Daily Archives: 7. Mai 2023


07.05.2023 - 21:20 [ Giacometti-Initiative.ch ]

«Volk und StĂ€nde entscheiden ĂŒber dringlich erklĂ€rte Bundesgesetze!» kurz: GIACOMETTI-Initiative

Seit Sommer 2020 erklĂ€rt die Bundesversammlung wieder vermehrt Bundesgesetze als «dringlich», um diese sofort in Kraft zu setzen. Gegen einige dieser Gesetze wurde ein fakultatives Referendum ergriffen, doch war vielen Stimmberechtigten nicht immer klar, worĂŒber abgestimmt wurde.

Die «GIACOMETTI-Initiative» verlangt die BestÀtigung von dringlich erlassenen Bundesgesetzen durch Volk und StÀnde innert 100 Tagen ab Inkraftsetzung, vereinfacht die Bundesverfassung und stÀrkt das Referendumsrecht.

07.05.2023 - 21:03 [ Freunde der Verfassung - Verfassungsfreunde.ch ]

Die Giacometti Initiative

Die beiden Referenden ĂŒber das fĂŒr dringlich erklĂ€rte Covid-Gesetz haben in den letzten beiden Jahren die Schweizer Grundrechtsbewegung viel Zeit und Energie gekostet.

Wenn die Giaccometti Initiative angenommen wird, kann das Volk ĂŒber dringliche Bundesgesetze entscheiden. Dies ist eine wichtige StĂ€rkung unserer direkten Demokratie. Der Weg dahin ist jedoch noch weit – 100.000 Unterschriften mĂŒssen gesammelt werden. Somit rufen wir alle dazu auf, diese Initiative zu unterstĂŒtzen!

07.05.2023 - 19:50 [ Massnahmen-Nein.ch ]

Das Covid-Gesetz braucht es nicht mehr

(8.MĂ€rz 2023)

Im zweiten Weltkrieg setzte der Bundesrat stĂ€ndige Kommissionen ein, um bei dringlichen Entscheiden die demokratische Legitimation abzuholen und beschlussfĂ€hig zu sein. Nicht so in der Covid-Krise: Alle beschlossenen Massnahmen wurden vom Bundesrat allein gefĂ€llt, entweder gestĂŒtzt auf das Epidemiengesetz oder das Covid-Gesetz. Bei den Massnahmen gestĂŒtzt auf das Epidemiengesetz wurden die Kantone konsultiert. Das Parlament wurde nur bei Massnahmen gestĂŒtzt auf das Covid-Gesetz konsultiert.

(…)

In der Covid-Krise wurden zwar Grundrechte massiv eingeschrĂ€nkt; eine Vorschrift zu erlassen, den Kantonen vorzuschreiben, welche Daten in welcher Form geliefert werden sollen, damit man eine fundierte Entscheidungsgrundlage hat, schaffte man aber nicht: HierfĂŒr fehlte dem Bundesrat eine gesetzliche Grundlage. Zettel wurden von Hand ausgefĂŒllt, gefaxt und dann im System eingegeben. Ein an Covid verstorbenes Kind schaffte es schweizweit auf die Titelseite; tatsĂ€chlich handelte es sich um eine Seniorin, die in unleserlicher Schrift erfasst wurde. Auch heute, mehr als zwei Jahre nach Beginn der Covid-Krise haben wir keine sinnvollen Daten aus den Intensivstationen. Man glaubt es kaum!

07.05.2023 - 19:48 [ Schweizerische Volkspartei (SVP) ]

Drei Jahre Notrecht reichen – NEIN zur VerlĂ€ngerung des Covid-19-Gesetzes

(11. April 2023)

Trauriger Höhepunkt der unsĂ€glichen Corona-Politik war die EinfĂŒhrung der Zertifikatspflicht. Diese trug zwar nicht zur EindĂ€mmung des Virus bei, aber man konnte die Bevölkerung faktisch zur Impfung zwingen. Mittlerweile hat sogar Christoph Berger, PrĂ€sident der Eidgenössischen Kommission fĂŒr Impffragen, öffentlich zugegeben, dass sich die Übertragung des Virus mit der Impfung nicht beeinflussen lasse. Auch lĂ€sst sich nicht nachweisen, dass die wochenlange Ladenschliessungen irgendeinen Effekt auf die Hospitalisierungen gehabt hĂ€tte.

Die VerlĂ€ngerung des Gesetzes ist auch deshalb unnötig, weil die Kernargumente der ersten beiden Abstimmungen entfallen: Bei der ersten Abstimmung waren dies die Finanzhilfen, die nun ausgelaufen sind. Bei der zweiten standen die Unwahrheiten zum nutzlosen Zertifikat und zur Wirksamkeit der Impfung im Vordergrund. Zudem ist das Zertifikat fĂŒr Auslandreisen nicht mehr nötig.

Der Bund hat die «Pandemie» selbst fĂŒr beendet erklĂ€rt und alle Massnahmen aufgehoben. Da kein vernĂŒnftiges Argument einen derart massiven Eingriff in die demokratischen und die freiheitlichen Grundrechte der Bevölkerung rechtfertigt, hat der Vorstand der SVP Schweiz die NEIN-Parole beschlossen.

07.05.2023 - 19:30 [ Freunde der Verfassung - Verfassungsfreunde.ch ]

Unsere Geschichte

Der Verein wurde im Juli 2020 mit 23 GrĂŒndungsmitgliedern in Solothurn ins Leben gerufen.

07.05.2023 - 19:03 [ Parlament.ch ]

Parlamentswörterbuch: Notrecht

In der Schweiz wurde extrakonstitutionelles Notstandsrecht unter anderem wÀhrend den Weltkriegen angewandt.

1914 und 1939 erteilte die Bundesversammlung dem Bundesrat den Auftrag, die «zur Behauptung der Sicherheit, UnabhĂ€ngigkeit und NeutralitĂ€t der Schweiz, zur Wahrung des Kredites und der wirtschaftlichen Interessen des Landes und zur Sicherung des Lebensunterhaltes erforderlichen Massnahmen» zu treffen. Das Parlament ermĂ€chtigte damit den Bundesrat, fĂŒr den Schutz des Landes ohne Verfassungs- oder Gesetzesgrundlage Notrecht (Notverordnungen) zu erlassen und Ausgaben zu tĂ€tigen.

Unter dem Vollmachtenregime von 1939 musste der Bundesrat der Bundesversammlung jeweils auf die Juni- und die Dezembersession ĂŒber die von ihm getroffenen Massnahmen Bericht erstatten. Die Bundesversammlung konnte entscheiden, ob die entsprechenden Massnahmen weiterhin in Kraft bleiben sollen. Wichtige Massnahmen mussten zudem vom Bundesrat vor ihrem Erlass den Vollmachtskommissionen beider RĂ€te vorgelegt werden.

Die Bundesversammlung hob das erste Vollmachtenregime 1921 und das zweite – unter Druck der Öffentlichkeit – 1950 auf. Die letzten extrakonstitutionellen Notverordnungen traten 1952 ausser Kraft.

07.05.2023 - 19:00 [ Tagesanzeiger.ch ]

Volksabstimmung vom 18. Juni: Was Sie ĂŒber das Covid-Gesetz wissen mĂŒssen

(02.05.2023)

Als die Covid-Pandemie Anfang 2020 die Schweiz erreichte, beschloss der Bundesrat per Notrecht Massnahmen wie Versammlungsverbote. Das Notrecht wurde dann im September per Parlamentsbeschluss durch das dringliche, aber befristete Covid-Gesetz ersetzt.

Das Gesetz regelt, mit welchen Massnahmen der Bundesrat und die Kantone die Pandemie bekĂ€mpfen dĂŒrfen. Das Volk hat seither zweimal ĂŒber das Gesetz abgestimmt und beide Male Ja gestimmt, beide Male deutlich.
Im letzten Dezember verabschiedete das Parlament schliesslich eine stark abgespeckte Version des Gesetzes, die bis Mitte 2024 gĂŒltig bleiben soll.

07.05.2023 - 18:20 [ Haaretz ]

‘They Would Have Walked Into the Gas Chambers Even if They Knew What Awaited Them’

The two are not critical of those who didn’t have the strength to resist and rise up, instead going “like sheep to the slaughter.” In one conversation Rotem asked why Jews just went to the incinerators. “Only because they were hungry,” he replied.

Edelman disagreed, but Rotem insisted. “Listen, man. Marek, I’m surprised by your attitude. They only went because they were hungry. Even if they’d known what awaited them they would have walked into the gas chambers. You and I would have done the same.”

Edelman cut him off. “You would never have gone [to the gas chambers, O.A.]. Rotem replied, “I’m not so sure. I was never that hungry.” Edelman agreed, saying: “I also wasn’t that hungry,” to which Rotem said, “That’s why you didn’t go.”

07.05.2023 - 12:15 [ chris heintz / Nitter ]

Does the AUMF cover domestic operations against organizations labeled „terrorists“ just asking for no particular reason, obviously no one would ever order military operations against US citizens on domestic soil………………………………………

(2 Jun 2020)

07.05.2023 - 12:10 [ Ron Wyden / Youtube ]

Wyden Warns of Potential Public Backlash From Allowing Secret Law

(May 27, 2011)

Speaking on the floor of the U.S Senate during the truncated debate on the reauthorization of the PATRIOT ACT for another four years, U.S. Senator Ron Wyden (D-Ore.) — a member of the Senate Select Committee on Intelligence — warned his colleagues that a vote to extend the bill without amendments that would ban any Administration‘s ability to keep internal interpretations of the Patriot Act classified will eventually cause public outrage.

Known as Secret Law, the official interpretation of the Patriot Act could dramatically differ from what the public believes the law allows. This could create severe violations of the Constitutional and Civil Rights of American Citizens.

07.05.2023 - 11:20 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

Die “Authorization For Use of Military Force” vom 14. September 2001 im Wortlaut

(29. August 2014)

Seit Beginn des weltweiten Terrorkrieges in 2001 herrschten in den Vereinigten Staaten von Amerika zwei Personen als KriegsprĂ€sidenten und “mĂ€chtigste MĂ€nner der Welt”, George Bush Junior und Barack Obama. Der Kern ihrer Legitimation fĂŒr

– fast jede seit dem 14. September 2001 angeordnete militĂ€rische Aktion, Operation und Invasion, wie der Eroberung von Afghanistan (2001), Irak (2003), Libyen (2011), Luftangriffen bzw Bodenoperationen z.B. in Somalia, Jemen, Pakistan, Kenia, etc, etc, pp,

– den versuchten Aufbau einer “Totalen Informationskenntnis” (“Total Information Awareness”) ĂŒber alle Menschen, Gruppen, Strömungen und Organisationen im Macht- bzw Einflussbereich der U.S.A. (also dem, was die Gesellschaft heute als “TotalĂŒberwachung” versteht),

– die folgende Erschaffung eines informationstechnologischen, Privatleben fressenden Frankensteins, eines weltweit vernetzten Golem der “Nationalen Sicherheit AG” bzw dem “sicherheitsindustriellen Komplex”, der allein 800.000 Personen (Stand: 2010) Zugang zu “streng geheimen” Informationen und damit Zugang zu praktisch allen u.a. aus Telekommunikationssystemen wie dem Internet gesammelten bzw geraubten Daten von BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern in ungezĂ€hlten Datenbanken und Tauschbörsen der Spione, MilitĂ€rs und (Geheim)Polizeien und Behörden allein in den U.S.A. gibt, samt einer bis heute nicht verifizierten Zahl assoziierter KrĂ€fte und Stellen, z.B. in der Republik Deutschland,

– die Errichtung des Lagers Guantanamo, sowie einer unbekannten Zahl geheimer Folterkammern und Kerker auf eigenem Territorium, in Besatzungszonen und / oder in kollaborierenden Staaten, in denen Menschen willkĂŒrlich eingesperrt, gequĂ€lt oder ermordet wurden,

sowie weitere offene oder klandestine Maßnahmen, wie z.B. die “Uminterpretation” von geltendem Recht zu faktischem geheimen Kriegsrecht in ungezĂ€hlten Staaten, ist ein am 14. September 2001 bei alleiniger Gegenstimme von Barbara Lee durch den Kongress gejagter und, zumindest in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika, prĂ€zedenzloser Gesetzestext: die “Authorization for Use of Military Force”.

Hier dessen gerade einmal 60 Worte und keinerlei zeitliche oder rÀumliche EinschrÀnkung enthaltende Wirkungstext, beschlossen am 14.09.2001 von beiden Kammern des Kongresses, ReprÀsentantenhaus und Senat:

07.05.2023 - 11:15 [ Demand Progress / Nitter ]

Over a dozen orgs from across the ideological spectrum sent a letter to Members of Congress explaining how the 2001 AUMF is irrelevant and how Congress owed it to US service members to debate and vote on their continued placement in harm‘s way

(Apr 27, 2923)

We strongly urge Republican war powers advocates to collaborate closely w/ Democratic counterparts, who have been advocating on these issues for years, right from the initial stages of these efforts. Despite no Dem co-sponsor, nearly 50 Dems vote in favor.

07.05.2023 - 11:13 [ Nancy / Nitter ]

There was no vote, per se, to send them. They are there under the 2001 AUMF, which Congress has refused to repeal.

(Apr 28, 2023)

07.05.2023 - 11:00 [ theBlaze.com ]

Conservative and progressive House members vote to withdraw US troops from Somalia, but majorities in both parties shoot measure down

(April 27, 2023)

The text of the measure would have instructed „the President to remove all United States Armed Forces, other than United States Armed Forces assigned to protect the United States Embassy, from Somalia by not later than the date that is 365 days after the date of the adoption of this resolution.“

Minorities from both parties voted in favor of the measure, with leftist lawmakers like Rep. Alexandria Ocasio-Cortez (D-N.Y.) and Rep. Cori Bush (D-Mo.) joining with conservative legislators like Rep. Chip Roy (R-Texas) and Thomas Massie (R-Ky.) to support the concurrent resolution.

07.05.2023 - 10:58 [ Brian Finucane / Nitter ]

Recall that the ostensible domestic legal authority for US military operations in Syria is the 2001 AUMF. Doubt Congress thought in immediate aftermath of 9/11 attacks that it was voting to authorize these sorts of actions vis-a-vis *Russia* in *Syria*.

(22.04.2023)

07.05.2023 - 10:48 [ ForeignAffairs.com ]

An Unauthorized War: The Shaky Legal Ground for the U.S. Operation in Syria

(January 11, 2022)

The hundreds of U.S. troops who are still stationed in Syria, on a mission to “maintain the enduring defeat” of the Islamic State (also known as ISIS), are fighting an off-and-on battle with Iranian-backed militias. Just last week, the United States conducted strikes against fighters described as “Iran-supported malign actors” who attacked a base housing U.S. troops in eastern Syria. It is not the first time this has happened. Since 2016, U.S. forces in Syria have fought not only members of ISIS but also Syrian government troops, Iranian-backed militias, and Russian mercenaries.

07.05.2023 - 10:11 [ Al Jazeera ]

The US ‘war on terror’, 20 years after ‘mission accomplished’

(1 May 2023)

According to a 2021 report by Stephanie Savell, the co-director of the Costs of War project at Brown University, since 2001, the AUMF has been used to justify US air strikes and operations in Djibouti, Libya, Pakistan, Somalia and Yemen, among others, as well as “support” for partners in a wide range of countries, including Cameroon, Chad, Eritrea, Georgia, Kosovo, Jordan, Nigeria and the Philippines.

All told, presidential administrations have publicly cited the 2001 AUMF in “an unknown number of military operations, including airstrikes, combat, detention, and supporting partner militaries” in 22 countries since 2001, the report said.