Archiv: Ausbeutung / exploitation


11.08.2026 - 20:52 [ Oman Observer ]

Reopening Strait of Hormuz is a humanitarian imperative

It is worth recalling that the conflict did not begin over disputes about the Strait of Hormuz. As recently as February 28, commercial ships transited the waterway without restriction.

(…)

With the US maintaining the naval blockade during the ceasefire period, Iran responded by stopping and, in several cases, attacking vessels attempting to cross the Strait without its approval. Insurance rates spiked, shipping lines rerouted around the Cape of Good Hope, and transit times increased by up to three weeks.

Wars of this nature benefit no party in the long term, and they rarely reach a logical conclusion. Their primary victims are innocent civilians who have no role in the conflict. Many civilians in Iran and Lebanon have lost their lives directly to strikes.

22.07.2026 - 12:08 [ CNN ]

On Iran, a $37 billion price tag and no answers on how it ends

Hegseth, and Joint Chiefs of Staff Chairman Gen. Dan Caine, came armed with an $87.6 billion Trump administration supplemental request that includes more than $67 billion for the war and other Pentagon spending.

And as Hegseth announced that the conflict had racked up $37.5 billion in costs, it is expanding. More US troops died over the weekend, bringing the death toll to 18; CNN reported that 100 American personnel had been injured since early July;

22.07.2026 - 12:04 [ Common Dreams ]

‚Imagine All the Better Things That Could Have Been Done‘: Trump Has Blown $37.5 Billion on Iran War

That figure came from a line of questioning by US Sen. Dick Durbin (D-Ill.), as Hegseth appeared before the Senate Appropriations Committee to support Trump‘s June supplemental funding request, which includes tens of billions for the Pentagon.

Hegseth told Durbin that the $37.5 billion estimate includes what‘s been spent so far, plus some projected spending through the end of the fiscal year in September—an exchange quickly met with fury by various critics, many of whom pointed out the range of ways that money could have been better spent by an administration allegedly dedicated to combating „waste, fraud, and abuse.“

14.07.2026 - 20:55 [ Yahoo.com ]

Iran unexpectedly backs Trump’s plan to charge ships in Strait of Hormuz — then declares Tehran will collect the money

Araghchi agreed that whoever provides safe passage for commercial vessels through the Strait should be paid for the service.

Then came the catch.

„Iran has always been the GUARDIAN of the Strait and will remain so FOREVER,“ he wrote on X.

And as for Trump‘s proposed price?

„20% is of course too much. We will be fair.“

14.07.2026 - 16:54 [ Sydney Morning Herald ]

Trump’s ridiculous Hormuz proposal is the last thing the world needs

The strait was open before the US and Israel joined forces to wage war on Iran, only to have that nation slam it shut. Some vessels got through during the ceasefire, with Iran charging $3 million for a fully loaded supertanker to transit the strait.

Trump’s threatened toll would jack that cost up to $69 million.

14.07.2026 - 00:07 [ CNBC ]

Trump proposes 20% toll on cargo through Strait of Hormuz; restarts Iran blockade

President Donald Trump on Monday said the U.S. will impose fees in the Strait of Hormuz “at the rate of 20% on all cargo shipped,” after declaring America the “guardian” of the major oil shipping route.

13.07.2026 - 23:55 [ Axios ]

U.S. military to enforce new Iran blockade starting 4pm Tuesday

President Trump announced on Monday that the U.S. is reinstating the naval blockade on Iran and will prevent any ships from leaving or entering Iranian ports. The blockade will go into effect on July 14 at 4pm ET.

Trump also claimed the U.S. would be „reimbursed“ at a rate of 20% for securing safe passage for cargo ships, though the details and seriousness of the initiative were not immediately clear.

28.06.2026 - 13:56 [ TheHill.com ]

Democratic socialists eye 2028 White House race

(June 25, 2026)

The Democratic Socialists of America (DSA) are eyeing a 2028 presidential bid in the wake of recent electoral successes across the country.

DSA Co-chair Ashik Siddique told The Hill in a Thursday interview that the organization has more than 100,000 members and 200 chapters across the country. “We want people to be talking proactively about what they would want to see in a presidential campaign,” he said. The organization is looking to see how voters would engage and what would motivate them, he added.

25.06.2026 - 17:33 [ Martin Sonneborn / X ]

„Es gibt keine Gesellschaft mehr. Was es gibt, ist eine transnationale Sicherheitselite, die damit beschäftigt ist, die Welt mit Ihren Steuergeldern unter sich (und ihresgleichen) aufzuteilen.

Die Kriegstreiber in diesem Land und anderen Ländern haben ein Bündnis geschlossen, um Geld aus den USA, der EU, aus jedem NATO-Staat heraus- und zu den eigenen (Finanz-)Eliten zurückzuschleusen, indem sie es im Blut der Menschen waschen, das in den Kriegen in Afghanistan, dem Irak, Somalia, dem Jemen, Pakistan vergossen wird.“

Jüngere werden vielleicht erschrecken, und vielleicht auch Vergessliche unter den Älteren, weil die Sätze, die Julian Assange 2011 auf der Antikriegsdemonstration in London gesagt hat, Sätze sind, die er gestern gesagt haben könnte. Sie beschreiben nämlich ein Muster: das Muster westlicher Wertekriege und ihrer drei wiederkehrenden Wesensmerkmale: Die Werte, mit denen sie legitimiert werden, gibt es nämlich nicht – jedenfalls nicht bei denen, die vorgeben, sie mit vorgehaltener Waffe zu vertreten. Und: Sie – ausnahmslos Angriffs- & Profitkriege – werden von der als „Verteidigungsbündnis“ vermarkteten NATO „antizipiert“, orchestriert & exekutiert und ziehen die weitere Vermögenskonzentration in den Händen Weniger nach sich, womit sie – ausnahmslos, aber nicht ausschließlich – der Profitmehrung professioneller Kriegsprofiteure dienen.

Immer dasselbe – in zeitlichen Schleifen, auratischen Wellen, historischen Episoden. Dasselbe eine Muster, wieder und wieder: dieselben knarzenden Argumentationsschemata & Narrationsabsolutismen. Dieselben Behauptungen, Tatsachenverdrehungen, Selbstvergewisserungen.

Dazu der immer selbe Raub an der Gesellschaft und den Menschen, die sie tragen. Dieselbe soziale Verarmung, dieselbe geistige Leere und dieselbe ethische Verelendung. Und immer dasselbe Elitenbereicherungs-, „Sicherheits“-, „Feindes“- & Tötungsmuster. Wieder und wieder und wieder.

Wir, die wir alt genug sind, uns (mit Assange) an die letzte Welle westlicher Wertekriege zu erinnern, können den erinnerungslosen Jüngeren heute nur eines sagen, nämlich: dass sie sich einmal erinnern werden. Wenn sie, nachdem (in 15 Jahren) die nächste Welle westlicher Wertekriege losgebrochen sein wird, ihrerseits auf erinnerungslose Junge treffen.

Assange hatte schon damals und hat noch heute recht. Wir müssen eigene Netzwerke und Bündnisse schließen, um unsere Werte gegen den eigennützigen Zynismus der Kriegstreiber zu behaupten. In diesem Land und anderen Ländern.

Heute vor 2 Jahren war Julian Assange nach 14jähriger politischer Verfolgung & Haft endlich wieder frei.

22.06.2026 - 21:54 [ Antiwar.com ]

Pentagon Tells Lawmakers It Needs Additional $80 Billion for Iran War and Other Costs

The White House is expected to formally request a supplemental spending bill in the coming days

25.05.2026 - 14:59 [ Vatican ]

MAGNIFICA HUMANITAS DES HEILIGEN VATERS LEO XIV. ÜBER DIE BEWAHRUNG DES MENSCHEN IM ZEITALTER DER KÜNSTLICHEN INTELLIGENZ

79. Der Begriff der „sozialen Gerechtigkeit“ hilft zu erkennen, dass Ungerechtigkeit nicht nur aus falschen Entscheidungen einzelner Menschen entsteht, sondern auch aus Strukturen, Mechanismen sowie wirtschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten, die fast automatisch Ungleichheit hervorbringen. In diesem Sinne hat der heilige Johannes Paul II. von Strukturen der Sünde gesprochen, [108] die dem Willen Gottes entgegenstehen und einen persönlichen und gesellschaftlichen Umkehrprozess erfordern. In dieser Hinsicht betrifft Gerechtigkeit nicht nur die gerechtere Verteilung von Gütern oder die Korrektur bestehender Ungerechtigkeiten, sondern nimmt auch eine wiedergutmachende Dimension an. Sie zielt darauf ab, zerbrochene Bindungen wiederherzustellen und diejenigen wieder einzubeziehen, die ausgeschlossen wurden, unter Berücksichtigung der Wunden, welche Ungerechtigkeiten hinterlassen haben: Kriege, Kolonialismus, rassistische oder geschlechtsspezifische Diskriminierung, Gewalt gegen ganze Völker, Ausbeutung. Dies kann bedeuten, denjenigen, die ignoriert wurden, Würde und Stimme zurückzugeben, Wege zur Heilung des kollektiven Gedächtnisses zu fördern, diskriminierenden Gesetzen und Praktiken entgegenzuwirken und konkret diejenigen zu unterstützen, die noch heute die Folgen von in der Vergangenheit erlittenem Unrecht tragen.

(…)

178. In unseren Tagen zeigt der Kolonialismus ein neues Gesicht. Er beherrscht nicht mehr nur Körper, sondern eignet sich Daten an und verwandelt das persönliche Leben in verwertbare Informationen. Ganze Gebiete, insbesondere jene mit geringerer geopolitischer Bedeutung und größerer struktureller Anfälligkeit, werden derzeit von einer neuen Logik der Ausbeutung durchzogen: Gesundheitsdaten, epidemiologische Profile, genetische Karten und demografische Daten. Dies sind die neuen „Seltenen Erden“ der Macht: lebenswichtige Informationen, die, sobald sie miteinander verknüpft sind, dazu genutzt werden können, Vorhersagemodelle zu trainieren, Investitionsstrategien zu lenken, Krisen vorauszusehen und vor allem auszuwählen, wer und was zählt. Wer über die Gesundheitsdaten ganzer Bevölkerungen verfügt – heute oft unter dem Deckmantel von Forschungsinnovation oder Entwicklungshilfe erhoben –, besitzt in Wirklichkeit einen strukturellen Hebel für die Zukunft: Er kann die Bedürfnisse und die Märkte gestalten. Und er kann vor anderen entscheiden, wem Medikamente, Investitionen und Schutzmaßnahmen zugeteilt werden. Hierin liegt eine der dringlichsten moralischen Herausforderungen unserer Zeit: gemeinsames Wissen in ein Gemeingut zu verwandeln, statt es als Beherrschungsinstrument zu nutzen. Das bedeutet, den Menschen nicht nur die Daten zurückzugeben, die sie beschreiben, sondern auch die Möglichkeit, zu entscheiden, wie diese genutzt werden, von wem und für wen. Andernfalls wird das digitale Zeitalter nicht postkolonial sein, sondern in einer anderen Form kolonial.

179. Die neuen Formen der Sklaverei leben von Wirtschaftsketten und digitalen Infrastrukturen. Daher ist es notwendig, in mehrere Richtungen zu arbeiten. Erstens müssen Lieferketten, die die Technologiebranche und die digitale Wirtschaft stützen, transparenter werden, damit kein Wettbewerbsvorteil auf unsichtbarer Ausbeutung aufbaut. Zweitens müssen Unternehmen und Investoren klare Kriterien für eine präventive ethische Überprüfung (due diligence) festlegen und dabei den Schutz der Arbeitnehmer, die Bekämpfung von Zwangsarbeit sowie die sozialen Auswirkungen datengesteuerter Geschäftsmodelle zu ihren Prioritäten zählen. Darüber hinaus müssen digitale Plattformen verantwortungsbewusst mit Behörden und der Zivilgesellschaft zusammenarbeiten, um zu verhindern, dass Programme für Kommunikation, Zahlung und Profiling zu Kanälen für die Anwerbung und Kontrolle von Opfern werden. Wenn diese Maßnahmen zusammenwirken, dann kann das digitale Umfeld von einem Raum der Ausbeutung in einen Raum des Schutzes, der Prävention und der Förderung der Würde verwandelt werden.

28.04.2026 - 03:45 [ Splash247.com ]

Panama Canal prices take flight on Iran butterfly effect

(April 24, 2026)

Vice president of finance Víctor Vial confirmed that while certain vessels have recently paid more than $1m to secure a crossing, such sums reflect temporary spikes in demand rather than structural pricing shifts. Before the outbreak of conflict in the Middle East, average auction prices ran between $135,000 and $140,000. That figure rose some 180% to around $385,000 between March and April as demand surged.

The canal makes three to five slots available each day through its auction mechanism, aimed at vessels that have not booked in advance.

24.04.2026 - 21:03 [ USA Today ]

Pentagon wants record $1.5 trillion, cost of Iran war not included

„This budget was formulated, honestly, before we went into conflict with Iran,“ Jules Hurst III, the Pentagon‘s acting chief financial officer, told reporters at a briefing April 21.

In addition, the Trump administration separately plans to ask Congress for more than $200 billion in supplemental funding for the Iran war, according to reports.

03.04.2026 - 10:28 [ Antiwar.com ]

Trump Set To Unveil His $1.5 Trillion Military Budget Request Amid Raging Iran War

President Trump is expected to unveil his request for a $1.5 trillion military budget for the 2027 fiscal year on Friday, Reuters has reported, marking a 50% increase from this year’s already massive budget.

The 2026 military budget marked the first to officially exceed $1 trillion, which was achieved by Congress passing a 2026 National Defense Authorization Act (NDAA) worth about $900 billion and combining it with $150 billion in supplemental military spending that was included in the so-called Big Beautiful Bill, a reconciliation bill that became law last year.

The White House is expected to go with a similar strategy to reach $1.5 trillion. It may request an NDAA worth about $1 trillion or less and seek a supplemental spending bill for $400 to $600 billion.

21.03.2026 - 20:24 [ Antiwar.com ]

Department of War Seeks $200 Billion More to Fund Iran War

Congress will have to pass a supplemental military spending bill to authorize the funding.

13.03.2026 - 17:07 [ NDTV.com ]

How Delcy Rodriguez Is Running Venezuela Under Trump‘s Watch

(January 13, 2026)

Who she is: Venezuela‘s interim president

Portfolio: Maduro‘s former vice president, she‘s running the country under the oversight of the United States.

Why she matters: A seasoned lawyer and longtime party official, she‘s known as the „tsarina“ for the economic power she accrued as vice president, oil minister and finance minister. She‘s technically under sanction for serving in the Maduro government, but she has won the trust of the US government (for now) and is seen by US oil company executives as most able to work with them to rebuild the country‘s degraded energy infrastructure.

19.01.2026 - 18:30 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

China: Das Kapitalisten-Bordell von „Volksrepublik“ soll absaufen

(July 8, 2015)

In der Hierarchie unter den „Systemrelevanten“ herrscht Unruhe. Statt den Demokratien Europas fällt nun ein Sack Aktienkurse in China die Treppe runter. Eine kurze Erläuterung.

Zur Zeit fallen an den Geldmärkten in China die Aktienkurse. Vom schlimmsten Crash der Geldhändler seit 2007 ist die Rede. Offensichtlich ist dabei den Wenigsten unter 7 Milliarden KundInnen bewusst, dass dies im Zusammenhang mit dem nun auch für chinesische „Investoren“ flöten gehenden Abbaugebiet namens „Eurozone“ zu sehen ist.

Die Geldhändler-Seite „Bloomberg“ erläuterte diesbezüglich immerhin, dass der chinesische Premier Li Keqiang bei seinem Besuch in Brüssel Ende Juni 2015 auf „einen starken Euro und ein vereinigtes Europa“ drängte. Warum er das tat, will den Menschen so recht keiner erklären, jedenfalls keiner der Populären.

Über die Rolle dieser „Volksrepublik“ bei der systemischen Zersetzung und Entstaatlichung der Demokratien im Einflussbereich der „Europäischen Union“ und des Finanzsystems „Euro“ schrieb ich im Juli 2011:

„Dieser nach Strategie zwei und drei der von Noam Chomsky „Zehn Stragien der Manipulation“ geführte Staatsstreich von Banken, „Europäischer Union“ und „Internationalem Währungfonds“ gegen die als beliebige Konkursmasse der Alten Weltordnung betrachteten Staaten des Alten Europas, findet übrigens in der neuen Tributzone Amerikas, in China, eine sowohl verschwiegene, wie äußerst effektive Unterstützung. China strebt, entsprechend der hier bereits umschriebenen Vier Zonen der Ökonomie, von der Rolle der Handelszone (niedrige Währung, niedrige Löhne, niedriger Lebensstandard) auf zur Tributzone Amerikas.“

19.01.2026 - 18:13 [ GlobalTimes.cn ]

WEF 2026 opens as Trump returns to Davos amid US Greenland policy, tariff threats

However, this year‘s Davos forum may be shaping up to be one of the most confrontational and divisive in its history. Inviting Trump reflects the expectation that he will be confronted with a broad international consensus – that economic globalization is an irreversible force. The US delegation, however, may come with a different agenda: to promote economic nationalism and argue that the existing globalization model no longer aligns with core US interests, Li Haidong, a professor at China Foreign Affairs University, told the Global Times.