(4.September 2011)
Die Sowjetunion ist ein Beispiel dafĂŒr, daĂ eine Idee nichts damit zu tun haben muss, was aus ihr gemacht wird. Die âEuropĂ€ische Unionâ ist ein weiteres.
Die Sowjetunion zerfiel 1991. 1992 wurde die âEuropĂ€ische Unionâ geschaffen, bewusst als âAuffangbeckenâ gerade auch der osteuropĂ€ischen Staaten und jungen Demokratien, die kurz zuvor noch im Schatten des sowjetischen Imperiums unter Diktaturen standen. Die oben beschriebenen Entwicklungen und ZustĂ€nde in unserer Republik sind nahezu deckungsgleich mit denen in allen anderen Staaten, die fortan dieser âUnionâ auf europĂ€ischem Boden beitraten, die zeitgleich mit ihrer GrĂŒndung die 1957 gegrĂŒndete westeuropĂ€ische âEuropĂ€ische Wirtschaftsgemeinschaftâ in âEuropĂ€ische Gemeinschaftâ umbenannte und schlieĂlich Ende 2009 mit ihrem gegen den Willen der Völker Europas durchgepeitschtem Lissabon-Vertrag still und leise ganz verschwinden lieĂ.
Das Konzept eines Bundes der Freien Völker in Europa wurde ersetzt durch einen KĂ€fig. In diesem sollte, fĂŒr alle Zeiten, auch die souverĂ€ne parlamentarische Demokratie auf deutschem Boden sitzen. Das ist das Geheimnis der âEuropĂ€ischen Unionâ. Und das ist Geheimnis aller Kader der z.Z. im Bundestag vertretenen Parteien, die der Ăffentlichkeit Unterschiedlichkeit und die freie Wahl vorheucheln, aber an dem Dogma der von Anfang an programmierten neuen kapitalistischen Sowjetunion zu keinem Zeitpunkt gewagt haben zu rĂŒtteln, sondern im Gegenteil deren Programme stets gehorsam implementierten.