Archiv: Spieltheorien


12.11.2018 - 14:15 [ Giga.de ]

Gut sein in Red Dead Redemption 2 heißt trotzdem, böse zu sein

Es ist ein Theaterstück über den Tod des Westernhelden, gespielt von Figuren, die um ihr eigenes Schicksal nicht wissen. Rockstar schafft es damit, eine sehr reale Geschichte zu erzählen: Ein Leben zu leben, das nicht den eigenen Vorstellungen entspricht. Bis einem kurz vor dem Tod klar wird – ich war nie das, was ich sein wollte.

08.10.2018 - 19:59 [ Radio Utopie ]

BBC-Filmreihe “The Trap” (II): Der einsame Roboter – der genetisch programmierte Homo Oeconomicus

(29.10.2012) Wie vernünftig es ist, das Wohl der Gesellschaft nicht etwa parlamentarischer Demokratie, sondern dem freien Willen freier Märkte für freie Bürger zu überlassen, wurde den vom renitenten (Wahl-)Pöbel geplagten Leistungsträgern schon 1951 als „Unmöglichkeitstheorem“ (im Film als „impossibility theorem“ erwähnt) auf den Schreibtisch gelegt. Dieses bewies – bis zum Beweis des Gegenteils, natürlich – dass parlamentarische Entscheidungen nie das optimale Ergebnis für das Gemeinwohl zur Folge haben könnten, sondern im Gegenteil ein allgemeiner Wohlfahrtsstaat nur durch eine Diktatur zustande kommen könne (viel Spaß bei der Berechnung, sie sind jetzt A, B, C, vier oder fünf).

Der Ökonom Kenneth Arrow, der das Unmöglichkeitsheorem möglich gemacht hatte, bekam dafür später 1972 den gleichen hochdotierten Preis, wie die in den 50er Jahre für das Pentagon und die R.A.N.D. Corporation arbeitenden Mathematiker John Nash („game theory“, „Nash Equilibrium“) und Herman Kahn (der einen gewinnbaren Atomkrieg errechnet hatte, bis zum Beweis des Gegenteils): den „in Erinnerung an Alfred Nobel gestifteten Preis für Wirtschaftswissenschaften“ der schwedischen Zentralbank (einen „Wirtschaftsnobelpreis“ gibt es nicht.)

31.07.2018 - 15:37 [ Radio Utopie ]

Tabu hinter „Verschwörungstheorie“: Hierarchie und Befehlskette

(2.5.2017) Um in der real existierenden Weltordnung Kriege, Attentate oder einen (schleichenden) Staatstreich durchzuführen oder zu vernebeln, braucht es lediglich eine entsprechend mächtige Hierarchie, sowie Individuen, die sie entweder benutzen, manipulieren oder sich hinter ihr verstecken können.

17.04.2018 - 08:34 [ Radio Utopie ]

DER TERRORKRIEG: Strategie der Transformation

(7.2.2016) Da somit ein Sieg logischerweise nicht Ziel, ja nicht einmal Teil der Strategie des nunmehr vierzehneinhalbjährigen „global war on terror“ sein kann, umschreibt Radio Utopie nun dessen tatsächliche Strategie. Wir tun dies nach eigener subjektiver Einschätzung und bestem Wissen und Gewissen.

Zusammengefasst und einfach erklärt, ist die Strategie des Terrorkrieges diejenigen zu verändern, zu transformieren, die ihn führen.

Folgende Prozesse bzw Programme sind unserer Einschätzung nach Teil dieser Kriegsstrategie seit 2001. Teilweise bauen sie aufeinander auf. Ebenso ist von unterschiedlichen Phasen auszugehen, in denen von entsprechenden Autoritäten und / oder Institutionen die jeweiligen Programme gestartet, regional / im geostrategischen Kontext gestoppt bzw nach eigenem Ermessen beschleunigt, verlangsamt oder angepasst werden.

04.04.2018 - 11:08 [ philohof - die philosophische homepage von helmut hofbauer ]

Die Win-Win-Strategie

Quelle: Christine Bauer-Jelinek (Lehrbeauftragte an der Wirtschaftsuniversität Wien): Die geheimen
Spielregeln der Macht und die Illusionen der Gutmenschen. Ecowin Verlag, Salzburg 2007. (…)

Vorteil der Win-Win-Strategie: Verschleierung der wirklichen Interessen

S. 125 „Die Win-Win-Strategie ist deshalb immer noch in aller Munde, weil sich ihre Anwendung in der schönen neuen Welt so gut zur Verschleierung von Kampfmaßnahmen eignet. Sie hat zudem noch den Vorteil, dass sie die Gutmenschen beschäftigt hält. Machtprofis müssen sich auf diese Weise nicht als harte Kämpfer präsentieren, sondern teilen scheinbar ein gemeinsames Ziel. Sie erfüllen mit der Erwähnung der Win-Win-Situation den Anspruch auf Political Correctness, auf ethische Selbstbeschränkung. Solange es genügend Menschen gibt, die nicht ausschließlich auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind, sondern Ideale wie Frieden und Gemeinschaft wertschätzen, kann deren Haltung in großem Stil für die Durchsetzung der eigenen Interessen ausgenützt werden.