Daily Archives: 23. Januar 2022


23.01.2022 - 16:23 [ Keine-Impfpflicht.at ]

Volksbegehren

In den nÀchsten Tagen werden wir ein Volksbegehren initiieren, bei dem die Gesellschaft die Möglichkeit hat, sich aktiv gegen die angedrohte Impfpflicht auszusprechen. Hier geht es nicht nur um die Rechte jener, die noch nicht geimpft sind, sondern auch um die Rechte der Genesenen, die dieser Impfpflicht ebenso unterworfen werden, wie auch die Geimpften deren Impfschutz in absehbarer Zeit wieder abnehmen wird.

Es ist ein Volksbegehren mit dem Zweck der Vereinigung der durch die Politik bewusst gespaltenen Gesellschaft und ist ein starkes Zeichen fĂŒr die Selbstbestimmung des Einzelnen.

Volksbegehren unterstĂŒtzen

23.01.2022 - 16:16 [ Tagesschau.de ]

Impfpflicht nimmt langsam Gestalt an

Wenige Tage vor den ersten Beratungen ĂŒber eine Corona-Impfpflicht im Bundestag nehmen die PlĂ€ne der BefĂŒrworter Konturen an. Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dirk Wiese, der zusammen mit anderen Abgeordneten der Ampel-Koalition Eckpunkte einer Impfpflicht ab 18 Jahren vorbereitet, nannte jetzt Einzelheiten der PlĂ€ne:

23.01.2022 - 16:05 [ Norbert HĂ€ring ]

Servicebeitrag: Wer ist denn nun vollstÀndig geimpft?

Die Frage ist nicht eindeutig zu beantworten. Verschiedene Bundesbehörden und BundeslÀnder haben nebeneinander verschiedene Abgrenzungen. Selbst das RKI hat gleichzeitig mindestens zwei verschiedene Definitionen. Sie Àndern sich fast tÀglich.

23.01.2022 - 15:56 [ Transparenztest ]

UKHSA: Geboosterte hÀufiger infiziert als Ungeimpfte

Aktuelle Daten der Britischen Gesundheitsbehörde UKHSA vom 20. Januar zeigen:

Doppelt Geimpfte infizieren sich hÀufiger als nicht Geimpfte in 7 von 8 Altersgruppen. Bei den 18-69 JÀhrigen sind es sogar zweimal so viele doppelt Geimpfte wie nicht Geimpfte.

Dreifach Geimpfte infizieren sich in 6 von 8 Altersgruppen hÀufiger als Ungeimpfte.

Omikron hat den Trend offensichtlich nochmals verstÀrkt.

23.01.2022 - 15:22 [ Tichys Einblick ]

Polizei jagt „AnhĂ€nger mit einer kritischen Äußerung zu den Corona-Maßnahmen“

Besonders in den Fokus rĂŒckte der Protest in Dresden. Hier hatte FDP-OberbĂŒrgermeister Dirk Hilbert SpaziergĂ€nge des „maßnahmenkritischen Klientels“ generell verboten (TE berichtete). In der VerfĂŒgung der Stadt Dresden fĂŒr den Samstag hieß es: „Untersagt sind alle Versammlungen, welche den gemeinschaftlichen Protest gegen die Maßnahmen zur EindĂ€mmung der Corona-Pandemie (Hygienemaßnahmen, Impfungen etc.) zum Gegenstand haben bzw. darauf Bezug nehmen. Dies gilt sowohl fĂŒr sich fortbewegende Versammlungen (AufzĂŒge und sogenannte ‚SpaziergĂ€nge‘), als auch fĂŒr stationĂ€re Versammlungen (Kundgebungen).“

23.01.2022 - 14:51 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

BBC-Filmreihe “The Trap” (III): Die Freiheit von Berlin oder Der “Kampf der Zivilisationen”

(18. November 2012)

Ohne den von Sartre erfundenen Existenzialismus ausfĂŒhrlich beschreiben, oder dessen inspirierende Wirkung auf die erstarrte, kapitalistische (und nicht zuletzt strunzlangweilige) Gesellschaft Westeuropas der 50er und 60er Jahre ausschließlich kritisch beĂ€ugen zu wollen, muss hier doch ein kleiner Umriss der Philosophie und des Menschenbildes von Sartre gezeichnet werden.

III

Sartre reisst in seinem Kopf den Menschen und dessen Psyche förmlich in Fetzen. Anschließend klebt er ihn als gefĂŒhllosen, willenlosen, identitĂ€tslosen, entleerten und einen von der – auf einen minimalen RealitĂ€tstunnel einer Gruppe oder Einheit geschrumpfte – Außenwelt („die Hölle, das sind die Anderen“) vollstĂ€ndig abhĂ€ngigen situativen Roboter notdĂŒrftig als vollkommen relatives Wesen wieder zusammen. Und nennt das dann das „freie Individuum“.

Sartre trennt zuerst zwischen dem „Sein-an-Sich“ (der wirklichen Welt) und dem „Sein-fĂŒr-sich“ (dem Bewusstsein).

Anschließend trennt Sartre das Bewusstsein auf, in Bewusstsein (ich gehe durch das Zimmer, ohne gegen den Tisch zu laufen) und Bewusstsein von Bewusstsein (ich weiß, dass ich durch das Zimmer gehe und nicht gegen den Tisch laufe, weil, ich bin ja nicht doof).

Auf der Ebene des Bewusstseins von Bewusstsein gibt es nun nach Sartre zwei Bewusstseinsgrade:
1. Bewusstseinsgrad: vorreflexives Bewusstsein von Bewusstsein („….“)
2. Bewusstseinsgrad: reflexives Bewusstsein von Bewusstsein („Hey, ich merke, dass ich durch das Zimmer laufe. Weil ich Bewusstsein habe. Ich habe Bewusstsein von Bewusstsein. Ich muss auf die Uni, so schlau bin ich.“)

Sartre definiert nun, dass das eigene Ich nur durch Bewusstsein 2. Grades ĂŒberhaupt zustande kommt. Er relativiert Descartes und seinen berĂŒhmten Satz „Ich denke, also bin ich“, indem er diese Erkenntnis als Akt reflexiven Bewusstseins (Bewusstsein 2. Grades) definiert.

Fatale Folge der Sartre-Logik: Nicht jeder ist, auch wenn er denkt. Nur der ist, der denkt dass er denkt.

Das „fĂŒr-sich“, das Bewusstsein, definiert Sartre als „Riss im Sein“ der wirklichen Welt des „an-sich“. Mit einem Wort: Sartre definiert das menschliche Bewusstsein als Nichts, was nur durch Spiegelei / Reflexion auf die wirkliche Welt (das Sein-an-sich) „geseint“ wird, sich das Sein „leiht“ und dadurch existiert – obwohl es zugleich nicht existiert. Ergo sei der Mensch nichts.

„Das Sein kann nur Sein hervorbringen. Das Nichts kann also (buchstĂ€blich) nur durch Nichts hervorgebracht werden. Und weil wir es sind, durch welche das Nichts in der Welt erscheint, mĂŒssen wir so etwas Ă€hnliches wie Nichts sein“

Konsequenterweise heißt Sartres Kunstwerk Numero Eins des Existenzialismus auch „Das Sein und das Nichts“. Als tausend Seiten langer WĂ€lzer 1943 im besetzten Frankreich irgendwie durch die Zensur gerutscht.

Sartre definiert den Glauben an eine eigene IdentitĂ€t – mithin das Selbstbewusstsein im klassischen Sinne – als „schlechten Glauben“ und begrĂŒndet die unabĂ€nderliche „NichtidentitĂ€t“ jedes Menschen wie folgt: da wir in einer Reflexion nur die Vergangenheit (FaktizitĂ€t) reflektieren können, aber nicht das was wir in der nĂ€chsten Sekunde tun könnten (Transzendenz), sind wir nie was wir sind.

„Ich bin traurig“ gibt es also nicht. „Ich bin Politiker“ gibt es auch nicht. Und „Ich bin wahnsinnig“ natĂŒrlich auch nicht.

Jegliches GefĂŒhl von Menschen beschreibt Sartre in seinen EntwĂŒrfen als „BewußtseinsspontanitĂ€t“ und behauptet, Emotionen seien „von außen“ ĂŒberhaupt nicht beeinflussbar. Sartre sieht das ganze menschliche Dasein als Nichts, als „Riss im Sein“ und folgt damit im Kern den Thesen von Hegel („Das Absolute als das Werden ist die Einheit des Seins und des Nichts.“) und Heidegger (dessen These: das Philosophieren ist nichts anderes „als die Vorbereitung auf den eigenen Tod des Individuums.“)

Sartres Konzept ist das des vermeintlich durch sich selbst, nur durch Reflexion und in ewiger AbhĂ€ngigkeit von „dem Anderen“ vollkommen formbaren Menschen, der sich seine eigene RealitĂ€t schafft – oder besser gleich zwei. Nein, am besten gar keine.

„Bewusstsein ist das, was es nicht ist, und nicht das, was es ist!“

Und so weiter.

Ohne auf die tatsĂ€chlichen Entscheidungen, die Sartre in seinem Leben getroffen hat nĂ€her einzugehen: Sartres Philosophie, sein Menschenbild, kommt dem des „Fuchses“ von Isaiah Berlin, „welche viele Enden verfolgten, oft ohne Bezug zueinander und sogar widersprĂŒchlich (..) unter Bezug auf keine Moral oder Ă€sthetisches Prinzip“ verdammt nahe. Ebenso dem Zwiedenken / Doppeldenk aus George Orwells „1984“. Und natĂŒrlich dem großen Vorbild aller Dummquatscher und (politischen) Illusionisten bis heute, den „Sophisten des Römischen Imperiums; trainierten Rednern die der festen Überzeugung waren keine zu haben, da es keine Wahrheit gĂ€be sondern nur die (willkĂŒrlich definierte) „RealitĂ€t“, die man zuerst sich und dann – par ordre du mufti du Macht des Faktischen – auch allen anderen einreden könne.

23.01.2022 - 14:45 [ Rubikon ]

Das Schweigen der Eierköpfe

Unsere Pandemiezeiten rufen geradezu nach dem enthĂŒllenden Wort, verlangen nach komplexen Beschreibungen dessen, was da gerade mit uns passiert. Aber unsere Geistesarbeiter haben sich fast vollzĂ€hlig in Klausur begeben. Das Ungesagte ist jedoch nicht bloß stumm, es enthĂŒllt den Geisteszustand und die Motive der Schweigenden. „Eine Kultur, die sich stĂ€ndig als zu rettende versteht, ist keine“, hat Jean-Paul Sartre gesagt.

Man könnte die Sache natĂŒrlich auch anders sehen: Es ist ungeplant und wild eine Art kritischer Gegenkultur entstanden.

23.01.2022 - 14:05 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

Tabu hinter “Verschwörungstheorie”: Hierarchie und Befehlskette

(2.Mai 2017)

Um in der real existierenden Weltordnung Kriege, Attentate oder einen (schleichenden) Staatstreich durchzufĂŒhren oder zu vernebeln, braucht es lediglich eine entsprechend mĂ€chtige Hierarchie, sowie Individuen, die sie entweder benutzen, manipulieren oder sich hinter ihr verstecken können.

23.01.2022 - 13:58 [ Achse des Guten ]

Indubio Folge 199 – Weltlenkungsmechanismen?

Die Journalistin Milena Preradovic und der Medienkritiker RenĂ© Zeyer diskutieren mit Burkhard MĂŒller-Ullrich ĂŒber die deutsch-österreichische Durchhaltefront der Impfpolitik, ĂŒber das geboosterte Totalversagen der Altmedien sowie ĂŒber die planetarische Perspektive eines Bill Gates. Außerdem geht es um Annalena Baerbocks Russlandreise und den fatalen Hochmut eines schweizerischen Bankenchefs gegenĂŒber der Gesundheitspolizei.