(March 5, 2022)
Dazu ein paar Klarstellungen, weder kurz, noch schmerzlos.
Ich spare mir zu Anfang die ErklĂ€rungen und setze diese unter die konkreten kurzfristigen und langfristigen MaĂnahmen und Bedingungen, mit denen zunĂ€chst der Angriffskrieg der russischen Regierung unter Kommando PrĂ€sident Putins gegen die Ukraine und dann langfristig der Krieg in der Ukraine insgesamt beendet werden kann.
Die MaĂnahmen bzw Bedingungen fĂŒr und in der Ukraine.
â NeutralitĂ€t, also weder Mitgliedschaft im Nordatlantikpakt N.A.T.O., noch in der EuropĂ€ischen Union. Modell Ă€hnlich wie Yugoslawien und Finnland nach dem Zweiten Weltkrieg.
â bestimmt nicht demilitarisiert, sondern bis an die ZĂ€hne bewaffnet, allerdings ohne AtomzĂ€hne jedweder Art, weder Entwicklung noch Stationierung
â nach Wahl der ukrainischen Regierungen bzw Parlamentsmehrheiten jeweils Handelspakte und Waffenlieferungen mit bzw durch E.U. und N.A.T.O., Ă€hnlich wie mit der Schweiz oder Schweden.
(…)
Was eine (weitere) verantwortliche, eine rationale, eine solidarische MaĂnahme aus dem WeiĂen Haus wĂ€re, Ă€hnlich wie die ZurĂŒckhaltung was die Provokationen aus dem Kreml angeht: von sich aus auf eine N.A.T.O.-Mitgliedschaft der Ukraine zu verzichten. Neben der Lieferung von Defensivwaffen gĂ€be es nichts Besseres, was âder Westenâ derzeit fĂŒr die Ukraine tun kann. Man könnte vielleicht auch verkĂŒnden, man habe sich in den letzten 30 Jahren mit der N.A.T.O. genug gedehnt. Und zwanzig Jahre lang genug ruhmreichen Terrorkrieg gefĂŒhrt. Ein paar Millionen Tote wĂŒrden nun reichen.