Archiv: Dick Cheney


11.09.2021 - 18:04 [ Radio Utopie ]

15 JAHRE TERRORKRIEG UND 11. SEPTEMBER: „Stehen die Befehle noch?“

(11.09.2016)

Trotz der laufenden Manöver ist die gesamte reguläre Kommandokette sowohl der militärischen Luftverteidigung, als auch das korrespondierende Protokoll für den Fall von Entführungen ziviler Passagiermaschinen im Inland am Tag der Attentate durch eine Kette äußerst merkwürdiger „Zufälle“ lahmgelegt:

der Leiter der Luftfahrtbehörde ist gerade einen Tag im Amt,
der „hijack coordinator“ des Militärs, Michael Canavan (immerhin ehemaliger Leiter des „Joint Special Operations Command“ (JSOC), ist angeblich in Puerto Rico, ohne eine Vertretung bestellt zu haben,
die Kommandozentrale des Pentagon NMCC ist mit einem Captain besetzt, der leitende General hatte sich am Abend vorher „unabkömmlich“ gemeldet,
NEADS-Kommandeur General Larry Arnold lässt sich, während die Meldungen über Flugzeugentführungen eintreffen, entschuldigen, er sei in einem Meeting,
NORAD Kommandeur General Ralph Eberhart, der am Tag vor den Attentaten die Alarmstufe der informationstechnischen Systeme des Militärs InfoCon auf die niedrigste Stufe hatte setzen lassen, merkt nach eigener Aussage von allem nichts, bis er im Fernsehen nach dem Einschlag des zweiten Flugzeugs die brennenden WTC Türme sieht, telefoniert dann erstmal mit dem amtierenden Generalstabschef Myers, aber dann auch mit keinem anderen mehr, lässt die Militärmanöver weiterlaufen und setzt sich eine halbe Stunde ins Auto um ins NORAD-Operationszentrum zu fahren
und Verteidigungsminister Donald Rumsfeld ist unauffindbar.

Erst nach dem Einschlag der Flugzeuge in die WTC Zwillingstürme, nach dem Einschlag ins Pentagon, nach dem Kollaps beider Türme des World Trade Centers in New York und nachdem der Absturz eines vierten entführten Flugzeugs in Shanksville vermeldet ist, wird der Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten von Amerika die Kommandozentrale des Pentagon betreten.

Später wird Rumsfeld vor der 9/11-Kommission seiner eigenen Regierung aussagen, er sei sich erst nach einem Telefonat mit Vizepräsident Dick Cheney um 10.39 Uhr Washingtoner Zeit „der Situation bewusst“ geworden („gaining situation awareness“) – also anderthalb Stunden nach dem Einschlag des ersten Flugzeugs ins World Trade Center und nachdem bereits Milliarden von Menschen rund um die Welt die Ereignisse durch Live-Übertragungen verfolgt hatten.

Da der Präsident bei einer Schulklasse zu Besuch ist und trotz der Attentate immer weiter aus Kinderbüchern vorliest, endet die Kommandokette am Tag der Attentate bei Vizepräsident Dick Cheney in der unterirdischen Einsatzzentrale des Weißen Hauses PEOC („President´s Emergency Operations Center“).

Der Verkehrsminister (wörtlich: Transportminister, „Secretary of Transport“) Norman Mineta sitzt an diesem Morgen des 11. September zusammen mit Vizepräsident Dick Cheney im „Situation Room“, also der Zentrale des PEOC Bunkers. Minetas Aussage vor der 9/11-Kommission zufolge – die untenstehend in der Dokumentation als Aufzeichnung zu sehen ist – betritt mehrfach ein Mann den „Situation Room“ und berichtet Vizepräsident Dick Cheney über die Entfernung eines sich Washington nähernden Flugzeugs.

„Das Flugzeug ist 50 Meilen entfernt“, dann: „Das Flugzeug ist 30 Meilen entfernt.“ Als der Mann schließlich dem Vizepräsidenten meldet: „Das Flugzeug ist 10 Meilen entfernt“ fragt der Mann den zu diesem Zeitpunkt amtierenden Oberkommandierenden der Vereinigten Staaten von Amerika, Dick Cheney:

„Stehen die Befehle noch?“ („Do the orders still stand?“)

Laut Mineta wendet Cheney dem Mann nun den Kopf zu und sagt:

„Natürlich stehen die Befehle noch! Haben Sie irgendetwas Gegenteiliges gehört?“

Minuten später erfolgt der Einschlag im Pentagon.

Später werden Researcher den Mann als Cheneys Militärberater Douglas Cochrane identifizieren. Auch stellt sich heraus, dass die 9/11-„Untersuchungskommission“ Cochrane vernommen, dies aber verschwiegen hatte. Bis heute wird Cochrans Aussage vor der 9/11-Kommission geheim gehalten.

Die Aussage von Norman Mineta aber, dem am 11. September amtierenden Verkehrsminister, verfälscht die 9/11-„Kommission“ in ihrem Abschlussbericht und verändert die Angaben derart, dass sie zu den Angaben von Dick Cheney und der bis dahin bereits offiziell allgemein akzeptierten Tatversion der Attentate passen.

Mineta bleibt dennoch bei seiner Aussage und bestätigt diese später mehrfach.

11.09.2021 - 18:02 [ SilentRepublicWTC / Youtube ]

11 Commission _ Trans. Sec Norman Mineta Testimony.mov

(02.05.2010)

Mineta’s Presidential Emergency Operations Center (PEOC) testimony was also edited out of the 9/11 Commission video archive.
When questioned about this, representatives at the National Archive stated that the video may have been lost because of a ’snafu‘. Following is a brief summary of the scrubbed video along with links to recently obtained C-SPAN video.

Mineta responds to an opening question by Commissioner Hamilton about the events in the PEOC and an alleged shoot down order. He describes a conversation between Cheney and a young man:

Mineta: „During the time that the airplane was coming into the Pentagon, there was a young man who would come in and say to the Vice President…the plane is 50 miles out…the plane is 30 miles out….and when it got down to the plane is 10 miles out, the young man also said to the vice president „do the orders still stand?“ And the Vice President turned and whipped his neck around and said „Of course the orders still stand, have you heard anything to the contrary!??“

11.09.2021 - 17:56 [ MSNBC / Youtube ]

Fmr. Transportation Secretary Recalls 9/11 From The White House | MSNBC

(Sep 11, 2016)

On 9/11, the passengers of Flight 93 fought the hijackers, preventing an attack on what may have been the Capitol or the White House. Former Transportation Secretary Norman Mineta reflects on his experience inside the White House bunker that day.

11.09.2021 - 16:47 [ alumni.cornell.edu / web.archive.org ]

SPOTLIGHT ON: BARBARA RIGGS

(Frühjahr / spring 2006)

„Once the first plane hit, we implemented emergency evacuation plans for our field office located in World Trade Center #7. All these individuals were in the process of being evacuated when the second plane hit. While the Secret Service law enforcement personnel assisted NYPD and NYFD evacuate the towers, the administrative staff and temporary personnel were escorted to safety. Secret Service Special Officer Craig Miller was killed while assisting in the evacuation of one of the towers. Later that day, the USSS New York Field Office was lost as World Trade Center #7 collapsed.

Thru monitoring radar and activating an open line with the FAA, the Secret Service was able to receive real time information about other hijacked aircraft. We were tracking two hijacked aircraft as they approached Washington, D.C. and our assumption was that the White House was a target. While the White House was evacuated, the Secret Service prepared to defend the facility.“

11.09.2021 - 16:40 [ Michael C. Ruppert / Weebly.com ]

Crossing the Rubicon

(2004)

It has never been disputed that at all times Cheney was able to communicate with the Pentagon. Nor has it ever been disputed that the Secret Service was always in Cheney’s immediate presence. This is where the entire explanation of who knew what and when offered by the Kean Commission irretrievably falls apart. Below Clarke’s description of the unfolding of a key moment on the morning of 9/11 falls between two time-certain events. We can clearly place the time of this moment atapproximately 9:40 a.m., or one minute before the impact on the Pentagon.

„During the pause [as people in the White House Situation Roompaused to watch President Bush’s first televised remarks at 9:30 a.m.], I noticed that Brian Stafford, Director of the Secret Service, was now in the room. He pulled me aside ….

Stafford slipped me a note. “Radar shows aircraft headed this way.” Secret Service had a system that allowed them to see what FAA’s radar was seeing. “I’m going to empty out the complex.” He was ordering the evacuation of the White House.
Ralph Seigler stuck his head into the room, “There has been an explosion at the Pentagon parking lot, maybe a car bomb.” “

“Secret Service had a system that allowed them to see what FAA’s radar was seeing”?

11.09.2021 - 16:39 [ Radio Utopie ]

DER 11. SEPTEMBER: Die Kommandokette

(11.09.2014)

Wie in Teil 3 unserer Artikelreihe umschrieben, waren in den USA, auch nach dem Zusammenbruch des konkurrierenden Ostblocks und seinem sowjetischen Imperium, über Jahrzehnte umfangreichste, weit verzweigte “Sicherheits”-Strukturen aufgebaut worden, in enger Symbiose mit dem “privaten”, also internationalen kommerziellen Sektor. U.a. waren vom damaligen Präsidenten Bill Clinton am 22. Mai 1998 zwei geheime “Presidential Decision Directives” (Executive Orders) unterschrieben worden, PDD 62 und PDD 63, die teilweise direkt Empfehlungen einer vorhergehenden Präsidentenkommission „zum Schutz kritischer Infrastruktur“ umsetzten, deren Mitglieder sich praktisch aus dem gesamten Spektrum des militärischen, industriellen, geheimdienstlichen und technologischen Komplex zusammengesetzt hatten. Diese geheimen PDD 62 und PDD 63 hatten die Institution eines „Nationalen Koordinators“ geschaffen, mit den offiziellen Arbeitsfeldern Sicherheit, Schutz der Infrastruktur und Konterterrorismus („counterterrorism“).

Dieses Amt, was nach 9/11 in aller Stille wieder eingestampft wurde, trat 1998 Richard Clarke an, der bereits seit 1992 im „Nationalen Sicherheitsrat“ gesessen hatte und nun in diesem aufstieg. In 2003 schied Clarke unter nicht vollständig ersichtlichen Umständen und Gründen aus der Bush-Regierung aus. In 2004 veröffentlichte er das Buch „Against All Enemies: Inside America’s War on Terror“.

Aus Clarkes Buch fiel Michael C. Ruppert, der als ehemaliger Polizist des LAPD am 15. November 1996 vor laufender Kamera den damaligen CIA Chef John Deutch mit Anwerbeversuchen der CIA und deren Verstrickung in Drogenhandel konfrontiert hatte, folgende Zeile auf:

„Secret Service had a system that allowed them to see what FAA’s radar was seeing.“

(…)

Dass der Secret Service in der Tat die Flugbewegungen im Luftraum verfolgte, belegte kein anderer als die damalige Vizedirektorin des USSS selbst, Barbara Riggs, in einem späteren Interview zu den Ereignissen. Zitat:

„Durch Radarbeobachtung und Aktivierung einer offenen Leitung mit der FAA, war es dem Secret Service möglich Information(en) in Echtzeit über ein anderes entführtes Flugzeug zu bekommen. Wir verfolgten zwei entführte Flugzeuge wie sie sich Washington, DC, näherten und unsere Einschätzung war, dass sie das Weiße Haus zum Ziel hatten.“

Dass der älteste reguläre Geheimdienst der Vereinigten Staaten, den wir hier weiter kulant mit USSS abkürzen, exakt sieben Jahre nach dem Crash der Cesna auf dem Rasen des Weißen Hauses, und nach Jahrzehnten der prioritären Sicherung des Präsidenten während des Kalten Krieges, am 11. September 2001 offensichtlich doch über eigene Luftabwehrsysteme verfügte, belegt folgender Mitschnitt (Auszug aus diesem Tondokument im National Archive, 5 DCC 1927 Ops phone 5134 Position 34 1315-1415 UTC, Zeitperiode 08:15-09:15 EDT, im File ab 50.00 min):

11.09.2020 - 17:20 [ Radio Utopie ]

15 JAHRE TERRORKRIEG UND 11. SEPTEMBER: „Stehen die Befehle noch?“

(11.09.2016)

Trotz der laufenden Manöver ist die gesamte reguläre Kommandokette sowohl der militärischen Luftverteidigung, als auch das korrespondierende Protokoll für den Fall von Entführungen ziviler Passagiermaschinen im Inland am Tag der Attentate durch eine Kette äußerst merkwürdiger „Zufälle“ lahmgelegt:

der Leiter der Luftfahrtbehörde ist gerade einen Tag im Amt,
der „hijack coordinator“ des Militärs, Michael Canavan (immerhin ehemaliger Leiter des „Joint Special Operations Command“ (JSOC), ist angeblich in Puerto Rico, ohne eine Vertretung bestellt zu haben,
die Kommandozentrale des Pentagon NMCC ist mit einem Captain besetzt, der leitende General hatte sich am Abend vorher „unabkömmlich“ gemeldet,
NEADS-Kommandeur General Larry Arnold lässt sich, während die Meldungen über Flugzeugentführungen eintreffen, entschuldigen, er sei in einem Meeting,
NORAD Kommandeur General Ralph Eberhart, der am Tag vor den Attentaten die Alarmstufe der informationstechnischen Systeme des Militärs InfoCon auf die niedrigste Stufe hatte setzen lassen, merkt nach eigener Aussage von allem nichts, bis er im Fernsehen nach dem Einschlag des zweiten Flugzeugs die brennenden WTC Türme sieht, telefoniert dann erstmal mit dem amtierenden Generalstabschef Myers, aber dann auch mit keinem anderen mehr, lässt die Militärmanöver weiterlaufen und setzt sich eine halbe Stunde ins Auto um ins NORAD-Operationszentrum zu fahren
und Verteidigungsminister Donald Rumsfeld ist unauffindbar.

Erst nach dem Einschlag der Flugzeuge in die WTC Zwillingstürme, nach dem Einschlag ins Pentagon, nach dem Kollaps beider Türme des World Trade Centers in New York und nachdem der Absturz eines vierten entführten Flugzeugs in Shanksville vermeldet ist, wird der Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten von Amerika die Kommandozentrale des Pentagon betreten.

Später wird Rumsfeld vor der 9/11-Kommission seiner eigenen Regierung aussagen, er sei sich erst nach einem Telefonat mit Vizepräsident Dick Cheney um 10.39 Uhr Washingtoner Zeit „der Situation bewusst“ geworden („gaining situation awareness“) – also anderthalb Stunden nach dem Einschlag des ersten Flugzeugs ins World Trade Center und nachdem bereits Milliarden von Menschen rund um die Welt die Ereignisse durch Live-Übertragungen verfolgt hatten.

Da der Präsident bei einer Schulklasse zu Besuch ist und trotz der Attentate immer weiter aus Kinderbüchern vorliest, endet die Kommandokette am Tag der Attentate bei Vizepräsident Dick Cheney in der unterirdischen Einsatzzentrale des Weißen Hauses PEOC („President´s Emergency Operations Center“).

Der Verkehrsminister (wörtlich: Transportminister, „Secretary of Transport“) Norman Mineta sitzt an diesem Morgen des 11. September zusammen mit Vizepräsident Dick Cheney im „Situation Room“, also der Zentrale des PEOC Bunkers. Minetas Aussage vor der 9/11-Kommission zufolge – die untenstehend in der Dokumentation als Aufzeichnung zu sehen ist – betritt mehrfach ein Mann den „Situation Room“ und berichtet Vizepräsident Dick Cheney über die Entfernung eines sich Washington nähernden Flugzeugs.

„Das Flugzeug ist 50 Meilen entfernt“, dann: „Das Flugzeug ist 30 Meilen entfernt.“ Als der Mann schließlich dem Vizepräsidenten meldet: „Das Flugzeug ist 10 Meilen entfernt“ fragt der Mann den zu diesem Zeitpunkt amtierenden Oberkommandierenden der Vereinigten Staaten von Amerika, Dick Cheney:

„Stehen die Befehle noch?“ („Do the orders still stand?“)

Laut Mineta wendet Cheney dem Mann nun den Kopf zu und sagt:

„Natürlich stehen die Befehle noch! Haben Sie irgendetwas Gegenteiliges gehört?“

Minuten später erfolgt der Einschlag im Pentagon.

Später werden Researcher den Mann als Cheneys Militärberater Douglas Cochrane identifizieren. Auch stellt sich heraus, dass die 9/11-„Untersuchungskommission“ Cochrane vernommen, dies aber verschwiegen hatte. Bis heute wird Cochrans Aussage vor der 9/11-Kommission geheim gehalten.

Die Aussage von Norman Mineta aber, dem am 11. September amtierenden Verkehrsminister, verfälscht die 9/11-„Kommission“ in ihrem Abschlussbericht und verändert die Angaben derart, dass sie zu den Angaben von Dick Cheney und der bis dahin bereits offiziell allgemein akzeptierten Tatversion der Attentate passen.

Mineta bleibt dennoch bei seiner Aussage und bestätigt diese später mehrfach.

11.09.2020 - 17:14 [ SilentRepublicWTC / Youtube ]

11 Commission _ Trans. Sec Norman Mineta Testimony.mov

(02.05.2010)

Mineta’s Presidential Emergency Operations Center (PEOC) testimony was also edited out of the 9/11 Commission video archive.
When questioned about this, representatives at the National Archive stated that the video may have been lost because of a ’snafu‘. Following is a brief summary of the scrubbed video along with links to recently obtained C-SPAN video.

Mineta responds to an opening question by Commissioner Hamilton about the events in the PEOC and an alleged shoot down order. He describes a conversation between Cheney and a young man:

Mineta: „During the time that the airplane was coming into the Pentagon, there was a young man who would come in and say to the Vice President…the plane is 50 miles out…the plane is 30 miles out….and when it got down to the plane is 10 miles out, the young man also said to the vice president „do the orders still stand?“ And the Vice President turned and whipped his neck around and said „Of course the orders still stand, have you heard anything to the contrary!??“

11.09.2020 - 17:10 [ MSNBC / Youtube ]

Fmr. Transportation Secretary Recalls 9/11 From The White House | MSNBC

(Sep 11, 2016)

On 9/11, the passengers of Flight 93 fought the hijackers, preventing an attack on what may have been the Capitol or the White House. Former Transportation Secretary Norman Mineta reflects on his experience inside the White House bunker that day.

11.09.2020 - 14:43 [ Radio Utopie ]

DER 11. SEPTEMBER: Die Kommandokette

(11.09.2014)

Wie in Teil 3 unserer Artikelreihe umschrieben, waren in den USA, auch nach dem Zusammenbruch des konkurrierenden Ostblocks und seinem sowjetischen Imperium, über Jahrzehnte umfangreichste, weit verzweigte “Sicherheits”-Strukturen aufgebaut worden, in enger Symbiose mit dem “privaten”, also internationalen kommerziellen Sektor. U.a. waren vom damaligen Präsidenten Bill Clinton am 22. Mai 1998 zwei geheime “Presidential Decision Directives” (Executive Orders) unterschrieben worden, PDD 62 und PDD 63, die teilweise direkt Empfehlungen einer vorhergehenden Präsidentenkommission „zum Schutz kritischer Infrastruktur“ umsetzten, deren Mitglieder sich praktisch aus dem gesamten Spektrum des militärischen, industriellen, geheimdienstlichen und technologischen Komplex zusammengesetzt hatten. Diese geheimen PDD 62 und PDD 63 hatten die Institution eines „Nationalen Koordinators“ geschaffen, mit den offiziellen Arbeitsfeldern Sicherheit, Schutz der Infrastruktur und Konterterrorismus („counterterrorism“).

Dieses Amt, was nach 9/11 in aller Stille wieder eingestampft wurde, trat 1998 Richard Clarke an, der bereits seit 1992 im „Nationalen Sicherheitsrat“ gesessen hatte und nun in diesem aufstieg. In 2003 schied Clarke unter nicht vollständig ersichtlichen Umständen und Gründen aus der Bush-Regierung aus. In 2004 veröffentlichte er das Buch „Against All Enemies: Inside America’s War on Terror“.

Aus Clarkes Buch fiel Michael C. Ruppert, der als ehemaliger Polizist des LAPD am 15. November 1996 vor laufender Kamera den damaligen CIA Chef John Deutch mit Anwerbeversuchen der CIA und deren Verstrickung in Drogenhandel konfrontiert hatte, folgende Zeile auf:

„Secret Service had a system that allowed them to see what FAA’s radar was seeing.“

(…)

Dass der Secret Service in der Tat die Flugbewegungen im Luftraum verfolgte, belegte kein anderer als die damalige Vizedirektorin des USSS selbst, Barbara Riggs, in einem späteren Interview zu den Ereignissen. Zitat:

„Durch Radarbeobachtung und Aktivierung einer offenen Leitung mit der FAA, war es dem Secret Service möglich Information(en) in Echtzeit über ein anderes entführtes Flugzeug zu bekommen. Wir verfolgten zwei entführte Flugzeuge wie sie sich Washington, DC, näherten und unsere Einschätzung war, dass sie das Weiße Haus zum Ziel hatten.“

Dass der älteste reguläre Geheimdienst der Vereinigten Staaten, den wir hier weiter kulant mit USSS abkürzen, exakt sieben Jahre nach dem Crash der Cesna auf dem Rasen des Weißen Hauses, und nach Jahrzehnten der prioritären Sicherung des Präsidenten während des Kalten Krieges, am 11. September 2001 offensichtlich doch über eigene Luftabwehrsysteme verfügte, belegt folgender Mitschnitt (Auszug aus diesem Tondokument im National Archive, 5 DCC 1927 Ops phone 5134 Position 34 1315-1415 UTC, Zeitperiode 08:15-09:15 EDT, im File ab 50.00 min):

11.09.2020 - 14:42 [ alumni.cornell.edu / web.archive.org ]

SPOTLIGHT ON: BARBARA RIGGS

(Frühjahr / spring 2006)

„Once the first plane hit, we implemented emergency evacuation plans for our field office located in World Trade Center #7. All these individuals were in the process of being evacuated when the second plane hit. While the Secret Service law enforcement personnel assisted NYPD and NYFD evacuate the towers, the administrative staff and temporary personnel were escorted to safety. Secret Service Special Officer Craig Miller was killed while assisting in the evacuation of one of the towers. Later that day, the USSS New York Field Office was lost as World Trade Center #7 collapsed.

Thru monitoring radar and activating an open line with the FAA, the Secret Service was able to receive real time information about other hijacked aircraft. We were tracking two hijacked aircraft as they approached Washington, D.C. and our assumption was that the White House was a target. While the White House was evacuated, the Secret Service prepared to defend the facility.“

11.09.2020 - 14:33 [ Michael C. Ruppert / Weebly.com ]

Crossing the Rubicon

(2004)

It has never been disputed that at all times Cheney was able to communicate with the Pentagon. Nor has it ever been disputed that the Secret Service was always in Cheney’s immediate presence. This is where the entire explanation of who knew what and when offered by the Kean Commission irretrievably falls apart. Below Clarke’s description of the unfolding of a key moment on the morning of 9/11 falls between two time-certain events. We can clearly place the time of this moment atapproximately 9:40 a.m., or one minute before the impact on the Pentagon.

„During the pause [as people in the White House Situation Roompaused to watch President Bush’s first televised remarks at 9:30 a.m.], I noticed that Brian Stafford, Director of the Secret Service, was now in the room. He pulled me aside ….

Stafford slipped me a note. “Radar shows aircraft headed this way.” Secret Service had a system that allowed them to see what FAA’s radar was seeing. “I’m going to empty out the complex.” He was ordering the evacuation of the White House.
Ralph Seigler stuck his head into the room, “There has been an explosion at the Pentagon parking lot, maybe a car bomb.” “

“Secret Service had a system that allowed them to see what FAA’s radar was seeing”?

17.08.2020 - 08:34 [ theIntercept.com ]

House Democrats, Working With Liz Cheney, Restrict Trump’s Planned Withdrawal of Troops From Afghanistan and Germany

The NDAA that was approved last night by the Committee also imposed restrictions on Trump’s plan to withdraw troops from Germany. Trump’s plan called for the removal of roughly 9,500 troops from German soil, reducing the number of U.S. troops in this extremely prosperous and rich European nation from 34,500 to 25,000. But by an overwhelming vote of 49-7, the Armed Service Committee approved an amendment to the NDAA that “bans the administration from lowering troop levels below current levels until 180 days after Pentagon leaders present a plan to Congress and certify it will not harm U.S. or allied interests.”

02.07.2020 - 12:05 [ Liz Cheney ]

Dick Cheney says WEAR A MASK. #realmenwearmasks

06.03.2020 - 11:32 [ Glenn Greenwald / Twitter ]

Here’s Biden again – where a bust of the monstrous war criminal Dick Cheney was unveiled at the Capitol – where Biden stood by George W. Bush heaping more praise on Cheney: „I actually like Dick Cheney,“ Biden said, adding: (Biden was the critical Senate Dem for the Iraq War):

01.11.2019 - 13:52 [ Tulsi2020.com ]

Tulsi 2020: Join me in demanding the truth

What was Saudi Arabia’s involvement in the 9/11 attack? Americans deserve an answer to this question. Join me in calling on the Trump Administration to declassify and release all information regarding the 9/11 attack. Add your name to our petition.

01.11.2019 - 13:50 [ apnews.com ]

Tulsi Gabbard: Release documents related to Saudis and 9/11

(29.10.2019)

“Our government should not be invoking secrecy to keep its own mistakes hidden from the American people and should certainly not be used to protect the Saudis from embarrassment or, worse yet, accountability,” said Terry Strada, a Sept. 11 widow and the chairwoman of 9/11 Families and Survivors United for Justice Against Terrorism. “Until there is an accounting, we will never go away.”

19.09.2019 - 10:52 [ New York Times ]

A DAY OF TERROR: THE ISRAELIS; Spilled Blood Is Seen as Bond That Draws 2 Nations Closer

(12. September 2001)

Asked tonight what the attack meant for relations between the United States and Israel, Benjamin Netanyahu, the former prime minister, replied, “It’s very good.“ Then he edited himself: “Well, not very good, but it will generate immediate sympathy.“ He predicted that the attack would “strengthen the bond between our two peoples, because we’ve experienced terror over so many decades, but the United States has now experienced a massive hemorrhaging of terror.“

11.09.2019 - 12:35 [ Radio Utopie ]

15 JAHRE TERRORKRIEG UND 11. SEPTEMBER: „Stehen die Befehle noch?“

(11.09.2016)

Der Verkehrsminister (wörtlich: Transportminister, „Secretary of Transport“) Norman Mineta sitzt an diesem Morgen des 11. September zusammen mit Vizepräsident Dick Cheney im „Situation Room“, also der Zentrale des PEOC Bunkers. Minetas Aussage vor der 9/11-Kommission zufolge – die untenstehend in der Dokumentation als Aufzeichnung zu sehen ist – betritt mehrfach ein Mann den „Situation Room“ und berichtet Vizepräsident Dick Cheney über die Entfernung eines sich Washington nähernden Flugzeugs.

„Das Flugzeug ist 50 Meilen entfernt“, dann: „Das Flugzeug ist 30 Meilen entfernt.“ Als der Mann schließlich dem Vizepräsidenten meldet: „Das Flugzeug ist 10 Meilen entfernt“ fragt der Mann den zu diesem Zeitpunkt amtierenden Oberkommandierenden der Vereinigten Staaten von Amerika, Dick Cheney:

„Stehen die Befehle noch?“ („Do the orders still stand?“)

Laut Mineta wendet Cheney dem Mann nun den Kopf zu und sagt:

„Natürlich stehen die Befehle noch! Haben Sie irgendetwas Gegenteiliges gehört?“

Minuten später erfolgt der Einschlag im Pentagon.

Später werden Researcher den Mann als Cheneys Militärberater Douglas Cochrane identifizieren. Auch stellt sich heraus, dass die 9/11-„Untersuchungskommission“ Cochrane vernommen, dies aber verschwiegen hatte. Bis heute wird Cochrans Aussage vor der 9/11-Kommission geheim gehalten.

Die Aussage von Norman Mineta aber, dem am 11. September amtierenden Verkehrsminister, verfälscht die 9/11-„Kommission“ in ihrem Abschlussbericht und verändert die Angaben derart, dass sie zu den Angaben von Dick Cheney und der bis dahin bereits offiziell allgemein akzeptierten Tatversion der Attentate passen.

Mineta bleibt dennoch bei seiner Aussage und bestätigt diese später mehrfach.

11.09.2019 - 10:30 [ Radio Utopie ]

DER 11. SEPTEMBER: Die Kommandokette

(11.09.2014)

Wie allgemein bekannt, war der Präsident, George Bush Junior, am 11. September 2001 in Florida zu Besuch bei einer Schulklasse, plauderte dort, trotz der laufenden Attentate, bizarr immer weiter und enthielt sich faktisch seiner Funktion. Die Kommandokette des mächtigsten Staates der Welt endete am 11. September also beim Vizepräsidenten Dick Cheney im Weißen Haus und dessen PEOC („President´s Emergency Operations Center“) Bunker.

In 2004 veröffentlichte Mike Ruppert „Crossing the Rubicon“. Ohne jetzt auf alle in dem sehr lesenswerten Buch zur Verfügung gestellten Informationen einzugehen (wir empfehlen sich diesbezüglich präventiv über die bereits in den 80ern angewandte Software PROMIS einzulesen): Ruppert recherchierte – und belegte dies mit einer Fülle von Details – dass Cheney und der Secret Service während der 9/11-Attentate über eine separate eigenständige Kommunikationsstruktur verfügten, die mit dem Weißen Haus und seinem PEOC Bunker, dem Team um den Präsidenten in Florida, Militär und Pentagon, der Luftfahrtbehörde FAA und der Secret Service Station im World Trade Center 7 Gebäude verknüpft war und Kontakt hielt.

19.08.2019 - 02:47 [ Washington Post ]

Former vice president Dick Cheney to appear at fundraiser for Trump and RNC

The luncheon fundraiser in Jackson, Wyo., will feature White House advisers Ivanka Trump and Jared Kushner, along with acting White House chief of staff Mick Mulvaney as “special guests,” according to the invitation, which was obtained by The Washington Post.

05.05.2019 - 15:14 [ Emma Vigeland, @TheYoungTurks / Twitter ]

Joe Biden: „I actually like Dick Cheney… I get on with him. I think he’s a decent man.“ He adds that Cheney was „extremely helpful“ about the „legal parameters“ of the VP office. Without irony. Mondale then says his view of Cheney is „a little bit different.“ The crowd laughs

(02.05.2019)

05.05.2019 - 15:11 [ BusinessInsider.com ]

Joe Biden’s past praise for Dick Cheney is suddenly getting attention one week into his 2020 campaign

(03.05.2019) A clip of Biden’s flattering remarks about Cheney resurfaced on Twitter on Thursday and went viral, causing „Cheney“ to rise to the top five trends in the country by the early evening.

A number of media figures went after Biden for expressing warm feelings toward someone they regard as a „war criminal“ and expressed dismay that he’s the 2020 Democratic frontrunner at present.

18.04.2019 - 03:54 [ Truthdig ]

First Julian Assange, Then Us

We must now all resist. We must in every way possible put pressure on the British government to halt the judicial lynching of Julian Assange. If Assange is extradited and tried, it will create a legal precedent that will terminate the ability of the press, which Trump repeatedly has called “the enemy of the people,” to hold power accountable. The crimes of war and finance, the persecution of dissidents, minorities and immigrants, the pillaging by corporations of the nation and the ecosystem, and the ruthless impoverishment of working men and women to swell the bank accounts of the rich, and consolidate the global oligarch’s total grip on power, will not only expand, but will no longer be part of public debate. First Assange. Then us.

13.04.2019 - 12:17 [ New York Times ]

A DAY OF TERROR: THE ISRAELIS; Spilled Blood Is Seen as Bond That Draws 2 Nations Closer

(12. September 2001)

Asked tonight what the attack meant for relations between the United States and Israel, Benjamin Netanyahu, the former prime minister, replied, “It’s very good.“ Then he edited himself: “Well, not very good, but it will generate immediate sympathy.“ He predicted that the attack would “strengthen the bond between our two peoples, because we’ve experienced terror over so many decades, but the United States has now experienced a massive hemorrhaging of terror.“

25.01.2019 - 19:13 [ LRB.co.uk ]

The Vice President’s Men

The one member of Congress who knew what was going on was Dick Cheney, a close friend and confidant of Bush’s from their days together in the Ford administration. In 1976, in the aftermath of the Church Committee’s inquiry into CIA abuses, standing intelligence committees had been set up in both the Senate and the House, charged with holding the CIA and other intelligence agencies to account. But it was understood by all those involved in the vice president’s secret team that these committees could be bypassed, even though the laws governing covert intelligence activities had been stiffened: there was now a legal requirement that all covert CIA and military intelligence operations had to be made known to the committees through a formal, written document known as a ‘finding’. But there was a big loophole in the legislation, in the view of the vice president’s men. ‘There was no requirement for a finding for merely asking questions,’ the officer said, ‘and so we’d make routine requests for intelligence assessments from the CIA through the Joint Chiefs and the National Security Council. Our basic philosophy was that we were running military’ – not intelligence – ‘operations and therefore did not have to brief Congress. So we could legally operate without a finding.’ He was describing an ingenious procedure for getting around the law: one that would be put into use again after 9/11, when Cheney, by then vice president, triggered the unending war on terror.

02.01.2019 - 16:12 [ theAtlantic.com ]

Obama Gives Commanders Wide Berth for Secret Warfare

(25. Mai 2010) Gen. Stanley McChrystal, at the time the director of operations for the Joint Chiefs of Staff, advised President Obama to allow combatant commanders more latitude to combat terrorism using task forces. Coming from McChrystal, it was a surprising endorsement of a policy that would shift responsibility for unconventional warfare from JSOC, which he had commanded, to the combatant commanders.

02.01.2019 - 15:58 [ New York Times ]

U.S. Is Said to Expand Secret Actions in Mideast

(24. Mai 2010) The order, which an official said was drafted in close coordination with Adm. Eric T. Olson, the officer in charge of the United States Special Operations Command, calls for clandestine activities that “cannot or will not be accomplished” by conventional military operations or “interagency activities,” a reference to American spy agencies.

While the C.I.A. and the Pentagon have often been at odds over expansion of clandestine military activity, most recently over intelligence gathering by Pentagon contractors in Pakistan and Afghanistan, there does not appear to have been a significant dispute over the September order.

A spokesman for the C.I.A. declined to confirm the existence of General Petraeus’s order, but said that the spy agency and the Pentagon had a “close relationship” and generally coordinate operations in the field.

02.01.2019 - 15:46 [ theAtlantic.com ]

The Special Ops Command That’s Displacing The CIA

(1. Dezember 2009) The military at large has also felt the growing influence of JSOC. Indeed, General Stanley McChrystal, now the top military commander in Afghanistan, led JSOC from 2003 to 2008. McChrystal’s extensive special operations in Iraq, credited as crucial in the country’s stabilization, earned both him and JSOC wide support in the military and in Washington. In his high-powered role in Afghanistan, McChrystal is increasingly turning to his old command. Spencer Ackerman reports that JSOC’s current leadership is „playing a large and previously unreported role in shaping the Obama administration’s Afghanistan and Pakistan strategy.“ That new influence includes strategic decision-making and direct involvement in the more traditional warfare conducted by the conventional military. Ackerman writes:

„In his Afghanistan review, McChrystal said that a key goal for him would be to increase coordination between his NATO command and the independent command of JSOC, which suggested that the dichotomy between using Special Operations Forces for counterterrorism and conventional forces for counterinsurgency was eroding.“

02.01.2019 - 15:44 [ Seymour Hersh / New Yorker ]

Defending the Arsenal: In an unstable Pakistan, can nuclear warheads be kept safe?

(16. November 2009) An American former senior intelligence official said that a team that has trained for years to remove or dismantle parts of the Pakistani arsenal has now been augmented by a unit of the Joint Special Operations Command (JSOC), the élite counterterrorism group. He added that the unit, which had earlier focussed on the warheads’ cores, has begun to concentrate on evacuating the triggers, which have no radioactive material and are thus much easier to handle.

“The Pakistanis gave us a virtual look at the number of warheads, some of their locations, and their command-and-control system,” the former senior intelligence official told me. “We saw their target list and their mobilization plans. We got their security plans, so we could augment them in case of a breach of security,” he said. “We’re there to help the Pakistanis, but we’re also there to extend our own axis of security to their nuclear stockpile.” The detailed American planning even includes an estimate of how many nuclear triggers could be placed inside a C-17 cargo plane, the former official said, and where the triggers could be sequestered.

02.01.2019 - 15:23 [ Donald J. Trump, 45th President of the United States of America / Twitter ]

“General” McChrystal got fired like a dog by Obama. Last assignment a total bust. Known for big, dumb mouth. Hillary lover!

02.01.2019 - 15:02 [ Jeremy Scahill / theNation.com ]

The Secret US War in Pakistan

(23. November 2009) “I think Cheney and Rumsfeld went directly into JSOC. I think they went into JSOC at times, perhaps most frequently, without the SOCOM [Special Operations] commander at the time even knowing it. The receptivity in JSOC was quite good,” says Wilkerson. “I think Cheney was actually giving McChrystal instructions, and McChrystal was asking him for instructions.” He said the relationship between JSOC and Cheney and Rumsfeld “built up initially because Rumsfeld didn’t get the responsiveness. He didn’t get the can-do kind of attitude out of the SOCOM commander, and so as Rumsfeld was wont to do, he cut him out and went straight to the horse’s mouth. At that point you had JSOC operating as an extension of the [administration] doing things the executive branch–read: Cheney and Rumsfeld–wanted it to do. This would be more or less carte blanche. You need to do it, do it. It was very alarming for me as a conventional soldier.”

02.01.2019 - 14:44 [ New York Times ]

C.I.A. Sought Blackwater’s Help to Kill Jihadists

(19. August 2009) The C.I.A. this summer conducted an internal review of the assassination program that recently was presented to the White House and the Congressional intelligence committees. The officials said that the review stated that Mr. Panetta’s predecessors did not believe that they needed to tell Congress because the program was not far enough developed.

The House Intelligence Committee is investigating why lawmakers were never told about the program. According to current and former government officials, former Vice President Dick Cheney told C.I.A. officers in 2002 that the spy agency did not need to inform Congress because the agency already had legal authority to kill Qaeda leaders.

02.01.2019 - 14:31 [ New York Times ]

Cheney Is Linked to Concealment of C.I.A. Project

(11. Juli 2009) The Central Intelligence Agency withheld information about a secret counterterrorism program from Congress for eight years on direct orders from former Vice President Dick Cheney, the agency’s director, Leon E. Panetta, has told the Senate and House intelligence committees, two people with direct knowledge of the matter said Saturday.

The report that Mr. Cheney was behind the decision to conceal the still-unidentified program from Congress deepened the mystery surrounding it, suggesting that the Bush administration had put a high priority on the program and its secrecy.

02.01.2019 - 14:02 [ Democracy Now ]

Seymour Hersh: Secret US Forces Carried Out Assassinations in a Dozen Countries, Including in Latin America

(31. März 2009) AMY GOODMAN: Pulitzer Prize-winning investigative journalist Seymour Hersh created a stir last month when he said the Bush administration ran an executive assassination ring that reported directly to Vice President Dick Cheney. Hersh made the comment during a speech at the University of Minnesota on March 10th.

SEYMOUR HERSH: Congress has no oversight of it. It’s an executive assassination wing, essentially. And it’s been going on and on and on. And just today in the Times there was a story saying that its leader, a three-star admiral named McRaven, ordered a stop to certain activities because there were so many collateral deaths. It’s been going in — under President Bush’s authority, they’ve been going into countries, not talking to the ambassador or to the CIA station chief, and finding people on a list and executing them and leaving.

AMY GOODMAN: Yesterday, CNN interviewed Dick Cheney’s former national security adviser, John Hannah. Wolf Blitzer asked Hannah about Sy Hersh’s claim.

WOLF BLITZER: Is there a list of terrorists, suspected terrorists out there who can be assassinated?

JOHN HANNAH: There is clearly a group of people that go through a very extremely well-vetted process, inter-agency process, as I think was explained in your piece, that have committed acts of war against the United States, who are at war with the United States, or are suspected of planning operations of war against the United States, who authority is given to the troops in the field and in certain war theaters to capture or kill those individuals. That is certainly true.

WOLF BLITZER: And so, this would be, and from your perspective — and you worked in the Bush administration for many years — it would be totally constitutional, totally legal, to go out and find these guys and to whack ’em.

JOHN HANNAH: There’s no question that in a theater of war, when we are at war, and we know — there’s no doubt, we are still at war against al-Qaeda in Iraq, al-Qaeda in Afghanistan and on that Pakistani border, that our troops have the authority to go after and capture and kill the enemy, including the leadership of the enemy.

AMY GOODMAN: That’s John Hannah, Dick Cheney’s former national security adviser. Seymour Hersh joins me now here in Washington, D.C., staff writer for The New Yorker magazine. His latest article appears in the current issue, called “Syria Calling: The Obama Administration’s Chance to Engage in a Middle East Peace.”

……….

02.01.2019 - 13:58 [ CNN ]

Reporter alleges secret ‚assassination wing‘

(30. März 2009) A Special Operations Command spokesman rejected Hersh’s report, saying their forces operate under established rules of engagement and the law of armed conflict. He adds that the vice president has no command-and-control authorities over the U.S. military. Two former Cheney aides also reject the claim, as does the former Bush homeland security adviser, now a national security analyst. Hersh did not disclose any sources in the speech or in the CNN interview, nor was he asked about sources.

The assassination of political leaders has been banned since 1976 – but suspected terrorists are a different story.

02.01.2019 - 13:39 [ minnpost.com ]

Investigative reporter Seymour Hersh describes ‘executive assassination ring’

(11. März 2009) “In many cases, they were the best and the brightest. Really, no exaggerations. Really fine guys that went in to do the kind of necessary jobs that they think you need to do to protect America. And then they find themselves torturing people.

“I’ve had people say to me — five years ago, I had one say: ‘What do you call it when you interrogate somebody and you leave them bleeding and they don’t get any medical committee and two days later he dies. Is that murder? What happens if I get before a committee?’

“But they’re not gonna get before a committee.”

02.01.2019 - 12:43 [ Radio Utopie ]

Die Hersh-Bombe

(3.Juli 2008) Nun ist aber innerhalb des US-Militärs und in den Fluren von Washington bekannt geworden, dass ausser den CIA-geführten Einheiten auch hochgeheime Spezialkommandos des US-Militärs vom „Joint Special Operations Command“ (JSOC) auf direkten Befehl von Präsident Bush und unter direkter Kontrolle von US-Vize Dick Cheney im Iran operieren.

Diese Einsätze wurden in den letzten Monaten massiv ausgeweitet und erfolgten ohne Wissen, Zustimmung oder Kooperation von Kongress, US-Zentralkommando CENTCOM und sogar US-Verteidigungsminister Robert Gates.

Hintergrund ist die Rechtsauffassung des Weissen Hauses, dass nur für Einsätze der CIA das Parlament hinzugezogen werden muss, nicht aber für Einsätze des Militärs.

Erläuterung:

Dazu muss man die Struktur des US-Militärs kennen. Die Befehlskette geht vom Präsidenten, dem Vizepräsidenten, dem US-Verteidigungsminister im Pentagon über die Kontinentalkommandos zu den Oberkommandierenden in den einzelnen Ländern, wie z.B. in Irak oder Afghanistan.
Der „Joint Chiefs of Staff“, der „Vereinigte Generalstab“ hat operativ nichts zu melden.

Die US-Kontinentalkommandos haben sich quasi als „Verantwortungsbereiche“ den Planeten aufgeteilt. NORTHCOM für Nordamerika, SOUTHCOM für Südamerika, CENTCOM für den arabischen Raum mit den Kriegszonen Afghanistan und Irak, EUCOM für Europa, Russland und Nordpolregion und das neue AFRICOM für Afrika und PACOM für China, Indien, die Antarktis und den gesamten Pazifik.
Neben den Kontinentalkommandos gibt es aber noch andere, weltweit tätige Kommandoabteilungen des Pentagon, für strategische (also atomare) Kriegführung sowie aus dem Weltraum (STRATCOM), für Transport (TRANSCOM) und Versorgung (JFCOM).

Diese sind den Kontinentalkommandos gleichgestellt.

Ausserdem gibt es da noch das „U.S. Special Operations Command“ (SOCOM), dessen Einsatzgebiet nicht definiert ist und weltweit operiert. Ein klassischer Fall von oben organisierter Kompetenzüberschneidung im US-Militär um Rudelkämpfe hochzuhalten, Spannungen zu erzeugen und um Konkurrenzdruck zu erzeugen, was dann von der Hierarchie zu eigenen Zwecken umgemünzt werden kann.

Ein Unterkommando des SOCOM ist das „Joint Special Operations Command“ (JSOC), welches die Spezialeinheiten des Weissen Hauses führte um die es hier geht.
Bereits 2005 gab es Berichte über ein geheimes Unterprogramm im JSOC namens „Power Geyser“. Darin sollen Spezialagenten in unmittelbarer Umgebung des US-Präsidenten, des Vizepräsidenten und der Führungsebene des Kongresses zu derem Schutz eingesetzt worden sein.
Also Agenten in unmittelbarer Nähe und in unmittelbarer Kommunikation mit den mächtigsten offiziellen Amtspersonen der Welt. Eine ideale Voraussetzung um später mit diesen Agenten die Militärhierarchie zu umgehen.

02.01.2019 - 12:37 [ Seymour Hersh / New Yorker ]

Preparing the Battlefield

(Juli 2008) The covert operations set forth in the Finding essentially run parallel to those of a secret military task force, now operating in Iran, that is under the control of JSOC. Under the Bush Administration’s interpretation of the law, clandestine military activities, unlike covert C.I.A. operations, do not need to be depicted in a Finding, because the President has a constitutional right to command combat forces in the field without congressional interference. But the borders between operations are not always clear: in Iran, C.I.A. agents and regional assets have the language skills and the local knowledge to make contacts for the JSOC operatives, and have been working with them to direct personnel, matériel, and money into Iran from an obscure base in western Afghanistan. As a result, Congress has been given only a partial view of how the money it authorized may be used. One of JSOC’s task-force missions, the pursuit of “high-value targets,” was not directly addressed in the Finding. There is a growing realization among some legislators that the Bush Administration, in recent years, has conflated what is an intelligence operation and what is a military one in order to avoid fully informing Congress about what it is doing.

02.01.2019 - 12:24 [ New York Times ]

Commandos See Duty on U.S. Soil In Role Redefined by Terror Fight

(23. Januar 2005) As part of the extraordinary army of 13,000 troops, police officers and federal agents marshaled to secure the inauguration, these elite forces were poised to act under a 1997 program that was updated and enhanced after the Sept. 11 attacks, but nonetheless departs from how the military has historically been used on American soil.

These commandos, operating under a secret counterterrorism program code-named Power Geyser, were mentioned publicly for the first time this week on a Web site for a new book, „Code Names: Deciphering U.S. Military Plans, Programs and Operation in the 9/11 World,“ (Steerforth Press). The book was written by William M. Arkin, a former intelligence analyst for the Army.

The precise number of these Special Operations forces in Washington this week is highly classified, but military officials say the number is very small. The special-missions units belong to the Joint Special Operations Command, a secretive command based at Fort Bragg, N.C., whose elements include the Army unit Delta Force.

04.11.2018 - 14:44 [ Real Clear Politics ]

Dem Rep. Yarmuth: Netanyahu „Speech Was Straight Out Of Cheney Playbook,“ „Fearmongering At Its Ultimate“

(3.März 2015) „And I also resent the fact that he was telling us how to negotiate when the administration and their representatives have been at this for two years now with the cooperation, participation of five other major nations in the world. This speech was straight out of the Dick Cheney playbook. It was fearmongerring at its ultimate. Phrases like essentially saying nuclear war is inevitable if this deal were to be accepted, phrases like this would pave the way to Iran having a nuclear bomb, these are things that I think are, again, part of what Dick Cheney would have done and did. This has been the Prime Minister’s pattern. He’s gone to the U.N. and done the same thing. „

11.09.2018 - 08:15 [ Radio Utopie ]

15 JAHRE TERRORKRIEG UND 11. SEPTEMBER: „Stehen die Befehle noch?“

(11.9.2016) Der Verkehrsminister (wörtlich: Transportminister, „Secretary of Transport“) Norman Mineta sitzt an diesem Morgen des 11. September zusammen mit Vizepräsident Dick Cheney im „Situation Room“, also der Zentrale des PEOC Bunkers. Minetas Aussage vor der 9/11-Kommission zufolge – die untenstehend in der Dokumentation als Aufzeichnung zu sehen ist – betritt mehrfach ein Mann den „Situation Room“ und berichtet Vizepräsident Dick Cheney über die Entfernung eines sich Washington nähernden Flugzeugs.

„Das Flugzeug ist 50 Meilen entfernt“, dann: „Das Flugzeug ist 30 Meilen entfernt.“ Als der Mann schließlich dem Vizepräsidenten meldet: „Das Flugzeug ist 10 Meilen entfernt“ fragt der Mann den zu diesem Zeitpunkt amtierenden Oberkommandierenden der Vereinigten Staaten von Amerika, Dick Cheney:

„Stehen die Befehle noch?“ („Do the orders still stand?“)

Laut Mineta wendet Cheney dem Mann nun den Kopf zu und sagt:

„Natürlich stehen die Befehle noch! Haben Sie irgendetwas Gegenteiliges gehört?“

Minuten später erfolgt der Einschlag im Pentagon.

11.09.2018 - 08:08 [ Radio Utopie ]

DER 11. SEPTEMBER: Die Kommandokette

(11.9.2014) Wie allgemein bekannt, war der Präsident, George Bush Junior, am 11. September 2001 in Florida zu Besuch bei einer Schulklasse, plauderte dort, trotz der laufenden Attentate, bizarr immer weiter und enthielt sich faktisch seiner Funktion. Die Kommandokette des mächtigsten Staates der Welt endete am 11. September also beim Vizepräsidenten Dick Cheney im Weißen Haus und dessen PEOC („President´s Emergency Operations Center“) Bunker.

10.05.2018 - 21:47 [ New York Magazine ]

Cheney Endorses Haspel and a Return to Torture

But it was probably an unwelcome development for the embattled CIA director nominee that Cheney chose to combine warm words for her with a call for a return to the “enhanced interrogation” techniques that have marred her record and which she is promising to eschew.