Archiv: deutsche Geschichte / german history


09.11.2025 - 18:18 [ Novemberrevolution.de ]

Karl Liebknecht proklamiert am 09.11.1918 die Sozialistische Republik Deutschland (Auszug)

(Vossische Zeitung Nr. 576 vom 10. 11. 1918)

»Der Tag der Revolution ist gekommen. Wir haben den Frieden erzwungen. Der Friede ist in diesem Augenblick geschlossen. Das Alte ist nicht mehr. Die Herrschaft der Hohenzollern, die in diesem Schloß jahrhundertelang gewohnt haben, ist vorüber. In dieser Stunde proklamieren wir die freie sozialistische Republik Deutschland. Wir grüßen unsere russischen Brüder, die vor vier Tagen schmählich davongejagt worden sind.« Liebknecht wies dann auf das Hauptportal des Schlosses und rief mit erhobener Stimme: »Durch dieses Tor wird die neue sozialistische Freiheit der Arbeiter und Soldaten einziehen. Wir wollen an der Stelle, wo die Kaiserstandarte wehte, die rote Fahne der freien Republik Deutschland hissen!«

Die Soldaten der Schloßwache, die auf dem Dach sichtbar waren, schwenkten die Helme und grüßten zur Menge herab, die auf das Tor zudrängte. Es wurde langsam geöffnet, um dem Automobil Liebknechts Einlaß zu gewähren. Die Menge wurde davon zurückgehalten, zu folgen. Nach einigen Minuten erschienen, von der Menge stürmisch begrüßt, die Soldaten der Schloßwache ohne Waffen und Gepäck. Kurze Zeit darauf zeigte sich Liebknecht mit Gefolgschaft auf dem Balkon, von dessen Grau sich eine breite rote Decke abhob.

»Parteigenossen«, begann Liebknecht, »der Tag der Freiheit ist angebrochen. Nie wieder wird ein Hohenzoller diesen Platz betreten. Vor 70 Jahren stand hier am selben Ort Friedrich Wilhelm IV. und mußte vor dem Zug der auf den Barrikaden Berlins für die Sache der Freiheit Gefallenen, vor den fünfzig blutüberströmten Leichnamen seine Mütze abnehmen. Ein anderer Zug bewegt sich heute hier vorüber. Es sind die Geister der Millionen, die für die heilige Sache des Proletariats ihr Leben gelassen haben. Mit zerspaltenem Schädel, in Blut gebadet wanken diese Opfer der Gewaltherrschaft vorüber, und ihnen folgen die Geister von Millionen von Frauen und Kindern, die für die Sache des Proletariats in Kummer und Elend verkommen sind. Und Abermillionen von Blutopfern dieses Weltkrieges ziehen ihnen nach. Heute steht eine unübersehbare Menge begeisterter Proletarier an demselben Ort, um der neuen Freiheit zu huldigen. Parteigenossen, ich proklamiere die freie sozialistische Republik Deutschland, die alle Stämme umfassen soll, in der es keine Knechte mehr geben wird, in der jeder ehrliche Arbeiter den ehrlichen Lohn seiner Arbeit finden wird. Die Herrschaft des Kapitalismus, der Europa in ein Leichenfeld verwandelt hat, ist gebrochen. Wir rufen unsere russischen Brüder zurück. Sie haben bei ihrem Abschied zu uns gesagt: >Habt Ihr in einem Monat nicht das erreicht, was wir erreicht haben, so wenden wir uns von Euch ab.< Und nun hat es kaum vier Tage gedauert.« »Wenn auch das Alte niedergerissen ist«, fuhr Liebknecht fort, »dürfen wir doch nicht glauben, daß unsere Aufgabe getan sei. Wir müssen alle Kräfte anspannen, um die Regierung der Arbeiter und Soldaten aufzubauen und eine neue staatliche Ordnung des Proletariats zu schaffen, eine Ordnung des Friedens, des Glücks und der Freiheit unserer deutschen Brüder und unserer Brüder in der ganzen Welt. Wir reichen ihnen die Hände und rufen sie zur Vollendung der Weltrevolution auf. Wer von euch die freie sozialistische Republik Deutschland und die Weltrevolution erfüllt sehen will, erhebe seine Hand zum Schwur (alle Hände erheben sich und Rufe ertönen: Hoch die Republik!). Nachdem der Beifall verrauscht war, ruft ein neben Liebknecht stehender Soldat und schwenkt die rote Fahne, die er in den Händen trägt: »Hoch lebe ihr erster Präsident Liebknecht!« Liebknecht schloß: »Soweit sind wir noch nicht. Ob Präsident oder nicht, wir müssen alle zusammenstehen, um das Ideal der Republik zu verwirklichen. Hoch die Freiheit und das Glück und der Frieden!«

Bald darauf wurde an dem Mast der Kaiserstandarte die rote Fahne gehißt.

Vossische Zeitung Nr. 576 vom 10. 11. 1918


(Anm.d.Red. Nachrichtenagentur Radio Utopie: unter Bruch des Dogmas der hundertprozentig authentischen Wiedergabe der verlinkten Quellen wurde ein verheerender Rechtschreibfehler in der Überschrift korrigiert.)

09.11.2025 - 17:50 [ Wissenschaftlicher Dienst des Bundestages ]

Die Republikproklamation am 9. November 1918 durch Philipp Scheidemann

Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass weder der genaue Ort noch der Inhalt von Scheidemanns Rede noch der Ablauf der Ereignisse im Zusammenhang mit Scheidemanns Auftritt an diesem Tag bis heute abschließend geklärt sind. Obwohl Scheidemanns Auftritt in der demokratischen Erinnerungskultur der Deutschen eine hohe symbolische Bedeutung für die Etablierung der ersten deutschen Republik und die Demokratieentwicklung in unserem Land insgesamt zugemessen wird, sind die diesem Auftritt zugrundeliegenden Fakten bis heute nicht restlos geklärt. Wesentlicher Grund hierfür ist, dass die in der tagesaktuellen Presse veröffentlichten Berichte nur unzulänglich und teilweise auch widersprüchlich auf den Auftritt Scheidemanns eingehen, da die revolutionären Ereignisse und Aktionen im Vordergrund der Berichterstattung standen.

Auch Originalfotos des Ereignisses sind nicht überliefert – die bekannten Fotos, die Scheidemann bei einer Rede zeigen, sind entweder später nachgestellt oder bei einer anderen Gelegenheit aufgenommen worden.

Die meisten in der Geschichtswissenschaft für die Rekonstruktion der Abläufe vom 9. November 1918 herangezogenen Quellen zum Auftritt Scheidemanns wurden im Nachhinein verfasst und sind von den nachfolgenden Entwicklungen und durch persönliche Interpretationen der Verfasser beeinflusst worden.

09.11.2025 - 13:31 [ Nau.ch ]

Der 9. November: Schicksalstag der deutschen Geschichte

Der 9. November steht für einschneidende Ereignisse in der deutschen Geschichte. Die Novemberrevolution 1918, die Reichspogromnacht 1938 und Fall der Berliner Mauer 1989 fanden allesamt an dem Tag statt.

09.11.2025 - 13:12 [ Communist Party of Israel ]

MK Odeh in Berlin: Germany – Recognize Palestine

According to Odeh, “Every hostage returned from Gaza is a victory. Every child and family who survived Gaza is a victory. But that is not the victory Netanyahu wants.” He said, “What has been achieved and at what price? Palestinian cities have been erased from the map. Tens of thousands of Palestinians in Gaza were killed, including 20,000 children. Hundreds of thousands were left without homes. This is not a victory. This is devastation,” and called on “those responsible for crimes against humanity” to be held accountable.

“The Israeli state was already like Sparta – now it has become a super Sparta. If this is victory, what does defeat look like?” Odeh wondered. Odeh also urged Germany to recognize a Palestinian state, saying that the only request he had of U.S. President Donald Trump when he came to address Israel’s Knesset in October was to recognize a Palestinian state. “So, I ask you too: Germany – recognize Palestine! Recognize that there are two people in our shared homeland, both with the right to self-determination,” he cried out, to great applause.

Regarding Germany, Odeh said that Berlin “carries the scars of the 20th century and stands as a living reminder of how far human cruelty can go when power is absolute. When racism is normalized and people are dehumanized. But a city like Berlin can be both a graveyard for history, resistance culture and rebirth,” he said. Odeh also said the history of Berlin teaches that “silence in the face of injustice is deadly. It was silence that made the greatest crime of the century possible. And yet, today we see silence return, dressed up in diplomatic language.”

26.10.2025 - 00:06 [ יובל אברהם / Mekomit.co.il ]

החשיבה ה“משימתית“ שמאפשרת השמדה של עם

העובדה שעולם הדימויים של השואה משמש הן כהצדקה להשמדת עזה והן כאמצעי התנגדות לה משקפת בין היתר את כפיפות הפלסטינים לשיח השואה, ואת הצורך שלהם להכניס את הטרגדיה שלהם לתבניות שלה כדי להישמע. הבנת המתחולל בעזה לא רק דרך הפריזמה של ג׳נוסייד אלא גם של הנכבה כמטרת על, המושגת על ידי השמדה מכוונת של בני אדם ומרחב החיים שלהם, מייצרת קוהרנטית רבה יותר. עם זאת, כיהודי-ישראלי, אל מול הזוועות בשנתיים האחרונות, אני לא יכול שלא לחשוב דרך השואה. השמדת עזה איפשרה לי להבין לא רק את היהודים, אלא גם את הגרמנים, את הרוב הדומם, את אלו שאיפשרו לזוועות לקרות במעשה או בשתיקה.

25.10.2025 - 23:55 [ Yuval Abraham / +972 Magazine ]

One target at a time: The logic that helped Israeli liberals commit genocide

Yet to see the past two years not only through the prism of genocide but also as a second Nakba — a sustained project of erasure aimed at destroying both a people and the space they inhabit — may bring us closer to grasping the nature of Israel’s actions. Whereas genocide is often understood as violence for its own sake, the Nakba represents violence with a purpose: the removal and replacement of a people.

And yet, as a Jewish-Israeli faced with the horrors of the past two years, I cannot help but think in Holocaust terms. The destruction of Gaza has enabled me to better understand not only the stories of the victims but also of the perpetrators — the silent majority who facilitated atrocities through their actions and the stories they tell themselves to justify it all.

19.09.2025 - 22:22 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

Über die Welten zwischen Souveränität und Nationalismus

(September 1, 2018)

Anspruch des Nationalismus: Das eigene Land vor allen Anderen zu retten.

Souveränität hingegen bedeutet, zu gleichen Teilen das eigene Land vor allen Anderen, vor der eigenen Regierung, vor sich selbst und wenn nötig auch alle Anderen vor dem eigenen Land retten.

Nationalismus und / oder „Identitäre“ beziehen sich auf das Vaterland, die Nation, die entsprechende Flagge, sowie auf eine vermeintlich homogene und praktisch seit tausenden von Jahren unveränderte Kultur, Sprache und die Identität.

Souveränität begreift, dass das Vaterland immer das Vaterland und die Nation immer die Nation bleiben wird. Wenn man also im besten Falle eine Republik, oder zumindest eine andere Form der Demokratie (wie z.B. eine konstitutionelle Monarchie, siehe Spanien, Großbritannien oder Dänemark) haben will, muss man das sagen. Vaterland und Nation reichen dazu als Begriffe nicht aus. Vaterland und Nation gibt es auch, wenn der Absolutismus in Form eines Monarchen, Fürsten, Kaders, oder sonstigen Diktators regiert. Und dann ist nur dieser Souverän, aber nicht das Volk. Also keine Souveränität ohne Demokratie.

29.08.2025 - 19:30 [ Communist Party of Israel ]

MK Cassif: More of Us in Israel are Saying No to this Endless War

(August 27, 2025)

As the descendant of a Jewish family from Poland, the words “never again” have significant meaning for me. In the aftermath of the Second World War, humankind vowed to never again allow such atrocities to occur. The Holocaust, the mass extermination of the Jewish people, plumbed the very depths of tyrannical evil. Precisely because of this heritage, I view “never again” as a universal imperative.

In 1948, the international community adopted the universal declaration of human rights and the convention on the prevention and punishment of the crime of genocide. In the decades since, we have failed globally many times to safeguard this invaluable truth: that people must not perish in flames, and such heinous crimes must not be perpetrated while outsiders stand idly by. But never in recent times have people around the world started into the abyss of annihilation as we are doing today in Gaza. As such, “never again” is not merely a moral reminder but an ethical decree to act.

Fool me once, shame on you, fool me twice, shame on me, as the saying goes. It seems that Netanyahu manages to fool western leaders time and time again. On Friday, in response to the IPC declaration of famine, the UK foreign secretary, David Lammy, said it was an “utterly horrifying and wholly preventable man-made catastrophe”. May I ask Lammy and the rest of the British cabinet – are you among the people responsible for this catastrophe?

21.08.2025 - 19:51 [ Jacobin ]

Glaubwürdigkeit verlangt Aufarbeitung

Was ist also mit jenen, die schon früh das Richtige gesagt haben? Was ist mit jenen, die das Grauen in Gaza nicht schweigend hingenommen und dafür einen hohen Preis bezahlt haben? Die Liste der Betroffenen ist lang und im Archive of Silence und dem Index of Repression ausführlich dokumentiert. Besonders drastische Beispiele lieferten die Technische Universität München, wo Studierende, die an einer palästinasolidarischen Veranstaltung teilnehmen wollten, von der Polizei in einem Raum eingesperrt und anschließend wegen »Hausfriedensbruch« angezeigt wurden, obwohl sie von der Universität selbst dort hineingelockt worden waren.

Weitere eindrückliche Beispiele sind die Entlassung Melanie Schweizers aus dem Arbeitsministerium, die Absagen gleich mehrerer Veranstaltungen mit der UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese, die Kündigung von Helen Fares durch den SWR, die rechtswidrige Auflösung des Palästina-Kongresses in Berlin, die Absage der »Talking about (the Silencing of) Palestine«-Konferenz in Frankfurt oder die Einstufung der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden und Palästina Spricht als extremistische Organisationen durch den Verfassungsschutz. Die Liste ließe sich endlos fortführen – und sie bleibt notwendig unvollständig.

10.08.2025 - 15:22 [ Times of Israel ]

Netanyahu tells Merz Germany ‘rewarding Hamas’ by placing arms embargo on Israel

(August 8, 2025)

“Instead of supporting Israel’s just war against Hamas, which carried out the most horrific attack against the Jewish people since the Holocaust, Germany is rewarding Hamas terrorism by embargoing arms to Israel,” the Prime Minister’s Office says in a statement.

05.08.2025 - 06:30 [ theGuardian.com ]

Can Netanyahu say just what he likes?

(October 25, 2015)

A political consultant once related how he lunched with Benjamin Netanyahu, who ordered a hamburger with fries. He was not supposed to be eating such foods – doctor’s orders. As they were finishing up, Bibi’s wife, Sarah, came in, saw the evidence and began to see red. Netanyahu, all righteous indignation, looked her straight in the eye and said he had eaten no such hamburger. The storyteller said he was convinced at that moment that Netanyahu himself believed it.

If apocryphal, it is definitely in character. Netanyahu regularly embraces bad ideas or even lies so totally that he convinces himself of their rightness. Others start to believe them too. His outlandish idea, uttered in a speech, was that Hitler would have been happy with just expelling Jews if a Palestinian, the then grand mufti of Jerusalem, had not suggested annihilation instead.

05.08.2025 - 06:25 [ Insider / Youtube ]

Netanyahu says Hitler didn‘t want to kill the Jews, but a Muslim convinced him to do it

Oct 22, 2015
Israeli prime minister Benjamin Netanyahu says Adolf Hitler didn‘t want to kill the Jews, but a Muslim convinced him to do it.

Holocaust historians disagree.

03.08.2025 - 12:41 [ +972 Magazine ]

Germany’s angel of history is screaming

How can a country that professes to be a gatekeeper of international law staunchly defend a state that so flagrantly violates it? How does a country that has spent 80 years cultivating a culture of remembrance, responsibility, and moral accountability show ironclad commitment to arresting one international war criminal, while warmly welcoming another? And how can a country that utilizes the image of the ruins of Dresden to teach its schoolchildren about the dangers of dehumanization and fascism be so blind to its own complicity in an unfolding catastrophe?

28.07.2025 - 00:41 [ +972 Magazine ]

Is this Gaza’s ‘bomb the tracks’ moment?

Starving at Bergen-Belsen alongside my mother, perhaps in the same barracks, was Hanna Levy-Hass, mother of Haaretz journalist Amira Hass. Hanna was one of the few people to keep a diary throughout her time at Bergen-Belsen, which survived and was later published.

In February 1945, she wrote: “Hunger crushes the spirit. I feel my physical and intellectual strength diminishing. Things escape me, I can’t think properly, can’t grasp events, can’t realize the full horror of the situation.

“Our hunger has only become fiercer,” the diary entry went on. “Our bodies have been demolished by it, we all drag ourselves around like rags; men literally drop to the ground from exhaustion and end up dying of hunger, simple as that.”

Eighty years later, in a dispatch this week from Khan Younis in southern Gaza, +972 Magazine journalist Ruwaida Amer wrote, “For about a month now, though, I’ve lost the ability to follow the news. My focus is slipping. My body is breaking down.”

03.06.2025 - 17:58 [ Middle East Eye ]

War on Gaza: How Israel is replicating Nazi starvation tactics

In the weeks leading to Germany’s 1941 invasion of the Soviet Union, Reich Minister of Food Richard Darre and his state secretary, Herbert Backe, developed the Hunger Plan, a strategy of deliberate starvation to exterminate Soviet civilians and Jews while feeding German troops.

It killed at least seven million people, not as collateral, but by design.

The Nazi regime’s food ration system reflected a racial hierarchy: 100 percent for Germans, 70 percent for Poles, 30 percent for Greeks and 20 percent for Jews.

In the Jewish ghettos, food was weaponised. Access to meat or bread was controlled. Shops were empty. Hunger was not a failure – it was policy.

“That we sentence 1.2 million Jews to die of hunger should be noted only marginally,” Hans Frank, the Nazi governor of occupied Poland, wrote in a diary entry.

06.04.2025 - 12:39 [ Esad Širbegović / Middle East Eye ]

Germany‘s support for Israel‘s far-right alliance shatters its ‚denazified‘ facade

By supporting Israel unconditionally, Germany does not merely tolerate its far-right alliances – it helps legitimise them on the world stage. In doing so, it embraces – whether it admits it or not – the very fascist forces it once claimed to oppose.

30.03.2025 - 15:49 [ Quora.com ]

How long did it take Denmark to surrender in WW2?

The German invasion began at 4:15 AM on April 9, 1940. Denmark surrendered at 8:43 AM.

13.03.2025 - 09:18 [ New York Times ]

‘Part of My Core’: How Schumer Decided to Speak Out Against Netanyahu

(19.03.2024)

It was here, he recalled, inside this hulking red brick school deep in south Brooklyn, where at 16 he was glued to his transistor radio to hear breaking news of the Arab-Israeli War of 1967. It was where he idolized Sandy Koufax, the Jewish pitcher for the Dodgers who refused to play on Yom Kippur, and learned it was cool to be proud of his heritage.

And on Sunday, Mr. Schumer, the New York Democrat, majority leader and highest-ranking Jewish official in the United States, returned to explain how his upbringing in Jewish Brooklyn in the shadow of the Holocaust prompted him to deliver a politically risky speech that brought about a watershed moment in the politics of U.S.-Israeli relations.

24.02.2025 - 18:51 [ NewArab.com ]

Israeli deputy Knesset speaker calls for killing of ‚subhuman‘ Palestinian men in Gaza

The Israeli lawmaker said that „no one in the world wants the civilians in Gaza, everyone is pushing them into Israel, they know that these are scum and subhumans“.

Vaturi also called for the widescale destruction of Jenin, which is currently under a brutal Israeli military siege, with tanks being sent into the West Bank city and refugee camp on Monday.

24.02.2025 - 18:49 [ Middle East Eye ]

Senior Israeli official says all Palestinian adults in Gaza ‚should be eliminated‘

The deputy speaker of the Israeli parliament has called for the separation of children from their mothers and the killing of adults in Gaza.

During an interview with Kol BaRama radio, Nissim Vaturi called Palestinians „scoundrels“ and „subhumans“, adding that this is a group of people that cannot be accepted.
(…
The deputy speaker, who belongs to Prime Minister Benjamin Netanyahu‘s Likud party, also said that the occupied West Bank city of Jenin will soon turn into Gaza, saying that Palestinians released as part of the ceasefire deal should be put there „so that they can be eliminated later“.

„Erase Jenin. Don‘t start looking for the terrorists – if there‘s a terrorist in the house, take him down, tell the women and children to get out,“ he added. )

14.02.2025 - 02:24 [ Communist Party of Israel ]

Occupied East Jerusalem Bookstore Owners Released

On Wednesday morning a delegation of Hadash activists visited the Educational Bookstore together with MKs Odeh, Aida Touma-Sliman and Ofer Cassif. “The occupation government and its arms on the ground persecute every critical voice and anyone or anything that might encourage independent thought. Persecution will not triumph! The struggle against it will!” said Cassif.

“I left the wonderful bookstore of Ahmad and Mahmoud Muna, which was raided by the police earlier this week. During the raid, these two incredible men were arrested on charges of “disturbing public order” – selling books. They were held for two days, released to house arrest, and banned from their own bookstore for 20 days. I am proud of Mahmoud and Ahmad for standing firm in their right to peacefully resist the occupation through books and literature.

23.01.2025 - 21:19 [ Guardian ]

Elon Musk appears to make back-to-back fascist salutes at inauguration rally

(January 20, 2025)

On Monday, some prominent far-right social media users celebrated Musk’s gestures onstage in Washington, however he had meant them.

As first reported by Rolling Stone, Christopher Pohlhaus, the leader of Blood Tribe, a neo-Nazi group, wrote on Telegram: “I don’t care if this was a mistake. I’m going to enjoy the tears over it.” Andrew Torba, the founder of Gab, a far-right social media platform, also wrote: “Incredible things are happening already.”

09.11.2024 - 18:15 [ Wikipedia ]

November 9

– 1918 – Kaiser Wilhelm II of Germany abdicates after the German Revolution, and Germany is proclaimed a Republic.
(…)
– 1938 – Kristallnacht occurs, instigated by the Nazis using the killing of German diplomat Ernst vom Rath by Herschel Grynszpan as justification.
(…)
– 1989 – Cold War: Fall of the Berlin Wall: East Germany opens checkpoints in the Berlin Wall, allowing its citizens to travel to West Berlin

02.11.2024 - 19:44 [ Democracy Now ]

Israeli Forces Detain, Beat and Brand Palestinians After Deadly West Bank Raid

Usama Shaheen: “At the time of dawn prayers exactly, they raided the house. They broke down the door and damaged everything in the house. Nothing was left in the house. I was beaten from the moment I left the house to when we went to Majnoune. They brought me back here. All sorts of beatings, all sorts of beatings, on my chest, on my head. It was severe. … Each one got a number on his forehead. And in the army jeep, everyone there hits you. Everyone hits you. Most of the beating is to the head, mostly to the head.”

02.11.2024 - 19:44 [ Middle East Eye ]

Israel brands Palestinian detainees in West Bank with numbers on their foreheads

Troops humiliate Palestinians swept up in West Bank raid by referring to them only by their numbers instead of by name

02.11.2024 - 19:25 [ Idan Landau ]

השמדה וטרנספר בצפון רצועת עזה: מעבר לתרמית תכנית האלופים

הביטו בשתי התמונות האלה. הן צולמו באותו יום, ה-21 באוקטובר 2024. מימין רואים שיירת עקורים, למעשה נשים וילדים, שצולמה במחנה ג‘בליה ההרוס. הגברים (מעל גיל 16) בנפרד, מרימים דגל לבן ואת תעודות הזהות שלהם. הם בדרך החוצה. משמאל רואים את מחנה הסוכות שהקימה תנועת „נחלה“ סמוך לקיבוץ בארי, כהכנה להתיישבות יהודית בעזה, אירוע שהתכבד ב-21 שרים וח“כים מן הימין. הם בדרך פנימה.

התמונות האלה מספרות חלק גדול מן הסיפור, בעיקר את סופו המסתמן והולך. סדרת אירועים מהירה מאד בשלושת השבועות האחרונים, שעדיין נמצאת בעיצומה ופרטיה מאיימים כבר להישכח, אם בכלל חדרו לתודעה, הובילה אל הנקודה המפחידה הזאת. את הסיפור אפשר להתחיל בכל נקודה לאורך ההיסטוריה, בנכבה, בנכסה, ב“אזור הסייג“ בנגב – הרי הן כל כך דומות. עקורים פלסטינים עם מיטלטליהם, רעבים ופצועים ותשושים, ולמולם – מתיישבים יהודים צוהלים, מתקדשים אל האדמה החדשה ששוטחה ופונתה עבורם. מתחטאים.

02.11.2024 - 19:20 [ Idan Landau / +972 Magazine ]

Exterminate, expel, resettle: Israel’s endgame in northern Gaza

The “Generals’ Plan,” published in early September, has a very simple goal: to empty the northern Gaza Strip of its Palestinian population. The plan itself estimated that about 300,000 people were still living north of the Netzarim Corridor — the Israeli-occupied zone that bisects Gaza — although the UN put the number closer to 400,000.

During the first phase of the plan, the Israeli army would inform all of those people that they have a week to evacuate to the south through two “humanitarian corridors.” In the second phase, at the end of that week, the army would declare the whole area a closed military zone. Anyone who remained would be considered an enemy combatant, and be killed if they didn’t surrender. A complete siege would be imposed on the territory, intensifying the hunger and health crisis — creating, as Prof. Uzi Rabi, a senior researcher at Tel Aviv University, put it, “a process of starvation or extermination.”

02.11.2024 - 19:04 [ Common Dreams ]

Israeli Scholar Lays Out ‚True Brutality‘ of Ethnic Cleansing Now Underway in Gaza

Much alarm has been raised over the so-called „Generals‘ Plan,“ an ethnic cleansing proposal for northern Gaza that has reportedly garnered attention in the highest reaches of the Israeli government.

But Israeli scholar Idan Landau argued in a column published in English by +972 Magazine on Friday that what the Israeli military is actually doing in northern Gaza „is even more appalling“ than the plan outlined by a group of retired generals. Landau argued that focus on the details of the Generals‘ Plan has served to obscure the „true brutality“ of Israel‘s deadly operations in northern Gaza, which has been rendered a hellscape of death and destruction by the military assault and siege.

Landau, a professor of linguistics at Tel Aviv University, opened his column—first published in Hebrew on his blog—by pointing to two photos: one showing a celebratory event at a camp built by an Israeli settler organization just outside of the Gaza Strip, and the other showing displaced Palestinians lined up at gunpoint amid the ruins of northern Gaza.

08.05.2024 - 18:46 [ Nationalww2museum.org ]

The End of World War II

On May 8, 1945, World War II in Europe came to an end. As the news of Germany’s surrender reached the rest of the world, joyous crowds gathered to celebrate in the streets, clutching newspapers that declared Victory in Europe (V-E Day). Later that year, US President Harry S. Truman announced Japan’s surrender and the end of World War II. The news spread quickly and celebrations erupted across the United States. On September 2, 1945, formal surrender documents were signed aboard the USS Missouri, designating the day as the official Victory over Japan Day (V-J Day).

21.04.2024 - 07:15 [ Zeitpunkt.ch ]

Der falsche Protest

Dann gibt es die Gruppe der verführten und gekauften «Claqueure» als scheinbar begeisterte Mitläufer, deren Käuflichkeit durch machtpolitische Posten und berufliche Karriere gesichert wurde. Deren Charakter entspricht den «Wendehälsen», die sich jeder Macht andienen, um sich Vorteile trotz oder wegen eigener Selbstwertschwäche zu organisieren. Dazu zählen auch Spitzel und Denunzianten. Man kennt diese Typen, die in der Lage sind, von einem Tag zum anderen vom «Nazi» oder «SED-Bonzen» zum «Demokraten» zu mutieren.

Der Denunziant bleibt auch immer der gleiche seelisch Anerkennungsbedürftige, Verstörte und sozial Vergiftete; nur die Inhalte des ehrlosen Verrates wechseln je nach den Herrschaftsinteressen der Verführer. (…)

Ich schätze nach meiner damaligen Erfahrung und den späteren Erkenntnissen etwa 3 Prozent «Besessene» an der Macht, 5 Prozent «Fanatiker», 30 Prozent «Claqueure», 60 Prozent genötigte «Mitläufer» und 2 Prozent Verweigerer.

21.03.2024 - 01:32 [ New York Times ]

‘Part of My Core’: How Schumer Decided to Speak Out Against Netanyahu

(19.03.2024)

It was here, he recalled, inside this hulking red brick school deep in south Brooklyn, where at 16 he was glued to his transistor radio to hear breaking news of the Arab-Israeli War of 1967. It was where he idolized Sandy Koufax, the Jewish pitcher for the Dodgers who refused to play on Yom Kippur, and learned it was cool to be proud of his heritage.

And on Sunday, Mr. Schumer, the New York Democrat, majority leader and highest-ranking Jewish official in the United States, returned to explain how his upbringing in Jewish Brooklyn in the shadow of the Holocaust prompted him to deliver a politically risky speech that brought about a watershed moment in the politics of U.S.-Israeli relations.

11.03.2024 - 16:40 [ Hollywood Reporter ]

‘The Zone of Interest’ Director Makes Gaza Statement in Oscars Speech

“Right now, we stand here as men who refute their Jewishness and the Holocaust being hijacked by an occupation, which has led to conflict for so many innocent people — whether the victims of October the 7th in Israel or the ongoing attack on Gaza — all the victims of this dehumanization… how do we resist?” Glazer asked.

Glazer, who is Jewish, then dedicated the film’s win to Alexandria, a 90-year-old woman he met,while working on the film and who inspired one of the key characters in The Zone of Interest. She had worked for the Polish resistance at the age of 12, leaving apples for prisoners as she cycled through Auschwitz.