zukĂŒnftigen deutschen Kanzlers habe ich beschlossen, die strategische Debatte ĂŒber den Schutz unserer VerbĂŒndeten auf dem europĂ€ischen Kontinent durch unsere Abschreckung zu eröffnen.» Die Entscheidungshoheit ĂŒber einen Einsatz will er aber allein bei Frankreich belassen.