(…)
Archiv: Vergangenheit / Gegenwart / Zukunft / past / present / future
Xavier Naidoo – Halte durch
Xavier Naidoo: „Halte durch“ aus dem Album „Alles kann besser werden“.
ASD (Afrob & Samy Deluxe) – Hey Du (OFFICIAL VIDEO)
ASD (Afrob & Samy Deluxe) – Hey Du (OFFICIAL VIDEO)
Die Kunst des Krieges
Jede Kriegführung gründet auf Täuschung. Wenn wir also fähig sind anzugreifen, müssen wir unfähig erscheinen; wenn wir unsere Streitkräfte einsetzen, müssen wir inaktiv scheinen; wenn wir nahe sind, müssen wir den Feind glauben machen, daß wir weit entfernt sind; wenn wir weit entfernt sind, müssen wir ihn glauben machen, daß wir nahe sind.
Lege Köder aus, um den Feind zu verführen. Täusche Unordnung vor und zerschmettere ihn. Wenn der Feind in allen Punkten sicher ist, dann sei auf ihn vorbereitet. Wenn er an Kräften überlegen ist, dann weiche ihm aus. Wenn dein Gegner ein cholerisches Temperament hat, dann versuche ihn zu reizen.
Gib vor, schwach zu sein, damit er überheblich wird. Wenn er sich sammeln will, dann lasse ihm keine Ruhe. Wenn seine Streitkräfte vereint sind, dann zersplittere sie. Greife ihn an, wo er unvorbereitet ist, tauche auf, wo du nicht erwartet wirst.
Der General, der eine Schlacht gewinnt, stellt vor dem Kampf im Geiste viele Berechnungen an. Der General, der verliert, stellt vorher kaum Berechnungen an. So führen viele Berechnungen zum Sieg und wenig Berechnungen zur Niederlage – überhaupt keine erst recht! Indem ich diesem Punkt Aufmerksamkeit widme, kann ich voraussagen, wer siegen
oder unterliegen wird.
The Art of War
18. All warfare is based on deception.
19. Hence, when able to attack, we must seem unable; when using our forces, we must seem inactive; when we are near, we must make the enemy believe we are far away; when far away, we must make him believe we are near.
20. Hold out baits to entice the enemy. Feign disorder, and crush him.
21. If he is secure at all points, be prepared for him. If he is in superior strength, evade him.
22. If your opponent is of choleric temper, seek to irritate him. Pretend to be weak, that he may grow arrogant.
23. If he is taking his ease, give him no rest. If his forces are united, separate them.
24. Attack him where he is unprepared, appear where you are not expected.
25. These military devices, leading to victory, must not be divulged beforehand.
26. Now the general who wins a battle makes many calculations in his temple ere the battle is fought. The general who loses a battle makes but few calculations beforehand. Thus do many calculations lead to victory, and few calculations to defeat: how much more no calculation at all! It is by attention to this point that I can foresee who is likely to win or lose.
Israel’s crack spy agencies rely on help from their friends
(October 16, 2025)
When Israel launched its attacks on Iran in the early morning of June 13, many news reports marvelled at the quality and ingenuity of its intelligence agencies in enabling the Israel Defense Forces to strike with such precision. But one element was not talked about in any detail: Israel’s network of relationships with other countries’ intelligence agencies and their contribution to these covert operations.
(…)
While searching the Swiss national archives, I found a large cache of encrypted telegrams that had been shared in a network called Kilowatt. This network involved 18 countries and shared information such as the movements of specific Palestinian people identified as terrorists, including the safe houses and vehicles they used. Mossad was part of Kilowatt and could use the intelligence it received from European partners to plan and carry out its targeted assassinations in Europe. There is also ample evidence in the cables that western governments knew what Mossad was using the intelligence for.
Digitaler Kolonialismus
(January 16, 2026)
Im Internet sind alle gleich, so dachten noch zu Beginn des Millenniums viele Menschen hoffnungsvoll. Als es Ende der 1950er-Jahre von militärischen Thinktanks aus nach und nach in die Wissenschaft und eine zunächst noch kleine Öffentlichkeit fand, glich das Internet einer Utopie. Hinter der Maske der Anonymität sollten alle Nutzer*innen gleich sein und somit alle die gleichen Rechte haben. Keine Hierarchien – auch nicht zwischen den User*innen in verschiedenen Ländern.
Doch diese Hoffnung vom Internet als einem diskriminierungsfreien Raum bleibt bis heute eine Illusion. Im Gegenteil: Machtstrukturen sind schon in der technischen Infrastruktur fest angelegt. Sie führen die Geschichte des Kolonialismus auch in der virtuellen Sphäre fort: in Gestalt des „digitalen“ oder „elektronischen Kolonialismus“.
Digital Colonialism
(January 16, 2026)
Everyone is equal on the Internet; at least that’s what many people optimistically thought at the beginning of the millennium. When it gradually found its way in the late 1950s from military think tanks into academia and then initially a small public sphere, the Internet was considered a utopia. Hidden behind the mask of anonymity, all users would be equal and therefore would all have equal rights. There would be no hierarchies – not even among users in different countries.
Yet this hope that the Internet would be a non-discriminatory space remains an illusion to this day. Quite to the contrary, power structures are already firmly established in its technical infrastructure. They continue the history of colonialism in the virtual sphere in the form of “digital” or “electronic colonialism.”
Digital Colonialism
(January 16, 2026)
Everyone is equal on the Internet; at least that’s what many people optimistically thought at the beginning of the millennium. When it gradually found its way in the late 1950s from military think tanks into academia and then initially a small public sphere, the Internet was considered a utopia. Hidden behind the mask of anonymity, all users would be equal and therefore would all have equal rights. There would be no hierarchies – not even among users in different countries.
Yet this hope that the Internet would be a non-discriminatory space remains an illusion to this day. Quite to the contrary, power structures are already firmly established in its technical infrastructure. They continue the history of colonialism in the virtual sphere in the form of “digital” or “electronic colonialism.”
Digitaler Kolonialismus
(January 16, 2026)
Im Internet sind alle gleich, so dachten noch zu Beginn des Millenniums viele Menschen hoffnungsvoll. Als es Ende der 1950er-Jahre von militärischen Thinktanks aus nach und nach in die Wissenschaft und eine zunächst noch kleine Öffentlichkeit fand, glich das Internet einer Utopie. Hinter der Maske der Anonymität sollten alle Nutzer*innen gleich sein und somit alle die gleichen Rechte haben. Keine Hierarchien – auch nicht zwischen den User*innen in verschiedenen Ländern.
Doch diese Hoffnung vom Internet als einem diskriminierungsfreien Raum bleibt bis heute eine Illusion. Im Gegenteil: Machtstrukturen sind schon in der technischen Infrastruktur fest angelegt. Sie führen die Geschichte des Kolonialismus auch in der virtuellen Sphäre fort: in Gestalt des „digitalen“ oder „elektronischen Kolonialismus“.
Digitaler Kolonialismus
(January 16, 2026)
Im Internet sind alle gleich, so dachten noch zu Beginn des Millenniums viele Menschen hoffnungsvoll. Als es Ende der 1950er-Jahre von militärischen Thinktanks aus nach und nach in die Wissenschaft und eine zunächst noch kleine Öffentlichkeit fand, glich das Internet einer Utopie. Hinter der Maske der Anonymität sollten alle Nutzer*innen gleich sein und somit alle die gleichen Rechte haben. Keine Hierarchien – auch nicht zwischen den User*innen in verschiedenen Ländern.
Doch diese Hoffnung vom Internet als einem diskriminierungsfreien Raum bleibt bis heute eine Illusion. Im Gegenteil: Machtstrukturen sind schon in der technischen Infrastruktur fest angelegt. Sie führen die Geschichte des Kolonialismus auch in der virtuellen Sphäre fort: in Gestalt des „digitalen“ oder „elektronischen Kolonialismus“.
Digital Colonialism
(January 16, 2026)
Everyone is equal on the Internet; at least that’s what many people optimistically thought at the beginning of the millennium. When it gradually found its way in the late 1950s from military think tanks into academia and then initially a small public sphere, the Internet was considered a utopia. Hidden behind the mask of anonymity, all users would be equal and therefore would all have equal rights. There would be no hierarchies – not even among users in different countries.
Yet this hope that the Internet would be a non-discriminatory space remains an illusion to this day. Quite to the contrary, power structures are already firmly established in its technical infrastructure. They continue the history of colonialism in the virtual sphere in the form of “digital” or “electronic colonialism.”
Aldous Huxley: Schöne neue Welt
(1932)
Und auf einmal begann aus dem Synthetofon eine Stimme zu sprechen. Die Stimme der Vernunft und der Eintracht. Auf dem Tonband lief die synthetische Aufruhrbeschwichtigung Nummer 2 (mittlere Stärke) ab. Unmittelbar aus der Tiefe eines nicht vorhandenen Herzens sagte die Stimme pathetisch: »Meine Freunde, meine Freunde«, sagte das mit so unendlich zartem Vorwurf, daß selbst den Polizisten hinter ihren Gasmasken für eine Sekunde die Tränen in die Augen traten. »Was soll das alles? Warum seid ihr nicht allesamt glücklich und gut miteinander?
Glücklich und gut«, wiederholte die Stimme. »In Frieden, in Frieden.« Sie bebte, sank zu einem Flüstern herab und erstarb für einen Augenblick. »Oh, wie möchte ich euch so gerne glücklich sehen«, begann sie von neuem mit sehnsüchtig eindringlichem Ernst. »Wie gerne sähe ich euch gut! Ich bitte euch, ich bitte euch, seid gut und -«
Nach zwei Minuten hatten die Stimme und die Somadämpfe ihre Wirkung getan. Unter Tränen küßten und umarmten die Deltas einander, immer ein halbes Dutzend Simultangeschwister auf einmal in einer großen Umarmung.
Sogar Helmholtz und der Wilde waren den Tränen nahe.
Ein neuer Vorrat Pillenschachteln wurde aus der Somakammer gebracht, in aller Eile verteilt, und unter den ĂĽberströmenden SegenswĂĽnschen der Stimme zerstreuten sich die herzzerbrechend schluchzenden Dutzendlinge. …
Meine Interpretation dieser Republik: Ein Haufen Schwachsinniger, LĂĽgner und Feiglinge
(June 20, 2014 / no specific date)
Ich lebe in einem Land ohne Verteidigung. Weder verteidigt es einen einzigen seiner Menschen, noch sich selbst. Dieses Land ist ein Land der Opfer und der Untertanen. Und als Ausgleich wird ihm regelmäßig irgendetwas gegeben, woran es sich abreagieren kann. Irgendein Nächstschwächerer. Oder so ein Nörgler, wie ich zum Beispiel.
Vertun Sie sich nicht.
Susanne Marie Schäfer als „unbelehrbare Staatsfeindin“ zum Tode verurteilt – Gedanken zur Meinungsfreiheit
Susanne Marie Schäfer hat die „Kriegsmoral untergraben“ und wird als „unbelehrbare Staatsfeindin“ zum Tode verurteilt – im „Namen des deutschen Volkes“. Das war im Januar 1945. Das Vergehen von der in Schwetzingen Geborenen: Sie hatte sich regimekritisch geäußert. Die Nazis sahen in ihr eine Hetzerin. Zuerst erfolgte eine Verurteilung wegen „Heimtücke“. Schäfer hielt sich aber nicht zurück. Nach ihrer Haftentlassung stellte sie in ihrem Mietshaus gegenüber ihren Mietern Kriegserfolge der Wehrmacht infrage. Das war ihr Todesurteil. Stichwort: „Wehrkraftzersetzung“. Ihre Hinrichtung erfolgte am 23. Februar 1945. Die Geschichte lehrt uns: Auf die Meinungsfreiheit kommt es vor allem dann an, wenn sie sich gegen die vorherrschende Politik richtet.
Yitzhak Rabin – The Last Speech (English Subtitles)
The last speech of prime minister and minister of defense Yitzhak Rabin, who was assassinated by right-wing Israeli radical on November 4th 1995 in Tel Aviv.
Digital Colonialism
(January 16, 2026)
Everyone is equal on the Internet; at least that’s what many people optimistically thought at the beginning of the millennium. When it gradually found its way in the late 1950s from military think tanks into academia and then initially a small public sphere, the Internet was considered a utopia. Hidden behind the mask of anonymity, all users would be equal and therefore would all have equal rights. There would be no hierarchies – not even among users in different countries.
Yet this hope that the Internet would be a non-discriminatory space remains an illusion to this day. Quite to the contrary, power structures are already firmly established in its technical infrastructure. They continue the history of colonialism in the virtual sphere in the form of “digital” or “electronic colonialism.”
Digitaler Kolonialismus
(January 16, 2026)
Im Internet sind alle gleich, so dachten noch zu Beginn des Millenniums viele Menschen hoffnungsvoll. Als es Ende der 1950er-Jahre von militärischen Thinktanks aus nach und nach in die Wissenschaft und eine zunächst noch kleine Öffentlichkeit fand, glich das Internet einer Utopie. Hinter der Maske der Anonymität sollten alle Nutzer*innen gleich sein und somit alle die gleichen Rechte haben. Keine Hierarchien – auch nicht zwischen den User*innen in verschiedenen Ländern.
Doch diese Hoffnung vom Internet als einem diskriminierungsfreien Raum bleibt bis heute eine Illusion. Im Gegenteil: Machtstrukturen sind schon in der technischen Infrastruktur fest angelegt. Sie führen die Geschichte des Kolonialismus auch in der virtuellen Sphäre fort: in Gestalt des „digitalen“ oder „elektronischen Kolonialismus“.
Digital Colonialism
(January 16, 2026)
Everyone is equal on the Internet; at least that’s what many people optimistically thought at the beginning of the millennium. When it gradually found its way in the late 1950s from military think tanks into academia and then initially a small public sphere, the Internet was considered a utopia. Hidden behind the mask of anonymity, all users would be equal and therefore would all have equal rights. There would be no hierarchies – not even among users in different countries.
Yet this hope that the Internet would be a non-discriminatory space remains an illusion to this day. Quite to the contrary, power structures are already firmly established in its technical infrastructure. They continue the history of colonialism in the virtual sphere in the form of “digital” or “electronic colonialism.”
Digitaler Kolonialismus
(January 16, 2026)
Im Internet sind alle gleich, so dachten noch zu Beginn des Millenniums viele Menschen hoffnungsvoll. Als es Ende der 1950er-Jahre von militärischen Thinktanks aus nach und nach in die Wissenschaft und eine zunächst noch kleine Öffentlichkeit fand, glich das Internet einer Utopie. Hinter der Maske der Anonymität sollten alle Nutzer*innen gleich sein und somit alle die gleichen Rechte haben. Keine Hierarchien – auch nicht zwischen den User*innen in verschiedenen Ländern.
Doch diese Hoffnung vom Internet als einem diskriminierungsfreien Raum bleibt bis heute eine Illusion. Im Gegenteil: Machtstrukturen sind schon in der technischen Infrastruktur fest angelegt. Sie führen die Geschichte des Kolonialismus auch in der virtuellen Sphäre fort: in Gestalt des „digitalen“ oder „elektronischen Kolonialismus“.
Bob Dylan – Masters of War (Official Audio)
Come you masters of war
You that build the big guns
You that build the death planes
You that build all the bombs
You that hide behind walls
You that hide behind desks
I just want you to know
I can see through your masks
You that never done nothin‘
But build to destroy
You play with my world
Like it‘s your little toy
You put a gun in my hand
And you hide from my eyes
And you turn and run farther
When the fast bullets fly
Like Judas of old
You lie and deceive
A world war can be won
You want me to believe
But I see through your eyes
And I see through your brain
Like I see through the water
That runs down my drain
You fasten all the triggers
For the others to fire
Then you sit back and watch
When the death count gets higher
You hide in your mansion
While the young people‘s blood
Flows out of their bodies
And is buried in the mud
You‘ve thrown the worst fear
That can ever be hurled
Fear to bring children
Into the world
For threatening my baby
Unborn and unnamed
You ain‘t worth the blood
That runs in your veins
How much do I know
To talk out of turn
You might say that I‘m young
You might say I‘m unlearned
But there‘s one thing I know
Though I‘m younger than you
That even Jesus would never
Forgive what you do
Let me ask you one question
Is your money that good?
Will it buy you forgiveness
Do you think that it could?
I think you will find
When your death takes its toll
All the money you made
Will never buy back your soul
And I hope that you die
And your death will come soon
I‘ll follow your casket
By the pale afternoon
And I‘ll watch while you‘re lowered
Down to your deathbed
And I‘ll stand over your grave
‚Til I‘m sure that you‘re dead
Daniel Neun – Der Fels
(audio)
lyrics:
Inmitten des Kosmos
am Meer aus Zeit
hier stehe ich am Abhang und
erstreckt sich weit
zum Horizont
ich seh es glĂĽhn
Zeit meinen Weg zu gehn
zu tun was ich muss
denn wisset – ich bin Sisyphos.
An der Sonne entlang
hinauf den Hang
tausend Gemälde ohne Vergleich
und aus den Tiefen steigt
der Mond und zeichnet weich
Geometrie ins Firmament
Geometrie
ins Firmament
roll ich den Fels hinauf den Hang
bin schon fast hinĂĽber
tausend Leben lang
war ich Verdammter dieser Erde
dort wo mein Platz ist
dort wo der Fels rollt
Rollt
Mein Platz ist dort wo der Fels rollt
Dort
Dort wo mein Platz ist
dort wo der Fels rollt
Ich wollt Du könntest sehn
Deine Welt sie ist so schön
Mitten im Nichts zu sein
So viele Sterne sind
im Äther ziehn dahin
ich muss nicht mehr wie einer sein
Nicht mehr wie Einer sein
der rollt den Fels hinauf den Hang
bin schon fast hinĂĽber
tausend Leben lang
war ich Verdammter dieser Erde
dort wo mein Platz ist wo der Fels rollt
Rollt
war ich Verdammter dieser Erde
Mein Platz ist dort wo der Fels rollt
Dort
war ich Verdammter dieser Erde
dort wo mein Platz ist wo der Fels rollt
Du willst mich kaufen
Du willst mein Herz
Was bietest Du
nur ein bisschen Erz.
Erdling, was kannst Du mir geben
Ich bin verdammt nochmal
am Leben
Den Kopf in den Sternen hab ich´s geschafft
Dir zum Zeichen werf ich sie
hinab
den Hang
die Erde bebt
sieh wer nun dort oben steht
Erdling, werde was Du bist
weil Du sonst nie am Leben bist
und das ist es doch wert, Mensch
Das ist doch wert, Mensch
Du bist es doch wert, Mensch
Du bist es wert
Mensch.
Und das ist es mir wert, Mensch
Und das ist es mir wert
Und das ist es wert, Mensch
Und das ist es wert
Yitzhak Rabin – The Last Speech (English Subtitles)
The last speech of prime minister and minister of defense Yitzhak Rabin, who was assassinated by right-wing Israeli radical on November 4th 1995 in Tel Aviv.
Ideal – Berlin (2025 Mix)
Wähle Deinen Anbieter
Ideal – Keine Heimat (Na, sowas!, 07.02.1983)
Premiered Apr 12, 2025
Am 27. Juni ist das selbstbetitelte Ideal-Debütalbum von 1980 in einer neu abgemischten Version erschienen. Für den „2025 Mix“ wurden die originalen Mehrspurbänder digitalisiert und von Moritz Enders (u.a. Kraftklub, Casper) und Annette Humpe neu abgemischt. Das Ergebnis klingt verblüffend direkt, greifbar und gegenwärtig – als wäre die Berliner Band gerade erst ins Studio gestiegen.
Der Clou: Für den neuen Mix kam ausschließlich Technik zum Einsatz, die bereits 1980 zur Verfügung stand. Der Sound ist also nicht einfach nur neu – sondern neu gedacht im Geist der alten Zeit. „Ideal (2025 Mix)“ ist nicht bloß ein nostalgischer Rückblick, sondern ein eindrucksvolles Update: Songs wie „Berlin“, „Blaue Augen“ oder „Hundsgemein“ wirken heute so kompromisslos, radikal und relevant wie eh und je.
Yitzhak Rabin – The Last Speech (English Subtitles)
The last speech of prime minister and minister of defense Yitzhak Rabin, who was assassinated by right-wing Israeli radical on November 4th 1995 in Tel Aviv.
„Wir können, also lasst es uns tun“: Über die Mentalität im elektronischen Polizeistaat
(12. November 2016)
Kontext B.N.D.-Gesetz: Die Allermeisten haben weder eine Ahnung was Totalüberwachung aka Massenüberwachung tatsächlich bedeutet, noch welcher Gefahr auch sie dabei ausgesetzt sind, selbst wenn sie sich noch so sehr anpassen und die technischen Möglichkeiten im 21. Jahrhundert über den privaten Konsum hinaus ignorieren. Welche Skrupellosigkeit und geistig-moralischen Verfall die Apparatschiks des elektronischen Polizeistaats bei ihrem Tun an den Tag legen, während gleichzeitig seit Jahren reguläre Polizei, Justiz und Rechtsstaat systemisch verschwinden, zeigen Berichte von Aussteigern, allerdings nicht aus Deutschland.
(…)
Aus Interviews mit AussteigerInnen der mutmaßlich eng mit den Mitgliedern und Mitgliedern der „Technischen Aufklärung“ des Bundesnachrichtendienstes eingebetteten israelischen Einheit 8200, veröffentlicht im „Guardian“ im September 2014:
„Ich nahm eine Funktion an, in der Leute ´Ziele´ genannt wurden, und diese Leute die uns wirklich interessieren sind in keinem Sinne Terroristen, sondern eher generell normale Menschen – die uns interessieren wegen ihrer Funktionen, so dass wir mehr Geheimdienstinformationen über sie bekommen können und mehr Zugang erzielen. Wir nutzen unsere Möglichkeiten über diese Menschen zu unserem Vorteil, um es uns leicht zu machen. Wir nutzen die Einwirkung / die Wucht („impact) die wir auf deren Leben haben. Manchmal beinhaltet dies das Leben, oder die Seele einer Person wirklich zu verletzen. Ich meine Erpressung, bei Dingen die sie vor Leuten um sich herum verbergen müssen. Ich kann Menschen wirklich das Leben zerstören. Es gab mir das Gefühl omnipotent zu sein.
Das rote (Wurm)Loch
(November 12, 2014)
1966 gründete Bertrand Russell angesichts der Kriegsverbrechen des u.s-amerikanischen Militärs im Vietnamkrieg das Russell-Tribunal. In 2014 tagte die traditionsreiche Institution über die israelischen Kriegsverbrechen im Feldzug gegen den Gazastreifen in diesem Sommer. Referenten des Russell-Tribunals, neben Juroren wie Roger Waters: David Sheen (Israel) und Max Blumenthal (U.S.A.). Am 9., 10. und 11. November wollten David und Max auf Veranstaltungen in Berlin über das Russell-Tribunal und dessen Ergebnisse berichten.
Die Veranstaltung am 9. November sagte die Volksbühne, nach einem Brief von Volker Beck (Bündnis 90/Die Grünen, Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe), Petra Pau (Die Linke) und dem ehemaligen Wehrbeauftragten Reinhold Robbe (SPD, Vorsitzender der deutsch-israelischen Gesellschaft e.V.), am Vorabend der Veranstaltung wieder ab – offenbar unter direkter Intervention von Gregor Gysi, Fraktionsführer von Die Linke im Bundestag. Auf der kurzfristig verlegten Veranstaltung berichteten sowohl David Sheen, als auch Max Blumenthal, von einem gefährlichen Rechtsruck in der israelischen Gesellschaft, in der Rassismus, Verfolgung gegen Andersdenkende und Andersgläubige, sowie Linke und Dissidenten, mittlerweile salonfähig genauso geworden sind wie Demonstrationen gegen interreligiöse Heirat. Diese Entwicklung reicht bereits bis hin zu Forderungen nach „Konzentration“ und „Auslöschung“ aufständischer Palästinenser, erhoben durch den Parlamentspräsidenten Moshe Feiglin, und der Beschimpfung afrikanischer Flüchtlinge als „Krebs“ der Gesellschaft durch die heutige Vorsitzende des Innenausschusses der Knesset, Miri Regev.
Sowohl David Sheen, als auch Max Blumenthal, zeigten sich äußerst irritiert darüber, dass ihnen zuvor durch deutsche Politiker, Volker Beck, Petra Pau, Reinhold Robbe, im Brief an die Volksbühne unterstellt worden war, sie würden durch diese Berichte
„antisemitische Ressentiments bedienen und die Terrorherrschaft der Nazis durch Vergleiche mit der israelischen Regierung relativieren.“
Meine Interpretation dieser Republik: Ein Haufen Schwachsinniger, LĂĽgner und Feiglinge
(June 20, 2014)
Ich lebe in einer Republik, in denen den Menschen ihr eigener Verstand fast nichts mehr zählt.
Ich bin es leid, meinen lieben MitbürgerInnen versuchen das Lesen beizubringen. Ich bin es leid dreißig, vierzig Mal das Gleiche zu schreiben, bis diese es schaffen zu begreifen und weiterzuerzählen. Ich bin es aber vor allem leid darauf zu warten, bis diese unaussprechlich verkommenen Staatsschauspieler des Bundestages mal wieder aus ihrem Urlaub zurück kommen, den sie sich rund sieben Monate im Jahr gönnen, um mir dann deren Ausreden und Erklärungen anzuhören, warum sie ja nichts machen können, weil sie nur im Parlament sitzen.
Germany‘s support for Israel‘s far-right alliance shatters its ‚denazified‘ facade
By supporting Israel unconditionally, Germany does not merely tolerate its far-right alliances – it helps legitimise them on the world stage. In doing so, it embraces – whether it admits it or not – the very fascist forces it once claimed to oppose.
Als Ihr Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis die Gewaltenteilung verlor – im Jahre 1968
(February 24, 2017)
Was diese vor 48 langen Jahren verfügten Verfassungsänderungen bis heute tatsächlich bewirken, ist den Wenigsten bekannt. Und noch weniger bewusst.
Neben einer ganzen Reihe von weiteren schweren Folgen, auf die hier auch abseits der Artikelserie im Einzelnen schon eingegangen wurde, beschränkte das „siebzehnte Gesetz zur Ergänzung des Grundgesetzes“ Artikel 10, das Grundrecht der (West)Deutschen auf Brief- Post- und Fernmeldegeheimnis. Dieses Grundrecht betrifft heute jede Email (übersetzt „elektronische Post“), jeden Chat, jedes Telefonat, jedes eingegebene Passwort, jedwede Bewegung der Bürgerinnen und Bürger im Internet.
Zusätzlich wurde durch eine „Ergänzung“ von Artikel 19 das Grundrecht, bei Verletzung der eigenen Rechte durch die Öffentliche Gewalt den Rechtsweg einlegen zu können – also die Gewaltenteilung – bezüglich des Brief- Post- und Fernmeldegeheimnisses ausdrücklich aufgehoben. So wurde im Jahre 1968 sichergestellt, dass diesbezüglich bis heute kein staatlicher Diener, natürlich auch der Staat selbst nicht, oder gar mit ihm kooperierende andere Staaten und dessen Diener, jemals von einem Betroffenen in der Republik verklagt und über den Rechtsweg verurteilt werden konnten.
Und um ganz sicher zu gehen, wurde in das Grundgesetz das Recht des Staates hinein geschrieben, den Betroffenen die Verletzung ihres Brief- Post- und Fernmeldegeheimnisses durch den Staat nicht einmal mitzuteilen.
Koalitionsverhandlungen: Gruselprogramm fĂĽr Grund- und Freiheitsrechte
Einig sind sich die Koalitionäre beispielsweise, dass die anlasslose Vorratsdatenspeicherung für IP-Adressen und Portnummern wieder eingeführt werden soll. Offen ist nur noch, wie lange die Metadaten gespeichert werden sollen.
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Sicherheitsbehörden sollen zudem in Zukunft eine „automatisierte Datenrecherche und -analyse sowie den nachträglichen biometrischen Abgleich mit öffentlich zugänglichen Internetdaten, auch mittels künstlicher Intelligenz, vornehmen können.“ Konkret bedeutet dies die Einführung einer Big-Data-Software sowie eine biometrische Internetrasterfahndung. Dafür benötigen die Behörden eine riesige biometrische Datenbank möglichst aller Bilder, die im Internet aufzufinden sind.
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Beide Parteien wollen zudem die Videoüberwachung an sogenannten Kriminalitätsschwerpunkten ausbauen und Auto-Kennzeichenscanner im Aufnahmemodus legalisieren. Außerdem sollen Polizeien künftig einfacher untereinander Daten austauschen können. Auch KI-gestützte Auswertungen großer Datenmengen à la Palantir sollen den Behörden „für bestimmte Zwecke“ erlaubt werden.
(…(
Demnach sollen künftig alle Sicherheitsbehörden einfacher Staatstrojaner erhalten. Außerdem sollen Anbieter elektronischer Kommunikationsdienste „im Einzelfall zur Entschlüsselung und Ausleitung von Kommunikationsinhalten an Strafverfolgungs- und Gefahrenabwehrbehörden“ verpflichtet werden. Das würde letztlich auch ein Ja zur EU-Chatkontrolle bedeuten.
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Die CDU fordert zudem, dass an „Bahnhöfen, Flughäfen und anderen Kriminalitäts-Hotspots“ eine „automatisierte Gesichtserkennung zur Identifizierung schwerer Straftäter“ eingefĂĽhrt wird (…)
German Government Official Wants Backdoors In Every Device Connected To The Internet
(Devember 5, 2017)
And it’s not just backdoors being suggested. De Maizière wants all electronics to be law enforcement-complicit. All things — especially those connected to the internet — should be constructed with government access in mind.
1984 – By George Orwell
A ruling group is a ruling group so long as it can nominate its successors. The Party is not concerned with perpetuating its blood but with perpetuating itself. WHO wields power is not important, provided that the hierarchical structure remains always the same.
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From the proletarians nothing is to be feared. Left to themselves, they will continue from generation to generation and from century to century, working, breeding, and dying, not only without any impulse to rebel, but without the power of grasping that the world could be other than it is. They could only become dangerous if the advance of industrial technique made it necessary to educate them more highly; but, since military and commercial rivalry are no longer important, the level of popular education is actually declining. What opinions the masses hold, or do not hold, is looked on as a matter of indifference. They can be granted intellectual liberty because they have no intellect. In a Party member, on the other hand, not even the smallest deviation of opinion on the most unimportant subject can be tolerated.
A Party member lives from birth to death under the eye of the Thought Police. Even when he is alone he can never be sure that he is alone. Wherever he may be, asleep or awake, working or resting, in his bath or in bed, he can be inspected without warning and without knowing that he is being in-
spected. Nothing that he does is indifferent. His friendships, his relaxations, his behaviour towards his wife and children, the expression of his face when he is alone, the words he mutters in sleep, even the characteristic movements of his body, are all jealously scrutinized. Not only any actual misdemeanour, but any eccentricity, however small, any change of habits, any nervous mannerism that could possibly be the symptom of an inner struggle, is certain to be detected.
George Orwell -1984
Eine herrschende Gruppe ist so lange eine herrschende Gruppe, als sie ihre Nachfolger bestimmen kann. Der Partei geht es nicht darum, ewig ihr Blut, sondern sich selbst ewig zu behaupten. Wer die Macht ausĂĽbt, ist nicht wichtig, vorausgesetzt, daĂź die hierarchische Struktur immer dieselbe bleibt.
(…)
Von den Proletariern ist nichts zu befürchten. Sich selbst überlassen, werden sie von Generation zu Generation und von Jahrhundert zu Jahrhundert fortfahren zu arbeiten, Kinder in die Welt zu setzen und zu sterben, nicht nur ohne jeden Antrieb, zu rebellieren, sondern ohne sich auch nur vorstellen zu können, daß die Welt anders sein könnte, als sie ist. Zudem sind sie ein geistloser Brei ohne jede Art von Führung. Sie könnten nur gefährlich werden, wenn die fortschreitende Entwicklung der industriellen Technik es notwendig machen sollte, ihnen eine höhere Erziehung angedeihen zu lassen; aber da die militärische und merkantile Konkurrenz keine Bedeutung mehr hat, ist das Niveau der öffentlichen Erziehung im Sinken begriffen.
Welche Ansichten die Massen vertreten oder nicht vertreten, wird als belanglos angesehen. Man darf ihnen getrost geistige Freiheit einräumen, denn sie haben keinen Geist. Andererseits kann bei einem Parteimitglied auch nicht die kleinste Meinungsabweichung in der unbedeutendsten Frage geduldet werden. Ein Angehöriger der Partei lebt von der Geburt bis zum Tode unter den Augen der Gedankenpolizei. Sogar wenn er allein ist, kann er nie sicher sein, ob er wirklich allein ist. Wo er auch sein mag, ob er schläft oder wacht, arbeitet oder ausruht, in seinem Bad oder in seinem Bett liegt, kann er ohne Warnung und ohne zu wissen, daß er beobachtet wird, beobachtet werden. Nichts, was er tut, ist gleichgültig. Seine Freundschaften, seine Zerstreuungen, sein Benehmen gegen seine Frau und seine Kinder, sein Gesichtsausdruck, wenn er allein ist, die von ihm im Schlaf gemurmelten Worte, sogar die ihm eigentümlichen Bewegungen seines Körpers, alles wird einer peinlich genauen Prüfung unterzogen. Nicht nur jedes wirkliche Vergehen, sondern jede Schrullenhaftigkeit, sie mag noch so unbedeutend sein, jede Gewohnheitsänderung, jede nervöse Absonderlichkeit, die möglicherweise das Symptom eines inneren Kampfes ist, können unweigerlich entdeckt werden.
Netanjahus Enkel zu Premierminister Israels: „Du schuldest uns Krieg“ – aus dem Zukunftsarchiv, 13.Oktober 2031
(October 13, 2013)
Wie wir alle wissen, wurde der rechtsradikale Premierminister Benjamin Netanjahu vor 18 Jahren wegen einem maĂźgeblich durch seine Person organisierten drohenden Atomkrieg gegen den Iran, nachfolgend gegen Libanon, gegen Syrien sowieso und natĂĽrlich auch gegen den Gazastreifen und ĂĽberhaupt die gesamte Region von einem linksradikalen Israeli erschossen. Ganz Israel reagierte seinerzeit wie Netanjahus eigene Likud Partei. Es sagte: „Oh. Das ist aber schade.“ Und dann kam alles ganz anders. …
Srulik Einhorn for Jerusalem Post: How Israel is winning the war against progressive elites – opinion
(January 2024)
In Israel, they like to say that they are fighting a war on seven fronts: Gaza, Lebanon, Syria, Iran, Yemen, the West Bank, and Iraq. But the truth is that Israel has fought, and with great success, against one more front, which is not talked about much: the front of the global left and progressive activists.
This front encompasses a network of activists, academics, and media that often cast Israel in a negative light, focusing on narratives of colonialism and oppression. Israel’s victory in this campaign is perhaps the most important for the future of the world.