Archive

11.09.2018 - 08:11 [ Radio Utopie ]

DER 11. SEPTEMBER: Duplikat, Drone, Plan

(12.9.2014) Bereits vor Jahrzehnten entwickelte das Militär der Vereinigten Staaten von Amerika den Plan ein eigenes ziviles Passagierflugzeug in der Luft gegen eine unbemannte „Drone“ auszutauschen, um diese dann selbst zur Explosion zu bringen und einen Abschuss vorzutäuschen. Ebenso wurde der Plan einer „Terrorkampagne“ in der eigenen Hauptstadt Washington, sowie die Versenkung eines US-Kriegsschiffes autorisiert. Ziel war es, diese Vorfälle einer feindlichen Macht zu unterstellen, vor der Weltöffentlichkeit das Opfer zu spielen und nachfolgend eine Invasion starten zu können.

Jahr der Entwicklung des Plans: 1962. Zielobjekt: Kuba.

20.08.2018 - 05:58 [ Lars Schall ]

Malcolm X: Der „Hausneger“ und der „Feldneger“ (sowie die erbärmliche Wahrheit über den „Marsch auf Washington“)

Am 10. Dezember 1963, während er noch der führende Sprecher der Nation of Islam war, hielt Malcolm X eine Rede auf einer Kundgebung in Detroit, Michigan. In dieser Rede legte er die einstige Beziehung zwischen dem Sklavenmeister und zwei Arten von Sklaven dar: dem „house Negro“ und dem „field Negro“. Vor diesem historischen Hintergrund lüftete er im Anschluss die Wahrheit über den sogenannten „Marsch auf Washington“. Es folgt eine ausführliche Übersetzung vom Englischen ins Deutsche.

Von Lars Schall

Die komplette Rede, die Malcolm X am 10. Dezember 1963 in Detroit hielt (“Message to the Grassroots“), kann im Englischen hier nachgelesen werden.

13.04.2018 - 10:01 [ Radio Utopie ]

Wie John F. Kennedy erschossen wurde: Sehen Sie genau hin

(19.11.2013) Vor 50 Jahren filmte Abraham Zapruder die Ermordung des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Bizarrerweise haben in Deutschland die Meisten diese Aufnahmen bis heute nie gesehen. So ging es den U.S.-Amerikanern noch bis 1975, elfeinhalb Jahre nach dem Attentat.

Zapruder, heute bei Wikipedia der arme Mann mit dem Albtraum, hatte nach dem Attentat sofort erkannt, was sein Film wert war. Noch am Abend der Ermordung John F. Kennedys, am 22. November 1963, saß er in einem Interview beim TV-Sender WFAA, nahm sich einen Anwalt und ließ alle interessierten Journalisten seinen Film in einer geschlossenen Vorführung ein einziges Mal ansehen, um ihn meistbietend zu verkaufen. Sofort nach der Filmvorführung trat der Journalist Dan Rather, nach eigener Aussage noch vor allen anderen, vor die Kamera und erklärte, der Zapruder-Film habe gezeigt, wie der Kopf des Präsidenten durch einen von hinten erfolgten Schuss „violently“ (heftig) nach vorne geschleudert worden sei (die Aussage Rathers ist zwischen viel Werbung noch in Teil 5 der Doku „50 Jahre Kennedy-Attentat – Geheimnisse einer amerikanischen Dynastie“ in der VOX Mediathek zusehen).

Danach kaufte das Time Life Magazin von Abraham Zapruder alle Rechte an dessen Film und ließ diesen im Archiv verschwinden. Seit dem Mord an John F. Kennedy waren gerade einmal zwei Tage vergangen.

13.04.2018 - 09:53 [ NBC News ]

JFK Files: J. Edgar Hoover Said Public Must Believe Lee Harvey Oswald Acted Alone

(27.10.2017) „There is nothing further on the Oswald case except that he is dead.“

FBI Director J. Edgar Hoover dictated that line in a memo he issued on Nov. 24, 1963, the day Jack Ruby killed Lee Harvey Oswald as the gunman was being transported to the Dallas County Jail after the assassination of President John F. Kennedy.

The memo is one of at least 52 records never previously made public that were included in the release Thursday of about 2,800 unredacted government documents related to Kennedy’s murder in Dallas two days earlier. President Donald Trump approved withholding an undisclosed number of other documents pending a 180-day national security review.