Archiv: Ärzte


29.11.2019 - 20:02 [ MDR ]

Hilfe auch ohne Krankenversicherung: Medi-Büro in Chemnitz gegründet

Als erstes geht es den beiden darum, das Medi-Büro bekannt zu machen, sowohl bei Ärzten als auch bei den potenziellen Patienten. Täger arbeitet als Flüchtlingssozialarbeiterin und hat darüber Kontakt mit möglichen Patienten. Sie setzt dabei auf Mund-zu-Mund-Propaganda. „Sie sind erstaunlich gut in ihren Communities vernetzt“, sagt Täger. Ärzte ließen sich am besten mit konkreten Fällen von einer Kooperation überzeugen. Die erste Praxis hat sich bereits am Montagabend angeboten

11.06.2019 - 21:40 [ MDR ]

Thüringer Datenerhebung zu Einschulungsuntersuchung in der Kritik

Wann konnte ihr Kind sitzen? Wann war es Tag und Nacht sauber? Kam ihr Kind mit der Zange zur Welt und hat der Opa gar ein Ekzem? Trägt der Vater eine Brille oder hat der Bruder des Kindes Bluthochdruck? All diese Fragen und noch viel mehr werden auf einem „Fragebogen zur Kinder- und jugendärztlichen Einschulungsuntersuchung“ gestellt. Dieser Fragebogen wird thüringenweit seit 2003 an alle Eltern von Vorschülern im Rahmen der schulärztlichen Untersuchung geschickt. Nach Recherchen von MDR THÜRINGEN sind die Auskünfte, die die Eltern geben, teilweise unzulässig. Der Thüringer Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit in Thüringen, Lutz Hasse, hat diesen Fragebogen jetzt kritisiert. Nach Information von MDR THÜRINGEN würden einzelne Fragen datenschutzrechtlichen Grundlagen widersprechen.

24.02.2019 - 08:13 [ Dr. Klaus Piel / Portal amerika21.de ]

Venezuela: „Wenn man schon aus humanitären Gründen Forderungen stellt, dann die, dass die internationale Blockade beendet wird“

Im wesentlichen scheint es mir so zu sein wie bei der Belagerung einer mittelalterlichen Burg. Man bewirkt Mangel, Elend, Krankheit und Tod, damit es zu einer Aufgabe oder zu einer Revolte kommt. Man boykottiert die Lieferung von Medikamenten und Lebensmitteln, um sagen zu können, Maduro mit seinen sozialen Programmen könne als Sozialist nicht wirtschaften. Man schafft Elend, um „humanitär“ eingreifen zu können, da der Staat ja handlungsunfähig sei und eine humanitäre Katastrophe drohe. Schlimmer geht´s nimmer.

12.02.2019 - 03:32 [ Junge Welt ]

Falsche Versprechungen

Contragruppen versuchen die Frustrierten für eine neue Kampagne gegen Kuba zu instrumentalisieren. Die Organisation »Solidaridad sin Fronteras« mit Sitz in Hialeah (Florida) setzt sich für die Wiederaufnahme des von US-Präsident George W. Busch 2006 eingeführten und im Januar 2017 unter Barack Obama beendeten Abwerbeprogramms »Cuban Medical Professional Parole« (CMPP) ein. Mit diesem, dem US-Außen- und Heimatschutzministerium unterstehenden weltweit kritisierten Programm sollten Ärzte, Krankenpfleger, Physiotherapeuten, Laboranten und anderes medizinisches Fachpersonal in Kubas internationalen Hilfsmissionen mit der Zusage von Einreise- und Aufenthaltserlaubnis sowie gut bezahlten Jobs in den USA zur Desertion ermuntert werden.

08.01.2019 - 20:02 [ IPPNW ]

Die Stimme des Gewissens kann man nicht verurteilen

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW hat an Außenminister Heiko Maas appelliert, sich für einen Freispruch der beiden Mediziner*innen Prof. Dr. Şebnem Korur Fincanci und Prof. Dr. Gencay Gürsoy einzusetzen. Sebnem Korur Fincanci ist Gründungsmitglied und Vorsitzende der türkischen Menschenrechtsstiftung und wurde am 19. Dezember 2018 in Istanbul zu zwei Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt, der frühere Vorsitzende der türkischen Ärztekammer Prof. Dr. Gencay Gürsoy zu zwei Jahren und drei Monaten. Beide sind bis zur Berufungsverhandlung auf freiem Fuß.

19.11.2018 - 16:31 [ Granma ]

In den nächsten Tagen beginnt die Rückkehr der kubanischen Ärzte aus Brasilien

Diese Entscheidung der kubanischen Regierung ist in den Bedingungen begründet, die der gewählte Präsident Brasiliens Jair Bolsonaro gestellt hat, der unter Missachtung aller getroffenen Vereinbarungen und des Vertrags mit der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation Veränderungen und Bedingungen angekündigt habe, die die Ausbildung der kubanischen Ärzte in Frage stellen und inakzeptable Maßnahmen vorsehe, die die seit Beginn des Programms vereinbarten Garantien verletzen.

16.11.2018 - 16:06 [ Granma ]

Kuba: Erklärung des Ministeriums für Gesundheit

Das Gesundheitsministerium der Republik Kuba, das den solidarischen und humanistischen Prinzipien verpflichtet ist, die seit 55 Jahren die kubanische Zusammenarbeit bestimmt haben, nimmt seit Anfang August 2013 am Programm Más Medicos para Brasil (Mehr Ärzte für Brasilien) teil. Die Initiative, die von Dilma Rousseff ausging, die zu diesem Zeitpunkt Präsidentin Brasiliens war, hatte das edle Ziel, gemäß dem Prinzip der universellen Gesundheitsversorgung, wie sie die Weltgesundheitsorganisation unterstützt, die medizinische Versorgung für den größten Teril der brasilianischen Bevölkerung sicherzustellen.

Dieses Programm sah vor, dass brasilianische und ausländische Ärzte in armen und entlegenen Gebieten des Landes arbeiten sollten.

21.05.2018 - 07:35 [ Radio Utopie ]

Südkorea: Ärzte von kollektiver Tobsucht befallen

Entgegen dem weltweiten Trend unter dem irreführenden Tarnnamen „Reform“, bei dem Privatisierung, Ausverkauf sozialer Errungenschaften und finanzielle Kürzungen staatlicher Mittel an allen Ecken und Enden für die Bevölkerung auf der Tagesordnung stehen, führt das Gesundheitsministerium der Regierung unter Präsident Moon Jae-in ebenfalls eine Reform im Gesundheitswesen durch, kurz „Moon Jae-in Care“ genannt, die den Namen im positiven Sinne verdient. Die Erneuerung in dem hochindustrialisierten Land umfasst Maßnahmen, wie man sie ansonsten eher sozialistischen Regierungen wie in Kuba zuordnet.