Sign in to confirm your age
Daily Archives: 6. Juni 2025
Taxi to the Dark Side | movie | 2009 | Official Trailer
An in-depth look at the torture practices of the United States in Afghanistan, Iraq and Guantanamo Bay
State Dept. Imposes Sanctions on International Criminal Court Judges
The State Department said that Ms. Bossa and Ms. Ibáñez Carranza had ruled to authorize the court’s investigation against U.S. personnel in Afghanistan. While they participated in an appeals decision that opened the way for that investigation, the court’s pursuit of the American role in Afghanistan was eventually dropped. Mr. Khan announced soon after taking office in 2021 that he would not pursue accusations of torture carried out by U.S. military and C.I.A. personnel in Afghanistan and at so-called black sites in other countries. No formal investigations of specific U.S. personnel have taken place, nor have warrants been issued.
BVerfGE 30, 1 – Abhörurteil
Abweichende Meinung der Richter Geller, Dr. v.Schlabrendorff und Dr. Rupp zu dem Urteil des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 15. Dezember 1970
— 2 BvF 1/69, 2 BvR 629/68 und 308/69 —
Wir können dem Urteil vom 15. Dezember 1970 nicht zustimmen. Art. 10 Abs. 2 Satz 2 GG in der Fassung des Siebzehnten Ergänzungsgesetzes ist mit Art. 79 Abs. 3 GG nicht vereinbar und daher nichtig.
(…)
Die Rechtsweggarantie des Art. 19 Abs. 4 GG dient dem individuellen Rechtsschutz. Sie gewährleistet, daß jeder durch die öffentliche Gewalt in seinen Rechten Verletzte ein Gericht anrufen kann. Das Wesentliche an dieser verfassungsrechtlichen Regelung liegt darin, daß der Rechtsschutz durch ein sachlich und persönlich unabhängiges, von Exekutive und Legislative getrenntes, also neutrales Organ gewährt wird, das bestimmten Kautelen (z.B. ordnungsmäßige Besetzung) unterliegt und selbstverständlich nur nach Anhörung des Betroffenen entscheiden kann. Wenn nun auf Grund der verfassungsändernden Bestimmung „an die Stelle des Rechtsweges die Nachprüfung durch von der Volksvertretung bestellte Organe und Hilfsorgane“ tritt, so wird das eigentliche Rechtsschutzsystem ersetzt. Wenn die Bestimmung überhaupt einen Sinn haben soll, so muß sich dieses Ersatz-System von dem normalen „Rechtsweg“ unterscheiden. Dies kann nur bedeuten, daß es nicht die Garantien der Unabhängigkeit und Neutralität zu haben und nicht unter dem Zwang eines bestimmten Verfahrens zu stehen braucht. Dieser Unterschied wird BVerfGE 30, 1 (34)BVerfGE 30, 1 (35)noch dadurch ins rechte Licht gerückt, daß Art. 10 Abs. 2 Satz 2 GG auch die Geheimhaltung der Überwachungsmaßnahme ermöglicht.
Im übrigen ist der verfassungsändernden Vorschrift auch keine greifbare Einschränkung des Kreises derjenigen, die überwacht werden dürfen, zu entnehmen.
(…)
Nun muß man sich bei der Beantwortung der Frage, was „Menschenwürde“ bedeute, hüten, das pathetische Wort ausschließlich in seinem höchsten Sinn zu verstehen, etwa indem man davon ausgeht, daß die Menschenwürde nur dann verletzt ist, wenn „die Behandlung des Menschen durch die öffentliche Hand, die das Gesetz vollzieht“, „Ausdruck der Verachtung des Wertes, der dem Menschen kraft seines Personseins zukommt, also in diesem Sinne eine ‚verächtliche Behandlung'“ ist. Tut man dies dennoch, so reduziert man Art. 79 Abs. 3 GG auf ein Verbot der Wiedereinführung z.B. der Folter, des Schandpfahls und der Methoden des Dritten Reichs. Eine solche Einschränkung wird indessen der Konzeption und dem Geist des Grundgesetzes nicht gerecht.
(…)
Es sollte nicht mehr besonders betont werden müssen, daß ein Geheimverfahren, wie es in Art. 10 Abs. 2 Satz 2 GG zugelassen ist, also ein Verfahren, in dem der Betroffene nicht BVerfGE 30, 1 (43)BVerfGE 30, 1 (44)gehört wird und sich nicht verteidigen kann, keinen Rechtsschutz bietet.
„Selbst Forderung der Drei Westmächte könnte die verfassungswidrige Grundgesetzänderung nicht rechtfertigen“
(February 19, 2017)
Wie zuvor von uns dokumentiert, hob im Sommer 1968 das „siebzehnte Gesetz zur Ergänzung des Grundgesetzes“ („Notstandsgesetze“) die Gewaltenteilung bezüglich des Brief- Post- und Fernmeldegeheimnisses auf und schrieb zudem in das Grundgesetz ein Recht des Staates, den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern die Verletzung ihres Brief- Post- und Fernmeldegeheimnisses durch den Staat nicht einmal mitzuteilen.
Über nachfolgend eingereichte Verfassungsklagen gegen dieses „siebzehnte Gesetz zur Ergänzung des Grundgesetzes“ vom 24. Juni 1968, sowie gegen das anschließend von „S.P.D.“, „C.D.U.“ und „C.S.U.“ ebenfalls beschlossene ausführende erste Artikel 10-Gesetz vom 13. August 1968, entschied das westdeutsche Verfassungsgericht in Karlsruhe am 12. Dezember 1970 im Verfahren 2 BvF 1/69; 2 BvR 629/68; 2 BvR 308/69, auch „Abhörurteil“ genannt und heute zumeist zitiert als BVerfGE 30, 1. (Quelle 1, Quelle 2)
Mit 5 zu 3 Stimmen beurteilte der zweite Senat die „Notstandsgesetze“ als verfassungsgemäß. Aufgehoben wurde lediglich ein kleiner Abschnitt im ausführenden Artikel 10-Gesetz.
Für die „Notstandsgesetze“ der „großen Koalition“ stimmten die Richter Seuffert, Dr. Leibholz, Dr. Geiger, Dr. Kutscher und Dr. Rinck.
Dagegen stimmten die Richter Geller, Dr. v.Schlabrendorff und Dr. Rupp. Hier Auszüge ihrer abweichenden Meinung zum Urteil vom 15. Dezember 1970 (der Link zu den „Großer Lauschangriff“ genannten Verfassungsänderungen der „großen Koalition“ dreißig Jahre später in 1998, wiederum Grundlage für das B.K.A.-Gesetz der „großen Koalition“ in 2008, wurde hinzugefügt):
Die Gefährder des Polizeistaates
(December 28, 2017)
Einer der treffendsten Belege dafür, dass wir Alle in einem Polizeistaat leben, ist das vor offiziell dreizehn Jahren erfundene Konstrukt des „Gefährders“. Ohne gesetzliche, parlamentarische oder gerichtliche Grundlage und Kontrolle nimmt sich der Staat heraus, jedwede beliebige Zielperson nach eigenem Ermessen totaler Spionage zu unterziehen, sie zu beobachten, auszuspionieren und – auch und gerne in Kooperation mit dem verschmolzenen internationalen geheimdienstlichen Komplex – selbst über alle ihre Bekannten, Verwandten und ahnungslose „Kontaktpersonen“ jedwede „sonst nicht beschaffbare Information“ (Executive Order 12333, Ronald Reagan, aus 1981) zu beschaffen.
Und den Persilschein für dieses Konstrukt lieferte, wer auch sonst, das Bundesverfassungsgericht. Und zwar bereits vor bald zehn Jahren.
(…)
– das Geheimgericht
Es ist der Traum jedes Funktionärs, jedes Spitzels, jedes Spanners, jedes Voyeurs und Soziopathen: in einem Sessel zu sitzen, sich jede Email, jedes Bild, jede Ton- oder Bildaufnahme die er kriegen kann auf seinen Schirm schicken zu lassen und sich dann mit den lieben KollegInnen darüber das Schandmaul zu zerreißen. Machen wir doch mal eine Prognose……
Änderung des BKA-Gesetzes: Wenig Zeit, wenig Verbesserung
Ende Juli läuft die Frist ab, die das Bundesverfassungsgericht im vergangenen Oktober für eine Neuregelung von Teilen des BKA-Gesetzes gesetzt hat. Dabei geht es um die Frage, wie Daten in der polizeilichen Datenbank INPOL gespeichert werden dürfen, und Befugnisse zur Überwachung von Kontaktpersonen potenzieller Terrorist:innen.
(…)
Es darf demnach nur überwacht werden, wenn eine Person „in nicht nur flüchtigem oder zufälligem Kontakt“ zu jemandem steht, der ebenfalls heimlich überwacht werden dürfte. Das ist laut dem Vorschlag der Fall, wenn die vermeintliche Kontaktperson beispielsweise von der Vorbereitung weiß oder Vorteile aus der Tat ziehen könnte.
Was komplett in dem neuen Entwurf für Kontaktpersonen fehlt, sind Begrenzungen der heimlichen Überwachung für den Kernbereich der Privatsphäre, also diejenigen privaten Bereiche des Lebens, die nicht überwacht werden dürfen. Ebenso gibt es im schwarz-roten Änderungsvorschlag keine Ausführungen, wie etwa die Überwachung von Kontaktpersonen dokumentiert werden muss.
Trump, Musk feud explodes with threats of cutting contracts, backing impeachment
The trouble between the two started brewing days ago, when Musk denounced Trump‘s sweeping tax-cut and spending bill. The president initially held his tongue while Musk campaigned to torpedo the bill, saying it would add too much to the nation‘s $36.2 trillion in debt.
Trump broke his silence on Thursday, telling reporters in the Oval Office he was „very disappointed“ in Musk.
„Look, Elon and I had a great relationship. I don‘t know if we will anymore,“ Trump said.
As Trump spoke, Musk responded in real time with increasingly acerbic posts on X.
German foreign minister criticises Israel, but says arms sales will continue
Wadephul also criticised the Israeli government‘s announcement that it would approve 22 more illegal settlements in the occupied West Bank.
However, he said that Germany would continue to deliver weapons to Israel.
Former Israeli minister accuses Netanyahu of arming jihadists in Gaza
In response, Netanyahu‘s office said: „Israel is working to defeat Hamas in various ways, on the recommendation of all heads of the security establishment.“
In recent months there have been several reports that Israel is suspected of supporting, or turning a blind eye to, armed gangs that loot aid and food depots in Gaza.
Several Israeli news websites reported on Thursday that the armed gang is led by Yasser Abu Shabab, a member of a large clan in southern Gaza.
Israel opposition leader says Netanyahu arming ‚equivalent of Isis‘ gangs in Gaza
„Israel has provided assault rifles and light weapons to crime families in Gaza, on Netanyahu‘s orders,“ Lieberman, the head of the Yisrael Beiteinu party and a former finance minister and deputy prime minister, told Israeli public broadcaster Kan on Thursday.
„The weapons are being transferred to criminals and offenders and are being directed at Israel.
„In my opinion, it did not pass cabinet approval. The head of the Shin Bet knows, I‘m not sure the chief of staff knows. We‘re talking about the equivalent of Isis in Gaza,“ he added, referencing the Islamic State group.
Impeachment Proceedings Against MK Odeh Opened
This move comes in response to statements Odeh made about three months ago expressing support for a comprehensive prisoner exchange deal involving the release of both Palestinian detainees and Israeli hostages. He also declared at a recent “Partnership for Peace” demonstration in Haifa on last Saturday, that “Gaza will triumph over the policy of war and destruction,” and that “the Palestinian people will defeat the occupation.”
In response, Odeh stated that he “stands proudly” behind his humanitarian stance, which calls for an immediate end to the war and a comprehensive political agreement. He emphasized that “the Palestinian people’s victory over the occupation is a historical inevitability” and that his views “reflect a human conscience and are supported by the vast majority of the world’s people.”
Odeh also criticized the petition’s signatories for their silence on the killing of children in Gaza, noting that some of them “called for Gaza to be completely wiped out.” He declared in a press statement: “I will stand firm—alongside national forces and every democratic, conscientious individual—and we will face this rabid campaign with confidence and deep conviction.”
“The move to expel me from the Knesset is part of a broader campaign of political persecution, led by the far right in a desperate attempt to secure a total victory for Kahanism in the upcoming elections. The fact that members of the opposition chose to join this effort and helped gather the 70 required signatures is nothing less than full cooperation with the Likud’s orchestrated campaign”, he said on X.
Berri backs President Aoun‘s stance, says Israeli aggression targets all Lebanon
Parliament Speaker Nabih Berri affirmed that his position is fully aligned with that of President Joseph Aoun regarding national sovereignty and in condemnation of the Israeli attacks on Beirut and Ain Qana.
Total of 17 Israeli airstrikes hit Beirut’s southern suburbs
A total of 17 Israeli airstrikes targeted Beirut’s southern suburbs, including 10 warning strikes, six direct strikes, and one unexploded strike.
Israeli air strikes hit Beirut in latest breach of ceasefire
Israel said it was striking Hezbollah drone factories in the city‘s southern suburbs
Pressure mounts on Netanyahu as opposition moves to dissolve parliament
A member of Israel‘s right-wing coalition threatened to quit the cabinet on Wednesday and support an opposition motion to dissolve parliament tabled for next week, piling pressure on Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu.
Latest opinion polls suggest that Netanyahu‘s coalition would lose power if an election was held today, with many voters unhappy over the continued war in Gaza prompted by the attack by Hamas militants on southern Israel in October 2023.