(11. MĂ€rz 2012) Im israelischen Parlament sitzt, wie im deutschen, der Abfall einer Generation. Die LĂŒge, die Heuchelei, der menschenverachtende Zynismus ist zum Sport einer Gilde von Partei-FunktionĂ€ren, von ethisch Degenerierten geworden, die fehlende Moral, fehlenden Geist, fehlende FĂ€higkeiten, fehlendes Talent, fehlende politische Inhalte, fehlende Visionen, fehlende Ideen und hinsichtlich positiver Eigenschaften ein in jeder Hinsicht unterdurchschnittliches Verhalten durch Pokale dieser Sportart zu kompensieren versucht. Diese Gilde von FunktionĂ€ren, die sich selbst âpolitische Klasseâ nennt und eifersĂŒchtig jeden Neuankömmling in der Politik auf seine FĂ€higkeiten in LĂŒge, Heuchelei und Zynismus abschĂ€tzt (bestĂ€ndig in der Angst darin ĂŒbertrumpft zu werden), sieht wie die Gilde der Banker und sonstiger Privilegierter, den Staat als ihr Eigentum an, freigegeben zum PlĂŒndern, nur um sie herum gebaut und ihnen selbst wie selbstverstĂ€ndlich zustehend. (…)
Es fehlt eigentlich nur noch der Artikel im âSpiegelâ, in dem Gregor Gysi (dessen Leichenfraktion sogar vom Mossad mĂŒhelos links ĂŒberholt wird) von einem âQuasi-Putschâ der israelischen Geheimdienste gegen Netanjahu warnt.
Bleibt zu erwĂ€hnen, daĂ in 2010 Mossad-Chef Dagan, der ebenso ruhmreiche Generalstabschef Gabi Ashkenazi, der ebenso ruhmreiche Chef des Inlandsgeheimdienstes Shin Beth, Yuval Diskin, sowie der ganz besonders ruhmreiche Leiter des MilitĂ€rgeheimdienstes Aman, Amos Yadlin, sowie zwei weitere hochrangige Vertreter des Exekutiv-Apparates durch die Netanjahu-Regierung innerhalb von nur sechs Monaten aus ihren Ămtern entfernt wurden. Zumindest bei Ashkenazi wurde spĂ€ter klar, daĂ der Grund fĂŒr dessen Rauswurf seine Weigerung war, sich an Baraks PlĂ€nen eines Angriffskrieges auf Iran zu beteiligen, deren mögliche Umsetzung er als âDesasterâ fĂŒr Israel bezeichnete.