(4. August 2019)
Die âShanghaier Organisation fĂŒr Zusammenarbeitâ / âShanghai Cooperation Organizationâ (S.O.Z. / S.C.O.). hatte sich am 13. und 14. Juni in Bischkek, der Hauptstadt von Kirgisien getroffen.
Zu Beginn des Treffens erfolgten im Persischen Golf bzw dem Golf von Oman die Tanker-Explosionen, welche dem Iran zugeschrieben wurden.
Neben den Autokraten der Mitgliedsstaaten Russland, China, Kasachstan, Kirgisien (auch Kirgisistan genannt), Tadschikistan, Usbekistan, sowie den AtommĂ€chten Pakistan und Indien, war beim Gipfel des Shanghai-Pakts auch der PrĂ€sident eines Staates mit âBeobachterstatusâ zu Besuch: Hassan Rohani aus dem Iran. Am 14. Juni empfing ihn Wladimir Putin.
Nur Tage spĂ€ter schossen am 20. Juni iranische âRevolutionsgardenâ eine U.S.-Drohne ab, was um Haaresbreite einen Luftangriff der U.S.A. auf den Iran auslöste, welche U.S.-PrĂ€sident Donald Trump letztlich wohl aus wahltaktischen GrĂŒnden in letzter Sekunde stoppte.
Wiederum nur wenige Tage spĂ€ter traf sich am 23. und 24. Juni Putins Nationaler Sicherheitsberater Nikolai Patrushev in Israel mit dem Nationalen Sicherheitsberater von Benjamin Netanyahu, Meir Ben Shabbat und deren U.S.-Amtskollegen John Bolton. Laut dem âMiddle East Eyeâ, welcher sich auf britische Quellen berief, nahm an dem âprĂ€zedenzlosenâ Treffen der AtommĂ€chte Russland, USA und Israel auch der Geheimdienstleiter seiner MajestĂ€t aus Saudi Arabien teil. Dieser hatte zuvor in London um eine Kollaboration der zu diesem Zeitpunkt noch amtierenden Theresa May mit ihrem AuĂenminister Jeremy Hunt bei einem Angriffskrieg gegen den Iran geworben.
Am 4. Juli schlieĂlich, nur Tage nach dem G20-Gipfel in Osaka, kaperten britische MarinestreitkrĂ€fte unter Befehl ihrer MajestĂ€t und deren immer noch amtierenden Premierministerin Theresa May den iranischen Tanker âGrace 1â vor Gibraltar und verschleppten diesen. Als Ausrede fungierten E.U.-Sanktionen gegen Syrien (Zielort des iranischen Ăl-Tankers), obwohl E.U.-Sanktionen ohne U.N.-Resolution keinerlei internationale oder gar rechtliche Relevanz darstellen, schon gar nicht fĂŒr den britischen Akt der Piraterie.
Und am 19. Juli spielten wiederum die âRevolutionsgardenâ des Iran, ĂŒbrigens unter Kommando von Ayatollah Khamenei stehend und nicht unter Befehl des immer irrelevanter werdenden Rohani, den vermeintlichen Feinden und der Kriegslobby weltweit mit Schwung in die HĂ€nde, in dem sie den unter britischer Flagge fahrenden Tanker âStena Imperoâ kaperten und verschleppten. Und heute verkĂŒnden die nach Aufmerksamkeit heischenden Marktschreier von Teheran, quer durch das bereits vierte Massaker in den U.S.A. durch angeblich zufĂ€llig reihenweise wahnsinnige EinzeltĂ€ter (auf-der-Flucht-erschiessen oder wahnsinnig plausible âintra-oraleâ Selbstmorde inklusive) einen weiteren Tanker gekapert zu haben, wieder mit lĂ€cherlichen Ausreden und dass angeblich schon am 31. Juli, was man aber jetzt wohl noch sagen darf..
(…)
Die Rolle Deutschlands ist die eines tumben, freiwillig taubstummen Idioten, den man im Krieg braucht, nach dem Motto âkeine Party ohne dieâ. Alle, ausnahmslos alle, zerren an diesem Land und wollen es irgendwie in den Persischen Golf vor die Flinte kriegen.
Und noch dieses Jahr, das prognostiere ich hiermit, werden (zusĂ€tzliche) deutsche MarinestreitkrĂ€fte, mit Vollmacht zum Kriegseinsatz und unter Befehl irgendeiner auslĂ€ndischen Macht, in den Persischen Golf entsandt werden. Ob nun direkt unter U.S.-Kommando, mit E.U.-Feigenblatt, oder einer irgendwie herbei interpretierten oder schnell besorgten U.N.-Resolution, oder man erklĂ€rt gleich den Verteidigungsfall des Nordtatlantikpakts an der ZapfsĂ€ule von Atzenhausen â es spielt alles keine Rolle.
Sie können es mit Euch machen. Also machen sie es.
Hauptsache, die Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr sind da unten auf der Zielscheibe angeschnallt. Und dann kann der SpaĂ losgehen. Und dann darf wieder gejammert werden.
Und dann krÀftig, Genossinnen und Genossen!