Archive

22.08.2018 - 19:56 [ ORF ]

Ministerium: Österreich verdiente an Griechenland-Hilfe

Laut Finanzministerium hat Griechenland bis Ende 2017 rund 112 Mio. Euro an Zinsen überwiesen, Österreich musste bisher für seinen Kredit nur 13 Mio. Euro zahlen. Damit widerspricht das Finanzministerium einem Experten, der angenommen hatte, dass Österreich für seinen Kredit bisher mehr als 300 Mio. Euro an Zinsen bezahlt hätte.

22.08.2018 - 01:11 [ Paul Craig Roberts / antikrieg.com ]

Völkermord an der griechischen Nation

Die politische und mediale Vertuschung des Völkermords an der griechischen Nation begann gestern (20. August) mit der Ankündigung der Europäischen Union und anderen politischen Erklärungen, dass die griechische Krise vorbei ist. Was sie meinen ist, dass Griechenland vorbei, tot und erledigt ist. Es wurde bis an die Grenze ausgenutzt, und der Kadaver wurde den Hunden vorgeworfen.

21.07.2018 - 13:21 [ salzburg24.at ]

Trump wirft EU und China Währungsmanipulationen vor

Ein niedriger Währungswert ist für die Exporteure des jeweiligen Landes günstig, weil dies den Preis ihrer Waren auf dem Weltmarkt senkt.

Trump machte auch die US-Notenbank Federal Reserve dafür mitverantwortlich, dass die USA ihres “großen Wettbewerbsvorteils” beraubt würden.

21.07.2018 - 13:02 [ Sueddeutsche.de ]

Geldpolitik: Trump übt ungewöhnliche Kritik an US-Notenbank

(20.7.2018) Es gilt in den USA als Grundprinzip, dass US-Präsidenten sich nicht zur Geldpolitik der unabhängigen Notenbank Fed äußern.
Donald Trump hat trotzdem genau das getan – und gesagt, er sei „nicht begeistert“ von der Leitzinserhöhung der Bank.

21.06.2018 - 09:30 [ wsws.org ]

Vermögen der Top-Millionäre stieg 2017 auf 70 Billionen Dollar

Der Aktienmarkt dient den Zentralbanken und Regierungen auf der ganzen Welt als primärer Mechanismus, um den Reichtum der Finanzoligarchie zu erhöhen. Sie beherrscht die Weltwirtschaft und alle offiziellen Einrichtungen der Gesellschaft und diktiert den Regierungen, welche Politik gemacht wird. Seit Jahrzehnten organisieren die Zentralbanken, angeführt von der US-Notenbank, in Zusammenarbeit mit den Regierungen der offiziellen „Linken“ genau wie der Rechten, bewusst einen riesigen Wohlstandstransfer von der Arbeiterklasse zur herrschenden Elite, indem sie eine Politik betreiben, die darauf abzielt, die Finanzmärkte anzukurbeln.

Diese Maßnahmen wurden seit dem Finanzcrash 2008 noch verstärkt. Die Fed und die US-Regierung, zunächst unter Bush und dann unter Obama, reagierten auf den Zusammenbruch der Wall Street mit Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die Oligarchen alle ihre Verluste ausgleichen und die Krise nutzen konnten, um sich weiter zu bereichern. Zusätzlich zur Rettung der Banken und Hedge-Fonds mit Billionen von Dollar an Steuergeldern, gaben sie der Wall Street mit Hilfe von nahezu Null-Zinssätzen praktisch kostenlose Kredite, und sie nutzten die „quantitative Lockerung“ – ein Euphemismus für das Gelddrucken –, um die notleidenden Kredite der Banken in die Bilanz der Fed abzuladen.

21.06.2018 - 08:32 [ Welt.de ]

Staatsschulden: Bund spart 100 Milliarden Euro durch Niedrigzinsen

(11.Juni 2013) „Es wäre nicht legitim, die Entlastung einfach zu verdoppeln, aber die Zinsersparnisse von Ländern und Kommunen sind doch erheblich“, sagt er. „Die Entlastung des Gesamtstaats dürfte deshalb bis Mitte 2014 irgendwo zwischen 100 und 200 Milliarden Euro liegen.“

09.06.2018 - 17:31 [ fuw.ch ]

«Griechenland ist ein Lehrbeispiel für Italien»

Herr Waigel, es genügen ein paar Aussagen von Populisten in Italien, schon steigen die Zinsen, und der Euro fällt. Sind sie besorgt?

Nein, ich bin nicht besorgt. Der Euro steht etwa da, wo er vor zwanzig Jahren eingeführt wurde, da kann man von einer Schwäche nicht sprechen. Die steigenden Zinsen in Italien sind eine Warnung für die Regierenden, was passieren würde, wenn sie sich nicht an die Regeln halten.

13.05.2018 - 16:12 [ Griechenland-Blog.gr ]

Wie Deutschland von der Erpressung Griechenlands profitierte

Von Beginn der Krise an „waren die schlechten Nachrichten in Griechenland gute Nachrichten in Deutschland. Jeder negative Bericht über die wirtschaftlichen Entwicklungen in Athen hatte niedrigere Zinssätze für die deutschen Staatsanleihen zum Resultat. Die Zinssätze der Anleihen Griechenlands und der anderen Krisenstaaten stiegen dagegen an„, schreibt der deutsche Ökonom Vladimiro Giacché, der auch Mitglied des Forschungsinstitut für angewandte Wirtschaftsanalyse „Centro Europa Ricerche“ (CER) ist, in seinem in der Zeitung „Junge Welt“ publizierten Artikel.