Archive

13.11.2018 - 09:11 [ Junge Welt ]

Kriegstreiber feiern Frieden

An die Schrecken des Ersten Weltkriegs, der vor 100 Jahren – am 11. November 1918 – mit dem Waffenstillstand im Wald von Compiègne (Nordwestfrankreich) zu Ende ging, haben am Sonntag in Paris 60 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt erinnert. Bei prasselndem Regen geriet die Feier auf den Champs Élysées zu einem Schaulaufen der Heuchler, die mit Militärformationen, Standarten und Fanfarenklang den rund 18,6 Millionen getöteten Soldaten und Zivilisten »ewige Treue« schworen, während in Syrien und im Jemen Menschen bombardiert und ganze Städte ausgelöscht werden.

11.11.2018 - 15:09 [ CNN ]

World pauses to mark WWI Armistice centenary

World leaders gathered in Paris to commemorate the 100th anniversary of the WWI Armistice.
French President Emmanuel Macron addressed the leaders at a ceremony at the Arc de Triomphe.
Queen Elizabeth II and German President Frank-Walter Steinmeier laid wreaths in a ceremony at the Cenotaph in central London.
US President Donald Trump canceled a trip on Saturday to a cemetery for fallen US soldiers because of scheduling difficulties and bad weather.

21.10.2018 - 19:04 [ WSWS ]

Razzia bei „La France insoumise“ und weltweite staatliche Repression

Die Entscheidung des Innenministerium, schwer bewaffnete Polizisten in Mélenchons Wohnung zu schicken, als wäre er ein terroristischer Attentäter, der der Staatsmacht hätte ein Feuergefecht liefern können, ist eine unmissverständliche Drohung gegen breite Bevölkerungsschichten in ganz Frankreich, Europa und darüber hinaus. Zehn Jahre nach dem Wall-Street-Crash von 2008 sind sich die herrschenden Eliten darüber bewusst, dass ihr grotesker Reichtum und ihre Spar- und Kriegspolitik allgemein auf Ablehnung stoßen. Schwache Regierungen treffen verzweifelte Entscheidungen. Sie sind bereit, alle polizeistaatlichen Vollmachten, die sie sich zu Zeiten des „Kriegs gegen den Terror“ angeeignet haben, rücksichtslos gegen die politische Opposition einzusetzen.

04.06.2018 - 12:06 [ RT ]

Netanjahu in Berlin: Kampf dem Nuklearabkommen

Der israelische Regierungschef ist auf Europareise. Den Anfang macht er in Berlin. Die Reise widmet sich seinem Kampf gegen das Nuklearabkommen und der iranischen Präsenz in Syrien. Für Netanjahu ist das JCPOA wie das Münchner Abkommen von 1938 – eine „Appeasement-Politik“.

06.05.2018 - 09:32 [ Radio Utopie ]

Hintergrund: Attentate in Paris vor Syrien-Konferenz und G20-Gipfel

(14.11.2015) Dieser Artikel nun dreht sich nicht um den Hergang der gestrigen Attentate in Paris, auch nicht über die der Öffentlichkeit präsentierte Schnitzeljagd nach weiteren Attentätern im Zuge neuer Vorfälle. Vielmehr werden ein paar Sachverhalte und subjektive Einschätzungen aufgezählt, die der aktive Teilnehmer der Öffentlichen Meinung in der Republik im eigenen Interesse nicht aus dem Blick verlieren sollte.

Ein paar davon erwähnte ich gestern bereits auf Twitter.

– diesen Monat weiht der Präsident das neue „Pentagon von Frankreich“ ein, das 4,2 Milliarden Euro teure neue Verteidigungsministerium. In diesem Kontext wurde bereits ausdrücklich auf die äußeren und innerstaatlichen Operationen des Militärs verwiesen, die nun sehr viel effektiver gestaltet werden könnten. Dazu passt einigen natürlich, dass Hollande heute nach den Attentaten in Paris von „Krieg“ spricht und den Ausnahmezustand ausgerufen hat.

– am 17. November beginnt in Paris die weltweite Messe „Milipol“, auf der nicht weniger als 950 Konzerne des sicherheits-industriellen Komplexes aus 54 Staaten ihre Waffensystem für die „interne Staatssicherheit“ anpreisen – unter der Schirmherrschaft des Innenministeriums von Frankreich. Auch diesem Geschäft dürften die Attentate nicht unbedingt Abbruch geleistet haben.

– ausgerechnet am Tag der Attentate verkündete Innenminister Minister Bernard Cazeneuve, dem man mit dem Wort „Versager“ noch ein unverdientes Kompliment macht, einen „Plan“ zur Bekämpfung von Waffenhandel, von illegalem Waffenhandel, und ganz nebenbei für noch mehr Kontrolle des ungeliebten Internets, welches die Geheimdienste und Behörden des Polizeistaats Frankreich sowieso schon quasi als ihr Eigentum betrachten und nach einem wahren Tsnunami von Geheimdienstgesetzen dort alle Daten aller Nutzer nach eigenem Ermessen kopieren, rauben und beobachten dürfen, genauso wie Staatsbürger mit Abhörmaßnahmen und Abfilmen auszuspionieren. Dass dieser „Freibrief für Spitzel“ die gestrigen Attentate nicht verhindert hat, sondern im Gegenteil die Wenigsten nach der Verantwortung der Geheimdienste fragen die solche Attentate verhindern müssen, stört dabei weder die Regierung Hollande, noch deren Kollegen zu Berlin. Wenigstens solange die Bevölkerung still hält und sich das alles weiter bieten lässt.

– heute beginnt die Syrien Konferenz in Wien und am Sonntag der G20-Gipfel in Antalya.

06.05.2018 - 09:19 [ Spiegel.de ]

Terror in Paris: Die zwei Helden vom Bataclan

(17.11.2015) Gegen 22.15 Uhr dann stürzten laut Medienberichten die ersten Polizisten in den Saal. Sie waren nur zu zweit – ein Kommissar der sogenannten Brigade zur Kriminalitätsbekämpfung (BAC) und sein Kollege. „Sie haben ihre Waffen eingesetzt und einen Angreifer getroffen und ihn getötet“, sagte Céline Berthon von der Polizeigewerkschaft SCPN am Montag dem Sender France Inter.

Die beiden „extrem erfahrenen“ Beamten hätten sich dann aber wieder zurückziehen müssen, sagte die Vizegeneralsekretärin der Gewerkschaft.

06.05.2018 - 09:17 [ Sueddeutsche.de ]

Anschläge von Paris: Drei Stunden Terror

(15.11.2015) Bilsang gehen die Behörden davon aus, dass es sieben Angreifer waren, die in drei Gruppen operierten. Alle sieben waren mit Sprengstoffwesten und automatischen Waffen ausgerüstet, alle starben im Laufe des Abends – sechs von ihnen sprengten sich selbst in die Luft.

Ob es weitere Täter oder Komplizen gibt, die möglichweise entkommen sind, ist derzeit unklar.

06.05.2018 - 08:58 [ France24.com ]

France condemns Trump’s statements at the NRA

Trump told an NRA (National Rifle Association) meeting in Dallas on Friday that if any employees or civilians present during the attacks had been armed, „it would have been a whole different story“.

On Saturday, France condemned Trump’s remarks, calling on him to show respect for the victims of the attack.

„France expresses its firm disapproval of the comments by President Trump about the attacks of November 13, 2015 in Paris and asks for respect of the memory of the victims,“ foreign ministry spokeswoman Agnes von der Muhll said in a statement.

26.04.2018 - 10:27 [ Daily Sabah ]

France, US and Middle Eastern partners to discuss Syrian crisis in Paris

The meeting will bring together a group of nations – including France, the U.S., Britain, Saudi Arabia and Jordan – which belong to the U.S.-led coalition against the Daesh terror group, dpa learned from diplomatic sources on Tuesday. It was not clear which officials would be sent by the participating nations.

More than 70 countries and around 20 international organizations are expected in Paris on Wednesday for the „No Money for Terror“ conference.

10.04.2018 - 02:42 [ Tass ]

Russia demands just probe into reported chemical attacks in Syria, says Lavrov

„As for the reaction of our foreign colleagues in Washington, Paris, London, and other places, it is all quite simple: this was done by the regime, and if Russia supports the regime, then it is both Russia’s and Iran’s fault, and it is necessary to conduct an investigation,“ the foreign minister noted. „It is rather difficult for a logical person to understand the correlation between one and the other.“

On April 7, a number of NGOs, including the White Helmets, alleged that chemical weapons were used in Douma, Eastern Ghouta. According to the statement published on the organization’s website on April 8, chlorine bombs had been dropped on the city, killing dozens and poisoning many locals who had to be brought to the hospital. The Russian Foreign Ministry dismissed that report as fake news.

06.04.2018 - 19:04 [ lespaves.net ]

1968 – 2018 Von einem wilden Mai zum anderen – Treffen wir uns am 1. Mai in Paris!

Revolutionäres Sprudeln

Heute möchten bestimmte Journalisten, Intellektuelle, Künstler und Politikerinnen dem Jahr 68 und seiner Revolten gedenken, die sie als einzig und allein von der Sehnsucht nach kapitalistischer Demokratie, nach individualistischen und liberalen Vergnügungen darstellen. Wieder mal geht es ums Verkaufen, um Einschaltquoten, um Literatur zum Arschabwischen und Stimmzettel; tatsächlich geht es darum, das, was sich damals – in einem der subversivsten, gewalttätigsten und offensivsten Jahre der Nachkriegszeit – an Politischem abgespielt hat, zu neutralisieren und außer Reichweite zu bringen. Die Geschichte analysieren, um so tun zu können, als sei sie vorbei, die Begeisterung und die Revolte der einen Generation heraufbeschwören, um die nachfolgende besser einzusperren und zu befrieden.