OâBrien lĂ€chelte leise. »Sie sind kein Metaphysiker, Winston«, sagte er. »Bis jetzt hatten Sie nie in Betracht gezogen, was mit Existenz gemeint ist. Ich will es deutlicher ausdrĂŒcken. Existiert die Vergangenheit konkret â im Raum? Gibt es irgendwo einen Ort, eine Welt greifbarer Dinge, wo die Vergangenheit noch in Erscheinung tritt?«
»Nein.«
»Wo dann existiert die Vergangenheit, wenn ĂŒberhaupt?«
»In Aufzeichnungen. Sie ist niedergeschrieben.«
»In Aufzeichnungen. Und?«
»Im Denken. Im GedÀchtnis der Menschen.«
»Im GedÀchtnis. Nun, dann also gut. Wir, die Partei, kontrollieren alle Aufzeichnungen, und wir kontrollieren alle Erinnerungen. Demnach also kontrollieren wir die Vergangenheit, oder nicht?«
»Aber wie könnt ihr die Menschen daran hindern, sich an Dinge zu erinnern?« rief Winston, der wieder einen Augenblick die Skala vergaĂ. »Es geschieht unwillkĂŒrlich. Man kann nichts dagegen tun. Wie könnt ihr das GedĂ€chtnis kontrollieren? Meines habt ihr nicht kontrolliert!«
OâBriens Verhalten wurde wieder streng. Er legte die Hand auf die Zahlenscheibe. »Umgekehrt«, sagte er. »Sie haben es nicht kontrolliert. Das hat Sie hierher gebracht. Sie sind hier, weil Sie es an Demut, an Selbstdisziplin haben fehlen lassen. Sie wollten den Akt der Unterwerfung nicht vollziehen, der der Preis ist fĂŒr geistige Gesundheit. Sie zogen es vor, ein VerrĂŒckter, eine Minderheit von einem einzelnen zu sein. Nur der geschulte Geist erkennt die Wirklichkeit, Winston.
Sie glauben, Wirklichkeit sei etwas Objektives, Ă€uĂerlich Vorhandenes, aus eigenem Recht Bestehendes. Auch glauben Sie, das Wesen der Wirklichkeit sei an sich klar. Wenn Sie sich der SelbsttĂ€uschung hingeben, etwas zu sehen, nehmen Sie an, jedermann sehe das gleiche wie Sie. Aber ich sage Ihnen, Winston, die Wirklichkeit ist nicht etwas an sich Vorhandenes. Die Wirklichkeit existiert im menschlichen Denken und nirgendwo anders. Nicht im Denken des einzelnen, der irren kann und auf jeden Fall bald zugrunde geht: nur im Denken der Partei, die kollektiv und unsterblich
ist.
Was immer die Partei fĂŒr Wahrheit hĂ€lt, ist Wahrheit. Es ist unmöglich, die Möglichkeit anders als durch die Augen der Partei zu sehen. Diese Tatsache mĂŒssen Sie wieder lernen, Winston. Dazu bedarf es eines Aktes der Selbstaufgabe, eines Willensaufwandes. Sie mĂŒssen sich demĂŒtigen, ehe Sie geistig gesund werden können.«
Archiv: Orwell
1984 By George Orwell
In some ways she was far more acute than Winston, and far less susceptible to Party propaganda. Once when he happened in some connexion to mention the war against Eurasia, she startled him by saying casually that in her opinion the war was not happening. The rocket bombs which fell daily on London were probably fired by the Government of Oceania itself, âjust to keep people frightenedâ. This was an idea that had literally never occurred to him. She also stirred a sort of envy in him by telling him that during the Two Minutes Hate her great difficulty was to avoid bursting out laughing. But she only questioned the teachings of the Party when they in some way touched upon her own life. Often she was ready to accept the official mythology, simply because the difference between truth and falsehood did not seem important to her.
(…)
War, it will be seen, accomplishes the necessary destruction, but accomplishes it in a psychologically acceptable way. In principle it would be quite simple to waste the surplus labour of the world by building temples and pyramids, by digging holes and filling them up again, or even by producing vast quantities of goods and then setting fire to them.
But this would provide only the economic and not the emotional basis for a hierarchical society. What is concerned here is not the morale of masses, whose attitude is unimportant so long as they are kept steadily at work, but the morale of the Party itself. Even the humblest Party member is expected to be competent, industrious, and even intelligent within narrow limits, but it is also necessary that he should be a credulous and ignorant fanatic whose prevailing moods are fear, hatred, adulation, and orgiastic triumph. In other words it is necessary that he should have the mentality appropriate to a state of war. It does not matter whether the war is actually happening, and, since no decisive victory is possible, it does not matter whether the war is going well or badly. All that is needed is that a state of war should exist.
Hitachi Develops a New RFID with Embedded Antenna ”-Chip –Makes Possible Wireless Links that Work Using Nothing More Than a 0.4mm X 0.4mm Chip, One of the World‘s Smallest ICs–
(September 2, 2003)
This newly developed version, however, features an internal antenna, enabling chips to employ the energy of incoming electrical waves to wirelessly transmit its ID number to a reader. The 0.4mm X 0.4mm chip can thus operate entirely on its own, making it possible to use ”-Chip as RFID IC tags without the need to attach external devices. This breakthrough opens the door to using ”-Chips as RFID IC tags in extremely minute and precise applications that had been impractical until now. For example, the new ”-Chip can be easily embedded in bank notes, gift certificates, documents and whole paper media etc.
Kremlin: US Security Strategy Aligns With Russian Views
Kremlin spokesman Dmitry Peskov commented that the changes in U. S. strategy reflect Russiaâs perspective. He noted that the U. S. commitment to prevent NATO from expanding continually was encouraging but mentioned that the U. S. âdeep stateâ might have different views from Trump.
1984 â By George Orwell
A ruling group is a ruling group so long as it can nominate its successors. The Party is not concerned with perpetuating its blood but with perpetuating itself. WHO wields power is not important, provided that the hierarchical structure remains always the same.
(…)
From the proletarians nothing is to be feared. Left to themselves, they will continue from generation to generation and from century to century, working, breeding, and dying, not only without any impulse to rebel, but without the power of grasping that the world could be other than it is. They could only become dangerous if the advance of industrial technique made it necessary to educate them more highly; but, since military and commercial rivalry are no longer important, the level of popular education is actually declining. What opinions the masses hold, or do not hold, is looked on as a matter of indifference. They can be granted intellectual liberty because they have no intellect. In a Party member, on the other hand, not even the smallest deviation of opinion on the most unimportant subject can be tolerated.
A Party member lives from birth to death under the eye of the Thought Police. Even when he is alone he can never be sure that he is alone. Wherever he may be, asleep or awake, working or resting, in his bath or in bed, he can be inspected without warning and without knowing that he is being in-
spected. Nothing that he does is indifferent. His friendships, his relaxations, his behaviour towards his wife and children, the expression of his face when he is alone, the words he mutters in sleep, even the characteristic movements of his body, are all jealously scrutinized. Not only any actual misdemeanour, but any eccentricity, however small, any change of habits, any nervous mannerism that could possibly be the symptom of an inner struggle, is certain to be detected.
George Orwell -1984
Eine herrschende Gruppe ist so lange eine herrschende Gruppe, als sie ihre Nachfolger bestimmen kann. Der Partei geht es nicht darum, ewig ihr Blut, sondern sich selbst ewig zu behaupten. Wer die Macht ausĂŒbt, ist nicht wichtig, vorausgesetzt, daĂ die hierarchische Struktur immer dieselbe bleibt.
(…)
Von den Proletariern ist nichts zu befĂŒrchten. Sich selbst ĂŒberlassen, werden sie von Generation zu Generation und von Jahrhundert zu Jahrhundert fortfahren zu arbeiten, Kinder in die Welt zu setzen und zu sterben, nicht nur ohne jeden Antrieb, zu rebellieren, sondern ohne sich auch nur vorstellen zu können, daĂ die Welt anders sein könnte, als sie ist. Zudem sind sie ein geistloser Brei ohne jede Art von FĂŒhrung. Sie könnten nur gefĂ€hrlich werden, wenn die fortschreitende Entwicklung der industriellen Technik es notwendig machen sollte, ihnen eine höhere Erziehung angedeihen zu lassen; aber da die militĂ€rische und merkantile Konkurrenz keine Bedeutung mehr hat, ist das Niveau der öffentlichen Erziehung im Sinken begriffen.
Welche Ansichten die Massen vertreten oder nicht vertreten, wird als belanglos angesehen. Man darf ihnen getrost geistige Freiheit einrĂ€umen, denn sie haben keinen Geist. Andererseits kann bei einem Parteimitglied auch nicht die kleinste Meinungsabweichung in der unbedeutendsten Frage geduldet werden. Ein Angehöriger der Partei lebt von der Geburt bis zum Tode unter den Augen der Gedankenpolizei. Sogar wenn er allein ist, kann er nie sicher sein, ob er wirklich allein ist. Wo er auch sein mag, ob er schlĂ€ft oder wacht, arbeitet oder ausruht, in seinem Bad oder in seinem Bett liegt, kann er ohne Warnung und ohne zu wissen, daĂ er beobachtet wird, beobachtet werden. Nichts, was er tut, ist gleichgĂŒltig. Seine Freundschaften, seine Zerstreuungen, sein Benehmen gegen seine Frau und seine Kinder, sein Gesichtsausdruck, wenn er allein ist, die von ihm im Schlaf gemurmelten Worte, sogar die ihm eigentĂŒmlichen Bewegungen seines Körpers, alles wird einer peinlich genauen PrĂŒfung unterzogen. Nicht nur jedes wirkliche Vergehen, sondern jede Schrullenhaftigkeit, sie mag noch so unbedeutend sein, jede GewohnheitsĂ€nderung, jede nervöse Absonderlichkeit, die möglicherweise das Symptom eines inneren Kampfes ist, können unweigerlich entdeckt werden.
Mehrere europĂ€ische LĂ€nder greifen Ende-zu-Ende-VerschlĂŒsselung an
(March 4, 2025)
In GroĂbritannien ist mit dem Investigatory Powers Act schon lĂ€nger ein solches Gesetz in Kraft. Auf Grundlage des Gesetzes forderte die Regierung Anfang Februar von Apple, weltweit HintertĂŒren in seine iCloud-VerschlĂŒsselung einzubauen.
(…)
In Frankreich hat jĂŒngst ein Gesetz gegen den Drogenhandel den Senat passiert und soll schon im MĂ€rz in Parlament und AusschĂŒssen weiter behandelt werden. Dieses âhoch politisierteâ Gesetzespaket enthĂ€lt eine Reihe an VerschĂ€rfungen, etwa eine heimliche FernĂŒberwachung ĂŒber Mikrofone und Kameras von EndgerĂ€ten.
Der Menschenrechtsorganisation la Quadrature du Net bereitet aber wohl ein Gesetzeszusatz die gröĂten Sorgen, der sich gezielt gegen verschlĂŒsselte Kommunikation richtet. Der Passus soll Online-Dienste wie Signal oder WhatsApp verpflichten, Kommunikationsdaten in lesbarer Form herauszugeben und bedroht die Nichtbeachtung mit Strafen von bis zu 1,5 Millionen Euro fĂŒr natĂŒrliche Personen oder zwei Prozent des Jahresumsatzes von juristischen Personen wie Unternehmen oder Stiftungen.
(…)
In Schweden ist ein geplantes Gesetz gegen illegale Online-Inhalte noch nicht ganz so weit. Es soll voraussichtlich erst im kommenden Jahr in den schwedischen Reichstag kommen. Die Initiative sieht laut SVT Nyheter vor, dass Messenger die Kommunikationen ihrer Nutzer:innen speichern mĂŒssen. Es sei âabsolut entscheidendâ, dass Ermittlungsbehörden Zugang zu digitaler Kommunikation erhalten, forderte der schwedische Justizminister.
Apple appeals UK encryption backdoor demand
(March 5, 2025)
Letâs say that Apple lets the order stand and simply opts out of the UK market, which is essentially what it has already done, he said. That could encourage other governments, especially those in France, Australia, and Canada, to try the same tactic.
âIf that happens, then the [UK] government has set a precedent,â Chagnon said. But if Apple succeeds in this appeal, which was reported in various media including The Financial Times, âthen Apple will have turned the tables and set their own precedent. It would be saying âNo, China, no, Germany, no, France, you canât have a backdoor.ââ
CCIA Responds to Reports of UK Demand for Worldwide Apple iCloud Access
The following can be attributed to CCIA President & CEO Matt Schruers:
âAs the recent Salt Typhoon breach makes clear, end-to-end encryption may be the only safeguard standing between Americansâ sensitive personal and business data and foreign adversaries.
âReports that Apple has been secretly ordered by the UK Government to weaken its encryption, including in the United States, are a troubling development, if accurate. Decisions about Americansâ privacy and security should be made in America, in an open and transparent fashion, not through secret orders from abroad requiring keys be left under doormats.â
Appleâs âDangerousâ iPhone Update Is Much Worse Than You Think
So, why is this worse than you think. In my view â and no one can officially comment, so âviewsâ will be all we can share â any such government action would not stop with Apple. Not to over-simplify matters, but a bad actor would simply run Googleâs helpful switch to Android software. If the U.K is going after Apple, itâs also going after Google and Meta and others. Why would they not? But Soviet-style, none of these other parties can comment or answer questions or confirm or deny.
U.K. orders Apple to let it spy on usersâ encrypted accounts
(February 7, 2025)
The law, known by critics as the Snoopersâ Charter, makes it a criminal offense to reveal that the government has even made such a demand. An Apple spokesman declined to comment.
Apple can appeal the U.K. capability notice to a secret technical panel, which would consider arguments about the expense of the requirement, and to a judge who would weigh whether the request was in proportion to the governmentâs needs. But the law does not permit Apple to delay complying during an appeal.
Apple ordered to open encrypted user accounts globally to UK spying
Appleâs iCloud backups arenât encrypted by default, but the Advanced Data Protection option was added in 2022, and must be enabled manually. It uses end-to-end encryption so that not even Apple can access encrypted files. In response to the order, Apple is expected to simply stop offering Advanced Data Protection in the UK. This wouldnât meet the UKâs demand for access to files shared by global users, however.
UK verlangt Zugriff auf verschlĂŒsselte Daten aller Apple-Nutzer weltweit
(today)
HintertĂŒren, wie die von den Briten geforderte, sind von Natur aus gefĂ€hrlich. Beim Hack der US-Kommunikationssysteme im Jahr 2024, der angeblich von chinesischen Akteuren durchgefĂŒhrt wurde, wurde eine HintertĂŒr verwendet, die die USA und andere Regierungen gefordert hatten:
„Dies ist nicht das erste Mal, dass Hacker die von CALEA vorgeschriebenen Abhör-Backdoors ausnutzen. Wie der Computersicherheitsexperte Nicholas Weaver 2015 gegenĂŒber Lawfare betonte, âmuss jede in den USA verkaufte Telefonanlage die Möglichkeit bieten, eine groĂe Anzahl von Anrufen effizient abzuhören. Und da die USA einen so groĂen Markt darstellen, bedeutet dies, dass praktisch jede weltweit verkaufte Telefonanlage die Funktion âLawful Interceptâ enthĂ€lt.â
Vor zwei Jahrzehnten wurde diese obligatorische Abhörfunktion von Hackern, die es auf Vodafone Griechenland abgesehen hatten, unterwandert. Sie fingen TelefongesprĂ€che des Premierministers des Landes und hochrangiger politischer, polizeilicher und militĂ€rischer Beamter ab.“
Snooper‘s Charter May Not ‚Increase‘ Surveillance⊠But Tries To Legalize Over A Decade Of Secret, Illegal Mass Surveillance
(November 6, 2015)
Earlier this week, we wrote about the UKâs release of its new Snooperâs Charter bill, where we noted that the government spin on it was fairly dizzying. I noted at the time that while the government kept insisting that it wasnât adding a requirement to backdoor encryption, that was misleading because the text of the bill indicated the government believed such a mandate already existed. And thatâs only the least of it. The bill and the discussion around it simply confirmed that the UK government engaged in mass surveillance for many, many years, and until now only a âtiny handfulâ of government ministers even knew about it.
Thatâs kind of astounding.
And, amazingly, the government is using this fact to argue that the new bill is a good thing because it actually âlimits and restrictsâ activity that it secretly engaged in for years and years.
UK Government Goes Full Orwell: Snooper‘s Charter, Encryption Backdoors, Free Speech Suppression
(May 28, 2015)
The old joke goes âGeorge Orwellâs 1984 was a warning, not a âhow toâ manual.â But that joke is increasingly less funny as the UK really seems to be doing everything it can to put in place Orwellâs fictitious vision â just a few decades later.
(…)
That first sentence is about the extremism orders, but the second part may be even more troubling. Itâs the Queen making it clear that the Snooperâs Charter is returning â but even worse than before.
1984 – By George Orwell
The espionage, the betrayals, the arrests, the tortures, the executions, the disappearances will never cease. It will be a world of terror as much as a world of triumph. The more the Party is powerful, the less it will be tolerant: the weaker the opposition, the tighter the despotism. Goldstein and his heresies will live for ever. Every day, at every moment, they will be defeated, discredited, ridiculed, spat upon and yet they will always survive. This drama that I have played out with you during seven years will be played out over and over again generation after generation, always in subtler forms. Always we shall have the heretic here at our mercy, screaming with pain, broken up, contemptibleâand in the end utterly penitent, saved from himself, crawling to our feet of his own accord. That is the world that we are preparing, Winston. A world of victory after victory, triumph after triumph after triumph: an endless pressing, pressing, pressing upon the nerve of power. You are beginning, I can see, to realize what that world will be like. But in the end you will do more than understand it. You will accept it, welcome it, become part of it.`
George Orwell – 1984
»Ich weiĂ nicht â kann es nicht sagen. Irgendwie wird es euch fehlschlagen. Etwas macht euch einen Strich durch die Rechnung. Das Leben macht euch einen Strich durch die Rechnung.«
»Wir kontrollieren das Leben, Winston, in allen seinen ĂuĂerungen. Sie bilden sich ein, es gebe so etwas wie die sogenannte menschliche Natur, die durch unser Tun beleidigt sein und sich gegen uns auflehnen werde. Aber wir machen die menschliche Natur.
Die Menschen sind unendlich gefĂŒgig. Oder vielleicht sind Sie wieder auf Ihre alte Idee zurĂŒckgekommen, daĂ die Proletarier oder die Sklaven aufstehen und uns stĂŒrzen werden. Schlagen Sie sich das aus dem Kopf. Sie sind hilflos wie die Tiere. Die Menschheit ist die Partei und die Menschheit ist nur noch ein Brei.
E.U.-Kader Verhofstadt: âDie Welt von Morgen ist eine Welt der Imperienâ
(15. September 2019)
Da der Wille zum eigenen Denken â explizit in Deutschland und explizit im Linkskörper â gegen Null geht, sei des Weiteren noch erklĂ€rt:
Mal ganz davon abgesehen, dass Verhofstadt und alle anderen E.U.-Freaks das Völkerrecht und die âOrganisation der Vereinten Nationenâ bereits völlig ignorieren (dort kann sich erkundigt werden was ein Staat ist und warum man keinen davon angreifen, ausplĂŒndern oder auflösen darf):
Verhofstadts Rede reprÀsentiert genau das, wovor wir bereits vor zehn Jahren gewarnt haben. 17.08.2009, EU-Nationalisten und Globalisten planen den Staatsstreich gegen die Republik
Wobei wir da nicht mit Rosa mithalten können, die warnte nĂ€mlich schon vor ĂŒber hundert Jahren davor. Genau davor. Rosa Luxemburg ĂŒber die âVereinigten Staaten von Europaâ: âEine imperialistische MiĂgeburtâ
Wie alle âEuropĂ€erâ, also paneuropĂ€ischen Ideologen, sagt Verhofstadt Nein zu Europa wie es ist. Er ist RealitĂ€tsverweigerer. Er will etwas, was nicht da ist. Eben ein Imperium.
Und genau dieses Imperium von dem er da redet, nĂ€mlich die sogenannte âEuropĂ€ische Unionâ als designierte âVereinigten Staaten von Europaâ und wiederum deren vorprogrammierte weitere Transformationsform als trikontinentaler Block âMittelmeerunionâ, genau dieses Imperium wird demnĂ€chst in GroĂbritannien vom Hof gejagt.
Und dann sehen wir weiter.
Guy Verhofstadt speech at the UK Liberal Democrats conference [14.09.2019]
Guy Verhofstadt‘s speech at the conference of the UK Liberal Democrats September 14h, 2019.
Guy Verhofstadt: World of tomorrow is world of empires
(September 16, 2019)
„The world order of tomorrow is a world of empires.“
Guy Verhofstadt, the EU Parliament‘s Brexit Coordinator, says British people can only defend their interests by „doing it together, in a European framework“.
Guy Verhofstadt speech at the UK Liberal Democrats conference [14.09.2019]
Guy Verhofstadt‘s speech at the conference of the UK Liberal Democrats September 14h, 2019.
Guy Verhofstadt: World of tomorrow is world of empires
(September 16, 2019)
„The world order of tomorrow is a world of empires.“
Guy Verhofstadt, the EU Parliament‘s Brexit Coordinator, says British people can only defend their interests by „doing it together, in a European framework“.
The EUâs Orwellian crackdown on the media
The way the EU uses the term âmedia pluralismâ is a kind of Orwellian doublespeak. It means the opposite of what it implies. The EU doesnât want pluralism â it wants to concentrate power in Brussels. It doesnât want freedom â it wants to curb free expression and impose technocratic values from above. And it wants to do all of this without any public debate or accountability.
Remember the days when the idea of ubiquitous surveillance cameras was repugnant? An Orwellian nightmare fit for the old Soviet Union perhaps, but never for America. #Kennedy24
Eyes on the poor: Cameras, facial recognition watch over public housing
No data is available on how often the cameras are used for this purpose. But the previously unreported practice highlights how efforts to make public housing safer are subjecting many of the 1.6 million Americans who live there â overwhelmingly people of color â to round-the-clock surveillance. If evicted, former tenants can face difficulties finding housing and employment for the rest of their lives.
Signal-Chefin Whittaker: âDie MaĂnahmen ebnen den Weg in eine dunkle Zukunftâ
Das clientseitige Scannen ist ein faustischer Pakt, der die PrĂ€misse der Ende-zu-Ende-VerschlĂŒsselung zunichtemacht. Denn dieser Pakt schreibt eine zutiefst unsichere Technologie vor, die es einer Regierung ermöglicht, buchstĂ€blich jede ĂuĂerung zu ĂŒberprĂŒfen, bevor sie ausgesprochen wird.
E.U.-Kader Verhofstadt: âDie Welt von Morgen ist eine Welt der Imperienâ
(15. September 2019)
Da der Wille zum eigenen Denken â explizit in Deutschland und explizit im Linkskörper â gegen Null geht, sei des Weiteren noch erklĂ€rt:
Mal ganz davon abgesehen, dass Verhofstadt und alle anderen E.U.-Freaks das Völkerrecht und die âOrganisation der Vereinten Nationenâ bereits völlig ignorieren (dort kann sich erkundigt werden was ein Staat ist und warum man keinen davon angreifen, ausplĂŒndern oder auflösen darf):
Verhofstadts Rede reprÀsentiert genau das, wovor wir bereits vor zehn Jahren gewarnt haben. 17.08.2009, EU-Nationalisten und Globalisten planen den Staatsstreich gegen die Republik
Wobei wir da nicht mit Rosa mithalten können, die warnte nĂ€mlich schon vor ĂŒber hundert Jahren davor. Genau davor. Rosa Luxemburg ĂŒber die âVereinigten Staaten von Europaâ: âEine imperialistische MiĂgeburtâ
Wie alle âEuropĂ€erâ, also paneuropĂ€ischen Ideologen, sagt Verhofstadt Nein zu Europa wie es ist. Er ist RealitĂ€tsverweigerer. Er will etwas, was nicht da ist. Eben ein Imperium.
Und genau dieses Imperium von dem er da redet, nĂ€mlich die sogenannte âEuropĂ€ische Unionâ als designierte âVereinigten Staaten von Europaâ und wiederum deren vorprogrammierte weitere Transformationsform als trikontinentaler Block âMittelmeerunionâ, genau dieses Imperium wird demnĂ€chst in GroĂbritannien vom Hof gejagt.
Und dann sehen wir weiter.
Guy Verhofstadt: World of tomorrow is world of empires
(September 16, 2019)
„The world order of tomorrow is a world of empires.“
Guy Verhofstadt, the EU Parliament‘s Brexit Coordinator, says British people can only defend their interests by „doing it together, in a European framework“.
The Trap What Happened To Our Dream Of Freedom We Will Force You To Be Free Episode 3
The final program of Curtis‘ 2007 series focuses on the concepts of positive and negative liberty introduced in the 1950s by Isaiah Berlin. Curtis briefly explains how negative liberty could be defined as freedom from coercion and positive liberty as the opportunity to strive to fulfill one‘s potential.
BBC-Filmreihe âThe Trapâ (III): Die Freiheit von Berlin oder Der âKampf der Zivilisationenâ
(18. November 2012)
Sprecher / Adam Curtis:
âDiese Filmreihe erzĂ€hlte die Geschichte vom Aufstieg einer beschrĂ€nkten und eigentĂŒmlichen Art und Weise von Freiheit. Die letzten beiden Sendungen haben gezeigt, wie Politiker sowohl von der Rechten als auch der Linken dazu kamen an ein simplifizierendes Modell von Menschen zu glauben, als selbstsĂŒchtige, fast roboterartige Kreaturen.
Daraus entstand eine neue und vereinfachte Idee von Politik. Nicht lĂ€nger machten sich Politiker daran die Welt zu verĂ€ndern. Stattdessen sahen sie es als ihren Job an, nicht mehr als das abzuliefern was diese freien Individuen wollten. Und gleichzeitig fingen auch wir an von uns selbst als vereinfachte Wesen zu denken, deren Verhalten und sogar GefĂŒhle objektiv analysiert werden könnten durch wissenschaftliche Systeme, die uns sagten was die normale Art war zu fĂŒhlen. Und sowohl wir, als auch unsere FĂŒhrer, kamen zu dem Glauben, dies sei die wahre Definition von Freiheit. Es gĂ€be keine andere.
Doch es gibt sie.
Es gibt eine alternative Idee von Freiheit. Aber wir haben sie versteckt und vergessen, weil sie so beĂ€ngstigend und gefĂ€hrlich sein kann. Es ist der Traum nicht nur die Welt zu verĂ€ndern, sondern auĂerdem Menschen zu transformieren und durch ihre VerĂ€nderung sie dann von sich selbst befreien zu können. Dieser Film wird zurĂŒckblicken und diese vergessene Idee von Freiheit ausgraben. Er wird zeigen, warum sie so gefĂ€hrlich ist und warum sie versteckt wurde. Aber er wird ebenfalls zeigen, warum uns diese Idee immer noch (im Bann / gefangen) hĂ€lt â weil sie Menschen inspiriert. Sie bietet Hoffnung und Bedeutung in einer Weise, welche unsere beschrĂ€nkte Version der Freiheit absichtlich entworfen wurde auszuschlieĂen.
Die Architekten unserer gegenwĂ€rtigen Welt haben uns eine schreckliche Falle gestellt. Im Streben uns vor den Gefahren der anderen Art von Freiheit zu beschĂŒtzen, fĂŒhrten sie uns in eine Welt ohne Bedeutung.â
1984
»Ich weiĂ nicht â kann es nicht sagen. Irgendwie wird es euch fehlschlagen. Etwas macht euch einen Strich durch die Rechnung. Das Leben macht euch einen Strich durch die Rechnung.«
»Wir kontrollieren das Leben, Winston, in allen seinen ĂuĂerungen. Sie bilden sich ein, es gebe so etwas wie die sogenannte menschliche Natur, die durch unser Tun beleidigt sein und sich gegen uns auflehnen werde. Aber wir machen die menschliche Natur.
Die Menschen sind unendlich gefĂŒgig. Oder vielleicht sind Sie wieder auf Ihre alte Idee zurĂŒckgekommen, daĂ die Proletarier oder die Sklaven aufstehen und uns stĂŒrzen werden. Schlagen Sie sich das aus dem Kopf. Sie sind hilflos wie die Tiere. Die Menschheit ist die Partei und die Menschheit ist nur noch ein Brei.
E.U.-Kader Verhofstadt: âDie Welt von Morgen ist eine Welt der Imperienâ
(September 15, 2019)
Nun die AuszĂŒge aus der Rede von Guy Verhofstadt in Bournemouth am 14.09.2019:
âWir können nicht weitermachen, liebe Freunde, mit einem Europa, dass immer zu wenig und zu spĂ€t agiert. In der Weltordnung von Morgen, die Weltordnung von Morgen basiert nicht auf Nationalstaaten oder LĂ€ndern, es ist eine Weltordnung die basiert auf Imperien.
China ist keine Nation, es ist eine Summe von Zivilisationen (âcivilization humâ). Indien, ihr wisst das besser als ich, ist keine Nation, es gibt zweitausend Nationen in Indien! Dort werden zwanzig verschiedene Sprachen benutzt! Dort gibt es vier groĂe Religionen, gleichzeitig! Es ist weltweit die gröĂte Demokratie.
Auch die Vereinigten Staaten von Amerika (âU.S.â) sind ein Imperium, mehr als eine Nation. Vielleicht sprechen sie morgen dort mehr als spanisch als englisch, ich weiĂ nicht was passieren wird (GelĂ€chter) und dann schlussendlich die Russische Föderation.. die Welt von Morgen ist eine Welt der Imperien, in der wir EuropĂ€er und ihr Briten Eure Interessen, Eure Lebensweise (âway of lifeâ) nur verteidigen können, wenn wir das zusammen in einem europĂ€ischen Rahmen, in der EuropĂ€ischen Union tun.â
Der Imperiale Komplex enttarnt sich
(4. August 2019)
Die âShanghaier Organisation fĂŒr Zusammenarbeitâ / âShanghai Cooperation Organizationâ (S.O.Z. / S.C.O.). hatte sich am 13. und 14. Juni in Bischkek, der Hauptstadt von Kirgisien getroffen.
Zu Beginn des Treffens erfolgten im Persischen Golf bzw dem Golf von Oman die Tanker-Explosionen, welche dem Iran zugeschrieben wurden.
Neben den Autokraten der Mitgliedsstaaten Russland, China, Kasachstan, Kirgisien (auch Kirgisistan genannt), Tadschikistan, Usbekistan, sowie den AtommĂ€chten Pakistan und Indien, war beim Gipfel des Shanghai-Pakts auch der PrĂ€sident eines Staates mit âBeobachterstatusâ zu Besuch: Hassan Rohani aus dem Iran. Am 14. Juni empfing ihn Wladimir Putin.
Nur Tage spĂ€ter schossen am 20. Juni iranische âRevolutionsgardenâ eine U.S.-Drohne ab, was um Haaresbreite einen Luftangriff der U.S.A. auf den Iran auslöste, welche U.S.-PrĂ€sident Donald Trump letztlich wohl aus wahltaktischen GrĂŒnden in letzter Sekunde stoppte.
Wiederum nur wenige Tage spĂ€ter traf sich am 23. und 24. Juni Putins Nationaler Sicherheitsberater Nikolai Patrushev in Israel mit dem Nationalen Sicherheitsberater von Benjamin Netanyahu, Meir Ben Shabbat und deren U.S.-Amtskollegen John Bolton. Laut dem âMiddle East Eyeâ, welcher sich auf britische Quellen berief, nahm an dem âprĂ€zedenzlosenâ Treffen der AtommĂ€chte Russland, USA und Israel auch der Geheimdienstleiter seiner MajestĂ€t aus Saudi Arabien teil. Dieser hatte zuvor in London um eine Kollaboration der zu diesem Zeitpunkt noch amtierenden Theresa May mit ihrem AuĂenminister Jeremy Hunt bei einem Angriffskrieg gegen den Iran geworben.
Am 4. Juli schlieĂlich, nur Tage nach dem G20-Gipfel in Osaka, kaperten britische MarinestreitkrĂ€fte unter Befehl ihrer MajestĂ€t und deren immer noch amtierenden Premierministerin Theresa May den iranischen Tanker âGrace 1â vor Gibraltar und verschleppten diesen. Als Ausrede fungierten E.U.-Sanktionen gegen Syrien (Zielort des iranischen Ăl-Tankers), obwohl E.U.-Sanktionen ohne U.N.-Resolution keinerlei internationale oder gar rechtliche Relevanz darstellen, schon gar nicht fĂŒr den britischen Akt der Piraterie.
Und am 19. Juli spielten wiederum die âRevolutionsgardenâ des Iran, ĂŒbrigens unter Kommando von Ayatollah Khamenei stehend und nicht unter Befehl des immer irrelevanter werdenden Rohani, den vermeintlichen Feinden und der Kriegslobby weltweit mit Schwung in die HĂ€nde, in dem sie den unter britischer Flagge fahrenden Tanker âStena Imperoâ kaperten und verschleppten. Und heute verkĂŒnden die nach Aufmerksamkeit heischenden Marktschreier von Teheran, quer durch das bereits vierte Massaker in den U.S.A. durch angeblich zufĂ€llig reihenweise wahnsinnige EinzeltĂ€ter (auf-der-Flucht-erschiessen oder wahnsinnig plausible âintra-oraleâ Selbstmorde inklusive) einen weiteren Tanker gekapert zu haben, wieder mit lĂ€cherlichen Ausreden und dass angeblich schon am 31. Juli, was man aber jetzt wohl noch sagen darf..
(…)
Die Rolle Deutschlands ist die eines tumben, freiwillig taubstummen Idioten, den man im Krieg braucht, nach dem Motto âkeine Party ohne dieâ. Alle, ausnahmslos alle, zerren an diesem Land und wollen es irgendwie in den Persischen Golf vor die Flinte kriegen.
Und noch dieses Jahr, das prognostiere ich hiermit, werden (zusĂ€tzliche) deutsche MarinestreitkrĂ€fte, mit Vollmacht zum Kriegseinsatz und unter Befehl irgendeiner auslĂ€ndischen Macht, in den Persischen Golf entsandt werden. Ob nun direkt unter U.S.-Kommando, mit E.U.-Feigenblatt, oder einer irgendwie herbei interpretierten oder schnell besorgten U.N.-Resolution, oder man erklĂ€rt gleich den Verteidigungsfall des Nordtatlantikpakts an der ZapfsĂ€ule von Atzenhausen â es spielt alles keine Rolle.
Sie können es mit Euch machen. Also machen sie es.
Hauptsache, die Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr sind da unten auf der Zielscheibe angeschnallt. Und dann kann der SpaĂ losgehen. Und dann darf wieder gejammert werden.
Und dann krÀftig, Genossinnen und Genossen!