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24.09.2021 - 15:41 [ Tagesschau.de ]

EU wirft Russland Cyberangriffe vor

Die EU wirft Russland kurz vor der Bundestagswahl gezielte Hackerangriffe vor. Die bösartigen Aktivitäten richteten sich gegen zahlreiche Abgeordnete, Regierungsbeamte, Politiker sowie Vertreter der Presse und der Zivilgesellschaft in der EU, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung der 27 Mitgliedstaaten. Die Angreifer würden dabei auf Computersysteme und persönliche Konten zugreifen und Daten stehlen.

11.09.2021 - 15:32 [ Tagesschau.de ]

9/11-Verschwörungslegenden: Sprengung? Aliens? Geheimdienste?

Und trotzdem hält sich bis heute vor allem in der US-amerikanischen Bevölkerung hartnäckig das Gerücht, die damalige Regierung sei irgendwie in die Anschläge verwickelt.

Was viel mit der Mentalität seiner Landsleute zu tun habe, so Graff: „Die USA sind wie kaum ein anderes Land traditionell anfällig für religiöse Eiferer. Bis zu den Gründungsvätern der Vereinigten Staaten sind diese fanatischen Züge zurückzuverfolgen, die häufig zu Verschwörungstheorien geführt haben. Das können wir in allen Bereichen der Politik beobachten über Generationen hinweg.“

30.08.2021 - 09:30 [ Al Jazeera ]

Afghanistan: Children among civilians killed in US drone attack

The United States’s Central Command (CENTCOM) said it was aware of “reports of civilian casualties” following the drone attack, which it said hit “multiple suicide bombers” who were preparing to attack the ongoing evacuations at the Kabul airport.

21.08.2021 - 12:20 [ Radio Utopie ]

McChrystal raus, Petraeus degradiert: Die „Warlord AG“ Afghanistan bekommt einen neuen Geschäftsführer

(23. Juni 2010)

Am Montag, den 22.Juni, veröffentlichte die Washington Post auf ihrer Webseite den neunundsiebzig Seiten langen Bericht des „Unterausschusses für Nationale Sicherheit und Auswärtige Angelegenheiten“ mit dem Titel „Warlord, Inc.: Extortion and Corruption Along the U.S. Supply Chain in Afghanistan“, für den der Leiter des Ausschusses, der Republikaner John F. Tierney (D-Mass.), verantwortlich zeichnete (1, 2).

Der „Unterausschuss für Nationale Sicherheit und Auswärtige Angelegenheiten“ ist ständiger Teil des „Ausschuss für Aufsicht und Reform der Regierung“ des Repräsentantenhauses.

Die Veröffentlichung des Berichts fällt mit den Machtkämpfen um die Kompetenzen der CIA, der Geheimdienste des US-Verteidigungsministeriums und den eigenmächtigen Spionagediensten des US-Militärs (wie diejenigen des General Petraeus) um die Kontrolle der Oberhoheit in den besetzten Gebieten zusammen, in denen sich Geschäfte mit Hilfe korrupter Politiker in mehrfacher Milliardenhöhe abwickeln lassen – die Möglichkeiten zum Geldverdienen reichen von der Opiumproduktion, den Rüstungsgeschäften und Waffenhandel, Lizenzen für die Ausbeutung der Rohstoffe, Aufträge für die Bauunternehmen bis hin in alle Bereiche des öffentlichen Lebens einer Gesellschaft. Es geht um die reine Ausbeutung eines Landes.

19.08.2021 - 18:43 [ theHill.com ]

Billions in US weaponry seized by Taliban

Among the items seized by the Taliban are Black Hawk helicopters and A-29 Super Tucano attack aircraft.

Photos have also circulated of Taliban fighters clutching U.S.-made M4 carbines and M16 rifles instead of their iconic AK-47s. And the militants have been spotted with U.S. Humvees and mine-resistant ambush protected vehicles.

19.08.2021 - 10:08 [ Tagesschau.de ]

Aufarbeitung derzeit nicht erwünscht

Zu spät gehandelt, zu schlecht vorbereitet: In Afghanistan hat die Bundesregierung viele Fehler gemacht und zugegeben. Interesse an einer Aufarbeitung hat sie derzeit nicht.

17.08.2021 - 15:00 [ associated press - apnews.com ]

Billions spent on Afghan army ultimately benefited Taliban

(today)

The Taliban captured an array of modern military equipment when they overran Afghan forces who failed to defend district centers. Bigger gains followed, including combat aircraft, when the Taliban rolled up provincial capitals and military bases with stunning speed, topped by capturing the biggest prize, Kabul, over the weekend.

A U.S. defense official on Monday confirmed the Taliban’s sudden accumulation of U.S.-supplied Afghan equipment is enormous.

17.08.2021 - 14:54 [ TaskAndPurpose.com ]

The US still can’t effectively track weapons and vehicles given to Afghan security forces

(Jul 14, 2020)

In the meantime, a 2016 analysis found that the Pentagon funneled some 1.45 million firearms to various security forces in Afghanistan and Iraq since the start of the Global War on Terror. It is not known how many of those ended up in local weapons armories — and how many have simply gone missing since.

17.08.2021 - 13:28 [ Washington Post ]

Pentagon loses track of $500 million in weapons, equipment given to Yemen

(March 17, 2015)

The Pentagon is unable to account for more than $500 million in U.S. military aid given to Yemen, amid fears that the weaponry, aircraft and equipment is at risk of being seized by Iranian-backed rebels or al-Qaeda, according to U.S. officials.

(…)

In recent weeks, members of Congress have held closed-door meetings with U.S. military officials to press for an accounting of the arms and equipment. Pentagon officials have said that they have little information to go on and that there is little they can do at this point to prevent the weapons and gear from falling into the wrong hands.

17.08.2021 - 13:16 [ Radio Utopie ]

McChrystal raus, Petraeus degradiert: Die „Warlord AG“ Afghanistan bekommt einen neuen Geschäftsführer

(23. Juni 2010)

Am Montag, den 22.Juni, veröffentlichte die Washington Post auf ihrer Webseite den neunundsiebzig Seiten langen Bericht des „Unterausschusses für Nationale Sicherheit und Auswärtige Angelegenheiten“ mit dem Titel „Warlord, Inc.: Extortion and Corruption Along the U.S. Supply Chain in Afghanistan“, für den der Leiter des Ausschusses, der Republikaner John F. Tierney (D-Mass.), verantwortlich zeichnete (1, 2).

Der „Unterausschuss für Nationale Sicherheit und Auswärtige Angelegenheiten“ ist ständiger Teil des „Ausschuss für Aufsicht und Reform der Regierung“ des Repräsentantenhauses.

Die Veröffentlichung des Berichts fällt mit den Machtkämpfen um die Kompetenzen der CIA, der Geheimdienste des US-Verteidigungsministeriums und den eigenmächtigen Spionagediensten des US-Militärs (wie diejenigen des General Petraeus) um die Kontrolle der Oberhoheit in den besetzten Gebieten zusammen, in denen sich Geschäfte mit Hilfe korrupter Politiker in mehrfacher Milliardenhöhe abwickeln lassen – die Möglichkeiten zum Geldverdienen reichen von der Opiumproduktion, den Rüstungsgeschäften und Waffenhandel, Lizenzen für die Ausbeutung der Rohstoffe, Aufträge für die Bauunternehmen bis hin in alle Bereiche des öffentlichen Lebens einer Gesellschaft. Es geht um die reine Ausbeutung eines Landes.

17.08.2021 - 13:08 [ Sueddeutsche.de ]

Krieg in Afghanistan: Warlord Inc. – freies Geleit gegen Geld

(23. Juni 2010)

Die USA verteilen in Afghanistan Milliarden Dollar an Firmen, damit schwerbewaffnete Söldner für Sicherheit sorgen. Die Dienstleister verdienen prächtig – und bestechen mit dem Steuergeld zwielichtige Kriegsfürsten und möglicherweise auch Taliban.

17.08.2021 - 12:53 [ Subcommittee on National Security and Foreign Affairs of the Committee on Oversight and Government Reform / Homeland Security Digital Library at NPS ]

Warlord, Inc.: Extortion and Corruption Along the U.S. Supply Chain in Afghanistan

(June 22, 2010)

To the Members of the Subcommittee:

Today I present to you a report entitled, Warlord, Inc.: Extortion and Corruption Along the U.S. Supply Chain in Afghanistan, which has been prepared by the Majority staff of the Subcommittee on National Security and Foreign Affairs of the Committee on Oversight and Government Reform.
After a six-month investigation, the report exposes the circumstances surrounding the Department of Defense’s outsourcing of security on the supply chain in Afghanistan to questionable providers, including warlords.

The findings of this report range from sobering to shocking. In short, the Department of Defense designed a contract that put responsibility for the security of vital U.S. supplies on contractors and their unaccountable security providers. This arrangement has fueled a vast protection racket run by a shadowy network of warlords, strongmen, commanders, corrupt Afghan officials, and perhaps others.

Not only does the system run afoul of the Department’s own rules and regulations mandated by Congress, it also appears to risk undermining the U.S. strategy for achieving its goals in Afghanistan.

17.08.2021 - 12:28 [ Radio Utopie ]

Afghanische Warlords stehen jährlich mit Hunderten von Millionen-Dollar-Margen auf NATO-Gehaltslisten

(4. November 2009)

Denn so lange die Warlords, Gebietsfürsten und Distriktgouverneure mit jährlichen Millionenbeträgen auf der Gehaltsliste der CIA und der NATO stehen, haben sie noch weniger Interesse an friedlichen Verhältnissen in der Region. Je mehr Krieg und Terror, umso besser – ansonsten würden diese hohen Einnahmen für sie wegfallen. Das Geld bekommen diese Führer dafür, dass sie private Sicherheitstruppen mieten, um die jeweiligen Basen der westlichen Allierten sowie die Transportwege vor terroristischen Überfällen zu schützen. Diese Kuh gilt es mit allen Mitteln zu melken.

Somit ist durchaus der Beweis erbracht, dass die NATO den Krieg in Afghanistan doppelt finanziert – nicht nur die eigenen Truppen sondern auch die der Gegenseite gleich mit.

17.08.2021 - 12:10 [ Center on International Cooperation (CIC) at New York University ]

The Public Cost of Private Security in Afghanistan

(Sept 9, 2009)

The private security industry in Afghanistan has grown apace with demand. As of August 2009, the total number of private security personnel employed by the US Department of Defense – the largest employer of private security in the country – increased 19 percent (from 4,373 to 5,198) in response to the deployment of additional military forces. Since 2001, a range of private security providers (PSPs) has emerged, including international and national PSCs operating with or without the required Afghan licensing permits, as well as militias hired as “armed support groups” (ASG) by international military forces. Many PSPs are controlled by prominent Afghan families, including Hashmat and Ahmed Wali Karzai, brothers of President Hamid Karzai; Hamid Wardak, the son of Defense Minister Rahim Wardak; Gul Agha Shirzai, the governor of Nangarhar province; and Hajji Jan Mohammad Khan, the former governor of Uruzgan.

The use of unregistered PSCs and militia groups by the NATO International Security Assistance Force and US military contingents is widespread. Many of these PSPs serve as ready-made militias that compete with state authority and are frequently run by former military com-manders responsible for human rights abuses or involved in the illegal narcotics and black market economies. Financing armed, alternative power structures fulfills security needs in the short-term at the cost of consolidating government authority in the long-term.

(…)

Drug trafficking and other criminal activities in which commanders may be involved – and for which their militias provide security – is a lucrative source of illegal revenue that can then be used to bribe government officials and strengthen shadow structures of authority. Illicit taxation of PSPs escorting convoys and other scams on private transport and security are also an important source of funding for corrupt police and insurgents. The Kandak Amnianti Uruzgan, for example, secures protection “by paying a hefty toll to the policeman in charge of the road.” Although it is transportation and construction companies, both international and national, who are the main source of “protection” revenue, private security escorts also pay Taliban not to be attacked. According to an Afghan intelligence official, there are examples of PSPs paying as much as 60 percent of their gross profits for convoy security to the Taliban and other insurgent-cum-criminal groups for “protection.

17.08.2021 - 11:42 [ Radio Utopie ]

Verbleib jeder dritter US-Waffe in Afghanistan rätselhaft

(12. Februar 2009)

Unsere Bundestagsabgeordneten sollten ihren Beschluss zum Afghanistaneinsatz auch unter diesen Aspekt noch einmal überprüfen und diesen endlich beenden, wenn sie ein Gewissen besitzen.

17.08.2021 - 11:31 [ CNN ]

Thousands of guns U.S. sent to Afghanistan are missing

(February 12, 2009)

The U.S. military failed to „maintain complete inventory records for an estimated 87,000 weapons — or about 36 percent — of the 242,000 weapons that the United States procured and shipped to Afghanistan from December 2004 through June 2008,“ a U.S. Government Accountability Office report states. (…)

The military also failed to properly account for an additional 135,000 weapons it obtained for the Afghan forces from 21 other countries. (…)

The military is unable to provide serial numbers for 46,000 of the missing 87,000 weapons, the report concludes. No records have been maintained for the location or disposition for the other 41,000 weapons.

07.08.2021 - 10:59 [ New York Times ]

Hezbollah Fires Rockets at Israel as Risk of Escalation Looms

The salvo was significantly larger than a few previous rocket launches from Lebanon in recent weeks, and the first to be claimed by Hezbollah in many years. On Friday afternoon, Israel’s political and security leaders held consultations about how to respond.

07.08.2021 - 10:52 [ Al Jazeera ]

Israel attacks Hamas sites in Gaza in response to fire balloons

There were no immediate reports of casualties or damage from the attack that targeted what the Israeli military said was a rocket launching site and a compound belonging to Hamas, the political group that governs Gaza.

Hamas had no immediate comment.

05.08.2021 - 17:28 [ Haaretz ]

Gantz Says Israel Is Prepared to Strike Iran, ‚Hope We Won’t Get Dragged Into It‘

With tensions running high in the aftermath of the tanker attack off Oman, the defense minister says strikes in Lebanon were ‚warning shots‘

05.08.2021 - 16:14 [ Xinhua ]

Lebanese president condemns Israeli air raids in southern Lebanon

Lebanese President Michel Aoun on Thursday condemned the Israeli air raids that targeted Lebanon’s southern villages earlier in the day, saying they constitute a flagrant and serious violation of the UN Security Council Resolution 1701, according to a statement by Lebanon’s Presidency.

05.08.2021 - 16:13 [ ORF.at ]

Israel fliegt Luftangriffe im Libanon

Heute seien erneut „Raketen aus dem Libanon auf israelisches Gebiet“ gefeuert worden, schrieb die israelische Luftwaffe auf Twitter.

Als Reaktion darauf hätten Kampfjets „Abschussrampen und für Terror genutzte Infrastruktur“ attackiert.

04.08.2021 - 08:50 [ White House ]

Readout of National Security Advisor Jake Sullivan’s Meeting with Incoming Israeli National Security Advisor Dr. Eyal Hulata

(02.08.2021)

Mr. Sullivan congratulated Dr. Hulata on his new role and emphasized that he looks forward to working together to strengthen all aspects of the U.S.-Israel partnership. Mr. Sullivan and Dr. Hulata discussed the strategic challenges in the region, including the threat posed by Iran, and agreed to consult closely on these issues.

04.08.2021 - 08:25 [ ORF.at ]

Golf von Oman: Rätsel um mögliche Tankerentführung

Laut unbestätigten Refinitiv-Schiffverfolgungsdaten sollen mehrere Öltanker ein automatisches Statussignal gesendet haben, laut dem sie aufgrund außergewöhnlicher Umstände manövrierunfähig sein sollen.

03.08.2021 - 08:17 [ Radio Utopie ]

Sie wissen von der Bundeswehr-Beteiligung an der Kriegsflotte im Persischen Golf, oder?

20. Januar 2020: Monate vor der Ausrufung des bis heute andauernden Ausnahmezustands und bereits im Windschatten von SARS II („Coronavirus“), beschließen die Staatsführungen von Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, der Niederlande, Belgien, Dänemark und Portugal in einer gemeinsamen Erklärung die „European-led maritime surveillance mission in the Strait of Hormuz“ (EMASOH), von der Sie und 80 Millionen Andere bis heute nie gehört haben.

03.08.2021 - 01:11 [ ORF.at ]

Nach Angriff auf Tanker: USA wollen internationale Allianz

Der tödliche mutmaßliche Drohnenangriff auf einen Öltanker vor der Küste Omans sorgt weiterhin für erhebliche internationale Spannungen. Die USA kündigten gestern ein gemeinsames Vorgehen mit Großbritannien, Israel, Rumänien und weiteren Staaten gegen den Iran an, den sie für den Angriff auf den von der Firma eines israelischen Unternehmers betriebenen Tanker verantwortlich machen.

01.08.2021 - 09:46 [ Politico.com ]

‘A very dangerous precedent’: Democrats take aim at Biden’s Somalia airstrikes

(27.07.2021)

“I think President [Joe] Biden should submit a new authorization for the use of military force and should recognize that the 2001 AUMF should be terminated,” Cardin added.

Sen. Tim Kaine (D-Va.), who has been working with the White House on a replacement for the 2001 AUMF that better aligns with the current terror threats, called on the Biden administration to brief Congress “expeditiously” on its “counterterrorism goals and the current threats.”

01.08.2021 - 09:19 [ jordan / Twitter ]

Moderate Dems are calling for a reevaluation of the 2001 AUMF after the Biden admin invoked it this month to justify multiple bombings in Somalia

(29.07.2021)

01.08.2021 - 08:26 [ Ynetnews.com ]

Netanyahu in 1993: Iran will have bomb by 1999

(04.03.2015)

The prime minister has been warning for over 20 years that Tehran is close to achieving its pursuit of nuclear weapons.

01.08.2021 - 07:45 [ Haaretz ]

U.S. Military Assists Israeli-managed Tanker Attacked Off Oman, Says Likely Hit by Drone

U.S. and European sources familiar with intelligence reporting said on Friday Iran was their leading suspect for the incident, which a U.S. defense official said appeared to have been carried out by a drone, but stressed their governments were seeking conclusive evidence.

01.08.2021 - 07:41 [ Gregory Brew / Twitter ]

Khamenei striking a defiant, pessimistic tone in his final address to the outgoing Rouhani admin. Says that #JCPOA talks are not close to concluding, lashes out at US for not dropping sanctions, and notes US wants to commit #Iran to a new, broader deal.

(28.07.2021)

01.08.2021 - 07:31 [ theHill.com0 ]

Biden ramps up pressure on Iran as it grapples with protests

The options on the table for the U.S., which are said to include tighter restrictions on Iran’s oil exports as well as new sanctions on its missile and drone programs, are likely to further strain tensions amid the months-long efforts to revive the Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA), the formal name for the Obama-era nuclear deal that the U.S. exited in 2018 under then-President Trump.

30.07.2021 - 05:09 [ Radio Utopie ]

Offene Grenzen, Grenzen dicht: Die zwei Seiten der gleichen Medaille

(21.10.2018)

Beide Parolen spielen einem gelenkten Staat in die Hände, der sich weigert die Verfassung, (internationales) Recht und sogar die eigene ausführende Gesetzgebung einzuhalten, sondern stattdessen die Republik zugunsten der ihm vorgesetzten „Vereinigten Staaten“ endlich loswerden will. Weil ihm das so befohlen wurde.

28.07.2021 - 11:28 [ Wikileaks / Twitter ]

Report: Whistleblower Daniel Hale, responsible for revealing massive civilian cost of US Drone Program, receives 45 month sentence „It was necessary to dispel the lie that drone warfare keeps us safe, that our lives are worth more than theirs“ #DanielHale

28.07.2021 - 11:23 [ CourageFound.org ]

Daniel Hale sentenced to 45 months in prison

Before he was sentenced, Hale read a powerful and intensely emotional speech to the court, condemning the horrors of war, particularly the post-9/11 U.S. wars in Iraq and Afghanistan, and drew attention to Iraqi and Afghan victims of the U.S. drone assassination program. He said he opposes war for the same reasons he opposes the death penalty, saying it’s wrong to kill and especially wrong to kill the defenseless. The U.S. often posthumously labels those it kills as “combatants,” and Hale said that sometimes up to 90% of victims in a given airstrike are unidentifiable.

15.07.2021 - 15:39 [ ORF ]

Untersuchung: Frontex billigte Grundrechtsverletzungen

Die Agentur brauche eine menschenrechtliche Sorgfaltspflicht, einen Kulturwandel sowie echte Transparenz.

10.07.2021 - 17:22 [ UK Medical Freedom / Twitter ]

25 under-18s in England died from the CV19 between 3/20 and 2/21, or 1 in 481,000. In the same period, 124 children died from suicide and 268 died from trauma due to pandemic response. Lockdown “may prove a greater risk than… SARS-CoV-2 itself”

(09.07.2021)

10.07.2021 - 16:59 [ Express.co.uk ]

If Covid hadn’t been politicised, lockdown would be over, says JUDY FINNIGAN

If the scientists are so unsure that double-jabbed bodies are protected from the worst effects of Covid, ie ICU and death, then what the hell was all the fuss about when they were invented late last year?

Covid is no longer a matter of public health. It’s been politicised. Reputations have been staked. Pompous men are using you and me as pawns. It’s like Brexit. We just want to get on with our lives but the scientists and politicians don’t seem to care about that.

10.07.2021 - 16:47 [ Telegraph.co.uk ]

Coronavirus latest news: Vaccine passport plan ‚will be fourth lockdown‘ for pubs

“You would be putting door control on every pub, bar, restaurant, coffee shop, hotel, nightclub and music venue in the country [to check certificates] and that’s simply not happening at the moment,“ she told Sky News.

“You would see high levels of business failure, high levels of business closure unless there was substantive Government support.”

10.07.2021 - 08:53 [ theGuardian.com ]

Boris Johnson may tone down ‘freedom’ rhetoric amid reopening jitters

The final decision about 19 July will be taken on Monday morning, based on modelling from the Scientific Advisory Group for Emergencies (Sage) about Covid cases and pressures on the NHS.

10.07.2021 - 08:04 [ DailyMail.co.uk ]

Covid passports ‚WILL be compulsory in pubs‘: Ministers ‚plan to force bars, clubs and restaurants to demand proof of two jabs or negative test from autumn‘ to help tackle fourth wave of the virus

The government had decided not to enforce Covid passports now because it would discriminate against younger people who have not been able to receive their second vaccination yet, The Times reported.

There are also fears it could damage the economy with people being turned away from the struggling hospitality industry.

But ministers believe that all over 18s will have been offered both doses by September and therefore vaccine passports can be enforced in venues where social distancing is not possible.

07.07.2021 - 18:19 [ ORF ]

Nationalrat verabschiedet Anti-Terror-Paket

Der Nationalrat hat heute als Reaktion auf den Anschlag in Wien im November ein Anti-Terror-Paket beschlossen.

02.07.2021 - 14:45 [ ForeignPolicy.com ]

A Razed Building and Another Possible Flash Point in East Jerusalem

Nidal al-Rajabi, the building’s 46-year-old owner, said on his release that he had received an order to demolish his shop within 21 days on the grounds that he had built the house without the necessary authorizations. Rajabi told Foreign Policy that he owns the land in question but that it was “nearly impossible” for Palestinians to receive building permits from the municipality.

02.07.2021 - 14:35 [ TRT World Research Centre ]

Israel carried out airstrikes against #Gaza on Friday, the third such attacks since the May ceasefire between #Israel and #Hamas. #Israelis point to „arson balloons“, #Palestinians point to the siege.

30.06.2021 - 18:44 [ ORF.at ]

135.000 Teststimmen gezählt: Chaos bei NY-Vorwahl

Wegen des Gewichts möglicher Nennungen für Platz zwei, ist aber noch offen, wer das Rennen machen wird. In der liberalen Hochburg New York gilt ein Sieger der demokratischen Vorwahl auch als naheliegender Gewinner der eigentlichen Wahl – und damit als Nachfolger von Bill de Blasio, der nach zwei Amtszeiten aufhören muss.

30.06.2021 - 18:35 [ Douglas E Schoen / theHill.com ]

New York’s mayoral primary puts ranked-choice voting under the national spotlight

(27.06.2021)

My firm, Schoen-Cooperman Research, has also worked on referenda aimed at passing ranked-choice voting in cities and states across the country.
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I support the method because, by design, it delivers a more representative outcome and gives voters more choice than a winner-take-all system. In addition, ranked-choice voting discourages negative campaigning and elects fewer extreme candidates.

30.06.2021 - 18:31 [ The Associated Press / Twitter ]

BREAKING: Election officials in New York City have retracted their latest vote totals for the Democratic primary for mayor. They say 135,000 test ballots were inadvertently included in the count.

28.06.2021 - 21:29 [ miragenews.com ]

Joint Communiqué by Ministers of Global Coalition to Defeat ISIS

Daesh/ISIS no longer controls territory and nearly eight million people have been freed from its control in Iraq and Syria, but the threat remains. The resumption in Daesh/ISIS activities and its ability to rebuild its networks and capabilities to target security forces and civilians in areas in Iraq and Syria where the Coalition is not active, requires strong vigilance and coordinated action. This includes allocating adequate resources to sustain Coalition and legitimate partner forces’ efforts against Daesh/ISIS, and significant stabilization support, both to address the drivers that make communities vulnerable to recruitment by Daesh/ISIS and related violent ideological groups, as well as to provide support to liberated areas to safeguard our collective security interests. In this regard, the Ministers noted the 2021 Pledge Drive for Stabilization as an important means to help sustain the recovery of areas liberated from Daesh/ISIS and prevent its resurgence. The Ministers reaffirm that Daesh/ISIS will continue to be pressured by curbing its ability to raise revenue, enhancing information sharing on terrorists through bilateral and/or multilateral channels like INTERPOL, and fighting against Daesh/ISIS’ toxic propaganda and denying the group space to exploit social media online.

28.06.2021 - 12:19 [ Mateen Adel, Diplomat of Afghanistan in Rome- Italy / Twitter ]

Honored to participate in “Ministerial Meeting of the Global Coalition to Defeat Daesh/ ISIS”, June 28, 2021, Rome.

26.06.2021 - 12:00 [ Bundestag ]

Sitzungswochen im Deutschen Bundestag 2022

Januar:
10.01. – 14.01.2022
24.01. – 28.01.2022

Februar:
14.02. – 18.02.2022

März:
……………………

26.06.2021 - 11:55 [ Bundestag ]

Sitzungswochen im Deutschen Bundestag 2021

Januar:
11.01. – 15.01.2021
25.01. – 29.01.2021

Februar:
08.02. – 12.02.2021
22.02. – 26.02.2021

März:
………………

26.06.2021 - 11:48 [ Radio Utopie ]

„Is grade Krieg?“: Das Parlament arbeitet 2010 nur 22 Wochen

(4. Januar 2010)

Also falls Sie irgendwas von Attentaten und Inszenierungen, wilden Geschichten und Truppenanforderungen, Krieg in Jemen, Somalia, Eritrea, Irak, Afghanistan, Pakistan und so weiter hören, vergessen Sie´s: die kriegen nix mehr mit.

Ausser einem Fusstritt, vielleicht.

26.06.2021 - 11:42 [ Friede / Twitter ]

hat der bundestag jetzt dreieinhalb monate frei oder wie schaut des aus wo kann man sich da als musiker bewerben das hört sich nach fairem urlaubskontingent an

24.06.2021 - 14:04 [ Radio Utopie ]

Warum der Staat potentiell jedes Verbrechen ungestraft begehen kann

(21.02.2020)

Wir haben bereits dargelegt, warum es in Deutschland keine unabhängige Justiz und damit keine vollständige Gewaltenteilung gibt – weil das Grundgesetz den Staat nicht ausdrücklich dazu zwingt. Das Grundgesetz schreibt dem Staat lediglich die Unabhängigkeit der Richter vor, nicht die der Justiz insgesamt. Daraus interpretiert der Staat für sich das Recht, die Staatsanwaltschaften bzw Ankläger der Exekutive anzugliedern.

Auf Bundesebene heißt das konkret: der Generalbundesanwalt und seine Behörde (allgemein Bundesanwaltschaft) unterstehen dem Justizminister. Daraus schlussfolgert, dass nach eventuellen Staatsverbrechen und / oder Verfassungsbrüchen durch ihre eigenen Organe – Kanzleramt, Ministerien, Behörden, Militär, Geheimdienste, etc, – die Regierung gegen sich selbst ermitteln müsste.

Zieht also die Bundesanwaltschaft bzw der Generalbundesanwalt ein Verfahren an sich, zieht es die Regierung an sich.

Verbleibt noch die Möglichkeit, dass das Parlament Untersuchungsausschüsse einsetzt, dass durch diese die betreffenden Staatsverbrechen aufgeklärt und dann öffentlich bekannt werden, dem folgend durch Wahlen eine Änderung der parlamentarischen Mehrheiten erfolgt, dann eine Neuwahl des Kanzlers / der Kanzlerin durch das Parlament, dann durch den Kanzler / die Kanzlerin eine Ernennung eines neuen Justizministers erfolgt (Minister / Ministerinnen werden nicht gewählt), dann durch den Justizminister / die Justizministerin eine Ernennung eines neuen Generalbundesanwalts oder eine Anweisung an den amtierenden Generalbundesanwalt erfolgt Ermittlungen gegen die damaligen oder immer noch amtierenden staatlichen Funktionäre bzw Stellen aufzunehmen und dass dieser dann der Anweisung des vorgesetzten Justizministers folgt. Wobei dann ggf die Ermittlungen durch die Regierungsbehörden (Geheimdienste, Bundeskriminalamt) erfolgen müsste, gegen die ermittelt wird.

Vor bald 40 Jahren wurde in Westdeutschland das Oktoberfest-Attentat verübt, kurz vor der Bundestagswahl. (20. Juni 2008, DER TERROR-STAAT: Das Oktoberfest-Attentat von München)

Ein Jahr später, 1981, wurde durch einen einzigen hartnäckigen Steuerfahnder bekannt, dass seit den 70er Jahren durch den Flick-Konzern an Abgeordnete von allen Parteien, sowie an Regierungsfunktionäre, hohe Summen transferiert worden waren (Flick-Affäre). Vor einem schließlich 1984 vom Bundestag eingesetzten Untersuchungsausschuss log der amtierende Bundeskanzler Helmut Kohl und behauptete nichts über Flicks Geldwaschanlage „Staatsbürgerliche Vereinigung“ gewusst zu haben (die Aktenlage bewies das Gegenteil).

Der damalige Generalbundesanwalt, der Untergebene von Kohls untergebenem Justizminister, stellte das Strafverfahren gegen den Kanzler wegen uneidlicher Falschaussage ein. Begründung: man könne ihm nicht nachweisen, dass er sich erinnert habe. Insofern sei keine vorsätzliche Lüge zu beweisen.

Zuvor hatte das Bundesverfassungsgericht am 17. Juli 1984 in Urteil 2 BvE 11, 15/83 (1, 2) im Zuge der Flick-Affäre das vom Grundgesetz garantierte Kontrollrecht des Parlaments – konkret: das Recht auf Akteneinsicht bei der Regierung – der einfachen Gesetzgebung untergeordnet. Die Verfassungsrichter (die erst ab dem Jahre 2017 überhaupt verfassungsgemäß gewählt wurden) urteilten, dass

„auf Aktenherausgabeverlangen … gemäß Art. 44 Abs. 2 Satz 1 GG die Vorschrift der § 96 StPO“

Anwendung fände. Dieser Paragraph der Strafprozessordnung besagt heute wie damals:

„Die Vorlegung oder Auslieferung von Akten oder anderen in amtlicher Verwahrung befindlichen Schriftstücken durch Behörden und öffentliche Beamte darf nicht gefordert werden, wenn deren oberste Dienstbehörde erklärt, daß das Bekanntwerden des Inhalts dieser Akten oder Schriftstücke dem Wohl des Bundes oder eines deutschen Landes Nachteile bereiten würde.“

Ausdrücklich erklärten die Verfassungsrichter in ihrem Urteil zur Flick-Affäre, darunter falle auch das Steuergeheimnis.

Um diese faktische Unterordnung des Parlaments unter die Erklärungen von Regierungsfunktionären und deren Meinung was das Wohl des Staates sei zu begründen, schufen die Verfassungsrichter in ihrem Urteil den Begriff „exekutive Eigenverantwortung“. Später wurde daraus in weiteren Karlsruher Urteilen der Rechtsbegriff „Staatswohl“ geformt.

Der Kanzler Helmut Kohl wurde übrigens nicht nur durch 1984 durch den Untergebenen seines Untergebenen (den Generalbundesanwalt) laufen gelassen, sondern ebenso durch seinen Nachfolger Gerhard Schröder und dessen rot-grüne Regierung, sowie deren Mehrheit im Parlament ab 1998.

Als in einer weiteren (und eventuell mit der Flick-Affäre zusammenhängenden) „Spenden“-Affäre um die schwarzen Kassen der C.D.U. sich ex-Kanzler Kohl schlicht weigerte, die „Spender“ seiner Partei zu nennen oder sich im betreffenden Untersuchungsausschuss auch nur vereidigen zu lassen, passierte gar nichts. Aus „Juristenkreisen“ hieß es, es sei nicht einmal klar, ob ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss Zeugen überhaupt vereidigen dürfe.

Betreffend des Oktoberfest-Attentats von 1980 ließen sich Parlament bzw alle darin vertretenen Abgeordneten und Parteien erst einmal 34 Jahre Zeit. Dann reichte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Oktober 2014 eine Kleine Anfrage an die Regierung ein, u.a. zur potentiellen Verwicklung staatlicher (exekutiver) Stellen und deren Kontaktpersonen („Vertrauensleute“) in das Attentat. Im Januar 2015 reichten sie noch eine Anfrage ein.

Als die Regierung beide nicht vollständig beantwortete, reichte die grüne Bundestagsfraktion schließlich Klage auf vollständige Beantwortung beim Bundesverfassungsgericht ein.

2017 dann das Urteil – abgelehnt! Begründung: „Gefährdung des Staatswohls und .. Grundrechte verdeckt handelnder Personen“.

24.06.2021 - 13:41 [ Heise.de ]

Fall Amri: Verfassungsgericht unterwirft sich dem Verfassungsschutz

Tatsächlich spricht nach Auffassung des Autors mehr dagegen als dafür, dass Amri den LKW in den Weihnachtsmarkt gesteuert und den polnischen Fahrer Lukasz U. erschossen hat. In der Fahrerkabine der Zugmaschine wurden beispielsweise keine Fingerabdrücke und keine belastbaren DNA-Spuren von Amri gefunden, stattdessen aber mehrfach Genmaterial einer unbekannten bisher nicht identifizierten Person.

Dass ein Gericht, zumal das höchste der Republik, die Täterhypothese der Ermittler unbesehen übernimmt, ist problematisch

24.06.2021 - 13:28 [ Tagesschau.de ]

Breitscheidplatz-Anschlag: Geschwärzte Akten und offene Fragen

Bei aller Kritik: Der Ausschuss hat viel ans Licht gebracht und verbessert: Hinterbliebene von Terroropfern hatten vorher kaum oder keine Ansprechpartner, das ist nun klarer geregelt – ebenso wie Fragen der Entschädigung und des Opferschutzes. Am Ende bleibt der Eindruck, dass Hinterbliebene und Abgeordnete zwar Aufklärung wollten – aber am deutschen Behörden-Wirrwarr oft genug verzweifelt sind.

20.06.2021 - 08:47 [ Tagesschau.de ]

Was macht eigentlich Frankreichs Linke?

Angestimmt hat es ein Chor aus dem Bezirk. Den leitet Marie-Anne Faurel, mit roter OP-Maske und rotem Halstuch. „Wir sind 40 Leute aus verschiedenen Parteien, Vereinen oder Gewerkschaften, natürlich alle links. Ob die Linke bei den Regionalwahlen gewinnt, weiß ich nicht, aber wir sind alle gegen die extrem Rechte.

18.06.2021 - 19:01 [ CBS News ]

Iran election likely to seat new, hardline president as nuclear deal hangs in the balance

Ebrahim Raisi, the frontrunner, is particularly controversial. Head of the country’s powerful judiciary, he led the crackdown on anti-government protesters in 2019, and he tolerates zero dissent. If elected, he would become the first Iranian president to take office with U.S.-imposed sanctions already listing him personally: He was sanctioned by the U.S. government over his involvement in a mass-execution of political prisoners almost three decades ago.

16.06.2021 - 14:51 [ DailyMail.co.uk ]

Facemasks forever, WFH, self-isolation and travel quarantine to stay, and MORE restrictions in winter? Leaked Step 4 Whitehall document reveals how ’new normal‘ could look even AFTER July 19 new Freedom Day – as Boris faces Commons revolt in vote tonight

– Boris Johnson is facing the prospect of a damaging revolt by dozens of MPs in crucial lockdown vote tonight
– Government all-but guaranteed victory as Labour is backing the move but opposition seems to be growing
– Leaked Whitehall document has suggested that a number of restriction will stay even after new July 19 date

15.06.2021 - 17:32 [ theSun.co.uk ]

HERD IT ALL BEFORE: Tory MPs warn Freedom Day will be delayed again and say they don’t believe PM’s assurances it will go ahead on July 19

„It seems to me we don’t know anything today that we didn’t know when the PM was telling us he was happy to move ahead on June 21.

„We’ve heard Ministers say they’re ‘pretty confident’ about lifting restrictions before and then do the opposite.

„Don’t blame the public if many weary people simply don’t believe such assurances anymore

14.06.2021 - 14:58 [ Sky News / Youtube ]

‚Freedom Day‘ is set to be delayed by the Prime Minister

Boris Johnson will plead with the nation to make „one last heave“ to freedom as he announces a delay of four weeks in lifting lockdown restrictions in England.

08.06.2021 - 14:53 [ Tagesschau.de ]

Linkenstreit im Saarland: Lafontaines letztes Gefecht?

Den Aufruf, nicht Linkspartei zu wählen, kann die Bundespartei so eigentlich nicht stehen lassen. Lafontaine riskiert den Bruch, mehr noch: Er sucht ihn. Auf die Frage, ob er denn im kommenden Jahr noch einmal für den saarländischen Landtag kandidieren werde, antwortet er ausweichend: „Da ringe ich noch mit mir.“

08.06.2021 - 11:04 [ ZDF ]

Saarland – Lafontaine ruft zur Nicht-Wahl der Linken auf

Der Linke-Politiker erneuerte seine Forderung an den Bundesvorstand, „die Mitgliederkartei im Saarland zu bereinigen. Denn sonst geht das ja endlos weiter“. Zudem müsse der Bund nicht nur Wählerbestechung, sondern auch Mitglieder-Bestechung künftig bestrafen.

05.06.2021 - 12:50 [ Wall Street Journal ]

FBI Director Compares Ransomware Challenge to 9/11

(04.06.2021)

Christopher Wray points to Russian hackers, calls for coordinated fight across U.S. society

05.06.2021 - 12:48 [ NBC News ]

‚They are hair on fire‘: Biden administration mulls cyberattacks against Russian hackers

(03.06.2021)

Although using the military to take action against criminals wouldn’t be without precedent, it’s controversial in legal circles, and any American cyber action against targets in Russia would risk retaliation.

04.06.2021 - 12:00 [ Ynetnews.com ]

Netanyahu in 1993: Iran will have bomb by 1999

(04.03.2015)

The prime minister has been warning for over 20 years that Tehran is close to achieving its pursuit of nuclear weapons.

03.06.2021 - 16:43 [ Times of Israel ]

IDF general warns further Gaza fighting could break out

The head of the Israel Defense Forces’ Southern Command indicates he anticipates fighting to again break out in the Gaza Strip, saying that the conflict last month was only the “first stage” of a wider campaign.

“The operation ended, or at least its first stage did. The next stage will happen if we see that the security situation has changed,” Maj. Gen. Eliezer Toledano says in an on-stage interview at a conference held by Israel’s Channel 13 news.

03.06.2021 - 16:12 [ Ori Nir | اوري نير | אוֹרי ניר ‏ / Twitter ]

MK Tamar Zandberg @tamarzandberg and her partner Uri Zaki @urizaki had to flee their Tel Aviv home and go into hiding following death threats, apparently inspired by Netanyahu’s hate-filled speech suggesting that Zandberg was unfit to serve in the Cabinet.

(01.06.2021)

26.05.2021 - 06:57 [ openjur.de ]

BVerfG · Urteil vom 15. Dezember 1970 · Az. 2 BvF 1/69, 2 BvR 629/68, 2 BvR 308/69

Diese Entscheidung ist mit 5 gegen 3 Stimmen ergangen.

Seuffert, Dr. Leibholz, Geller, Dr. v.Schlabrendorff, Dr. Rupp, Dr. Geiger, Dr. Kutscher, Dr. Rinck

Abweichende Meinung der Richter Geller, Dr. v.Schlabrendorff und Dr. Rupp zu dem Urteil des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 15. Dezember 1970
— 2 BvF 1/69, 2 BvR 629/68 und 308/69 —

(…)

c) Nach Wortlaut, Sinnzusammenhang und Zweck gestattet Art. 10 Abs. 2 Satz 2 GG mithin, das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis zu Zwecken des Verfassungs- und Staatsschutzes in einer Weise zu beschränken, die das heimliche, dem Betroffenen auch im nachhinein geheim bleibende und von einem Gericht nicht nachzuprüfende Abhören und Kontrollieren von Telefongesprächen, Fernschreiben, Telegrammen und Briefen ermöglicht. Der Kreis der Betroffenen ist unbegrenzt und nicht auf „Verdächtige“ beschränkt. Der Charakter der der „parlamentarischen Kontrolle“ dienenden Organe und Hilfsorgane bleibt völlig unbestimmt; sie können vom Gesetzgeber als politische Gremien oder auch als abhängige Verwaltungskörper ausgestaltet werden. Die Auslegung, die Art. 10 Abs. 2 Satz 2 GG im Urteil findet, gibt daher dem Art. 10 Abs. 2 Satz 2 GG einen anderen Sinn. Sie engt ihn ein und verändert seinen normativen Inhalt. Dies zu tun, ist aber ausschließlich Sache des Gesetzgebers (BVerfGE 8, 71 [78 f.]; 9, 83 [87]).

Daß das Gesetz zu Art. 10 Grundgesetz möglicherweise den weiten Spielraum der ermächtigenden Verfassungsnorm nicht ausgeschöpft hat, ist nicht von Belang. Art. 10 Abs. 2 Satz 2 GG zwingt nicht zu einer entsprechenden Regelung. Der Gesetzgeber kann es bei dem Zustand belassen, der der bisherigen Verfassungslage entspricht. Er kann von ihm auch in den verschiedensten Variationen abweichen. Für die Prüfung der Frage, ob die Verfassungsänderung nach Art. 79 Abs. 3 GG zulässig ist, ist Art. 10 Abs. 2 Satz 2 GG nur im ganzen Ausmaß der Möglichkeiten, die er dem einfachen Gesetzgeber einräumt, maßgebend.

2. In der zu 1) dargelegten Auslegung ist die Verfassungsänderung nach Art. 79 Abs. 3 GG unzulässig.

a) Art. 79 Abs. 3 GG erklärt bestimmte Grundsätze der Verfassung für unantastbar. Das Grundgesetz kennt also – anders als die Weimarer Reichsverfassung und die Verfassung des Kaiserreichs – Schranken der Verfassungsänderung. Eine solche gewichtige und in ihren Konsequenzen weittragende Ausnahmevorschrift darf sicherlich nicht extensiv ausgelegt werden. Aber es heißt ihre Bedeutung völlig verkennen, wenn man ihren Sinn vornehmlich darin sehen wollte, zu verhindern, daß der formallegalistische Weg eines verfassungsändernden Gesetzes zur nachträglichen Legalisierung eines totalitären Regimes mißbraucht wird. Es bedarf keiner besonderen Betonung, daß ein „Ermächtigungsgesetz“ wie das von 1933 unzulässig wäre. Art. 79 Abs. 3 GG bedeutet mehr: Gewisse Grundentscheidungen des Grundgesetzgebers werden für die Dauer der Geltung des Grundgesetzes – ohne Vorwegnahme einer künftigen gesamtdeutschen Verfassung – für unverbrüchlich erklärt. Diese vor einer Änderung zu schützenden Grundentscheidungen sind nach Art. 79 Abs. 3 GG einmal die Entscheidung für das föderalistische Prinzip und zum anderen die in den Artikeln 1 und 20 GG sich manifestierende Entscheidung. Wie weit oder wie eng auch immer man den Bereich der in Art. 1 GG und Art. 20 GG niedergelegten Grundsätze ziehen mag, jedenfalls gehören diejenigen Grundsätze dazu, die dem Grundgesetz das ihm eigene Gepräge geben. Die beiden Normen sind die Eckpfeiler der grundgesetzlichen Ordnung.

(…)

Die Gewährung eines individuellen Rechtsschutzes ist im System der Gewaltenteilung eine Funktion der Rechtsprechung, da sie dem Schutz gegen Eingriffe der beiden anderen Gewalten dient.
Die Rechtsschutzorgane gehören daher in den Funktionsbereich der Rechtsprechung. Ob sie dem traditionellen Gerichtstyp entsprechen müssen, mag dahinstehen. Jedenfalls ist wesentlich, daß sie auch die Garantien der Neutralität erfüllen, was eine Trennung von Legislative und Exekutive bedingt, und daß sie in einem geordneten Verfahren entscheiden. Dies bedeutet vor allem, daß der Betroffene an dem Verfahren beteiligt wird. Es sollte nicht mehr besonders betont werden müssen, daß ein Geheimverfahren, wie es in Art. 10 Abs. 2 Satz 2 GG zugelassen ist, also ein Verfahren, in dem der Betroffene nicht gehört wird und sich nicht verteidigen kann, keinen Rechtsschutz bietet.

22.05.2021 - 13:10 [ AJ+ ‏/ Twitter ]

Israeli police stormed Jerusalem’s Al-Aqsa Mosque hours after the Israel-Hamas ceasefire, firing rubber bullets and stun grenades at Palestinians. Witnesses say some Palestinians stayed after Friday prayers to celebrate the ceasefire. Police claim there were „riots.“

20.05.2021 - 14:50 [ France24.com ]

Biden administration ‘in a difficult position’ in effort to rejoin Iran nuclear deal

„The US now has incredible leverage over Iran,“ former Trump national security advisor John Bolton told FRANCE 24. „If Biden gives it away, he will virtually guarantee that the sanctions will collapse, and ultimately Iran will get nuclear weapons and the ballistic missiles to deliver them both on Europe and on the United States.“

12.05.2021 - 07:35 [ Bernie Sanders / Twitter ]

I am extremely concerned by the growing conflict in Israel and Palestine. Once again we are seeing how the irresponsible actions of government-allied right-wing extremists in Jerusalem can escalate quickly into devastating war.

Israeli children should not have to spend the night scared in bomb shelters, as many are doing tonight. Palestinian children should not have to grow up under the constant violence and oppression of occupation, as so many do, and have done.

The United States must call for an immediate cease-fire and an end to provocative and illegal settlement activity. And we must also recommit to working with Israelis and Palestinians to finally end this conflict.

11.05.2021 - 08:04 [ Anshel Pfeffer / Twitter ]

Oh, and not that I expect this to reassure anyone, but the IDF has already given the escalation a name: Operation Guardians of the Walls מבצע שומרי החומות

29.04.2021 - 10:30 [ Times of India ]

It’s time to bring troops home from Afghanistan: Joe Biden

WASHINGTON: After 20 years of American valour and sacrifice in Afghanistan, it’s time to bring troops home, US President Joe Biden has said, assuring fellow citizens that his administration will maintain capabilities to suppress future threats to the homeland.
Biden made this assurance to war-weary Americans in his maiden address to a joint session of Congress on Wednesday.

25.04.2021 - 17:48 [ LA Times ]

Letters to the Editor: Why has America faced 20 years of endless war? A spineless Congress

(April 1, 2021)

We don’t need the AUMF to protect us. Just get rid of it.

06.04.2021 - 23:02 [ ORF.at ]

Wiener Gestapo-Chef wurde BND-Spion

Die „New York Times“ berichtet von einem Memo des US-Geheimdienstes CIA 1953, in dem es heißt, dass Huber aufgrund seines Netzwerks als ehemaliger SS-General auch für die CIA von gutem Nutzen sein könnte. Das CIA wollte aktuell dazu keinen Kommentar abgeben.

26.03.2021 - 09:39 [ Tagesschau.de ]

Bis Ende Januar 2022: Bundestag verlängert Afghanistan-Einsatz

Es war die Zahl 20, die in fast allen Debatten-Beiträgen auftauchte: Seit fast 20 Jahren ist die Bundeswehr nun im Einsatz am Hindukusch, 20 Mal hat der Bundestag über diesen Einsatz abgestimmt. Eine Zahl, die für die einen als Zeichen dient, dass man schon viel zu lange in Afghanistan sei – und den anderen als Mahnung, jetzt auf keinen Fall das mühsam Aufgebaute durch einen überstürzten Abzug zu gefährden.

25.03.2021 - 11:32 [ Antony J. Blinken, US Außenministerium - State.gov ]

A Foreign Policy for the American People

(03.03.2021)

What will our foreign policy mean for American workers and their families?

What do we need to do around the world to make us stronger here at home?

And what do we need to do at home to make us stronger in the world?

The answers to these questions aren’t the same as they were in 2017 or 2009. Yes, many of us serving in the Biden administration also proudly served President Obama – including President Biden. And we did a great deal of good work to restore America’s leadership in the world; to achieve hard-won diplomatic breakthroughs, like the deal that stopped Iran from producing a nuclear weapon; and to bring the world together to tackle climate change. Our foreign policy fit the moment, as any good strategy should.

25.03.2021 - 11:07 [ KBS.co.kr ]

Seoul äußert Bedauern über Nordkoreas Abschuss von Projektilen

Der nationale Sicherheitsrat gebrauchte zwar bereits die Bezeichnung Raketen, noch ist aber unklar, ob es sich tatsächlich um ballistische Raketen handelte. Deren Abschuss ist Nordkorea gemäß Resolutionen des Weltsicherheitsrats verboten.

25.03.2021 - 11:00 [ Florian Flade, National Security Reporter for @wdrinvestigativ / Twitter ]

Die Angst vor dem Chaos: Im Bundestag zeichnet sich heute eine breite Zustimmung für die Verlängerung des #Afghanistan-Mandats ab.

Die Sorgen aber werden nicht kleiner – die #Taliban drohen mit einem „großen Krieg“.

11.03.2021 - 09:52 [ Communist Party of Israel ]

Israeli Jets Escort US B-52s during Mideast Flyby in Warning to Iran

Israel’s Defense Minister Benny Gantz said on Tuesday, March 2, that Israel intends to develop a “special security arrangement” with the reactionary regimes of Arab Gulf states, who share common concerns over Iran. This comes after i24 News reported that Israel, Saudi Arabia, the United Arab Emirates, and Bahrain have discussed expanding cooperation against their common enemies. “We will continue to confront any threat, along with our new and veteran partners, chiefly the US, so that Iran will not be able to develop nuclear capacity,” Gantz said.

08.03.2021 - 09:00 [ Bloomberg ]

Key Saudi Arabian Oil Site Attacked, Sending Brent Above $70

Saudi Arabia said some of the world’s most protected oil infrastructure came under missile and drone attack in an escalation of regional hostilities that sent crude prices surging.

The attacks on Sunday were intercepted, Saudi Arabia said, and oil output appeared to be unaffected.

08.03.2021 - 08:42 [ theOWP.org ]

Foreign Troops To Stay In Afghanistan Beyond May Deadline

(02.03.2021)

Like NATO, Afghan officials stated that it is critical for U.S. troops to remain so that Taliban and Afghan leaders can reach peace agreements. According to the Washington Post, Afghan officials announced that the maintenance of a small U.S. counter-terrorism force in Afghanistan would provide the country’s government with more leverage during peace talks than the country would have without military aid. These negotiations could bring a decades-long, violent war to a peaceful end.

08.03.2021 - 08:32 [ New York Times ]

U.S. Pushes U.N.-Led Peace Conference in Letter to Afghan Leader

Negotiations between the Afghan government and the Taliban began in September as part of a February 2020 agreement between the militants and the United States. But the talks have faltered over issues like a prisoner exchange and reductions in violence.

Mr. Blinken wrote that the United States had not decided whether to withdraw the remaining 2,500 American troops from Afghanistan by May 1, as outlined in its agreement with the Taliban.

03.03.2021 - 11:26 [ DailyMail.co.uk ]

Civilian contractor dies as rockets slam into US airbase in Iraq days after Joe Biden’s first airstrike ‚killed 22‘ in attack on Iranian-backed militants

– Multiple rockets hit Ain al-Asad airbase in Iraq’s Anbar province on Wednesday
– Attack was launched from a site around five miles from the base, sources said
– It is the latest in a series of attacks on US forces in Iraq, and comes after Joe Biden launched his administration’s first strike on Iran-backed militants in Syria
– Attack also comes just two days before Pope Francis is due to visit the country

27.02.2021 - 16:12 [ i24news.tv ]

UN rights chief accuses Iran of targeting minority groups

UN High Commissioner for Human Rights Michelle Bachelet on Friday accused Iran of “persistent impunity for human rights violations” in regions including Sistan-Baluchestan.

“In Iran, an apparently coordinated campaign has been targeting minority groups since December, including in Sistan and Baluchestan, Khuzestan, and in the Kurdish provinces,” Bachelet told the UN Human Rights Council in Geneva.

27.02.2021 - 15:44 [ Haaretz ]

Israel Estimates Ship Explosion in Gulf of Oman Was Iranian Attack

A ship owned by an Israeli firm, the MV HELIOS RAY, was hit by an explosion in the Gulf of Oman on Thursday, the United Kingdom Maritime Trade Operations (UKMTO) and a maritime security firm said on Friday. The current assessment in Israel is that the explosion was a targeted attempt against an Israeli-owned ship by Iran.

24.02.2021 - 21:36 [ Haaretz ]

What Angela Merkel’s Retirement This Year Means for Israel

Laschet is committed to Chancellor Merkel’s famous sentence, which she uttered when addressing the Knesset in Jerusalem in 2008, that Israel’s security is part of Germany’s raison d’être. According to Speich, “it is Laschet’s fundamental foreign policy conviction that Germany must commit itself to the security of Israel. It is a political obligation.”

21.02.2021 - 11:14 [ France24 ]

UN nuclear watchdog chief starts Tehran talks as deadline looms

Rafael Grossi, head of the International Atomic Energy Agency (IAEA), arrived in Tehran late Saturday and met with the head of the Iran Atomic Energy Organisation, Ali Akbar Salehi, early Sunday, TV images showed.

19.02.2021 - 08:00 [ Radio Utopie ]

Warum der Staat potentiell jedes Verbrechen ungestraft begehen kann

(21.02.2020)

Wir haben bereits dargelegt, warum es in Deutschland keine unabhängige Justiz und damit keine vollständige Gewaltenteilung gibt – weil das Grundgesetz den Staat nicht ausdrücklich dazu zwingt. Das Grundgesetz schreibt dem Staat lediglich die Unabhängigkeit der Richter vor, nicht die der Justiz insgesamt. Daraus interpretiert der Staat für sich das Recht, die Staatsanwaltschaften bzw Ankläger der Exekutive anzugliedern.

Auf Bundesebene heißt das konkret: der Generalbundesanwalt und seine Behörde (allgemein Bundesanwaltschaft) unterstehen dem Justizminister. Daraus schlussfolgert, dass nach eventuellen Staatsverbrechen und / oder Verfassungsbrüchen durch ihre eigenen Organe – Kanzleramt, Ministerien, Behörden, Militär, Geheimdienste, etc, – die Regierung gegen sich selbst ermitteln müsste.

Zieht also die Bundesanwaltschaft bzw der Generalbundesanwalt ein Verfahren an sich, zieht es die Regierung an sich.

Verbleibt noch die Möglichkeit, dass das Parlament Untersuchungsausschüsse einsetzt, dass durch diese die betreffenden Staatsverbrechen aufgeklärt und dann öffentlich bekannt werden, dem folgend durch Wahlen eine Änderung der parlamentarischen Mehrheiten erfolgt, dann eine Neuwahl des Kanzlers / der Kanzlerin durch das Parlament, dann durch den Kanzler / die Kanzlerin eine Ernennung eines neuen Justizministers erfolgt (Minister / Ministerinnen werden nicht gewählt), dann durch den Justizminister / die Justizministerin eine Ernennung eines neuen Generalbundesanwalts oder eine Anweisung an den amtierenden Generalbundesanwalt erfolgt Ermittlungen gegen die damaligen oder immer noch amtierenden staatlichen Funktionäre bzw Stellen aufzunehmen und dass dieser dann der Anweisung des vorgesetzten Justizministers folgt. Wobei dann ggf die Ermittlungen durch die Regierungsbehörden (Geheimdienste, Bundeskriminalamt) erfolgen müsste, gegen die ermittelt wird.

Vor bald 40 Jahren wurde in Westdeutschland das Oktoberfest-Attentat verübt, kurz vor der Bundestagswahl. (20. Juni 2008, DER TERROR-STAAT: Das Oktoberfest-Attentat von München)

Ein Jahr später, 1981, wurde durch einen einzigen hartnäckigen Steuerfahnder bekannt, dass seit den 70er Jahren durch den Flick-Konzern an Abgeordnete von allen Parteien, sowie an Regierungsfunktionäre, hohe Summen transferiert worden waren (Flick-Affäre). Vor einem schließlich 1984 vom Bundestag eingesetzten Untersuchungsausschuss log der amtierende Bundeskanzler Helmut Kohl und behauptete nichts über Flicks Geldwaschanlage „Staatsbürgerliche Vereinigung“ gewusst zu haben (die Aktenlage bewies das Gegenteil).

Der damalige Generalbundesanwalt, der Untergebene von Kohls untergebenem Justizminister, stellte das Strafverfahren gegen den Kanzler wegen uneidlicher Falschaussage ein. Begründung: man könne ihm nicht nachweisen, dass er sich erinnert habe. Insofern sei keine vorsätzliche Lüge zu beweisen.

Zuvor hatte das Bundesverfassungsgericht am 17. Juli 1984 in Urteil 2 BvE 11, 15/83 (1, 2) im Zuge der Flick-Affäre das vom Grundgesetz garantierte Kontrollrecht des Parlaments – konkret: das Recht auf Akteneinsicht bei der Regierung – der einfachen Gesetzgebung untergeordnet. Die Verfassungsrichter (die erst ab dem Jahre 2017 überhaupt verfassungsgemäß gewählt wurden) urteilten, dass

„auf Aktenherausgabeverlangen … gemäß Art. 44 Abs. 2 Satz 1 GG die Vorschrift der § 96 StPO“

Anwendung fände. Dieser Paragraph der Strafprozessordnung besagt heute wie damals:

„Die Vorlegung oder Auslieferung von Akten oder anderen in amtlicher Verwahrung befindlichen Schriftstücken durch Behörden und öffentliche Beamte darf nicht gefordert werden, wenn deren oberste Dienstbehörde erklärt, daß das Bekanntwerden des Inhalts dieser Akten oder Schriftstücke dem Wohl des Bundes oder eines deutschen Landes Nachteile bereiten würde.“

Ausdrücklich erklärten die Verfassungsrichter in ihrem Urteil zur Flick-Affäre, darunter falle auch das Steuergeheimnis.

Um diese faktische Unterordnung des Parlaments unter die Erklärungen von Regierungsfunktionären und deren Meinung was das Wohl des Staates sei zu begründen, schufen die Verfassungsrichter in ihrem Urteil den Begriff „exekutive Eigenverantwortung“. Später wurde daraus in weiteren Karlsruher Urteilen der Rechtsbegriff „Staatswohl“ geformt.

Der Kanzler Helmut Kohl wurde übrigens nicht nur durch 1984 durch den Untergebenen seines Untergebenen (den Generalbundesanwalt) laufen gelassen, sondern ebenso durch seinen Nachfolger Gerhard Schröder und dessen rot-grüne Regierung, sowie deren Mehrheit im Parlament ab 1998.

Als in einer weiteren (und eventuell mit der Flick-Affäre zusammenhängenden) „Spenden“-Affäre um die schwarzen Kassen der C.D.U. sich ex-Kanzler Kohl schlicht weigerte, die „Spender“ seiner Partei zu nennen oder sich im betreffenden Untersuchungsausschuss auch nur vereidigen zu lassen, passierte gar nichts. Aus „Juristenkreisen“ hieß es, es sei nicht einmal klar, ob ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss Zeugen überhaupt vereidigen dürfe.

Betreffend des Oktoberfest-Attentats von 1980 ließen sich Parlament bzw alle darin vertretenen Abgeordneten und Parteien erst einmal 34 Jahre Zeit. Dann reichte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Oktober 2014 eine Kleine Anfrage an die Regierung ein, u.a. zur potentiellen Verwicklung staatlicher (exekutiver) Stellen und deren Kontaktpersonen („Vertrauensleute“) in das Attentat. Im Januar 2015 reichten sie noch eine Anfrage ein.

Als die Regierung beide nicht vollständig beantwortete, reichte die grüne Bundestagsfraktion schließlich Klage auf vollständige Beantwortung beim Bundesverfassungsgericht ein.

2017 dann das Urteil – abgelehnt! Begründung: „Gefährdung des Staatswohls und .. Grundrechte verdeckt handelnder Personen“.

19.02.2021 - 07:17 [ Lucomo / Twitter ]

Nach 7 Jahren Klagevorbereitung und Klageweg…. Ich weiß schon, was 2027 passiert: Das BVerfG beurteilt die Neuregelung der Bestandsdatenregelung aus dem Jahr 2021 als verfassungswidrig.

(17.07.2020)

19.02.2021 - 07:09 [ Bundesverfassungsgericht.de ]

BVerfG, Beschluss des Ersten Senats vom 27. Mai 2020 – 1 BvR 1873/13 – Rn. 1-275

1. a) § 113 des Telekommunikationsgesetzes,

b) § 22a Absatz 1 Satz 1, soweit er nicht auf § 21 Absatz 2 Nummer 2 verweist, und Absatz 2 des Gesetzes über die Bundespolizei (Bundespolizeigesetz),

c) § 7 Absatz 5 Satz 1 und Absatz 6 und § 15 Absatz 2 Satz 1 und Absatz 3 des Gesetzes über das Zollkriminalamt und die Zollfahndungsämter (Zollfahndungsdienstgesetz),

d) § 8d Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 Satz 1 des Gesetzes über die Zusammenarbeit des Bundes und der Länder in Angelegenheiten des Verfassungsschutzes und über das Bundesamt für Verfassungsschutz (Bundesverfassungsschutzgesetz),

e) § 2b Satz 1 des Gesetzes über den Bundesnachrichtendienst (BND-Gesetz) und § 4b Satz 1 des Gesetzes über den militärischen Abschirmdienst (MAD-Gesetz), soweit sie auf § 8d Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 Satz 1 Bundesverfassungsschutzgesetz verweisen,

alle in der Fassung des Gesetzes zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes und zur Neuregelung der Bestandsdatenauskunft vom 20. Juni 2013 (Bundesgesetzblatt I Seite 1602) sowie

f) § 4 Satz 1 des Gesetzes über den Bundesnachrichtendienst (BND-Gesetz), soweit er auf § 8d Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 Satz 1 Bundesverfassungsschutzgesetz verweist, in der Fassung des Gesetzes zur Ausland-Ausland-Fernmeldeaufklärung des Bundesnachrichtendienstes vom 23. Dezember 2016 (Bundesgesetzblatt I Seite 3346) und

g) § 10 Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 und § 40 Absatz 1 Satz 1, soweit er nicht auf § 39 Absatz 2 Nummer 2 verweist, und Absatz 2 des Gesetzes über das Bundeskriminalamt und die Zusammenarbeit des Bundes und der Länder in kriminalpolizeilichen Angelegenheiten (Bundeskriminalamtgesetz) in der Fassung des Gesetzes zur Neustrukturierung des Bundeskriminalamtgesetzes vom 1. Juni 2017 (Bundesgesetzblatt I Seite 1354)

sind nach Maßgabe der Gründe mit Artikel 2 Absatz 1 in Verbindung mit Artikel 1 Absatz 1 und Artikel 10 Absatz 1 des Grundgesetzes unvereinbar.

2. Bis zur Neuregelung, längstens jedoch bis 31. Dezember 2021, bleiben die für mit dem Grundgesetz unvereinbar erklärten Vorschriften nach Maßgabe der Gründe weiter anwendbar.

19.02.2021 - 07:01 [ Basti / Twitter ]

Wegweisender Beschluss des @BVerfG zur Bestandsdatenauskunft! Auskunftsregelung im #TKG und Ermächtigungsgrundlagen in #BKAG, #BPolG #BVerfSchG #BNDG #MADG sind verfassungswidrig und müssen bis 31.12.2021 neu geregelt werden. Bleiben bis dahin anwendbar.

(17.07.2020)

19.02.2021 - 06:53 [ Tagesschau.de ]

Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts: Passwort-Zugriff muss neu geregelt werden

(24.02.2012)

Die Regelung widerspreche dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, weil sie den Zugriff unabhängig davon erlaube, ob eine Nutzung der Daten durch die Behörde erlaubt sei.

Der Gesetzgeber muss nun bis zum 30. Juni 2013 die Regelungen ändern. Bis dahin gilt die Bestimmung mit Einschränkungen weiter.

19.02.2021 - 06:45 [ Tagesschau.de ]

Hetze im Netz: Ringen um ein Anti-Hass-Gesetz

Grüne und FDP weisen den Vorwurf der Blockade zurück. Sie argumentieren: Die Koalition sei bei den Regeln zur Datenabfrage übers Ziel hinausgeschossen. Sie halten das Gesetz zur Bestandsdatenauskunft für verfassungswidrig. Unter anderem, weil Ermittler auf zu viele sensible Daten wie Passwörter zugreifen dürften.

17.02.2021 - 09:44 [ Newsweek ]

Two-Thirds of Middle East Experts Want Biden to Return to Iran Deal Without Conditions: Poll

The Middle East Scholar Barometer found that 67 percent of respondents said the foreign policy strategy that was most likely to produce „favorable results“ for the U.S. would be Biden returning „immediately“ to the current Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) before negotiating any other conditions with Iran. Also in the survey, released Tuesday, 75 percent of experts said the U.S. returning to the deal would reduce the likelihood of Iran getting a nuclear weapon within the next decade.

17.02.2021 - 09:42 [ Tagesschau.de ]

Streit um Atom-Abkommen: Iran schränkt IAEA-Inspektionen ein

Die Regierung habe die IAEA darüber informiert, ab dem 23. Februar die freiwilligen Transparenzmaßnahmen aus dem Wiener Atomabkommen nicht mehr durchzuführen. Außerdem habe Teheran der IAEA mitgeteilt, dass es sich nicht mehr an das sogenannte Zusatzprotokoll halten werde, das IAEA-Inspektoren kurzfristige Besuche erlaubt.

17.02.2021 - 09:22 [ Tagesschau.de ]

NATO-Verteidigungsminister: Mehr Geld für das Militär?

Die Hoffnungen im Brüsseler Hauptquartier der Allianz sind groß, dass in die Beziehungen ein neuer Ton einzieht und vor allem, dass auf den größten NATO-Partner USA wieder Verlass ist. Die Trump-Jahre haben Spuren hinterlassen, ständige Alleingänge ohne Absprache mit den Partnern in Syrien, im Irak und zuletzt in Afghanistan – das hat das Bündnis vor immer neue Zerreißproben gestellt.

17.02.2021 - 09:11 [ Radio Utopie ]

Warum der Staat potentiell jedes Verbrechen ungestraft begehen kann

(21.02.2020)

Wir haben bereits dargelegt, warum es in Deutschland keine unabhängige Justiz und damit keine vollständige Gewaltenteilung gibt – weil das Grundgesetz den Staat nicht ausdrücklich dazu zwingt. Das Grundgesetz schreibt dem Staat lediglich die Unabhängigkeit der Richter vor, nicht die der Justiz insgesamt. Daraus interpretiert der Staat für sich das Recht, die Staatsanwaltschaften bzw Ankläger der Exekutive anzugliedern.

Auf Bundesebene heißt das konkret: der Generalbundesanwalt und seine Behörde (allgemein Bundesanwaltschaft) unterstehen dem Justizminister. Daraus schlussfolgert, dass nach eventuellen Staatsverbrechen und / oder Verfassungsbrüchen durch ihre eigenen Organe – Kanzleramt, Ministerien, Behörden, Militär, Geheimdienste, etc, – die Regierung gegen sich selbst ermitteln müsste.

Zieht also die Bundesanwaltschaft bzw der Generalbundesanwalt ein Verfahren an sich, zieht es die Regierung an sich.

Verbleibt noch die Möglichkeit, dass das Parlament Untersuchungsausschüsse einsetzt, dass durch diese die betreffenden Staatsverbrechen aufgeklärt und dann öffentlich bekannt werden, dem folgend durch Wahlen eine Änderung der parlamentarischen Mehrheiten erfolgt, dann eine Neuwahl des Kanzlers / der Kanzlerin durch das Parlament, dann durch den Kanzler / die Kanzlerin eine Ernennung eines neuen Justizministers erfolgt (Minister / Ministerinnen werden nicht gewählt), dann durch den Justizminister / die Justizministerin eine Ernennung eines neuen Generalbundesanwalts oder eine Anweisung an den amtierenden Generalbundesanwalt erfolgt Ermittlungen gegen die damaligen oder immer noch amtierenden staatlichen Funktionäre bzw Stellen aufzunehmen und dass dieser dann der Anweisung des vorgesetzten Justizministers folgt. Wobei dann ggf die Ermittlungen durch die Regierungsbehörden (Geheimdienste, Bundeskriminalamt) erfolgen müsste, gegen die ermittelt wird.

Vor bald 40 Jahren wurde in Westdeutschland das Oktoberfest-Attentat verübt, kurz vor der Bundestagswahl. (20. Juni 2008, DER TERROR-STAAT: Das Oktoberfest-Attentat von München)

Ein Jahr später, 1981, wurde durch einen einzigen hartnäckigen Steuerfahnder bekannt, dass seit den 70er Jahren durch den Flick-Konzern an Abgeordnete von allen Parteien, sowie an Regierungsfunktionäre, hohe Summen transferiert worden waren (Flick-Affäre). Vor einem schließlich 1984 vom Bundestag eingesetzten Untersuchungsausschuss log der amtierende Bundeskanzler Helmut Kohl und behauptete nichts über Flicks Geldwaschanlage „Staatsbürgerliche Vereinigung“ gewusst zu haben (die Aktenlage bewies das Gegenteil).

Der damalige Generalbundesanwalt, der Untergebene von Kohls untergebenem Justizminister, stellte das Strafverfahren gegen den Kanzler wegen uneidlicher Falschaussage ein. Begründung: man könne ihm nicht nachweisen, dass er sich erinnert habe. Insofern sei keine vorsätzliche Lüge zu beweisen.

Zuvor hatte das Bundesverfassungsgericht am 17. Juli 1984 in Urteil 2 BvE 11, 15/83 (1, 2) im Zuge der Flick-Affäre das vom Grundgesetz garantierte Kontrollrecht des Parlaments – konkret: das Recht auf Akteneinsicht bei der Regierung – der einfachen Gesetzgebung untergeordnet. Die Verfassungsrichter (die erst ab dem Jahre 2017 überhaupt verfassungsgemäß gewählt wurden) urteilten, dass

„auf Aktenherausgabeverlangen … gemäß Art. 44 Abs. 2 Satz 1 GG die Vorschrift der § 96 StPO“

Anwendung fände. Dieser Paragraph der Strafprozessordnung besagt heute wie damals:

„Die Vorlegung oder Auslieferung von Akten oder anderen in amtlicher Verwahrung befindlichen Schriftstücken durch Behörden und öffentliche Beamte darf nicht gefordert werden, wenn deren oberste Dienstbehörde erklärt, daß das Bekanntwerden des Inhalts dieser Akten oder Schriftstücke dem Wohl des Bundes oder eines deutschen Landes Nachteile bereiten würde.“

Ausdrücklich erklärten die Verfassungsrichter in ihrem Urteil zur Flick-Affäre, darunter falle auch das Steuergeheimnis.

Um diese faktische Unterordnung des Parlaments unter die Erklärungen von Regierungsfunktionären und deren Meinung was das Wohl des Staates sei zu begründen, schufen die Verfassungsrichter in ihrem Urteil den Begriff „exekutive Eigenverantwortung“. Später wurde daraus in weiteren Karlsruher Urteilen der Rechtsbegriff „Staatswohl“ geformt.

Der Kanzler Helmut Kohl wurde übrigens nicht nur durch 1984 durch den Untergebenen seines Untergebenen (den Generalbundesanwalt) laufen gelassen, sondern ebenso durch seinen Nachfolger Gerhard Schröder und dessen rot-grüne Regierung, sowie deren Mehrheit im Parlament ab 1998.

Als in einer weiteren (und eventuell mit der Flick-Affäre zusammenhängenden) „Spenden“-Affäre um die schwarzen Kassen der C.D.U. sich ex-Kanzler Kohl schlicht weigerte, die „Spender“ seiner Partei zu nennen oder sich im betreffenden Untersuchungsausschuss auch nur vereidigen zu lassen, passierte gar nichts. Aus „Juristenkreisen“ hieß es, es sei nicht einmal klar, ob ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss Zeugen überhaupt vereidigen dürfe.

Betreffend des Oktoberfest-Attentats von 1980 ließen sich Parlament bzw alle darin vertretenen Abgeordneten und Parteien erst einmal 34 Jahre Zeit. Dann reichte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Oktober 2014 eine Kleine Anfrage an die Regierung ein, u.a. zur potentiellen Verwicklung staatlicher (exekutiver) Stellen und deren Kontaktpersonen („Vertrauensleute“) in das Attentat. Im Januar 2015 reichten sie noch eine Anfrage ein.

Als die Regierung beide nicht vollständig beantwortete, reichte die grüne Bundestagsfraktion schließlich Klage auf vollständige Beantwortung beim Bundesverfassungsgericht ein.

2017 dann das Urteil – abgelehnt! Begründung: „Gefährdung des Staatswohls und .. Grundrechte verdeckt handelnder Personen“.

08.02.2021 - 12:00 [ Heise.de ]

Fall Amri: Verfassungsgericht unterwirft sich dem Verfassungsschutz

Tatsächlich spricht nach Auffassung des Autors mehr dagegen als dafür, dass Amri den LKW in den Weihnachtsmarkt gesteuert und den polnischen Fahrer Lukasz U. erschossen hat. In der Fahrerkabine der Zugmaschine wurden beispielsweise keine Fingerabdrücke und keine belastbaren DNA-Spuren von Amri gefunden, stattdessen aber mehrfach Genmaterial einer unbekannten bisher nicht identifizierten Person.

Dass ein Gericht, zumal das höchste der Republik, die Täterhypothese der Ermittler unbesehen übernimmt, ist problematisch

04.02.2021 - 12:32 [ WorldOil.com ]

U.S. signals Biden’s tough stance on Iran with new oil seizure attempt

(03.02.2021)

The Achilleas’ owner, Capital Ship Management Corp., alerted U.S. authorities to the possibility that it had unknowingly taken on Iranian crude, after initially thinking it came from Iraq, Bloomberg reported last month.

Washington ordered the Liberia-flagged ship to sail to the U.S. before Biden came to power on Jan. 20, according to people familiar with the matter.

04.02.2021 - 12:27 [ Bloomberg ]

U.S. Moves to Seize Oil Shipment It Says Iran Exported Covertly

(03.02.2021)

The U.S. has gone to court to seize 2 million barrels of oil that it claims came from Iran, as Joe Biden’s administration shows little sign of taking a softer line on Tehran.

The Department of Justice filed a case in a U.S. district court, seeking to seize the cargo on the Greek-owned Achilleas tanker, according to a statement on Tuesday.

04.02.2021 - 11:55 [ thewrap.com ]

Tucker Carlson Thinks Biden Is Trying to Start a War With Iran (Video)

“Just a few hours ago, Biden officials informed us that after almost 65 years of working to build a nuclear weapon, the nation of Iran may be finally — and you’ll find this amazing — quote just weeks away from getting a bomb. After 65 years of trying. What a coincidence,” Tucker said, dishonestly omitting the key detail that Iran restarted its nuclear program because Donald Trump pulled out of the Iran nuclear deal.

04.02.2021 - 11:53 [ Newsweek ]

Biden Administration Dodges Iran Offer to Coordinate Nuclear Deal Return

(02.02.2021)

„If Iran comes back into full compliance with its obligations under the JCPOA, the United States would do the same,“ State Department spokesperson Ned Price told reporters at his first press conference Tuesday, „and then we would then use that as a platform to build a longer and a stronger agreement that also addresses other areas of concern.“

04.02.2021 - 11:51 [ Al Jazeera ]

Iran’s Zarif proposes coordinated return to nuclear deal with US

(02.02.2021)

In an interview with CNN on Monday, Mohammad Javad Zarif said the Iran nuclear deal, formally known as the Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA), created a joint commission coordinated by the EU’s foreign policy chief.

04.02.2021 - 11:48 [ theHill.com ]

Biden faces deadline pressure on Iran deal

(31.01.2021)

Iran’s parliament has set a Feb. 21 deadline for European signatories to the JCPOA to ease restrictions on the country’s banking and oil industries that are under pressure from Trump’s sanctions. If that deadline is not met, Tehran has vowed to end access for UN nuclear inspectors and further increase uranium enrichment.

“If the new administration does not meet its obligations and remove sanctions in short order, it will destroy the possibility for engagement within the nuclear agreement,” Iran’s ambassador to the United Nations Majid Takht-Ravanchi wrote in The New York Times on Wednesday.

04.02.2021 - 11:06 [ Tagesschau.de ]

US-Armee in Deutschland: Pläne für Truppenabzug liegen auf Eis

In dem Gesetzestext heißt es, der US-Verteidigungsminister müsse in einem Bericht an den Kongress darlegen, ob ein solcher Abzug im nationalen Interesse der USA wäre. Frühestens 120 Tage danach dürfe die Zahl der in der Bundesrepublik stationierten US-Soldaten die Grenze von 34.500 unterschreiten.

04.02.2021 - 10:30 [ openjur.de ]

BVerfG · Urteil vom 15. Dezember 1970 · Az. 2 BvF 1/69, 2 BvR 629/68, 2 BvR 308/69

Diese Entscheidung ist mit 5 gegen 3 Stimmen ergangen.
122
Seuffert, Dr. Leibholz, Geller, Dr. v.Schlabrendorff, Dr. Rupp, Dr. Geiger, Dr. Kutscher, Dr. Rinck

Abweichende Meinung der Richter Geller, Dr. v.Schlabrendorff und Dr. Rupp zu dem Urteil des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 15. Dezember 1970
— 2 BvF 1/69, 2 BvR 629/68 und 308/69 —

(…)

c) Nach Wortlaut, Sinnzusammenhang und Zweck gestattet Art. 10 Abs. 2 Satz 2 GG mithin, das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis zu Zwecken des Verfassungs- und Staatsschutzes in einer Weise zu beschränken, die das heimliche, dem Betroffenen auch im nachhinein geheim bleibende und von einem Gericht nicht nachzuprüfende Abhören und Kontrollieren von Telefongesprächen, Fernschreiben, Telegrammen und Briefen ermöglicht. Der Kreis der Betroffenen ist unbegrenzt und nicht auf „Verdächtige“ beschränkt. Der Charakter der der „parlamentarischen Kontrolle“ dienenden Organe und Hilfsorgane bleibt völlig unbestimmt; sie können vom Gesetzgeber als politische Gremien oder auch als abhängige Verwaltungskörper ausgestaltet werden. Die Auslegung, die Art. 10 Abs. 2 Satz 2 GG im Urteil findet, gibt daher dem Art. 10 Abs. 2 Satz 2 GG einen anderen Sinn. Sie engt ihn ein und verändert seinen normativen Inhalt. Dies zu tun, ist aber ausschließlich Sache des Gesetzgebers (BVerfGE 8, 71 [78 f.]; 9, 83 [87]).

Daß das Gesetz zu Art. 10 Grundgesetz möglicherweise den weiten Spielraum der ermächtigenden Verfassungsnorm nicht ausgeschöpft hat, ist nicht von Belang. Art. 10 Abs. 2 Satz 2 GG zwingt nicht zu einer entsprechenden Regelung. Der Gesetzgeber kann es bei dem Zustand belassen, der der bisherigen Verfassungslage entspricht. Er kann von ihm auch in den verschiedensten Variationen abweichen. Für die Prüfung der Frage, ob die Verfassungsänderung nach Art. 79 Abs. 3 GG zulässig ist, ist Art. 10 Abs. 2 Satz 2 GG nur im ganzen Ausmaß der Möglichkeiten, die er dem einfachen Gesetzgeber einräumt, maßgebend.

2. In der zu 1) dargelegten Auslegung ist die Verfassungsänderung nach Art. 79 Abs. 3 GG unzulässig.

a) Art. 79 Abs. 3 GG erklärt bestimmte Grundsätze der Verfassung für unantastbar. Das Grundgesetz kennt also – anders als die Weimarer Reichsverfassung und die Verfassung des Kaiserreichs – Schranken der Verfassungsänderung. Eine solche gewichtige und in ihren Konsequenzen weittragende Ausnahmevorschrift darf sicherlich nicht extensiv ausgelegt werden. Aber es heißt ihre Bedeutung völlig verkennen, wenn man ihren Sinn vornehmlich darin sehen wollte, zu verhindern, daß der formallegalistische Weg eines verfassungsändernden Gesetzes zur nachträglichen Legalisierung eines totalitären Regimes mißbraucht wird. Es bedarf keiner besonderen Betonung, daß ein „Ermächtigungsgesetz“ wie das von 1933 unzulässig wäre. Art. 79 Abs. 3 GG bedeutet mehr: Gewisse Grundentscheidungen des Grundgesetzgebers werden für die Dauer der Geltung des Grundgesetzes – ohne Vorwegnahme einer künftigen gesamtdeutschen Verfassung – für unverbrüchlich erklärt. Diese vor einer Änderung zu schützenden Grundentscheidungen sind nach Art. 79 Abs. 3 GG einmal die Entscheidung für das föderalistische Prinzip und zum anderen die in den Artikeln 1 und 20 GG sich manifestierende Entscheidung. Wie weit oder wie eng auch immer man den Bereich der in Art. 1 GG und Art. 20 GG niedergelegten Grundsätze ziehen mag, jedenfalls gehören diejenigen Grundsätze dazu, die dem Grundgesetz das ihm eigene Gepräge geben. Die beiden Normen sind die Eckpfeiler der grundgesetzlichen Ordnung.

04.02.2021 - 10:09 [ Radio Utopie ]

„Selbst Forderung der Drei Westmächte könnte die verfassungswidrige Grundgesetzänderung nicht rechtfertigen“

(19. Februar 2017)

Artikelserie (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9) zu den Verfassungsgerichtsbeschlüssen 2 BvE 5/15 (zur Nichtannahme der Verfassungsklage der G 10-Kommission auf Einsicht in die „N.S.A.-Selektorenliste“) und 2 BvE 2/15 (zur Geheimhaltung der „Selektorenliste“ auch vor dem „Untersuchungsausschuss“ von Bundesnachrichtendienst und National Security Agency). Und zu deren Vorgeschichte und Folgen.

Wie zuvor von uns dokumentiert, hob im Sommer 1968 das „siebzehnte Gesetz zur Ergänzung des Grundgesetzes“ („Notstandsgesetze“) die Gewaltenteilung bezüglich des Brief- Post- und Fernmeldegeheimnisses auf und schrieb zudem in das Grundgesetz ein Recht des Staates, den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern die Verletzung ihres Brief- Post- und Fernmeldegeheimnisses durch den Staat nicht einmal mitzuteilen.

Über nachfolgend eingereichte Verfassungsklagen gegen dieses „siebzehnte Gesetz zur Ergänzung des Grundgesetzes“ vom 24. Juni 1968, sowie gegen das anschließend von „S.P.D.“, „C.D.U.“ und „C.S.U.“ ebenfalls beschlossene ausführende erste Artikel 10-Gesetz vom 13. August 1968, entschied das westdeutsche Verfassungsgericht in Karlsruhe am 12. Dezember 1970 im Verfahren 2 BvF 1/69; 2 BvR 629/68; 2 BvR 308/69, auch „Abhörurteil“ genannt und heute zumeist zitiert als BVerfGE 30, 1. (Quelle 1, Quelle 2)

Mit 5 zu 3 Stimmen beurteilte der zweite Senat die „Notstandsgesetze“ als verfassungsgemäß. Aufgehoben wurde lediglich ein kleiner Abschnitt im ausführenden Artikel 10-Gesetz.

Für die „Notstandsgesetze“ der „großen Koalition“ stimmten die Richter Seuffert, Dr. Leibholz, Dr. Geiger, Dr. Kutscher und Dr. Rinck.

Dagegen stimmten die Richter Geller, Dr. v.Schlabrendorff und Dr. Rupp. Hier Auszüge ihrer abweichenden Meinung zum Urteil vom 15. Dezember 1970 (der Link zu den „Großer Lauschangriff“ genannten Verfassungsänderungen der „großen Koalition“ dreißig Jahre später in 1998, wiederum Grundlage für das B.K.A.-Gesetz der „großen Koalition“ in 2008, wurde hinzugefügt):

…………..

04.02.2021 - 07:16 [ Junge Welt ]

Freifahrtschein für Geheimdienst

Darüber hinaus sei auch »zu berücksichtigen, dass das Staatswohl im parlamentarischen Regierungssystem des Grundgesetzes nicht allein der Bundesregierung, sondern dem Bundestag und der Bundesregierung gemeinsam anvertraut ist«. Im spezifischen Bereich des Einsatzes verdeckter Quellen werde das parlamentarische Untersuchungsrecht außerdem »durch die Funktionsfähigkeit der Nachrichtendienste als Belang des Staatswohls sowie durch die Grundrechte der betroffenen V-Personen begrenzt«.

04.02.2021 - 07:02 [ CDU / CSU Fraktion im Bundestag ]

FDP, Linke und Grüne hätten Verfahren besser nicht geführt

Mit dieser Entscheidung ist deutlich geworden: FDP, Linke und Grüne hätten dieses Verfahren besser nicht geführt und stattdessen, wie von uns empfohlen, auf einen konstruktiven Dialog mit der Bundesregierung gesetzt. CDU/CSU haben stets davor gewarnt, dass aus einer streitigen Frage im Einzelnen ein verfassungsrechtlicher Präzedenzfall für die Reichweite der Befugnisse und den Umfang von parlamentarischen Untersuchungsausschüssen gesetzt wird.

04.02.2021 - 06:47 [ Radio Utopie ]

Warum der Staat potentiell jedes Verbrechen ungestraft begehen kann

(21.02.2020)

Wir haben bereits dargelegt, warum es in Deutschland keine unabhängige Justiz und damit keine vollständige Gewaltenteilung gibt – weil das Grundgesetz den Staat nicht ausdrücklich dazu zwingt. Das Grundgesetz schreibt dem Staat lediglich die Unabhängigkeit der Richter vor, nicht die der Justiz insgesamt. Daraus interpretiert der Staat für sich das Recht, die Staatsanwaltschaften bzw Ankläger der Exekutive anzugliedern.

Auf Bundesebene heißt das konkret: der Generalbundesanwalt und seine Behörde (allgemein Bundesanwaltschaft) unterstehen dem Justizminister. Daraus schlussfolgert, dass nach eventuellen Staatsverbrechen und / oder Verfassungsbrüchen durch ihre eigenen Organe – Kanzleramt, Ministerien, Behörden, Militär, Geheimdienste, etc, – die Regierung gegen sich selbst ermitteln müsste.

Zieht also die Bundesanwaltschaft bzw der Generalbundesanwalt ein Verfahren an sich, zieht es die Regierung an sich.

Verbleibt noch die Möglichkeit, dass das Parlament Untersuchungsausschüsse einsetzt, dass durch diese die betreffenden Staatsverbrechen aufgeklärt und dann öffentlich bekannt werden, dem folgend durch Wahlen eine Änderung der parlamentarischen Mehrheiten erfolgt, dann eine Neuwahl des Kanzlers / der Kanzlerin durch das Parlament, dann durch den Kanzler / die Kanzlerin eine Ernennung eines neuen Justizministers erfolgt (Minister / Ministerinnen werden nicht gewählt), dann durch den Justizminister / die Justizministerin eine Ernennung eines neuen Generalbundesanwalts oder eine Anweisung an den amtierenden Generalbundesanwalt erfolgt Ermittlungen gegen die damaligen oder immer noch amtierenden staatlichen Funktionäre bzw Stellen aufzunehmen und dass dieser dann der Anweisung des vorgesetzten Justizministers folgt. Wobei dann ggf die Ermittlungen durch die Regierungsbehörden (Geheimdienste, Bundeskriminalamt) erfolgen müsste, gegen die ermittelt wird.

Vor bald 40 Jahren wurde in Westdeutschland das Oktoberfest-Attentat verübt, kurz vor der Bundestagswahl. (20. Juni 2008, DER TERROR-STAAT: Das Oktoberfest-Attentat von München)

Ein Jahr später, 1981, wurde durch einen einzigen hartnäckigen Steuerfahnder bekannt, dass seit den 70er Jahren durch den Flick-Konzern an Abgeordnete von allen Parteien, sowie an Regierungsfunktionäre, hohe Summen transferiert worden waren (Flick-Affäre). Vor einem schließlich 1984 vom Bundestag eingesetzten Untersuchungsausschuss log der amtierende Bundeskanzler Helmut Kohl und behauptete nichts über Flicks Geldwaschanlage „Staatsbürgerliche Vereinigung“ gewusst zu haben (die Aktenlage bewies das Gegenteil).

Der damalige Generalbundesanwalt, der Untergebene von Kohls untergebenem Justizminister, stellte das Strafverfahren gegen den Kanzler wegen uneidlicher Falschaussage ein. Begründung: man könne ihm nicht nachweisen, dass er sich erinnert habe. Insofern sei keine vorsätzliche Lüge zu beweisen.

Zuvor hatte das Bundesverfassungsgericht am 17. Juli 1984 in Urteil 2 BvE 11, 15/83 (1, 2) im Zuge der Flick-Affäre das vom Grundgesetz garantierte Kontrollrecht des Parlaments – konkret: das Recht auf Akteneinsicht bei der Regierung – der einfachen Gesetzgebung untergeordnet. Die Verfassungsrichter (die erst ab dem Jahre 2017 überhaupt verfassungsgemäß gewählt wurden) urteilten, dass

„auf Aktenherausgabeverlangen … gemäß Art. 44 Abs. 2 Satz 1 GG die Vorschrift der § 96 StPO“

Anwendung fände. Dieser Paragraph der Strafprozessordnung besagt heute wie damals:

„Die Vorlegung oder Auslieferung von Akten oder anderen in amtlicher Verwahrung befindlichen Schriftstücken durch Behörden und öffentliche Beamte darf nicht gefordert werden, wenn deren oberste Dienstbehörde erklärt, daß das Bekanntwerden des Inhalts dieser Akten oder Schriftstücke dem Wohl des Bundes oder eines deutschen Landes Nachteile bereiten würde.“

Ausdrücklich erklärten die Verfassungsrichter in ihrem Urteil zur Flick-Affäre, darunter falle auch das Steuergeheimnis.

Um diese faktische Unterordnung des Parlaments unter die Erklärungen von Regierungsfunktionären und deren Meinung was das Wohl des Staates sei zu begründen, schufen die Verfassungsrichter in ihrem Urteil den Begriff „exekutive Eigenverantwortung“. Später wurde daraus in weiteren Karlsruher Urteilen der Rechtsbegriff „Staatswohl“ geformt.

Der Kanzler Helmut Kohl wurde übrigens nicht nur durch 1984 durch den Untergebenen seines Untergebenen (den Generalbundesanwalt) laufen gelassen, sondern ebenso durch seinen Nachfolger Gerhard Schröder und dessen rot-grüne Regierung, sowie deren Mehrheit im Parlament ab 1998.

Als in einer weiteren (und eventuell mit der Flick-Affäre zusammenhängenden) „Spenden“-Affäre um die schwarzen Kassen der C.D.U. sich ex-Kanzler Kohl schlicht weigerte, die „Spender“ seiner Partei zu nennen oder sich im betreffenden Untersuchungsausschuss auch nur vereidigen zu lassen, passierte gar nichts. Aus „Juristenkreisen“ hieß es, es sei nicht einmal klar, ob ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss Zeugen überhaupt vereidigen dürfe.

Betreffend des Oktoberfest-Attentats von 1980 ließen sich Parlament bzw alle darin vertretenen Abgeordneten und Parteien erst einmal 34 Jahre Zeit. Dann reichte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Oktober 2014 eine Kleine Anfrage an die Regierung ein, u.a. zur potentiellen Verwicklung staatlicher (exekutiver) Stellen und deren Kontaktpersonen („Vertrauensleute“) in das Attentat. Im Januar 2015 reichten sie noch eine Anfrage ein.

Als die Regierung beide nicht vollständig beantwortete, reichte die grüne Bundestagsfraktion schließlich Klage auf vollständige Beantwortung beim Bundesverfassungsgericht ein.

2017 dann das Urteil – abgelehnt! Begründung: „Gefährdung des Staatswohls und .. Grundrechte verdeckt handelnder Personen“.

04.02.2021 - 06:28 [ ]

L e i t s ä t z e zum Beschluss des Zweiten Senats vom 16. Dezember 2020 – 2 BvE 4/18 –

Abweichende Meinung des Richters Müller
zum Beschluss des Zweiten Senats
vom 16. Dezember 2020
– 2 BvE 4/18 –

Der Entscheidung der Senatsmehrheit vermag ich mich zu meinem Bedauern im Ergebnis nicht anzuschließen. Sie beruht nach meiner Überzeugung auf einer unzureichenden Gewichtung des Enqueterechts des Deutschen Bundestages aus Art. 44 GG und einer verfassungsrechtlich nicht fundierten Überbewertung (ungenügend dargelegter) exekutiver Geheimhaltungsinteressen.

Die Senatsmehrheit weist zwar – zu Recht – dem parlamentarischen Informationsanspruch vorliegend einen hervorragenden Stellenwert zu (1.). Sie erkennt auch, dass als Grenze des parlamentarischen Untersuchungsrechts im konkreten Fall lediglich das Staatswohl in Form der Erhaltung der Funktionsfähigkeit der Nachrichtendienste in Betracht kommt (2.). Ihre Annahme, dass nach dem Vortrag des Antragsgegners zu 1. die beabsichtigte Vernehmung des V-Person-Führers zur Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit der Nachrichtendienste in einem relevanten Umfang führen kann, begegnet jedoch bereits erheblichen Bedenken (3.). Jedenfalls rechtfertigen die vorliegend geltend gemachten Staatswohlgründe den Verzicht auf die Durchsetzung des parlamentarischen Untersuchungsrechts nicht (4.). Die Auffassung der Senatsmehrheit führt zu einem weitgehenden Ausfall der parlamentarischen Kontrolle des nachrichtendienstlichen Einsatzes von V-Personen in gewaltbereiten klandestinen Milieus und damit zur Entstehung eines nahezu kontrollfreien Raumes.

04.02.2021 - 06:22 [ Bundesverfassungsgericht ]

Erfolgloses Organstreitverfahren gegen verweigerte Benennung eines V-Person-Führers zum Zwecke der Zeugenvernehmung gegenüber dem Untersuchungsausschuss

Das Bundesministerium verweigerte die Benennung des V-Person-Führers insbesondere unter Berufung auf die erheblichen nachteiligen Auswirkungen, die dessen Vernehmung im Untersuchungsausschuss auf die Funktions- und Arbeitsfähigkeit des Bundesamtes für Verfassungsschutz habe. Diese Weigerung verletzt das Beweiserhebungsrecht des Untersuchungsausschusses aus Art. 44 Abs. 1 Satz 1 GG nicht, da das parlamentarische Aufklärungsinteresse unter Berücksichtigung der Besonderheiten des spezifischen verfahrensgegenständlichen Quelleneinsatzes ausnahmsweise hinter den Belangen des Staatswohls zurückstehen muss.

04.02.2021 - 06:17 [ Zeit.de ]

Anschlag am Breitscheidplatz : Keine Zeugenaussage von V-Mannführer im Amri-Untersuchungsausschuss

Das Bundesinnenministerium hat die Aussage eines V-Mannführers im Untersuchungsausschuss verweigert. Zu Recht, wie das Bundesverfassungsgericht nun entschied.

02.02.2021 - 15:01 [ i24news.tv/ ]

Israel’s security cabinet to meet Wednesday over Iran issue: report

The meeting comes amid US State Secretary Antony Blinken’s latest remark to NBC that Tehran could enrich enough uranium to produce a nuclear bomb in a “matter of weeks.”

02.02.2021 - 14:08 [ Kylie Atwood, Natl security correspondent @CNN / Twitter ]

Sec Blinken on NBC: „Based on public reports, the time that it would take Iran to produce enough fissile material for nuclear weapon is down to we think a few months.“

02.02.2021 - 13:56 [ U.S. Central Command / Twitter ]

Gen McKenzie appreciated the gracious hospitality and expansive discussions on regional security with Defense Minister Gantz and IDF Chief of the General Staff LTG Kochavi last week. @Israel_MOD @IDF

02.02.2021 - 13:37 [ Yahoo.com ]

Blinken warns Iran may be just ‚weeks away‘ from nuclear weapon

Updated Mon, February 1, 2021, 9:20 PM

Former State Department senior adviser Christian Whiton joins ‚Fox News @ Night‘ to discuss latest foreign policy test

02.02.2021 - 13:33 [ Yahoo.com ]

Blinken says Iran possibly closer to enough material for nuclear bomb

Updated Mon, February 1, 2021, 4:26 PM

In his first television interview since he took office, Secretary of State Antony Blinken speaks with NBC News’ Andrea Mitchell about Iran’s nuclear program,

17.01.2021 - 11:04 [ Haaretz ]

Netanyahu Making Progress in Bid to Cancel His Corruption Trial

A year ago, Netanyahu waived his parliamentary immunity after he realized that in the Knesset elected in September 2019, he had no chance of receiving immunity. But the prime minister’s lawyers recently claimed in court that he never waived his right to parliamentary immunity, saying that the Knesset’s immunity proceedings were flawed.

15.01.2021 - 19:24 [ Michael Tracey / Twitter ]

I don’t see much of an „insurrection“ or „armed rebellion“ underway at the moment. However, I do see a massive ongoing corporate censorship purge, as well as the overt criminalization of political speech. Odd

15.01.2021 - 18:23 [ Caitlin Johnstone ]

Consent-Manufacturing For Patriot Act II Continues

As we discussed previously, Biden has often boasted of being the original author of the Patriot Act years before it was rapidly rolled out amid the fear and blind obsequiousness of the aftermath of 9/11. Now in the aftermath of the Capitol riot we are seeing a push to roll out new authoritarian laws around terrorism, this time taking aim at “domestic terror”, which were also in preparation prior to the event used to manufacture support for them.

In a new article for Washington Monthly titled “It’s Time for a Domestic Terrorism Law“, Bill Scher argues against left-wing critics of the coming laws like Glenn Greenwald and Jacobin‘s Luke Savage saying such “knee-jerk reactions” against potential authoritarian abuses fail to address the growing problem. He opens with the acknowledgement that “Joe Biden’s transition team was already working on a domestic terrorism law before the insurrection,” and then he just keeps on writing as though that’s not weird or suspicious in any way.

11.01.2021 - 10:04 [ Caitlin Johnstone. ]

Patriot Act 2, Censorship, And Other Notes From The Edge Of The Narrative Matrix

“We need to stop fascism so let’s give massive sweeping powers to an elite alliance of unelected authoritarians.”

“Well I’m a leftist and I haven’t been banned on social media.”

That’s because the left is politically impotent in our society. Unless this is just a hobby for you, at some point you should plan on the left becoming a threat to the oligarchs and warmongers. What do you think happens then?

Do you really think if the left actually becomes a threat to the status quo the Neera Tandens and Rachel Maddows aren’t going to suddenly discover a reason why you’re dangerous and need to be censored? The only way to be fine with censorship is to plan on never challenging power.

11.01.2021 - 09:33 [ Glenn Greenwald / Twitter ]

It was a *Democratic-controlled* House sub-committee that just a few months ago issued a lengthy report concluding that FB, Amazon, Google & Apple are *monopolies*. That means competition is impossible. Now Dems are happy that it’s used for them:

I’ve been resisting the conclusion that this is Liberals‘ 9/11 because it at first seemed hyperbolic, even though they’re using the same weapons against their critics (if you question all the new powers they want, it means you love the Terrorists).

But this is Liberals‘ 9/11.

27.12.2020 - 06:35 [ Washington Post ]

How the Iowa caucuses came ‘crashing down,’ under the watchful eye of the DNC

(Feb. 16, 2020)

The DNC ordered and paid for a security audit of the software, which was completed by NCC Group, a Britain-based cybersecurity firm. Out of the review, which also involved threat assessment conducted with the national party as well as officials in Iowa and Nevada, came directions to guard the name of the vendor, and to take the software live as late as possible to prevent it from getting into the hands of hackers, according to multiple people who participated or had knowledge of the exercises.

27.12.2020 - 06:14 [ KCRG.com ]

County party chair thinks internal audit was too kind to Iowa Democratic Party

(Dec. 16, 2020)

After the caucus, the IDP hired a pair of Democratic lawyers: Nick Klinefeldt, who was a federal attorney appointed by President Barack Obama, and former Iowa Attorney General Bonnie Campbell. They were tasked with identifying and determining the cause of problems that occurred during the 2020 Iowa Caucuses, with the results of their investigation being released to the public on Saturday morning.

27.12.2020 - 06:10 [ Politico.com ]

Iowa autopsy report: DNC meddling led to caucus debacle

(12.12.2020)

The audit states the conversion tool had coding errors that spit out inaccurate numbers and caused confusion about the accuracy of the results, eventually leading to delays in reporting. But the state party’s app never malfunctioned nor was hacked, the report concludes.

27.12.2020 - 06:04 [ theIntercept.com ]

Investigator: DNC Was “Directly Involved” in Iowa Caucus App Development, Countering DNC Denial

(22.12.2020)

The DNC’s meddling, which included a last-minute demand that developers of the Shadow app create a special software that would allow the DNC real-time access to the raw numbers before they went public, didn’t sit well with Zogby.

“Why would [the DNC] need to see that?” Zogby said about the DNC’s insistence on access to the raw caucus results before they went public. “Why wouldn’t you trust the state party to make the determination?”

In the transcript from the closed-session meeting held by the state party, members suggested that the DNC’s goal was to strip Iowa of its prestigious first-in-the-nation status.

26.12.2020 - 06:53 [ Marcy Winograd / Twitter ]

After CODEPINK Campaign & pressure from others, Torture Defender Mike Morell Bows Out for CIA. Now, we must ask the tough questions of #AvrilHaines, challenge her nomination & put the #drone program on trial!

26.12.2020 - 03:22 [ Marcy Winograd / Medium.com ]

Open Letter to President-Elect Biden & U.S. Senate from Torture Victims and their Advocates Opposed to Mike Morell for CIA and Avril Haines for National Intelligence.

(21.12.2020)

Morell has no place in a Biden-Harris administration. His nomination would send a chilling message to torture survivors and other victims of grave injustice that the United States government, including the Biden administration, does not uphold its own stated principles. Senator Ron Wyden (D-OR) from the Senate Intelligence Committee has said about Morell: “No torture apologist can be confirmed as CIA director. It’s a nonstarter.” We agree and urge the President-elect not to nominate Morell.

We also oppose Avril Haines, another toture apologist, as Director of National Intelligence. Since she has already been nominated, we ask Senators to oppose her confirmation.

26.12.2020 - 03:19 [ CodePink.org ]

No, Joe, Don’t Roll out the Red Carpet for Torture Enablers

(24.12.2020)

It was painful enough to live through the U.S invasion of Iraq that caused untold devastation and human misery for no justifiable reason.

Now we are again reminded of the grim Bush legacy with President-elect Biden’s nomination of Avril Haines for Director of National Intelligence.

26.12.2020 - 00:16 [ theHill.com ]

Meet Biden’s pick to lead the US intelligence community

Haines is expected to withstand scrutiny during the Senate confirmation process for her role in the drone program, as well as her approval of a CIA review board decision in 2015 not to discipline agency personnel for intruding in computers used by the Senate Intelligence Committee when it was investigating the CIA’s enhanced interrogation program. Haines was also part of the team that redacted the committee’s report on the program.

11.12.2020 - 21:00 [ Bundesverfassungsgericht ]

Erweiterte Datennutzung („Data-mining“) nach dem Antiterrordateigesetz teilweise verfassungswidrig

n § 6a Abs. 5 ATDG definiert der Gesetzgeber den Begriff der erweiterten Nutzung. Hierunter ist das Herstellen von Zusammenhängen zwischen Personen, Personengruppierungen, Institutionen, Objekten und Sachen, der Ausschluss unbedeutender Informationen und Erkenntnisse, die Zuordnung eingehender Informationen zu bekannten Sachverhalten sowie die statistische Auswertung der gespeicherten Daten zu verstehen (Satz 1). Hierzu dürfen die beteiligten Behörden des Bundes Daten auch mittels phonetischer oder unvollständiger Daten, der Suche über eine Mehrzahl von Datenfeldern, der Verknüpfung von Personen, Institutionen, Organisationen, Sachen oder der zeitlichen Eingrenzung der Suchkriterien aus der Datei abfragen sowie räumliche und sonstige Beziehungen zwischen Personen und Zusammenhänge zwischen Personen, Personengruppierungen, Institutionen, Objekten und Sachen darstellen sowie die Suchkriterien gewichten (Satz 2). § 6a ATDG gestattet damit die unmittelbare Nutzung der Antiterrordatei auch zur Generierung neuer Erkenntnisse aus den Querverbindungen der gespeicherten Datensätze (sogenanntes „Data-mining“).

Der Beschwerdeführer rügt mit seiner Verfassungsbeschwerde, die sich ausschließlich gegen § 6a ATDG richtet, eine Verletzung des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung (Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG).

11.12.2020 - 20:57 [ Heise.de ]

Bundesverfassungsgericht streicht Data Mining aus Antiterrordateigesetz

Bei der Data-Mining-Erlaubnis in § 6a Absatz 2 Satz 1 des ATDG ist das der Ansicht des Ersten Senats nach nicht der Fall: Sie nennt zwar den „Schutz von Rechtsgütern zu, die besonders gewichtig sind“, lässt aber mit einer „Erforderlichkeit im Einzelfall […] zur Aufklärung […] weitere[r] Zusammenhänge des Einzelfalls“ so viel Interpretationsspielraum, dass sie das Bundesverfassungsgericht als „nicht normenklar“ einstuft. Hier fehlt den Richtern „eine wenigstens hinreichend konkretisierte Gefahr in dem Sinne […], dass zumindest tatsächliche Anhaltspunkte für die Entstehung einer konkreten Gefahr vorliegen“.

10.12.2020 - 14:37 [ Radio Utopie ]

Warum der Staat potentiell jedes Verbrechen ungestraft begehen kann

(21.02.2020)

Wir haben bereits dargelegt, warum es in Deutschland keine unabhängige Justiz und damit keine vollständige Gewaltenteilung gibt – weil das Grundgesetz den Staat nicht ausdrücklich dazu zwingt. Das Grundgesetz schreibt dem Staat lediglich die Unabhängigkeit der Richter vor, nicht die der Justiz insgesamt. Daraus interpretiert der Staat für sich das Recht, die Staatsanwaltschaften bzw Ankläger der Exekutive anzugliedern.

Auf Bundesebene heißt das konkret: der Generalbundesanwalt und seine Behörde (allgemein Bundesanwaltschaft) unterstehen dem Justizminister. Daraus schlussfolgert, dass nach eventuellen Staatsverbrechen und / oder Verfassungsbrüchen durch ihre eigenen Organe – Kanzleramt, Ministerien, Behörden, Militär, Geheimdienste, etc, – die Regierung gegen sich selbst ermitteln müsste.

Zieht also die Bundesanwaltschaft bzw der Generalbundesanwalt ein Verfahren an sich, zieht es die Regierung an sich.

Verbleibt noch die Möglichkeit, dass das Parlament Untersuchungsausschüsse einsetzt, dass durch diese die betreffenden Staatsverbrechen aufgeklärt und dann öffentlich bekannt werden, dem folgend durch Wahlen eine Änderung der parlamentarischen Mehrheiten erfolgt, dann eine Neuwahl des Kanzlers / der Kanzlerin durch das Parlament, dann durch den Kanzler / die Kanzlerin eine Ernennung eines neuen Justizministers erfolgt (Minister / Ministerinnen werden nicht gewählt), dann durch den Justizminister / die Justizministerin eine Ernennung eines neuen Generalbundesanwalts oder eine Anweisung an den amtierenden Generalbundesanwalt erfolgt Ermittlungen gegen die damaligen oder immer noch amtierenden staatlichen Funktionäre bzw Stellen aufzunehmen und dass dieser dann der Anweisung des vorgesetzten Justizministers folgt. Wobei dann ggf die Ermittlungen durch die Regierungsbehörden (Geheimdienste, Bundeskriminalamt) erfolgen müsste, gegen die ermittelt wird.

Vor bald 40 Jahren wurde in Westdeutschland das Oktoberfest-Attentat verübt, kurz vor der Bundestagswahl. (20. Juni 2008, DER TERROR-STAAT: Das Oktoberfest-Attentat von München)

Ein Jahr später, 1981, wurde durch einen einzigen hartnäckigen Steuerfahnder bekannt, dass seit den 70er Jahren durch den Flick-Konzern an Abgeordnete von allen Parteien, sowie an Regierungsfunktionäre, hohe Summen transferiert worden waren (Flick-Affäre). Vor einem schließlich 1984 vom Bundestag eingesetzten Untersuchungsausschuss log der amtierende Bundeskanzler Helmut Kohl und behauptete nichts über Flicks Geldwaschanlage „Staatsbürgerliche Vereinigung“ gewusst zu haben (die Aktenlage bewies das Gegenteil).

Der damalige Generalbundesanwalt, der Untergebene von Kohls untergebenem Justizminister, stellte das Strafverfahren gegen den Kanzler wegen uneidlicher Falschaussage ein. Begründung: man könne ihm nicht nachweisen, dass er sich erinnert habe. Insofern sei keine vorsätzliche Lüge zu beweisen.

Zuvor hatte das Bundesverfassungsgericht am 17. Juli 1984 in Urteil 2 BvE 11, 15/83 (1, 2) im Zuge der Flick-Affäre das vom Grundgesetz garantierte Kontrollrecht des Parlaments – konkret: das Recht auf Akteneinsicht bei der Regierung – der einfachen Gesetzgebung untergeordnet. Die Verfassungsrichter (die erst ab dem Jahre 2017 überhaupt verfassungsgemäß gewählt wurden) urteilten, dass

„auf Aktenherausgabeverlangen … gemäß Art. 44 Abs. 2 Satz 1 GG die Vorschrift der § 96 StPO“

Anwendung fände. Dieser Paragraph der Strafprozessordnung besagt heute wie damals:

„Die Vorlegung oder Auslieferung von Akten oder anderen in amtlicher Verwahrung befindlichen Schriftstücken durch Behörden und öffentliche Beamte darf nicht gefordert werden, wenn deren oberste Dienstbehörde erklärt, daß das Bekanntwerden des Inhalts dieser Akten oder Schriftstücke dem Wohl des Bundes oder eines deutschen Landes Nachteile bereiten würde.“

Ausdrücklich erklärten die Verfassungsrichter in ihrem Urteil zur Flick-Affäre, darunter falle auch das Steuergeheimnis.

Um diese faktische Unterordnung des Parlaments unter die Erklärungen von Regierungsfunktionären und deren Meinung was das Wohl des Staates sei zu begründen, schufen die Verfassungsrichter in ihrem Urteil den Begriff „exekutive Eigenverantwortung“. Später wurde daraus in weiteren Karlsruher Urteilen der Rechtsbegriff „Staatswohl“ geformt.

Der Kanzler Helmut Kohl wurde übrigens nicht nur durch 1984 durch den Untergebenen seines Untergebenen (den Generalbundesanwalt) laufen gelassen, sondern ebenso durch seinen Nachfolger Gerhard Schröder und dessen rot-grüne Regierung, sowie deren Mehrheit im Parlament ab 1998.

Als in einer weiteren (und eventuell mit der Flick-Affäre zusammenhängenden) „Spenden“-Affäre um die schwarzen Kassen der C.D.U. sich ex-Kanzler Kohl schlicht weigerte, die „Spender“ seiner Partei zu nennen oder sich im betreffenden Untersuchungsausschuss auch nur vereidigen zu lassen, passierte gar nichts. Aus „Juristenkreisen“ hieß es, es sei nicht einmal klar, ob ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss Zeugen überhaupt vereidigen dürfe.

Betreffend des Oktoberfest-Attentats von 1980 ließen sich Parlament bzw alle darin vertretenen Abgeordneten und Parteien erst einmal 34 Jahre Zeit. Dann reichte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Oktober 2014 eine Kleine Anfrage an die Regierung ein, u.a. zur potentiellen Verwicklung staatlicher (exekutiver) Stellen und deren Kontaktpersonen („Vertrauensleute“) in das Attentat. Im Januar 2015 reichten sie noch eine Anfrage ein.

Als die Regierung beide nicht vollständig beantwortete, reichte die grüne Bundestagsfraktion schließlich Klage auf vollständige Beantwortung beim Bundesverfassungsgericht ein.

2017 dann das Urteil – abgelehnt! Begründung: „Gefährdung des Staatswohls und .. Grundrechte verdeckt handelnder Personen“.

07.12.2020 - 04:00 [ theGrayzone.com ]

How Israel deployed an intelligence deception to justify killing scientist Mohsen Fakhrizadeh

The CIA never revealed who spirited the documents out of Iran or how. However, former senior German Foreign Office official Karsten Voigt explained to this reporter in 2013 that the German intelligence agency, the BND, had been furnished with the collection by an occasional source whom the intel chiefs considered less than credible.

And who was this source? According to Voigt, he belonged to the Mujahedeen e-Khalq (MEK), the exile Iranian cult which had fought for Saddam’s Iraqi forces against Iran during the eight-year war and by the early 1990s was passing information and propaganda that Mossad did not want to have attributed to itself.

06.12.2020 - 12:47 [ Haaretz ]

Biden: Iran Is ‚Moving Closer‘ to Nuclear Weapons, ‚Bottom Line Is We Can’t Allow It‘

„The bottom line is that we can’t allow Iran to get nuclear weapons,“ he said. Trump „has pulled out to get something tougher, and what have they done? They’ve increased the ability for them to have nuclear material,“ Biden argued. „They’re moving closer to the ability to be able to have enough material for a nuclear weapon.“

05.12.2020 - 13:00 [ Profil.at ]

Anschlag in Wien: Erster Verdächtiger kommt aus U-Haft frei

„Ein entsprechendes Smartphone wurde in unmittelbarer Nähe zum Tatort Schwedenplatz in einem Mistkübel gefunden“, heißt es seitens der Staatsanwaltschaft Wien gegenüber profil. Stunden vor der Tat stellte F. mit dem Handy einen IS-„Treueschwur“ ins Netz.

05.12.2020 - 12:55 [ ORF.at ]

Handy des Attentäters in Mistkübel gefunden

Die Ermittler gehen mittlerweile davon aus, dass der Attentäter zu Fuß aus dem 22. Bezirk in die Innenstadt ging.

30.11.2020 - 10:11 [ PrivacyIsNotACrime / Twitter ]

According to leaked documents from the @ORF , secret services from the so called „five eyes“ are initiators of the EU Resolution in the #encryptionban. For them this would be a very easy way to monitor all our messages and data, without the possibility to hide them.

28.11.2020 - 12:55 [ Raw Story ]

Trump Pentagon deploys USS Nimitz aircraft carrier to the Persian Gulf: report

The Pentagon is deploying a nuclear-powered aircraft carrier to the Persian Gulf, CNN national security correspondent Barbara Starr reported Friday.

27.11.2020 - 18:12 [ Javad Zarif, Foreign Minister of Islamic Republic of Iran / Twitter ]

Terrorists murdered an eminent Iranian scientist today. This cowardice—with serious indications of Israeli role—shows desperate warmongering of perpetrators Iran calls on int’l community—and especially EU—to end their shameful double standards & condemn this act of state terror.

27.11.2020 - 18:09 [ CNN ]

Iran’s top nuclear scientist killed in apparent assassination, state media reports

Iran’s top nuclear scientist was reportedly killed Friday in an apparent assassination that the country’s foreign minister linked to Israel.
Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu’s office has not responded to CNN’s request for comment.

24.11.2020 - 20:53 [ Max Blumenthal / Twitter ]

After Jake Sullivan chirped to his boss about Al Qaeda being „on our side in Syria,“ he advocated for more covert arms shipments to the Syrian insurgency the jihadist group was leading. Expect more wise moves like this in the months and years to come.

24.11.2020 - 20:49 [ Wikileaks / Twitter ]

„[al-Quada] is on our side in Syria“–email from policy advisor to Secretary of State Hillary Clinton (Feb 2012)

(12.04.2017)

24.11.2020 - 20:45 [ CBS News ]

Biden to appoint Jake Sullivan as national security adviser

Sullivan has been advising Mr. Biden on domestic policy, but has an extensive foreign policy background. He served as Mr. Biden’s national security adviser during President Barack Obama’s second term and was a head of policy planning and deputy chief of staff to Hillary Clinton when she was secretary of state.

24.11.2020 - 20:38 [ Erik Sperling ? #YemenCantWait / Twitter ]

Tony Blinken, in Riyadh, April 2015: “Saudi Arabia is sending a strong message […] we have expedited weapons deliveries, we have increased our intelligence sharing, and we have established a joint coordination planning cell in the Saudi operation centre”

24.11.2020 - 11:22 [ Rashida Tlaib, Abgeordnete im US Repräsentantenhaus / Twitter ]

So long as he doesn’t suppress my First Amendment right to speak out against Netanyahu’s racist and inhumane policies. The Palestinian people deserve equality and justice.

24.11.2020 - 11:20 [ Fox News ]

Rashida Tlaib accused of anti-Semitism for reaction to Biden’s Jewish Sec of State nominee

„Biden names a Jew to his cabinet What’s Rashida’s response?! ‚Welp, as long as that Judische pick doesn’t stop me from focusing my hatred on one country, Israel, then he’s a good Jew!‘ It’s not your 1A right you’re trying to protect but your vile Jew-hatred! That’s ALL yours!“ Americans Against Antisemitism founder Dov Hikind reacted.

„You can just say you’re worried because he’s Jewish…“ the Republican Jewish Coalition tweeted.

23.11.2020 - 21:02 [ Caitlin Johnstone ]

Surprise! America Is Getting Another Psycho For Secretary Of State

The State Department was meant to be the counterpart to the War Department, focusing on diplomacy and peace. What ended up happening as the US government morphed into a globe-spanning empire dependent on endless violence and aggression is that the State Department wound up focusing more and more on manufacturing interventionist narratives on the world stage to gin up international support for starvation sanctions, proxy wars and war coalitions.

So in practice the US ended up with two war departments: the DoD and the State Department. Which is why you’ve seen the nation’s Secretaries of State becoming more and more jingoistic and psychopathic, to the point where some sort of antisocial personality disorder is almost a job requirement for the position.

23.11.2020 - 11:51 [ New York Times ]

Transition Highlights: Biden Plans to Name Blinken, Sullivan and Thomas-Greenfield to Cabinet

Together, Mr. Blinken and Mr. Sullivan, good friends with a common worldview, have become Mr. Biden’s brain trust and often his voice on foreign policy matters. And they led the attack on President Trump’s use of “America First” as a guiding principle, saying it only isolated the United States and created opportunities and vacuums for its adversaries to fill.

23.11.2020 - 11:41 [ Ro Khanna, Abgeordneter im US Repräsentantenhaus / Twitter ]

Flournoy supported the war in Iraq & Libya, criticized Obama on Syria, and helped craft the surge in Afghanistan. I want to support the President’s picks. But will Flournoy now commit to a full withdrawal from Afghanistan & a ban on arms sales to the Saudis to end the Yemen war?

23.11.2020 - 11:22 [ theGrayzone.com ]

VIDEO: Top Biden advisors Flournoy and Blinken promise smarter, more secretive permanent war policy

Since the 1990s, Flournoy and Blinken have steadily risen through the ranks of the military-industrial complex, shuffling back and forth between the Pentagon and hawkish think-tanks funded by the U.S. government, weapons companies, and oil giants.

Under Bill Clinton, Flournoy was the principal author of the 1996 Quadrinellial Defense Review, the document that outlined the U.S. military’s doctrine of permanent war – what it called “full spectrum dominance.”

23.11.2020 - 11:16 [ Tagesschau.de ]

Künftige US-Regierung: Biden will wohl Blinken als Außenminister

Der designierte US-Präsident stellt sein Team zusammen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll Antony Blinken künftig die amerikanische Außenpolitik steuern. Er diente bereits in der Obama-Administration.

17.11.2020 - 20:34 [ International Network of Civil Liberties Organizations ]

INCLO CALLS ON STATES TO DEFEND END-TO-END ENCRYPTION

Fourteen members of INCLO express grave concerns regarding recent moves by various groups to breakencryption. We note with alarm calls from the ​Council of the European Union​, the ​EuropeanCommission​, and the ​Department of Justice in the US​, with support from Australia, Canada, New Zealand, India, Japan and the UK, to allow police authorities intercept encrypted communications.

17.11.2020 - 20:29 [ europa.eu ]

Joint statement by the EU home affairs ministers on the recent terrorist attacks in Europe

(13.11.2020)

We will also examine with interest the Commission’s announced proposal to designate hate speech and hate crime and incitement as criminal offences that are provided for and regulated under European Union law.

In the same vein, the Council must consider the matter of data encryption so that digital evidence can be lawfully collected and used by the competent authorities while maintaining the trustworthiness of the products and services based on encryption technology.

15.11.2020 - 14:04 [ Kontrast.at ]

Regierungspläne nach dem Terroranschlag: Unsere Grundrechte als Preis für Nehammers Versagen

Das Nehammer-Innenministerium und das BVT haben im Vorfeld des Terroranschlages in Wien viel falsch gemacht. Dafür werden nun in Österreich rechtsstaatliche Normen abgebaut. Und ausgerechnet jenes Ministerium, das diese schweren Fehler gemacht hat, wird mit noch mehr Kompetenzen und Macht ausgestattet.

15.11.2020 - 13:55 [ Netzpolitik.org ]

Neue Überwachungsbefugnisse für Geheimdienste

Als wesentlicher Grund für die Änderung wird die effektivere und frühzeitige Erforschungsmöglichkeit der Geheimdienste von zum Teil auch lebensgefährlichen Gefahren des Extremismus und Terrorismus angeführt. Die Anschläge von Halle, Hanau und jüngst auch in Österreich in Wien würden zeigen, dass auch Einzeltäter eine erhebliche Gefahr für die Allgemeinheit darstellen können, gerade auch, weil durch die sozialen Netzwerke eine breite, für jedermann erreichbare und effektive Möglichkeit bestehe, extremistische Inhalte zu verbreiten.

14.11.2020 - 16:08 [ Nachdenkseiten ]

Leseratten vom Dienst: Europarat schafft Schlüsselloch für Schlapphüte zum Ausspähen von Online-Chats

ie Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sehen die Sache nicht so verbissen und forcieren von langer Hand vorbereitete Pläne, Strafermittlern und Geheimdiensten Einblick in die über Messenger-Dienste wie WhatsApp und Signal verbreiteten Botschaften zu ermöglichen. Wie üblich liefert der internationale Terrorismus die Rechtfertigung für den massiven Eingriff in die Grund- und Freiheitsrechte – ganz konkret und ganz aktuell der jüngste Anschlag in Wien. Vier Tage danach schritt die deutsche Ratspräsidentschaft zur Tat

14.11.2020 - 14:58 [ KleineZeitung.at ]

Terrorabwehr: Das BVT wünscht sich mehr Befugnisse – und dürfte sie auch bekommen

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) will das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung in zwei abgegrenzte Bereiche aufteilen: Statt beide Rollen einzunehmen, sollen die Verfassungsschützer künftig nur noch entweder nachrichtendienstlich oder polizeilich arbeiten.

14.11.2020 - 14:51 [ tt.com ]

Untersuchungsbericht zu Anschlag wird nicht veröffentlicht

Die Arbeit der Donnerstag eingesetzten Untersuchungskommission zur Aufarbeitung des Terroranschlags vom 2. November wird größtenteils nicht öffentlich. „Wenn wir alles beleuchten wollen, auch im nachrichtendienstlichen und im polizeilichen Bereich, dann ist hier eine gewisse Verschwiegenheit von großer Bedeutung“, sagte Justizministerin Alma Zadic (Grüne) vor Journalisten.

09.11.2020 - 09:57 [ ORF ]

Auf den Terroranschlag folgt EU-Verschlüsselungsverbot

In Brüssel wird so ein Anlass seit 25 Jahren mit schnöder Regelmäßigkeit dafür missbraucht, längst geplante Überwachungsvorhaben durchzusetzen.

09.11.2020 - 09:50 [ .euractiv.com ]

‘Five Eyes’ alliance demands ways to access encrypted apps

(12.10.2020)

The top justice officials of the United States, Britain, Australia, Canada and New Zealand said in a statement that the growth of end-to-end encrypted apps that make official oversight impossible – like Signal, Telegram, FaceBook Messenger and WhatsApp – “pose significant challenges to public safety.”

“There is increasing consensus across governments and international institutions that action must be taken,” they said.

09.11.2020 - 09:39 [ Geheimdienste-Allianz Five Eyes / US Justizministerium ]

International Statement: End-To-End Encryption and Public Safety

(11.10.2020)

We urge industry to address our serious concerns where encryption is applied in a way that wholly precludes any legal access to content. We call on technology companies to work with governments to take the following steps, focused on reasonable, technically feasible solutions:

– Embed the safety of the public in system designs, thereby enabling companies to act against illegal content and activity effectively with no reduction to safety, and facilitating the investigation and prosecution of offences and safeguarding the vulnerable;
– Enable law enforcement access to content in a readable and usable format where an authorisation is lawfully issued, is necessary and proportionate, and is subject to strong safeguards and oversight; and
– Engage in consultation with governments and other stakeholders to facilitate legal access in a way that is substantive and genuinely influences design decisions.

09.11.2020 - 09:30 [ Electronic Frontier Foundation ]

Orders from the Top: The EU’s Timetable for Dismantling End-to-End Encryption

(06.10.2020)

The last few months have seen a steady stream of proposals, encouraged by the advocacy of the FBI and Department of Justice, to provide “lawful access” to end-to-end encrypted services in the United States. Now lobbying has moved from the U.S., where Congress has been largely paralyzed by the nation’s polarization problems, to the European Union—where advocates for anti-encryption laws hope to have a smoother ride. A series of leaked documents from the EU’s highest institutions show a blueprint for how they intend to make that happen, with the apparent intention of presenting anti-encryption law to the European Parliament within the next year.

09.11.2020 - 09:22 [ tech.newstatesman.com ]

The EU is set to declare war on encryption

(20.09.2020)

The EU is set to declare war on encryption with plans to allow law enforcement officials “targeted lawful access” to protected communications, according to a European Commission internal note seen by the Financial Times.

The note outlines the commission’s aim to “stimulate a discussion” among EU member states “on the issues posed by end-to-end encryption” for the purpose of tackling child abuse and other organised crime networks.

09.11.2020 - 09:16 [ Telegraph.co.uk ]

Five governments line up legal challenge to Facebook’s ‚dangerous‘ encryption of messages between terrorists, paedophiles and criminals

(15.05.2020)

The “Five Eyes” intelligence network of nations is preparing a legal challenge to Facebook’s plan for end-to-end encryption amid fears the platform will become a haven for terrorists and paedophiles.

Ministers from the UK, US, Canada, Australia and New Zealand are due to meet next week to consider legal measures to hold Facebook and other social media platforms liable for messages that could lead to serious criminality.