Archiv: Macht der Gewohnheit / power of habits


31.07.2026 - 17:01 [ Times of Israel ]

100 soldiers stage mass walk-out at southern IDF base after row with their commander

(July 30, 2026)

Footage posted online showed the soldiers marching out of the base while chanting an obscenity against officers. Other footage from the base showed a disorganized mount of guns left behind by the soldiers, and the wreckage of the removed signs, including one with a hellish motif that read “Kingdom of Devils.”

The soldiers claimed the signs were “part of our company’s tradition.” According to the army, the signs contained materials meant to disparage rookie soldiers.

Infantry soldiers in the IDF have a history of hazing new recruits and of deserting en masse over alleged mistreatment by commanders.

31.07.2026 - 16:57 [ Times of Israel ]

Soldier seriously wounded during hazing ritual, 4 comrades indicted

(May 3, 2026)

In February, a female sergeant in the IDF Artillery Corps was indicted for abusing two corporals in her unit as part of a so-called hazing ritual. She was accused of abusing the two soldiers as a form of “punishment” for minor infractions, summoning them at night, whipping them with her dog tag, striking them with her rifle, and forcing them to sing, despite their pleas for the actions to stop.

Similarly, last summer, seven soldiers serving in the Israeli Air Force’s Arrow air defense system array were detained for the alleged abuse of junior soldiers. According to a Ynet report, the veteran soldiers were suspected of abuse, violence, threats and sex crimes.

30.07.2026 - 17:28 [ TKP.at ]

Ist Verfassungsbruch schon Alltagserscheinung in Deutschland?

Hat das Folgen?

Nein, denn wie gesagt, es gibt keinerlei vorgesehene Sanktionen bei Verstoß einer Regierung gegen das Grundgesetz.

30.07.2026 - 17:18 [ Legal Tribune Online ]

Staatsrechtler zur aufgeschobenen Ministervereidigung: „Merz han­delt ver­fas­sungs­widrig“

Es geht hier immerhin um eine der grĂ¶ĂŸten Regierungsumbildungen in der Geschichte der Bundesrepublik. Und da soll es fĂŒr einen Teil der Abgeordneten nicht möglich sein, fĂŒr einen Tag aus dem Urlaub zurĂŒckzukehren? UnabhĂ€ngig davon ist diese Norm aber schlicht geltendes Verfassungsrecht und an dieses hat man sich zu halten. Ich finde es schon einigermaßen verstörend, dass diese Frage ĂŒberhaupt aufgeworfen wird. Wir betreten da gefĂ€hrliches Terrain, wenn wir verfassungsrechtliche Vorgaben aus OpportunitĂ€t einfach links liegen lassen.

28.07.2026 - 17:07 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

Haben „EuropĂ€ische Union“ oder N.A.T.O. die Notstandsgesetze in Deutschland aktiviert?

(December 8, 2016)

Am 30. Mai 1968 beschloss der Bundestag mit den Stimmen der damaligen „großen Koalition“ das „Siebzehnte Gesetz zur ErgĂ€nzung des Grundgesetzes“. Diese VerfassungsĂ€nderungen, die u.a. die Gewaltenteilung fĂŒr das Grundrecht der BĂŒrger auf Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis aufhob und damit die Grundlage fĂŒr den jahrzehntelangen Totalausfall der Demokratie und WillkĂŒr im geheimdienstlichen Komplex schufen, wurden seinerzeit „Notstandsgesetze“ genannt.

Die eigentlichen Notstandsgesetze aber entstanden erst nach 1968. Über die Jahrzehnte wurden eine bis heute öffentlich nicht bekannte Zahl von ausfĂŒhrenden Gesetzen, Verordnungen bzw „Bestimmungen“ oder „Rechtsvorschriften“ (z.B. Dienstvorschriften in MilitĂ€r und Geheimdiensten) quasi als juristische „SchlĂ€fer“ geschaffen, um „nach Maßgabe“ des neuen Verfassungsartikels 80a im Falle des Falles in Kraft zu treten.

Aber welchen Falles? Und durch wen?

(…)

Ein „internationales Organ“ kann also „im Rahmen eines BĂŒndnisvertrages mit Zustimmung der Bundesregierung“ „Rechtsvorschriften“ unter Bezug auf Grundgesetz Artikel 80a zur Anwendung bringen. Und das selbst unter Umgehung der Feststellung von Verteidigungsfall und Spannungsfall durch den Bundestag.

Wie Absatz 3 Satz 2 von Artikel 80a besagt, mĂŒssen diese „Maßnahmen“ von derart in Kraft getretenen Notstandsgesetzen bzw „Rechtsvorschriften“ wieder aufgehoben werden, „wenn der Bundestag es mit der Mehrheit seiner Mitglieder verlangt“.

Was aber, wenn der Bundestag gar nicht weiß, dass solche „Maßnahmen“ ĂŒberhaupt existieren? Oder nichts vom entsprechenden Beschluss eines „internationalen Organs“ erfahren hat? Oder zumindest die ĂŒberwĂ€ltigende Mehrheit der Abgeordneten im Dunkeln gehalten wurde, z.B. von den eingeweihten FraktionsfĂŒhrungen?

28.07.2026 - 16:41 [ Netzpolitik.org ]

Vorbereitung fĂŒr den Ausnahmezustand

„Der Zustimmungsfall wird dann relevant, wenn der Bundestag einzelne Regelungen in Kraft setzen will, die im Spannungsfall gelten wĂŒrden, aber den Spannungsfall insgesamt noch nicht ausrufen will“, sagt Hegemann. FĂŒr diese einzelnen Regeln reicht dann wie bei regulĂ€ren Gesetzen grundsĂ€tzlich eine einfache Mehrheit im Parlament.

Das geplante BND-Gesetz formuliert fĂŒr alle drei FĂ€lle Regeln. Vor allem aber Ă€ndert es den Mechanismus, wie der Zustimmungsfall fĂŒr das BND-Gesetz ausgelöst werden kann. Das soll sich am Zustimmungsfall aus dem Grundgesetz „orientieren“, aber umgeht dabei das Plenum des Bundestags.

An die Stelle eines regulĂ€ren parlamentarischen Verfahrens soll nĂ€mlich ein Vorschlag der Bundesregierung treten, dem das Parlamentarische Kontrollgremium zustimmen mĂŒsste. Dann könnten einzelne oder alle Regelungen des Gesetzes zum Spannungs- und Verteidigungsfall „freigeschaltet“ werden. Dass der Bundestag als Ganzes dabei außen vor bliebe, hat noch einen weiteren Effekt: „Eine Veröffentlichung ist nicht vorgesehen.

16.07.2026 - 13:32 [ Netzpolitik.org ]

Einer Demokratie unwĂŒrdig

Die Bundesregierung will BKA und Bundespolizei zudem bald weitere, extrem invasive Maßnahmen der automatisierten Überwachung erlauben: Eine Internetsuchmaschine fĂŒr Stimmen und Gesichter und eine Megadatenbank mit KI-gestĂŒtzter Analyse, wie sie auch Palantir im Angebot hat. Entsprechende Befugnisse fĂŒr BND und Verfassungsschutz finden sich ebenfalls im Entwurf des Geheimdienstgesetzes.

Zusammengedacht ergibt das ein System, das vollautomatisiert kontrolliert, was Menschen in der Öffentlichkeit tun, sie bei unerwĂŒnschtem Verhalten identifiziert und dann gleich auch noch recherchiert, wo sie sich bewegen und mit wem sie bekannt sind.

27.06.2026 - 12:48 [ New York Post ]

Gavin Newsom gambles on Joe Biden in hunt for 2028 presidential nomination— but still has to clear the Kamala Harris hurdle

(June 23, 2026)

While other Democrats are distancing themselves from Biden’s failed reelection bid and the political wreckage that followed, California’s governor is leaning in. Newsom has praised Biden’s presidency, defended his record, and positioned himself as one of the party’s most visible Biden loyalists.

He has called the Biden presidency a “masterclass of policymaking.” He has said he will never turn his back on Biden. And last week, he went further.

He hosted Hunter Biden on his podcast.

That matters.

27.06.2026 - 12:37 [ Sky News Australia ]

Troubled Hunter Biden teases bizarre 2028 White House run with Gavin Newsom

(June 12, 2026)

Sky News Digital Presenter Gabriella Power reacts to Hunter Biden speaking about his political future on Gavin Newsom‘s podcast. The son of former US President Joe Biden teased a potential vice-presidential run in 2028.

18.06.2026 - 18:40 [ Politico.com ]

White House delivers Iran agreement to Congress

A swath of GOP senators and some House Republicans were livid Wednesday when a Trump administration official read the memorandum to reporters before sharing the document with lawmakers.

Senior White House officials have held small-group and individual calls with select GOP lawmakers, but an all-member briefing from Trump administration officials on the agreement is not expected until next week.

04.06.2026 - 16:04 [ Nachdenkseiten ]

„Lavender“: Die KI-Maschine, die Israels Bombardements in Gaza steuert (Teil 1)

ZusĂ€tzliche automatisierte Systeme, darunter eines namens „Where’s Daddy“, das hier ebenfalls erstmals enthĂŒllt wird, wurden speziell eingesetzt, um die Zielpersonen aufzuspĂŒren und Bombenangriffe durchzufĂŒhren, wenn diese die WohnhĂ€user ihrer Familien betreten hatten.

Das Ergebnis war, wie die Quellen bezeugten, dass Tausende PalĂ€stinenser – die meisten davon Frauen und Kinder oder Menschen, die nicht an den KĂ€mpfen beteiligt waren – „aufgrund der Entscheidungen des KI-Programms“ durch israelische Luftangriffe ausgelöscht wurden, insbesondere in den ersten Wochen des Krieges.

„Wir waren nicht daran interessiert, [Hamas-]Aktivisten nur dann zu töten, wenn sie sich in einem MilitĂ€rgebĂ€ude befanden oder an einer militĂ€rischen AktivitĂ€t beteiligt waren“, erklĂ€rte A., ein Geheimdienstoffizier, gegenĂŒber +972 und Local Call. „Im Gegenteil, die IDF bombardierte sie ohne zu zögern in ihren HĂ€usern, als erste Option. Es ist viel einfacher, das Haus einer Familie zu bombardieren. Das System ist konzipiert, um sie in solchen Situationen aufzufinden.“

Die „Lavender“-Maschine ergĂ€nzt ein anderes KI-System, „The Gospel“. Informationen darĂŒber wurden in einer frĂŒheren Untersuchung von +972 und Local Call im November 2023 sowie in den eigenen Veröffentlichungen des israelischen MilitĂ€rs bekannt. Ein grundlegender Unterschied zwischen den beiden Systemen liegt in der Definition des Ziels: WĂ€hrend „The Gospel“ GebĂ€ude und Strukturen markiert, von denen aus laut Armee Militante operieren, markiert „Lavender“ Menschen – und setzt sie auf eine Tötungsliste.

16.05.2026 - 08:30 [ GĂŒnther Burbach / Nachdenkseiten ]

Der Krieg um die Wahrnehmung: Wie kĂŒnstliche Intelligenz beginnt, öffentliche RealitĂ€t zu formen

Hinzu kommt ein Faktor, der politisch bislang erstaunlich wenig diskutiert wird: KI-Systeme lernen, welche Inhalte besonders starke emotionale Reaktionen auslösen. Angst, Wut, Empörung und moralische Zuspitzung erzeugen Aufmerksamkeit, und Aufmerksamkeit ist die eigentliche WÀhrung digitaler Plattformen. Dadurch entsteht ein Mechanismus, der gesellschaftliche Spannungen systematisch verstÀrken kann.

Die eigentliche Gefahr liegt dabei weniger in einzelnen Falschmeldungen als in der dauerhaften VerĂ€nderung öffentlicher Wahrnehmung. Wenn Menschen permanent mit emotionalisierten, algorithmisch optimierten Inhalten konfrontiert werden, verĂ€ndert sich schrittweise die Art, wie politische RealitĂ€t wahrgenommen wird. Komplexe ZusammenhĂ€nge werden auf Schlagworte reduziert, Gegner moralisch entwertet, Unsicherheit in Feindbilder ĂŒbersetzt.

29.04.2026 - 19:07 [ Netzpolitik.org ]

Überwachungspaket: Diese Sicherheitspolitik gefĂ€hrdet uns alle

Der „Gesetzentwurf zur StĂ€rkung digitaler Ermittlungsbefugnisse in der Polizeiarbeit“, der „Gesetzentwurf zur StĂ€rkung digitaler Ermittlungsbefugnisse zur Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus“ und der „Gesetzentwurf zur Änderung der Strafprozessordnung“ legen die Grundlage dafĂŒr, dass Ermittlungsbehörden Gesichtsbilder mit Aufnahmen aus dem Internet abgleichen können und automatisierte Datenanalysen durchfĂŒhren dĂŒrfen. Warum sie das brauchen? Unter anderem wegen der „hohen abstrakten Bedrohungslage“, erklĂ€rt der Vorspann der EntwĂŒrfe.

28.04.2026 - 06:52 [ taz ]

AnwĂ€ltin ĂŒber Verfassungsschutz: „So schaffen sich Behörden rechtsfreie RĂ€ume“

(April 24, 2026)

Voigt: Man musste in der öffentlichen Debatte zuweilen den Eindruck gewinnen, dass diese Zuschreibungen des Verfassungsschutzes unantastbar sind. Dabei sollte man wegen der Grundkonstellation besonders kritisch hinschauen: Der Verfassungsschutz schafft sich durch seine Einstufungen selbst die Grundlage fĂŒr seine BeobachtungsaktivitĂ€ten.

27.04.2026 - 22:07 [ Netzpolitik.org ]

Bundesregierung beschließt anlasslose Vorratsdatenspeicherung

(April 22, 2026)

Das Gesetz verpflichtet Internet-Zugangs-Anbieter, IP-Adressen und Port-Nummern sÀmtlicher Nutzer drei Monate lang zu speichern, ohne Anlass und ohne Verdacht auf eine Straftat.

Behörden dĂŒrfen ohne Richtervorbehalt auf die Vorratsdaten zugreifen. Mit dem Gesetz gegen digitale Gewalt sollen auch Privatpersonen in Zivilverfahren auf die Vorratsdaten zugreifen.

27.04.2026 - 22:04 [ Algorithmwatch.org ]

Stoppt Dobrindts ÜberwachungsplĂ€ne – Nein zu Palantir & Co. fĂŒr Polizei und Behörden!

(April 16, 2026)

Besonders alarmierend: Die geplanten Regeln wĂŒrden sogar erlauben, solche Gesichter-Suchen an private Firmen im Ausland auszulagern. Damit wĂ€re praktisch nicht mehr kontrollierbar, was mit den Daten passiert und bei wem sie letztendlich landen.

Gleichzeitig wird das Ganze mit einer Erlaubnis zur automatisierten Datenanalyse verknĂŒpft, wie sie der US-Konzern Palantir anbietet:

27.04.2026 - 19:06 [ Netzpolitik.org ]

Verhaltensscanner in Hamburg: „Die Polizei wird zum Datenlieferanten“

Die Deutungen der vermeintlichen VorzĂŒge dieser KI-Überwachung finden sich insbesondere prominent im Mediendiskurs, der von Akteur*innen der inneren Sicherheit und ihren Bewertungen geprĂ€gt ist. Kritische Positionen kommen vor, aber werden nicht zum Anlass der Berichterstattung. Was sich da im Diskurs zeigt, nennen wir eine Purifizierung, eine rituelle LĂ€uterung also, durch die bisherige zentrale Kritiken an Formen der VideoĂŒberwachung direkt adressiert und gleichzeitig abgestreift werden. Die Purifizierung erhöht die Durchsetzbarkeit der Maßnahme, weil die Bewegungsmusteranalyse jetzt als sozusagen gute Überwachung erscheint.

27.04.2026 - 18:52 [ ARDMediathek.org ]

GefÀhrliche Apps · Im Netz der DatenhÀndler

(April 7, 2026)

Grundlage dieser Dokumentation ist eine der bislang grĂ¶ĂŸten Recherchen dieser Art: Ein Team aus Bayerischem Rundfunk, netzpolitik.org, Le Monde und weiteren Partnermedien hat rund zehn Milliarden Standortdaten ausgewertet. Eine Spurensuche, die um die halbe Welt fĂŒhrt: zu einer Ă€gyptischen Exiljournalistin in Berlin, die bedroht wird. Nach BrĂŒssel, wo hochrangige Mitarbeiter der EU-Kommission betroffen sind. Nach Washington, wo Politiker ein Sicherheitsrisiko fĂŒr US-Agenten in Europa sehen. Oder an die ukrainische Front, wo Soldaten in den DatensĂ€tzen ihre eigenen Stellungen wiedererkennen.

27.04.2026 - 18:48 [ Netzpolitik.org ]

Große ARD-Doku: Achtung, Datenhandel! Lebensgefahr!

(April 7, 2026)

Es geht um Milliarden Standortdaten von ahnungslosen Handy-Nutzer*innen, oftmals metergenau. Angeblich nur zu Werbezwecken erhoben, fließen die Daten ĂŒber populĂ€re Handy-Apps auf teils verschlungenen Wegen in die HĂ€nde von Databrokern. Potenziell betroffen sind alle Menschen, die ein Smartphone nutzen.

(…)

Zur Erinnerung: Das Recherche-Team hat die Daten kostenlos von einem Databroker im Netz erhalten. Prinzipiell zugĂ€nglich sind solche Daten fĂŒr alle, die DatenhĂ€ndler danach fragen. FĂŒr einen vierstelligen Betrag im Monat können Interessierte ein Abonnement abschließen.

27.04.2026 - 18:19 [ ScotusBlog.com ]

Digital location data heads back to the Supreme Court

(April 24, 2026)

Background

The Supreme Court last weighed in on the digital Fourth Amendment in 2017. In Carpenter v. United States, the court addressed whether the police had to get a warrant before accessing a certain kind of digital location data, cell-site location information. Cell phones generate CSLI anytime they are on by scanning for the nearest cell tower with strong service. When a cell phone connects to a tower, that tower then records that connection in CSLI logs. A phone’s location can be tracked across time and space by reviewing those logs.

Writing for a 5-4 majority, Chief Justice John Roberts’ Carpenter opinion held that the police must get a warrant before reviewing seven or more days of CSLI for a person’s phone. (…)

Enter: geofence data

Among these unsettled questions is whether police need a warrant to access geofence data, another kind of digital location data. Geofence data generally refers to location information collected by cellphone apps. If you have encountered a prompt on your phone that asks you whether you’d like to allow an app to use your location, you’re likely generating the kind of data at issue in Chatrie. Chatrie specifically involved data generated by a Google service called Location History. In Google’s case, this location information was created by combining information from cell towers but also on GPS, Wi-Fi, and Bluetooth signals.

02.04.2026 - 09:30 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

Warum die Republik keine Angst vor dem Niedergang der „S.P.D.“ haben muss

(January 16, 2018)

Im Falle eines Zusammenbruchs der „S.P.D.“ wĂŒrde sich sofort eine sozialdemokratische Partei Deutschlands grĂŒnden.

Zur Zeit steht die im Kaiserreich gegrĂŒndete und in den letzten sechzehn Jahren Krieg und Euro-Kapitalismus zwölf Jahre an der Regierung befindliche Partei „S.P.D.“ bei 18,5 Prozent. Mancher wird sich nun fragen, wie das ohne die „S.P.D.“ weitergehen soll. Genau das ist ja der Punkt: gar nicht. Das ist ein Grund zur Freude, nicht zur Sorge.

Die „S.P.D.“ ist eine Fantompartei. Ihre einzige Aufgabe ist es die Berliner Republik abzuwickeln, die sie nie gewollt hat und die ihrem Auftrag „Vereinigte Staaten von Europa“ genauso im Weg steht wie alle anderen Demokratien auf dem Kontinent. Diese machen den Deutschen wieder einmal vor, wie einfach es sein kann neue Parteien zu grĂŒnden, wenn einen die alten verraten.

Das mĂŒssen die Deutschen offensichtlich einfach noch lernen. Denn Demokratie ist wie Autofahren. Wer sie nicht kann, der will sie nicht, der will sie auch nicht lernen, sondern lieber einen Verkehrsunfall.

31.03.2026 - 18:36 [ Tucker Carlson ]

Former Interim President of Israel Avraham Burg Speaks Out on Netanyahu’s Killing Spree

(March 24, 2026)

Avraham Burg, former speaker of the Knesset and interim president of Israel, on why Netanyahu can never settle, only kill.

30.03.2026 - 06:24 [ CNN ]

Trump says he would like to „take Iran’s oil“ in Financial Times interview

Speaking on Sunday, Trump told the newspaper that his “preference would be to take the oil,” as he weighs whether to seize Iran’s key fuel export hub at Kharg Island. He likened the potential move to the US ambitions to control Venezuela’s oil industry following the capture of its leader Nicolás Maduro in January.

11.01.2026 - 15:06 [ Middle East Eye ]

ICE‘s killing in Minneapolis shows American empire has come home

The US Immigration and Customs Enforcement agency was created in the shadow of the so-called Global War on Terror that followed the attacks of 11 September 2001.

It became a key pillar of the architecture of repressive surveillance and militarised tactics that emerged during the invasions of Afghanistan and Iraq.

ICE itself was specifically designed to pursue „national security threats“ within the United States, granting agents sweeping discretion over who could be deemed to „pose a threat to public safety or national security“.

Since then, it has come to represent a rogue operation, its reputation clouded by harrowing stories of abuse, impunity and a near total lack of oversight.

Its close association with Palantir, a surveillance firm accused of helping generate kill lists for Israel, has also further embedded it within the US military-industrial complex.

Scalawag Magazine described Palantir‘s partnership with ICE as „one of the many links comprising the military-industrial surveillance connections between ICE and Israel Defense Forces“.

These links, it wrote, illustrate the ideological and practical ties between the two bodies, as they work to advance the militarisation of policing through the weaponisation of surveillance technology.

ICE has also participated in several exchanges with the Israeli military, and during the student protests for Gaza, it lifted names from the blacklisting website Canary Mission to identify and arrest protesters.

08.01.2026 - 19:23 [ Common Dreams ]

Hours After US Citizen Shot Dead by ICE, JD Vance Says ‘Door-to-Door’ Operations Are Coming

“This is starting to look disturbingly like Germany in the 1930s.”

Just hours after an Immigration and Customs Enforcement officer shot and killed an unarmed US citizen in Minneapolis on Wednesday, Vice President JD Vance said the agency would soon be going “door to door” across the country to escalate the Trump administration’s mass deportation crusade in the coming year.

08.01.2026 - 19:14 [ MPRNews.org ]

Minneapolis schools cancel classes after Border Patrol clash disrupts dismissal at Roosevelt

Minneapolis Public Schools on Wednesday canceled classes district-wide for the remainder of the week “due to safety concerns,” following the killing of a woman Wednesday by an ICE agent. The district said it was acting “out of an abundance of caution.”

The move came after officials at Roosevelt High School said armed U.S. Border Patrol officers came on school property during dismissal Wednesday and began tackling people, handcuffed two staff members and released chemical weapons on bystanders.

08.01.2026 - 18:58 [ Common Dreams ]

More Shocking Footage Shows Federal Agents Raiding Minneapolis High School, Handcuffing Staff

The school official also told MPR News that the agents handcuffed two staff members at the school, and they described getting into a physical confrontation with an agent as they were trying to tell them to leave school property.

“The guy, I’m telling him like, ‘Please step off the school grounds,’ and this dude comes up and bumps into me and then tells me that I pushed him, and he’s trying to push me, and he knocked me down,” the official said. “They don’t care. They’re just animals. I’ve never seen people behave like this.”

(…)

The reasons for the raid on the high school were unclear, and the US Department of Homeland Security did not respond to KSTP Eyewitness 5 News’ or MPR News’ requests for comment.

21.12.2025 - 15:24 [ Nachdenkseiten ]

Das Wörterbuch der KriegstĂŒchtigkeit (XIX) – Heute dabei: „faul“, „Friedensangst“, „Generation Waschlappen“ und „glasklarer Auftrag“

Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche in unregelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden eine Sammlung teils verharmlosender, teils lĂŒgenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst gerĂ€uschlos in Richtung „KriegstĂŒchtigkeit“ umzukrempeln.

15.12.2025 - 02:21 [ SimpleFlying.com ]

„Outrageous“: JetBlue A320 Narrowly Avoids Mid-Air Collision With US Military Tanker Over Curaçao

To maintain a safe level of separation, the JetBlue aircraft halted its climb and leveled its altitude before eventually climbing again to cruising altitude. During communications between the aircraft and ATC, Curaçao‘s control center confirmed that the military tanker was not visible on their screens either.

With its transponder not switched on, the aircraft would also not have been visible to JetBlue‘s Traffic Collision Avoidance System (TCAS), which relies on transponder signals from nearby aircraft to warn of potential collisions. While this near-miss occurred during daylight hours, the situation could have been a lot worse if it happened at night during minimal visibility.

15.12.2025 - 02:15 [ CNN ]

JetBlue plane near Venezuela avoids ‘midair collision’ with US Air Force aircraft

A JetBlue flight from the small Caribbean nation of Curaçao halted its ascent to avoid colliding with a US Air Force refueling tanker on Friday, and the pilot blamed the military plane for crossing his path.

“We almost had a midair collision up here,” the JetBlue pilot said, according to a recording of his conversation with air traffic control. “They passed directly in our flight path. 
 They don’t have their transponder turned on, it’s outrageous.”

The incident involved JetBlue Flight 1112 from Curaçao, which is just off the coast of Venezuela, en route to New York City’s John F. Kennedy International Airport.