Archiv: Landraub


08.10.2019 - 16:01 [ junge Welt ]

„Am Ende verlieren die Betroffenen häufig ihr Land“

Bisher wurde das Thema eher unter der Decke gehalten, indem etwa vorhandene Studien – beispielsweise auch 2017 durch die deutschen Geldgeber BMZ und KfW (Entwicklungsministerium und Kreditanstalt für Wiederaufbau, jW) – nicht publiziert wurden.

15.06.2019 - 21:58 [ Portal amerika21.de ]

Kommuniqué der Indigenen Gemeinde aus Guerrero, Mexiko

… Angesichts des narcoparamilitärischen Terrors und der fehlenden Reaktion des Staates erklärt sich das Gemeinschaftsterritorium Montaña Baja als ‚Gemeinschaften des CNI-CIG im Widerstand‘, um ein Massaker seitens der paramilitärischen Gruppen zu verhindern. Das bedeutet, dass unser Territorium auch für VertreterInnen aller politischen Partei sowie aller Regierungsbeamten geschlossen ist, denn diese sind bisher nur gekommen, um uns zu verlachen. Jedwede Kommunikation hat ab jetzt direkt mit unseren permanenten Versammlungen stattzufinden, die von den zivilen und agrarischen Autoritäten des Concejo Indígena y Popular de Guerrero – Emiliano Zapata geleitet werden.

Wir wiederholen, dass unser Kampf zivilgesellschaftlich und pazifistisch ist, dass wir uns jedoch nicht nur mit unserem Willen gegen die narcoparamilitärischen Banden widersetzen können; deshalb werden wir ab heute alle notwendigen Barrikaden errichten, von denen aus Männer und Frauen all unserer Gemeinschaften unser Territorium verteidigen werden, denn heute nehmen wir das Schicksal unseres kollektiven Lebens in unsere Hand…

15.06.2019 - 21:20 [ Portal amerika21.de ]

Bauern in Argentinien stellen Alternativen zum industriellen Agrarmodell vor

Das Programm sieht eine Abkehr vom aktuellen industriellen Agrarmodell vor, bei dem das Land in Händen weniger – oft ausländischer – Kapitaleigner konzentriert ist und die kleinbäuerliche Landbevölkerung vertrieben wird.

14.06.2019 - 20:16 [ Portal amerika21.de ]

Chile: Gesetzreform zu indigenen Landrechten begünstigt Agrarindustrie

Die neoliberale Regierung von Präsident Sebastián Piñera versucht derzeit, die Gesetzgebung der indigenen Völker Chiles (ley indígena) zu ändern. Die geplante Reform beinhaltet vor allem die Flexibilisierung der Landrechte. Experten warnen vor den Auswirkungen und befürchten eine Begünstigung der Agrarunternehmen.

29.04.2019 - 22:15 [ Portal amerika.de ]

Tausende Indigene protestieren in Brasilien gegen Landraub

Rund 4.000 Indigene aus allen Regionen Brasiliens und aus Nachbarländern haben vom 24. bis 26. April am brasilianischen Regierungssitz campiert, um gegen zunehmende Menschenrechtsverletzungen und den Verlust von Landrechten unter der neuen Regierung von Präsident Jair Bolsonaro zu protestieren.

03.04.2019 - 20:55 [ Granma ]

Jetzt ist SIP an der Reihe

Es soll niemand glauben, dass die Interamerikanische Pressegesellschaft (SIP) ein Synomym für Journalismus ist und noch viel weniger, dass sie die Presse vertritt. Sie hat vielmehr den Auftrag, die Interessen der Eigentümer der großen Medienmonopole zu verteidigen

22.03.2019 - 16:32 [ Lebenshaus Schwäbische Alb ]

Indien: So weit die Füße tragen

Wenn in diesem Jahr die indische Landrechtbewegung Ekta Parishad ihren zehntausend Kilometer langen und zwölf Monate dauernden Fußmarsch von Delhi nach Genf zum Sitz der UNO beginnt, dann werden die Menschen in Europa wahrscheinlich wegen dieser außergewöhnlichen Protestform aufhorchen.

23.02.2019 - 10:31 [ Amerika21.de ]

200 Paramilitärs dringen in Humanitäre Zonen im Nordwesten Kolumbiens ein

Bajo Atrato, Kolumbien. Die Alarmglocken läuten in Gemeinden der Region Bajo Atrato im nordwestlichen Urabá wegen des massiven Einmarsches von Paramilitärs der „Gaitán-Selbstverteidigungsgruppen“ (AGC) seit Ende vergangener Woche. Am Montag sollen sogar 200 Männer mit Langwaffen, Militäruniformen und Armbändern der AGC durch mehrere Gemeinden von Jiguamiandó gezogen sein, informiert die Ökumenische Kommission für Gerechtigkeit und Frieden (CIJP).

05.01.2019 - 13:54 [ Portal amerika21.de ]

Mapuche in Chile protestieren gegen Militarisierung und Landraub

Von Seiten der Regierung wird derweil die Gangart weiter verschärft. Nach Druck aus den eigenen Reihen droht sie angesichts der anhaltenden Proteste damit, das „Gesetz zur Sicherheit des Staates“ in der Region Araucanía anzuwenden. Damit kann sonst nicht strafbares Handeln kriminalisiert werden, beispielsweise der Aufruf zur Störung der öffentlichen Ordnung oder Streiks. Außerdem ermöglicht es dem Präsidenten, den Ausnahmezustand auszurufen.

29.12.2018 - 15:26 [ Amerika21.de ]

Erste Festnahmen im Mordfall Marielle Franco in Brasilien

(22.12.2018) Der inhaftierte Milizenchef Oliveira selbst hatte die Mordkommission als Teil der Ermittlungspolizei (Policia Civil) beschuldigt, kein Interesse an der Aufklärung der Morde an Franco und Gomes zu haben. Sie werde von einer Gruppe von Auftragskillern bestochen, wird Oliveira in O Globo zitiert. Am Mittwoch wurde bekannt, dass aus den Händen der Mordkommission Teile der Überwachungsvideos verschwunden sind, die Aufschluss über den Tathergang und Tatfahrzeuge geben. Dies führte dazu, dass die ermittelnde Staatsanwaltschaft von Rio die Zusammenarbeit mit der Polizei einstellte und beantragte, die Ermittlungen von Bundesbehörden weiterführen zu lassen.

Im Zuge der Aktion vom Freitag stellte sich einzig der rechtsgerichtete Abgeordnete im Rathaus von Rio de Janeiro, Marcello Siciliano, im Beisein von sechs Anwälten der Polizei zum Verhör. Er steht seit April im Verdacht am Mord an der früheren Kollegin beteiligt zu sein.

17.04.2018 - 20:41 [ landraub.com ]

Landraub – Der Film

LANDRAUB erzählt in großen Bildern von den Folgen. Die Böden werden für GPS-gesteuerte Maschinen im großen Stil eingeebnet, der Verbrauch an Wasser, Chemie und Energie ist in der Agrarindustrie enorm. Für jede eingesetzte Energieeinheit können bei der industriellen Landwirtschaft nur drei Energieeinheiten geerntet werden, bei der kleinbäuerlichen dagegen sieben mal mehr – 23 Energieeinheiten.