Der BSW-Politiker Andrej Hunko hat zur Situation in dem Bundesland auf X geschrieben:
âKomme gerade vom #Landeswahlausschuss in DĂŒsseldorf. Alleine in NRW sind die #BSW-Stimmen um 1.295 oder 0.012 Prozent nach oben korrigiert worden. Das entspricht umgerechnet knapp der HĂ€lfte der fehlenden Stimmen. Diese Korrektur beinhaltet aber nur die auffĂ€lligsten UnregelmĂ€Ăigkeiten, ohne gröĂere NeuauszĂ€hlungen. Nach meinem VerstĂ€ndnis ist eine vollstĂ€ndige NeuauszĂ€hlung zwingend.â
Der EU-Abgeordnete des BSW Fabio De Masi hat auf X mitgeteilt:
âZwischenstand zu âverlorenen Stimmenâ: In diesen Tagen werden die korrigierten Ergebnisse der LandeswahlausschĂŒsse verkĂŒndet. Nach jetzigen Sachstand werden zumindest ein paar tausend Stimmen fĂŒr das BSW hinzu kommen. ABER: Dies macht nur einen Bruchteil der Fehlerquellen aus (âŠ). FĂŒr die folgenden BundeslĂ€nder sind mir aktuell in der Summe etwa 3000 Stimmen bekannt, die dem BSW zusĂ€tzlich zugesprochen werden: NRW, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Brandenburg, Berlin, Bremen. Ich vermute wir wĂŒrden uns also bei der VerkĂŒndung des endgĂŒltigen Wahlergebnisses (ohne NeuauszĂ€hlung) durch die noch fehlenden BundeslĂ€nder mindestens irgendwo im Bereich zwischen 3 000 und 4000 zusĂ€tzlichen Stimmen bewegen, die korrigiert werden. (âŠ) Da sich aber die unerkannten Fehlerquellen (siehe NeuauszĂ€hlung Berlin) wie gĂŒltige UngĂŒltige und ZĂ€hlfehler bei 90 000 Wahllokalen schnell aufsummieren können, ist bei einem so knappen Wahlergebnis unbedingt eine NachzĂ€hlung erforderlich, um 100 Prozent sicher zu sein, dass die Sitzverteilung im Bundestag korrekt ist. (âŠ) Warum das so ist und warum wir uns fĂŒr juristisches Neuland bei einer einstweiligen Anordnung zur Wahl vor dem BVerfG entschieden haben, ist hier gut erklĂ€rt.â