Archiv: Seehäfen


21.09.2021 - 20:54 [ NDR ]

Chinesische Reederei steigt bei Hamburger Hafenterminal ein

Tollerort ist eines der vier großen Containerterminals im Hamburger Hafen – und wird schon jetzt regelmäßig von Schiffen der chinesischen Reederei Cosco angesteuert. Jetzt erhalte Cosco Shipping Ports (CSPL) eine 35-prozentige Minderheitsbeteiligung am Terminal, teilte die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) am Dienstag mit.

20.04.2021 - 20:24 [ Informationsstelle Militarisierung (IMI) ]

Repression gegen die Hafenarbeiter*innen in Genua

Vor zwei Jahren, am 20. Mai 2019, sorgten die Hafenarbeiter*innen in Genua mit einem antimilitaristischen Streik für Schlagzeilen: Sie verhinderten die Verladung von Generatoren für das saudische Militär auf dem saudi-arabischen Frachter Bahri Yanbu im Hafen von Genua, um somit nicht zu Kompliz*innen des Kriegs in Jemen zu werden. Zehn Tage zuvor weigerten sich Hafenarbeiter*innen im französischen Le Havre, die Bahri Yanbu zu beladen. Nachdem das Schiff unverrichteter Dinge von Genua aus Fos Sur Mer bei Marseille ansteuerte, streikten auch dort die Dockarbeiter*innen. Abgesehen von Hafenarbeiter*innen engagieren sich auch Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Gruppen aus der Friedensbewegung gegen die militärische Nutzung der jeweiligen Häfen.

23.03.2021 - 19:34 [ ziviler-hafen.de ]

Gelungener Auftakt: Start der Unterschriftensammlung

In einer Zeit der zunehmenden Aufrüstung, gesteigerter Rüstungsexporte und dem Aufbau von neuen und alten Feindbildern haben wir uns gegen die Erzählung, die Bevölkerung hätte da nicht mitzureden, zusammengefunden und sowohl kulturell als auch in den gehaltenen Redebeiträgen deutlich gemacht, was Frieden bedeuten muss: ein respektvolles Zusammenleben, mit Kreativität und in Solidarität auf Grundlage des Völker- und Menschenrechts.

23.03.2021 - 19:25 [ junge Welt ]

Kampagne gegen Rüstungsexporte: Drehscheibe des Waffenhandels

»Das Geschäft mit dem Tod muss endlich beendet werden«, sagte Nastic in ihrer Rede. Ihre Partei unterstütze das Vorhaben daher mit aller Kraft. Holger Griebner, einer der Initiatoren der Kampagne, erklärte, es müsse eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, dass über den Hamburger Hafen keine Rüstungsgüter transportiert werden. Schließlich stehe in der Präambel der hamburgischen Verfassung, die Stadt wolle »im Geiste des Friedens eine Mittlerin zwischen allen Erdteilen und Völkern der Welt sein«. Christin Bernhold von der Gruppe »Bildung ohne Bundeswehr« kritisierte die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft.

13.03.2021 - 19:21 [ NDR ]

Rostock verpachtet Hafenfläche an Nord-Stream-2-Zulieferer

Auf Anfrage des NDR heißt es: Oberbürgermeister Madsen hat sicherheitshalber eine weitere rechtliche Prüfung veranlasst. Vielleicht ja auch, weil US-Außenminister Antony Blinken gerade angekündigt hat, Nord Stream 2 auf den letzten Metern stoppen zu wollen.

30.08.2020 - 20:31 [ antikrieg.com ]

US-Kontrolle des Hafens von Alexandroupolis wird nicht dazu beitragen, Griechenland vor der Türkei zu schützen

Der Verkauf von Häfen ist aus Gründen der nationalen Sicherheit und Souveränität äußerst riskant. Die Privatisierung von Häfen bedeutet die Deregulierung von Staatseigentum und die Übertragung aller Funktionen und Transaktionen auf den privaten Sektor anstelle der staatlichen Sicherheit. Was wird geschehen, wenn ein ausländischer Investor wie die USA in die Verwaltung der Häfen in der Ägäis eingebunden wird, die eine unersetzliche Rolle für die Grenze und die nationale Verteidigung Griechenlands spielt, insbesondere in einer Zeit, in der die Türkei ihre Kriegsrhetorik gegen Griechenland verstärkt?

08.08.2020 - 14:56 [ ZDF ]

Sassnitz und Nord Stream 2 – Annen: US-Drohung „absolute Unverschämtheit“

Er fügte hinzu:

„Europäische Energiepolitik wird in Berlin und Brüssel entschieden und nicht in Washington DC.“

07.08.2020 - 16:10 [ ORF.at ]

Empörung über US-Drohung gegen deutschen Ostsee-Hafen

Der Hafen wollte sich zu den Drohungen nicht äußern. Ein Sprecher sagte, es werde erwartet, dass die deutsche Bundesregierung und die Landesregierung aktiv werden.

07.08.2020 - 16:08 [ NDR ]

Nord Stream 2: USA drohen Fährhafen Sassnitz

Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) kritisierte die Drohungen der US-Senatoren: „Diese Drohungen sind absolut inakzeptabel. Deutschland kann selbst entscheiden, woher und auf welchem Weg es seine Energie bezieht“, sagte Schwesig dem „Tagesspiegel“. Mecklenburg-Vorpommern halte am Bau der Pipeline fest. „Ich erwarte auch von der Bundesregierung, dass sie diesen Erpressungsversuchen entschieden entgegentritt“, so Schwesig.