„Wenn man solche MaĂnahmen gleichmĂ€Ăig in allen Bereichen verteilt, dann haben sie auch eine stĂ€rkere Gesamtwirkung, als wenn man nur an einem Ende ganz stark quetscht und am anderen Ende alles noch so lĂ€sst wie vorher.â
Christian Drosten wusste, was das fĂŒr ein medizinischer Irrsinn ist:
âNa ja, also man kann das (das Wirtschaftsleben, d.V.) mehr in den Blick nehmen. Man kann an diesen Stellen auch MaĂnahmen der Kontaktreduktion verhĂ€ngen. Aber das hĂ€tte natĂŒrlich Auswirkungen auf bestimmte Wirtschaftszweige. Da geht es um Lieferketten und Produktion und so weiter. Das sind eben Bereiche der Wirtschaft, die man nicht von zu Hause vom Homeoffice machen kann. (âŠ) Alle diese Dinge bedingen sich natĂŒrlich. Die kann man so beschreiben. Sollte man aber nicht als Wissenschaftler tun, sondern vielleicht eher aus anderen Kompartimenten der Gesellschaft. Kann man auch kritisieren und anprangern. Und man kann Ănderungen fordern. Aber ich glaube, im Moment ist es vor allem wichtig, dass man sich klarmacht, wie es ist.â
Das hat Christian Drosten im April 2021 gesagt. Bei aller Druckserei kann man den Kern seiner Aussage kaum missverstehen. Interessant daran ist allerdings, dass dies weder bei den Lockdown-BefĂŒrwortern offen diskutiert wurde noch bei all denen hinreichend angekommen ist, die gegen die GrundrechtseinschrĂ€nkungen demonstrieren. Man kann es auch deutlicher formulieren: Es gibt âetwasâ, was die Pole auf bedenkliche und sicherlich ungewollte Weise nahe aneinander bringt. Was ist das âetwasâ?