(archive entries)
Daily Archives: 16. August 2026
Union und Linke: Mehr als ein „Pocket Call“
(May 7, 2025)
Kurz nachdem Friedrich Merz im ersten Wahlgang gescheitert ist, erhĂ€lt die ehemalige Chefin der Linkspartei Janine Wissler einen Anruf. Alexander Dobrindt ist am Apparat, bis vor kurzem CSU-Landesgruppenchef. Das sei jetzt kein „Pocket Call“, also kein Taschenanruf aus Versehen, gibt er Wissler zu verstehen, er mĂŒsse dringend mit ihr sprechen……
The Totalitarian Surveillance State Grows as a New Movement Rises From the Ashes of MAGA
Why is Bari Weiss promoting Flock cameras? Glenn Greenwald on neocon support for totalitarianism.
Tucker Makes His Most STARTLING Admission Yet!
Tucker Carlson admitted that a lot of the tips he received about Hunter Biden were from Israeli intelligence. Cenk Uygur and Glenn Greenwald discuss on The Young Turks.
Medienschau: Geheimpolizei? Gut!
Verfassungsschutz (VS) und BND sollen per Gesetz Polizeibefugnisse erhalten, beschloss das Kabinett am Mittwoch. Was die Dienste bisher einfach so oder mit Amtshilfe erledigt haben, erhĂ€lt nun LegalisierungstĂŒnche. Der Devise, alles dem Krieg gegen Russland und der AufrĂŒstung unterzuordnen, stimmen die meisten Kommentatoren zu. Sie finden offenbar auch, dass Friedensfreunde, also Staatsfeinde, mehr bekĂ€mpft werden mĂŒssen.
Redakteure deutscher BĂŒrgermedien finden jedenfalls mehrheitlich eine angriffslustige deutsche Geheimpolizei gut.
RĂŒckkehr der Gestapo? Deutschland reiĂt die Trennmauer zwischen Polizei und Geheimdiensten ein
Mehrere Politiker nutzten den Leipziger Drohnenvorfall fĂŒr weitere Forderungen: Schleswig-Holsteins MinisterprĂ€sident Daniel GĂŒnther (CDU) will die Verfassung Ă€ndern, um BundeswehreinsĂ€tze im Inneren zur Drohnenabwehr zu ermöglichen; der Verteidigungsausschussvorsitzende Thomas Röwekamp (CDU) fordert eine Zentralisierung der Luftsicherheit bei der Bundespolizei. Rheinmetall-Chef Armin Papperger kĂŒndigte an, gemeinsam mit der Deutschen Telekom Mobilfunkmasten zur DrohnenfrĂŒherkennung zu nutzen.
Der WSWS-Autor Peter Schwarz sieht in dem Gesetzespaket keine Reaktion auf reale âhybride Bedrohungenâ, sondern die gezielte Vorbereitung eines Polizeistaats, der die wachsende Opposition gegen AufrĂŒstung und Sozialabbau im Inneren unterdrĂŒcken soll â mit stillschweigender oder offener UnterstĂŒtzung aller Bundestagsparteien.
Meine Interpretation dieser Republik: Ein Haufen Schwachsinniger, LĂŒgner und Feiglinge
(June 20, 2014)
Die Geheimdienste bespitzeln alles und jeden, wie sie nur können und sie setzen dabei alles an technischen Mitteln ein was ihnen zur VerfĂŒgung steht. Das Grundgesetz wird dabei von ihnen vollstĂ€ndig ignoriert, bzw nach eigenem Ermessen âinterpretiertâ. Der Apparat â letztlich ein Haufen Diener der herrschenden Nomenklatura, wie in der D.D.R. â hat seit der faktischen Aufhebung von Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis und der diesbezĂŒglichen Gewaltenteilung durch die in 1968 auf Anweisung der damaligen BesatzungsmĂ€chte Westdeutschlands von S.P.D., C.D.U. und C.S.U. beschlossenen âNotstandsgesetzeâ ein nur mehr durch Vorgesetzte im militĂ€rischen Sinne kontrolliertes Eigenleben gefĂŒhrt. Dass das PhĂ€nomen des Terrorismus in Westdeutschland exakt nach dieser fundamentalen UmwĂ€lzung im RechtsgefĂŒge auftrat und so seltsam parallel zu den RepressionsmaĂnahmen des Staates eskalierte, in einer Ăra der S.P.D.-RegierungsfĂŒhrung, ist in Deutschland nie thematisiert worden. Dazu kommen die MaĂnahmen, die jede substantiell immer noch schlimmere Regierung seit den Attentaten des 11. Septembers in Deutschland beschlossen und verfĂŒgt hat. (Notstandsgesetze, 11. September, TotalĂŒberwachung: Die Interpretation des âkollektiven Verteidigungsfallsâ)
Kein einziger Abgeordneter des Bundestages, kein einziger Richter, kein einziger etablierter Journalist ist dem wirklich entgegen getreten. Keiner.
Dazu nochmal der Hinweis: jede etablierte Partei hat das Grundgesetz bereits in Frage gestellt. Keine einzige etablierte oder populÀre Organisation verteidigt es mehr. Keine.
Geheimdienstreform: Geschichtsvergessen und gefÀhrlich
(August 12, 2026)
Diese Reform ist ĂŒberfĂ€llig. Zu lange haben Verfassungsschutz und BND auf rechtlich fragwĂŒrdiger Grundlage operiert. Das hatte auch das Bundesverfassungsgericht kritisiert und dem Bundestag bis Ende dieses Jahres Zeit gegeben, um etwa die Kontrolle des BND zu verbessern.
Die Regierung folgt der Forderung aus Karlsruhe â und schieĂt weit am Ziel vorbei. In ihrem rund 730-seitigen Gesetzentwurf legt sie dar, wie âechteâ Geheimdienstarbeit und deren Kontrolle kĂŒnftig aussehen soll. Gleichzeitig nutzt sie die RĂŒge der Karlsruher Richter:innen dazu, um Grundprinzipien der bundesdeutschen Nachkriegsdemokratie auf den Kopf zu stellen.
Lebanese officials âhave lost all leverageâ after putting âall their eggs in the US-Israeli basketâ
The Lebanese government has been left at the âmercyâ of the US and Israel after signing on to the Washington-brokered framework agreement, argues Ziad Abu Rish, an associate professor of Middle Eastern Studies at Bard College in the US state of New York.
He noted that Zawthar al-Gharbiya remains the only village Israeli forces have withdrawn from under the framework agreement and Israel has since publicly declared it is no longer interested in creating additional withdrawal zones.
Photos: Aftermath of Israelâs deadly strikes in south Lebanon
A man reacts amid the rubble of a destroyed home that was hit by an Israeli air strike in the village of Ansar, southern Lebanon, Saturday [Mohammed Zaatari/AP]
Minister calls for new Gulf security policy
(July 14, 2026)
âOne issue demands immediate attention. As widely reported, complex discussions are currently being held with the aim of devising a long-term arrangement for freedom of navigation through the Strait of Hormuz. As one of the two states with territorial waters in the Strait, Oman has a special responsibility to work with both Iran â which is the other state whose territorial waters include part of the Strait â and the wider international community of Strait users to find a practical, durable and legal arrangement for free navigation. The international community needs a successful outcome from these consultations; free navigation through the Strait of Hormuz is vital for the global economy
Araghchi says talks with Oman and reopening of Hormuz are âtwo separate issuesâ
âOur negotiations with Oman are ongoing. That is a completely separate matter. It is a technical issue concerning the designation of maritime routes in the Strait of Hormuz for the passage of ships.â
âThe routes that existed previously are no longer functional, so a new route needs to be defined. For now, we are designing a temporary route, which can then, at a later stage, be turned into a final route.â
âWe may reach an outcome soon, but I want to emphasise that these negotiations and the reopening of the Strait of Hormuz are two separate issues. This is a technical negotiation concerning the designation of a maritime route.â