Archiv: Five Eyes (spy alliance) / associated / subordinated states


04.05.2026 - 11:09 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

Als das Bundesverfassungsgericht Deutschland zur elektronischen Kolonie erklärte

(June 15, 2017)

Mit seinen Beschlüssen 2 BvE 5/15 (verkündet am 14.10.2016, aber schon vom 20.09.2016) und 2 BvE 2/15 (verkündet am 15.11.2016, aber schon vom 13.10.2016) gab das Bundesverfassungsgericht das unauffällige Startsignal für den Beschluss des neuen B.N.D.-Gesetzes am 21.10.2016 im Bundestag.

Die Absegnung des B.N.D.-Gesetzes durch ihre Über-Dreiviertel-Mehrheit im Parlament, gegen die es laut Karlsruhe nun keine Opposition mehr im Sinne von Artikel 44 des Grundgesetzes gab, hatte die Regierung bis zu den Freifahrtscheinen der Verfassungsrichter taktisch verzögert.

Am 12. Dezember 1970 hatte das „Abhörteil“ (BVerfGE 30, 1) vom Verfassungsgericht Westdeutschlands die Aufhebung der Gewaltenteilung beim Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis durch die Verfassungsänderungen der „Notstandsgesetze“ als verfassungsgemäß beurteilt. Das damalige Urteil war gegen schwerste Bedenken und vorausschauende Warnungen der Verfassungsrichter Geller, Dr. v.Schlabrendorff und Dr. Rupp mit 5 zu 3 Stimmen entschieden worden.

Im Jahre 2016 nun übertrugen Andreas Voßkuhle, Peter M. Huber, Monika Hermanns, Sibylle Kessal-Wulf, Peter Müller, Doris König und Ulrich Maidowski die Machtfülle der in 1968 unter Besatzungsrecht geschaffenen „Notstandsgesetze“ der damaligen „großen Koalition“ auf deren heutige Nachfolger.

Und in Deutschland, wie es heute ist, eskalierten die Verfassungsrichter selbst die damalige antidemokratische und antiparlamentarische Auslegung des Grundgesetzes ein weiteres Mal…

17.02.2026 - 14:00 [ Office of the High Commissioner for Human Rights (OHCHR) ]

A/80/4922 Report of the Special Rapporteur on the situation of human rights in the Palestinian territories occupied since 1967, Francesca Albanese – Gaza Genocide: a collective crime

(October 20, 2025)

Summary

The ongoing genocide in Gaza is a collective crime, sustained by the complicity of influential Third States that have enabled longstanding systemic violations of international law by Israel. Framed by colonial narratives that dehumanize the Palestinians, this live-streamed atrocity has been facilitated through Third States’ direct support, material aid, diplomatic protection and, in some cases, active participation. It has exposed an unprecedented chasm between peoples and their governments, betraying the trust on which global peace and security rest. The world now stands on a knife-edge between the collapse of the international rule of law and hope for renewal. Renewal is only possible if complicity is confronted, responsibilities are met and justice is upheld.

(…)

25. Certain non-Western States have turned to international courts to seek accountability and pressurize Israel to cease its actions. While only 13 States have supported South Africa before the ICJ, most Western States have persistently denied genocide. None have joined Nicaragua against Germany at the ICJ, or invoked domestic laws against complicit corporations or individuals. Only seven referred the situation to the ICC, many sought to undermine its arrest warrants, and at least 37 States were non-committal or critical, signalling intent to evade arrest obligations.

(…)

. Military Ties: providing the means of destruction

32. While UN resolutions have called for arms embargoes on Israel since 1976, many States have continued supplying it with military support and arms transfers. Israel is disproportionately dependent on weapons imports, with the proportion of their total trade more than double the OECD average, and over four times greater than that of the United States. This international supply has continued, even as the evidence of genocide has mounted, with the United States, Germany and Italy among the largest suppliers. Only a few Western States, notably Spain and Slovenia, have cancelled contracts and imposed embargoes.

03.02.2026 - 22:21 [ SRF Dokus & Reportage / Youtube ]

Cryptoleaks – Wie CIA und BND mit Schweizer Hilfe weltweit spionierten | Doku | SRF Dok

(Februar 13, 2020)

Die CIA und der BND spionierten mit manipulierten Chiffriergeräten der Schweizer Firma Crypto AG jahrzehntelang mehr als 100 Staaten aus, darunter auch befreundete Länder. Dies belegen Recherchen von SRF Rundschau, ZDF und Washington Post.

m Zentrum steht ein Aktenordner mit explosivem Inhalt: 280 Seiten, bisher unbekannte Papiere der Geheimdienste CIA und BND. Sie belegen eine weltweite Geheimdienstoperation. Die geleakten Papiere werfen ein höchst fragwürdiges Licht auf die Schweiz und auf das Zuger Unternehmen Crypto AG, eine Firma für Verschlüsselungstechnik.

Über manipulierte Chiffriermaschinen der ehemaligen Verschlüsselungsfirma horchten die Geheimdienste CIA und BND jahrzehntelang über hundert Staaten ab. Im Nahen Osten, in Asien, in Südamerika und auch in Europa wurde die geheime Kommunikation befreundeter und feindlicher Staaten abgefangen und ausgewertet. Alle abgehörten Länder hatten ihre Crypto-Chiffriermaschinen im guten Glauben in der neutralen Schweiz gekauft.

Welche Folgen hatte die Überwachungsoperation auf die internationale Politik der Nachkriegszeit? Wie gingen die Geheimdienstleute der CIA und des BND vor? Wie wurden die Schweizer Chiffriergeräte manipuliert? Was wussten die Schweizer Behörden? Und was bedeutet dieser Skandal für die Schweizer Neutralität?

03.02.2026 - 22:05 [ ZDF ]

Operation Rubikon

(August 27, 2020)

Jahrzehntelang belauschten BND und CIA die verschlüsselte Kommunikation von über 100 Staaten. Die Operation „Rubikon“ wurde bis heute geheim gehalten. Sie gilt als größter Erfolg des BND.

Opfer des Lauschangriffs waren arabische und südamerikanische Länder, aber auch NATO-Partner. Sie vertrauten der Krypto-Technik eines schweizerischen Herstellers – und wurden betrogen. Welche politischen Folgen hatte das jahrelange Mitlesen geheimer Nachrichten?

Politische Handlungen durch Rubikon

Die „Rubikon“-Papiere belegen erstmals, dass BND und CIA zum Beispiel frühzeitig über den Sturz des chilenischen Präsidenten Allende 1973 und die schweren Menschenrechtsverletzungen durch die argentinische Militärjunta informiert waren. Politische Folgen, etwa in Form von Protesten der Bundesregierung, hatte das nicht.

Auch im Falklandkrieg kamen die für den Sieg der Briten notwendigen Informationen aus der Operation „Rubikon“: Der BND konnte den militärischen Funkverkehr der Argentinier entschlüsseln. Das britische Militär war so über die Bewegungen der argentinischen Streitkräfte informiert. Einer der klar belegbaren Fälle, in denen „Rubikon“ konkrete – und blutige – Konsequenzen hatte.

Kühn und skandalträchtig

Einer der größten Abnehmer für die manipulierten schweizerischen Verschlüsselungsgeräte war der Iran. Jahrzehntelang waren Deutsche und Amerikaner deshalb bestens über die geheimen Regierungskommunikationen des Ajatollah-Regimes informiert und nutzten diese Kenntnisse zum Beispiel in der Geiselaffäre, um die US-Botschaftsangehörigen freizubekommen.

Geheimdienstexperte Prof. Richard Aldrich wertete die dem ZDF exklusiv vorliegenden geheimen Akten aus. Sein Fazit: „Die Operation Rubikon war eine der kühnsten und auch skandalträchtigsten Operationen, denn über hundert Staaten zahlten Milliarden Dollar dafür, dass ihnen ihre Staatsgeheimnisse gestohlen wurden.“

Der Dokumentation liegen langjährige Recherchen von ZDFinfo, „Frontal 21“, der „Washington Post“ und der „Rundschau“ des Schweizer Fernsehens SRG zugrunde.

03.02.2026 - 21:54 [ frontal / Youtube ]

Crypto AG: How the BND & CIA eavesdropped on the world | #cryptoleaks | frontal classic

Aug 23, 2023

For decades, the German Federal Intelligence Service (BND) and the American Central Intelligence Agency (CIA) eavesdropped on the encrypted communications of over 100 countries. The two intelligence agencies sold them manipulated technology through the Swiss company Crypto AG.

The diplomatic and military communications of many important countries could be intercepted on a massive scale – including those of NATO partners. Through these wiretapping operations, the BND and CIA learned of human rights violations, torture, and murder. They listened and remained silent.

Frontal, Swiss television, and the Washington Post gained access to leaked documents. In 2020, we published: Operation Rubicon.

19.01.2026 - 20:41 [ ZDF ]

Operation Rubikon

(August 27, 2020)

Jahrzehntelang belauschten BND und CIA die verschlüsselte Kommunikation von über 100 Staaten. Die Operation „Rubikon“ wurde bis heute geheim gehalten. Sie gilt als größter Erfolg des BND.

Opfer des Lauschangriffs waren arabische und südamerikanische Länder, aber auch NATO-Partner. Sie vertrauten der Krypto-Technik eines schweizerischen Herstellers – und wurden betrogen. Welche politischen Folgen hatte das jahrelange Mitlesen geheimer Nachrichten?

Politische Handlungen durch Rubikon

Die „Rubikon“-Papiere belegen erstmals, dass BND und CIA zum Beispiel frühzeitig über den Sturz des chilenischen Präsidenten Allende 1973 und die schweren Menschenrechtsverletzungen durch die argentinische Militärjunta informiert waren. Politische Folgen, etwa in Form von Protesten der Bundesregierung, hatte das nicht.

Auch im Falklandkrieg kamen die für den Sieg der Briten notwendigen Informationen aus der Operation „Rubikon“: Der BND konnte den militärischen Funkverkehr der Argentinier entschlüsseln. Das britische Militär war so über die Bewegungen der argentinischen Streitkräfte informiert. Einer der klar belegbaren Fälle, in denen „Rubikon“ konkrete – und blutige – Konsequenzen hatte.

Kühn und skandalträchtig

Einer der größten Abnehmer für die manipulierten schweizerischen Verschlüsselungsgeräte war der Iran. Jahrzehntelang waren Deutsche und Amerikaner deshalb bestens über die geheimen Regierungskommunikationen des Ajatollah-Regimes informiert und nutzten diese Kenntnisse zum Beispiel in der Geiselaffäre, um die US-Botschaftsangehörigen freizubekommen.

Geheimdienstexperte Prof. Richard Aldrich wertete die dem ZDF exklusiv vorliegenden geheimen Akten aus. Sein Fazit: „Die Operation Rubikon war eine der kühnsten und auch skandalträchtigsten Operationen, denn über hundert Staaten zahlten Milliarden Dollar dafür, dass ihnen ihre Staatsgeheimnisse gestohlen wurden.“

Der Dokumentation liegen langjährige Recherchen von ZDFinfo, „Frontal 21“, der „Washington Post“ und der „Rundschau“ des Schweizer Fernsehens SRG zugrunde.

19.01.2026 - 20:36 [ SRF Dokus & Reportage / Youtube ]

Cryptoleaks – Wie CIA und BND mit Schweizer Hilfe weltweit spionierten | Doku | SRF Dok

(Februar 13, 2020)

Die CIA und der BND spionierten mit manipulierten Chiffriergeräten der Schweizer Firma Crypto AG jahrzehntelang mehr als 100 Staaten aus, darunter auch befreundete Länder. Dies belegen Recherchen von SRF Rundschau, ZDF und Washington Post.

m Zentrum steht ein Aktenordner mit explosivem Inhalt: 280 Seiten, bisher unbekannte Papiere der Geheimdienste CIA und BND. Sie belegen eine weltweite Geheimdienstoperation. Die geleakten Papiere werfen ein höchst fragwürdiges Licht auf die Schweiz und auf das Zuger Unternehmen Crypto AG, eine Firma für Verschlüsselungstechnik.

Über manipulierte Chiffriermaschinen der ehemaligen Verschlüsselungsfirma horchten die Geheimdienste CIA und BND jahrzehntelang über hundert Staaten ab. Im Nahen Osten, in Asien, in Südamerika und auch in Europa wurde die geheime Kommunikation befreundeter und feindlicher Staaten abgefangen und ausgewertet. Alle abgehörten Länder hatten ihre Crypto-Chiffriermaschinen im guten Glauben in der neutralen Schweiz gekauft.

Welche Folgen hatte die Überwachungsoperation auf die internationale Politik der Nachkriegszeit? Wie gingen die Geheimdienstleute der CIA und des BND vor? Wie wurden die Schweizer Chiffriergeräte manipuliert? Was wussten die Schweizer Behörden? Und was bedeutet dieser Skandal für die Schweizer Neutralität?

19.01.2026 - 20:02 [ frontal / Youtube ]

Crypto AG: How the BND & CIA eavesdropped on the world | #cryptoleaks | frontal classic

Aug 23, 2023

For decades, the German Federal Intelligence Service (BND) and the American Central Intelligence Agency (CIA) eavesdropped on the encrypted communications of over 100 countries. The two intelligence agencies sold them manipulated technology through the Swiss company Crypto AG.

The diplomatic and military communications of many important countries could be intercepted on a massive scale – including those of NATO partners. Through these wiretapping operations, the BND and CIA learned of human rights violations, torture, and murder. They listened and remained silent.

Frontal, Swiss television, and the Washington Post gained access to leaked documents. In 2020, we published: Operation Rubicon.

17.01.2026 - 07:11 [ theGuardian.com ]

Europe must now tell Trump that enough is enough – and cut all ties with the US

So what can Europe do, as this mad historic fantasy comes closer to reality? How do you maintain a space of democracy and the rule of law in a world that is rapidly reverting to imperialism, oligarchy and the rule of power alone? Only by building a protective moat of federalism around it.

If the US actually attacks Denmark by invading Greenland, and declares war on the EU, a treaty-bound defensive alliance, the hand of history will be forced. Europe would need to both expand and restructure to become a defence and intelligence union that absorbs Nato’s non-EU members.

(…)

And if the US doesn’t attack Denmark, Europe’s best chance of surviving as a free and open continent in an imperial world is still to force the rupture with the US, force the consequences, and force the federalism anyway.

12.01.2026 - 18:02 [ Spiegel.de ]

Spying on the Left: Berlin Officials Knew All About British Agent‘s Activities

(January 27, 2011)

Mark Kennedy spent years embedded in the European left-wing scene and infiltrated German activist groups as well — at the behest of German officials, SPIEGEL ONLINE has learned. He is also suspected of having participated in illegal activities in Germany.

12.01.2026 - 17:57 [ theGuardian.com ]

British police spy unlawfully operated in Germany, court finds

(October 11, 2022)

Kennedy, a member of a covert British police unit, spent seven years spying on environmental and leftwing activists until he was unmasked in 2010.

During his deployment he travelled outside Britain and spied on activists in at least 14 countries. After his unmasking, German police were forced to admit that Kennedy had worked for three German states during at least five visits to the country between 2004 and 2009.

12.01.2026 - 17:49 [ Jacobin ]

The Infiltrator and the Movement

(April 23, 2014)

Modern political policing began in Britain in the 1880s, with the establishment of the Metropolitan Police’s Special Branch, the cocoon from which sprung the undercover policing operations decades later. The Branch originally aimed to combat Irish Fenians — armed fighters seeking independence from Britain — but soon expanded to keep tabs on foreign anarchists, suffragettes, and anticolonial Indians.

At the end of the 1800s, an undercover Branch officer infiltrated the Legitimation League — which campaigned to de-stigmatize bastard children — and orchestrated the League’s collapse. This operation set the tone for what was to come: intense, deeply personal infiltration of any political group that challenged the status quo.

(…)

From British Fascisti to the English Defence League, the UK’s security services have routinely refused to consider far-right groups subversive. Indeed, there is evidence, both here, in Europe, and across the Atlantic, of longstanding collaboration between elements of the security services and the far right.

10.01.2026 - 15:31 [ Nordisch.info ]

Experte warnt: „USA könnten Grönland an einem Nachmittag übernehmen“

Besonders beunruhigend sei aus Sicht Grönlands und Dänemarks die Bereitschaft der Trump-Regierung, offen zu handeln, ohne sich erkennbar auf internationales Recht zu berufen. Die Aktion in Venezuela habe zudem die außergewöhnlichen Fähigkeiten der USA demonstriert, einschließlich erheblicher Geheimdienst- und Militärmacht.

Das Verhältnis zwischen den USA und Dänemark gleiche derzeit einer Katze, die mit einer Maus spiele, so Bertelsen. Die Machtverhältnisse seien extrem unausgeglichen. Die Vereinigten Staaten könnten Dänemark und Europa nach Belieben bedrohen und demütigen.

20.12.2025 - 07:44 [ Ken Klippenstein ]

“National Security” Blocks Epstein Files Release

(November 18, 2025)

The truth is that the rich and powerful (including the FBI) are ultimately going to be protected from those who are clamoring for change. They aren’t hiding behind national security. They are national security.

(…)

Though the 50-year-old Freedom of Information Act states that the federal government can’t withhold data from the public merely because it is embarrassing, in a 2021 lawsuit still pending where attorney Dan Novack sued for Epstein records, the FBI rattled off a long list of information it says it has but cannot disclose. That includes:

“Names, Identifying Data and/or Information Provided by Individuals Under an Implied Assurance of Confidentiality”

“Names, Identifying Data and/or Information Provided by Individuals Under an Express Assurance of Confidentiality”

“Names and/or Identifying Information of Third Parties who Provided Information”

“Names and/or Identifying Information of Third Parties of Investigative Interest

“Names and/or Identifying Information of FBI Special Agents

Foreign Government Agency Information Under Implied Confidentiality”

“Dates/Types of Investigations”

Collection/Analysis of Information

“Names and/or Identifying Information of Non-FBI Federal Government Personnel

“Name and/or Identifying Information of Local Government Personnel

“Information Regarding Targets, Dates, and Scope of Surveillance

18.11.2025 - 19:15 [ ResearchGate.net ]

EU Intelligence Network: ENFOPOL

(January 2010)

ENFOPOL (Enforcement Police) is a European electronic intelligence network, which is able to fully track and monitor all types of electronic communicaƟons. Police have connected the EU states and it is organized aŌer the ECHELON (Electronic Surveillance OperaƟon) – the U.S. intelligence network, which includes: Australia, New Zealand, Canada and Great Britain. European police cooperaƟon on this basis has been established in the form of working groups –
the police-squad experts, gathered from all EU countries, primarily in the field of the fight against cyber-crime. These experts have determined the legal way to promote, attain and improve the fight against contemporary forms of security threats, terrorism, organized crime, and the like.

IntroducƟon

Modern electronic devices have not only become a matter of prestige, but also a pressing need, for both state and non-state organizations. Some experts and scholars view them as a product of a “complex interdependence”, while others deem that they have been created as a result of electronic revolution and therefore have to be an integral part of life. Notwithstanding the above, many criminal and terrorist organizations see the inventions related to electronics as an opportune tool for their activities and as a way to get rich.

16.11.2025 - 13:36 [ Office of the High Commissioner for Human Rights (OHCHR) ]

A/80/4922 Report of the Special Rapporteur on the situation of human rights in the Palestinian territories occupied since 1967, Francesca Albanese – Gaza Genocide: a collective crime

(October 20, 2025)

Summary

The ongoing genocide in Gaza is a collective crime, sustained by the complicity of influential Third States that have enabled longstanding systemic violations of international law by Israel. Framed by colonial narratives that dehumanize the Palestinians, this live-streamed atrocity has been facilitated through Third States’ direct support, material aid, diplomatic protection and, in some cases, active participation. It has exposed an unprecedented chasm between peoples and their governments, betraying the trust on which global peace and security rest. The world now stands on a knife-edge between the collapse of the international rule of law and hope for renewal. Renewal is only possible if complicity is confronted, responsibilities are met and justice is upheld.

(…)

25. Certain non-Western States have turned to international courts to seek accountability and pressurize Israel to cease its actions. While only 13 States have supported South Africa before the ICJ, most Western States have persistently denied genocide. None have joined Nicaragua against Germany at the ICJ, or invoked domestic laws against complicit corporations or individuals. Only seven referred the situation to the ICC, many sought to undermine its arrest warrants, and at least 37 States were non-committal or critical, signalling intent to evade arrest obligations.

(…)

. Military Ties: providing the means of destruction

32. While UN resolutions have called for arms embargoes on Israel since 1976, many States have continued supplying it with military support and arms transfers. Israel is disproportionately dependent on weapons imports, with the proportion of their total trade more than double the OECD average, and over four times greater than that of the United States. This international supply has continued, even as the evidence of genocide has mounted, with the United States, Germany and Italy among the largest suppliers. Only a few Western States, notably Spain and Slovenia, have cancelled contracts and imposed embargoes.

16.11.2025 - 13:16 [ Middle East Eye ]

Francesca Albanese: Why I‘m accusing 63 nations of complicity in the Gaza genocide

The UN special rapporteur on the occupied Palestinian territories, Francesca Albanese, has accused major European powers, including the UK, Italy and Germany, of complicity in the genocide in Gaza and warned that their government officials should face legal consequences.

In an interview with the Expert Witness podcast on 3 November, Albanese discussed the findings of her latest report, titled Gaza Genocide: A Collective Crime, where she cited evidence of the alleged responsibility of 63 states for enabling Israeli breaches of international law.

15.11.2025 - 06:52 [ Daniell Neun / Radio Utopie ]

Als das Bundesverfassungsgericht Deutschland zur elektronischen Kolonie erklärte

(Juni 15, 2017)

Mit seinen Beschlüssen 2 BvE 5/15 (verkündet am 14.10.2016, aber schon vom 20.09.2016) und 2 BvE 2/15 (verkündet am 15.11.2016, aber schon vom 13.10.2016) gab das Bundesverfassungsgericht das unauffällige Startsignal für den Beschluss des neuen B.N.D.-Gesetzes am 21.10.2016 im Bundestag.

Die Absegnung des B.N.D.-Gesetzes durch ihre Über-Dreiviertel-Mehrheit im Parlament, gegen die es laut Karlsruhe nun keine Opposition mehr im Sinne von Artikel 44 des Grundgesetzes gab, hatte die Regierung bis zu den Freifahrtscheinen der Verfassungsrichter taktisch verzögert.

Am 12. Dezember 1970 hatte das „Abhörteil“ (BVerfGE 30, 1) vom Verfassungsgericht Westdeutschlands die Aufhebung der Gewaltenteilung beim Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis durch die Verfassungsänderungen der „Notstandsgesetze“ als verfassungsgemäß beurteilt. Das damalige Urteil war gegen schwerste Bedenken und vorausschauende Warnungen der Verfassungsrichter Geller, Dr. v.Schlabrendorff und Dr. Rupp mit 5 zu 3 Stimmen entschieden worden.

Im Jahre 2016 nun übertrugen Andreas Voßkuhle, Peter M. Huber, Monika Hermanns, Sibylle Kessal-Wulf, Peter Müller, Doris König und Ulrich Maidowski die Machtfülle der in 1968 unter Besatzungsrecht geschaffenen „Notstandsgesetze“ der damaligen „großen Koalition“ auf deren heutige Nachfolger.

Und in Deutschland, wie es heute ist, eskalierten die Verfassungsrichter selbst die damalige antidemokratische und antiparlamentarische Auslegung des Grundgesetzes ein weiteres Mal.

Die durch die Verfassungsänderungen der „Notstandsgesetze“ und das nachfolgende erste Artikel 10-Gesetz vom 13. August 1968 geschaffene G 10-Kommission, als einziges parlamentarisches Gremium bevollmächtigt Inlandsspionage der Behörden zu verbieten, hatte dies siebenundvierzig Jahre effektiv nicht getan und lediglich als Feigenblatt der Regierungsmacht gedient.

Als die G 10-Kommission schließlich Mitte 2015 zum ersten Mal in ihrer Geschichte gegen die Regierung revoltierte und Einblick in die sogenannte „N.S.A.-Selektorenliste“ verlangte – eine Liste mit Spionagezielen, die der Bundesnachrichtendienst abgelehnt hatte, nicht etwa einer Liste mit tatsächlich anvisierten Zielen – verweigerte die Regierung selbst diesem Gremium die Einsichtnahme. Als die G 10-Kommission dann im Dezember 2015 endlich Verfassungsklage einreichte, stellte sie keinen Eilantrag.

Am 14. Oktober 2016 weigerte sich dann das Bundesverfassungsgericht im (wie erwähnt bereits am 20. September 2016 getroffenen) Beschluss 2 BvE 5/15, die Verfassungsklage der G 10-Kommission auch nur anzunehmen.

Begründung der Karlsruher Richter: Ihrer Interpretation des Grundgesetzes nach, sei die vom Parlamentarischen Kontrollgremium des Bundestages gewählte G 10-Kommission kein „Hilfsorgan“ (Wortlaut Artikel 10 Grundgesetz) des Bundestages, weil sie in dessen Geschäftsordnung (!) nicht „mit eigenen Rechten ausgestattet“ sei.

Abseits dieser bizarr anmutenden Begründung hatte das Urteil einen verheerenden, tatsächlichen Kern: eben den Bezug auf die Legitimierung der „Notstandsgesetze“ Westdeutschlands durch das „Abhörurteil“ BVerfGE 30, 1, von 1970. In einem in der Tat historischen Schritt bestätigten die Verfassungsrichter nicht nur die seitdem als verfassungsgemäß geltende selektive Außerkraftsetzung der Gewaltenteilung, sondern vollzogen in deren letzter Konsequenz selbst die Erniedrigung der parlamentarischen G 10-Kommission und entblößten diese als Placebo, als jahrzehntelanges, lediglich im Falle von Folgsamkeit geduldetes Feigenblatt exekutiver Willkürmacht.

15.11.2025 - 05:55 [ Florian Fade / Tagesschau.de ]

Bundesnachrichtendienst: Bald ein echter Geheimdienst?

(November 13, 2025)

Nun scheint klar: Das neue BND-Gesetz wird einen gewaltigen Umfang haben. Seit dieser Woche gibt es nach WDR-Informationen einen Referentenentwurf, der 139 Paragraphen enthalten soll.
(…)
Die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts der vergangenen Jahre, die bei der Überarbeitung des neuen Gesetzes berücksichtigt werden, haben die Arbeit des BND nicht einfacher gemacht. Die Vorschriften zur Datenübermittlung etwa sind bereits jetzt sehr streng.
(…)
Der BND hackte sich vor einigen Jahren in die Chatkommunikation der russischen Wagner-Söldner und las dort mit. Aber das Programm aktiv stören oder abschalten, das ist bislang ebenso wenig erlaubt wie IT-Strukturen anzugreifen und unschädlich zu machen, von denen gegnerische Hackerangriffe ausgehen.

26.10.2025 - 14:53 [ Frankfurter Allgemeine Zeitung ]

Sanft entsorgt

(30.03.2014)

Eine verschlüsselte Festplatte war im November 2011 dem BKA ausgehändigt worden.

Die Excel-Dateien und Filmkopien enthielten unter anderem Edathys Schicksalsdaten: Ab der Spalte 5.311 unter dem Buchstaben „S“ wie Sebastian befanden sich seine Bestellungen für Bilder nackter Jungen. Aber bis zu diesem Eintrag kam die Beamtin nicht. Sie blieb bei der groben Durchsicht bei Spalte 1123 hängen: Und war wie elektrisiert: Denn dort stand, unter dem Buchstaben „D“, der Name ihres BKA-Gruppenleiters.

22.10.2025 - 17:23 [ Tagesschau.de ]

17 Prozent vertreten populistisches Weltbild

23 Prozent aller Befragten stimmten zudem der Aussage zu, Politiker und andere Führungspersönlichkeiten seien nur Marionetten dahinter stehender Mächte. 14 Prozent meinen der Studie zufolge sogar: „Unser Land gleicht inzwischen mehr einer Diktatur als einer Demokratie.“ In Ostdeutschland meinen das 24 Prozent der Befragten, in Westdeutschland 12 Prozent. Knapp ein Viertel der Befragten ist der Ansicht, die regierenden Parteien „betrügen das Volk“.

01.10.2025 - 23:32 [ Nachdenkseiten ]

Chatkontrolle: Der größte Angriff auf unsere Privatsphäre seit der Vorratsdatenspeicherung

(September 25, 2025)

Künftig sollen sämtliche privaten Nachrichten – ob bei WhatsApp, Signal, Threema oder in der E-Mail – vor der Verschlüsselung auf den Geräten selbst durchsucht werden. Algorithmen würden Fotos, Texte und Videos scannen, angeblich nur nach verdächtigen Inhalten. Doch einmal etabliert, könnte dieses System beliebig erweitert werden. Im Klartext: Die EU arbeitet an einem Mechanismus, der jede Nachricht eines jeden Bürgers präventiv kontrolliert. Das ist nichts anderes als eine digitale Hausdurchsuchung, flächendeckend, anlasslos und dauerhaft.
(…)
Parallel zur Chatkontrolle treibt Brüssel die Einführung einer digitalen Identität voran. Offiziell soll sie „Bequemlichkeit und Sicherheit“ bieten. In Wahrheit bedeutet sie, dass künftig jede digitale Handlung eindeutig einer Person zugeordnet werden kann. In Kombination mit der Chatkontrolle entstünde eine Infrastruktur, die es erlaubt, jede Nachricht einer identifizierten Person zuzuordnen, sie auszuwerten und zu speichern. Ein System, das jeder Diktatur die Arbeit erleichtern würde und das jetzt ausgerechnet in der Europäischen Union gebaut werden soll.

01.10.2025 - 22:54 [ Norbert Häring ]

Kameras zur Echtzeit-Gesichtserkennung und -Verhaltenskontrolle werden zur Norm

(August 24, 2025)

Die Kontinentaleuropäer sollten sehr genau in die USA und nach Großbritannien schauen, wenn nicht gleich nach China, um zu sehen, wohin dieser Weg unweigerlich führt: In ein System, in dem der gesamte öffentliche Raum und alles was wir darin tun, fast ebenso umfassend digital überwacht und kontrolliert wird wie der digitale. Das macht die Regierungen und Konzerne übermäßig mächtig und ermöglicht totalitäres Regieren. Es macht uns noch abhängiger und erpressbarer von den USA, bei deren Geheimdiensten und IT-Konzernen die Daten aus aller Welt zusammenlaufen. Wenn wir das nicht wollen, müssen wir uns gegen jeden der – für sich genommen einigermaßen harmlos erscheinenden – Trippelschritte auf diesem Weg wehren.

01.10.2025 - 22:06 [ TKP.at ]

Neuer EU-Vorstoß für das Ende privater Unterhaltungen

(August 5, 2025)

„Der eigene Rechtsdienst des Rates hat schon vor langer Zeit gefolgert, dass der Plan mit Grundrechten kollidiert. Ihre Sicht bleibt: „Die Kernprobleme des Zugriffs auf Kommunikationen potenziell aller Nutzer bleiben unverändert.“ Sie betonen, dass „client-seitige Überprüfung eine Verletzung der Menschenrechte ist und nicht von der Art der Technologie abhängt.“

Trotz jahrelanger Warnungen von Technologen, Juristen und Datenschutzaktivisten scheint die Entscheidung nun mehr von Politik als von Beweisen abhängig zu sein. Dänemark hat bereits einen leicht überarbeiteten zweiten Entwurf verteilt. Die nächste Runde der Ratsverhandlungen ist für den 12. September angesetzt, wobei Befürworter auf eine endgültige Annahme bis zum 14. Oktober hoffen.“

01.10.2025 - 21:58 [ ORF.at ]

„Five Eyes“ hinter den Entschlüsselungsplänen des EU-Ministerrats

(29.11.2020)

Gemeint ist ein erster Schritt zu einer EU-weiten Regulation, die Plattformbetreiber de facto verpflichten wird, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit einem Generalschlüssel auszuhebeln. Dass diese vom britischen Geheimdienst GCHQ vorgeschlagene Methode favorisiert wird, bestätigte de Kerchove ganz nebenbei in einem am Freitag von der Nachrichtenagentur AFP verbreiteten Interview. Ein frisch geleaktes Dokument des Rats dokumentiert die tiefe Involvierung der Spionageallianz „Five Eyes“ in die Entschlüsselungspläne.

(…)

Was de Kerchove, der auch die Gaming-Websites als überwachungspflichtig ins Spiel gebracht hatte, geflissentlich verschwieg, ist, wozu dies in jedem EU-Staat unweigerlich führen wird, dessen Gesetze den Geheimdiensten ein Mandat zum Anzapfen der Glasfaserleitungen zum Zwecke der „Gefahrenverhütung“ bzw. der „Nachrichtenaufklärung“ verleihen.

21.08.2025 - 20:38 [ Frankfurter Allgemeine Zeitung ]

Sanft entsorgt

(30.03.2014)

Eine verschlüsselte Festplatte war im November 2011 dem BKA ausgehändigt worden.

Die Excel-Dateien und Filmkopien enthielten unter anderem Edathys Schicksalsdaten: Ab der Spalte 5.311 unter dem Buchstaben „S“ wie Sebastian befanden sich seine Bestellungen für Bilder nackter Jungen. Aber bis zu diesem Eintrag kam die Beamtin nicht. Sie blieb bei der groben Durchsicht bei Spalte 1123 hängen: Und war wie elektrisiert: Denn dort stand, unter dem Buchstaben „D“, der Name ihres BKA-Gruppenleiters.