Archiv: Johanna Arendt


26.08.2025 - 00:49 [ Philippe Lazzarini, Commissioner-General of @UNRWA / X ]

#Gaza: more journalists killed today. Silencing the last remaining voices reporting about children dying silently and #famine with The world’s indifference & inaction is shocking. Like Hannah Arendt said: “The death of human empathy is one of the earliest and most telling signs of a culture about to fall into barbarism.“ This cannot be our future new norm.

Compassion must prevail.

Let us undo this manmade famine by:
– opening the gates without restrictions
– ⁠protecting journalists & humanitarian + health workers

Time for political will.

Not tomorrow, now

15.07.2023 - 17:15 [ Haaretz ]

Israel’s Protests Are Creating a New People

Members of the governing coalition say the results of the election reflect the will of the people, but so do the demonstrations. Moreover, since their inception demonstrations have had a place in the political imagination of democracy. According to political philosopher Hannah Arendt, demonstrations are “spaces of appearance” that serve as the antithesis to displays of power by totalitarian regimes.

08.05.2022 - 16:20 [ New York Times ]

The Banality of Systemic Evil

(September 15, 2013)

In “Eichmann in Jerusalem,” one of the most poignant and important works of 20th-century philosophy, Hannah Arendt made an observation about what she called “the banality of evil.” One interpretation of this holds that it was not an observation about what a regular guy Adolf Eichmann seemed to be, but rather a statement about what happens when people play their “proper” roles within a system, following prescribed conduct with respect to that system, while remaining blind to the moral consequences of what the system was doing — or at least compartmentalizing and ignoring those consequences.

27.12.2021 - 04:59 [ Rubikon ]

Die zerriebene Menschlichkeit: Hannah Arendts Forschung zeigt, dass sich Totalitarismus stets in fünf Schritten entfaltet — Corona ist da keine Ausnahme.

All diesen Ereignissen ging die allmähliche Verbreitung einer Massenideologie voraus sowie anschließende ideologische Kampagnen und Maßnahmen von Seiten des Staates zur Förderung von scheinbar „zu rechtfertigenden“ und „wissenschaftlich bewiesenen“ Kontrollmaßnahmen und Aktionen, die auf eine permanente Überwachung und schließlich einen schrittweisen Ausschluss einiger Personen aus (Teilen) der Gesellschaft zielten, weil sie „ein Risiko“ für andere darstellten oder außerhalb des Rahmens dessen zu denken wagten, was als akzeptable Gedanken betrachtet wurde.

04.12.2021 - 17:38 [ gellhardt.de ]

Hannah Arendt – Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft

Genau gesprochen sind alle die Redensarten, welche dazu dienen, Henker und Opfer gleich gut auf das Funktionieren eines totalen Herrschaftsapparates vorzubereiten – wie „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“, und „Wer A gesagt hat, muß auch B sagen“ –, volkstümliche Sprüche, welche von der Verlassenheit des Menschen Kunde geben. Nur jemand, der seine Freunde und wen er liebt, bereits verlassen hat und darum verlassen ist, wird es mit dem „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“ wirklich ernst sein; und nur wer darüber hinaus auch von sich selbst bereits verlassen ist, so daß nur noch das rein formale Sich-nicht-Widersprechen ihm eine Garantie dafür bieten kann, daß es ihn auch wirklich gegeben hat, wird die Konsequenz ziehen, ein „B“ zu sagen und zu vollziehen, das ihn zwingt, nicht nur sein Leben, sondern seine Person, seine Ehre und das Andenken an sich zu opfern.

08.06.2021 - 11:11 [ tommitulpe62 / Twitter ]

„Der wohl hervorstechendste und auch erschreckendste Aspekt der deutschen Realitätsflucht liegt in der Haltung, mit Tatsachen so umzugehen, als handele es sich um bloße Meinungen.“ Hannah Arendt

26.08.2017 - 06:57 [ trueten ]

Über Mobmentalität

(24.August) Ein in jeder Hinsicht sehr kritisch zu lesender Text von Hannah Arendt ist ihre Schrift Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft. Das Buch wird gerne von Vertretern der Totalitarismustheorie gewendet, um alle Menschen per se zu bloßen Manipulationsobjekten zu erklären, um Rechts und Links gleichzusetzen und damit im Kern den Faschismus zu relativieren und eine revolutionäre Perspektive zu verstellen. Tatsächlich jedoch legt Arendt einen Finger in eine Wunde, die bereits einigen Gesellschaftsformationen das Genick brachen, die mit einem positiven Programm zur Befreiung des Menschen auftraten.

03.12.2015 - 08:21 [ Portal für Politikwissenschaft ]

Auszug aus dem Lager. Zur Überwindung des modernen Raumparadigmas

In den folgenden Beiträgen wird die weitere Zuspitzung dieses Gedankengangs bei Agamben diskutiert, wonach das biopolitische Paradigma der Moderne nicht mehr der Staat, sondern das Lager ist – verknüpft mit Arendts Analyse, wonach das eigentliche Ziel der totalitären Ideologie die Transformation der menschlichen Natur ist. „Das Lager markiert so die äußerste Möglichkeit einer Entgrenzung der menschlichen Lebensform. Die in ihm angelegte Möglichkeit einer Reduktion des Humanen auf die bloße Faktizität des Lebens […] zeigt die Transformation von Politik in Bio-Politik an“

22.02.2013 - 20:25 [ Standard ]

„Unglaublich, wie heftig Kritik auf Arendt prasselte“

Margarethe von Trotta hat der Philosophin Hannah Arendt ein filmisches Denkmal gesetzt, in dessen Mittelpunkt der Prozess gegen Adolf Eichmann steht

30.10.2011 - 08:08 [ Hannah Ahrend Center for Politics and Humanities at Bard College ]

Truthtelling: Democracy in an Age Without Facts: The Arendt Center´s Fourth Annual Fall Conference

„What a risky business to tell the truth on a factual level without theoretical and scholarly embroidery.“

–Hannah Arendt to Mary McCarthy, sept. 16, 1963.

The ideal subject of totalitarian rule is not the convinced Nazi or the dedicated communist, but people for whom the distinction between fact and fiction, true and false, no longer exists.

–Hannah Arendt, Origins of Totalitarianism