Er musste zweimal sterben, um dreimal leben zu können, ehe der echte Tod ihn fand. In 46 Spielfilmen zwischen 1916 und 1960 fĂŒhrte Fritz Lang Regie, bei 17 davon war er am Drehbuch beteiligt, am Ende seiner Karriere drehte er noch einen Film â in einem anderen. Gestorben ist der KĂŒnstler einmal um 1931, als der Stummfilm durch den Tonfilm abgelöst wurde, und ein weiteres Mal um 1936, als er sich im Exil auf die Gesetze Hollywoods einlassen musste.
Archiv: deutsche Geschichte / german history
Dobrindts Geheimdienstreform: Wenn der Verfassungsschutz die Pressefreiheit beschĂŒtzt, bis nichts mehr davon ĂŒbrig ist
(July 20, 2026)
Die gröĂte Gefahr fĂŒr die Pressefreiheit ist nicht zwingend das offene Publikationsverbot. Viel wirksamer ist eine AtmosphĂ€re, in der Informanten schweigen, Journalisten ihre Kontakte vorsorglich reduzieren und Redaktionen bestimmte Recherchen vermeiden.
Diese Selbstzensur hinterlÀsst keinen dramatischen Gerichtsbeschluss. Es gibt keinen verbotenen Artikel und keinen beschlagnahmten Drucker. Die Geschichte wird einfach niemals geschrieben.
Stasi 2.0: Die Brandmauerregierung plant und baut den Ăberwachungsstaat
(July 13, 2026)
Der Paragraph 60 âSchutzmaĂnahmenâ hĂ€tte sicher Ulbrichts und Mielkes Zustimmung unter dem Label âdemokratische Gesetzlichkeitâ gefunden, wenn der Entwurf feststellt:
â(2) SchutzmaĂnahmen sind das verdeckte Einwirken auf
1. GegenstĂ€nde, die fĂŒr die Bedrohung gegenwĂ€rtig oder absehbar eingesetzt werden, insbesondere durch
a) BeeintrÀchtigung der Funktion von Tatmitteln,
b) Umleitung oder Unterbindung von Datenverkehren oder der Ăbertragung von Informationen, einschlieĂlich technischer Signale und Programmdateien, sowie die VerĂ€nderung der Ăbertragungsinhalte,
c) Bereitstellung falscher Informationen fĂŒr Beteiligte,
d) Löschung oder VerfĂ€lschung von Informationen, die fĂŒr Zwecke der Bedrohung gespeichert sindâŠâ
Einer Demokratie unwĂŒrdig
Die Bundesregierung will BKA und Bundespolizei zudem bald weitere, extrem invasive MaĂnahmen der automatisierten Ăberwachung erlauben: Eine Internetsuchmaschine fĂŒr Stimmen und Gesichter und eine Megadatenbank mit KI-gestĂŒtzter Analyse, wie sie auch Palantir im Angebot hat. Entsprechende Befugnisse fĂŒr BND und Verfassungsschutz finden sich ebenfalls im Entwurf des Geheimdienstgesetzes.
Zusammengedacht ergibt das ein System, das vollautomatisiert kontrolliert, was Menschen in der Ăffentlichkeit tun, sie bei unerwĂŒnschtem Verhalten identifiziert und dann gleich auch noch recherchiert, wo sie sich bewegen und mit wem sie bekannt sind.
Tabubruch bei den Geheimdiensten
(July 13, 2026)
Was die Bundesregierung hier plant, ist ein grundlegender Umbau der deutschen Sicherheitsarchitektur. Geheimdienste sollen hacken, manipulieren, aktiv eingreifen und MinderjĂ€hrige als Informanten einsetzen dĂŒrfen. Wer ihnen solche Befugnisse einrĂ€umt, verschiebt die Grenzen staatlicher Macht weit in Richtung eines ĂŒbergriffigen Sicherheitsstaates.
Die Bundesregierung will den Entwurf spĂ€testens Anfang August durch das Bundeskabinett bringen. Jetzt gilt es, laut zu werden. Kubickis Appell ist eindeutig: Die PlĂ€ne âsind ohne Beispiel in einer liberalen Demokratie und mĂŒssen gestoppt werdenâ.
Stasi 2.0: Die Brandmauerregierung plant und baut den Ăberwachungsstaat
Der Paragraph 60 âSchutzmaĂnahmenâ hĂ€tte sicher Ulbrichts und Mielkes Zustimmung unter dem Label âdemokratische Gesetzlichkeitâ gefunden, wenn der Entwurf feststellt:
â(2) SchutzmaĂnahmen sind das verdeckte Einwirken auf
1. GegenstĂ€nde, die fĂŒr die Bedrohung gegenwĂ€rtig oder absehbar eingesetzt werden, insbesondere durch
a) BeeintrÀchtigung der Funktion von Tatmitteln,
b) Umleitung oder Unterbindung von Datenverkehren oder der Ăbertragung von Informationen, einschlieĂlich technischer Signale und Programmdateien, sowie die VerĂ€nderung der Ăbertragungsinhalte,
c) Bereitstellung falscher Informationen fĂŒr Beteiligte,
d) Löschung oder VerfĂ€lschung von Informationen, die fĂŒr Zwecke der Bedrohung gespeichert sindâŠâ
KĂŒnftig darf der deutsche Inlandsgeheimdienst in die PrivatsphĂ€re eingreifen, in dem er Informationen beschafft, sie verĂ€ndert, sie verfĂ€lscht. Er darf damit jeder politischen Partei und jedem BĂŒrger gefĂ€lschte Informationen unterschieben, die er dann zum Anlass nimmt, gegen sie oder ihn vorzugehen.
(July 13, 2026)
Das ist das neue Gesetzesvorhaben von Merz/Klingbeil/Dobrindt. Wir alle werden nicht nur ausspioniert – sondern können jederzeit zu Verbrechern manipuliert werden.
Stephen Miller and the cultural politics of fascist subjectivity
(March 11, 2026)
Millerâs very being evokes the cold mechanization of a machine, a body turned against itself, moving without rhythm, empathy, or grace. His presence feels engineered: cold, scarred, and hollowed out, the body made into an instrument of command. It is as if a war within himself has long since been lost, a war against vulnerability, imagination, and the capacity to feel. What remains is a man armored against life itself.
The Wrath of Stephen Miller
(January 7, 2026)
Trump has described Miller as sitting âat the top of the totem poleâ inside the White House.
âHe oversees every policy the administration touches,â White House Press Secretary Karoline Leavitt told us. âI canât tell you the number of times a policy matter is discussed in the Oval and Trump will say, âWhereâs Stephen? Tell him to get that done.ââ
To critics, Miller is the smirking embodiment of everything they view as dangerous and authoritarian about the Trump administration. He has been called a Nazi, a neo-Nazi, a white supremacist, a kapo, and Lord Voldemort. Posters of Millerâpursed lips, furrowed browâhave been plastered around the nationâs capital, stamped with CREEP and FASCISM AINâT PRETTY. His own uncle has denounced him, writing at one point that if Millerâs immigration policies had been implemented a century ago, their familyâwhich fled anti-Jewish pogroms in Europeââwould have been wiped out.â
‚Trump‘s psyche‘: The aide driving president‘s most controversial policies
(February 9, 2026)
„By what right does Denmark assert control over Greenland?“ Miller asked. „Nobody is going to fight the United States militarily over the future of Greenland.“
He went on to assert that there are „iron laws of the world“.
„We live in a world, in the real world… that is governed by strength, that is governed by force, that is governed by power,“ he said.
It was heady stuff coming on the heels of America‘s surgically precise use of military force in Venezuela. And, for a president who a few days later would tell the New York Times that the only limit on his global powers are „my own morality“ and „my own mind“, it may have been warmly received.
Susanne Marie SchĂ€fer als âunbelehrbare Staatsfeindinâ zum Tode verurteilt â Gedanken zur Meinungsfreiheit
Susanne Marie SchĂ€fer hat die âKriegsmoral untergrabenâ und wird als âunbelehrbare Staatsfeindinâ zum Tode verurteilt â im âNamen des deutschen Volkesâ. Das war im Januar 1945. Das Vergehen von der in Schwetzingen Geborenen: Sie hatte sich regimekritisch geĂ€uĂert. Die Nazis sahen in ihr eine Hetzerin. Zuerst erfolgte eine Verurteilung wegen âHeimtĂŒckeâ. SchĂ€fer hielt sich aber nicht zurĂŒck. Nach ihrer Haftentlassung stellte sie in ihrem Mietshaus gegenĂŒber ihren Mietern Kriegserfolge der Wehrmacht infrage. Das war ihr Todesurteil. Stichwort: âWehrkraftzersetzungâ. Ihre Hinrichtung erfolgte am 23. Februar 1945. Die Geschichte lehrt uns: Auf die Meinungsfreiheit kommt es vor allem dann an, wenn sie sich gegen die vorherrschende Politik richtet.
Trump shares racist video depicting Obamas as apes on Truth Social, then removes it amid bipartisan outrage
Just before noon, the White House blamed a staffer for the video posted to Trumpâs Truth Social account and said the post had been removed. The statement came after serious backlash, including from GOP Sen. Tim Scott, the only Black Republican in the Senate, who called the post racist and said Trump should remove it.
Trump posts video meme showing Barack, Michelle Obama as apes
The White House initially dismissed criticism that the video was racist, and said it is from a meme depicting Trump and the Obamas as characters from the Lion King. Trump does not appear in the video, which he posted just before midnight on Feb. 5 with no accompanying text.
But by noon ET on Feb. 6 â after the post had been up about 12 hours â it no long appeared on Truth Social. A White House official told USA TODAY on Feb. 6 a White House staffer had erroneously made the post and that it was taken down.
Minneapolis Residents Wear Their Passports, Desperate to Ward Off ICE
In the past two months, federal immigration agents have arrested thousands in the Twin Cities, detaining citizens, asylum-seekers, refugees and the undocumented. They have killed two American citizens, Renee Good and Alex Pretti. And they have stopped people seemingly at random, asking for identification or simply demanding: âWhere were you born?â
Now, many people here are asking a question that is a novel one in America: Is it safe to leave home without proof of citizenship? Has the United States turned into a show-me-your-papers nation?
For many Minnesotans, the answer has been an unequivocal yes.
As âLoyal Agents of Nazisâ in GOP Murder Citizens, US Is at âTurning Point,â Advocates Say
âEither the American people are able to wrest power from the current fascist leaders or those leaders will continue to radicalize, using violence and terror to dismantle democracy.â
Videos Show Moments in Which Agents Killed a Man in Minneapolis
This is what the videos show, according to a Times analysis:
Germany‘s Merz: ‚We Are Not at the Mercy of This New World Order‘
German Chancellor Friedrich Merz said the foundations of the international order „have been shaken“ and that nations shouldn‘t „accept this new reality as fate.“ He made the comments during a speech at the World Economic Forum‘s annual meeting in Davos, Switzerland. „We do not have to accept this new reality as fate,“ Merz added. „We are not at the mercy of this new world order. We do have a choice. We can shape the future.“ (Source: Bloomberg)
Rede von Bundeskanzler Merz beim World Economic Forum am 22. Januar 2026 in Davos
We have entered a time of great-power politics. The international order of the past three decades – anchored in international law – has always been imperfect. Today, its very foundations have been shaken.
This new world of great powers is being built on power, on strength and when it comes to it, on force. It is not a cozy place.
We do not have to accept this new reality as fate. We are not at the mercy of this new world order.
We do have a choice. We can shape the future. To succeed, we must face harsh realities and chart our course with clear-eyed realism.
Hours After US Citizen Shot Dead by ICE, JD Vance Says âDoor-to-Doorâ Operations Are Coming
âThis is starting to look disturbingly like Germany in the 1930s.â
Just hours after an Immigration and Customs Enforcement officer shot and killed an unarmed US citizen in Minneapolis on Wednesday, Vice President JD Vance said the agency would soon be going âdoor to doorâ across the country to escalate the Trump administrationâs mass deportation crusade in the coming year.
Karl Liebknecht proklamiert am 09.11.1918 die Sozialistische Republik Deutschland (Auszug)
(Vossische Zeitung Nr. 576 vom 10. 11. 1918)
»Der Tag der Revolution ist gekommen. Wir haben den Frieden erzwungen. Der Friede ist in diesem Augenblick geschlossen. Das Alte ist nicht mehr. Die Herrschaft der Hohenzollern, die in diesem SchloĂ jahrhundertelang gewohnt haben, ist vorĂŒber. In dieser Stunde proklamieren wir die freie sozialistische Republik Deutschland. Wir grĂŒĂen unsere russischen BrĂŒder, die vor vier Tagen schmĂ€hlich davongejagt worden sind.« Liebknecht wies dann auf das Hauptportal des Schlosses und rief mit erhobener Stimme: »Durch dieses Tor wird die neue sozialistische Freiheit der Arbeiter und Soldaten einziehen. Wir wollen an der Stelle, wo die Kaiserstandarte wehte, die rote Fahne der freien Republik Deutschland hissen!«
Die Soldaten der SchloĂwache, die auf dem Dach sichtbar waren, schwenkten die Helme und grĂŒĂten zur Menge herab, die auf das Tor zudrĂ€ngte. Es wurde langsam geöffnet, um dem Automobil Liebknechts EinlaĂ zu gewĂ€hren. Die Menge wurde davon zurĂŒckgehalten, zu folgen. Nach einigen Minuten erschienen, von der Menge stĂŒrmisch begrĂŒĂt, die Soldaten der SchloĂwache ohne Waffen und GepĂ€ck. Kurze Zeit darauf zeigte sich Liebknecht mit Gefolgschaft auf dem Balkon, von dessen Grau sich eine breite rote Decke abhob.
»Parteigenossen«, begann Liebknecht, »der Tag der Freiheit ist angebrochen. Nie wieder wird ein Hohenzoller diesen Platz betreten. Vor 70 Jahren stand hier am selben Ort Friedrich Wilhelm IV. und muĂte vor dem Zug der auf den Barrikaden Berlins fĂŒr die Sache der Freiheit Gefallenen, vor den fĂŒnfzig blutĂŒberströmten Leichnamen seine MĂŒtze abnehmen. Ein anderer Zug bewegt sich heute hier vorĂŒber. Es sind die Geister der Millionen, die fĂŒr die heilige Sache des Proletariats ihr Leben gelassen haben. Mit zerspaltenem SchĂ€del, in Blut gebadet wanken diese Opfer der Gewaltherrschaft vorĂŒber, und ihnen folgen die Geister von Millionen von Frauen und Kindern, die fĂŒr die Sache des Proletariats in Kummer und Elend verkommen sind. Und Abermillionen von Blutopfern dieses Weltkrieges ziehen ihnen nach. Heute steht eine unĂŒbersehbare Menge begeisterter Proletarier an demselben Ort, um der neuen Freiheit zu huldigen. Parteigenossen, ich proklamiere die freie sozialistische Republik Deutschland, die alle StĂ€mme umfassen soll, in der es keine Knechte mehr geben wird, in der jeder ehrliche Arbeiter den ehrlichen Lohn seiner Arbeit finden wird. Die Herrschaft des Kapitalismus, der Europa in ein Leichenfeld verwandelt hat, ist gebrochen. Wir rufen unsere russischen BrĂŒder zurĂŒck. Sie haben bei ihrem Abschied zu uns gesagt: >Habt Ihr in einem Monat nicht das erreicht, was wir erreicht haben, so wenden wir uns von Euch ab.< Und nun hat es kaum vier Tage gedauert.« »Wenn auch das Alte niedergerissen ist«, fuhr Liebknecht fort, »dĂŒrfen wir doch nicht glauben, daĂ unsere Aufgabe getan sei. Wir mĂŒssen alle KrĂ€fte anspannen, um die Regierung der Arbeiter und Soldaten aufzubauen und eine neue staatliche Ordnung des Proletariats zu schaffen, eine Ordnung des Friedens, des GlĂŒcks und der Freiheit unserer deutschen BrĂŒder und unserer BrĂŒder in der ganzen Welt. Wir reichen ihnen die HĂ€nde und rufen sie zur Vollendung der Weltrevolution auf. Wer von euch die freie sozialistische Republik Deutschland und die Weltrevolution erfĂŒllt sehen will, erhebe seine Hand zum Schwur (alle HĂ€nde erheben sich und Rufe ertönen: Hoch die Republik!). Nachdem der Beifall verrauscht war, ruft ein neben Liebknecht stehender Soldat und schwenkt die rote Fahne, die er in den HĂ€nden trĂ€gt: »Hoch lebe ihr erster PrĂ€sident Liebknecht!« Liebknecht schloĂ: »Soweit sind wir noch nicht. Ob PrĂ€sident oder nicht, wir mĂŒssen alle zusammenstehen, um das Ideal der Republik zu verwirklichen. Hoch die Freiheit und das GlĂŒck und der Frieden!«
Bald darauf wurde an dem Mast der Kaiserstandarte die rote Fahne gehiĂt.
Vossische Zeitung Nr. 576 vom 10. 11. 1918
(Anm.d.Red. Nachrichtenagentur Radio Utopie: unter Bruch des Dogmas der hundertprozentig authentischen Wiedergabe der verlinkten Quellen wurde ein verheerender Rechtschreibfehler in der Ăberschrift korrigiert.)
Die Republikproklamation am 9. November 1918 durch Philipp Scheidemann
Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass weder der genaue Ort noch der Inhalt von Scheidemanns Rede noch der Ablauf der Ereignisse im Zusammenhang mit Scheidemanns Auftritt an diesem Tag bis heute abschlieĂend geklĂ€rt sind. Obwohl Scheidemanns Auftritt in der demokratischen Erinnerungskultur der Deutschen eine hohe symbolische Bedeutung fĂŒr die Etablierung der ersten deutschen Republik und die Demokratieentwicklung in unserem Land insgesamt zugemessen wird, sind die diesem Auftritt zugrundeliegenden Fakten bis heute nicht restlos geklĂ€rt. Wesentlicher Grund hierfĂŒr ist, dass die in der tagesaktuellen Presse veröffentlichten Berichte nur unzulĂ€nglich und teilweise auch widersprĂŒchlich auf den Auftritt Scheidemanns eingehen, da die revolutionĂ€ren Ereignisse und Aktionen im Vordergrund der Berichterstattung standen.
Auch Originalfotos des Ereignisses sind nicht ĂŒberliefert â die bekannten Fotos, die Scheidemann bei einer Rede zeigen, sind entweder spĂ€ter nachgestellt oder bei einer anderen Gelegenheit aufgenommen worden.
Die meisten in der Geschichtswissenschaft fĂŒr die Rekonstruktion der AblĂ€ufe vom 9. November 1918 herangezogenen Quellen zum Auftritt Scheidemanns wurden im Nachhinein verfasst und sind von den nachfolgenden Entwicklungen und durch persönliche Interpretationen der Verfasser beeinflusst worden.
Der 9. November: Schicksalstag der deutschen Geschichte
Der 9. November steht fĂŒr einschneidende Ereignisse in der deutschen Geschichte. Die Novemberrevolution 1918, die Reichspogromnacht 1938 und Fall der Berliner Mauer 1989 fanden allesamt an dem Tag statt.
MK Odeh in Berlin: Germany â Recognize Palestine
According to Odeh, âEvery hostage returned from Gaza is a victory. Every child and family who survived Gaza is a victory. But that is not the victory Netanyahu wants.â He said, âWhat has been achieved and at what price? Palestinian cities have been erased from the map. Tens of thousands of Palestinians in Gaza were killed, including 20,000 children. Hundreds of thousands were left without homes. This is not a victory. This is devastation,â and called on âthose responsible for crimes against humanityâ to be held accountable.
âThe Israeli state was already like Sparta â now it has become a super Sparta. If this is victory, what does defeat look like?â Odeh wondered. Odeh also urged Germany to recognize a Palestinian state, saying that the only request he had of U.S. President Donald Trump when he came to address Israelâs Knesset in October was to recognize a Palestinian state. âSo, I ask you too: Germany â recognize Palestine! Recognize that there are two people in our shared homeland, both with the right to self-determination,â he cried out, to great applause.
Regarding Germany, Odeh said that Berlin âcarries the scars of the 20th century and stands as a living reminder of how far human cruelty can go when power is absolute. When racism is normalized and people are dehumanized. But a city like Berlin can be both a graveyard for history, resistance culture and rebirth,â he said. Odeh also said the history of Berlin teaches that âsilence in the face of injustice is deadly. It was silence that made the greatest crime of the century possible. And yet, today we see silence return, dressed up in diplomatic language.â
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ŚŚąŚŚŚŚ Ś©ŚąŚŚŚ ŚŚŚŚŚŚŚŚ Ś©Ś ŚŚ©ŚŚŚ ŚŚ©ŚŚ© ŚŚ ŚŚŚŠŚŚ§Ś ŚŚŚ©ŚŚŚȘ ŚąŚŚ ŚŚŚ ŚŚŚŚŠŚąŚ ŚŚȘŚ ŚŚŚŚȘ ŚŚ ŚŚ©Ś§Ś€ŚȘ ŚŚŚ ŚŚŚȘŚš ŚŚȘ ŚŚ€ŚŚ€ŚŚȘ ŚŚ€ŚŚĄŚŚŚ ŚŚ ŚŚ©ŚŚ ŚŚ©ŚŚŚ, ŚŚŚȘ ŚŚŠŚŚšŚ Ś©ŚŚŚ ŚŚŚŚ ŚŚĄ ŚŚȘ ŚŚŚšŚŚŚŚ Ś©ŚŚŚ ŚŚȘŚŚ ŚŚŚȘ Ś©ŚŚ ŚŚŚ ŚŚŚŚ©ŚŚą. ŚŚŚ ŚȘ ŚŚŚȘŚŚŚŚ ŚŚąŚŚ ŚŚ ŚšŚ§ ŚŚšŚ ŚŚ€ŚšŚŚŚŚ Ś©Ś ŚŚłŚ ŚŚĄŚŚŚ ŚŚŚ ŚŚ Ś©Ś ŚŚ ŚŚŚ ŚŚŚŚšŚȘ ŚąŚ, ŚŚŚŚ©ŚŚȘ ŚąŚ ŚŚŚ ŚŚ©ŚŚŚ ŚŚŚŚŚ ŚȘ Ś©Ś ŚŚ Ś ŚŚŚ ŚŚŚšŚŚ ŚŚŚŚŚ Ś©ŚŚŚ, ŚŚŚŚŠŚšŚȘ Ś§ŚŚŚšŚ ŚŚŚȘ ŚšŚŚ ŚŚŚȘŚš. ŚąŚ ŚŚŚȘ, ŚŚŚŚŚŚ-ŚŚ©ŚšŚŚŚ, ŚŚ ŚŚŚ ŚŚŚŚŚąŚŚȘ ŚŚ©Ś ŚȘŚŚŚ ŚŚŚŚšŚŚ ŚŚȘ, ŚŚ Ś ŚŚ ŚŚŚŚ Ś©ŚŚ ŚŚŚ©ŚŚ ŚŚšŚ ŚŚ©ŚŚŚ. ŚŚ©ŚŚŚȘ ŚąŚŚ ŚŚŚ€Ś©ŚšŚ ŚŚ ŚŚŚŚŚ ŚŚ ŚšŚ§ ŚŚȘ ŚŚŚŚŚŚŚ, ŚŚŚ ŚŚ ŚŚȘ ŚŚŚšŚŚ ŚŚ, ŚŚȘ ŚŚšŚŚ ŚŚŚŚŚ, ŚŚȘ ŚŚŚ Ś©ŚŚŚ€Ś©ŚšŚ ŚŚŚŚŚąŚŚȘ ŚŚ§ŚšŚŚȘ ŚŚŚąŚ©Ś ŚŚ ŚŚ©ŚȘŚŚ§Ś.
One target at a time: The logic that helped Israeli liberals commit genocide
Yet to see the past two years not only through the prism of genocide but also as a second Nakba â a sustained project of erasure aimed at destroying both a people and the space they inhabit â may bring us closer to grasping the nature of Israelâs actions. Whereas genocide is often understood as violence for its own sake, the Nakba represents violence with a purpose: the removal and replacement of a people.
And yet, as a Jewish-Israeli faced with the horrors of the past two years, I cannot help but think in Holocaust terms. The destruction of Gaza has enabled me to better understand not only the stories of the victims but also of the perpetrators â the silent majority who facilitated atrocities through their actions and the stories they tell themselves to justify it all.
Ăber die Welten zwischen SouverĂ€nitĂ€t und Nationalismus
(September 1, 2018)
Anspruch des Nationalismus: Das eigene Land vor allen Anderen zu retten.
SouverÀnitÀt hingegen bedeutet, zu gleichen Teilen das eigene Land vor allen Anderen, vor der eigenen Regierung, vor sich selbst und wenn nötig auch alle Anderen vor dem eigenen Land retten.
Nationalismus und / oder âIdentitĂ€reâ beziehen sich auf das Vaterland, die Nation, die entsprechende Flagge, sowie auf eine vermeintlich homogene und praktisch seit tausenden von Jahren unverĂ€nderte Kultur, Sprache und die IdentitĂ€t.
SouverĂ€nitĂ€t begreift, dass das Vaterland immer das Vaterland und die Nation immer die Nation bleiben wird. Wenn man also im besten Falle eine Republik, oder zumindest eine andere Form der Demokratie (wie z.B. eine konstitutionelle Monarchie, siehe Spanien, GroĂbritannien oder DĂ€nemark) haben will, muss man das sagen. Vaterland und Nation reichen dazu als Begriffe nicht aus. Vaterland und Nation gibt es auch, wenn der Absolutismus in Form eines Monarchen, FĂŒrsten, Kaders, oder sonstigen Diktators regiert. Und dann ist nur dieser SouverĂ€n, aber nicht das Volk. Also keine SouverĂ€nitĂ€t ohne Demokratie.
MK Cassif: More of Us in Israel are Saying No to this Endless War
(August 27, 2025)
As the descendant of a Jewish family from Poland, the words ânever againâ have significant meaning for me. In the aftermath of the Second World War, humankind vowed to never again allow such atrocities to occur. The Holocaust, the mass extermination of the Jewish people, plumbed the very depths of tyrannical evil. Precisely because of this heritage, I view ânever againâ as a universal imperative.
In 1948, the international community adopted the universal declaration of human rights and the convention on the prevention and punishment of the crime of genocide. In the decades since, we have failed globally many times to safeguard this invaluable truth: that people must not perish in flames, and such heinous crimes must not be perpetrated while outsiders stand idly by. But never in recent times have people around the world started into the abyss of annihilation as we are doing today in Gaza. As such, ânever againâ is not merely a moral reminder but an ethical decree to act.
Fool me once, shame on you, fool me twice, shame on me, as the saying goes. It seems that Netanyahu manages to fool western leaders time and time again. On Friday, in response to the IPC declaration of famine, the UK foreign secretary, David Lammy, said it was an âutterly horrifying and wholly preventable man-made catastropheâ. May I ask Lammy and the rest of the British cabinet â are you among the people responsible for this catastrophe?
GlaubwĂŒrdigkeit verlangt Aufarbeitung
Was ist also mit jenen, die schon frĂŒh das Richtige gesagt haben? Was ist mit jenen, die das Grauen in Gaza nicht schweigend hingenommen und dafĂŒr einen hohen Preis bezahlt haben? Die Liste der Betroffenen ist lang und im Archive of Silence und dem Index of Repression ausfĂŒhrlich dokumentiert. Besonders drastische Beispiele lieferten die Technische UniversitĂ€t MĂŒnchen, wo Studierende, die an einer palĂ€stinasolidarischen Veranstaltung teilnehmen wollten, von der Polizei in einem Raum eingesperrt und anschlieĂend wegen »Hausfriedensbruch« angezeigt wurden, obwohl sie von der UniversitĂ€t selbst dort hineingelockt worden waren.
Weitere eindrĂŒckliche Beispiele sind die Entlassung Melanie Schweizers aus dem Arbeitsministerium, die Absagen gleich mehrerer Veranstaltungen mit der UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese, die KĂŒndigung von Helen Fares durch den SWR, die rechtswidrige Auflösung des PalĂ€stina-Kongresses in Berlin, die Absage der »Talking about (the Silencing of) Palestine«-Konferenz in Frankfurt oder die Einstufung der JĂŒdischen Stimme fĂŒr gerechten Frieden und PalĂ€stina Spricht als extremistische Organisationen durch den Verfassungsschutz. Die Liste lieĂe sich endlos fortfĂŒhren â und sie bleibt notwendig unvollstĂ€ndig.
Netanyahu tells Merz Germany ârewarding Hamasâ by placing arms embargo on Israel
(August 8, 2025)
âInstead of supporting Israelâs just war against Hamas, which carried out the most horrific attack against the Jewish people since the Holocaust, Germany is rewarding Hamas terrorism by embargoing arms to Israel,â the Prime Ministerâs Office says in a statement.
Can Netanyahu say just what he likes?
(October 25, 2015)
A political consultant once related how he lunched with Benjamin Netanyahu, who ordered a hamburger with fries. He was not supposed to be eating such foods â doctorâs orders. As they were finishing up, Bibiâs wife, Sarah, came in, saw the evidence and began to see red. Netanyahu, all righteous indignation, looked her straight in the eye and said he had eaten no such hamburger. The storyteller said he was convinced at that moment that Netanyahu himself believed it.
If apocryphal, it is definitely in character. Netanyahu regularly embraces bad ideas or even lies so totally that he convinces himself of their rightness. Others start to believe them too. His outlandish idea, uttered in a speech, was that Hitler would have been happy with just expelling Jews if a Palestinian, the then grand mufti of Jerusalem, had not suggested annihilation instead.
Netanyahu says Hitler didn‘t want to kill the Jews, but a Muslim convinced him to do it
Oct 22, 2015
Israeli prime minister Benjamin Netanyahu says Adolf Hitler didn‘t want to kill the Jews, but a Muslim convinced him to do it.
Holocaust historians disagree.
Germanyâs angel of history is screaming
How can a country that professes to be a gatekeeper of international law staunchly defend a state that so flagrantly violates it? How does a country that has spent 80 years cultivating a culture of remembrance, responsibility, and moral accountability show ironclad commitment to arresting one international war criminal, while warmly welcoming another? And how can a country that utilizes the image of the ruins of Dresden to teach its schoolchildren about the dangers of dehumanization and fascism be so blind to its own complicity in an unfolding catastrophe?
Is this Gazaâs âbomb the tracksâ moment?
Starving at Bergen-Belsen alongside my mother, perhaps in the same barracks, was Hanna Levy-Hass, mother of Haaretz journalist Amira Hass. Hanna was one of the few people to keep a diary throughout her time at Bergen-Belsen, which survived and was later published.
In February 1945, she wrote: âHunger crushes the spirit. I feel my physical and intellectual strength diminishing. Things escape me, I canât think properly, canât grasp events, canât realize the full horror of the situation.
âOur hunger has only become fiercer,â the diary entry went on. âOur bodies have been demolished by it, we all drag ourselves around like rags; men literally drop to the ground from exhaustion and end up dying of hunger, simple as that.â
Eighty years later, in a dispatch this week from Khan Younis in southern Gaza, +972 Magazine journalist Ruwaida Amer wrote, âFor about a month now, though, Iâve lost the ability to follow the news. My focus is slipping. My body is breaking down.â
War on Gaza: How Israel is replicating Nazi starvation tactics
In the weeks leading to Germanyâs 1941 invasion of the Soviet Union, Reich Minister of Food Richard Darre and his state secretary, Herbert Backe, developed the Hunger Plan, a strategy of deliberate starvation to exterminate Soviet civilians and Jews while feeding German troops.
It killed at least seven million people, not as collateral, but by design.
The Nazi regimeâs food ration system reflected a racial hierarchy: 100 percent for Germans, 70 percent for Poles, 30 percent for Greeks and 20 percent for Jews.
In the Jewish ghettos, food was weaponised. Access to meat or bread was controlled. Shops were empty. Hunger was not a failure – it was policy.
âThat we sentence 1.2 million Jews to die of hunger should be noted only marginally,â Hans Frank, the Nazi governor of occupied Poland, wrote in a diary entry.
Germany‘s support for Israel‘s far-right alliance shatters its ‚denazified‘ facade
By supporting Israel unconditionally, Germany does not merely tolerate its far-right alliances – it helps legitimise them on the world stage. In doing so, it embraces – whether it admits it or not – the very fascist forces it once claimed to oppose.
How long did it take Denmark to surrender in WW2?
The German invasion began at 4:15 AM on April 9, 1940. Denmark surrendered at 8:43 AM.
German Government Official Wants Backdoors In Every Device Connected To The Internet
(Devember 5, 2017)
And itâs not just backdoors being suggested. De MaiziĂšre wants all electronics to be law enforcement-complicit. All things â especially those connected to the internet â should be constructed with government access in mind.