Archiv: Artikel 25 Grundgesetz (allgemeine Regeln des Völkerrechtes sind Bestandteil des Bundesrechtes / gehen Gesetzen vor und erzeugen Rechte und Pflichten unmittelbar für die Bewohner des Bundesgebietes)


18.05.2026 - 21:30 [ Bundestag ]

Bundeswehreinsatz gegen den „Islamischen Staat“ wird fortgesetzt

(January 29, 2026)

Vor allem an der Grenze zur irakischen Region Anbar, aber auch in den zwischen Bagdad und Erbil umstrittenen Regionen in Nordirak sei der IS bestrebt, sich Rückzugsräume zu schaffen und erneut territorial Fuß zu fassen. Dabei stelle sich die Terrororganisation in ihren Befehls- und Kampfstrukturen zunehmend dezentral auf. So gelinge es ihr dem hohen Verfolgungsdruck teils auszuweichen.

Völkerrechtliche Grundlage für den Fähigkeitsaufbau der regulären irakischer Streit- und Sicherheitskräfte ist laut Bundesregierung die Zustimmung der irakischen Regierung sowie mehrere Resolutionen des UN-Sicherheitsrates, nach denen vom IS eine Bedrohung für den Weltfrieden und die internationale Sicherheit ausgeht.

16.05.2026 - 08:22 [ Bloomberg ]

Gulf States to Win NATO Summit Invites With Iran War on Agenda

The North Atlantic Treaty Organization is planning to invite representative from four Gulf states to the summit in Ankara with the Iran war and the transatlantic rift likely to loom large over the talks, said people familiar with the matter.

The countries — Bahrain, Kuwait, Qatar and the United Arab Emirates — are all members of the Istanbul Cooperation Initiative, a partnership between NATO and non-members in the broader Middle East.

14.05.2026 - 12:08 [ Nachdenkseiten ]

„Jeder hatte Angst, was Falsches zu sagen. Jeder hatte Angst, den Job zu verlieren“

Der Journalist Fabian Goldmann hat in seinem Buch „Staatsräsonfunk: Deutsche Medien und der Genozid in Gaza“ über das Versagen der sogenannten deutschen „Leitmedien“ in der Berichterstattung zum Gaza-Krieg geschrieben. Im hier abgedruckten Kapitel „Druck von allen Seiten“ (im Buch Kapitel 8.6.) berichtet Goldmann über die Angst in den Redaktionen und den Druck auf Journalisten – durch ihre Vorgesetzen, Social-Media-Kampagnen sowie israelische Regierungsvertreter und Organisationen. Ein Blick hinter die Kulissen, der zeigt, wie stark die Pressefreiheit beim Thema Israel und Gaza in Deutschland aktiv eingeschränkt wird und wie sehr auch die Journalisten selbst darunter leiden. Ein Buchausschnitt von Fabian Goldmann.

13.05.2026 - 04:30 [ Hüseyin Dogru / Substack ]

The German Government Prevented Me From Speaking About Press Freedom at the European Parliament.

(May 8, 2026)

As some of you might already know, my name is Hüseyin Doğru. I am a German citizen, a father of three, a journalist, and the founder of red., a now defunct English-language media outlet.

On 20 May 2025, I was placed on an EU sanctions list.

Not after a criminal conviction. Not after a trial. Not after a court had examined evidence against me.

I was placed on a list.

The reason given was not violence. It was not incitement. It was not a finding by any court. The reason was political: my journalism, my reporting on Gaza, and my coverage of Palestine solidarity protests in Germany were folded into the language of Russia, destabilisation, information manipulation and hybrid threats.

12.05.2026 - 08:18 [ TKP.at ]

EU-Sanktionsregime gegen eigene Bürger: Wie Brüssel und Berlin Journalisten ohne Gerichtsurteil vernichten

Alle haben eines gemeinsam: Sie berichten außerhalb des NATO-/EU-Narrativs – sei es zur Ukraine, zu Gaza oder zur Energiepolitik.

Die Folgen für die Betroffenen sind existentiell: Konten werden eingefroren, Zahlungen blockiert, Reisen innerhalb der EU unmöglich gemacht. Sogar Familienangehörige (wie die nicht sanktionierte Ehefrau von Hüseyin Doğru) werden mit „Sanktionsumgehung“ bedroht. Doğru beschreibt seinen Zustand treffend: „On an existential level, you’re reduced to zero.“ Ein Vater von fünf Kindern kann nicht einmal mehr Windeln oder Medikamente kaufen, ohne dass Helfer Gefahr laufen, selbst strafrechtlich verfolgt zu werden.

12.05.2026 - 07:47 [ CryptoBriefing.com ]

Potential strike on Iran by June: UK, France gather 40 nations to discuss reopening Strait of Hormuz

In the “Potential Strike on Iran by June” market, the likelihood of a strike by the UK, France, or Germany is currently priced at 4.3% YES, showing minimal change from previous days. In parallel, the “Warships Through Strait of Hormuz by May 31” market reflects a 12% YES probability for UK warships passing through, maintaining the same level as 24 hours ago.

05.05.2026 - 22:23 [ Ulm5.info ]

Support the Ulm5!

Five comrades were arrested and imprisoned in connection with actions taken against Elbit Systems in Ulm, Germany. Learn about the context, their legal cases, their imprisonment, and how you can support them.

05.05.2026 - 22:19 [ Ulm5.info ]

Die Ulm5 unterstützen!

Fünf Gefährt:innen wurden im Zusammenhang mit Aktionen gegen Elbit Systems in Ulm, Deutschland, festgenommen und inhaftiert. Informiere dich über den Hintergrund, ihre Gerichtsverfahren, ihre Inhaftierung und wie du sie unterstützen kannst.

05.05.2026 - 22:11 [ Middle East Eye ]

Germany: Trial of ‚Ulm Five‘ protesters accused of Elbit break-in postponed

Known by the name „Ulm Five“, the activists allegedly entered the factory on the 8 September 2025 by smashing a glass facade and subsequently destroyed office equipment, including computers, screens and telephones.

Shortly after, the five were arrested and have since been held in pretrial detention in different prisons across southern Germany.

05.05.2026 - 21:50 [ +972 Magazine ]

‘Extraordinarily far-reaching’ Palestine Action trial gets underway in Germany

(April 28, 2026)

In the early hours of Sept. 8, 2025, a group of activists wearing black hoodies that bore the red and white logo of Palestine Action broke into the offices of Israeli arms manufacturer Elbit Systems in Ulm, southern Germany.

Once inside the compound, according to prosecutors, they damaged and partly destroyed furniture, windows, and technical equipment with axes; sprayed slogans on the walls; lit pyrotechnics; and chanted “Free, free Palestine” and “Germany finances, Israel bombs.” As visible from the activists’ own filming of the break-in, no one was harmed during the action. They remained on site and called the police, who later detained them.

Since their arrest, the five activists — Daniel Tatlow-Devally (an Irish citizen), Leandra Rollo (a Spanish citizen), Crow Tricks and Zo Hailu (British citizens), and Vi Kovarbasic (a German citizen) — have been held in pre-trial detention in separate prisons across southern Germany.

04.05.2026 - 12:00 [ Informationsstelle Militarisierung ]

Aus Völkerrechtsbrüchen lernen? Deutsch-Israelische Militärkooperation im Zeichen der Zeitenwende

(April 23, 2026)

Die Studie untersucht die deutsch-israelische Militärkooperation seit dem Verkünden der „Zeitenwende“ durch
Bundeskanzler Olaf Scholz, die für eine massive Aufstockung der deutschen Militärausgaben steht. Angesichts
der israelischen Aggressionen und dem Genozid in Gaza seit dem 7. Oktober 2023 stellt der Beitrag fest, dass die Militärkooperation mit Israel einen Verstoß gegen das Völkerrecht darstellt. Sie zeigt weiter auf, wie deutsche Gesetzgeber und Militärvertreter Verbindungen zur IDF und zur israelischen Rüstungsindustrie suchen, sei es beim Erwerb von Militärtechnologie, beim Informationsaustausch über Wirtschaftswachstum durch die Waffenproduktion oder um Erkenntnisse über die effiziente Integration von Frauen
und der Reserve in die Armee zu gewinnen. Die Studie untersucht zudem die Interessen der Akteure, die die Militärkooperation vorantreiben, und skizziert die Folgen des Militarismus für die deutsche Zivilgesellschaft im Hinblick auf die Zusammenarbeit zwischen den Staaten.

04.05.2026 - 11:43 [ Informationsstelle Militarisierung ]

IMI-Studie zu deutsch-israelischer Militärkooperation veröffentlicht

(Artikel 23, 2026)

In einer neuen Studie der Informationsstelle Militarisierung e.V. untersucht Melchior Grabowski die militärische Zusammenarbeit zwischen Israel und Deutschland seit dem Verkünden der Zeitenwende. Sie zeigt auf, dass trotz massiver Völkerrechtsbrüche Israels umfangreiche Militärkooperationen zwischen den beiden Ländern stattfinden, die tief in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eingreifen. Damit deckt die Studie auf, welche deutschen Interessen abseits der „Staatsräson“ in der militärischen Kooperation mit Israel bestehen.

04.05.2026 - 10:29 [ Bundestag ]

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Jan Köstering, Clara Bünger, Doris Achelwilm, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke – Drucksache 21/4092 – Abschluss eines deutsch-israelischen Cyber- und Sicherheitsabkommens

(February 23, 2026)

4. Macht das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) derzeit von seiner Befugnis nach § 22c des Bundesverfassungsschutzgesetzes (BVerfSchG) Gebrauch, um gemeinsame Dateien mit israelischen Nachrichtendiensten zu betreiben, und wenn ja, in welchem Umfang?

5. Sofern gemeinsame Dateien betrieben werden, sind an diesen Dateien weitere ausländische Nachrichtendienste beteiligt, und wenn ja, welche?

6. Macht das BfV derzeit von seiner Befugnis nach § 22d BVerfSchG Gebrauch, sich an gemeinsamen Dateien mit israelischen Nachrichtendiensten zu beteiligen, und wenn ja, in welchem Umfang?

7. Sofern gemeinsame Dateien betrieben werden, sind an diesen Dateien weitere ausländische Nachrichtendienste beteiligt, und wenn ja, welche?

8. Sofern gemeinsame Dateien betrieben werden, wie viele personenbezogene Datensätze waren und sind in den vergangenen zehn Jahren jeweils in diesen gemeinsamen Dateien mit israelischen Nachrichtendiensten gespeichert gewesen (bitte nach Jahren, ggf. mit Stichtag 31. Dezember, und der einspeichernden Stelle auflisten)?

9. Wenn keine solchen gemeinsamen Dateien betrieben werden, was sind die Gründe dafür?

Die Fragen 4 bis 9 werden gemeinsam im Sachzusammenhang beantwortet.

Die Beantwortung der Fragen zur Nutzung gemeinsamer Dateien insbesondere mit den israelischen Nachrichtendiensten, aber auch mit ausländischen Nachrichtendiensten allgemein kann trotz der grundsätzlichen verfassungsrechtlichen Pflicht, Informationsansprüche des Deutschen Bundestages zu erfüllen, aus Gründen des Staatswohls nicht erfolgen, da Arbeitsmethoden und Vorgehensweisen der Sicherheitsbehörden des Bundes, hier des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), im Hinblick auf deren künftige Aufgabenerfüllung besonders schutzbedürftig sind. Durch eine Beantwortung der Fragen nach Nutzung gemeinsamer Dateien zwischen dem BfV und ausländischen Nachrichtendiensten könnten Rückschlüsse auf die Arbeitsweise des BfV gezogen werden. Eine Konkretisierung hinsichtlich eines gegebenenfalls stattfindenden Austausches mit anderen Behörden könnte betroffene Personen oder Gruppen in die Lage versetzen, Abwehrstrategien zu entwickeln und somit die Erkenntnisgewinnung des BfV zu erschweren oder in Einzelfällen sogar unmöglich machen. Dies würde die Funktionsfähigkeit des BfV nachhaltig beeinträchtigen und damit einen erheblichen Nachteil für die Interessen der Bundesrepublik Deutschland bedeuten.

Ferner können die erbetenen Auskünfte aufgrund der Restriktionen der sog. Third-Party-Rule nicht erteilt werden. Die Bedeutung der „Third-Party-Rule“ für die internationale nachrichtendienstliche Zusammenarbeit hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in seinem Beschluss 2 BvE 2/15 vom 13. Oktober 2016 (Rn. 162-166) gewürdigt. Die „Third-Party-Rule“ betrifft den internationalen Austausch von Informationen der Nachrichtendienste. Diese Informationen sind geheimhaltungsbedürftig, weil sie sicherheitsrelevante Erkenntnisse enthalten, die unter Maßgabe der vertraulichen Behandlung von ausländischen Nachrichtendiensten an das BfV weitergeleitet wurden. Eine Freigabe durch die ausländischen Nachrichtendienste liegt nicht vor. Die Zusammenarbeit von Nachrichtendiensten setzt die Einhaltung von Vertraulichkeit voraus. Erfahrungen haben gezeigt, dass die Partnerdienste aufgrund der meist hoch eingestuften und sensiblen Inhalte äußerst restriktiv bzgl. der Freigabe ihrer Informationen verfahren. Dies gilt umso mehr, da es sich im Kontext parlamentarischer Anfragen zumeist nicht um lang zurückliegende Ereignisse handelt. Im Rahmen von Prognoseentscheidungen unterbleiben Nachfragen, auch unter Berücksichtigung von Zweckmäßigkeitsgesichtspunkten, wenn die Datenübermittlung bereits mit einer ausdrücklichen und umfassenden Verwendungsbeschränkung durch die übermittelnde ausländische Behörde versehen wurde. Bei der Einschätzung außenpolitisch erheblicher Sachverhalte wie der Zweckmäßigkeit möglichen Verhaltens gewährt das Grundgesetz den Organen der auswärtigen Gewalt einen weiten Spielraum, um es zu ermöglichen, die jeweiligen politischen Ziele der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen des völkerrechtlich und verfassungsrechtlich Zulässigen durchzusetzen (BVerfGE 143, 101 [153, Rn. 170]; BVerfGE 55, 349 [365]). Das parlamentarische Fragerecht hat für die Bundesregierung einen äußerst hohen Stellenwert. Daraus lässt sich aber nicht ohne Weiteres ein entsprechend umfassender Anspruch an ausländische Partnerbehörden ableiten, da für sie keine Rechts- oder Auskunftspflicht gegenüber ausländischen Abgeordneten besteht. Es ist vor diesem Hintergrund zu bedenken, dass jedenfalls ein systematisches und hochfrequentes Abfragen von Informationen anlässlich von parlamentarischen Anfragen durch deutsche Sicherheitsbehörden bei ausländischen Partnerdiensten bei diesen nahe legen könnte, dass in Deutschland das parlamentarische Informationsrecht gegenüber den Grundlagen der internationalen Zusammenarbeit im Rahmen einer Interessensabwägung von vornherein und in allen Fällen überwiegt. Es bestünde hierdurch die Möglichkeit einer Erschütterung der internationalen, vertraulichen Zusammenarbeit von Nachrichtendiensten bzw. Sicherheitsbehörden und damit einhergehenden Einschränkungen bei der Informationsweitergabe. Würden in der Konsequenz eines Vertrauensverlustes Informationen von ausländischen Stellen entfallen oder wesentlich zurückgehen, hätte dies wiederum eine erhebliche Schwächung der den Nachrichtendiensten des Bundes zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Informationsgewinnung und damit empfindliche Nachteile für die Auftragserfüllung der Nachrichtendienste zur Folge. Oftmals ist kein Ersatz durch andere Instrumente der Informationsgewinnung möglich. Eine Bekanntgabe der Informationen kann demzufolge einen Nachteil für das Wohl des Bundes bedeuten, da durch die Missachtung einer zugesagten und vorausgesetzten Vertraulichkeit die künftige Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben des Verfassungsschutzes einschließlich der Zusammenarbeit mit anderen Behörden, zumal mit Nachrichtendiensten anderer Staaten, erschwert würden. Die
(zugesagte) Vertraulichkeit erstreckt sich dabei auch auf Hinweise von Geheimdiensten und Ermittlungsbehörden anderer Staaten. Dies beinhaltet stets auch die Information, ob solche überhaupt vorliegen. Selbst die Bekanntgabe unter Wahrung des Geheimschutzes birgt das Risiko des Bekanntwerdens, welches unter keinen Umständen hingenommen werden kann. Das Bekanntwerden von Informationen, die nach den Regeln der „Third-Party-Rule“ erlangt wurden, würde als Störung der wechselseitigen Vertrauensgrundlage gewertet werden und hätte eine schwere Beeinträchtigung der Teilhabe des BfV am internationalen Erkenntnisaustausch zwischen Nachrichtendiensten zur Folge. Die notwendige Abwägung zwischen dem Geheimhaltungsinteresse einerseits und dem grundsätzlich umfassenden parlamentarischen Fragerecht andererseits ergibt daher, dass auch die eingestufte Übermittlung der Informationen an die Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages vorliegend nicht in Betracht kommt. Insofern muss ausnahmsweise das Fragerecht der Abgeordneten gegenüber den Geheimhaltungsinteressen der Bundesregierung zurückstehen.

04.05.2026 - 09:56 [ TechHQ.com ]

Breaking down Germany’s Cyber Dome: What this Israel partnership involves

(July 2, 2025)

The first pillar involves establishing a joint German-Israeli cyber research centre, which would serve as the intellectual foundation for developing advanced defensive technologies. This collaboration leverages Israel’s established expertise in cybersecurity innovation with Germany’s robust technological infrastructure and research capabilities.

Strengthening cooperation between intelligence services forms the second component, specifically enhancing collaboration between Germany’s BND (Bundesnachrichtendienst) and Israel’s Mossad. This intelligence-sharing framework aims to provide early warning systems for emerging cyber threats and coordinate responses to state-sponsored attacks.

The third element focuses on expanding Germany’s anti-drone defence capabilities, addressing a growing concern as unmanned aerial vehicles become increasingly weaponised and accessible to hostile actors.

04.05.2026 - 08:51 [ Tagesschau.de ]

Möglicher Hormus-Einsatz: Deutsches Minenjagdboot läuft aus

Das Minenjagdboot „Fulda“ der deutschen Marine soll am Mittag den Marinestützpunkt Kiel in Richtung Mittelmeer verlassen – für einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus. Dafür bräuchte es aber ein Bundestagsmandat.

02.05.2026 - 21:51 [ Politico.com ]

Hegseth orders withdrawal of 5,000 US troops from Germany

The drawdown, which comes after the country’s leader sparred with President Donald Trump over the Iran war, leaves about 33,000 troops there.

02.05.2026 - 21:47 [ Tagesschau.de ]

Anordnung von Hegseth: USA ziehen 5.000 Soldaten aus Deutschland ab

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat den Abzug von etwa 5.000 US-Soldaten aus Deutschland angeordnet. Man gehe davon aus, dass der Abzug innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate abgeschlossen sein werde, teilte ein Sprecher des Pentagons mit.

01.05.2026 - 15:50 [ YeniSafak.com ]

Leaked US plan reveals new coalition to reopen Strait of Hormuz

The Wall Street Journal has obtained leaked diplomatic cables showing that the US plans to form a “Maritime Freedom Architecture” coalition to restart shipping through the Strait of Hormuz. The plan focuses on intelligence sharing, diplomatic coordination, and simultaneous sanctions.

01.05.2026 - 15:48 [ Tagesschau.de ]

USA planen internationale Allianz für Straße von Hormus

Welche Länder teilnehmen sollen und ob etwa Deutschland angefragt wurde, wurde nicht bekannt gegeben.

Nach Informationen des Wall Street Journal handelt es sich nicht um eine militärische Koalition. Die US-Botschaften im Ausland seien jedoch gebeten worden, ihre jeweiligen Ansprechpartner zu fragen, ob sie in der neuen Allianz ein „diplomatischer und/oder militärischer Partner“ sein möchten.

28.03.2026 - 15:06 [ Süddeutsche Zeitung ]

Merz wirft Trump „massive Eskalation“ im Iran-Krieg vor

Merz schilderte auch, was er Trump in einem Telefonat am Sonntag zu dessen Kritik an ausbleibender Hilfe der Verbündeten gesagt habe: „Ich habe ihm gesagt, wenn du willst, dass wir helfen, dann frag uns bitte vorher, upfront (im Voraus), und nicht über die Zeitungen hinterher. Das ist ein Umgang, den wir einfach nicht akzeptieren können. Das werden wir auch nicht zulassen.“

28.03.2026 - 15:01 [ Straits Times ]

German Chancellor Merz says he has doubts over Iran war aims

„We are trying to influence Israel, with limited success, I admit,“ he added.

Merz said he had sought in a recent phone call with Trump to explain that this is not NATO‘s war, adding, „I think he understood this.“

Germany could in future help to secure the Strait of Hormuz, for example with mine clearance, provided there were an international mandate and approval from the German parliament.

But the chancellor stressed that this was a long way off and not an option as long as the war continued.

28.03.2026 - 14:55 [ Tagesschau.de ]

Krieg in Iran: Trump kritisiert Merz und droht der NATO

Der Republikaner attackierte bei einem Kongress in Miami erneut zunächst die NATO-Verbündeten Frankreich und Großbritannien – und kam dann auf Deutschland zu sprechen: „Der deutsche Bundeskanzler – das sind alles meine Freunde – Friedrich. Der deutsche Bundeskanzler, er sagte: ‚Das ist nicht unser Krieg‘.“ Trump schob nach, dass dann der Ukraine-Krieg auch nicht der der USA sei.

Bereits am Vortag hatte Trump Deutschland kritisiert. Er habe es als „unangemessen“ empfunden, dass von deutscher Seite geäußert worden sei: „Das ist nicht unser Krieg.“

19.03.2026 - 17:25 [ Government of the United Kingdom ]

Joint statement from the leaders of the United Kingdom, France, Germany, Italy, the Netherlands and Japan on the Strait of Hormuz: 19 March 2026

Consistent with UNSC Resolution 2817, we emphasise that such interference with international shipping and the disruption of global energy supply chains constitute a threat to international peace and security.

19.03.2026 - 17:18 [ Axios ]

Six U.S. allies back potential Strait of Hormuz coalition

Yes, but: France, Germany, Italy and Japan have previously all publicly ruled out sending naval vessels to the strait during the war.

16.03.2026 - 12:49 [ Al Jazeera ]

Germany, Greece rule out military involvement in Strait of Hormuz operations

The ⁠war ⁠in Iran has nothing to do with NATO, ⁠a German government spokesperson says, adding that Germany ‌would not take part in the war nor in keeping the Strait of Hormuz open through ⁠military means.

“As long ⁠as this war continues, there will be no participation, ⁠not even in ⁠any effort ⁠to keep the Strait of Hormuz open by military ‌means,” the spokesperson said.

Greece ⁠also will not ⁠engage in ⁠any military operations ‌in the Strait of Hormuz, ⁠Greek government spokesman ⁠Pavlos ⁠Marinakis said.

04.03.2026 - 16:22 [ Sevim Dagdelen / Nachdenkseiten ]

Merzens dreifacher Kotau in Washington

Merz’ Washington-Besuch macht zugleich deutlich, was zum Minimalprogramm der Wiederherstellung demokratischer Souveränität in Deutschland gehört. Ohne eine Kündigung der US-Basen – insbesondere von Ramstein, über die der völkerrechtswidrige Angriffskrieg gegen den Iran mit geführt wird – ist dies nicht zu erreichen. Was die NATO angeht, zeigen Trumps Drohungen im Zusammenhang mit Militärbasen eindeutig, dass allein ein Austritt aus dem Militärpakt der jeweiligen europäischen Regierung die Möglichkeit eröffnet, eigenständig über die Außen- und Sicherheitspolitik ihres Landes zu entscheiden.

04.03.2026 - 13:24 [ Federal Ministry of Justice and Consumer Protection (Germany) ]

Basic Law for the Federal Republic of Germany

Article 25
[Primacy of international law]

The general rules of international law shall be an integral part of federal law. They shall take precedence over the laws and directly create rights and duties for the inhabitants of the federal territory.

Article 26
[Securing international peace]

(1) Acts tending to and undertaken with intent to disturb the peaceful relations between nations, especially to prepare for a war of aggression, shall be unconstitutional. They shall be criminalised.

(2) Weapons designed for warfare may be manufactured, transported or marketed only with the permission of the Federal Government. Details shall be regulated by a federal law.