Archiv: Manöver / Übungen / Simulationen


13.07.2021 - 17:18 [ Rick Rozoff / antikrieg.com ]

USA entsenden F-16 nach Bulgarien für eine weitere Übung im Schwarzen Meer

Die gemeinsame amerikanisch-bulgarische Luftwaffenübung wird nach Angaben der US-Luftwaffe in Europa und der Air Force Afrika durchgeführt, um „die Fähigkeit zu verbessern, schnell an entlegenen Orten eingesetzt zu werden und glaubwürdige Kräfte bereitzustellen, um die Stabilität in der Region zu gewährleisten.“

05.06.2021 - 12:38 [ Radio Utopie ]

DER 11. SEPTEMBER: Langer Marsch eines Molochs

(10. September 2014)

Entgegen der heutigen Wahrnehmung rauschte die Regierung der USA Anfang des 21. Jahrhunderts keineswegs unvorbereitet in die Attentate des 11. Septembers. Im Gegenteil waren über Jahrzehnte umfangreichste, weit verzweigte „Sicherheits“-Strukturen aufgebaut worden, bereits damals in enger Symbiose mit dem „privaten“, also internationalen kommerziellen Sektor. Sie dienten primär der Informationsgewinnung, innerstaatlich wie international. Legitimation und teils geheime, durch abermals geheime Interpretationen bzw „Rechtsmeinungen“ („legal opinions“) zusätzlich ausgelegte „Executive Orders“ der Präsidenten, bildeten die Rechtfertigung für den Aufbau eines Molochs, eines „lebenden, atmenden Organismus“, der, „jeder Kontrolle entwachsen“, von genau denjenigen finanziert wurde, gegen die er einmal marschieren sollte.

12.04.2021 - 17:02 [ Rick Rozoff / antikrieg.com ]

Russland alarmiert über Militarisierung der Arktis durch NATO-Staaten

In einem weitaus größeren Maßstab werden die USA am 3. Mai die neueste Variante der Übung „Northern Edge“ in der Arktis in Alaska starten. (Das Pentagon bevorzugte in seiner Erklärung zu den Kriegsspielen den Begriff „High North“). An den Übungen werden 10.000 amerikanische Soldaten teilnehmen, die „üben werden, wie das US-Militär reagieren könnte, wenn die schwelenden Spannungen in der Arktis einen Siedepunkt erreichen.“ Seltsame Wahl der Metaphern angesichts des Schauplatzes.

09.04.2021 - 09:53 [ Informationsstelle Militarisierung (IMI) ]

Tannheim: Schau-Übungen

Gegen ein geplantes Militärgelände bei Tannheim in der Nähe von Donaueschingen regt sich einiger Protest. Insbesondere auch eine Nachsorgeklinik für chronisch kranke Kinder und deren Familien wehrt sich gegen die Pläne der Bundeswehr

30.03.2021 - 23:04 [ ORF.at ]

WHO-Chef will Laborthese weiter untersuchen

Die Möglichkeit einer absichtlichen Freisetzung von SARS-CoV-2 wurde nicht untersucht.

25.01.2021 - 07:31 [ Achse des Guten ]

Corona-Politik: Simulation und Wirklichkeit

Die Tatsache, dass erste Fälle von Covid-19 nur zwei Monate nach dieser Simulation tatsächlich auftraten, und dass das Szenario der späteren Wirklichkeit so frappierend ähnlich war, gab natürlich Anlass zu Fragen und Spekulationen. Die Veranstalter verneinen jedoch, irgendeine frühere Kenntnis von dem realen Covid-19-Virus und der kommenden Seuche gehabt zu haben.

Das Event war aus jeder Perspektive perfekt ausgestaltet und organisiert. Die Gastgeber hatten weder Geld noch Mühen gescheut, um eine täuschend echte Simulation zu schaffen. Die Vorbereitung muss Monate in Anspruch genommen haben, das Event selbst wurde an einem Tag abgewickelt.

29.10.2020 - 00:24 [ antikrieg.com ]

US-Kommandeur: Truppen können zur Verteidigung der Senkaku-Inseln entsandt werden

Nächsten Monat wird Australien zum ersten Mal seit 2007 gemeinsam mit den anderen Ländern des Quad an den jährlichen Malabar-Marineübungen vor der indischen Küste teilnehmen. Es wird das erste Mal in den letzten Jahren sein, dass die vier Länder multilaterale Militärübungen gemeinsam durchführen.

23.10.2020 - 17:32 [ Informationsstelle Militarisierung (IMI) ]

Neues Militärgelände bei Tannheim – Bevölkerung dagegen

Auf diesem sollen künftig das Jägerbataillon 292 und die 3. Kompanie des Deutsch-Französischen Versorgungsbataillons trainieren. Bisher übten beide Einheiten auf dem Standortübungsplatz Donaueschingen, wo sie auch stationiert sind. Doch nun reicht dieses Militärgelände nach Angaben des BMVg angeblich plötzlich nicht mehr für die „speziellen Ausbildungsbelange“ der Einheiten aus.

22.10.2020 - 22:27 [ MDR ]

Truppenübung mit Panzern: Hunderte Soldaten am Freitag in der Altmark unterwegs

Auf dem Truppenübungsplatz Altmark im Gefechtsübungszentrum Heer sollen dann 1.100 Soldaten eine Zertifizierungsübung für eine Nato-Mission in Litauen durchführen. Die Verlegung nach Litauen ist für Anfang 2021 geplant.

17.09.2020 - 14:32 [ Portal amerika21.de ]

Neuer Druck auf Venezuela? US-Außenminister bereist Nachbarländer

Vom heutigen Donnerstag bis zum kommenden Sonntag reist der Außenminister der USA, Mike Pompeo, nach Brasilien, Suriname, Guyana und Kolumbien. Die Besuche in diesen vier Ländern haben für die Außenpolitik der USA eine besondere Bedeutung, vor allem aufgrund ihrer unmittelbaren Nähe zu Venezuela.

16.09.2020 - 03:53 [ Martin Kirsch / Informationsstelle Militarisierung (IMI) ]

Logistikdrehscheibe Deutschland – Host Nation Support und die Streitkräftebasis der Bundeswehr

Durchquert ein*e Soldat*in eines anderen Staates die Bundesrepublik, hält sich dort für Manöver, Übungen, Ausbildung, Konferenzen oder aus anderen dienstlichen Gründen auf, muss der entsendende Staat diesen Aufenthalt offiziell anmelden und genehmigen lassen. Aus diversen Verträgen im Rahmen von NATO, EU und weiteren Kooperationen entstehen mit der Genehmigung des Aufenthalts allerdings auch Unterstützungsverpflichtungen (Support) für die Gastgebernation (Host Nation). All diese Leistungen werden als Host Nation Support bezeichnet. Aber was heißt das konkret?

11.09.2020 - 17:20 [ Radio Utopie ]

15 JAHRE TERRORKRIEG UND 11. SEPTEMBER: „Stehen die Befehle noch?“

(11.09.2016)

Trotz der laufenden Manöver ist die gesamte reguläre Kommandokette sowohl der militärischen Luftverteidigung, als auch das korrespondierende Protokoll für den Fall von Entführungen ziviler Passagiermaschinen im Inland am Tag der Attentate durch eine Kette äußerst merkwürdiger „Zufälle“ lahmgelegt:

der Leiter der Luftfahrtbehörde ist gerade einen Tag im Amt,
der „hijack coordinator“ des Militärs, Michael Canavan (immerhin ehemaliger Leiter des „Joint Special Operations Command“ (JSOC), ist angeblich in Puerto Rico, ohne eine Vertretung bestellt zu haben,
die Kommandozentrale des Pentagon NMCC ist mit einem Captain besetzt, der leitende General hatte sich am Abend vorher „unabkömmlich“ gemeldet,
NEADS-Kommandeur General Larry Arnold lässt sich, während die Meldungen über Flugzeugentführungen eintreffen, entschuldigen, er sei in einem Meeting,
NORAD Kommandeur General Ralph Eberhart, der am Tag vor den Attentaten die Alarmstufe der informationstechnischen Systeme des Militärs InfoCon auf die niedrigste Stufe hatte setzen lassen, merkt nach eigener Aussage von allem nichts, bis er im Fernsehen nach dem Einschlag des zweiten Flugzeugs die brennenden WTC Türme sieht, telefoniert dann erstmal mit dem amtierenden Generalstabschef Myers, aber dann auch mit keinem anderen mehr, lässt die Militärmanöver weiterlaufen und setzt sich eine halbe Stunde ins Auto um ins NORAD-Operationszentrum zu fahren
und Verteidigungsminister Donald Rumsfeld ist unauffindbar.

Erst nach dem Einschlag der Flugzeuge in die WTC Zwillingstürme, nach dem Einschlag ins Pentagon, nach dem Kollaps beider Türme des World Trade Centers in New York und nachdem der Absturz eines vierten entführten Flugzeugs in Shanksville vermeldet ist, wird der Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten von Amerika die Kommandozentrale des Pentagon betreten.

Später wird Rumsfeld vor der 9/11-Kommission seiner eigenen Regierung aussagen, er sei sich erst nach einem Telefonat mit Vizepräsident Dick Cheney um 10.39 Uhr Washingtoner Zeit „der Situation bewusst“ geworden („gaining situation awareness“) – also anderthalb Stunden nach dem Einschlag des ersten Flugzeugs ins World Trade Center und nachdem bereits Milliarden von Menschen rund um die Welt die Ereignisse durch Live-Übertragungen verfolgt hatten.

Da der Präsident bei einer Schulklasse zu Besuch ist und trotz der Attentate immer weiter aus Kinderbüchern vorliest, endet die Kommandokette am Tag der Attentate bei Vizepräsident Dick Cheney in der unterirdischen Einsatzzentrale des Weißen Hauses PEOC („President´s Emergency Operations Center“).

Der Verkehrsminister (wörtlich: Transportminister, „Secretary of Transport“) Norman Mineta sitzt an diesem Morgen des 11. September zusammen mit Vizepräsident Dick Cheney im „Situation Room“, also der Zentrale des PEOC Bunkers. Minetas Aussage vor der 9/11-Kommission zufolge – die untenstehend in der Dokumentation als Aufzeichnung zu sehen ist – betritt mehrfach ein Mann den „Situation Room“ und berichtet Vizepräsident Dick Cheney über die Entfernung eines sich Washington nähernden Flugzeugs.

„Das Flugzeug ist 50 Meilen entfernt“, dann: „Das Flugzeug ist 30 Meilen entfernt.“ Als der Mann schließlich dem Vizepräsidenten meldet: „Das Flugzeug ist 10 Meilen entfernt“ fragt der Mann den zu diesem Zeitpunkt amtierenden Oberkommandierenden der Vereinigten Staaten von Amerika, Dick Cheney:

„Stehen die Befehle noch?“ („Do the orders still stand?“)

Laut Mineta wendet Cheney dem Mann nun den Kopf zu und sagt:

„Natürlich stehen die Befehle noch! Haben Sie irgendetwas Gegenteiliges gehört?“

Minuten später erfolgt der Einschlag im Pentagon.

Später werden Researcher den Mann als Cheneys Militärberater Douglas Cochrane identifizieren. Auch stellt sich heraus, dass die 9/11-„Untersuchungskommission“ Cochrane vernommen, dies aber verschwiegen hatte. Bis heute wird Cochrans Aussage vor der 9/11-Kommission geheim gehalten.

Die Aussage von Norman Mineta aber, dem am 11. September amtierenden Verkehrsminister, verfälscht die 9/11-„Kommission“ in ihrem Abschlussbericht und verändert die Angaben derart, dass sie zu den Angaben von Dick Cheney und der bis dahin bereits offiziell allgemein akzeptierten Tatversion der Attentate passen.

Mineta bleibt dennoch bei seiner Aussage und bestätigt diese später mehrfach.

11.09.2020 - 13:29 [ Radio Utopie ]

DER 11. SEPTEMBER: Langer Marsch eines Molochs

(10.09.2014)

Die Kommission

Auf dem langen Marsch der Institutionen in den 11. September gab es manchen großen Sprung nach vorn. Einen zentralen davon repräsentiert die unter Bill Clinton 1996 formierte „Kommission des Präsidenten zum Schutz kritischer Infrastruktur“. In der Kommission waren, fast schon klischeehaft, die Bausteine des heutigen imperialen Molochs, des „lebenden, atmenden Organismus“, „jeder Kontrolle entwachsen“, des “elektronischen Polizeistaates”, des “sicherheitsindustriellen Komplexes” vertreten, der fünf Jahre später durch den 11. September entfesselt und über die Welt herfallen sollte, obwohl er angeblich dafür gezüchtet worden war genau solche Attentate zu verhindern.

Neben den Konsortien AT&T (früher das landesweite Telefonmonopol Bell Company, s.o.) und dem vor dem Ersten Weltkrieg als „Computing Tabulating Recording Company“ gegründeten IBM Konzern saßen NSA, CIA, FBI, Militär, Pentagon, das Justizministerium, hochrangige Bürokraten des Präsidentenpalastes der heute „Weißes Haus“ genannt wird, die Zentralbank Fed, das Finanzministerium, das Transportministerium, das 1934 aus fünf Industrie-Vereinigungen verschmolzene Eisenbahn-Trust „Association of American Railroads“, das Handelsministerium, die Eliteuniversität in Georgetown, usw, usw.

Den Vorsitz hatte der 1925 geborene Robert T. Marsh, ein Vier-Sterne-General, bereits seit dem Zweiten Weltkrieg in der Air Force, später im Kalten Krieg als Stabsoffizier im Strategischen Kommando zuständig für die Infrastruktur gebunkerter Atomwaffen, sowie u.a. Leiter der Produktions- und Entwicklungsstätte elektronischer Systeme der Air Force auf der Luftwaffenbasis in Hanscom.

In ihrem am Oktober 1997 überreichten Bericht machte die Kommission eine endlose Reihe von „Empfehlungen“ für Gesetze, Behörden und Bestimmungen, sowie dazu gleich eine ebenso lange Reihe von Rechtsbegriffen bzw Definitionen, die später durch den Präsidenten eins zu eins umgesetzt wurden, u.a. in den geheimen Präsidentenbefehlen PDD 62 und PDD 63.

Bereits zu diesem Zeitpunkt, in 1997, betonte die Kommission:

„Wir müssen unser neues Denken der Cyber-Dimension anpassen. .. Mit das Wichtigste ist zu erkennen, dass die Besitzer und Betreiber unserer kritischen Infrastruktur nun an den Frontlinien unserer Sicherheitsbemühungen stehen. Sie sind diejenigen, die gegenüber Cyber-Attacken am Verwundbarsten sind. Und diese Verwundbarkeit setzt unsere Nationale Sicherheit, unsere globale wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und unser heimisches Wohlergehen auf´s Spiel.

Es ist in diesem Sinne, dass wir unseren Bericht vorstellen.“

Leider ist die nächste Seite des Berichts „absichtlich leer gelassen“. So ganz öffentlich war der Bericht nicht.

Ebenfalls in weiser Voraussicht formulierte die „Kommission des Präsidenten zum Schutz kritischer Infrastruktur“:

„Das Transportministerium hat den Gesetzentwurf H.R. 1720, Surface Transportation Safety Act of 1997, übermittelt, der entworfen wurde um Passagiere und Angestellte in Schienenverkehr und Massentransportsystemen und die Bewegungen von Fracht durch Schienenverkehr vor terroristischen Angriffen / Terroranschlägen („terrorist attacks“) zu beschützen. Die Kommission empfiehlt diesem Gesetzentwurf starke Unterstützung durch Administration und Kongress zu geben.“

Eine „kritische“ (entscheidende, „critical“) Infrastruktur im Transport-Sektor definierte die Präsidentenkommission als

„charakterisiert durch das physische Vertriebs (Beförderungs-)system, das kritisch ist in der Unterstützung der Nationalen Sicherheit und dem ökonomischen Wohlergehen dieser Nation, eingeschlossen das nationale Luftraumsystem, Fluglinien und Flugzeuge, und Flughäfen.“

Auch was die Sicherheit im Flugverkehr anging, sprach man, vier Jahre vor 9/11, schon durchaus miteinander.

„Mehrere Bundesbehörden stellen Besitzern und Betreibern von Infrastruktur Information(en) zur Verfügung. Das ´Awareness of National Security Issues and Response´ (ANSIR) Programm des FBI gibt über 25.000 Mitgliedern der Industrie Auskunft („information“), die Einblicke in Bedrohung und Verwundbarkeit gibt. Enger gefasste Programme sind die Benachrichtigung des Transportministeriums über terroristische Bedrohungen an die zivile Luftfahrtindustrie und die informationssicherheitsbezogene Verwundbarkeits-Einschätzung („INFOSEC Vulnerability Assessment“) der National Security Agency, das informationssystem-bezogene Daten Partnern im privaten Sektor zur Verfügung stellt.“

Dem Transportministerium und seiner Luftfahrtbehörde FAA („Federal Aviation Administration“) konstatierte die Präsidentenkommission in 1997:

„Die Sicherheit (in) der zivilen Luftfahrt bleibt die erste Priorität und der Schwerpunkt des Transportministeriums. Die FAA hat die Verantwortung und die Autorität Notfallmaßnahmen für Luftfahrtunternehmen und Flughäfen anzufordern, um schnell und effektiv mit unmittelbaren Bedrohungen gegen die zivile Luftfahrt umzugehen.“

Aber:

„Das Luftfahrtkontrollsystem der FAA basiert auf Jahrzehnte alter Technologie. Das Ersatzsystem, obwohl zweifellos effizienter, wird verwundbarer sein, wenn keine speziellen Sicherheitsmaßnahmen eingefügt werden.“

Und deshalb:

„Empfehlen wir: Die Bundesluftfahrtbehörde (FAA) handelt sofort darin, ein umfassendes Nationales Luftraum-Sicherheitsprogramm zu entwickeln, etablieren, finanzieren und zu implementieren, um das modernisierte Nationale Luftraum-System vor informations-basierten und anderen Störungen, Eindringungen („intrusions“) und Angriffen zu beschützen. Umsetzung durch Programm sollte geleitet sein von den Empfehlungen, die man im ´Vulnerability Assessment of the FAA National Airspace System Architecture´ findet, die für diese Kommission vorbereitet wurde.“

Man empfahl dem Präsidenten also etwas, was einem empfohlen worden war.

Das neue System der Luftfahrtbehörde FAA

(…………………………………….)

11.09.2020 - 11:50 [ Radio Utopie ]

DER 11. SEPTEMBER: Die Militärmanöver

(4.7.2014)

Wie die Liste zeigt, hatte das Nordamerikanische Luftraum-Verteidigungskommando NORAD zwischen dem Oktober 1998 und dem 10. September 2001 bei Manövern nicht weniger als 28 mal für den Fall von Entführungen ziviler Passagiermaschinen trainiert, darunter sechsmal die Entführungen von Passagiermaschinen ausschließlich innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika.
Wie der am 11. September 2001 das Amt des U.S.-Generalstabschefs ausübende General Richard B. Myers bei Anhörungen im Streitkräfteausschuss des Senats am 16. und 17. August 2004 selbst aussagte, enthielten fünf Manöver das Szenario von Flugzeugentführungen mit einem „selbstmörderischen Absturz in ein hochrangiges Ziel“. Original-Zitat Myers:

„The following five exercise hijack events included a suicide crash into a high-value target.“

Diese fünf NORAD Manöver enthielten, nach General Richard B. Myers eigener Aussage vor dem Kongress, folgende Szenarien:
– dreimal den geplanten Absturz eines entführten Zivilflugzeugs in das New Yorker UNO-Gebäude (Manöver „Falcon Indian“, 6. November 1999, Manöver „Vigilant Guardian“, 16. und 23. Oktober 2000, )
– den geplanten Absturz eines von Kommunisten innerhalb der USA entführten Zivilflugzeugs in die New Yorker Freiheitsstatue (Manöver Falcon Indian, 5.Juni 2000)
– den geplanten Absturz eines innerhalb der USA entführten Zivilflugzeugs in das Weiße Haus (Manöver „Falcon Indian“, 5.Juni 2000)

Am 2. Juni 2001 hatte NORAD das Manöver „Amalgam Virgo“ sogar mit dem Bild Osama bin Ladens im Manöveremblem abgehalten.

05.09.2020 - 21:08 [ Tagesschau ]

Trotz Streit mit Griechenland: Türkei plant Militärübung vor Zypern

Inmitten des Streits um die Erdgassuche im östlichen Mittelmeer hat die Türkei eine Militärübung vor Zypern angekündigt. Unter dem Namen „Mittelmeer-Sturm“ soll sie am Sonntag beginnen und bis Donnerstag dauern, wie das türkische Verteidigungsministerium mitteilte. Demnach sollen auch Einheiten aus dem türkisch kontrollierten Nordzypern teilnehmen.

25.08.2020 - 09:10 [ ORF.at ]

Athen und Ankara kündigen Militärmanöver an

Der deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) startet einen Vermittlungsversuch im Gasstreit zwischen den beiden Ländern. Dazu reist er zu Gesprächen nach Athen und Ankara.

19.08.2020 - 02:59 [ Verteidigungsministerium / Twitter ]

So berichtet die @tagesschau über die gemeinsame Übung von @Team_Luftwaffe und israelischer @IAFsite in Deutschland und den gemeinsamen Besuch mit Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer @akk in der Gedenkstätte Dachau. #BlueWings2020

19.08.2020 - 02:56 [ Bundeswehr / Twitter ]

#BlueWings2020: Israelische #F16 und deutsche #Eurofighter trainieren gemeinsame Luftoperationen. Wir sind vor Ort und geben euch in den nächsten Tagen einen Einblick in die Übung.

Hier geht es zum Fotoalbum auf Facebook: https://bit.ly/3j0XuXp #Airforce #Luftwaffe #bluewings

18.08.2020 - 18:07 [ Netzpolitik.org ]

Innenministerium verklagt Bundesdatenschutzbeauftragten

Dabei lässt sich das Ministerium von der Hauskanzlei der Bundesregierung, Redeker Sellner Dahs, vertreten. Auf der Klage steht dementsprechend „Bundesrepublik Deutschland ./. Bundesrepublik Deutschland“ – und bezahlt wird eine externe Rechtsanwaltskanzlei.

24.06.2020 - 13:50 [ Bundeswehr / Twitter ]

Baltic Operations 2020 – 19 #NATO Alliierte und Verbündete trainieren auf der #Ostsee den Ernstfall. Am größten Seemanöver seit #Covid19 sind ca 3000 #Soldatinnen und #Soldaten beteiligt. Ziel ist die Zusammenarbeit bei Luftabwehr, U-Bootaufklärung und dem Kampf gegen Piraterie.

24.06.2020 - 12:52 [ ORF.at ]

Migration: Gemeinsame Übung von Polizei und Heer

Polizei und Bundesheer üben in der kommenden Woche beim burgenländischen Grenzübergang Nickelsdorf den Umgang mit Migrantinnen und Migranten. Die Übung ist für den 2. oder 3. Juli angesetzt. Dabei geht es laut einer Aussendung des Innenressorts um „besondere Herausforderungen im Bereich der Migration“.

16.05.2020 - 19:26 [ MDR ]

Die Ruhe ist vorbei: Auf dem Tuppenübungsplatz Oberlausitz wird wieder scharf geschossen

Mehr als 100 Soldaten und 17 Hubschrauberpiloten des Kampfhubschrauberregiments 36 „Kurhessen“ bereiten sich derzeit auf dem Truppenübungsplatz auf künftige Auslandseinsätze in Mali und Afghanistan vor.

11.05.2020 - 11:03 [ ZDF ]

Zwischenfall im Persischen Golf – 19 Tote bei iranischer Marineübung

Bei den Übungen hatte eine von der iranischen Korvette „Dschamaran“ abgefeuerte Rakete versehentlich das Hilfsschiff „Konawar“ getroffen. Laut IRIB habe das Hilfsschiff nicht den notwendigen Abstand gehalten.

18.04.2020 - 03:51 [ MDR ]

Bundeswehr plant trotz Corona große Übungen

Das sei ein normales Prozedere, das Leben gehe ja schließlich weiter und es sei notwendig, dass die Bundeswehr beispielsweise die Ausbildung von Soldatinnen und Soldaten fortführe.

15.03.2020 - 10:46 [ Deutsche Kommunistische Partei ]

Defender 2020 stoppen – Verbreitung des Coronavirus eindämmen!

Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP: „Ich finde es skandalös, dass sich die Sicherheitsbedenken der deutschen Regierung wegen des Coronavirus nicht auf das Militär beziehen. Großveranstaltungen aller Art werden abgesagt, um die Ausbreitung des Virus zu behindern und zu verlangsamen. Das Großmanöver Defender 2020 soll aber wie geplant stattfinden. 37.000 Soldaten werden quer durch Europa transportiert – ist das keine Großveranstaltung?

27.02.2020 - 15:09 [ Sueddeutsche.de ]

„Defender Europe 2020“: Der große Marsch in den Osten

Dafür verlegen die US-Streitkräfte 20 000 Soldaten von den USA nach Europa, dazu kommen 17 000 weitere, die bereits in Europa sind.

Die Rückverlegung soll bis Juli abgeschlossen sein.

27.02.2020 - 15:05 [ NDR ]

„Defender Europe 20“: US-Truppen erreichen MV

Bei der Übung mit insgesamt 37.000 Soldaten aus 18 NATO-Staaten wird die Verlegung großer Einheiten innerhalb Europas geprobt. Eine ganze Division hat mit Schiffen aus den USA nach Europa verlegt. Die Transportroute durch MV ist eine von drei Routen für die US-Soldaten, die in Antwerpen, Rotterdam und Bremerhaven anlandeten und dann durch Deutschland nach Ostpolen und ins Baltikum ziehen sollen.

27.02.2020 - 04:59 [ NDR ]

NATO-Manöver: Amerikaner fahren durch MV

Im Rahmen der NATO-Übung „Defender Europe 20“ werden von Mittwochnacht an amerikanische Militärtransporte auf Straßen durch Mecklenburg-Vorpommern stattfinden. Bis zum 6. März werden gut 800 Fahrzeuge das Land durchqueren, wie ein Bundeswehrsprecher mitteilte. Die Konvois werden vor allem in den Nächten unterwegs sein.

25.02.2020 - 14:28 [ Informationsstelle Militarisierung (IMI) ]

Gegen unseren ausdrücklichen Widerspruch

Denn in gewisser Weise verdeutlicht es uns auch, was leider an vielen Orten der Welt Normalzustand ist bzw. geworden ist. Diesmal betrifft der sichtbare Aufmarsch Deutschland und Europa. Hier handelt es sich formal nur um eine Übung. In Afghanistan, Irak und Mali ist ein solcher Aufmarsch, eine irrwitzige militärische Logistik aber blutiger Alltag. Und an allen diesen Orten ist die Bundeswehr beteiligt. Weniger auffällig findet bereits jetzt eine alltägliche Logistik von Truppen und Waffen nach Zentralasien, in den Nahen Osten und nach Afrika statt. NATO, Bundeswehr und ihre Verbündeten haben diese Räume in Kriegsgebiete verwandelt.

25.02.2020 - 12:03 [ SWR.de ]

Militärübung „Defender Europe 20“: US-Militärexperte fordert Führungsrolle der Bundeswehr in der NATO

(21.02.2020)

Rund 20.000 US-Soldaten werden derzeit quer durch Deutschland nach Osteuropa verlegt. Ziel der Militärübung ist, für Krisenfälle gewappnet zu sein. Die Amerikaner haben große Erwartungen an Deutschland.

22.02.2020 - 17:29 [ MDR ]

Hauptmann: Erkenne meine CDU nicht wieder

MDR-Ticker 22.2.2020

„Ich erkenne meine CDU Thüringen derzeit nicht wieder“, twitterte der Politiker. Er werde auf keinen Fall akzeptieren, dass sich Kollegen im Landtag über einen Parteitagsbeschluss der CDU hinwegsetzen, um aus Eigeninteresse die DNA, die Glaubwürdigkeit und die Reputation der CDU infrage zu stellen.

12.02.2020 - 20:06 [ junge Welt ]

Kriegsspiele vor Siko

Der Herstellung von Kriegsgerät komme in Deutschland »strategische Bedeutung« zu, heißt es in dem Papier. Ziel der Bundesregierung sei es, immer auf innovative und leistungsfähige Waffenschmieden zurückgreifen zu können. Damit wäre nicht nur für die Bundeswehr, sondern auch für profitable Rüstungsexporte gesorgt. Die Sicherheitskonferenz kann kommen.

12.02.2020 - 00:53 [ German Foreign Policy ]

Im Osten des Indischen Ozeans

Im Jahr 2014 banden Washington und New Delhi Tokio erneut in ihre jährlich abgehaltene „Malabar“-Kriegsübung ein; seit 2015 wird die Manöverserie, die bereits in den 1990er Jahren als ein bilaterales indisch-US-amerikanisches Projekt begann, in aller Form als trilaterale Maßnahme unter Einschluss Japans durchgeführt. Im November 2017 traf auch der Quad erstmals wieder zusammen.

11.02.2020 - 07:01 [ junge Welt ]

Berliner Gewerkschaft kritisiert NATO-Manöver: Gegen Militärtransporte auf der Schiene

»Die EVG Berlin ist gegen dieses Großmanöver«, heißt es in der Entschließung. Andere Länder könnten es als Kriegsvorbereitung deuten. Zu befürchten sei ein neuer Rüstungswettlauf. »Vor diesem Hintergrund sprechen wir uns auch gegen die geplante Erhöhung des Rüstungsetats aus«, bekräftigen die Gewerkschafter aus Berlin.

30.01.2020 - 07:08 [ NDR ]

Manöver: Bald rollen Militärkolonnen über A2

Bald rollen Hunderte Militärfahrzeuge in langen Kolonnen durchs Land. Wie NDR 1 Niedersachsen berichtet, werden ab Mitte Februar rund 37.000 Soldaten aus 19 Nationen und Kriegsgerät im Rahmen des Manövers „US Defender Europe 2020“ nach Polen und ins Baltikum verlegt – ein großer Teil der Truppen über Niedersachsens Schnellstraßen.

24.01.2020 - 04:12 [ NDR ]

„Defender 2020“: Caffier nennt erste Einzelheiten

22.01.2020 – Caffier erklärte hingegen, es gelte die Sorgen und Ängste der baltischen Staaten vor Russland ernst zu nehmen. Das Manöver stehe für ihn auch nicht im Widerspruch zu Entspannungsbemühungen mit Russland.

13.01.2020 - 01:06 [ junge Welt ]

Deutsch-israelische Manöver: Latente Gefahr

Mit Cyberangriffen und »Eurofightern« in den »Kampf um Bodenschätze«: Bundeswehr führt verstärkt Übungen mit israelischem Militär durch

24.12.2019 - 04:33 [ junge Welt ]

NATO: Durchmarsch Richtung Osten

Es wird die umfangreichste Verlegung von US-Truppen nach Europa seit mehr als einem Vierteljahrhundert sein: das Großmanöver »Defender Europe 20«, mit dem die Mächte des Westens schon bald nach den Feiertagen das neue Jahrzehnt einläuten wollen.

27.11.2019 - 22:29 [ MDR ]

Geiselnahme: Polizei rückt mit Großaufgebot zur Übung an

In Thüringen haben am Dienstag rund 200 Polizisten für den Ernstfall geprobt. Das Szenario: eine Geiselnahme in der Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenberg im Saale-Holzland-Kreis. Die Täter wollten den Familiennachzug erzwingen. Es folgte ein stundenlanger Großeinsatz.

19.11.2019 - 02:04 [ Netzwerk Friedendkooperative ]

Schnöggersburg: Friedensübungszentrum (FÜZ) statt Gefechtsübungszentrum (GÜZ)

Hier entsteht seit 2012 auf sechs Quadratkilometern und für ca. 140 Mio. Euro die Kampfstadt „Schnöggersburg“, von der Rüstungsfirma Rheinmetall gebaut. Fertige Teile der Stadt werden schon seit 2017 durch die Bundeswehr und durch NATO-Truppen für militärische Übungszwecke genutzt – hier wird Stadt- und Häuserkampf geprobt. Die Übungen dienen auch der Aufstandsbekämpfung, das heißt der Planung von Bundeswehreinsätzen im Innern, die das deutsche Grundgesetz verbietet. Verfassungswidrig ist aber auch die Planung der anderen Kriegseinsätze, denn es handelt sich dabei um die Vorbereitung von Angriffskriegen, die ebenfalls im Grundgesetz ausdrücklich verboten ist

18.11.2019 - 21:37 [ KBS.co.kr ]

Südkorea und USA beschließen Verschiebung von Luftwaffenmanöver

Ein Beamter des südkoreanischen Verteidigungsministeriums teilte am Sonntag mit, dass die Entscheidung in einem Gespräch der Verteidigungsminister Jeong Kyeong-doo und Mark Esper in der thailändischen Hauptstadt Bangkok gefallen sei. Dort findet zurzeit das sechste Verteidigungsministertreffen der ASEAN-plus-Drei statt.

04.11.2019 - 22:22 [ junge Welt ]

Mit einem Bang in die „Festivalwoche“

Genauer: Mit der U. S. Army. Die habe zwar 2013 ihre letzten Panzer aus Europa abgezogen, aber nun blüht alles wieder auf: „Große Materiallager in Belgien und Deutschland wurden neu befüllt. Sie können ganze Brigaden mit allem, was benötigt wird, versorgen, vom Kampfpanzer bis zur Drahtschere.“

31.10.2019 - 02:53 [ Informationsstelle Militarisierung (IMI) ]

BWTEX: Anti-Terror-Übung “katastrophischen Ausmaßes”?

Vom 18. bis 19. Oktober 2019 hielt das baden-württembergische Innenministerium eine Großübung zur Bekämpfung von Terroranschlägen im Inland ab. Nach Angaben des Ministeriums handelte es sich dabei mit 2500 Beteiligten, einem Jahr Vorbereitungszeit und reinen Materialkosten von rund 250.000 Euro, um die größte Anti-Terror-Übung in der Geschichte der Bundesrepublik. Laut Bundeswehr, die ebenfalls an der Übung beteiligt war, eine Übung „von großer strategischer Bedeutung“, weil erstmals der Ablauf eines gesamten Anschlagsszenarios vom ersten Schuss bis zur Versorgung von Verletzten im OP mit realen Einsatzkräften trainiert wurde.

23.10.2019 - 16:42 [ junge Welt ]

Eifel: Bundeswehr erklärt Umweltverschmutzung durch US-Kampfjet

Der Pilot eines US-Militärflugzeugs, das gut 3,5 Tonnen Kerosin über der Eifel abgelassen hat, ist nach Angaben der Bundeswehr von einem technischen Defekt dazu gezwungen worden. Details nannte die Sprecherin des Luftfahrtamts der Bundeswehr in Köln-Wahn aber laut Bericht der Deutschen Presseagentur vom Dienstag nicht.

13.10.2019 - 11:59 [ Junge Welt ]

Staat probt »Terrorabwehr« Baden-Württemberg: Gemeinsame Großübung von Bundeswehr und Polizei für »Ernstfall«

Die Bundeswehr und die Polizei kommen sich immer näher. Insbesondere im Südwesten Deutschlands wollen sie in der kommenden Woche gemeinsam den »Kampf gegen den Terror« proben. Wie das Stuttgarter Innenministerium am Freitag der Deutschen Presseagentur mitteilte, handelt es sich um »die größte Übung dieser Art, die je in Deutschland durchgeführt wurde«.

08.10.2019 - 03:01 [ German Foreign Policy ]

Testmobilmachung gen Osten (I)

Im Frühjahr 2020 wird der NATO-Machtblock mit einer Testmobilmachung gen Osten den Ernstfall proben. Dies geht aus einem Schreiben des Bundesverteidigungsministeriums hervor. Demnach werden die USA und ihre Verbündeten in Europa mit dem Manöver „Defender 2020“ die militärische Infrastruktur, Kommandostrukturen und Nachschubrouten prüfen, die sie im Laufe der vergangenen Jahre in Osteuropa aufgebaut haben.

16.09.2019 - 11:33 [ German Foreign Policy ]

Führungsansprüche an der „nassen Flanke“

Der Fokus der deutschen Marine, aber auch der Bundeswehr insgesamt hatte sich weg von Ostsee beziehungsweise von Europa hin zu „Out of Area“-Einsätzen in aller Welt verschoben, vor allem im Nahen und Mittleren Osten und in Afrika.

11.09.2019 - 12:35 [ Radio Utopie ]

15 JAHRE TERRORKRIEG UND 11. SEPTEMBER: „Stehen die Befehle noch?“

(11.09.2016)

Der Verkehrsminister (wörtlich: Transportminister, „Secretary of Transport“) Norman Mineta sitzt an diesem Morgen des 11. September zusammen mit Vizepräsident Dick Cheney im „Situation Room“, also der Zentrale des PEOC Bunkers. Minetas Aussage vor der 9/11-Kommission zufolge – die untenstehend in der Dokumentation als Aufzeichnung zu sehen ist – betritt mehrfach ein Mann den „Situation Room“ und berichtet Vizepräsident Dick Cheney über die Entfernung eines sich Washington nähernden Flugzeugs.

„Das Flugzeug ist 50 Meilen entfernt“, dann: „Das Flugzeug ist 30 Meilen entfernt.“ Als der Mann schließlich dem Vizepräsidenten meldet: „Das Flugzeug ist 10 Meilen entfernt“ fragt der Mann den zu diesem Zeitpunkt amtierenden Oberkommandierenden der Vereinigten Staaten von Amerika, Dick Cheney:

„Stehen die Befehle noch?“ („Do the orders still stand?“)

Laut Mineta wendet Cheney dem Mann nun den Kopf zu und sagt:

„Natürlich stehen die Befehle noch! Haben Sie irgendetwas Gegenteiliges gehört?“

Minuten später erfolgt der Einschlag im Pentagon.

Später werden Researcher den Mann als Cheneys Militärberater Douglas Cochrane identifizieren. Auch stellt sich heraus, dass die 9/11-„Untersuchungskommission“ Cochrane vernommen, dies aber verschwiegen hatte. Bis heute wird Cochrans Aussage vor der 9/11-Kommission geheim gehalten.

Die Aussage von Norman Mineta aber, dem am 11. September amtierenden Verkehrsminister, verfälscht die 9/11-„Kommission“ in ihrem Abschlussbericht und verändert die Angaben derart, dass sie zu den Angaben von Dick Cheney und der bis dahin bereits offiziell allgemein akzeptierten Tatversion der Attentate passen.

Mineta bleibt dennoch bei seiner Aussage und bestätigt diese später mehrfach.

11.09.2019 - 10:06 [ Radio Utopie ]

DER 11. SEPTEMBER: Langer Marsch eines Molochs

(10.09.2014)

Seit Ronald Reagan hatten die Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika „lebenden, atmenden Organismus“ gezüchtet, mit dem vermeintlichen Zweck so einen Tag wie den 11. September zu verhindern.
Doch war dies genau der Tag an dem er freigesetzt wurde, um die Welt zu erobern.

11.09.2019 - 09:30 [ Radio Utopie ]

DER 11. SEPTEMBER: Die Militärmanöver

(4.7.2014)

Wie die Liste zeigt, hatte das Nordamerikanische Luftraum-Verteidigungskommando NORAD zwischen dem Oktober 1998 und dem 10. September 2001 bei Manövern nicht weniger als 28 mal für den Fall von Entführungen ziviler Passagiermaschinen trainiert, darunter sechsmal die Entführungen von Passagiermaschinen ausschließlich innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika.
Wie der am 11. September 2001 das Amt des U.S.-Generalstabschefs ausübende General Richard B. Myers bei Anhörungen im Streitkräfteausschuss des Senats am 16. und 17. August 2004 selbst aussagte, enthielten fünf Manöver das Szenario von Flugzeugentführungen mit einem „selbstmörderischen Absturz in ein hochrangiges Ziel“. Original-Zitat Myers:

„The following five exercise hijack events included a suicide crash into a high-value target.“

Diese fünf NORAD Manöver enthielten, nach General Richard B. Myers eigener Aussage vor dem Kongress, folgende Szenarien:
– dreimal den geplanten Absturz eines entführten Zivilflugzeugs in das New Yorker UNO-Gebäude (Manöver „Falcon Indian“, 6. November 1999, Manöver „Vigilant Guardian“, 16. und 23. Oktober 2000, )
– den geplanten Absturz eines von Kommunisten innerhalb der USA entführten Zivilflugzeugs in die New Yorker Freiheitsstatue (Manöver Falcon Indian, 5.Juni 2000)
– den geplanten Absturz eines innerhalb der USA entführten Zivilflugzeugs in das Weiße Haus (Manöver „Falcon Indian“, 5.Juni 2000)

Am 2. Juni 2001 hatte NORAD das Manöver „Amalgam Virgo“ sogar mit dem Bild Osama bin Ladens im Manöveremblem abgehalten.

03.09.2019 - 21:57 [ ORF ]

3.000 Soldaten: Großes Manöver in Ostsee gestartet

In der Übung werde davon ausgegangen, dass ein Anrainer territoriale Ansprüche auf eine Insel eines anderen Staats geltend mache, sagte Flottillenadmiral Stephan Haisch, der das Kommando führt. In diesem Zusammenhang seien die Seewege in der westlichen Ostsee bedroht und somit die Lebensader vieler Bündnispartner, betonte Haisch.

01.09.2019 - 20:17 [ Radio Utopie ]

Persischer Golf: Entsendung der Bundeswehr-Marine aufgeschoben

Außenbeauftragte Mogherini: Entsendung einer koordinierten E.U.-Kriegsflotte in den Golf von Guinea, derzeit keine E.U.-Option für den Persischen Golf.

29.08.2019 - 19:25 [ ORF.at ]

EU-Minister für Aufbau maritimer Präsenz „light“

Die bestehenden Flotten der EU-Länder würden daran auf freiwilliger Basis teilnehmen und der nationalen Kommandokette unterworfen bleiben.

05.08.2019 - 16:06 [ KBS ]

Südkorea und USA beginnen gemeinsame Militärübung

Für die Übung werden voraussichtlich der Vereinigte Generalstab der südkoreanischen Streitkräfte sowie die Einsatzkommandos von Heer, Marine und Luftwaffe mobilisiert. Auch das gemeinsame Kommando Südkoreas und der USA, das Kommando der US-Streitkräfte in Korea (USFK) sowie das Indopazifik-Kommando der USA sind beteiligt.

13.07.2019 - 16:50 [ NDR ]

Spezialkräfte simulieren Geiselnahme in Stadtbahn

In Hannover-Wettbergen hat am Samstag ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei mit rund 100 Beamten trainiert. Das Szenario: Eine Geiselnahme in einer Stadtbahn.

12.07.2019 - 16:36 [ Bayrischer Rundfunk ]

Chinesische Armee und Bundeswehr üben in Feldkirchen

Das Übungsszenario für die chinesischen und deutschen Soldatinnen und Soldaten hat es in sich: In dem fiktiven UN-Einsatz irgendwo auf der Welt häufen sich Ausbrüche von Durchfallerkrankungen in Flüchtlingslagern, die sich letztlich als Cholera-Epidemie herausstellen.

12.07.2019 - 16:27 [ Augen geradeaus! ]

Wenn die Chinesen nach Feldkirchen kommen

Denn die Chinesen sind mit rund 100 Sanitätssoldaten und mit schwerem Gerät wie gepanzerten Ambulanzfahrzeugen nach Deutschland gekommen, genauer: nach Feldkirchen bei Straubing in Bayern. Und damit ist es offensichtlich das erste Mal, dass ein Verband der chinesischen Volksbefreiungsarmee (People’s Liberation Army, PLA) zu einer Übung nach Europa und in ein NATO-Land kommt – und auch das erste Mal, dass chinesisches Militärgerät nach Europa verschifft wird.

13.06.2019 - 23:26 [ German Foreign Policy ]

Osteuropas Manöver-Hochsaison

Mit dem NATO-Manöver BALTOPS („Baltic Operations“), dem größten Ostsee-Marinemanöver dieses Jahres, erreicht die Saison der gegen Russland gerichteten Kriegsübungen des westlichen Bündnisses einen Höhepunkt. An BALTOPS nehmen 55 Kriegsschiffe und 8.600 Soldaten auch aus Deutschland teil; als sie zu Wochenbeginn aus Kiel aufbrachen, da hieß es, es handele sich um „die größte Ansammlung von Marineeinheiten in einem deutschen Hafen seit dem Ende des Kalten Kriegs“. Parallel geht das Manöver „Noble Jump“ zu Ende, an dem rund 2.500 deutsche Soldaten beteiligt waren; Ziel war es, die Reaktionsfähigkeit der aktuell von der Bundeswehr geführten NATO-„Speerspitze“ zu testen und ihre Verlegefähigkeit in Richtung Osten zu optimieren.

05.06.2019 - 03:01 [ German Foreign Policy ]

„Tag der Bundeswehr“ Fest verankert

Mit dem diesjährigen „Tag der Bundeswehr“ wollen die deutschen Streitkräfte erklärtermaßen die soziale Militarisierung weiter vorantreiben. Es gehe darum zu demonstrieren, dass die Truppe „aus der Gesellschaft heraus für die Gesellschaft da ist“, heißt es in den zugehörigen Propagandapublikationen. Dabei kann sich die Armee insbesondere auf willfährige Landes- und Kommunalpolitiker stützen. Mehrere Regional- und Gemeindefeste wurden eigens auf den „Tag der Bundeswehr“ verlegt; neben Waffen und Kriegsgerät werden flächendeckend Einsatzfahrzeuge von Polizeibehörden, Technischem Hilfswerk (THW) und Rettungsdiensten zu sehen sein. Das hierin zum Ausdruck kommende Vorgehen korrespondiert mit einer deutlichen Zunahme sogenannter freilaufender Übungen der deutschen Streitkräfte. Dabei trainieren Kampfeinheiten inmitten der Zivilbevölkerung unter anderem Operationen zur Aufstandsbekämpfung in Afghanistan. Die betroffenen Bürger werden schon im Vorfeld auf die entsprechenden Manöver eingestimmt – und erhalten zugleich Informationen über den „Arbeitgeber Bundeswehr“.

04.06.2019 - 04:45 [ Radio Utopie ]

Waldbrände Brandenburg: „Anti-Terror-Übung“ bei Waldbrandgefahrenstufe 5 in Lehnin

Das Manöver hat noch nicht begonnen und am gestrigen Tag mit einer Temperatur von über 30 Grad Celsius kam es zu einem nicht vorgesehenen Waldbrand auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Lehnin, der von Bundeswehr und mehreren örtlichen Feuerwehren gelöscht werden muss.

28.05.2019 - 11:40 [ Augen geradeaus! ]

Exercise Watch: Die VJTF ist unterwegs

Die von der Bundeswehr geführte NATO-Speerspitze, die Very High Readiness Joint Task Force (VJTF), macht sich in diesen Tagen auf zu einer Übung, bei der die schnelle Verlegbarkeit der Deutsch-niederländisch-norwegischen Brigade und ihrer Unterstützungskräfte erprobt wird.

28.05.2019 - 10:56 [ KBS ]

Südkoreas Kompetenzen für Übernahme von Kriegskommando werden erstmals getestet

Unterdessen soll der Kommandeur der US-Truppen in Korea, Robert Abrams, letzte Woche auf Hawaii, angekündigt haben, im zweiten Halbjahr die gemeinsame Fähigkeit Südkoreas und der USA für das Krisenmanagement unter Leitung eines koreanischen Generals zu bewerten

21.05.2019 - 01:30 [ Augen geradeaus! ]

Merkel bei der VJTF

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am (heutigen) Montag die deutsch geführte Brigade besucht, die in diesem Jahr die Führung der Very High Readiness Joint Task Force (VJTF), der schnellen Speerspitze der NATO stellt. Nun ist diese VJTF zwar eine multinationale Angelegenheit, aber im Kern war’s schon der Besuch der Kanzlerin beim Deutschen Heer in Munster, wie schon die – rein deutsche? – hochrangige Begleitung von Generalinspekteur Eberhard Zorn und Heeresinspekteur Jörg Vollmer zeigte.

21.04.2019 - 10:58 [ Radio Utopie ]

DER 11. SEPTEMBER: Langer Marsch eines Molochs

(10. September 2014)

Entgegen der heutigen Wahrnehmung rauschte die Regierung der USA Anfang des 21. Jahrhunderts keineswegs unvorbereitet in die Attentate des 11. Septembers. Im Gegenteil waren über Jahrzehnte umfangreichste, weit verzweigte „Sicherheits“-Strukturen aufgebaut worden, bereits damals in enger Symbiose mit dem „privaten“, also internationalen kommerziellen Sektor.

18.01.2019 - 17:13 [ Informationsstelle Militarisierung e.V. ]

„Scheint normal, dass es ab und zu mal brennt“

Tobias Pflüger: Wir hatten den Tagesordnungspunkt im Verteidigungsausschuss aufgesetzt, er ist jetzt aber bereits das zweite Mal abgesetzt worden. Wir werden die nun vorliegende Antwort umfangreich auswerten. Offensichtlich ist aber, dass es auf parlamentarischer Ebene an Bereitschaft zur Aufklärung fehlt. Es braucht daher auch öffentlichen Druck.

06.12.2018 - 21:20 [ KBS ]

Südkorea und USA setzen Feldmanöver Foal Eagle voraussichtlich nächstes Jahr aus

Foal Eagle sei ein gemeinsames Feldmanöver (field training exercise), für das Truppen und militärische Ausrüstung Südkoreas und der USA mobilisiert würden. Die US-Truppen planten jedoch, an dem Manöver im kommenden Jahr nicht teilzunehmen, deshalb werde das Manöver quasi ausgesetzt, sagte eine Quelle.

30.11.2018 - 07:53 [ Kurier.at ]

NATO-Übung: Flugsicherung in halb Europa lahmgelegt

(7.6.2014) (7. Juni) in Ungarn lief zu diesem Zeitpunkt eine „EloKa“-Übung. Das ist das Kürzel für elektronische Kampfführung. Dazu gehört auch die Fähigkeit, die elektronischen Systeme des Gegners zu stören. Die Militärs fanden heraus, dass diesmal das Blockieren von Transpondern auf dem Übungsplan stand.

26.10.2018 - 05:33 [ Luftpost ]

Die NATO veranstaltet vom 25. Oktober bis 23. November 2018 ein Großmanöver in Norwegen, an dem über 40.000 Soldaten aus mehr als 30 Staaten teilnehmen werden.

Sämtliche NATO-Verbündeten und die Partnerstaaten Finnland und Schweden werden an dem größten Militärmanöver teilnehmen, das die NATO in den letzten Jahren durchgeführt hat; es wird im Oktober und November 2018 in Norwegen stattfinden. Im Manöver Trident Juncture 18 (Dreizack-Treffen 18) wird der Bündnisfall nach Art. 5 geübt (also die im Art. 5 des NATO-Vertrages vereinbarte kollektive Verteidigung
eines angegriffenen NATO-Partners,

26.10.2018 - 05:18 [ Spiegel.de ]

Kommandoübernahme um Mitternacht Nato beginnt Großmanöver „Trident Juncture“

Es ist das größte Nato-Manöver seit Ende des Kalten Krieges: In Norwegen hat „Trident Juncture“ begonnen. Rund 50.000 Soldaten werden zwei Wochen lang trainieren – und ein Signal an Russland senden.

25.10.2018 - 18:53 [ Nachdenkseiten ]

Wenn Sie wissen wollen, warum die SPD auch noch bei 5 % ankommen kann, lesen Sie diesen Artikel zu den NATO-Manövern

Hier verteidigt der Sicherheits- und Verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Fritz Felgentreu die morgen beginnenden Manöver der NATO in Norwegen. Argumente und Sprache sind aufschlussreich. Das ist ein Rückfall in die Zeit des Kalten Krieges. Hantiert wird mit militärischer Abschreckung statt mit Vertrauensbildung. Keinerlei Differenzierung auch bei der Bewertung des Konflikts Russlands mit der Ukraine und der Abstimmung auf der Krim. „Annexion“ – das ist es.

20.10.2018 - 02:27 [ Radio Utopie ]

U.S.A.-Südkorea: Militärmanöver „Vigilant Ace“ 2018 fällt aus

U.S.-Verteidigungsminister James Mattis und sein südkoreanischer Amtskollege Jeong Kyeong Doo trafen diese Entscheidung während der Sicherheitskonferenz am 19.10.2018 in Singapur.

18.10.2018 - 18:57 [ Netzpolitik.org ]

EU forscht an Drohnenschwärmen zur Meeresüberwachung

Rüstungskonzerne wollen mit Unterstützung der EU ausprobieren, inwiefern 20 verschiedene Drohnen zu Wasser und in der Luft miteinander vernetzt werden können. Tests finden im Mittelmeer und in der Ostsee statt.

14.10.2018 - 09:40 [ Radio Utopie ]

DER 11. SEPTEMBER: Die Militärmanöver

(4.7.2014) Wie der am 11. September 2001 das Amt des U.S.-Generalstabschefs ausübende General Richard B. Myers bei Anhörungen im Streitkräfteausschuss des Senats am 16. und 17. August 2004 selbst aussagte, enthielten fünf Manöver das Szenario von Flugzeugentführungen mit einem „selbstmörderischen Absturz in ein hochrangiges Ziel“. Original-Zitat Myers:

„The following five exercise hijack events included a suicide crash into a high-value target.“

Diese fünf NORAD Manöver enthielten, nach General Richard B. Myers eigener Aussage vor dem Kongress, folgende Szenarien:
– dreimal den geplanten Absturz eines entführten Zivilflugzeugs in das New Yorker UNO-Gebäude (Manöver „Falcon Indian“, 6. November 1999, Manöver „Vigilant Guardian“, 16. und 23. Oktober 2000, )
– den geplanten Absturz eines von Kommunisten innerhalb der USA entführten Zivilflugzeugs in die New Yorker Freiheitsstatue (Manöver Falcon Indian, 5.Juni 2000)
– den geplanten Absturz eines innerhalb der USA entführten Zivilflugzeugs in das Weiße Haus (Manöver „Falcon Indian“, 5.Juni 2000)

Am 2. Juni 2001 hatte NORAD das Manöver „Amalgam Virgo“ sogar mit dem Bild Osama bin Ladens im Manöveremblem abgehalten.

24.09.2018 - 14:30 [ German Foreign Policy ]

Die Zeit der Großmanöver

Mit Hochdruck bereitet die NATO ihr Großmanöver Trident Juncture 2018 vor, das vom 25. Oktober bis zum 7. November in Norwegen durchgeführt werden soll. Die Kriegsübung ist die größte der NATO seit 2002 sowie die zweitgrößte seit dem Ende des Kalten Kriegs. Teilnehmen werden über 40.000 Soldaten – Militärs aus sämtlichen Bündnisstaaten, aber auch aus den offiziell noch neutralen Ländern Finnland und Schweden, die praktisch freilich längst als informelle Mitglieder des Kriegsbündnisses behandelt werden.[1] Trainiert wird ein „Artikel 5-Szenario“, also der Fall, dass ein NATO-Mitglied von einem fremden Staat angegriffen wird.

11.09.2018 - 08:15 [ Radio Utopie ]

15 JAHRE TERRORKRIEG UND 11. SEPTEMBER: „Stehen die Befehle noch?“

(11.9.2016) Der Verkehrsminister (wörtlich: Transportminister, „Secretary of Transport“) Norman Mineta sitzt an diesem Morgen des 11. September zusammen mit Vizepräsident Dick Cheney im „Situation Room“, also der Zentrale des PEOC Bunkers. Minetas Aussage vor der 9/11-Kommission zufolge – die untenstehend in der Dokumentation als Aufzeichnung zu sehen ist – betritt mehrfach ein Mann den „Situation Room“ und berichtet Vizepräsident Dick Cheney über die Entfernung eines sich Washington nähernden Flugzeugs.

„Das Flugzeug ist 50 Meilen entfernt“, dann: „Das Flugzeug ist 30 Meilen entfernt.“ Als der Mann schließlich dem Vizepräsidenten meldet: „Das Flugzeug ist 10 Meilen entfernt“ fragt der Mann den zu diesem Zeitpunkt amtierenden Oberkommandierenden der Vereinigten Staaten von Amerika, Dick Cheney:

„Stehen die Befehle noch?“ („Do the orders still stand?“)

Laut Mineta wendet Cheney dem Mann nun den Kopf zu und sagt:

„Natürlich stehen die Befehle noch! Haben Sie irgendetwas Gegenteiliges gehört?“

Minuten später erfolgt der Einschlag im Pentagon.

11.09.2018 - 08:01 [ Radio Utopie ]

DER 11. SEPTEMBER: Die Militärmanöver

(4.7.2014) Am 11. September 2001 laufen mehrere Manöver („wargames“) des Nordamerikanischen Luftraum-Verteidigungskommandos NORAD („North American Aerospace Defense Command“), einer unter dem Kommando des Pentagon stehenden gemeinsamen Einrichtung der kanadischen und us-amerikanischen Luftstreitkräfte mit Operationszentrum (CMOC) im Atombunker von Cheyenne Mountain. Eines der Manöver: das regelmäßig stattfindende „Vigilant Guardian“.

Bereits im Rahmen des „Vigilant Guardian“ Manövers simulierte zwei Tage zuvor am 9. September 2001 NORADs Abteilung für die Verteidigung des nordöstlichen Luftraums NEADS („Northeast Air Defense Sector“) – stationiert auf dem Luftwaffenstützpunkt Griffiss und im gleichen Ort wie die u.a. auf (Radiowellen-)Kommunikation spezialisierte Forschungsabteilung der US Air Force im Bundesstaat New York – die Entführung ziviler Flugzeuge Richtung New York durch „Terroristen“, die Umlenkung des Flugzeugs durch „blaue Streitkräfte“ („blue forces“) und die Detonation der entführten Zivilflugzeuge im Luftraum durch mitgeführten Sprengstoff.

25.06.2018 - 08:14 [ KBS ]

Südkorea und USA setzen weitere gemeinsame Militärübungen aus

Beide Seiten teilten am Samstag mit, zwei Trainingsübungen des Korea Marine Exchange Program (KMEP) auszusetzen, die ursprünglich bis Mitte September stattfinden sollten. Die Mitteilung erfolgte vier Tage nach der Bekanntmachung der Einstellung des für August vorgesehenen Manövers Freedom Guardian.

15.06.2018 - 09:28 [ KBS ]

Verteidigungsminister Südkoreas und der USA diskutieren über Militärmanöver

Das Verteidigungsministerium teilte heute mit, dass Minister Song Young-moo und sein Amtskollege James Mattis ab 19.30 Uhr am Donnerstag 30 Minuten lang am Telefon über die Übungen diskutiert hätten, darunter auch die für August angesetzte Übung Ulchi Freedom Guardian (UFG).

13.06.2018 - 09:34 [ KBS ]

Trump bekräftigt Pläne für Stopp von US-amerikanisch-südkoreanischen Militärübungen

Bei seiner Rückkehr vom Gipfel am Dienstag in Singapur twitterte Trump, das beispiellose Treffen, das erste zwischen einem Präsidenten der USA und einem Machthaber Nordkoreas, beweise, dass echte Veränderungen möglich seien.

Die Welt habe einen großen Schritt zurück von einer potenziellen Nuklearkatastrophe gemacht. schrieb Trump. Er möchte dem Vorsitzenden Kim dafür danken, den ersten mutigen Schritt in Richtung einer strahlenden neuen Zukunft für sein Volk getan zu haben, schrieb Trump.

12.06.2018 - 12:13 [ KBS ]

Trump kündigt Stopp von Militärübungen mit Südkorea an

US-Präsident Donald Trump hat den Stopp von Militärübungen mit Südkorea angekündigt. Diese seien provokativ und teuer. Die Zahl der US-amerikanischen Streitkräfte in Südkorea werde allerdings nicht reduziert werden. Dies sei kein Verhandlungsgegenstand gewesen. Angesichts der Präsenz von US-Soldaten in Südkorea müsse man künftige Verhandlungen abwarten.

Das sagte Trump auf einer Pressekonferenz nach dem Nordkorea-Gipfel in Singapur.

Ihm zufolge wird der Koreakrieg (1950-1953) in baldiger Zeit für beendet erklärt werden.

04.06.2018 - 10:45 [ KBS ]

Südkorea und USA wollen für Denuklearisierung Manöver in gemäßigtem Modus abhalten

Im Vorfeld eines USA-Nordkorea-Gipfels haben die Verteidigungsminister Südkoreas und der USA vereinbart, diplomatische Bemühungen um die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel zu unterstützen.

Die entsprechende Einigung erzielten Verteidigungsminister Song Young-moo und sein US-Amtskollege James Mattis bei ihrem Treffen am Samstag in Singapur.

16.05.2018 - 04:53 [ KBS ]

USA setzen Vorbereitungen für Spitzentreffen mit Nordkorea trotz Drohungen fort

Kurz nach der Absage verkündete die Sprecherin des Außenministeriums Heather Nauert auf einer Pressekonferenz in Washington, weder aus Seoul noch aus Pjöngjang etwas gehört zu haben, was nahelegte, die Militärübungen nicht fortzusetzen oder die Vorbereitungen für das Spitzentreffen zu stoppen.

16.05.2018 - 04:47 [ KBS ]

Präsidialamt will Absichten hinter Nordkoreas Absage von Gesprächen ermitteln

Der Beamte sagte weiter, seines Wissens sei es unwahrscheinlich, dass Südkorea und die USA weiter über den Zeitplan und den Umfang des Luftmanövers Max Thunder diskutieren. Nordkorea hatte seine Absage mit dem laufenden US-amerikanisch-südkoreanischen Manöver begründet.

13.04.2018 - 15:45 [ Radio China ]

China kündigt Militärmanöver in Gewässern der Taiwan-Straße an

Wie der Sprecher des Büros für Taiwan-Angelegenheiten beim chinesischen Staatsrat, Ma Xiaoguang, am Freitag in Beijing weiter erklärte, sei China zuversichtlich und imstande, alle Versuche und Aktivitäten von Separatisten in Taiwan zu vereiteln sowie die Souveränität und territoriale Integrität der Volksrepublik zu verteidigen.