Archiv: Nobelpreise / Nobel Prizes


28.07.2021 - 07:45 [ NobelPrize.org ]

Frederick G. Banting: Nobel Lecture, September 15, 1925

Gentlemen. I very deeply appreciate the honour which you have conferred upon me in awarding the Nobel Prize for 1923 to me and Professor J.J.R. Macleod. I am fully aware of the responsibility which rests upon me to deliver an address in which certain aspects of the work on insulin may be placed before you. This I propose to do today and I regret that an earlier opportunity has not been afforded me of satisfying this obligation.

23.04.2021 - 22:00 [ Svenna Jensen / Youtube ]

Nobel Lecture by Harold Pinter

Harold Pinter’s Nobel Lecture was pre-recorded, and shown on video on 7 December 2005, in Börssalen at the Swedish Academy in Stockholm.

23.04.2021 - 21:02 [ Nobelprize.org ]

Harold Pinter – Nobelvorlesung: Kunst, Wahrheit & Politik

(7. Dezember 2005)

Blicken wir in einen Spiegel, dann halten wir das Bild, das uns daraus entgegensieht, für akkurat. Aber bewegt man sich nur einen Millimeter, verändert sich das Bild. Wir sehen im Grunde eine endlose Reihe von Spiegelungen. Aber manchmal muss ein Schriftsteller den Spiegel zerschlagen – denn von der anderen Seite dieses Spiegels blickt uns die Wahrheit ins Auge.

Ich glaube, dass den existierenden, kolossalen Widrigkeiten zum Trotz die unerschrockene, unbeirrbare, heftige intellektuelle Entschlossenheit, als Bürger die wirkliche Wahrheit unseres Lebens und unserer Gesellschaften zu bestimmen, eine ausschlaggebende Verpflichtung darstellt, die uns allen zufällt. Sie ist in der Tat zwingend notwendig.

Wenn sich diese Entschlossenheit nicht in unserer politischen Vision verkörpert, bleiben wir bar jeder Hoffnung, das wiederherzustellen, was wir schon fast verloren haben – die Würde des Menschen.

23.04.2021 - 21:00 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

Kunst, Wahrheit, Politik: Harold Pinter

(26. Dezember 2008)

Es gibt nur ganz wenige, die wie er widerstanden und gesprochen haben als das Schweigen am ohrenbetäubendsten, als die Nacht am tiefsten, der Sturm am gnadenlosesten, die Unterwerfung am erbärmlichsten und die Hypnose am stärksten war. Was Harold Pinter fertig brachte – und wie er viele Künstler weltweit, Michael Moore, Eminem, Madonna, Uri Avnery, ich natürlich, Tim Robbins, Susan Sarandon und Dustin Hoffman – war ein mentaler Aufstand, ein geistiger Sieg, ein standhaftes Augenaufhalten gegen die bleierne Müdigkeit der Zeit angesichts von Folter und Massenmord, Lagern und Feldlagern, Krieg und schleichendem Staatsstreich gegen die Demokratien, Dekadenz und Beliebigkeit, ständig begleitet durch die alles ersaufenden Heuchel- und Schwatzorgien der Staats- und Konzernpresse und in derem Kielwasser natürlich die alles niedersitzende Korruption.

Auch die allerletzte Verteidigungslinie – der Humor – hielt bei Harold immer stand. Das Verschmitzte, das wahrhaft Britische in seiner klaren Essenz, die Fähigeit über seine schwachköpfigen Mitmenschen herzuziehen ohne ihnen den Mut zu rauben, das Zwinker-Zwinker, es blitzte bis zuletzt und auch in seiner berühmt gewordenen Abrechnung mit der Politik des sogenannten Westens insgesamt und im Speziellen mit dem Imperium USA durch.

Wie feige, wie nichtswürdig, wie unendlich hasenfüssig die gesamte deutsche Presse damals an jenem 9.Dezember 2005 war…

Nein, vergessen Sie das.

Wie feige, wie nichtswürdig, wie unendlich hasenfüssig die gesamte deutsche Presse ist, erkennt man bis heute an der Reaktion auf diese anlässlich des verliehenen Nobelpreises für Literatur von Harold Pinter im Rollstuhl gehaltene Rede. Sie geisterte jetzt in minimalen Abrissen zum ersten Mal durch die Megafone des Establishments.

Aber nachdem sie von Mr.Pinter der Welt um die Ohren gehauen ward, in einer damals für unwagbar, unmachbar und undurchführbaren Intensität und Kraft, da wurde sie durch die kommmerzielle Presse einfach verschwiegen. Am nächsten Tag gab es zwar kein einziges Wort über die dramatische Rede des sterbenden Literaturnobelpreistägers, dafür eine ausführliche Berichterstattung über den Friedensnobelpreisträger El Baradei, den Chef der internationalen Atomenergiebehörde, der – oh Murmeltier, komm und hol uns – mit einer dieser Schwachsinns-Arien über den „Wettlauf“ der zivilen westlichen atomaren Welt mit dem „nuklearen Terrorismus“ aufwartete. Die ARD liess es sich nicht nehmen dem IAEA-Preisträger schon damals (nach gelungenem Irakfrieden) bei seinen nächsten Verhandlungen mit „vermuteten“ Atommächten viel Erfolg zu wünschen.

Ein Albtraum der Falschheit, den sich am besten jeder selbst im (nicht aus guten, aber verständlichen Gründen) zusammengetrichenen ARD-Archiv mal ansehen sollte.

Doch jetzt zur Rede. Ab jetzt spricht Harold Pinter für sich selbst.

07.10.2020 - 12:27 [ BBC ]

Genome editing wins Nobel chemistry prize

Her work showed that tracrRNA is part of the organism’s immune defences.

This system, known as CRISPR/Cas, disarms viruses by cleaving their DNA.

In 2011, the same year she published this work, Charpentier began a collaboration with Doudna to recreate the bacterium’s genetic scissors in a test tube. They also worked on simplifying the scissors‘ molecular components so they were easier to use.

06.10.2020 - 14:00 [ Tagesschau.de ]

Forschung zu Schwarzen Löchern: Deutscher erhält Physik-Nobelpreis

Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr zur einen Hälfte an Roger Penrose aus Großbritannien sowie zur anderen Hälfte an den Deutschen Reinhard Genzel und die US-Amerikanerin Andrea Ghez für ihre Forschungen zu Schwarzen Löchern. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm mit.

21.07.2020 - 20:27 [ ORF ]

Kein Nobelbankett in Stockholm in diesem Jahr

Normalerweise nehmen mehr als 1.000 geladene Gäste an dem Fest teil. Zuvor erhalten alle Geehrten mit Ausnahme des in Oslo ausgezeichneten Friedensnobelpreisträgers ihre Medaillen im Konzerthaus der schwedischen Hauptstadt.

09.10.2019 - 02:02 [ Tagesschau.de ]

Physik-Nobelpreis: Neuer Blick aufs Universum

Zusammen haben Peebles, Mayor und Queloz mit ihren Forschungen unser Bild vom Universum grundlegend verändert und viele Ansätze für die weitere Erforschung des Alls geliefert. Ihre Arbeiten sorgten dafür, dass Lehr- und Schulbücher umgeschrieben werden mussten.

07.10.2019 - 15:42 [ Tagesschau.de ]

Semenza, Ratcliffe und Kaelin: Medizin-Nobelpreis an drei Zellforscher

Der Nobelpreis für Physiologie und Medizin geht in diesem Jahr an drei Zellforscher, die elementare Mechanismen in Zellen entdeckt haben. William Kaelin, Gregg Semenza und Peter Ratcliffe haben erforscht, auf welche Weise Zellen den schwankenden Sauerstoffgehalt ihrer Umgebung wahrnehmen und sich daran anpassen.