(July 8, 2015)
In der Hierarchie unter den âSystemrelevantenâ herrscht Unruhe. Statt den Demokratien Europas fĂ€llt nun ein Sack Aktienkurse in China die Treppe runter. Eine kurze ErlĂ€uterung.
Zur Zeit fallen an den GeldmĂ€rkten in China die Aktienkurse. Vom schlimmsten Crash der GeldhĂ€ndler seit 2007 ist die Rede. Offensichtlich ist dabei den Wenigsten unter 7 Milliarden KundInnen bewusst, dass dies im Zusammenhang mit dem nun auch fĂŒr chinesische âInvestorenâ flöten gehenden Abbaugebiet namens âEurozoneâ zu sehen ist.
Die GeldhĂ€ndler-Seite âBloombergâ erlĂ€uterte diesbezĂŒglich immerhin, dass der chinesische Premier Li Keqiang bei seinem Besuch in BrĂŒssel Ende Juni 2015 auf âeinen starken Euro und ein vereinigtes Europaâ drĂ€ngte. Warum er das tat, will den Menschen so recht keiner erklĂ€ren, jedenfalls keiner der PopulĂ€ren.
Ăber die Rolle dieser âVolksrepublikâ bei der systemischen Zersetzung und Entstaatlichung der Demokratien im Einflussbereich der âEuropĂ€ischen Unionâ und des Finanzsystems âEuroâ schrieb ich im Juli 2011:
âDieser nach Strategie zwei und drei der von Noam Chomsky âZehn Stragien der Manipulationâ gefĂŒhrte Staatsstreich von Banken, âEuropĂ€ischer Unionâ und âInternationalem WĂ€hrungfondsâ gegen die als beliebige Konkursmasse der Alten Weltordnung betrachteten Staaten des Alten Europas, findet ĂŒbrigens in der neuen Tributzone Amerikas, in China, eine sowohl verschwiegene, wie Ă€uĂerst effektive UnterstĂŒtzung. China strebt, entsprechend der hier bereits umschriebenen Vier Zonen der Ăkonomie, von der Rolle der Handelszone (niedrige WĂ€hrung, niedrige Löhne, niedriger Lebensstandard) auf zur Tributzone Amerikas.â