Archiv: Taliban


03.05.2021 - 05:23 [ Frankfurter Allgemeine / Twitter ]

Nach fast zwanzig Jahren hat der Abzug der ausländischen Truppen aus Afghanistan offiziell begonnen. Angriffe und Anschläge mit vielen Toten überschatten ihn.

(02.05.2021)

03.05.2021 - 05:17 [ Gabriele Meissner / Twitter ]

Die Nato hat die Warlords in Afghanistan gestärkt – nicht die Demokratie

(29.04.2021)

03.05.2021 - 04:42 [ taz ]

Deutschland stärkte die Warlords

(12. 11. 2013)

Doch nach dem Sturz der Taliban Ende 2001 gewannen die Kommandeure wieder Einfluss, auch weil sie nach 9/11 Verbündete des Westens in dessen Kampf gegen die Taliban wurden. Sie konnten sich seitdem durch die Übernahme offizieller Ämter als Gouverneure, Polizei- oder Geheimdienstchefs auf Provinz- oder Distriktebene legitimieren. Das gab ihnen ein offizielles Gewaltmonopol, den Zugang zu staatlichen Pfründen und große Korruptionsmöglichkeiten.

03.05.2021 - 04:08 [ Radio Utopie ]

Afghanische Warlords stehen jährlich mit Hunderten von Millionen-Dollar-Margen auf NATO-Gehaltslisten

(4. November 2009)

Denn so lange die Warlords, Gebietsfürsten und Distriktgouverneure mit jährlichen Millionenbeträgen auf der Gehaltsliste der CIA und der NATO stehen, haben sie noch weniger Interesse an friedlichen Verhältnissen in der Region. Je mehr Krieg und Terror, umso besser – ansonsten würden diese hohen Einnahmen für sie wegfallen. Das Geld bekommen diese Führer dafür, dass sie private Sicherheitstruppen mieten, um die jeweiligen Basen der westlichen Allierten sowie die Transportwege vor terroristischen Überfällen zu schützen. Diese Kuh gilt es mit allen Mitteln zu melken.

Somit ist durchaus der Beweis erbracht, dass die NATO den Krieg in Afghanistan doppelt finanziert – nicht nur die eigenen Truppen sondern auch die der Gegenseite gleich mit. Auf das der Krieg nicht zum Erliegen gebracht wird!

Welcher Provinz-Warlord könnte nicht in Versuchung kommen und lässt schnell mal ein Attentat inszenieren, dass dann immer die über die Grenze gekommenen Aufständigen waren? Seine Sicherheitskräfte brauchen schliesslich Arbeit, Lohn und Brot. Ohne Gefahr gibt es kein Geld – eine einfache Rechnung und ein fataler Teufelskreis. Die Ansicht der USA, dass, wenn man den Kriegsherren kein Geld mehr für ihre Dienste zur Verfügung stellt, dann eine Eskalation der Lage erfolge, kann man unterschiedlich bewerten. So wie jetzt die Lage in Afghanistan ist, hat diese bisherige Strategie nach acht Jahren keinen Erfolg für den ISAF- Einsatz gebracht und die meisten Anschläge erst hervorgerufen.

Alle gefallenen Soldaten, einschliesslich der deutschen Opfer, sowie die Toten und Verletzten der afghanischen Zivilbevölkerung oder der Hilfsorganisationen, sie alle sind gestorben in dem grausamen korrupten Machtspielen der Westmächte und den Führungskräften in Afghanistan.

Stellungnahmen der Bundesregierung, der Parteien und Medien zu dem Bericht des Zentrums für internationale Zusammenarbeit an der New York University waren bis heute in Deutschland nicht festzustellen.

03.05.2021 - 03:39 [ Center on International Cooperation (CIC) at New York University ]

The Public Cost of Private Security in Afghanistan

(9.September 2009)

The private security industry in Afghanistan has grown apace with demand. As of August 2009, the total number of private security personnel employed by the US Department of Defense – the largest employer of private security in the country – increased 19 percent (from 4,373 to 5,198) in response to the deployment of additional military forces. Since 2001, a range of private security providers (PSPs) has emerged, including international and national PSCs operating with or without the required Afghan licensing permits, as well as militias hired as “armed support groups” (ASG) by international military forces. Many PSPs are controlled by prominent Afghan families, including Hashmat and Ahmed Wali Karzai, brothers of President Hamid Karzai; Hamid Wardak, the son of Defense Minister Rahim Wardak; Gul Agha Shirzai, the governor of Nangarhar province; and Hajji Jan Mohammad Khan, the former governor of Uruzgan.

The use of unregistered PSCs and militia groups by the NATO International Security Assistance Force and US military contingents is widespread. Many of these PSPs serve as ready-made militias that compete with state authority and are frequently run by former military commanders responsible for human rights abuses or involved in the illegal narcotics and black market economies.

03.05.2021 - 02:47 [ Sueddeutsche.de ]

Krieg in Afghanistan: Warlord Inc. – freies Geleit gegen Geld

(23. Juni 2010)

Die USA verteilen in Afghanistan Milliarden Dollar an Firmen, damit schwerbewaffnete Söldner für Sicherheit sorgen. Die Dienstleister verdienen prächtig – und bestechen mit dem Steuergeld zwielichtige Kriegsfürsten und möglicherweise auch Taliban.

03.05.2021 - 02:38 [ Subcommittee on National Security and Foreign Affairs of the Committee on Oversight and Government Reform / Washington Post ]

Warlord, Inc.: Extortion and Corruption Along the U.S. Supply Chain in Afghanistan

June 22, 2010
To the Members of the Subcommittee:

Today I present to you a report entitled, Warlord, Inc.: Extortion and Corruption Along the U.S. Supply Chain in Afghanistan, which has been prepared by the Majority staff of the Subcommittee on National Security and Foreign Affairs of the Committee on Oversight and Government Reform.
After a six-month investigation, the report exposes the circumstances surrounding the Department of Defense’s outsourcing of security on the supply chain in Afghanistan to questionable providers, including warlords.

The findings of this report range from sobering to shocking. In short, the Department of Defense designed a contract that put responsibility for the security of vital U.S. supplies on contractors and their unaccountable security providers. This arrangement has fueled a vast protection racket run by a shadowy network of warlords, strongmen, commanders, corrupt
Afghan officials, and perhaps others.

Not only does the system run afoul of the Department’s own rules and regulations mandated by Congress, it also appears to risk undermining the U.S. strategy for achieving its goals in Afghanistan.

15.04.2021 - 19:03 [ antikrieg.com ]

Joe Biden bekräftigt Washingtons Botschaft an die Welt: Vertraut uns nie und nimmer

Im Februar 2020 verkündete US-Präsident Donald Trump ein Friedensabkommen mit den Taliban, das den US-Streitkräften 15 Monate Zeit für den Abzug aus Afghanistan gab. Fast ein Jahr später, als der Abzug fast abgeschlossen war und nur noch 2.500 Angehörige der US-Streitkräfte auf afghanischem Boden verblieben, legte der neue Präsident Joe Biden den Amtseid ab und begann sofort zu beklagen, dass die Frist zum 1. Mai „schwer einzuhalten“ sei.

25.03.2021 - 19:08 [ The Scott Horton Show ]

3/18/21 Gareth Porter on the Military’s Efforts to Subvert the Afghan Peace Deal

Gareth Porter talks about the U.S. military’s efforts to sabotage any attempt at leaving Afghanistan. The deal negotiated by the Trump administration made both the conditions and deadlines for withdrawal clear—but almost immediately, the military began claiming that the Taliban was somehow in violation of the agreement, and that America had to stay. Sadly very few people in power are willing to drastically change the situation in Afghanistan, and it looks increasingly likely that the Biden administration will simply try to stay the course

17.02.2021 - 08:48 [ Washington Post ]

Decision on Airstrike in Afghanistan Was Based Largely on Sole Informant’s Assessment

(September 6, 2009)

McChrystal’s advisers allowed a Washington Post reporter to travel with a NATO fact-finding team and attend its otherwise closed-door meetings with German troops and Afghan officials. Portions of this account are based on those discussions.

16.12.2020 - 19:33 [ Bundesverfassungsgericht ]

Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen die Versagung von Amtshaftungsansprüchen wegen eines Auslandseinsatzes der Bundeswehr

(heute)

Ob in einem bewaffneten Konflikt eine Amtspflichtverletzung deutscher Soldaten vorliegt, bemisst sich nach der Verfassung, dem Soldatengesetz und vor allem den gewaltbegrenzenden Regeln des humanitären Völkerrechts. Nicht jede Tötung einer Zivilperson im Rahmen kriegerischer Auseinandersetzungen stellt auch einen Verstoß hiergegen dar. Ein solcher ist nach dem Urteil nicht deshalb gegeben, weil vor dem Befehl zum Bombenabwurf nicht habe ausgeschlossen werden können, dass sich im Zielgebiet auch Zivilisten aufhielten. Der Oberst i. G. der Bundeswehr habe bei Erteilung des Angriffsbefehls die ihm zur Verfügung stehenden Erkenntnisquellen ausgeschöpft, bei der notwendigen ex ante-Betrachtung eine gültige Prognoseentscheidung getroffen und somit keine Amtspflichtverletzung begangen. Diese Würdigung ist nachvollziehbar und verstößt jedenfalls nicht gegen das Willkürverbot des Art. 3 Abs. 1 GG.

16.12.2020 - 19:25 [ Bundestag ]

Beschlussempfehlung und Bericht des Verteidigungsausschusses als 1. Untersuchungsausschuss gemäß Artikel 45a Absatz 2 des Grundgesetzes

(25.10.2011)

Grundlage des Luftangriffs von Kunduz waren fast ausschließlich Informationen, die durch Angehörige des MilNWBw von einem durch diese geführten HUMINT-Kontakt gewonnen worden sind. Dabei hat sich herausgestellt, dass dieser Kontakt bereits über einen längeren Zeitraum durch Angehörige des so genannten „Field HUMINT Teams“ der TF 47„geführt“ worden ist: Es haben Treffen mit diesem Kontakt stattgefunden, es wurde häufig kommuniziert, die Kontaktperson erhielt auch Geldzahlungen, wobei sich die Höhe der Zahlungen an solche „Kontaktpersonen“ nach Auskunft der Zeugen im Ausschuss auch nach der Qualität der Informationen richtete, die der jeweilige Kontakt lieferte.

(…)

Ausführlich wurden die verschiedenen Verschleierungsbemühungen des Pressestabes im Bundesverteidigungsministerium bereits dargestellt:
– Leugnung ziviler Opfer, auch mit dem Ziel, Entschädigungsansprüche möglichst zu vermeiden.
– Vortäuschen von Zeitdruck bei der Entscheidung zum Luftschlag durch falsche chronologische Darstellungen.
– Falschmeldung zum bevorstehenden Angriff der Lastwagen auf das PRT Kunduz trotz Widerspruch zur eigenen Online-Meldung, die davon sprach, dass der Treibstoff für eigene Zwecke in den Distrikt Chahar Darrah verbracht werden sollte und Hinweisen, dass die festgefahrenen Tanklaster in Brand gesetzt werden sollten.
– Erfinden einer so genannten „dritten Quelle“, angebliche SIGINT des afghanischen Geheimdienstes, auf die die Entscheidung zum Luftschlag gestützt worden sei, für die Bundespressekonferenz vom 7. September 2009.
– Diffamieren des IAT-Berichts der NATO als „Reisebericht“ in den Bundespressekonferenzen vom 9. und 11. September 2009 und Verschleierung seiner Inhalte, insbesondere zu den offenkundigen Verstößen von Oberst Klein gegen NATO-Einsatzregeln.
– Angebliche Ermordung eines der Fahrer wird als Beleg für unmittelbare Bedrohung präsentiert, nicht als möglicher Hinweis auf die Anwesenheit eines Zivilisten am Tatort.
– Versuch der Leugnung, dass Tanklastwagen festgefahren waren (SMS von Malte Krause).

16.12.2020 - 19:20 [ Radio Utopie ]

Samstag Morgen: Entführung eines NYT-Reporters, 5 Kilometer vom deutschen ISAF-Stützpunkt entfernt

(10. September 2009)

Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen) gestern wörtlich im Bundestag (2) Richtung Bundesverteidigungsminister Franz Jung (CDU) :

„Wie sind Sie vorgegangen? Sie haben als Erstes die Unwahrheit gesagt. Sie haben behauptet, das Ganze habe sich in 40 Minuten abgespielt. Die Wahrheit ist: Es hat sechs Stunden gedauert. Es hat übrigens zwölf weitere Stunden gedauert, bis nach dem Bombardement Aufklärer vor Ort gewesen sind. Das ist das Ergebnis der Unterrichtung, die Sie uns heute in den Ausschüssen gegeben haben.“

12 Stunden also. Wenn der Befehl zum Bombardieren der Tanklaster im deutschen Militärstützpunkt vom deutschen Oberst Georg Klein wie berichtet am Freitag Morgen um 2.30 Uhr gegeben wurde, waren demnach spätestens ab Freitag Mittag deutsche Aufklärer am Ort des Geschehens.

Wie kann es dann sein, dass ein Trupp „Taliban“, also ein Trupp Bewaffneter, noch am Samstag morgen am selben Ort über dreissig Stunden später einen amerikanischen Reporter entführen?

Wie die „New York Times“ (1) berichtet, fuhren am Samstag dem 5.September morgens um 8.30 Uhr Ortszeit ihr Reporter Stephen Farrell, sein Dolmetscher Sultan Munadi, sowie ein afghanischer Fahrer von Kunduz aus zum Ort des Luftangriffs, nur 5 Kilometer Luftlinie vom Isaf-Militärflughafen entfernt, nahe dem Dorf Omar Kheil (Omar Khel).

Später wird der Fahrer, dessen Identität die NYT nicht veröffentlicht, gegenüber der Zeitung einen Bericht über die Geschehnisse abgeben. Diesem Bericht zufolge warnte Dolmetscher Sultan Munadi bereits auf der Hinfahrt, dass es am Ort des Luftangriffes gefährlich sein könnte. Er, Munadi, habe Freitag Nacht „einen Freund im Dorf“ angerufen. Dieser habe ihm berichtet, die Dorfbewohner seien sehr wütend über die Angriffe.
Im Auto wurde darüber diskutiert, was man im Falle eines Stopps durch Bewaffnete tun würde.

Bei den Wracks der Tanklaster eingetroffen, interviewen Reporter Stephen Farrell und sein Dolmetscher Munadi eine Gruppe von drei bis vier umherstehende Anwohner. Schnell bildet sich eine Menschenmenge um sie, Anwohner treffen per Auto oder Motorrad ein, oder durchwaten den seichten Fluss um die ungewöhnlichen Gäste zu begutachten. Die Anwohner zeigen sich aber keineswegs feindselig, sondern lediglich neugierig und geben Farrell Interviews.

Ein Zeuge berichtet dem „New York Times“-Reporter, dass vor der Bombardierung der beiden Tanklaster (bei der laut Angaben eines Untersuchungsteams schätzungsweise 125 Menschen getötet worden waren) über drei Stunden lang Flugzeuglärm zu hören war. Während dieser Zeuge sein Interview gibt, nähert sich ein alter Mann und rät Farrell sowie seinen Dolmetscher Munadi sich zu entfernen. In der Nähe sind auf einmal Schüsse einer Kalaschnikow zu hören. Abermals rät der alte Mann zur Flucht.

In diesem Augenblick rufen zwei afghanische Jugendliche „Der Taliban kommt!“. Über den Fluss nähern sich im Laufschritt 10 Bewaffnete mit Kalaschnikows und Maschinengewehren der Menschenmenge um den NYT-Reporter.

Die Menschenmenge flieht in wilder Flucht. Der Fahrer berichtet später, er sei über 20 Minuten durch hohes Gras und Reisfelder geflüchtet, bei ihm die beiden afghanischen Jugendlichen welche die Warnrufe vor „den Taliban“ abgaben. Der Fahrer bekommt einen Anruf auf seinem Handy. Es ist der Dolmetscher Sultan Munadi. Er sagt dem afghanischen Fahrer, dass er und Farrell von den Bewaffneten festgehalten werden und verspricht dem Fahrer, dass – wenn er sich diesen ebenfalls ausliefern würde – sie alle zusammen freikämen.

Doch der Fahrer weigert sich. Er flüchtet weiter. Einer der Jugendlichen droht ihm schliesslich, er würde ihn an „die Taliban“ ausliefern, wenn er ihm nicht sein Geld und sein Handy gäbe. Der Fahrer gibt ihm sein Geld und sein Handy.
Danach schlägt er sich zu einer Strasse durch. Ein vorbeifahrenes Taxi nimmt ihn auf und bringt ihn zum Polizeihauptquartier in Kunduz. Gegen 11 Uhr am Samstag Vormittag alarmiert er Stephen Farrells Kollegen in Kabul.

16.12.2020 - 19:15 [ Bundestag ]

Deutscher Bundestag: Stenografischer Bericht 233. Sitzung Berlin, Dienstag, den 8. September 2009

Gert Winkelmeier (fraktionslos): Lassen sie mich etwas zu der Entscheidung des örtlichen deutschen Kommandeurs sagen: Tankwagen sind nicht geländefähig. Sie können nur auf befestigten Straßen gefahren werden. Das Lager Kunduz hätte also auf den befestigten Zugangsstraßen mit ganz einfachen Mitteln gegen die vermeintliche Gefahr geschützt werden können. 2 000 Meter vor dem Lager postiert, hätten ein Schützenpanzer oder ein paar Maschinengewehre gereicht, um die Umwidmung dieser Lastwagen in Angriffswaffen zu unterbinden.

(Dr. Peter Struck [SPD]: Was ist das denn für
Unsinn!)

Zudem standen diese Lastwagen ständig unter Luft-
beobachtung.

16.12.2020 - 18:30 [ Radio Utopie ]

Bundeswehr-Oberst befahl offenbar nach BND-Behauptungen Luftangriff auf sichtbare Menschenmenge: 125 Tote

(6. September 2009)

„Sein Geheimdienst-Chef“ habe mit einer afghanischen Quelle gesprochen, welche darauf bestanden habe, dass jeder vor Ort ein Aufständischer sei (um welchen Geheimdienst es sich handelt wird nicht erwähnt.) Die Beschreibung der Szenerie, welche die Quelle abgeliefert habe, sei entsprechend dem gewesen, was er auf den Bildern der F-15 Jets gesehen habe, so Klein. Aber es habe keine Möglichkeit gegeben zu beurteilen, ob die Personen darstellenenden „Punkte“ auf dem Bildschirm wirklich Aufständische seien. Trotzdem gelangt Klein an jenem Abend vor dem Nato-Team zum Schluss:

„Die ganze Story passte 100-prozentig“

Isaf-Kommandeur Oberst Georg Klein befahl am frühen Freitag Morgen gegen 2.30 Uhr Ortszeit die Bombardierung der von einer Menschenmenge umgebenen Tanklaster mit jeweils zwei 500-Pfund schweren satellitengestützten GBU-38 Präzisionsbomben.

2 Minuten später waren nach Nato-Angaben 125 Menschen tot. Im deutschen Militärstutzpunkt waren die „Punkte“ auf dem Bildschirm verschwunden. Nur ein paar seien „davon gehuscht“, hiess es.

Entgegen den von Afghanistan-Kommandeur erlassenen Direktiven schickte das deutsche Militär nach eigenen Angaben keine Einheiten in den nur 4 Meilen vom Isaf-Flughafen in Kunduz entfernten Ort um eventuelle Opfer zu versorgen oder erste Hilfe zu leisten, sondern schickte am Freitag Morgen eine Drohne, um Fotoaufnahmen zu machen.

Am Samstag dann besichtigte das Nato-Team dann den Ort des Geschehens. Sämtliche Leichen waren verschwunden, „anscheinend vom Feuer verschluckt“. Wer hatte sie beseitigt? Am Freitag Abend hatte der deutsche Oberst das Nato-Team davon abgehalten, den Ort des geschehens zu besichtigen, weil „dort auf sie geschossen“ werde könnte.

Wollte Klein Zeit gewinnen, um Beweise verschwinden zu lassen?

16.12.2020 - 18:29 [ Washington Post ]

Decision on Airstrike in Afghanistan Was Based Largely on Sole Informant’s Assessment

(September 6, 2009)

McChrystal’s advisers allowed a Washington Post reporter to travel with a NATO fact-finding team and attend its otherwise closed-door meetings with German troops and Afghan officials. Portions of this account are based on those discussions.

11.10.2020 - 23:54 [ Xinhuanet ]

Afghan religious scholars call for ceasefire amid escalation in fighting

Amid increase in Afghan fighting, the Ulema or religious scholars in a gathering held in Kunduz city the capital of northern Kunduz province on Sunday have condemned the ongoing conflict and hostilities in the country as illegitimate and called upon the Taliban outfit to observe ceasefire and facilitate the peace talks to succeed.

13.09.2020 - 01:49 [ Dawn ]

Seize ‘historic moment’, Pakistan tells Kabul, Taliban

“I warmly welcome the announcement regarding commencement of Intra-Afghan Negotiations on 12 September 2020. Finally, our combined efforts have brought forth the day that the Afghan people have been yearning for,” Prime Minister Khan said.

10.09.2020 - 22:57 [ The Hill ]

Trump: Pompeo traveling to talks between Taliban, Afghan government

“The negotiations are a result of a bold diplomatic effort on the part of my administration in recent months and years,” Trump said at a news conference. “The United States will play an important role in bringing the parties together to end the decades-long war. It’s been going on for almost 20 years. Long before I got involved, I can tell you that.”

11.08.2020 - 11:47 [ Arte TV ]

USA wollen Zahl ihrer Soldaten in Afghanistan bis November auf unter 5000 senken

Derzeit haben die USA noch 8600 Soldaten in Afghanistan. US-Präsident Donald Trump hatte in der vergangenen Woche in einem Interview des Nachrichtenportals „Axios“ als Zielmarke genannt, die Truppenpräsenz in Afghanistan bis zur US-Präsidentschaftswahl am 3. November auf „4000 bis 5000“ zu reduzieren.

18.06.2020 - 11:29 [ law360.com ]

Willkie Sues Defense Agencies For Info On Taliban Payments

(yesterday)

International law firm Willkie Farr & Gallagher LLP has sued U.S. defense agencies for records of protection payments that government contractors in Afghanistan allegedly made to the Taliban, saying the agencies have failed to hand over the requested documents.

In five separate lawsuits filed in a D.C. federal court Tuesday, Willkie accuses the Office of the Secretary of Defense, the Special Inspector General for Afghanistan Reconstruction, the Defense Contract Management Agency, the Drug Enforcement Agency and Defense Intelligence Agency of failing to fulfill the firm’s Freedom Of Information Act requests for documents that allegedly show eight Afghanistan reconstruction companies paid the …

18.06.2020 - 10:58 [ Tagesschau ]

Afghanistan: Der unsichtbare Krieg

Vor zwei Jahren konnte SIGAR zum Beispiel noch detailliert aufgezeigen, welche Gebiete in Afghanistan von den Aufständischen und nicht von der Regierung kontrolliert werden. Diese Daten werden laut SIGAR nicht mehr von der NATO und dem US-Militär erhoben und ihnen zur Verfügung gestellt. Ebenso wenig wie Daten, die zeigen, wie viele Angriffe von Aufständischen es in Afghanistan in jüngster Zeit gegeben hatte. Diese Informationen gelten neuerdings als geheim, kritisiert SIGAR. Begründung des Militärs: Die Verhandlungen und das Abkommen mit den Taliban.

11.05.2020 - 03:00 [ Stars and Stripes ]

Taliban say they don’t have missing Navy veteran

Earlier this week, the FBI took the unusual step of putting out a poster with Frerichs‘ picture on it seeking information into his disappearance and whereabouts, something they have not done in previous incidents where the Taliban have taken hostages.

29.02.2020 - 16:21 [ New York Times ]

U.S. Strikes Deal With Taliban to Withdraw Troops From Afghanistan

The United States signed a deal with the Taliban on Saturday that sets the stage to end America’s longest war — the nearly two-decade-old conflict in Afghanistan that began after the Sept. 11 attacks, killed tens of thousands of people, vexed three White House administrations and left mistrust and uncertainty on all sides.

29.02.2020 - 16:10 [ Tagesschau ]

USA und Taliban unterschreiben: Friedensabkommen für Afghanistan

Mehr als 18 Jahre nach dem US-Einmarsch in Afghanistan haben die USA und die militant-islamistischen Taliban ein Abkommen über Wege zu einem Frieden geschlossen.

29.02.2020 - 02:29 [ Zeit ]

Afghanistan: Donald Trump kündigt Friedensabkommen mit Taliban an

US-Außenminister Mike Pompeo soll am Samstag in Doha ein Friedensabkommen mit den Taliban unterzeichnen. Anschließend sind innerafghanische Verhandlungen geplant.

14.12.2019 - 12:15 [ New York Times ]

At Least 23 Soldiers Killed in Insider Attack in Afghanistan

A Taliban infiltrator opened fire on soldiers as they were sleeping in a military base in Ghazni Province, officials said.

14.12.2019 - 12:10 [ ORF.at ]

Mindestens 23 Tote bei Attacke in Afghanistan

Die militant-islamistischen Taliban reklamierten den Anschlag für sich und erklärten, 32 Soldaten getötet zu haben. Für diese Zahl gab es zunächst keine Bestätigung.

Die Taliban hatten die Truppe offenbar unterwandert.

29.11.2019 - 02:01 [ The Nation Pakistan ]

Iran hosts Taliban for Afghan talks

A Taliban delegation headed by Mullah Abdul Ghani Baradar, the deputy political chief and head of the political office of the Taliban in Qatar, held a meeting with Foreign Minister Zarif on Tuesday in Tehran. The Iranian minister pointed to Tehran’s readiness to help establish and boost intra-Afghan talks with the participation of the Afghan government and all other influential political groups.

08.09.2019 - 19:26 [ theHill.com ]

Pompeo defends Trump’s invitation of Taliban to Camp David, citing ‚obligation to do everything we can‘

During a separate interview on NBC, Pompeo noted Camp David’s history in peace negotiations, “sometimes with some pretty bad actors.”

“The president ultimately made the decision that … if we could get commitments and then put in place a verification regime that would give us confidence that we could observe that those commitments were being honored, that … it was a useful effort to try and get all of those parties in one place so that we could have serious conversations.”

08.09.2019 - 19:20 [ New York Times ]

Arms Sent by U.S. May Be Falling Into Taliban Hands

(19. Mai 2009)

Of 30 rifle magazines recently taken from insurgents’ corpses, at least 17 contained cartridges, or rounds, identical to ammunition the United States had provided to Afghan government forces, according to an examination of ammunition markings by The New York Times and interviews with American officers and arms dealers.

08.09.2019 - 19:11 [ Radio Utopie ]

EU-Vize in Afghanistan „beriet“ als MI6-Agent „Taliban“-Terroristen

(26. Dezember 2007)

Der EU-Missionschef und MI6-Agent Semple „arbeitet“ seit den 80ern in Afghanistan (2). Beide, Semple und Patterson, sind die typischen Strippenzieher der zweiten Reihe. Sie haben die Kontakte, erledigen die Drecksarbeit und quatschen die Pressenutten dicht, während die Schlipsträger den Redner auf den Konferenzen und den Garderobenständer geben.
Der EU-Terrorhelfer Semple hielt auch gegenüber dem „Time-Magazin“ und „CNN“ seitenlange Vorträge über angebliche ethnische Konflikte in Afghanistan zwischen Sunniten und Schiiten. Sein Lieblingsfeind: der Iran. Dabei versuchte Semple die alte Platte von den verschiedenen ethnischen Gruppen aufzulegen, die sich alle bekriegen und wo der Westen dann helfend einmarschieren muss.

08.09.2019 - 18:57 [ Independent.co.uk ]

Revealed: British plan to build training camp for Taliban fighters in Afghanistan

(4. Februar 2008)

Afghan government staff also claimed the „EU peace-builders“ had handed over mobile phones, laptops and airtime credit to insurgents. They said the memory stick revealed plans to train the Taliban to use secure satellite phones, so they could communicate directly with UK officials.

Mr Patterson, a Briton, was the third-ranking UN diplomat when he was held. Mr Semple, an Irishman, was the acting head of the EU mission. Officially, the British embassy remains tight-lipped, fuelling speculation that the plan may have been part of a wider clandestine operation.

08.09.2019 - 18:40 [ Sueddeutsche.de ]

Krieg in Afghanistan: Warlord Inc. – freies Geleit gegen Geld

(23. Juni 2010)

Die USA verteilen in Afghanistan Milliarden Dollar an Firmen, damit schwerbewaffnete Söldner für Sicherheit sorgen. Die Dienstleister verdienen prächtig – und bestechen mit dem Steuergeld zwielichtige Kriegsfürsten und möglicherweise auch Taliban.

08.09.2019 - 18:33 [ Unterausschuss für Nationale Sicherheit und Auswärtige Angelegenheiten des U.S. Repräsentantenhauses / Washington Post ]

Warlord, Inc.: Extortion and Corruption Along the U.S. Supply Chain in Afghanistan

June 22, 2010
To the Members of the Subcommittee:

Today I present to you a report entitled, Warlord, Inc.: Extortion and Corruption Along the U.S. Supply Chain in Afghanistan, which has been prepared by the Majority staff of the Subcommittee on National Security and Foreign Affairs of the Committee on Oversight and Government Reform.
After a six-month investigation, the report exposes the circumstances surrounding the Department of Defense’s outsourcing of security on the supply chain in Afghanistan to questionable providers, including warlords.

The findings of this report range from sobering to shocking. In short, the Department of Defense designed a contract that put responsibility for the security of vital U.S. supplies on contractors and their unaccountable security providers. This arrangement has fueled a vast protection racket run by a shadowy network of warlords, strongmen, commanders, corrupt
Afghan officials, and perhaps others.

Not only does the system run afoul of the Department’s own rules and regulations mandated by Congress, it also appears to risk undermining the U.S. strategy for achieving its goals in Afghanistan.

08.09.2019 - 18:26 [ Bloomberg ]

Nixed U.S.-Taliban Talks A Relief for Afghanistan Government

U.S. President Donald Trump’s move to abruptly cancel talks with the Taliban may have set back the Afghan peace process, but it came as a relief to the government in Kabul.

President Ashraf Ghani’s administration, which has been excluded from the negotiations, has distrusted the process from the beginning.

08.09.2019 - 18:20 [ CNN ]

Trump says he canceled secret Camp David meeting with Taliban leaders

„Unbeknownst to almost everyone, the major Taliban leaders and, separately, the President of Afghanistan, were going to secretly meet with me at Camp David on Sunday,“ Trump tweeted Saturday night.
Trump claimed that before traveling to the US on Saturday evening, „Unfortunately, in order to build false leverage, they admitted to……an attack in Kabul that killed one of our great great soldiers, and 11 other people.“
„I immediately cancelled the meeting and called off peace negotiations,“ Trump added.

18.08.2019 - 12:57 [ DailyTimes.com.pk ]

Killing of leader’s brother will not derail peace talks: Taliban

Taliban leader Haibatullah Akhundzada was not in the mosque near Quetta when a bomb went off but his younger brother, Hafiz Ahmadullah, was leading Friday prayers and was among four people killed, several Taliban officials have said. There was no claim of responsibility for the blast that came after both Taliban and US officials have reported progress in talks on an agreement centered on a US troop withdrawal from Afghanistan in exchange for a Taliban security guarantee.

04.08.2019 - 09:50 [ theHindu.com ]

Eighth round of U.S., Taliban peace talks to start in Doha Aug. 3: officials

Two sources with knowledge of the talks said an agreement on the withdrawal of foreign forces in exchange for security guarantees by the Taliban is expected before Aug.13

About 20,000 foreign troops, most of them American, are now in Afghanistan as part of a U.S.-led NATO mission to train, assist and advise Afghan forces.

30.01.2019 - 14:04 [ WSWS.org ]

Afghanistan-Friedensgespräche offenbaren Debakel des „Kriegs gegen den Terror“

Was die Sachkosten betrifft, so hat der Afghanistan-Krieg nach vorsichtigen Schätzungen über eine Billion Dollar aus Ressourcen gestrichen, mit denen die lebenswichtigen sozialen Bedürfnisse der US-Bevölkerung gedeckt werden könnten: von Arbeitsplätzen und menschenwürdigem Lebensstandard bis hin zu Bildung und Gesundheitsversorgung.

Der mit der Invasion Afghanistans eingeleitete „Krieg gegen den Terror“ wurde als Vorwand für einen Frontalangriff auf die demokratischen Rechte benutzt, einschließlich der Verabschiedung des Patriot Act von 2001, der Verbreitung von ungehinderter Spionage, der „außerordentlichen Überstellungen“, der unbefristeten Inhaftierung, Folter und Militärgerichte, darunter die Foltergefängnisse von Guantánamo und der CIA, sowie der Militarisierung von Polizeibehörden und der Verfolgung von Muslimen und Einwanderern. Regierungen auf der ganzen Welt sind dem Beispiel der USA gefolgt; alle bereiten sich, wie Washington selbst, auf eine Konfrontation mit ihrem gefährlichsten Feind, der Arbeiterklasse, vor.

11.12.2018 - 18:07 [ Jason Ditz / Antiwar.com ]

US Hopes for an Afghan Peace Deal by April Appear Dim

… This all combines into a lot of push-back against getting a deal done in the next few months, and combining that with the administration’s constant interest in blaming Pakistan when the war is going badly, it’s hard to envision everyone coming to a reasonable realization that the Afghan War is better off ending sooner, rather than later.

11.12.2018 - 18:04 [ Jason Ditz / antiwar.com ]

US-Hoffnungen auf einen afghanischen Friedensvertrag bis April scheinen vage

… Dieses alles spricht dagegen, dass es in den nächsten Monaten zu einem Abkommen kommt, und in Kombination mit dem ständigen Bestreben der Regierung, Pakistan die Schuld zu geben, wenn der Krieg schlecht läuft, lässt sich schwer vorzustellen, dass jeder zu der vernünftigen Erkenntnis kommt, dass der Afghanistankrieg besser früher als später zu Ende gehen sollte.

12.11.2018 - 20:05 [ Washington Post ]

Moscow shows it’s back in the ‘Great Game’ by hosting Taliban-Afghan peace talks

Sitting between Afghan representatives and their Taliban rivals, Russian Foreign Minister Sergei Lavrov played the roles of mediator and experienced hand in Afghanistan’s conflicts.

Russia hosted the landmark talks almost 30 years after it pulled out of Afghanistan in disgrace, ending a decade-long Soviet occupation that was seen as another chapter in what historians called the “great game” by world powers to hold away over Afghanistan and nearby areas.

21.08.2018 - 19:04 [ Heise.de ]

Afghanistan: Superlative des „failed state“?

(26.7.2018) Mitten im Kabuler Stadtteil Kote Sangi hissten Taliban-Kämpfer ihre Flagge und wurden von Sicherheitskräften mit Freude empfangen. Man umarmte sich, machte Selfies und trank gemeinsam Tee. In der Provinz Farah, die einige Tage zuvor noch von den Taliban belagert wurde, empfing der Gouverneur Aufständische in seinem Palast und lud sie zum Essen ein.

14.08.2018 - 00:03 [ Fox News ]

Taliban travel from Afghanistan to Uzbekistan for talks

(11.8.2018) Last week, Afghan security forces reportedly rescued scores of Afghan Uzbeks who had declared their allegiance to IS when they came under attack by Taliban fighters in northern Afghanistan not far from the border with Uzbekistan. The rescued Uzbek warriors declared they would join the peace process. Most of those rescued were Afghan Uzbeks loyal to Afghanistan’s Vice President Rashid Dostum who had gone over to IS after Dostum fell out with Afghan President Ashraf Ghani and fled to Turkey in May last year.

Coincidentally their rescue from the Taliban came just days after Dostum returned to Afghanistan and reconciled with Ghani’s government.

13.08.2018 - 23:03 [ Guardian ]

Taliban hails ‚helpful‘ US talks as boost to Afghan peace process

On Sunday fighting continued for the third consecutive day between the Taliban and Afghan security forces in the eastern city of Ghazni.

The US previously said it would sit on the sidelines of an “Afghan-led, Afghan-owned” peace process. The Trump administration changed tack, however, in recognition of the Taliban’s refusal to enter negotiations with the Afghan government without first discussing the removal of foreign troops in the US.

The first round of basic contacts “were very helpful”, a senior member of the Taliban’s Quetta Shura told the Guardian. They requested anonymity as only the movement’s spokesperson is authorised to speak in public.

28.07.2018 - 23:11 [ New York Times ]

U.S. Diplomats Held Face-to-Face Talks With Taliban, Insurgents Say

A State Department spokeswoman did not respond to questions about whether the talks took place. But the department did not deny that its diplomats had taken part in such talks — a significant shift in American strategy toward the Taliban in Afghanistan.

28.07.2018 - 23:09 [ ORF.at ]

Taliban bestätigten Treffen mit US-Delegation

Das US-Außenministerium dementiere die Gespräche nicht, schreibt die „NYT“ weiter. In einem Briefing des Außenministeriums diese Woche wurde eine Reise von Wells nach Katar bestätigt. Die Taliban unterhalten in Doha ein halboffizielles Büro.