Archive

18.09.2018 - 17:20 [ Portal ameika21.de ]

Unabhängigkeitsfeiern in Guatemala unter starken Protesten

Am 31. August 2018 trat der Präsident umringt von Militärs und Polizisten an die Öffentlichkeit, um der Bevölkerung mitzuteilen, er werde das im September 2019 auslaufende Mandat der CICIG nicht verlängern. Die Erklärung fand verspätet statt und nachdem Militärpanzer vor dem Büro der CICIG sowie der US-Botschaft und dem Obersten Gericht vorgefahren waren. Dem Gericht wurde vorübergehend der Strom abgeschaltet und nach nicht bestätigten Berichten soll das Militär gedroht haben, den internationalen Kommissionär Iván Velásquez aus seinem Büro zu entführen und außer Landes zu bringen. Der martialische Auftritt, die landesweite erhöhte Präsenz von Militär und Polizei sowie ein weitreichender Stromausfall außerhalb der Hauptstadt erinnerten an frühere Militärputsche.

02.08.2018 - 12:19 [ Portal amerika21.de ]

Weitere Aktivistin in Guatemala ermordet

Es wurden Anzeichen von Folter an der Leiche festgestellt.

Juana Raymundo war Codeca vor fünf Jahren beigetreten. Sie engagierte sich für Nebaj und wurde auf Grund ihres Engagements vor kurzem in den kommunalen Vorstand der Volksbefreiungsbewegung (MLP) gewählt, einem Weiterbildungsausschuss, der kurz davor steht, als neue politische Partei bestätigt zu werden.

05.07.2018 - 18:12 [ Portal amerika21.de ]

Emigranten aus Guatemala in den USA kritisieren Außenministerin Jovel

Jovel habe systematisch die Arbeit der Internationalen Kommission gegen die Straffreiheit in Guatemala (Comisión Internacional contra la Impunidad en Guatemala, CICIG) vor dem UN-Generalsekretär und Regierungsbeamten in Washington diskreditiert. Ihr Ziel sei offenbar gewesen, die Justiz zu behindern und korrupte Beamte sowie Abgeordnete zu schützen. Die Petition hebt hervor, dass Korruption und Straflosigkeit die Hauptgründe für die Auswanderung und die Massenflucht aus dem mittelamerikanischen Land seien.

15.05.2018 - 09:13 [ ORF.at ]

Staatengruppe: Venezuela soll Wahl absagen

Zu ihr gehören zwölf amerikanische Staaten, darunter Kanada, Brasilien, Mexiko und Kolumbien. „Das ist ein letzter Aufruf, die Wahl abzusagen“, hieß es in der gemeinsamen Erklärung.

05.04.2018 - 12:17 [ Amerika21.de ]

Ex-Diktator Ríos Montt in Guatemala gestorben

Die Grundlage für die Anklage wegen Völkermordes bildeten die Militärpläne seiner Regierungszeit. Der Plan Victoria wendete die Strategie der „verbrannten Erde“ an. Plan Sofía deklarierte die Bevölkerung des Ixil-Gebietes zum „internen Feind, da alle Bewohner des Gebietes von den Subversiven unterwandert sind“. Montt wurde 2013 wegen Verbrechen gegen die Menschheit zu 80 Jahren Gefängnis verurteilt. Sein damaliger Geheimdienstchef José Mauricio Rodríguez Sánchez wurde freigesprochen. Nach zehn Tagen hob das Verfassungsgericht das Urteil auf.