Archiv: Daten – Beschaffung / Speicherung / Banken / Zentren / Analyse / Handel / Netzwerke / data – procurement / storage / banks / centers / analysis / trade / networks


21.10.2026 - 22:02 [ Wiz.io ]

PHP2Shell: AI uncovers critical RCE vulnerabilities affecting 70% of the Internet

Every PHP version released in the last decade is affected by at least one of these vulnerabilities, going back to version 5.4. Attackers can exploit them remotely, in some cases fairly easily. Immediate patching is strongly advised.

On October 21, 2026, PHP released the patch fixing multiple memory-safety vulnerabilities in the core engine.

These findings rank among the most severe vulnerabilities discovered in PHP, and arguably in software history.

18.10.2026 - 16:04 [ Emirates247.com ]

Abu Dhabi launches new surveillance system

(July 13, 2016)

Abu Dhabi‘s Monitoring and Control Centre has launched the Falcon Eye surveillance system across the city, including the airport, main islands, Bani Yas and Musaffah. The system links thousands of cameras into a central platform that provides live feeds, smart alerts and incident access to help authorities monitor traffic violations, accidents, public hygiene and gatherings. Officials said the project supports Abu Dhabi‘s push to use technology to improve security, safety and city management.

18.10.2026 - 14:39 [ Bundesverfassungsgericht.de ]

Urteil vom 27. Februar 2008

Die heimliche Infiltration eines informationstechnischen Systems, mittels derer die Nutzung des Systems überwacht und seine Speichermedien ausgelesen werden können, ist verfassungsrechtlich nur zulässig, wenn tatsächliche Anhaltspunkte einer konkreten Gefahr für ein überragend wichtiges Rechtsgut bestehen. Überragend wichtig sind Leib, Leben und Freiheit der Person oder solche Güter der Allgemeinheit, deren Bedrohung die Grundlagen oder den Bestand des Staates oder die Grundlagen der Existenz der Menschen berührt. Die Maßnahme kann schon dann gerechtfertigt sein, wenn sich noch nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit feststellen lässt, dass die Gefahr in näherer Zukunft eintritt, sofern bestimmte Tatsachen auf eine im Einzelfall durch bestimmte Personen drohende Gefahr für das überragend wichtige Rechtsgut hinweisen.

Die heimliche Infiltration eines informationstechnischen Systems ist grundsätzlich unter den Vorbehalt richterlicher Anordnung zu stellen.

(…)

Das Schutzgut dieses Grundrechts ist die räumliche Sphäre, in der sich das Privatleben entfaltet (vgl. BVerfGE 89, 1 <12>; 103, 142 <150 f.>). Neben Privatwohnungen fallen auch Betriebs- und Geschäftsräume in den Schutzbereich des Art. 13 GG (vgl. BVerfGE 32, 54 <69 ff.>; 44, 353 <371>; 76, 83 <88>; 96, 44 <51>). Dabei erschöpft sich der Grundrechtsschutz nicht in der Abwehr eines körperlichen Eindringens in die Wohnung. Als Eingriff in Art. 13 GG sind auch Maßnahmen anzusehen, durch die staatliche Stellen sich mit besonderen Hilfsmitteln einen Einblick in Vorgänge innerhalb der Wohnung verschaffen, die der natürlichen Wahrnehmung von außerhalb des geschützten Bereichs entzogen sind. Dazu gehören nicht nur die akustische oder optische Wohnraumüberwachung (vgl. BVerfGE 109, 279 <309, 327>), sondern ebenfalls etwa die Messung elektromagnetischer Abstrahlungen, mit der die Nutzung eines informationstechnischen Systems in der Wohnung überwacht werden kann. Das kann auch ein System betreffen, das offline arbeitet.

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Darüber hinaus kann eine staatliche Maßnahme, die mit dem heimlichen technischen Zugriff auf ein informationstechnisches System im Zusammenhang steht, an Art. 13 Abs. 1 GG zu messen sein, so beispielsweise, wenn und soweit Mitarbeiter der Ermittlungsbehörde in eine als Wohnung geschützte Räumlichkeit eindringen, um ein dort befindliches informationstechnisches System physisch zu manipulieren. Ein weiterer Anwendungsfall des Art. 13 Abs. 1 GG ist die Infiltration eines informationstechnischen Systems, das sich in einer Wohnung befindet, um mit Hilfe dessen bestimmte Vorgänge innerhalb der Wohnung zu überwachen, etwa indem die an das System angeschlossenen Peripheriegeräte wie ein Mikrofon oder eine Kamera dazu genutzt werden.

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Art. 13 Abs. 1 GG vermittelt dem Einzelnen allerdings keinen generellen, von den Zugriffsmodalitäten unabhängigen Schutz gegen die Infiltration seines informationstechnischen Systems, auch wenn sich dieses System in einer Wohnung befindet (vgl. etwa Beulke/Meininghaus, StV 2007, S. 63 <64>; Gercke, CR 2007, S. 245 <250>; Schlegel, GA 2007, S. 648 <654 ff.>; a.A. etwa Buermeyer, HRRS 2007, S. 392 <395 ff.>; Rux, JZ 2007, S. 285 <292 ff.>; Schaar/Landwehr, K&R 2007, S. 202 <204>). Denn der Eingriff kann unabhängig vom Standort erfolgen, so dass ein raumbezogener Schutz nicht in der Lage ist, die spezifische Gefährdung des informationstechnischen Systems abzuwehren. Soweit die Infiltration die Verbindung des betroffenen Rechners zu einem Rechnernetzwerk ausnutzt, lässt sie die durch die Abgrenzung der Wohnung vermittelte räumliche Privatsphäre unberührt. Der Standort des Systems wird in vielen Fällen für die Ermittlungsmaßnahme ohne Belang und oftmals für die Behörde nicht einmal erkennbar sein. Dies gilt insbesondere für mobile informationstechnische Systeme wie etwa Laptops, Personal Digital Assistants (PDAs) oder Mobiltelefone.

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Art. 13 Abs. 1 GG schützt zudem nicht gegen die durch die Infiltration des Systems ermöglichte Erhebung von Daten, die sich im Arbeitsspeicher oder auf den Speichermedien eines informationstechnischen Systems befinden, das in einer Wohnung steht
(vgl. zum gleichläufigen Verhältnis von Wohnungsdurchsuchung und Beschlagnahme BVerfGE 113, 29 <45>).

18.10.2026 - 14:29 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

Karlsruhe erlaubt Präventiv-Spionage und Totalüberwachung Einzelner

(Februar 27, 2008)

Karlsruhe: Die Salamitaktik der Polizeistaatler ist heute im Grundsatz aufgegangen. Das Bundesverfassungsgericht hat heute zwar das NRW-Verfassungsschutzgesetz gekippt und ein neues Grundrecht auf „Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme“ geschaffen. Das zählt aber nicht, wenn Exekutivbehörden „tatsächliche Anhaltspunkte einer konkreten Gefahr“ haben.

Und:„Die Maßnahme kann schon dann gerechtfertigt sein, wenn sich noch nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit feststellen lässt, dass die Gefahr in näherer Zukunft eintritt“.

07.10.2026 - 15:27 [ B Wruble / X ]

•Max Blumenthal highlights former BND chief August Hanning’s Israeli intelligence connections …

…amid his arrest for treasonous espionage, noting Hanning introduced heiress Christina Block to CGI Group—led by ex-Shin Bet chief Yaakov Peri—to abduct her children from her ex-husband in Denmark and allegedly plant fake child abuse images.

•Hanning, who served on the board of another Israeli firm, faces charges including passing ~2,000 classified BND documents on Iran’s nuclear program and Russian forces; prosecutors confirmed the foreign service analysis was not for Russia, with the probe triggered by evidence from the Block kidnapping investigation.

•The October 6, 2026 arrests of Hanning and ex-BND employee Manfred D. stem from a Hamburg search in the Block case that uncovered unauthorized classified materials dating to 2022, years after Hanning left office.

06.10.2026 - 15:52 [ Süddeutsche ]

Affäre beim BND: Spionageverdacht: Ex-Geheimdienstchef August Hanning verhaftet

Der frühere BND-Präsident soll noch Jahre nach seinem Ausscheiden geheime Informationen aus der Behörde erhalten und möglicherweise verkauft haben – an fremde Mächte?

29.09.2026 - 22:12 [ F-Droid.org ]

F-Droid: Aurora Store

Aurora Store is an unofficial, FOSS client to Google Play with an elegant design. Aurora Store allows users to download, update, and search for apps like the Play Store. It works perfectly fine with or without Google Play Services or microG.

Features:

• FOSS: Has GPLv3 licence
• Beautiful design: Built upon latest Material 3 guidelines
• Account login: You can login with either personal or an anonymous account
• Device & Locale spoofing: Change your device and/or locale to access geo locked apps

21.09.2026 - 21:12 [ ]

„Sicherheitspaket 2.0“: Sachverständige halten Gesetzentwürfe für verfassungswidrig

Mit Gesichtserkennung im Internet fahnden oder mit Hilfe von Software möglichst große Datenmengen verknüpfen und analysieren. Diese neuen Befugnisse fordert die Bundesregierung in mehreren Gesetzentwürfen für das Bundeskriminalamt und die Bundespolizei. Auch das Bundesamt für Migration soll per Gesichtserkennung Asylsuchende identifizieren dürfen. Die Reformpläne – auch bekannt als “Sicherheitspaket 2.0” – sind heute Thema im Innenausschuss des Bundestages gewesen.

Der Weg dahin war weit. Bereits 2024 hatte die damalige Ampelregierung nach mehreren Terror-Anschlägen ein erstes “Sicherheitspaket” vorgelegt. Es scheiterte im Bundesrat. Bevor ein neuer Anlauf gemacht werden konnte, zerfiel die Koalition aus SPD, FDP und Grünen.

Das war das Ende der Ampel, nicht aber der Ambitionen.

18.09.2026 - 20:55 [ OpenAI ]

Unauthorized communication via temporary file hosting services

How we are addressing it

We fixed the broken filesystem and disabled internet access for this training dataset. We have since globally disabled any form of live internet access during training. Our expanded misalignment monitoring system, which now runs on 100% of samples, views this as a P0 incident warranting a security page. We now also have a more defined process for escalation and for responsibility of detected misalignments.

18.09.2026 - 20:22 [ OpenAI ]

Unsanctioned Artifactory writes and cross-sample communication

Internal research models · RL training

Sample: May 8, 2026 and May 15, 2026

Discovery: May 25, 2026

Report updated: Sep 16, 2026

(…)

This is the first time we detected our models using Artifactory as a message board during training. This led to us finding the second sample which we believe to be the first time our models used artifactory as a message board. Overall the behavior was very uncommon in this run.

The Hugging Face incident involved a similar mechanism for using Artifactory as a shared message board.

18.09.2026 - 19:55 [ OpenAI ]

Uploading files to the internet in order to cite them

Samples: Jan 24, 2026 and Oct 22, 2025

Discovery: May 25, 2026

Report updated: Sep 16, 2026

Summary

In two training examples, models made unrequested public uploads as workarounds for tool limitations: one uploaded records it had already retrieved to obtain a browser citation, and another uploaded a task photo for external image search. Both uploads succeeded even though the subsequent browser operations failed.

14.09.2026 - 18:51 [ Netzpolitik.org ]

Automatisierte Todeslisten

netzpolitik.org: Wie sieht die zugrundeliegende technische Infrastruktur aus und wer stellt sie bereit?

Rainer Rehak: Der gesamte Datensatz zu Gaza umfasst schätzungsweise 13,6 Petabyte, also umgerechnet 13.600 Terabyte. Diese Datenmenge ist nicht einfach zu handhaben, besonders wenn man damit statistische Modelle trainieren möchte oder gar große Sprachmodelle, die ebenfalls erstellt werden. Die digitale Infrastruktur wird von Google und Amazon unter dem Projektnamen Nimbus bereitgestellt und kostet 1,2 Milliarden US-Dollar.

Die Integration der heterogenen Datenquellen macht Palantir. Microsoft, Cisco, Dell und Red Hat/IBM bieten zusätzliche IT-Dienstleistungen rund um die „kill-chain“ an. Dies zeigt die enorme Rolle, die der private Sektor bei der Integration und Nutzung von KI-Systemen in bewaffneten Konflikten spielt.

10.09.2026 - 19:40 [ theGuardian.com ]

Israel sanctions will not hurt intelligence sharing between spy agencies, says Miliband

(September 9, 2026)

British intelligence has been given assurances by its Israeli counterpart that information sharing with the UK will continue as before, Ed Miliband, the foreign secretary, has said.

04.09.2026 - 01:39 [ ANewPolicy.org ]

Joint Letter to Chairmen Wicker and Rogers and Ranking Members Reed and Smith Opposing Further U.S.-Israel Defense Integration

Dear Chairmen Wicker and Rogers and Ranking Members Reed and Smith,

As you enter into conference to resolve the differences between the House-passed version of the National Defense Authorization Act (NDAA) for Fiscal Year 2027 (H.R.8800) and the pending Senate bill (S.4784), We, the undersigned U.S. organizations, strongly urge you to reject the entrenchment of U.S. and Israeli defense collaboration, which goes against U.S. national interests and values, and would expand the risk of U.S. complicity in, and exposure to, human rights violations, war crimes, and genocide.

Specifically, we are deeply concerned by Section 219 in the House NDAA and Section 1217 in the Senate version, which establish a new U.S. Israel Defense Technology Cooperation Initiative aimed at accelerating joint research, development, and integration of Israeli-origin and jointly developed defense technologies into U.S. military systems and programs of record. This would expand U.S-Israeli military integration across some of the most sensitive domains of emerging technology, including quantum computing, AI and autonomous systems, cyber and electronic warfare, directed energy, and defense industrial base co-production, while expediting pathways from R&D into procurement.

04.09.2026 - 01:32 [ NST.com.my ]

56 US groups urge Congress to drop Israel defence ties provision

The provision would deepen cooperation between the US and Israeli defence sectors by accelerating joint military technology development and other partnerships. The bill passed the House of Representatives in July and awaits Senate action.

The provision of the 2027 National Defence Authorisation Act, known as Section 219, seeks to set up frameworks for joint ventures, licensing agreements and US-based co-production partnerships with the Israeli industry.

In Thursday‘s letter addressed to leaders of the House and Senate Armed Services Committees, 56 groups said deeper integration with Israel‘s defence sector would be „exceptionally dangerous“ and urged lawmakers to remove the provision.