Archiv: Trial against German government before World Court (ICJ) on charges of complicity of genocide in Palestine / hearings April 2024 / September 2026


20.10.2026 - 21:43 [ Peacefully Against Genocide ]

GERMAN WEAPONS ARE KILLING PEOPLE IN PALESTINE. WE ARE RESISTING!

With the support of the German government, Israel is committing genocide in Palestine. Day after day, innocent people continue to be systematically killed. We refuse to allow this to continue and join the global Palestinian resistance against the colonial Zionist project. In cooperation with national and international groups, we have already staged peaceful, disruptive protests and will continue to do so until the German government ends its complicity in Israeli crimes against Palestinians.

Together, we stand against the crimes committed by the government and the arms industry!

Join us in peaceful resistance

20.10.2026 - 21:26 [ Middle East Monitor ]

German activists block arms factories over weapons exports to Israel

Pro-Palestinian activists blocked entrances to several German arms manufacturing sites on Tuesday, protesting the country’s continued weapons exports to Israel, Anadolu reports.

The coordinated sit-ins were organized by the group Peacefully Against Genocide.

Protesters targeted multiple locations of weapons manufacturers, including Rheinmetall facilities and a General Dynamics site.

In Berlin, demonstrators staged a sit-in in front of Rheinmetall’s plant in Wedding.

17.10.2026 - 13:23 [ Ad-Hoc-News.de ]

Berlin: Merz warnt SPD und Grüne vor Linksbündnis

Merz sagte, die moralischen Maßstäbe in Deutschland gerieten „langsam ins Rutschen“. Die CDU werde sich damit nicht abfinden und auch das angehende Bündnis von SPD und Grünen mit der Linken in Berlin infrage stellen.

In Richtung von SPD und Grünen fragte der Kanzler, ob sie „wirklich und ernsthaft mit einer solchen Partei weitere Koalitionsgespräche führen“ wollten. Wer die politische Mitte stärken und die Demokratie schützen wolle, dürfe mit solchen „Linksradikalen“ keine Gespräche führen und schon gar keine Koalition eingehen, sagte Merz.

16.10.2026 - 14:01 [ Freie Universität Berlin ]

Studie zur deutschen Nahostberichterstattung

Ein Forschungsteam der Freien Universität Berlin hat untersucht, wie Handlungsspielräume bei der Berichterstattung über den Nahostkonflikt von Medienschaffenden wahrgenommen werden. Diese Studie ist im Oktober 2026 als Arbeitspapier des CeMIL erschienen.

Für die Studie befragten Prof. Dr. Carola Richter, Dr. Jannis Julien Grimm und Nina Moya Schreieder im Mai und Juni 2026 Journalist:innen, die für deutsche Medien zur Nahost-Region und damit verbundenen Themen berichten. Von fast 600 systematisch ausgewählten Journalist:innen nahmen rund 30 Prozent an der anonymen Online-Befragung teil – eine vergleichsweise hohe Rücklaufquote. „Offensichtlich gab es ein großes Bedürfnis bei mit dem Thema befassten Journalist:innen, sich zu äußern“, sagt Prof. Dr. Carola Richter.

16.10.2026 - 13:33 [ Neues Deutschland ]

Drang zur Selbst­zensur im Gaza-Krieg

Es ging dabei um das Klima nach dem 7. Oktober 2023 – das Datum markiert den Angriff palästinensischer Gruppen auf israelisches Militär und Zivilist*innen mit 1200 Toten und den Beginn von Israels Gaza-Krieg mit inzwischen mindestens 74.000 Toten, darunter 21.000 Kinder.

An der anonymen Online-Befragung beteiligten sich 179 von 597 gezielt angeschriebenen Journalist*innen, 145 davon füllten den Fragebogen vollständig aus.

18.09.2026 - 16:09 [ BR.de ]

F-35 für die Bundeswehr: Was der Jet kann – und was er kostet

Boris Pistorius scheint mit dem Verlauf seiner US-Reise zufrieden zu sein. Erst vereinbart der SPD-Verteidigungsminister mit seinem amerikanischen Kollegen Pete Hegseth, bei Rüstungsprojekten noch stärker zusammenzuarbeiten. Keine Selbstverständlichkeit angesichts wachsender Zweifel an der Bündnistreue der Trump-Regierung. Und nun wird der erste F-35-Jet an die Bundeswehr übergeben.

10.09.2026 - 18:40 [ TKP.at ]

Nicaragua vs Deutschland in Den Haag, der 2. Tag

Am Dienstag, den 8. September 2026, hat Nicaragua seine Argumente vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag vorgetragen. Es handelte sich um die Erwiderung auf die von Deutschland am Vortag vorgebrachten Einwände bezüglich der Zuständigkeit des Gerichts. Nicaragua forderte die Richter nachdrücklich auf, Deutschlands Antrag auf Abweisung der Klage abzulehnen und das Verfahren fortzusetzen.

09.09.2026 - 02:46 [ South China Morning Post ]

Nicaragua accuses Germany of ‘multiple violations’ of law in Gaza genocide case

Nicaragua on Tuesday accused Germany of “multiple violations of international law” at the United Nations top court, as it pressed its case that Berlin was complicit in what it described as genocide in Gaza.

The Central American country has dragged Germany to the International Court of Justice (ICJ) in The Hague, accusing Berlin of breaching the 1948 UN Genocide Convention with its support, notably arms shipments, for Israel.

07.09.2026 - 21:10 [ International Court of Justice ]

Public hearings on the preliminary objections raised by Germany in the case concerning Alleged Breaches of Certain International Obligations in respect of the Occupied Palestinian Territory (Nicaragua v. Germany)

Monday 7 September 2026

Alleged Breaches of Certain International Obligations in respect of the Occupied Palestinian Territory (Nicaragua v. Germany) – First round of oral argument of Germany

07.09.2026 - 20:59 [ Reuters ]

Germany asks UN top court to throw out Israel arms export case

Berlin suspended weapons exports to ‌Israel for a few months in 2025 but they have since resumed. A U.S.-backed ceasefire, opens new tab that took effect in October 2025 halted large-scale fighting that had devastated Gaza, but it has not ended Israeli strikes.

07.09.2026 - 20:56 [ Legal Tribune Online ]

Verfahren wegen Beihilfe zum Völkermord in Gaza: Wie Deut­sch­land sich vor dem IGH ver­tei­digt

Deutschland hat sogenannte „preliminary objections“ erhoben, also vorläufige Einwände gegen die Zuständigkeit des IGH und die Zulässigkeit der Klage. Im Kern geht es um drei Punkte: Erstens bestreitet Deutschland, dass überhaupt eine Streitigkeit mit Nicaragua vorliegt, über die der IGH entscheiden könnte. Zweitens bezögen sich einige Vorwürfe auf Geschehnisse vor dem 30. April 2008 – dem Tag, an dem Deutschland sich der Gerichtsbarkeit des IGH unterworfen hat. Deshalb könne der Gerichtshof in diesen Fällen seine Gerichtsbarkeit nicht ausüben. Und drittens könne der IGH nicht über eine mögliche Beihilfe Deutschlands zu einem Völkermord entscheiden, ohne dass Israel an dem Verfahren beteiligt sei.

07.09.2026 - 20:48 [ Associated Press ]

Germany fights Gaza genocide claims at the top UN court

Germany told the United Nations’ top court on Monday that a genocide case over weapons sales to Israel was improperly filed by Nicaragua and should be thrown out.

The Central American country accuses Berlin of violating the Genocide Convention and international humanitarian law by “facilitating” acts of genocide in Gaza by providing arms and other military support to Israel.

26.08.2026 - 20:44 [ International Court of Justice ]

Alleged Breaches of Certain International Obligations in respect of the Occupied Palestinian Territory (Nicaragua v. Germany)

THE HAGUE, 31 July 2026. The International Court of Justice will hold public hearings on the preliminary objections raised by Germany in the case concerning Alleged Breaches of Certain International Obligations in respect of the Occupied Palestinian Territory (Nicaragua v. Germany) from Monday 7 to Thursday 10 September 2026.

It is recalled that, on 1 March 2024, Nicaragua filed an Application instituting proceedings against Germany for alleged violations by Germany of its obligations under the Convention on the Prevention and Punishment of the Crime of Genocide of 9 December 1948 (the “Genocide Convention”) and the Geneva Conventions of 1949 and their Additional Protocols, as well as “intransgressible principles of international humanitarian law and other peremptory norms of general international law” in relation to the Occupied Palestinian Territory, in particular the Gaza Strip.

26.08.2026 - 20:37 [ Nachdenkseiten ]

Nicaragua vs. Deutschland: Anhörung zu Genozid-Unterstützung beginnt im September am IGH

Vom 7. bis 10. September richten sich die Augen der Weltöffentlichkeit auf den Internationalen Gerichtshof, der im Fall „Nicaragua vs. Deutschland“ verhandelt – eine juristische Auseinandersetzung, die Deutschlands Waffenlieferungen und Unterstützung für Israel sowie die Aussetzung der UNRWA-Finanzierung in den Fokus der internationalen Verantwortung rückt. „Nicaragua gegen Deutschland“ könnte den Beginn markieren, um auch andere Staaten, die Israel während des Genozids in Gaza unterstützt haben, zur Rechenschaft zu ziehen.

20.08.2026 - 21:37 [ Amnesty International ]

Deutschland muss Aussetzung des EU-Israel-Abkommens zustimmen

(May 8, 2026)

„Die Aussetzung des EU-Israel Assoziierungsabkommens, gegen dessen Menschenrechtsklausel die israelische Regierung permanent verstößt, ist eine juristische und moralische Verpflichtung. Außenminister Wadephul hat die Wahl, Menschenrechte zum Eckpfeiler europäischer Israel-Politik zu machen – oder mit Doppelstandards weiter die EU zu spalten und internationales Recht auszuhöhlen,“ sagt Julia Duchrow, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland.

„Deutschland sollte nicht länger dazu beitragen, dass Israels Gräueltaten folgenlos bleiben. Stattdessen sollte sich Außenminister Wadephul der Mehrheit der EU-Staaten anschließen und die überfälligen Schritte mittragen: die Aussetzung des Abkommens, ein Verbot des Handels mit illegalen Siedlungen sowie ein Ende sämtlicher Waffenlieferungen nach Israel“, sagt Philipp Frisch, Direktor von Human Rights Watch Deutschland.

18.08.2026 - 18:21 [ Tagesschau.de ]

Reaktionen auf Ben-Gvir-Äußerungen: „Menschenverachtend“ und „verantwortungslos“

Ben-Gvir erweise sich erneut als „menschenverachtender Extremist“, sagte CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). „Es ist überfällig, dass die EU gegen ihn als Person Sanktionen erlässt.“

Dass eine solche Person Mitglied der israelischen Regierung und dort für die Polizei zuständig sei, sei das eigentlich Erschütternde. „Für Deutschland heißt das, dass unsere Israelpolitik differenzierter und anspruchsvoller werden muss, als das bisher der Fall ist“, so Röttgen.

18.08.2026 - 18:09 [ Politico.eu ]

German lawmakers call for EU sanctions on Israel’s Ben-Gvir over Gaza killing remarks

From Merz’s conservatives to Alternative for Germany and the Left, condemnation cut across the Bundestag’s political spectrum.

17.08.2026 - 22:18 [ Grundgesetz-fuer-Jeden.de ]

Artikel 25 [Allgemeines Völkerrecht als Bestandteil des Bundesrechts]

Die allgemeinen Regeln des Völkerrechtes sind Bestandteil des Bundesrechtes. Sie gehen den Gesetzen vor und erzeugen Rechte und Pflichten unmittelbar für die Bewohner des Bundesgebietes.

17.08.2026 - 22:03 [ Amnesty International ]

Deutschland muss Aussetzung des EU-Israel-Abkommens zustimmen

(May 8, 2026)

„Die Aussetzung des EU-Israel Assoziierungsabkommens, gegen dessen Menschenrechtsklausel die israelische Regierung permanent verstößt, ist eine juristische und moralische Verpflichtung. Außenminister Wadephul hat die Wahl, Menschenrechte zum Eckpfeiler europäischer Israel-Politik zu machen – oder mit Doppelstandards weiter die EU zu spalten und internationales Recht auszuhöhlen,“ sagt Julia Duchrow, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland.

„Deutschland sollte nicht länger dazu beitragen, dass Israels Gräueltaten folgenlos bleiben. Stattdessen sollte sich Außenminister Wadephul der Mehrheit der EU-Staaten anschließen und die überfälligen Schritte mittragen: die Aussetzung des Abkommens, ein Verbot des Handels mit illegalen Siedlungen sowie ein Ende sämtlicher Waffenlieferungen nach Israel“, sagt Philipp Frisch, Direktor von Human Rights Watch Deutschland.

24.07.2026 - 16:04 [ Zeit.de ]

Iran-Krieg: Auch während Kriegs Rüstungsexporte nach Israel genehmigt

(April 16, 2026)

Die Bundesregierung hat auch in den ersten Wochen des Iran-Kriegs Rüstungsexporte nach Israel genehmigt – allerdings in verhältnismäßig geringem Umfang. Vom 28. Februar, dem Tag des Angriffs israelischer und US-amerikanischer Streitkräfte auf den Iran, bis zum 27. März gab die schwarz-rote Regierung grünes Licht für Ausfuhren im Wert von 6,6 Millionen Euro, wie aus Antworten des Bundeswirtschaftsministeriums auf mehrere Anfragen des Linken-Abgeordneten Ulrich Thoden hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.

24.07.2026 - 15:50 [ taz ]

Wieder deutsche Waffen für Israel: Bundesregierung hebt Teil-Exportstopp auf

(November 17, 2025)

Nach rund drei Monaten hebt die Bundesregierung die Einschränkung von Waffenexporten nach Israel wieder auf. Ab dem 24. November sollen sämtliche Rüstungsexporte nach Israel wieder möglich sein, sagte ein Regierungssprecher am Montag in Berlin. Der wichtigste Grund für die Entscheidung sei, dass der am 10. Oktober in Kraft getretene Waffenstillstand in Gaza weiterhin halte.

22.07.2026 - 14:17 [ ZDFHeute.de ]

Mamdani: New York darf Netanjahu nicht festnehmen

Im Wahlkampf hatte der Demokrat angekündigt, Netanjahu im Falle seiner Wahl zum Bürgermeister festnehmen zu lassen. Später äußerte er sich zurückhaltender und verwies auf eine Prüfung der Möglichkeiten. Netanjahu wird zur UN-Generaldebatte im September in New York erwartet.

28.06.2026 - 23:39 [ Mohammed El-Kurd / Jacobin ]

Scharfschützen haben saubere Hände

Unsere Massaker werden nur durch Werbepausen unterbrochen. Richter legalisieren sie. Korrespondenten töten uns mit passiver Sprache. Wenn wir Glück haben, sagen Diplomaten, dass unser Tod sie betroffen macht, aber sie erwähnen niemals den Schuldigen, ganz zu schweigen davon, ihn zu verurteilen. Politiker, träge, unfähig oder mitschuldig, finanzieren unseren Untergang und täuschen dann, wenn überhaupt, Mitgefühl vor. Akademiker stehen untätig daneben. Das heißt, bis sich der Staub gelegt hat, dann werden sie Bücher darüber schreiben, was hätte sein sollen. Begriffe prägen und so weiter. Vorträge in der Vergangenheitsform halten. Und die Aasgeier, selbst diejenigen unter uns, werden Museen besuchen und das verherrlichen und romantisieren, was sie nicht zu verteidigen bereit waren – unseren Widerstand –, sie werden ihn mystifizieren, entpolitisieren, kommerzialisieren. Die Aasgeier werden unsere Leichen in Skulpturen verwandeln.

Und wir sterben.

24.06.2026 - 04:10 [ Office of the High Commissioner for Human Rights (OHCHR) / Büro des Hohen Kommissars für Menschenrechte ]

“The essence of childhood has been destroyed”: Israel’s deliberate targeting of Palestinian children in the Occupied Palestinian Territory since 7 October 2023

56. On 24 January 2024, at around 08:30, a family was preparing to evacuate from their ground-floor apartment in a seven-storey building at al-Amal, west of Khan Younis, following receipt of an evacuation order by the Israeli security forces. The father noticed quadcopters hovering over the area and presence of the Israeli security forces about 100 meters east of their house, instructing people to head west to Al-Mawasi in Khan Younis. His 15-year-old son stepped out of the house holding a white cloth, when the father, who was inside the house, heard a gunshot from the eastern side where Israeli soldiers were located. The boy was hit in the left foot, and he fell on his face. As he attempted to stand, two more gunshots were fired within seconds from the same direction. One shot hit the boy on his back and another on the left side of his neck. Seeing this, the boy’s 20-year-old brother ran towards him and was also shot on the left side of his chest. He collapsed on top of his younger brother.

57. The victims’ mother waved her hands at the south side window to signal for an ambulance when the Israeli security forces fired bullets which hit her too, slightly injuring her in her left hand. The father tried several times to pull away the bodies of both his sons but, every time he tried to advance towards them, the Israeli security forces fired in his direction. He then left the neighbourhood with the rest of his family. In early March 2024, he learned that two days after the incident, an ambulance arrived to retrieve his sons’ bodies. To date, the family is unaware where the bodies are buried.

58. The Commission assesses that the 15-year-old boy holding the white flag was shot by Israeli soldiers using a DAN.338 calibre bolt-action sniper rifle, commonly used by Israeli snipers, from a position located around 200 metres away. Given that sniper rifles used by the Israeli security forces normally have a precision accuracy range of more than 1,200 metres, the Israeli shooter should have been able to see that the target was a child and that he was holding a white flag. The additional two shots fired after the boy was hit were likely meant to ensure that he was dead. The additional killing of the boy’s brother points to a deliberate effort by the Israeli security forces to target the boy as well as any person that came to retrieve him. The Commission could not find any indication of a threat towards members of the Israeli security forces from the family’s location. The Commission finds that the Israeli security forces’ 98th Division were operating in the area at the time of the incident.

Injuring of a 10-day-old baby by quadcopter inside the tent in Nuseirat camp

59. On 12 April 2024 at 13:00, a 10 day-old-baby boy was shot by a quadcopter while being breastfed by his mother inside their tent in Nuseirat camp. The mother was alone in the tent, breastfeeding her baby, when a single bullet from a quadcopter hit the baby in the head and exited through the back of his head, hitting the pillow behind her. The baby survived but sustained brain injuries and now suffers from seizures.

60. The Commission viewed and analysed images of the bullet that hit the baby. The Commission concluded on reasonable grounds that the bullet was fired from a sniper rifle mounted on a quadcopter. Considering that the shooting occurred in broad daylight, the
Commission concludes that the quadcopter controller would have been able to see inside the tent and assesses that the target was a mother and a baby.

Injuring of a four-year-old girl in Khan Younis displacement camp

61. On 24 August 2024, at around 08:00, a four-year-old girl was hit by a bullet to her head while she was eating with her family in her tent in Khan Younis, southern Gaza…………..