Die Weltsicht der DB ist an Arroganz nicht zu ĂŒberbieten. Laut Staatskonzern sind die Arbeitgeber der Wettbewerbsunternehmen, welche bisher mit der GDL verhandelt haben und entsprechende AbschlĂŒsse erzielten, SchwĂ€chlinge, die vor einer Gewerkschaft einknicken, keine ausreichenden Gelder zur VerfĂŒgung haben, und deshalb klein beigeben mĂŒssen. Weil sie ĂŒber zu wenig Geld verfĂŒgen und nicht bereit sind, höhere Summen fĂŒr Verluste in einer Tarifauseinandersetzung hinzunehmen, sind sie aus Sicht der DB AG nicht reprĂ€sentativ!
Da die FĂŒhrungskrĂ€fte der DB AG ĂŒber Macht, Einfluss, Geld und alle Verbindungen zu den EntscheidungstrĂ€gern, wie etwa zum EigentĂŒmer Bund, Landesregierungen und/oder auch AufgabentrĂ€gern verfĂŒgen, wĂ€hnen sie sich in Sicherheit, glauben an ihre Mission und lassen den Tarifkonflikt mit der GDL absichtlich und im vollen Bewusstsein immer weiter eskalieren.
Es kostet die Manager rein gar nichts, denn es ist niemals ihr Geld oder gar ihr Eigentum, es ist immer das Geld der anderen â der Steuerzahler, welches ausgegeben wird. Das befreit das Management der DB AG, denn deshalb sind die entstehenden Kosten in einer Auseinandersetzung mit der DB AG die schönste Nebensache der Welt.