Daily Archives: 6. September 2026


06.09.2026 - 19:57 [ Nachrichtenagentur Radio Utopie ]

Support Radio Utopie

You can support the work of this news agency, Nachrichtenagentur Radio Utopie, its mothership Radio Utopie and founder and artist Daniel Neun

– via Steady (de / en)
– by a donation via Paypal
– by posting about us on „social media“ (we don´t use them)
– by embedding our feed in your website or in a desktop widget
– by linking to us.

Best wishes from the bridge.

update 12-04-2026

Radio Utopie is completely reader-funded.
No state, no capitalist, no hierarchy involved.

06.09.2026 - 19:51 [ theGuardian.com ]

Iran war likely to drag on for another six months, ex-US defense secretary warns

Panetta declared in an interview that the war with Iran – launched by Trump over six months ago – risks becoming another “forever war in the Middle East”, with no clear end in sight.

“It’s no mystery that the United States and Iran are caught in a terrible stalemate, in which there really are very few options available to bring this war to an end,” said Panetta, who also served as CIA director under Barack Obama, suggesting the conflict is on course to become “another failed war” in the Middle East “like Iraq and Afghanistan”.

06.09.2026 - 19:34 [ France24.com ]

More than 140 killed in latest Yemen clashes: military sources

Beginning on Thursday, the Houthis launched an offensive aiming to cut off the government-held port city of Mokha, under fire for weeks, and advance towards areas bordering the Bab al-Mandab strait at the southern entrance to the Red Sea.

A military official within the government told AFP that the Houthis had succeeded on Saturday evening in „cutting off the road linking Taiz to Mokha.“

06.09.2026 - 19:12 [ Middle East Eye ]

Death toll from Israeli attacks on Lebanon climbs to 4,362 despite ceasefire

Lebanon’s Health Ministry says Israel has killed 4,362 people and wounded 12,378 in attacks across the country since 2 March.

Israel has continued bombing Lebanon and occupying parts of its territory despite a ceasefire that took effect on 17 April and was renewed on 26 June.

06.09.2026 - 19:07 [ LBCI Lebanon ]

Israeli strike kills three in south Lebanon: Health ministry

06-09-2026 | 19:06

An Israeli strike in southern Lebanon killed three people on Sunday, the Lebanese health ministry said, bringing the day‘s death toll to seven despite a fragile ceasefire between the two countries.

06.09.2026 - 19:05 [ LBCI Lebanon ]

Lebanon says Israeli strikes kill four in south

06-09-2026 | 13:14

Lebanon‘s health ministry said Israeli strikes on Sunday killed four people in the south, while Israel said it carried out raids after Hezbollah launched drones at its soldiers.

06.09.2026 - 18:47 [ Tagesschau.de ]

Landtagswahl Sachsen-Anhalt: Diese Themen entschieden die Wahl

Welche Themen gaben am häufigsten den Ausschlag für die Entscheidung der Wahlberechtigten? Welche Themen waren Wählern der einzelnen Parteien besonders wichtig? Was bereitet den Menschen in Sachsen-Anhalt große Sorgen?

06.09.2026 - 18:34 [ ZDFHeute.de ]

Hochrechnung fĂĽr Sachsen-Anhalt

(06.09.2026, 18:27 Uhr)

So fällt laut Forschungsgruppe Wahlen die Hochrechnung für Sachsen-Anhalt aus:

CDU: 18,5 Prozent
AfD: 44,1 Prozent
Die Linke: 9,2 Prozent
SPD: 8,8 Prozent
FDP: 2,4 Prozent
GrĂĽne: 8,7 Prozent
BSW: 4,8 Prozent

06.09.2026 - 18:06 [ Tagesschau.de ]

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: AfD mit Rekordergebnis – CDU stĂĽrzt ab

Die AfD hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt klar gewonnen. Laut ARD-Prognose von infratest dimap kommt sie auf 44,5 Prozent – bei der Wahl 2021 hatte sie 20,8 Prozent geholt. Die AfD erreicht damit ihr bisher bestes Ergebnis bei einer Landtagswahl ĂĽberhaupt und wird stärkste Kraft im Landtag.

Mit groĂźem Abstand dahinter folgt die CDU. Die Partei von Ministerpräsident Sven Schulze liegt bei historisch niedrigen 18,5 Prozent – ein erheblicher Verlust im Vergleich zur Landtagswahl 2021, die die Partei unter dem langjährigen Ministerpräsidenten Reiner Haseloff mit 37,1 Prozent deutlich gewonnen hatte.

06.09.2026 - 17:45 [ Hermann Ploppa / radio-utopie.de ]

Nachschlag Nr. 1 zu „Ein neuer Mantel für die PDS“

von Hermann Ploppa

tand: 12.August 2005

Es sind jetzt knapp zwei Wochen vergangen, seitdem ich mein Dossier in Berlin veröffentlicht habe. Seitdem gibt es Bemerkenswertes zu ergänzen.
Neue Dokumente und neue Ereignisse haben die im Dossier geäußerten Vermutungen weiter untermauert.

Zunächst einmal: Da wir ja über keine geheimen Gesprächsprotokolle irgendwelcher bösen Konspirateure aus verqualmten Hinterzimmern verfügen, können wir bislang keinen justitiabel und wissenschaftlich einwandfreien Beweis für die Annahme bieten, Kreise innerhalb der PDS hätten eine Westausdehnung über eine „Tarnfirma“ WASG geplant und betrieben.

Auch hat man sich den Vorgang nicht so vorzustellen, daĂź hier ein Fahrplan aufgestellt wurde, dessen Stationen sodann penibel abgehakt worden wären. Vielmehr wurde ein Problem erkannt (das Aussterben der PDS); sodann wurde ein Konzept „angedacht“ (PDSPlus von Michael Brie im Mai 2003). Es bedurfte aber letztlich doch der vorgezogenen Neuwahl sowie der sanften Verkupplungserpressung durch Lafontaine, damit das angedachte Ăśbernahmekonzept praktisch umgesetzt werden konnte…

06.09.2026 - 17:34 [ Hermann Ploppa / radio-utopie.de ]

Ein neuer Mantel fĂĽr die PDS

(Juli 2005)

Es gibt eine Reihe von Indizien, daß die PDS, zusammen mit Kollaborateuren bei der WASG, die Übernahme schon lange geplant hatte. Vordenker der PDS hatten das Konzept einer westdeutschen Sozialpartei links von der SPD schon ab 2002 in der Schublade. Die PDS-Vordenker taten dieses aus nackter Überlebensnotwendigkeit. Denn die PDS ist hoffnungslos überaltert. Ihre traditionellen Infrastrukturen brechen im Raketentempo weg. Die PDS-Führung leidet unter Relitätsverlust und zieht sich in parlamentarisch-administrative Sphären zurück. Die Strukturkrisen der PDS werden nach der Wahlniederlage bei der Bundestagswahl 2002 offensichtlich. Dies ist der Wendepunkt, wo bei der PDS-eigenen Rosa-Luxemburg-Stiftung laut nachgedacht wird über Rettungswege.

Eine RLS-Studie von Ende 2002 von André Brie/Michael Brie/Michael Chrapa geht noch von einer inneren Reformfähigkeit der PDS aus, und macht eine Reihe vernünftiger Vorschläge. Jedoch bringt der nachfolgende Geraer Parteitag bei der PDS keine Reformansätze. Der alte Schlendrian geht weiter. Daraufhin verfaßt Michael Brie im Mai 2003 eine Studie mit einem ganz neuen Konzept: PDSPlus. Die PDS soll sich wenigstens als Volkspartei in Ostdeutschland konsolidieren. Das Überleben der PDS ist aber nur denkbar, wenn in Westdeutschland eine neue Sozialpartei gegründet wird, die dem Anschein nach selbständig ist. Ein „personeller Kern“ soll aber tatsächlich die Anbindung an die PDS gewährleisten. Die neue Westpartei soll jene Wähler erreichen, die nicht mehr die Altparteien wählen, aber auch die PDS nicht wählen wollen.

Im Februar verfaĂźt PDS- und RLS-Mitglied Ralf Krämer auf westdeutscher Seite das GrĂĽndungsmanifest dieser neuen Sozialpartei West. Durch eine geschickte Heimlichtuerei wird die Mainstreampresse angelockt, und das Wort von der linkspopulistischen Partei macht die Runde. Gesprächskreise grĂĽnden sich in Westdeutschland. Sie bilden den Kern der neuen Sozialpartei. PDS-Strategen wie Joachim Bischoff leiten die spontanen Inititiativen in die richtigen – PDS-kompatiblen – Kanäle.

Diesen Kreisen ist schon lange klar, daĂź im Falle eines angestrebten gemeinsamen Wahlkampfauftrittes der neuen WASG und der alten PDS nur eine der beiden Parteien ihre Liste beim Wahlleiter anmelden kann…

06.09.2026 - 17:09 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

Wie sich eine Partei den Namen „Die Linke“ gab

(Dezember 17, 2016)

Zwei Essays von Hermann Ploppa aus 2005 mit dem Titel „Ein neuer Mantel für die PDS“ beleuchten, wie die ehemalige DDR-Staatspartei (ab 1990 „PDS“) im Jahre 2004 mithalf die „Wahlalternative für Arbeit und Soziale Gerechtigkeit“ (WASG) zu gründen, auf deren Rücken anschließend wieder in den Bundestag einzog, sie anschließend schluckte und sich selbst in „die Linke“ umbenannte.

Zu Hermann Ploppa: Autor („Die Macher hinter den Kulissen: Wie transatlantische Netzwerke heimlich die Demokratie unterwandern“, Übersetzer von Tim Andersons „Der Schmutzige Krieg gegen Syrien: Washington, Regime Change, Widerstand“.

Die Essays sind hier zu finden (Teil 1, Teil 2) und hier gespiegelt (Teil 1, Teil 2). Teil 1 wurde veröffentlicht im Juni 2005, Teil 2 im August 2005, also noch vor der vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder so plötzlich vorgezogenen Bundestagswahl im September 2005.

Dass Schröder damals die Wahl über eine selbst organisierte „gescheiterte“ Vertrauensfrage im Bundestag so plötzlich vorzog – eine vom Grundgesetz nicht vorgesehene faktische Auflösung des Parlaments nach dem Gusto eines Kanzlers! – erschließt sich nur vor dem Hintergrund eben dieser Entwicklungen.

Kanzler Schröder ließ das Vorziehen der Bundestagswahl noch am Abend der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 22. Mai 2005 von seinem damaligen Generalsekretär Franz Müntefering verkünden. An der NRW-Wahl hatte der Landesverband der WASG, gegen den massiven Widerstand des WASG-Bundesvorstands, eigenständig teilgenommen und 2,2 Prozent erreicht.

06.09.2026 - 15:48 [ Politico.eu ]

Friedrich Merz will lose Sunday’s regional election — whatever the result

An outright win for the far right in Saxony-Anhalt will hurt Merz. But things will also be messy if his party has to form coalitions with left-wingers to box out the AfD.

06.09.2026 - 15:30 [ Atlantic Council ]

What’s at stake for the AfD and Merz in Germany’s three September elections

(September 1, 2026)

WASHINGTON—State elections this month in Germany will almost certainly weaken Chancellor Friedrich Merz’s federal coalition and raise new obstacles to his promised reforms. Merz’s Christian Democratic Union (CDU) and his coalition partner, the Social Democratic Party (SPD) are facing significant losses in the three state elections. Meanwhile, the most consequential state election comes first: in Sachsen-Anhalt, the right-wing nativist Alternative for Germany (AfD) is within reach of a parliamentary majority.