Archiv: ADGB (Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund)


04.09.2021 - 16:45 [ Radio Utopie ]

Der Linkskörper ist nicht unteilbar

(2. Dezember 2018)

Die Jahrzehnte alten Parteien „S.P.D.“, „BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen“ und „die Linke“ sind keine Opposition gegen die VerhĂ€ltnisse. Diese haben sie selbst geschaffen und sind deren Teil. Die einzige Opposition, die diese Parteien reprĂ€sentieren, ist die Opposition gegen die Opposition an sich.

Das beinhaltet vermeintlich die Opposition gegen die einzig noch verbliebene parlamentarische Opposition in der Republik, nÀmlich die von rechts.

Doch in Wirklichkeit richtet sich diese „Opposition gegen Opposition“ gegen das Spektrum welches zu unterdrĂŒcken, zu fĂŒhren und einzubinden ihre Aufgabe ist: den progressiven, sozialdemokratischen, linken, emanzipatorischen, sozialistischen Sektor, wie auch immer sich die Betroffenen selbst definieren wollen.

Der in diesem Kontrollprozess kontinuierlich propagierte Anspruch der Unteilbarkeit und Einheit des Monopols auf parlamentarischer Ebene alleinstehend genau diejenigen zu reprÀsentieren die man verrÀt und das zu vertreten was man verkauft, funktioniert nicht nur seit Jahrzehnten, faktisch seit dem Faschismus. Er tat es bereits vorher.

Um nur ein Beispiel zu nennen: Es waren die straff hierarchisch gefĂŒhrten Organisationen „S.P.D.“, „A.D.G.B.“ (der damalige Gewerkschaftsbund) und „K.P.D.“, die bis zuletzt einen Generalstreik gegen die neuen Machthaber im Kanzleramt nicht ausriefen – mit allen bekannten Folgen, nicht nur fĂŒr die Menschen in Deutschland, sondern auf dem Kontinent Europa und weit darĂŒber hinaus.

27.01.2021 - 16:04 [ teachsam.de ]

NS-MachtĂŒbernahme: Generalstreik gegen Hitler?

Paul Löbe (1949)
(1875-1967, Mitglied des SPD-Parteivorstandes in der Weimarer Republik, MdR)

„Die Frage, ob die Machterschleichung der Nazis durch gewaltsamen Widerstand abgewendet werden könne, war umstritten. Das Gros unserer AnhĂ€nger hat diesen aktiven Widerstand erwartet, die FĂŒhrer aber waren von der Nutzlosigkeit des damit sicher verbundenen Blutbades ĂŒberzeugt.“
(aus: Löbe 1949, S.147)

6)
Wilhelm Keil (1948)
(ehem. SPD-FunktionÀr in der Weimarer Republik)

„Generalstreik? Aussichtslos, da sich die Kommunisten oder Nationalsozialisten sofort seiner bemĂ€chtigen wĂŒrden.“
(aus: Keil 1948, Bd.2, S.491)

7)
Helga Grebing (1959)

„Es war vor allem auf den erzieherischen Einfluss der Sozialdemokratie zurĂŒckzufĂŒhren, dass die die Arbeiterschaft ihren politischen Überzeugungen treu blieb, sich in den inneren und Ă€ußeren StĂŒrmen der Republik diszipliniert verhielt und die auch sie bedrohende soziale Entwicklung als das Ende des von ihr bekĂ€mpften Kapitalismus begriff, dem ein neuer Anfang mit dem Sieg der Arbeiterklasse folgen wĂŒrde. Eine solche Haltung war im Grunde aber eine Überkompensation des GefĂŒhls tiefster Resignation und des schwindenden Glaubens an ihre FĂŒhrer und an den Wert der politischen Aktionen. So wird verstĂ€ndlich, warum die deutsche Arbeiterschaft und ihre politischen Organisationen 1933 gegenĂŒber dem nationalsozialistischen Gewalteinbruch in PassivitĂ€t verharrten.“

(aus: Grebing (1959), S.32)

15.08.2020 - 19:24 [ teachsam.de ]

NS-MachtĂŒbernahme: Generalstreik gegen Hitler?

Paul Löbe (1949)
(1875-1967, Mitglied des SPD-Parteivorstandes in der Weimarer Republik, MdR)

„Die Frage, ob die Machterschleichung der Nazis durch gewaltsamen Widerstand abgewendet werden könne, war umstritten. Das Gros unserer AnhĂ€nger hat diesen aktiven Widerstand erwartet, die FĂŒhrer aber waren von der Nutzlosigkeit des damit sicher verbundenen Blutbades ĂŒberzeugt.“
(aus: Löbe 1949, S.147)

6)
Wilhelm Keil (1948)
(ehem. SPD-FunktionÀr in der Weimarer Republik)

„Generalstreik? Aussichtslos, da sich die Kommunisten oder Nationalsozialisten sofort seiner bemĂ€chtigen wĂŒrden.“
(aus: Keil 1948, Bd.2, S.491)

7)
Helga Grebing (1959)

„Es war vor allem auf den erzieherischen Einfluss der Sozialdemokratie zurĂŒckzufĂŒhren, dass die die Arbeiterschaft ihren politischen Überzeugungen treu blieb, sich in den inneren und Ă€ußeren StĂŒrmen der Republik diszipliniert verhielt und die auch sie bedrohende soziale Entwicklung als das Ende des von ihr bekĂ€mpften Kapitalismus begriff, dem ein neuer Anfang mit dem Sieg der Arbeiterklasse folgen wĂŒrde. Eine solche Haltung war im Grunde aber eine Überkompensation des GefĂŒhls tiefster Resignation und des schwindenden Glaubens an ihre FĂŒhrer und an den Wert der politischen Aktionen. So wird verstĂ€ndlich, warum die deutsche Arbeiterschaft und ihre politischen Organisationen 1933 gegenĂŒber dem nationalsozialistischen Gewalteinbruch in PassivitĂ€t verharrten.“

(aus: Grebing (1959), S.32)

08.05.2020 - 13:15 [ vabaltona.blogsport.de ]

Der Verrat der sozialdemokratischen ADGB-FĂŒhrer

Der DGB behauptet noch heute: „Die Spaltung der Gewerkschaftsbewegung in mehrere
Richtungsgewerkschaften erwies sich als fundamentales Hindernis fĂŒr die politische AktionsfĂ€higkeit der Arbeiterschaft. Trotz vieler BemĂŒhungen war es nicht zur Bildung einer Einheitsgewerkschaft gekommen.“

Sie vergessen dabei zu erzĂ€hlen, daß sie diese ‚Einheitsgewerkschaft’ erst nach der MachtĂŒbergabe an Hitler und seine NSDAP am 30. Januar 1933 verfolgte. Und dieses erbĂ€rmliche Abkommen ĂŒber den ‚FĂŒhrerkreis der vereinigten Gewerkschaften’ gilt unseren wackeren Sozialdemokraten noch heute als Geburtsurkunde der deutschen ‚Einheitsgewerkschaft’.

08.05.2020 - 12:51 [ teachsam.de ]

NS-MachtĂŒbernahme: Generalstreik gegen Hitler?

Paul Löbe (1949)
(1875-1967, Mitglied des SPD-Parteivorstandes in der Weimarer Republik, MdR)

„Die Frage, ob die Machterschleichung der Nazis durch gewaltsamen Widerstand abgewendet werden könne, war umstritten. Das Gros unserer AnhĂ€nger hat diesen aktiven Widerstand erwartet, die FĂŒhrer aber waren von der Nutzlosigkeit des damit sicher verbundenen Blutbades ĂŒberzeugt.“
(aus: Löbe 1949, S.147)

6)
Wilhelm Keil (1948)
(ehem. SPD-FunktionÀr in der Weimarer Republik)

„Generalstreik? Aussichtslos, da sich die Kommunisten oder Nationalsozialisten sofort seiner bemĂ€chtigen wĂŒrden.“
(aus: Keil 1948, Bd.2, S.491)

7)
Helga Grebing (1959)

„Es war vor allem auf den erzieherischen Einfluss der Sozialdemokratie zurĂŒckzufĂŒhren, dass die die Arbeiterschaft ihren politischen Überzeugungen treu blieb, sich in den inneren und Ă€ußeren StĂŒrmen der Republik diszipliniert verhielt und die auch sie bedrohende soziale Entwicklung als das Ende des von ihr bekĂ€mpften Kapitalismus begriff, dem ein neuer Anfang mit dem Sieg der Arbeiterklasse folgen wĂŒrde. Eine solche Haltung war im Grunde aber eine Überkompensation des GefĂŒhls tiefster Resignation und des schwindenden Glaubens an ihre FĂŒhrer und an den Wert der politischen Aktionen. So wird verstĂ€ndlich, warum die deutsche Arbeiterschaft und ihre politischen Organisationen 1933 gegenĂŒber dem nationalsozialistischen Gewalteinbruch in PassivitĂ€t verharrten.“

(aus: Grebing (1959), S.32)

08.05.2020 - 12:15 [ Histoclips / Youtube ]

Der Reichstagsbrand und die Machtergreifung

In der Nacht vom 27. auf den 28. Februar 1933 brannte in Berlin der Deutsche Reichstag. Verantwortlich dafĂŒr gemacht wurde Marinus van der Lubbe, dessen Schuld aber bis heute nicht feststeht. Die Folgen des Brandes fĂŒhrten zum ErmĂ€chtigungsgesetz und schließlich zur Errichtung der Diktatur.

29.12.2018 - 17:37 [ vabaltona.blogsport.de ]

Der Verrat der sozialdemokratischen ADGB-FĂŒhrer

Der DGB behauptet noch heute: „Die Spaltung der Gewerkschaftsbewegung in mehrere
Richtungsgewerkschaften erwies sich als fundamentales Hindernis fĂŒr die politische AktionsfĂ€higkeit der Arbeiterschaft. Trotz vieler BemĂŒhungen war es nicht zur Bildung einer Einheitsgewerkschaft gekommen.“

Sie vergessen dabei zu erzĂ€hlen, daß sie diese ‚Einheitsgewerkschaft’ erst nach der MachtĂŒbergabe an Hitler und seine NSDAP am 30. Januar 1933 verfolgte. Und dieses erbĂ€rmliche Abkommen ĂŒber den ‚FĂŒhrerkreis der vereinigten Gewerkschaften’ gilt unseren wackeren Sozialdemokraten noch heute als Geburtsurkunde der deutschen ‚Einheitsgewerkschaft’

29.12.2018 - 17:31 [ teachsam.de ]

NS-MachtĂŒbernahme: Generalstreik gegen Hitler?

Paul Löbe (1949)
(1875-1967, Mitglied des SPD-Parteivorstandes in der Weimarer Republik, MdR)

„Die Frage, ob die Machterschleichung der Nazis durch gewaltsamen Widerstand abgewendet werden könne, war umstritten. Das Gros unserer AnhĂ€nger hat diesen aktiven Widerstand erwartet, die FĂŒhrer aber waren von der Nutzlosigkeit des damit sicher verbundenen Blutbades ĂŒberzeugt.“
(aus: Löbe 1949, S.147)

6)
Wilhelm Keil (1948)
(ehem. SPD-FunktionÀr in der Weimarer Republik)

„Generalstreik? Aussichtslos, da sich die Kommunisten oder Nationalsozialisten sofort seiner bemĂ€chtigen wĂŒrden.“
(aus: Keil 1948, Bd.2, S.491)

7)
Helga Grebing (1959)

„Es war vor allem auf den erzieherischen Einfluss der Sozialdemokratie zurĂŒckzufĂŒhren, dass die die Arbeiterschaft ihren politischen Überzeugungen treu blieb, sich in den inneren und Ă€ußeren StĂŒrmen der Republik diszipliniert verhielt und die auch sie bedrohende soziale Entwicklung als das Ende des von ihr bekĂ€mpften Kapitalismus begriff, dem ein neuer Anfang mit dem Sieg der Arbeiterklasse folgen wĂŒrde. Eine solche Haltung war im Grunde aber eine Überkompensation des GefĂŒhls tiefster Resignation und des schwindenden Glaubens an ihre FĂŒhrer und an den Wert der politischen Aktionen. So wird verstĂ€ndlich, warum die deutsche Arbeiterschaft und ihre politischen Organisationen 1933 gegenĂŒber dem nationalsozialistischen Gewalteinbruch in PassivitĂ€t verharrten.“
(aus: Grebing (1959), S.32)

29.12.2018 - 17:22 [ sozialismus.info ]

Kapp-Putsch 1920: 12 Millionen-Generalstreik stoppt rechten MilitÀrputsch

Am frĂŒhen Nachmittag des 13. MĂ€rz kamen in Berlin vierzig fĂŒhrende FunktionĂ€re der KPD zusammen. Ihnen lag der Aufruf von Legien zum Generalstreik vor. Karl Retzlaw, einer der Teilnehmer, berichtet: „Friesland [Deckname fĂŒr Ernst Reuter, damals linker KPDler, spĂ€ter SPD-BĂŒrgermeister von West-Berlin] referierte: ‚Die Ebert-Noske-Bauer sind stumm und widerstandslos in die Grube gefahren, die sie sich selber gegraben haben 
 Die Arbeiterschaft darf keinen Finger rĂŒhren fĂŒr die in Schmach und Schande untergegangene Regierung der Mörder Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs.‘ Budich, der am misstrauischsten war, erinnerte ironisch an einen frĂŒheren Ausspruch Legiens: ‚Generalstreik ist Generalunsinn!‘ Er riet abzuwarten und sprach die Vermutung aus, dass es sich bei diesem MilitĂ€rputsch um eine abgekartete Sache zwischen Noske und der Reichswehr handeln könnte, um auch die USPD und die Gewerkschaften zerschlagen zu können. Budich hatte den stĂ€rksten Beifall, als er ausrief: ‚Die Wahl zwischen den Ebert- und Erhardtleuten ist eine Wahl zwischen Cholera und Pest, wir mĂŒssen uns zurĂŒckhalten, bis wir eine eigene Aktion durchfĂŒhren können.‘ Die Auffassungen Frieslands und Budichs wurden von allen Anwesenden unterstĂŒtzt.

Am spĂ€ten Nachmittag war eine weitere Sitzung der in Berlin anwesenden Mitglieder der Zentrale der KPD, die einen Aufruf an die Arbeiterschaft beschloss, in dem die Formulierungen Friedlands und Budichs wörtlich ĂŒbernommen wurden. Der Aufruf wurde am folgenden Tag, einem Sonntag, in der ‘Roten Fahne’ veröffentlicht. “

Im Aufruf heißt es weiter: „Die Arbeiterklasse, die gestern noch in Banden geschlagen war von den Ebert-Noske, und waffenlos, unter schĂ€rfstem Unternehmerdruck, ist in diesem Augenblick nicht aktionsfĂ€hig.“