1.2 ZurĂŒckfĂŒhrung der EuropĂ€ischen Union in einen Staatenbund souverĂ€ner StaatenDas bestehende âLissabon-Europaâ ist daher zurĂŒckzufĂŒhren zu einer Organisation von Staaten, die auf der Basis völkerrechtlicher VertrĂ€ge ihre Interessen und Aufgabenwahrnehmung definieren. Nicht rĂŒckholbare SouverĂ€nitĂ€ts-verzichte der Staaten dĂŒrfen mit einer solchen Konstruktion nicht verbunden werden. Ăhnlich wie heute im Vertrag ĂŒber die EuropĂ€ische Union (EUV) in Art. 50 vorgesehen, behĂ€lt sich jeder Staat ein Austrittsrecht vor.
Sofern eine solche Konzeption mit den derzeitigen Part-nern der EU nicht einvernehmlich auszuhandeln ist, ist Deutschland gezwungen, dem Beispiel GroĂbritanniens zu folgen und aus der bestehenden EU auszutreten.
Die Schaffung neuer ĂŒberstaatlicher Vereinbarungen bleibt vorbehalten und wird aufgrund nationalstaatlicher SouverĂ€nitĂ€t erst ermöglicht.
1.3 Das Volk muss wieder zum SouverÀn werden
Heimlicher SouverÀn in Deutschland ist eine kleine, machtvolle politische Oligarchie, die sich in den bestehenden politischen Parteien ausgebildet hat. Sie hat die Fehlentwick-lungen der letzten Jahrzehnte zu verantworten. Es hat sich eine politische Klasse herausgebildet, deren vordringliches Interesse ihrer Macht, ihrem Status und ihrem materiellen Wohlergehen gilt. Diese Oligarchie hat die Schalthebel der staatlichen Macht, der politischen Bildung und des informationellen und medialen Einflusses auf die Bevölkerung in HÀnden.
(…)
2.1 Die weitere Mitgliedschaft in der Eurozone ist fĂŒr Deutschland unbezahlbar
Die GeschĂ€ftsgrundlage des Euro war: Keine Haftung fĂŒr die Schulden anderer LĂ€nder und keine Staatsschulden ĂŒber P60 rozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts. Diese Regeln sind zerstört worden. Deshalb muss Deutschland die Transferunion aufkĂŒndigen und den Euroraum verlassen.