(11.09.2016)
Trotz der laufenden Manöver ist die gesamte regulĂ€re Kommandokette sowohl der militĂ€rischen Luftverteidigung, als auch das korrespondierende Protokoll fĂŒr den Fall von EntfĂŒhrungen ziviler Passagiermaschinen im Inland am Tag der Attentate durch eine Kette Ă€uĂerst merkwĂŒrdiger âZufĂ€lleâ lahmgelegt:
der Leiter der Luftfahrtbehörde ist gerade einen Tag im Amt,
der âhijack coordinatorâ des MilitĂ€rs, Michael Canavan (immerhin ehemaliger Leiter des âJoint Special Operations Commandâ (JSOC), ist angeblich in Puerto Rico, ohne eine Vertretung bestellt zu haben,
die Kommandozentrale des Pentagon NMCC ist mit einem Captain besetzt, der leitende General hatte sich am Abend vorher âunabkömmlichâ gemeldet,
NEADS-Kommandeur General Larry Arnold lĂ€sst sich, wĂ€hrend die Meldungen ĂŒber FlugzeugentfĂŒhrungen eintreffen, entschuldigen, er sei in einem Meeting,
NORAD Kommandeur General Ralph Eberhart, der am Tag vor den Attentaten die Alarmstufe der informationstechnischen Systeme des MilitĂ€rs InfoCon auf die niedrigste Stufe hatte setzen lassen, merkt nach eigener Aussage von allem nichts, bis er im Fernsehen nach dem Einschlag des zweiten Flugzeugs die brennenden WTC TĂŒrme sieht, telefoniert dann erstmal mit dem amtierenden Generalstabschef Myers, aber dann auch mit keinem anderen mehr, lĂ€sst die MilitĂ€rmanöver weiterlaufen und setzt sich eine halbe Stunde ins Auto um ins NORAD-Operationszentrum zu fahren
und Verteidigungsminister Donald Rumsfeld ist unauffindbar.
Erst nach dem Einschlag der Flugzeuge in die WTC ZwillingstĂŒrme, nach dem Einschlag ins Pentagon, nach dem Kollaps beider TĂŒrme des World Trade Centers in New York und nachdem der Absturz eines vierten entfĂŒhrten Flugzeugs in Shanksville vermeldet ist, wird der Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten von Amerika die Kommandozentrale des Pentagon betreten.
SpĂ€ter wird Rumsfeld vor der 9/11-Kommission seiner eigenen Regierung aussagen, er sei sich erst nach einem Telefonat mit VizeprĂ€sident Dick Cheney um 10.39 Uhr Washingtoner Zeit âder Situation bewusstâ geworden (âgaining situation awarenessâ) â also anderthalb Stunden nach dem Einschlag des ersten Flugzeugs ins World Trade Center und nachdem bereits Milliarden von Menschen rund um die Welt die Ereignisse durch Live-Ăbertragungen verfolgt hatten.
Da der PrĂ€sident bei einer Schulklasse zu Besuch ist und trotz der Attentate immer weiter aus KinderbĂŒchern vorliest, endet die Kommandokette am Tag der Attentate bei VizeprĂ€sident Dick Cheney in der unterirdischen Einsatzzentrale des WeiĂen Hauses PEOC (âPresidentÂŽs Emergency Operations Centerâ).
Der Verkehrsminister (wörtlich: Transportminister, âSecretary of Transportâ) Norman Mineta sitzt an diesem Morgen des 11. September zusammen mit VizeprĂ€sident Dick Cheney im âSituation Roomâ, also der Zentrale des PEOC Bunkers. Minetas Aussage vor der 9/11-Kommission zufolge â die untenstehend in der Dokumentation als Aufzeichnung zu sehen ist â betritt mehrfach ein Mann den âSituation Roomâ und berichtet VizeprĂ€sident Dick Cheney ĂŒber die Entfernung eines sich Washington nĂ€hernden Flugzeugs.
âDas Flugzeug ist 50 Meilen entferntâ, dann: âDas Flugzeug ist 30 Meilen entfernt.â Als der Mann schlieĂlich dem VizeprĂ€sidenten meldet: âDas Flugzeug ist 10 Meilen entferntâ fragt der Mann den zu diesem Zeitpunkt amtierenden Oberkommandierenden der Vereinigten Staaten von Amerika, Dick Cheney:
âStehen die Befehle noch?â (âDo the orders still stand?â)
Laut Mineta wendet Cheney dem Mann nun den Kopf zu und sagt:
âNatĂŒrlich stehen die Befehle noch! Haben Sie irgendetwas Gegenteiliges gehört?â
Minuten spÀter erfolgt der Einschlag im Pentagon.
SpĂ€ter werden Researcher den Mann als Cheneys MilitĂ€rberater Douglas Cochrane identifizieren. Auch stellt sich heraus, dass die 9/11-âUntersuchungskommissionâ Cochrane vernommen, dies aber verschwiegen hatte. Bis heute wird Cochrans Aussage vor der 9/11-Kommission geheim gehalten.
Die Aussage von Norman Mineta aber, dem am 11. September amtierenden Verkehrsminister, verfĂ€lscht die 9/11-âKommissionâ in ihrem Abschlussbericht und verĂ€ndert die Angaben derart, dass sie zu den Angaben von Dick Cheney und der bis dahin bereits offiziell allgemein akzeptierten Tatversion der Attentate passen.
Mineta bleibt dennoch bei seiner Aussage und bestÀtigt diese spÀter mehrfach.