(08.11.2007)
âEs ist offensichtlich.., daĂ das eine wagemutige Rettungsaktion der Air Force fĂŒr einen Piloten in Not warâ, höhnte die konservative Ynet am Samstag in Anspielung auf den ex-Piloten Halutz.
âSonst kann man in diesem grotesken Berg von nichtssagenden Details, inhaltslosen SchluĂfolgerungen, plumpen ErklĂ€rungen und bombastischem Blödsinn weder Sinn oder Logik findenâ, so Ynet.
Hatte sich die Armee-Untersuchung doch immerhin zu der ErklĂ€rung genötigt gesehen, der AbschuĂ von simplen Katyusha Raketen oder die Zerstörung ihrer AbschuĂbasen durch die Luftwaffe hĂ€tte deswegen nicht stattgefunden, weil âdas Ausschalten der Bedrohung von Katyusha Raketen nicht als Kampfziel definiert warâ.
Nun aber mal angenommen, es hĂ€tte nie die Absicht bestanden, die israelische Zivilbevölkerung vor den Raketen zu beschĂŒtzen, denn ohne zivile Opfer kein entsprechender Leidensdruck gerade auch in der deutschen Ăffentlichkeit, die man ja mit dem Motto âihr-habt-noch-einen-Koffer-in-Beirutâ unbedingt in den Libanon bomben wollteâŠ
Dann, und nur dann, macht das Verhalten der israelischen MilitĂ€rs wĂ€hrend des Libanonkrieges ĂŒberhaupt einen Sinn â wenn nĂ€mlich der einzige Zweck dieses Debakels war, der deutschen Ăffentlichkeit ĂŒber die willigen Sprechblasen hierzulande eine Truppenentsendung an die syrische Grenze aufzuquatschen und eine internationale Streitmacht in den Sumpf Libanons hineinzuziehen.
Wie schreibt die Ynet weiter?
âDiese grundschulreifen Berichte portrĂ€tieren die Armee als einen klobigen Haufen mit dem Gehirn eines HĂŒhnchens, geistig behindert und mit erstaunlichen Wahrnehmungsschwierigkeiten (wie zum Beispiel die UnfĂ€higkeit zu verstehen, was gesagt wird oder was passiert.) Nicht einmal eingeschworene und ĂŒberzeugte Linke halten die Armee fĂŒr so dumm.â
Wie recht die Kollegen haben..