Archiv: Five Eyes (spy alliance) / associated / subordinated states


28.07.2026 - 17:07 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

Haben „Europäische Union“ oder N.A.T.O. die Notstandsgesetze in Deutschland aktiviert?

(December 8, 2016)

Am 30. Mai 1968 beschloss der Bundestag mit den Stimmen der damaligen „großen Koalition“ das „Siebzehnte Gesetz zur Ergänzung des Grundgesetzes“. Diese Verfassungsänderungen, die u.a. die Gewaltenteilung für das Grundrecht der Bürger auf Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis aufhob und damit die Grundlage für den jahrzehntelangen Totalausfall der Demokratie und Willkür im geheimdienstlichen Komplex schufen, wurden seinerzeit „Notstandsgesetze“ genannt.

Die eigentlichen Notstandsgesetze aber entstanden erst nach 1968. Über die Jahrzehnte wurden eine bis heute öffentlich nicht bekannte Zahl von ausführenden Gesetzen, Verordnungen bzw „Bestimmungen“ oder „Rechtsvorschriften“ (z.B. Dienstvorschriften in Militär und Geheimdiensten) quasi als juristische „Schläfer“ geschaffen, um „nach Maßgabe“ des neuen Verfassungsartikels 80a im Falle des Falles in Kraft zu treten.

Aber welchen Falles? Und durch wen?

(…)

Ein „internationales Organ“ kann also „im Rahmen eines Bündnisvertrages mit Zustimmung der Bundesregierung“ „Rechtsvorschriften“ unter Bezug auf Grundgesetz Artikel 80a zur Anwendung bringen. Und das selbst unter Umgehung der Feststellung von Verteidigungsfall und Spannungsfall durch den Bundestag.

Wie Absatz 3 Satz 2 von Artikel 80a besagt, müssen diese „Maßnahmen“ von derart in Kraft getretenen Notstandsgesetzen bzw „Rechtsvorschriften“ wieder aufgehoben werden, „wenn der Bundestag es mit der Mehrheit seiner Mitglieder verlangt“.

Was aber, wenn der Bundestag gar nicht weiß, dass solche „Maßnahmen“ überhaupt existieren? Oder nichts vom entsprechenden Beschluss eines „internationalen Organs“ erfahren hat? Oder zumindest die überwältigende Mehrheit der Abgeordneten im Dunkeln gehalten wurde, z.B. von den eingeweihten Fraktionsführungen?

28.07.2026 - 16:41 [ Netzpolitik.org ]

Vorbereitung fĂĽr den Ausnahmezustand

„Der Zustimmungsfall wird dann relevant, wenn der Bundestag einzelne Regelungen in Kraft setzen will, die im Spannungsfall gelten würden, aber den Spannungsfall insgesamt noch nicht ausrufen will“, sagt Hegemann. Für diese einzelnen Regeln reicht dann wie bei regulären Gesetzen grundsätzlich eine einfache Mehrheit im Parlament.

Das geplante BND-Gesetz formuliert für alle drei Fälle Regeln. Vor allem aber ändert es den Mechanismus, wie der Zustimmungsfall für das BND-Gesetz ausgelöst werden kann. Das soll sich am Zustimmungsfall aus dem Grundgesetz „orientieren“, aber umgeht dabei das Plenum des Bundestags.

An die Stelle eines regulären parlamentarischen Verfahrens soll nämlich ein Vorschlag der Bundesregierung treten, dem das Parlamentarische Kontrollgremium zustimmen müsste. Dann könnten einzelne oder alle Regelungen des Gesetzes zum Spannungs- und Verteidigungsfall „freigeschaltet“ werden. Dass der Bundestag als Ganzes dabei außen vor bliebe, hat noch einen weiteren Effekt: „Eine Veröffentlichung ist nicht vorgesehen.

22.07.2026 - 15:08 [ Thomas Massie, U.S. Representative / X ]

Unfortunately the Rule passed just now and no debate or vote was allowed on section 219, integration of US military technology and supply chains with Israel’s. The NDAA will receive a recorded vote tomorrow with section 219 in it. I’ll vote no.

7:11 PM · Jul 21, 2026

22.07.2026 - 14:50 [ Rep. Alexandria Ocasio-Cortez / X ]

Tomorrow, the House will vote on the NDAA, which includes a provision to merge parts of our military with the IDF. This amendment is an existential threat to American sovereignty and democracy. Every member of Congress must vote NO.

12:49 AM · Jul 22, 2026

22.07.2026 - 14:38 [ Antiwar.com ]

House Rule Advances 2027 NDAA With Section to Integrate US and Israeli Militaries

The House on Tuesday approved a procedural vote to advance the $1.15 trillion 2027 National Defense Authorization Act, which includes a section to further integrate the US and Israeli militaries, a plan that Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu has said was his idea.

The rule to allow floor debate and a vote on the NDAA and several pieces of legislation passed in a 214-211 vote, and a final vote on the House’s version of the NDAA is expected to take place on Wednesday. The procedural step came after the House Rules Committee denied a vote on an amendment introduced by Rep. Thomas Massie (R-KY) to strip Section 219, the Israeli integration plan, from the bill.

16.07.2026 - 13:32 [ Netzpolitik.org ]

Einer Demokratie unwĂĽrdig

Die Bundesregierung will BKA und Bundespolizei zudem bald weitere, extrem invasive MaĂźnahmen der automatisierten Ăśberwachung erlauben: Eine Internetsuchmaschine fĂĽr Stimmen und Gesichter und eine Megadatenbank mit KI-gestĂĽtzter Analyse, wie sie auch Palantir im Angebot hat. Entsprechende Befugnisse fĂĽr BND und Verfassungsschutz finden sich ebenfalls im Entwurf des Geheimdienstgesetzes.

Zusammengedacht ergibt das ein System, das vollautomatisiert kontrolliert, was Menschen in der Ă–ffentlichkeit tun, sie bei unerwĂĽnschtem Verhalten identifiziert und dann gleich auch noch recherchiert, wo sie sich bewegen und mit wem sie bekannt sind.

15.07.2026 - 12:41 [ Antiwar.com ]

Senate Democrats Block Advancement of $1.1 Trillion NDAA Over Iran War

Senate Democrats on Tuesday blocked the advancement of the 2027 National Defense Authorization Act, citing President Trump’s war with Iran, which continues to rage following the collapse of the US-Iran Memorandum of Understanding.

The NDAA would provide the Pentagon with over $1.1 trillion in funding as part of the White House’s plan for a $1.5 trillion military budget for 2027, a nearly 50% increase from this year. The bill also includes an amendment, Section 1217, to further merge the US and Israeli militaries under a plan being pushed by Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu.

A procedural vote of 50-46 fell well short of the 60 votes that it needed to advance the NDAA. Every Democrat, except two who weren’t present for the vote — Senators Jon Fetterman (PA) and Alex Padilla (CA) — voted against advancing the sprawling military spending bill.

15.07.2026 - 12:29 [ Common Dreams ]

How Section 219, the US-Israel Military Merger, Would Thwart American Democracy

(July 13, 2026)

The House provision, which has a Senate version known as Section 1217, would also forbid the president of the United States from limiting intelligence collaboration with Israel over its human rights abuses. If the President ever wants to limit such collaboration, he or she must tell Congress and can only cite American national security as a basis.

In other words, these bills would connect the US and Israeli militaries in unprecedented ways and make it exceedingly difficult for any future president to unwind this partnership with a foreign government.

15.07.2026 - 12:14 [ Human RIghts Watch ]

Congressional Proposal Could Deepen US Complicity

(June 16, 2026)

Buried in the US$1.15 trillion National Defense Authorization Act is a provision that would deepen US military cooperation with Israel while walling that cooperation off from further congressional oversight.

Section 219 (formerly section 224) creates the role of an “executive agent” focused on folding Israeli technology into US weapons programs, and vice versa, including in missile and air defense technologies as well as artificial intelligence, quantum computing, cyberwarfare, and autonomous systems. Once implemented, the provision would speed efforts to embed Israeli technologies into US weapons systems in ways almost never codified into law, even for allies. As the protracted experience with unwinding Turkish participation in the F-35 program shows, practically, integration binds the United States to rely on producers in ways that become next to impossible to walk back later, even if lawmakers want to.

(…)

Section 219 also calls for “data fusion.” In defense doctrine, data fusion means combining feeds from many sensors and intelligence sources into a single targeting picture. The United States would be absorbing Israeli data, which may have been collected under problematic mass surveillance programs. Moreover, section 219 would be reinforced by section 622 of the intelligence appropriations bill, which mandates intelligence sharing and would further promote combining US intelligence streams with Israeli ones that could then be used by the Israeli military for targeting.

18.06.2026 - 20:45 [ ZDF ]

Operation Rubikon

(August 27, 2020)

Jahrzehntelang belauschten BND und CIA die verschlĂĽsselte Kommunikation von ĂĽber 100 Staaten. Die Operation „Rubikon“ wurde bis heute geheim gehalten. Sie gilt als größter Erfolg des BND.

Opfer des Lauschangriffs waren arabische und südamerikanische Länder, aber auch NATO-Partner. Sie vertrauten der Krypto-Technik eines schweizerischen Herstellers – und wurden betrogen. Welche politischen Folgen hatte das jahrelange Mitlesen geheimer Nachrichten?

Politische Handlungen durch Rubikon

Die „Rubikon“-Papiere belegen erstmals, dass BND und CIA zum Beispiel frĂĽhzeitig ĂĽber den Sturz des chilenischen Präsidenten Allende 1973 und die schweren Menschenrechtsverletzungen durch die argentinische Militärjunta informiert waren. Politische Folgen, etwa in Form von Protesten der Bundesregierung, hatte das nicht.

Auch im Falklandkrieg kamen die fĂĽr den Sieg der Briten notwendigen Informationen aus der Operation „Rubikon“: Der BND konnte den militärischen Funkverkehr der Argentinier entschlĂĽsseln. Das britische Militär war so ĂĽber die Bewegungen der argentinischen Streitkräfte informiert. Einer der klar belegbaren Fälle, in denen „Rubikon“ konkrete – und blutige – Konsequenzen hatte.

Kühn und skandalträchtig

Einer der größten Abnehmer für die manipulierten schweizerischen Verschlüsselungsgeräte war der Iran. Jahrzehntelang waren Deutsche und Amerikaner deshalb bestens über die geheimen Regierungskommunikationen des Ajatollah-Regimes informiert und nutzten diese Kenntnisse zum Beispiel in der Geiselaffäre, um die US-Botschaftsangehörigen freizubekommen.

Geheimdienstexperte Prof. Richard Aldrich wertete die dem ZDF exklusiv vorliegenden geheimen Akten aus. Sein Fazit: „Die Operation Rubikon war eine der kĂĽhnsten und auch skandalträchtigsten Operationen, denn ĂĽber hundert Staaten zahlten Milliarden Dollar dafĂĽr, dass ihnen ihre Staatsgeheimnisse gestohlen wurden.“

Der Dokumentation liegen langjährige Recherchen von ZDFinfo, „Frontal 21“, der „Washington Post“ und der „Rundschau“ des Schweizer Fernsehens SRG zugrunde.

18.06.2026 - 20:37 [ SRF Dokus & Reportage / Youtube ]

Cryptoleaks – Wie CIA und BND mit Schweizer Hilfe weltweit spionierten | Doku | SRF Dok

(Februar 13, 2020)

Die CIA und der BND spionierten mit manipulierten Chiffriergeräten der Schweizer Firma Crypto AG jahrzehntelang mehr als 100 Staaten aus, darunter auch befreundete Länder. Dies belegen Recherchen von SRF Rundschau, ZDF und Washington Post.

m Zentrum steht ein Aktenordner mit explosivem Inhalt: 280 Seiten, bisher unbekannte Papiere der Geheimdienste CIA und BND. Sie belegen eine weltweite Geheimdienstoperation. Die geleakten Papiere werfen ein höchst fragwürdiges Licht auf die Schweiz und auf das Zuger Unternehmen Crypto AG, eine Firma für Verschlüsselungstechnik.

Über manipulierte Chiffriermaschinen der ehemaligen Verschlüsselungsfirma horchten die Geheimdienste CIA und BND jahrzehntelang über hundert Staaten ab. Im Nahen Osten, in Asien, in Südamerika und auch in Europa wurde die geheime Kommunikation befreundeter und feindlicher Staaten abgefangen und ausgewertet. Alle abgehörten Länder hatten ihre Crypto-Chiffriermaschinen im guten Glauben in der neutralen Schweiz gekauft.

Welche Folgen hatte die Überwachungsoperation auf die internationale Politik der Nachkriegszeit? Wie gingen die Geheimdienstleute der CIA und des BND vor? Wie wurden die Schweizer Chiffriergeräte manipuliert? Was wussten die Schweizer Behörden? Und was bedeutet dieser Skandal für die Schweizer Neutralität?

18.06.2026 - 20:25 [ Tagesschau.de ]

BND-Gesetz – Dobrindt bremst offenbar Reform

Mandy Sarti, NDR, tagesschau, 11.06.2026 • 16:08 Uhr

18.06.2026 - 20:21 [ Netzpolitik.org ]

Massenüberwachung und Hacking: Der BND soll neue mächtige Instrumente bekommen

(January 12, 2026)

Sowohl Verkehrsdaten als auch Inhalte von massenhaft abgegriffener Kommunikation soll der Geheimdienst bis zu einem halben Jahr speichern und durchforsten dĂĽrfen. Am deutschen Internetknoten DE-CIX in Frankfurt/Main dĂĽrfte der BND neben dem eingehenden nun auch den ausgehenden Datenverkehr ĂĽberwachen.

Das geplante neue Gesetz soll aber auch ganz andere Türen öffnen, die den Geheimen aktives Hacken und Sabotage erlauben würden. Der Geheimdienst dürfte dann in Netzwerke eindringen und sich an aktiven Hacking-Angriffen beteiligen, wenn nach BND-Anfrage nicht freiwillig kooperiert wird. Um Staatstrojaner auf informationstechnischen Systemen aufzubringen, sollen BND-Leute laut FAZ auch heimlich in Wohnungen einbrechen dürfen.

09.06.2026 - 19:43 [ Heise.de ]

Europäisches Geheimdienstzentrum soll nicht im EU-Kontext operieren

(March 21, 2016)

Die EU-Kommission ist ebenfalls in der CTG vertreten.

(…)

Die CTG wiederum hat der informelle „Berner Club“ ins Leben gerufen, den 1971 Deutschland, Frankreich, Italien, GroĂźbritannien, Belgien, die Niederlande, Luxemburg, Dänemark und die Schweiz gegrĂĽndet haben sollen. Obwohl dieses Geheimdienstforum einen Wikipedia-Eintrag hat, will sich die Bundesregierung dazu ĂĽberhaupt nicht äuĂźern.

Der entsprechende Frageteil könne „aus GrĂĽnden des Staatswohls nicht ­ auch nicht in eingestufter Form -“ beantwortet werden, schreibt das Innenressort.

09.06.2026 - 18:20 [ Netzpolitik.org ]

Europäische Inlandsgeheimdienste sind weltweit vernetzt

(05.03.2020)

Das Bundesamt für Verfassungsschutz arbeitet im „Berner Club“ mit den Auslandsgeheimdiensten Mossad und CIA zusammen. Mit weiteren Behörden tauscht der deutsche Inlandsgeheimdienst Informationen zu „nicht-islamistischem Terrorismus“ sowie „Rechts- und Linksextremismus“. Wegen des „Staatswohls“ hielt die Bundesregierung diese Details bislang geheim.

05.06.2026 - 02:51 [ GreyDynamics.com ]

Operation Rubicon: How the CIA and BND Spied on the World

(August 2, 2025)

Operation Rubicon was a joint covert operation carried out by the United States Central Intelligence Agency (CIA) and the West German Federal Intelligence Service (BND) during the Cold War. The operation involved the acquisition and operation of a Swiss company called Crypto AG, which was a leading manufacturer of encryption machines used by governments, militaries, and intelligence agencies around the world.

Under Operation Rubicon, the CIA and BND secretly purchased Crypto AG and then modified the encryption machines to allow the intelligence agencies to eavesdrop on the communications of foreign governments and intelligence services that used the machines. The operation reportedly began in the 1950s and continued until the early 2000s.

The operation was considered one of the most successful and longest-running espionage operations of the Cold War, allowing the CIA and BND to intercept and decipher sensitive communications from numerous countries, including Iran, Argentina, and Libya. However, the operation was eventually exposed in 2020 through investigative reporting by several news organizations, leading to widespread criticism of the intelligence agencies involved and calls for greater transparency and accountability in intelligence operations.

04.05.2026 - 11:09 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

Als das Bundesverfassungsgericht Deutschland zur elektronischen Kolonie erklärte

(June 15, 2017)

Mit seinen Beschlüssen 2 BvE 5/15 (verkündet am 14.10.2016, aber schon vom 20.09.2016) und 2 BvE 2/15 (verkündet am 15.11.2016, aber schon vom 13.10.2016) gab das Bundesverfassungsgericht das unauffällige Startsignal für den Beschluss des neuen B.N.D.-Gesetzes am 21.10.2016 im Bundestag.

Die Absegnung des B.N.D.-Gesetzes durch ihre Über-Dreiviertel-Mehrheit im Parlament, gegen die es laut Karlsruhe nun keine Opposition mehr im Sinne von Artikel 44 des Grundgesetzes gab, hatte die Regierung bis zu den Freifahrtscheinen der Verfassungsrichter taktisch verzögert.

Am 12. Dezember 1970 hatte das „Abhörteil“ (BVerfGE 30, 1) vom Verfassungsgericht Westdeutschlands die Aufhebung der Gewaltenteilung beim Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis durch die Verfassungsänderungen der „Notstandsgesetze“ als verfassungsgemäß beurteilt. Das damalige Urteil war gegen schwerste Bedenken und vorausschauende Warnungen der Verfassungsrichter Geller, Dr. v.Schlabrendorff und Dr. Rupp mit 5 zu 3 Stimmen entschieden worden.

Im Jahre 2016 nun übertrugen Andreas Voßkuhle, Peter M. Huber, Monika Hermanns, Sibylle Kessal-Wulf, Peter Müller, Doris König und Ulrich Maidowski die Machtfülle der in 1968 unter Besatzungsrecht geschaffenen „Notstandsgesetze“ der damaligen „großen Koalition“ auf deren heutige Nachfolger.

Und in Deutschland, wie es heute ist, eskalierten die Verfassungsrichter selbst die damalige antidemokratische und antiparlamentarische Auslegung des Grundgesetzes ein weiteres Mal…

17.02.2026 - 14:00 [ Office of the High Commissioner for Human Rights (OHCHR) ]

A/80/4922 Report of the Special Rapporteur on the situation of human rights in the Palestinian territories occupied since 1967, Francesca Albanese – Gaza Genocide: a collective crime

(October 20, 2025)

Summary

The ongoing genocide in Gaza is a collective crime, sustained by the complicity of influential Third States that have enabled longstanding systemic violations of international law by Israel. Framed by colonial narratives that dehumanize the Palestinians, this live-streamed atrocity has been facilitated through Third States’ direct support, material aid, diplomatic protection and, in some cases, active participation. It has exposed an unprecedented chasm between peoples and their governments, betraying the trust on which global peace and security rest. The world now stands on a knife-edge between the collapse of the international rule of law and hope for renewal. Renewal is only possible if complicity is confronted, responsibilities are met and justice is upheld.

(…)

25. Certain non-Western States have turned to international courts to seek accountability and pressurize Israel to cease its actions. While only 13 States have supported South Africa before the ICJ, most Western States have persistently denied genocide. None have joined Nicaragua against Germany at the ICJ, or invoked domestic laws against complicit corporations or individuals. Only seven referred the situation to the ICC, many sought to undermine its arrest warrants, and at least 37 States were non-committal or critical, signalling intent to evade arrest obligations.

(…)

. Military Ties: providing the means of destruction

32. While UN resolutions have called for arms embargoes on Israel since 1976, many States have continued supplying it with military support and arms transfers. Israel is disproportionately dependent on weapons imports, with the proportion of their total trade more than double the OECD average, and over four times greater than that of the United States. This international supply has continued, even as the evidence of genocide has mounted, with the United States, Germany and Italy among the largest suppliers. Only a few Western States, notably Spain and Slovenia, have cancelled contracts and imposed embargoes.

03.02.2026 - 22:21 [ SRF Dokus & Reportage / Youtube ]

Cryptoleaks – Wie CIA und BND mit Schweizer Hilfe weltweit spionierten | Doku | SRF Dok

(Februar 13, 2020)

Die CIA und der BND spionierten mit manipulierten Chiffriergeräten der Schweizer Firma Crypto AG jahrzehntelang mehr als 100 Staaten aus, darunter auch befreundete Länder. Dies belegen Recherchen von SRF Rundschau, ZDF und Washington Post.

m Zentrum steht ein Aktenordner mit explosivem Inhalt: 280 Seiten, bisher unbekannte Papiere der Geheimdienste CIA und BND. Sie belegen eine weltweite Geheimdienstoperation. Die geleakten Papiere werfen ein höchst fragwürdiges Licht auf die Schweiz und auf das Zuger Unternehmen Crypto AG, eine Firma für Verschlüsselungstechnik.

Über manipulierte Chiffriermaschinen der ehemaligen Verschlüsselungsfirma horchten die Geheimdienste CIA und BND jahrzehntelang über hundert Staaten ab. Im Nahen Osten, in Asien, in Südamerika und auch in Europa wurde die geheime Kommunikation befreundeter und feindlicher Staaten abgefangen und ausgewertet. Alle abgehörten Länder hatten ihre Crypto-Chiffriermaschinen im guten Glauben in der neutralen Schweiz gekauft.

Welche Folgen hatte die Überwachungsoperation auf die internationale Politik der Nachkriegszeit? Wie gingen die Geheimdienstleute der CIA und des BND vor? Wie wurden die Schweizer Chiffriergeräte manipuliert? Was wussten die Schweizer Behörden? Und was bedeutet dieser Skandal für die Schweizer Neutralität?

03.02.2026 - 22:05 [ ZDF ]

Operation Rubikon

(August 27, 2020)

Jahrzehntelang belauschten BND und CIA die verschlĂĽsselte Kommunikation von ĂĽber 100 Staaten. Die Operation „Rubikon“ wurde bis heute geheim gehalten. Sie gilt als größter Erfolg des BND.

Opfer des Lauschangriffs waren arabische und südamerikanische Länder, aber auch NATO-Partner. Sie vertrauten der Krypto-Technik eines schweizerischen Herstellers – und wurden betrogen. Welche politischen Folgen hatte das jahrelange Mitlesen geheimer Nachrichten?

Politische Handlungen durch Rubikon

Die „Rubikon“-Papiere belegen erstmals, dass BND und CIA zum Beispiel frĂĽhzeitig ĂĽber den Sturz des chilenischen Präsidenten Allende 1973 und die schweren Menschenrechtsverletzungen durch die argentinische Militärjunta informiert waren. Politische Folgen, etwa in Form von Protesten der Bundesregierung, hatte das nicht.

Auch im Falklandkrieg kamen die fĂĽr den Sieg der Briten notwendigen Informationen aus der Operation „Rubikon“: Der BND konnte den militärischen Funkverkehr der Argentinier entschlĂĽsseln. Das britische Militär war so ĂĽber die Bewegungen der argentinischen Streitkräfte informiert. Einer der klar belegbaren Fälle, in denen „Rubikon“ konkrete – und blutige – Konsequenzen hatte.

Kühn und skandalträchtig

Einer der größten Abnehmer für die manipulierten schweizerischen Verschlüsselungsgeräte war der Iran. Jahrzehntelang waren Deutsche und Amerikaner deshalb bestens über die geheimen Regierungskommunikationen des Ajatollah-Regimes informiert und nutzten diese Kenntnisse zum Beispiel in der Geiselaffäre, um die US-Botschaftsangehörigen freizubekommen.

Geheimdienstexperte Prof. Richard Aldrich wertete die dem ZDF exklusiv vorliegenden geheimen Akten aus. Sein Fazit: „Die Operation Rubikon war eine der kĂĽhnsten und auch skandalträchtigsten Operationen, denn ĂĽber hundert Staaten zahlten Milliarden Dollar dafĂĽr, dass ihnen ihre Staatsgeheimnisse gestohlen wurden.“

Der Dokumentation liegen langjährige Recherchen von ZDFinfo, „Frontal 21“, der „Washington Post“ und der „Rundschau“ des Schweizer Fernsehens SRG zugrunde.

03.02.2026 - 21:54 [ frontal / Youtube ]

Crypto AG: How the BND & CIA eavesdropped on the world | #cryptoleaks | frontal classic

Aug 23, 2023

For decades, the German Federal Intelligence Service (BND) and the American Central Intelligence Agency (CIA) eavesdropped on the encrypted communications of over 100 countries. The two intelligence agencies sold them manipulated technology through the Swiss company Crypto AG.

The diplomatic and military communications of many important countries could be intercepted on a massive scale – including those of NATO partners. Through these wiretapping operations, the BND and CIA learned of human rights violations, torture, and murder. They listened and remained silent.

Frontal, Swiss television, and the Washington Post gained access to leaked documents. In 2020, we published: Operation Rubicon.

19.01.2026 - 20:41 [ ZDF ]

Operation Rubikon

(August 27, 2020)

Jahrzehntelang belauschten BND und CIA die verschlĂĽsselte Kommunikation von ĂĽber 100 Staaten. Die Operation „Rubikon“ wurde bis heute geheim gehalten. Sie gilt als größter Erfolg des BND.

Opfer des Lauschangriffs waren arabische und südamerikanische Länder, aber auch NATO-Partner. Sie vertrauten der Krypto-Technik eines schweizerischen Herstellers – und wurden betrogen. Welche politischen Folgen hatte das jahrelange Mitlesen geheimer Nachrichten?

Politische Handlungen durch Rubikon

Die „Rubikon“-Papiere belegen erstmals, dass BND und CIA zum Beispiel frĂĽhzeitig ĂĽber den Sturz des chilenischen Präsidenten Allende 1973 und die schweren Menschenrechtsverletzungen durch die argentinische Militärjunta informiert waren. Politische Folgen, etwa in Form von Protesten der Bundesregierung, hatte das nicht.

Auch im Falklandkrieg kamen die fĂĽr den Sieg der Briten notwendigen Informationen aus der Operation „Rubikon“: Der BND konnte den militärischen Funkverkehr der Argentinier entschlĂĽsseln. Das britische Militär war so ĂĽber die Bewegungen der argentinischen Streitkräfte informiert. Einer der klar belegbaren Fälle, in denen „Rubikon“ konkrete – und blutige – Konsequenzen hatte.

Kühn und skandalträchtig

Einer der größten Abnehmer für die manipulierten schweizerischen Verschlüsselungsgeräte war der Iran. Jahrzehntelang waren Deutsche und Amerikaner deshalb bestens über die geheimen Regierungskommunikationen des Ajatollah-Regimes informiert und nutzten diese Kenntnisse zum Beispiel in der Geiselaffäre, um die US-Botschaftsangehörigen freizubekommen.

Geheimdienstexperte Prof. Richard Aldrich wertete die dem ZDF exklusiv vorliegenden geheimen Akten aus. Sein Fazit: „Die Operation Rubikon war eine der kĂĽhnsten und auch skandalträchtigsten Operationen, denn ĂĽber hundert Staaten zahlten Milliarden Dollar dafĂĽr, dass ihnen ihre Staatsgeheimnisse gestohlen wurden.“

Der Dokumentation liegen langjährige Recherchen von ZDFinfo, „Frontal 21“, der „Washington Post“ und der „Rundschau“ des Schweizer Fernsehens SRG zugrunde.

19.01.2026 - 20:36 [ SRF Dokus & Reportage / Youtube ]

Cryptoleaks – Wie CIA und BND mit Schweizer Hilfe weltweit spionierten | Doku | SRF Dok

(Februar 13, 2020)

Die CIA und der BND spionierten mit manipulierten Chiffriergeräten der Schweizer Firma Crypto AG jahrzehntelang mehr als 100 Staaten aus, darunter auch befreundete Länder. Dies belegen Recherchen von SRF Rundschau, ZDF und Washington Post.

m Zentrum steht ein Aktenordner mit explosivem Inhalt: 280 Seiten, bisher unbekannte Papiere der Geheimdienste CIA und BND. Sie belegen eine weltweite Geheimdienstoperation. Die geleakten Papiere werfen ein höchst fragwürdiges Licht auf die Schweiz und auf das Zuger Unternehmen Crypto AG, eine Firma für Verschlüsselungstechnik.

Über manipulierte Chiffriermaschinen der ehemaligen Verschlüsselungsfirma horchten die Geheimdienste CIA und BND jahrzehntelang über hundert Staaten ab. Im Nahen Osten, in Asien, in Südamerika und auch in Europa wurde die geheime Kommunikation befreundeter und feindlicher Staaten abgefangen und ausgewertet. Alle abgehörten Länder hatten ihre Crypto-Chiffriermaschinen im guten Glauben in der neutralen Schweiz gekauft.

Welche Folgen hatte die Überwachungsoperation auf die internationale Politik der Nachkriegszeit? Wie gingen die Geheimdienstleute der CIA und des BND vor? Wie wurden die Schweizer Chiffriergeräte manipuliert? Was wussten die Schweizer Behörden? Und was bedeutet dieser Skandal für die Schweizer Neutralität?

19.01.2026 - 20:02 [ frontal / Youtube ]

Crypto AG: How the BND & CIA eavesdropped on the world | #cryptoleaks | frontal classic

Aug 23, 2023

For decades, the German Federal Intelligence Service (BND) and the American Central Intelligence Agency (CIA) eavesdropped on the encrypted communications of over 100 countries. The two intelligence agencies sold them manipulated technology through the Swiss company Crypto AG.

The diplomatic and military communications of many important countries could be intercepted on a massive scale – including those of NATO partners. Through these wiretapping operations, the BND and CIA learned of human rights violations, torture, and murder. They listened and remained silent.

Frontal, Swiss television, and the Washington Post gained access to leaked documents. In 2020, we published: Operation Rubicon.

17.01.2026 - 07:11 [ theGuardian.com ]

Europe must now tell Trump that enough is enough – and cut all ties with the US

So what can Europe do, as this mad historic fantasy comes closer to reality? How do you maintain a space of democracy and the rule of law in a world that is rapidly reverting to imperialism, oligarchy and the rule of power alone? Only by building a protective moat of federalism around it.

If the US actually attacks Denmark by invading Greenland, and declares war on the EU, a treaty-bound defensive alliance, the hand of history will be forced. Europe would need to both expand and restructure to become a defence and intelligence union that absorbs Nato’s non-EU members.

(…)

And if the US doesn’t attack Denmark, Europe’s best chance of surviving as a free and open continent in an imperial world is still to force the rupture with the US, force the consequences, and force the federalism anyway.

12.01.2026 - 18:02 [ Spiegel.de ]

Spying on the Left: Berlin Officials Knew All About British Agent‘s Activities

(January 27, 2011)

Mark Kennedy spent years embedded in the European left-wing scene and infiltrated German activist groups as well — at the behest of German officials, SPIEGEL ONLINE has learned. He is also suspected of having participated in illegal activities in Germany.

12.01.2026 - 17:57 [ theGuardian.com ]

British police spy unlawfully operated in Germany, court finds

(October 11, 2022)

Kennedy, a member of a covert British police unit, spent seven years spying on environmental and leftwing activists until he was unmasked in 2010.

During his deployment he travelled outside Britain and spied on activists in at least 14 countries. After his unmasking, German police were forced to admit that Kennedy had worked for three German states during at least five visits to the country between 2004 and 2009.

12.01.2026 - 17:49 [ Jacobin ]

The Infiltrator and the Movement

(April 23, 2014)

Modern political policing began in Britain in the 1880s, with the establishment of the Metropolitan Police’s Special Branch, the cocoon from which sprung the undercover policing operations decades later. The Branch originally aimed to combat Irish Fenians — armed fighters seeking independence from Britain — but soon expanded to keep tabs on foreign anarchists, suffragettes, and anticolonial Indians.

At the end of the 1800s, an undercover Branch officer infiltrated the Legitimation League — which campaigned to de-stigmatize bastard children — and orchestrated the League’s collapse. This operation set the tone for what was to come: intense, deeply personal infiltration of any political group that challenged the status quo.

(…)

From British Fascisti to the English Defence League, the UK’s security services have routinely refused to consider far-right groups subversive. Indeed, there is evidence, both here, in Europe, and across the Atlantic, of longstanding collaboration between elements of the security services and the far right.

10.01.2026 - 15:31 [ Nordisch.info ]

Experte warnt: „USA könnten Grönland an einem Nachmittag übernehmen“

Besonders beunruhigend sei aus Sicht Grönlands und Dänemarks die Bereitschaft der Trump-Regierung, offen zu handeln, ohne sich erkennbar auf internationales Recht zu berufen. Die Aktion in Venezuela habe zudem die außergewöhnlichen Fähigkeiten der USA demonstriert, einschließlich erheblicher Geheimdienst- und Militärmacht.

Das Verhältnis zwischen den USA und Dänemark gleiche derzeit einer Katze, die mit einer Maus spiele, so Bertelsen. Die Machtverhältnisse seien extrem unausgeglichen. Die Vereinigten Staaten könnten Dänemark und Europa nach Belieben bedrohen und demütigen.

20.12.2025 - 07:44 [ Ken Klippenstein ]

“National Security” Blocks Epstein Files Release

(November 18, 2025)

The truth is that the rich and powerful (including the FBI) are ultimately going to be protected from those who are clamoring for change. They aren’t hiding behind national security. They are national security.

(…)

Though the 50-year-old Freedom of Information Act states that the federal government can’t withhold data from the public merely because it is embarrassing, in a 2021 lawsuit still pending where attorney Dan Novack sued for Epstein records, the FBI rattled off a long list of information it says it has but cannot disclose. That includes:

“Names, Identifying Data and/or Information Provided by Individuals Under an Implied Assurance of Confidentiality”

“Names, Identifying Data and/or Information Provided by Individuals Under an Express Assurance of Confidentiality”

“Names and/or Identifying Information of Third Parties who Provided Information”

“Names and/or Identifying Information of Third Parties of Investigative Interest”

“Names and/or Identifying Information of FBI Special Agents”

“Foreign Government Agency Information Under Implied Confidentiality”

“Dates/Types of Investigations”

“Collection/Analysis of Information”

“Names and/or Identifying Information of Non-FBI Federal Government Personnel

“Name and/or Identifying Information of Local Government Personnel”

“Information Regarding Targets, Dates, and Scope of Surveillance”