Compassion must prevail.
Let us undo this manmade famine by:
– opening the gates without restrictions
– â protecting journalists & humanitarian + health workers
Time for political will.
Not tomorrow, now
Compassion must prevail.
Let us undo this manmade famine by:
– opening the gates without restrictions
– â protecting journalists & humanitarian + health workers
Time for political will.
Not tomorrow, now
Members of the governing coalition say the results of the election reflect the will of the people, but so do the demonstrations. Moreover, since their inception demonstrations have had a place in the political imagination of democracy. According to political philosopher Hannah Arendt, demonstrations are âspaces of appearanceâ that serve as the antithesis to displays of power by totalitarian regimes.
(September 15, 2013)
In âEichmann in Jerusalem,â one of the most poignant and important works of 20th-century philosophy, Hannah Arendt made an observation about what she called âthe banality of evil.â One interpretation of this holds that it was not an observation about what a regular guy Adolf Eichmann seemed to be, but rather a statement about what happens when people play their âproperâ roles within a system, following prescribed conduct with respect to that system, while remaining blind to the moral consequences of what the system was doing â or at least compartmentalizing and ignoring those consequences.
All diesen Ereignissen ging die allmĂ€hliche Verbreitung einer Massenideologie voraus sowie anschlieĂende ideologische Kampagnen und MaĂnahmen von Seiten des Staates zur Förderung von scheinbar âzu rechtfertigendenâ und âwissenschaftlich bewiesenenâ KontrollmaĂnahmen und Aktionen, die auf eine permanente Ăberwachung und schlieĂlich einen schrittweisen Ausschluss einiger Personen aus (Teilen) der Gesellschaft zielten, weil sie âein Risikoâ fĂŒr andere darstellten oder auĂerhalb des Rahmens dessen zu denken wagten, was als akzeptable Gedanken betrachtet wurde.
Genau gesprochen sind alle die Redensarten, welche dazu dienen, Henker und Opfer gleich gut auf das Funktionieren eines totalen Herrschaftsapparates vorzubereiten â wie âWo gehobelt wird, da fallen SpĂ€neâ, und âWer A gesagt hat, muĂ auch B sagenâ â, volkstĂŒmliche SprĂŒche, welche von der Verlassenheit des Menschen Kunde geben. Nur jemand, der seine Freunde und wen er liebt, bereits verlassen hat und darum verlassen ist, wird es mit dem âWo gehobelt wird, da fallen SpĂ€neâ wirklich ernst sein; und nur wer darĂŒber hinaus auch von sich selbst bereits verlassen ist, so daĂ nur noch das rein formale Sich-nicht-Widersprechen ihm eine Garantie dafĂŒr bieten kann, daĂ es ihn auch wirklich gegeben hat, wird die Konsequenz ziehen, ein âBâ zu sagen und zu vollziehen, das ihn zwingt, nicht nur sein Leben, sondern seine Person, seine Ehre und das Andenken an sich zu opfern.
(24.August) Ein in jeder Hinsicht sehr kritisch zu lesender Text von Hannah Arendt ist ihre Schrift Elemente und UrsprĂŒnge totaler Herrschaft. Das Buch wird gerne von Vertretern der Totalitarismustheorie gewendet, um alle Menschen per se zu bloĂen Manipulationsobjekten zu erklĂ€ren, um Rechts und Links gleichzusetzen und damit im Kern den Faschismus zu relativieren und eine revolutionĂ€re Perspektive zu verstellen. TatsĂ€chlich jedoch legt Arendt einen Finger in eine Wunde, die bereits einigen Gesellschaftsformationen das Genick brachen, die mit einem positiven Programm zur Befreiung des Menschen auftraten.
(…)
In den folgenden BeitrĂ€gen wird die weitere Zuspitzung dieses Gedankengangs bei Agamben diskutiert, wonach das biopolitische Paradigma der Moderne nicht mehr der Staat, sondern das Lager ist â verknĂŒpft mit Arendts Analyse, wonach das eigentliche Ziel der totalitĂ€ren Ideologie die Transformation der menschlichen Natur ist. âDas Lager markiert so die Ă€uĂerste Möglichkeit einer Entgrenzung der menschlichen Lebensform. Die in ihm angelegte Möglichkeit einer Reduktion des Humanen auf die bloĂe FaktizitĂ€t des Lebens […] zeigt die Transformation von Politik in Bio-Politik anâ
…
Hannah Arendt und Joachim Fest ĂŒber Eichmann und die BanalitĂ€t des Bösen
Biografie entlang des legendĂ€ren GesprĂ€chs mit GĂŒnter Gaus aus dem Jahr 1964 unter Verwendung von ihren Gedichten und Briefen („Denken und Leidenschaft“, 2006, 62 Min.)
Margarethe von Trotta hat der Philosophin Hannah Arendt ein filmisches Denkmal gesetzt, in dessen Mittelpunkt der Prozess gegen Adolf Eichmann steht
„What a risky business to tell the truth on a factual level without theoretical and scholarly embroidery.“
–Hannah Arendt to Mary McCarthy, sept. 16, 1963.
The ideal subject of totalitarian rule is not the convinced Nazi or the dedicated communist, but people for whom the distinction between fact and fiction, true and false, no longer exists.
–Hannah Arendt, Origins of Totalitarianism