(05.07.2019)
Im Mai verhÀngten die U.S.A. Sanktionen auch gegen den Kauf von angereichertem Uran aus dem Iran. Zweck dieses zynischen Schachzugs war den Iran dazu zu zwingen das internationale Atomabkommen (J.C.P.O.A.) nicht mehr einhalten zu können, um ihm dann dessen Bruch vorzuwerfen, nachdem man es in Washington selbst gebrochen hatte (was von Anfang an durch einen Trick folgenlos möglich war).
Anstatt nun auf die in Washington erklĂ€rten einseitigen Sanktionen der Trump Administration zu pfeifen und dem Iran das angereicherte Uran einfach abzukaufen bzw gegen gebrauchsfĂ€higes Uran fĂŒr dessen Atomkraftwerke einzutauschen – wie es das Atomabkommen vorsieht – tun nun die Regierungen in Moskau, Peking, Paris, Berlin und London wie ĂŒblich wieder einmal nichts, sitzen rum und erzĂ€hlen Dreck daher.
(…)
Was nun die verbleibenden Vertragspartner des Atomabkommens an Zynismus und Heuchelei aufbieten, bringt die Regierung Rohani in Teheran wieder mal an UnfÀhigkeit und Verantwortungslosigkeit auf.
Anstatt das angereicherte Uran einfach zu entsorgen, die finanziellen Verluste in Kauft zu nehmen und eine einfache Schlagzeile in Form einer PresseerklÀrung zuwege zu bringen, die da lautet
„Hallo Russland, China, Frankreich, Deutschland, GroĂbritannien: Kauft uns endlich das angereicherte Uran ab oder tauscht es wie vertraglich vereinbart gegen gebrauchsfĂ€higes fĂŒr unsere Energieversorgung!“
sondert man in Teheran sinnlose und kontraproduktive „Ultimaten“ ab, ohne der Weltöffentkichkeit zu erklĂ€ren worum es ĂŒberhaupt geht und feilscht stattdessen schmierig nach irgendwelchen Ăl-Deals wie der hinterletzte TeppichhĂ€ndler.