Archiv: Five Eyes (spy alliance) / associated / subordinated states


18.11.2025 - 19:15 [ ResearchGate.net ]

EU Intelligence Network: ENFOPOL

(January 2010)

ENFOPOL (Enforcement Police) is a European electronic intelligence network, which is able to fully track and monitor all types of electronic communicaƟons. Police have connected the EU states and it is organized aŌer the ECHELON (Electronic Surveillance OperaƟon) – the U.S. intelligence network, which includes: Australia, New Zealand, Canada and Great Britain. European police cooperaƟon on this basis has been established in the form of working groups –
the police-squad experts, gathered from all EU countries, primarily in the field of the fight against cyber-crime. These experts have determined the legal way to promote, attain and improve the fight against contemporary forms of security threats, terrorism, organized crime, and the like.

IntroducƟon

Modern electronic devices have not only become a matter of prestige, but also a pressing need, for both state and non-state organizations. Some experts and scholars view them as a product of a “complex interdependence”, while others deem that they have been created as a result of electronic revolution and therefore have to be an integral part of life. Notwithstanding the above, many criminal and terrorist organizations see the inventions related to electronics as an opportune tool for their activities and as a way to get rich.

16.11.2025 - 13:36 [ Office of the High Commissioner for Human Rights (OHCHR) ]

A/80/4922 Report of the Special Rapporteur on the situation of human rights in the Palestinian territories occupied since 1967, Francesca Albanese – Gaza Genocide: a collective crime

(October 20, 2025)

Summary

The ongoing genocide in Gaza is a collective crime, sustained by the complicity of influential Third States that have enabled longstanding systemic violations of international law by Israel. Framed by colonial narratives that dehumanize the Palestinians, this live-streamed atrocity has been facilitated through Third States’ direct support, material aid, diplomatic protection and, in some cases, active participation. It has exposed an unprecedented chasm between peoples and their governments, betraying the trust on which global peace and security rest. The world now stands on a knife-edge between the collapse of the international rule of law and hope for renewal. Renewal is only possible if complicity is confronted, responsibilities are met and justice is upheld.

(…)

25. Certain non-Western States have turned to international courts to seek accountability and pressurize Israel to cease its actions. While only 13 States have supported South Africa before the ICJ, most Western States have persistently denied genocide. None have joined Nicaragua against Germany at the ICJ, or invoked domestic laws against complicit corporations or individuals. Only seven referred the situation to the ICC, many sought to undermine its arrest warrants, and at least 37 States were non-committal or critical, signalling intent to evade arrest obligations.

(…)

. Military Ties: providing the means of destruction

32. While UN resolutions have called for arms embargoes on Israel since 1976, many States have continued supplying it with military support and arms transfers. Israel is disproportionately dependent on weapons imports, with the proportion of their total trade more than double the OECD average, and over four times greater than that of the United States. This international supply has continued, even as the evidence of genocide has mounted, with the United States, Germany and Italy among the largest suppliers. Only a few Western States, notably Spain and Slovenia, have cancelled contracts and imposed embargoes.

16.11.2025 - 13:16 [ Middle East Eye ]

Francesca Albanese: Why I‘m accusing 63 nations of complicity in the Gaza genocide

The UN special rapporteur on the occupied Palestinian territories, Francesca Albanese, has accused major European powers, including the UK, Italy and Germany, of complicity in the genocide in Gaza and warned that their government officials should face legal consequences.

In an interview with the Expert Witness podcast on 3 November, Albanese discussed the findings of her latest report, titled Gaza Genocide: A Collective Crime, where she cited evidence of the alleged responsibility of 63 states for enabling Israeli breaches of international law.

15.11.2025 - 06:52 [ Daniell Neun / Radio Utopie ]

Als das Bundesverfassungsgericht Deutschland zur elektronischen Kolonie erklärte

(Juni 15, 2017)

Mit seinen Beschlüssen 2 BvE 5/15 (verkündet am 14.10.2016, aber schon vom 20.09.2016) und 2 BvE 2/15 (verkündet am 15.11.2016, aber schon vom 13.10.2016) gab das Bundesverfassungsgericht das unauffällige Startsignal für den Beschluss des neuen B.N.D.-Gesetzes am 21.10.2016 im Bundestag.

Die Absegnung des B.N.D.-Gesetzes durch ihre Über-Dreiviertel-Mehrheit im Parlament, gegen die es laut Karlsruhe nun keine Opposition mehr im Sinne von Artikel 44 des Grundgesetzes gab, hatte die Regierung bis zu den Freifahrtscheinen der Verfassungsrichter taktisch verzögert.

Am 12. Dezember 1970 hatte das „Abhörteil“ (BVerfGE 30, 1) vom Verfassungsgericht Westdeutschlands die Aufhebung der Gewaltenteilung beim Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis durch die Verfassungsänderungen der „Notstandsgesetze“ als verfassungsgemäß beurteilt. Das damalige Urteil war gegen schwerste Bedenken und vorausschauende Warnungen der Verfassungsrichter Geller, Dr. v.Schlabrendorff und Dr. Rupp mit 5 zu 3 Stimmen entschieden worden.

Im Jahre 2016 nun übertrugen Andreas Voßkuhle, Peter M. Huber, Monika Hermanns, Sibylle Kessal-Wulf, Peter Müller, Doris König und Ulrich Maidowski die Machtfülle der in 1968 unter Besatzungsrecht geschaffenen „Notstandsgesetze“ der damaligen „großen Koalition“ auf deren heutige Nachfolger.

Und in Deutschland, wie es heute ist, eskalierten die Verfassungsrichter selbst die damalige antidemokratische und antiparlamentarische Auslegung des Grundgesetzes ein weiteres Mal.

Die durch die Verfassungsänderungen der „Notstandsgesetze“ und das nachfolgende erste Artikel 10-Gesetz vom 13. August 1968 geschaffene G 10-Kommission, als einziges parlamentarisches Gremium bevollmächtigt Inlandsspionage der Behörden zu verbieten, hatte dies siebenundvierzig Jahre effektiv nicht getan und lediglich als Feigenblatt der Regierungsmacht gedient.

Als die G 10-Kommission schließlich Mitte 2015 zum ersten Mal in ihrer Geschichte gegen die Regierung revoltierte und Einblick in die sogenannte „N.S.A.-Selektorenliste“ verlangte – eine Liste mit Spionagezielen, die der Bundesnachrichtendienst abgelehnt hatte, nicht etwa einer Liste mit tatsächlich anvisierten Zielen – verweigerte die Regierung selbst diesem Gremium die Einsichtnahme. Als die G 10-Kommission dann im Dezember 2015 endlich Verfassungsklage einreichte, stellte sie keinen Eilantrag.

Am 14. Oktober 2016 weigerte sich dann das Bundesverfassungsgericht im (wie erwähnt bereits am 20. September 2016 getroffenen) Beschluss 2 BvE 5/15, die Verfassungsklage der G 10-Kommission auch nur anzunehmen.

Begründung der Karlsruher Richter: Ihrer Interpretation des Grundgesetzes nach, sei die vom Parlamentarischen Kontrollgremium des Bundestages gewählte G 10-Kommission kein „Hilfsorgan“ (Wortlaut Artikel 10 Grundgesetz) des Bundestages, weil sie in dessen Geschäftsordnung (!) nicht „mit eigenen Rechten ausgestattet“ sei.

Abseits dieser bizarr anmutenden Begründung hatte das Urteil einen verheerenden, tatsächlichen Kern: eben den Bezug auf die Legitimierung der „Notstandsgesetze“ Westdeutschlands durch das „Abhörurteil“ BVerfGE 30, 1, von 1970. In einem in der Tat historischen Schritt bestätigten die Verfassungsrichter nicht nur die seitdem als verfassungsgemäß geltende selektive Außerkraftsetzung der Gewaltenteilung, sondern vollzogen in deren letzter Konsequenz selbst die Erniedrigung der parlamentarischen G 10-Kommission und entblößten diese als Placebo, als jahrzehntelanges, lediglich im Falle von Folgsamkeit geduldetes Feigenblatt exekutiver Willkürmacht.

15.11.2025 - 05:55 [ Florian Fade / Tagesschau.de ]

Bundesnachrichtendienst: Bald ein echter Geheimdienst?

(November 13, 2025)

Nun scheint klar: Das neue BND-Gesetz wird einen gewaltigen Umfang haben. Seit dieser Woche gibt es nach WDR-Informationen einen Referentenentwurf, der 139 Paragraphen enthalten soll.
(…)
Die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts der vergangenen Jahre, die bei der Überarbeitung des neuen Gesetzes berücksichtigt werden, haben die Arbeit des BND nicht einfacher gemacht. Die Vorschriften zur Datenübermittlung etwa sind bereits jetzt sehr streng.
(…)
Der BND hackte sich vor einigen Jahren in die Chatkommunikation der russischen Wagner-Söldner und las dort mit. Aber das Programm aktiv stören oder abschalten, das ist bislang ebenso wenig erlaubt wie IT-Strukturen anzugreifen und unschädlich zu machen, von denen gegnerische Hackerangriffe ausgehen.

26.10.2025 - 14:53 [ Frankfurter Allgemeine Zeitung ]

Sanft entsorgt

(30.03.2014)

Eine verschlüsselte Festplatte war im November 2011 dem BKA ausgehändigt worden.

Die Excel-Dateien und Filmkopien enthielten unter anderem Edathys Schicksalsdaten: Ab der Spalte 5.311 unter dem Buchstaben „S“ wie Sebastian befanden sich seine Bestellungen für Bilder nackter Jungen. Aber bis zu diesem Eintrag kam die Beamtin nicht. Sie blieb bei der groben Durchsicht bei Spalte 1123 hängen: Und war wie elektrisiert: Denn dort stand, unter dem Buchstaben „D“, der Name ihres BKA-Gruppenleiters.

22.10.2025 - 17:23 [ Tagesschau.de ]

17 Prozent vertreten populistisches Weltbild

23 Prozent aller Befragten stimmten zudem der Aussage zu, Politiker und andere Führungspersönlichkeiten seien nur Marionetten dahinter stehender Mächte. 14 Prozent meinen der Studie zufolge sogar: „Unser Land gleicht inzwischen mehr einer Diktatur als einer Demokratie.“ In Ostdeutschland meinen das 24 Prozent der Befragten, in Westdeutschland 12 Prozent. Knapp ein Viertel der Befragten ist der Ansicht, die regierenden Parteien „betrügen das Volk“.

01.10.2025 - 23:32 [ Nachdenkseiten ]

Chatkontrolle: Der größte Angriff auf unsere Privatsphäre seit der Vorratsdatenspeicherung

(September 25, 2025)

Künftig sollen sämtliche privaten Nachrichten – ob bei WhatsApp, Signal, Threema oder in der E-Mail – vor der Verschlüsselung auf den Geräten selbst durchsucht werden. Algorithmen würden Fotos, Texte und Videos scannen, angeblich nur nach verdächtigen Inhalten. Doch einmal etabliert, könnte dieses System beliebig erweitert werden. Im Klartext: Die EU arbeitet an einem Mechanismus, der jede Nachricht eines jeden Bürgers präventiv kontrolliert. Das ist nichts anderes als eine digitale Hausdurchsuchung, flächendeckend, anlasslos und dauerhaft.
(…)
Parallel zur Chatkontrolle treibt Brüssel die Einführung einer digitalen Identität voran. Offiziell soll sie „Bequemlichkeit und Sicherheit“ bieten. In Wahrheit bedeutet sie, dass künftig jede digitale Handlung eindeutig einer Person zugeordnet werden kann. In Kombination mit der Chatkontrolle entstünde eine Infrastruktur, die es erlaubt, jede Nachricht einer identifizierten Person zuzuordnen, sie auszuwerten und zu speichern. Ein System, das jeder Diktatur die Arbeit erleichtern würde und das jetzt ausgerechnet in der Europäischen Union gebaut werden soll.

01.10.2025 - 22:54 [ Norbert Häring ]

Kameras zur Echtzeit-Gesichtserkennung und -Verhaltenskontrolle werden zur Norm

(August 24, 2025)

Die Kontinentaleuropäer sollten sehr genau in die USA und nach Großbritannien schauen, wenn nicht gleich nach China, um zu sehen, wohin dieser Weg unweigerlich führt: In ein System, in dem der gesamte öffentliche Raum und alles was wir darin tun, fast ebenso umfassend digital überwacht und kontrolliert wird wie der digitale. Das macht die Regierungen und Konzerne übermäßig mächtig und ermöglicht totalitäres Regieren. Es macht uns noch abhängiger und erpressbarer von den USA, bei deren Geheimdiensten und IT-Konzernen die Daten aus aller Welt zusammenlaufen. Wenn wir das nicht wollen, müssen wir uns gegen jeden der – für sich genommen einigermaßen harmlos erscheinenden – Trippelschritte auf diesem Weg wehren.

01.10.2025 - 22:06 [ TKP.at ]

Neuer EU-Vorstoß für das Ende privater Unterhaltungen

(August 5, 2025)

„Der eigene Rechtsdienst des Rates hat schon vor langer Zeit gefolgert, dass der Plan mit Grundrechten kollidiert. Ihre Sicht bleibt: „Die Kernprobleme des Zugriffs auf Kommunikationen potenziell aller Nutzer bleiben unverändert.“ Sie betonen, dass „client-seitige Überprüfung eine Verletzung der Menschenrechte ist und nicht von der Art der Technologie abhängt.“

Trotz jahrelanger Warnungen von Technologen, Juristen und Datenschutzaktivisten scheint die Entscheidung nun mehr von Politik als von Beweisen abhängig zu sein. Dänemark hat bereits einen leicht überarbeiteten zweiten Entwurf verteilt. Die nächste Runde der Ratsverhandlungen ist für den 12. September angesetzt, wobei Befürworter auf eine endgültige Annahme bis zum 14. Oktober hoffen.“

01.10.2025 - 21:58 [ ORF.at ]

„Five Eyes“ hinter den Entschlüsselungsplänen des EU-Ministerrats

(29.11.2020)

Gemeint ist ein erster Schritt zu einer EU-weiten Regulation, die Plattformbetreiber de facto verpflichten wird, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit einem Generalschlüssel auszuhebeln. Dass diese vom britischen Geheimdienst GCHQ vorgeschlagene Methode favorisiert wird, bestätigte de Kerchove ganz nebenbei in einem am Freitag von der Nachrichtenagentur AFP verbreiteten Interview. Ein frisch geleaktes Dokument des Rats dokumentiert die tiefe Involvierung der Spionageallianz „Five Eyes“ in die Entschlüsselungspläne.

(…)

Was de Kerchove, der auch die Gaming-Websites als überwachungspflichtig ins Spiel gebracht hatte, geflissentlich verschwieg, ist, wozu dies in jedem EU-Staat unweigerlich führen wird, dessen Gesetze den Geheimdiensten ein Mandat zum Anzapfen der Glasfaserleitungen zum Zwecke der „Gefahrenverhütung“ bzw. der „Nachrichtenaufklärung“ verleihen.

21.08.2025 - 20:38 [ Frankfurter Allgemeine Zeitung ]

Sanft entsorgt

(30.03.2014)

Eine verschlüsselte Festplatte war im November 2011 dem BKA ausgehändigt worden.

Die Excel-Dateien und Filmkopien enthielten unter anderem Edathys Schicksalsdaten: Ab der Spalte 5.311 unter dem Buchstaben „S“ wie Sebastian befanden sich seine Bestellungen für Bilder nackter Jungen. Aber bis zu diesem Eintrag kam die Beamtin nicht. Sie blieb bei der groben Durchsicht bei Spalte 1123 hängen: Und war wie elektrisiert: Denn dort stand, unter dem Buchstaben „D“, der Name ihres BKA-Gruppenleiters.

31.07.2025 - 11:19 [ Nationalworld.com ]

Spotify age limit UK: Warning accounts ‚will get deleted‘ unless users ‚do age verification‘ – is it true as over 400k sign petition to repeal Online Safety Act

Spotify says: “You may be presented with an age check when you try to access certain age restricted content, like music videos tagged 18+. Some users will be asked to perform an age check when accessing certain age restricted content.

“You can do this by going through our facial age check. If this shows inaccurate results, you can always correct that with an ID verification.”

31.07.2025 - 11:09 [ BrusselsSignal.eu ]

New UK Online Safety Act triggers digital content restrictions

(July 29, 2025)

The UK Labour Party has previously hinted at potential bans on VPN usage, signalling further crackdowns may be on the horizon.

31.07.2025 - 10:39 [ ORF.at ]

„Five Eyes“ hinter den Entschlüsselungsplänen des EU-Ministerrats

(29.11.2020)

Gemeint ist ein erster Schritt zu einer EU-weiten Regulation, die Plattformbetreiber de facto verpflichten wird, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit einem Generalschlüssel auszuhebeln. Dass diese vom britischen Geheimdienst GCHQ vorgeschlagene Methode favorisiert wird, bestätigte de Kerchove ganz nebenbei in einem am Freitag von der Nachrichtenagentur AFP verbreiteten Interview. Ein frisch geleaktes Dokument des Rats dokumentiert die tiefe Involvierung der Spionageallianz „Five Eyes“ in die Entschlüsselungspläne.

(…)

Was de Kerchove, der auch die Gaming-Websites als überwachungspflichtig ins Spiel gebracht hatte, geflissentlich verschwieg, ist, wozu dies in jedem EU-Staat unweigerlich führen wird, dessen Gesetze den Geheimdiensten ein Mandat zum Anzapfen der Glasfaserleitungen zum Zwecke der „Gefahrenverhütung“ bzw. der „Nachrichtenaufklärung“ verleihen.

07.05.2025 - 18:46 [ ORF.at ]

„Five Eyes“ hinter den Entschlüsselungsplänen des EU-Ministerrats

(29.11.2020)

Gemeint ist ein erster Schritt zu einer EU-weiten Regulation, die Plattformbetreiber de facto verpflichten wird, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit einem Generalschlüssel auszuhebeln. Dass diese vom britischen Geheimdienst GCHQ vorgeschlagene Methode favorisiert wird, bestätigte de Kerchove ganz nebenbei in einem am Freitag von der Nachrichtenagentur AFP verbreiteten Interview. Ein frisch geleaktes Dokument des Rats dokumentiert die tiefe Involvierung der Spionageallianz „Five Eyes“ in die Entschlüsselungspläne.

(…)

Was de Kerchove, der auch die Gaming-Websites als überwachungspflichtig ins Spiel gebracht hatte, geflissentlich verschwieg, ist, wozu dies in jedem EU-Staat unweigerlich führen wird, dessen Gesetze den Geheimdiensten ein Mandat zum Anzapfen der Glasfaserleitungen zum Zwecke der „Gefahrenverhütung“ bzw. der „Nachrichtenaufklärung“ verleihen.

20.04.2025 - 19:14 [ Netzpolitik.org ]

US-Analysesoftware: Palantir macht Polizei und Militär politisch

Mehrere Bundesländer – darunter Hamburg, Bremen und Thüringen – fordern eine europäische Alternative zu dem umstrittenen System, das Sicherheitsbehörden automatisierten Zugriff auf vielfältige personenbezogene Daten gewährt. Doch unionsgeführte Länder wie Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen nutzen die Technik bereits.
(…)
Auch in militärischen Strukturen hat Palantir längst Fuß gefasst. Am Mittwoch gab die Nato bekannt, dass ihr operatives Hauptquartier in Brüssel künftig mit dem „Maven Smart System“ (MSS) arbeiten werde – einer KI-gestützten Planungssoftware, die das US-Unternehmen entwickelt hat.
(…)
Das US-Militär setzt das „Maven“-System längst ein, auch an Standorten in Deutschland.

09.04.2025 - 17:02 [ Netzpolitk.org ]

Automatisierte Rasterfahndung: Tür zu für Palantir und Co.

Palantir arbeitet schon heute mit den Polizeien in Hessen, Hamburg und Nordrhein-Westfalen eng zusammen. In welchem Ausmaß und mit welchen Palantir-Softwarefunktionen und wie genau dabei auch höchst sensible Informationen über Menschen verarbeitet werden, ist öffentlich nicht einsehbar und strukturell geheim. Wie die namensgebenden Palantíri in Tokiens „Der Herr der Ringe“ bleiben die Softwaresysteme des Konzerns in geheimen Räumen, nur konzerneigene Hüter haben echten Zugang. Der Konzern Palantir entzieht sich der öffentlichen Diskussion weitgehend und damit der Rechenschaft.
(…)
Es ist daher nicht länger die Frage, ob die Systeme von Palantir und Co. ethisch und rechtlich problematisch sind und gesellschaftsfeindlich und demokratiezerstörend eingesetzt werden könnten, sondern wie dies verhindert werden kann.

24.03.2025 - 11:52 [ theGuardian.com ]

Intercepting the Internet

(29.April 1999)

European commission documents obtained this week reveal plans to require manufacturers and operators to build in „interception interfaces“ to the Internet and all future digital communications systems. The plans, drafted by a US-led international organisation of police and security agencies, will be proposed to EU Justice and Home Affairs ministers at the end of May.

(…)

The plans require the installation of a network of tapping centres throughout Europe, operating almost instantly across all national boundaries, providing access to every kind of communications including the net and satellites. A German tapping centre could intercept Internet messages in Britain, or a British detective could listen to Dutch phone calls. There could even be several tapping centres listening in at once.

11.03.2025 - 15:02 [ PWC.com ]

UK online safety deadlines loom, impacting 100K companies worldwide

(February 26, 2ß25)

The rules affect thousands of businesses of all sizes worldwide, far exceeding the scope of the EU’s Digital Safety Act (DSA) and similar online safety frameworks. Companies that view the OSA as the “UK‘s DSA” may be surprised to learn that it applies to a much wider range of tech businesses, not just the biggest global platforms.

In fact, it applies to more than 100,000 user-to-user (U2U) and search services providers that target the UK market or have many UK users — including social media apps, video sharing platforms (VSPs), private messaging apps, online marketplaces, gaming sites, search engines and others — even if they’re small or based overseas.

11.03.2025 - 15:00 [ pymnts.com ]

UK Publishes Safety Rules for Online Service Providers

(December 16, 2024)

The act places new safety requirements on social media platforms, search engines, messaging, gaming and dating apps, and pornographic and file-sharing sites.

Websites and apps covered by the law have until March 16 of next year to “complete an assessment to understand the risks illegal content poses to children and adults on their platform,” the release said.

The law lists more than 130 “priority offenses.” Companies that fail to comply could be fined up to 10% of global annual turnover or up to 18 million pounds (about $22.8 million), whichever number is greater.

The U.K. adopted the Online Safety Bill last year after a lengthy period of debate.

07.03.2025 - 11:55 [ Computerworld.com ]

Apple appeals UK encryption backdoor demand

(March 5, 2025)

Let’s say that Apple lets the order stand and simply opts out of the UK market, which is essentially what it has already done, he said. That could encourage other governments, especially those in France, Australia, and Canada, to try the same tactic.

“If that happens, then the [UK] government has set a precedent,” Chagnon said. But if Apple succeeds in this appeal, which was reported in various media including The Financial Times, “then Apple will have turned the tables and set their own precedent. It would be saying ‘No, China, no, Germany, no, France, you can’t have a backdoor.’”

07.03.2025 - 11:40 [ theQuantumInsider.com ]

China Launches Its Own Quantum-Resistant Encryption Standards, Bypassing US Efforts

(February 18, 2025)

That, in itself might not be seen as an unusual initiative, but experts see China’s decision to pursue an independent cryptographic standard as a strategic move. As reported by New Scientist, China may be avoiding US-led encryption initiatives due to concerns over potential “back doors” that could allow US intelligence agencies to access encrypted communications. There is also speculation that China may seek to integrate its own covert access points into its encryption protocols.

27.02.2025 - 22:00 [ Netzpolitik.org ]

Nach der Wahl: Anlasslose Massenüberwachung erwartbar

(February 24, 2025)

Zuweilen gingen die Sozialdemokraten in Sachen Überwachungsideen über Forderungen der Konservativen hinaus. Die SPD-Innenministerin hatte gar Vorschläge in einen Referentenentwurf gießen lassen, die nicht mal der Union eingefallen waren: Sie wollte künftig heimlich in Wohnungen einbrechen, um Staatstrojaner leichter installieren zu können.

Einzig bei der Chatkontrolle bleibt abzuwarten, wie sich die potentiellen Koalitionspartner zu dem europäischen Vorhaben stellen werden. In den Wahlprogrammen blieb das Thema ohne Erwähnung.

09.02.2025 - 17:35 [ Computer and Communications Industry Association (CCIA) ]

CCIA Responds to Reports of UK Demand for Worldwide Apple iCloud Access

The following can be attributed to CCIA President & CEO Matt Schruers:

“As the recent Salt Typhoon breach makes clear, end-to-end encryption may be the only safeguard standing between Americans’ sensitive personal and business data and foreign adversaries.

“Reports that Apple has been secretly ordered by the UK Government to weaken its encryption, including in the United States, are a troubling development, if accurate. Decisions about Americans’ privacy and security should be made in America, in an open and transparent fashion, not through secret orders from abroad requiring keys be left under doormats.”

09.02.2025 - 17:30 [ Forbes ]

Apple’s ‘Dangerous’ iPhone Update Is Much Worse Than You Think

So, why is this worse than you think. In my view — and no one can officially comment, so “views” will be all we can share — any such government action would not stop with Apple. Not to over-simplify matters, but a bad actor would simply run Google’s helpful switch to Android software. If the U.K is going after Apple, it’s also going after Google and Meta and others. Why would they not? But Soviet-style, none of these other parties can comment or answer questions or confirm or deny.

08.02.2025 - 17:46 [ Washington Post ]

U.K. orders Apple to let it spy on users’ encrypted accounts

(February 7, 2025)

The law, known by critics as the Snoopers’ Charter, makes it a criminal offense to reveal that the government has even made such a demand. An Apple spokesman declined to comment.

Apple can appeal the U.K. capability notice to a secret technical panel, which would consider arguments about the expense of the requirement, and to a judge who would weigh whether the request was in proportion to the government’s needs. But the law does not permit Apple to delay complying during an appeal.

08.02.2025 - 17:26 [ theVerge.com ]

Apple ordered to open encrypted user accounts globally to UK spying

Apple’s iCloud backups aren’t encrypted by default, but the Advanced Data Protection option was added in 2022, and must be enabled manually. It uses end-to-end encryption so that not even Apple can access encrypted files. In response to the order, Apple is expected to simply stop offering Advanced Data Protection in the UK. This wouldn’t meet the UK’s demand for access to files shared by global users, however.

08.02.2025 - 17:21 [ TKP.at ]

UK verlangt Zugriff auf verschlüsselte Daten aller Apple-Nutzer weltweit

(today)

Hintertüren, wie die von den Briten geforderte, sind von Natur aus gefährlich. Beim Hack der US-Kommunikationssysteme im Jahr 2024, der angeblich von chinesischen Akteuren durchgeführt wurde, wurde eine Hintertür verwendet, die die USA und andere Regierungen gefordert hatten:

„Dies ist nicht das erste Mal, dass Hacker die von CALEA vorgeschriebenen Abhör-Backdoors ausnutzen. Wie der Computersicherheitsexperte Nicholas Weaver 2015 gegenüber Lawfare betonte, „muss jede in den USA verkaufte Telefonanlage die Möglichkeit bieten, eine große Anzahl von Anrufen effizient abzuhören. Und da die USA einen so großen Markt darstellen, bedeutet dies, dass praktisch jede weltweit verkaufte Telefonanlage die Funktion ‚Lawful Intercept‘ enthält.“

Vor zwei Jahrzehnten wurde diese obligatorische Abhörfunktion von Hackern, die es auf Vodafone Griechenland abgesehen hatten, unterwandert. Sie fingen Telefongespräche des Premierministers des Landes und hochrangiger politischer, polizeilicher und militärischer Beamter ab.“

08.02.2025 - 17:15 [ Techdirt ]

Snooper‘s Charter May Not ‚Increase‘ Surveillance… But Tries To Legalize Over A Decade Of Secret, Illegal Mass Surveillance

(November 6, 2015)

Earlier this week, we wrote about the UK’s release of its new Snooper’s Charter bill, where we noted that the government spin on it was fairly dizzying. I noted at the time that while the government kept insisting that it wasn’t adding a requirement to backdoor encryption, that was misleading because the text of the bill indicated the government believed such a mandate already existed. And that’s only the least of it. The bill and the discussion around it simply confirmed that the UK government engaged in mass surveillance for many, many years, and until now only a “tiny handful” of government ministers even knew about it.

That’s kind of astounding.

And, amazingly, the government is using this fact to argue that the new bill is a good thing because it actually “limits and restricts” activity that it secretly engaged in for years and years.

08.02.2025 - 17:13 [ Techdirt ]

UK Government Goes Full Orwell: Snooper‘s Charter, Encryption Backdoors, Free Speech Suppression

(May 28, 2015)

The old joke goes “George Orwell’s 1984 was a warning, not a ‘how to’ manual.” But that joke is increasingly less funny as the UK really seems to be doing everything it can to put in place Orwell’s fictitious vision — just a few decades later.

(…)

That first sentence is about the extremism orders, but the second part may be even more troubling. It’s the Queen making it clear that the Snooper’s Charter is returning — but even worse than before.