Archiv: European Space Agency / Europäische Weltraumagentur (ESA)


13.11.2025 - 02:26 [ Eos.org ]

A Weak Spot in Earth’s Magnetic Field Is Going from Bad to Worse

(November 10, 2025)

The observations by the European Space Agency’s Swarm trio of satellites found that Earth’s already weak magnetic field over the South Atlantic Ocean—a region known as the South Atlantic Anomaly (SAA)—is getting worse and that it has grown by an area half the size of continental Europe since 2014. At the same time, a region over Canada where the field is particularly strong has shrunk, while another strong field region in Siberia has grown, the measurements show.

13.11.2025 - 01:19 [ European Space Agency ]

Swarm probes weakening of Earth’s magnetic field

(May 20, 2020)

Over the last 200 years, the magnetic field has lost around 9% of its strength on a global average. A large region of reduced magnetic intensity has developed between Africa and South America and is known as the South Atlantic Anomaly.

26.02.2025 - 02:59 [ Jean-Jacques Dordain and Michael D. Griffin / spacenews.com ]

Transferring the International Space Station into the future

(July 1, 2024)

The International Space Station is the largest, most complex and most important element of space infrastructure yet deployed, and one of the most incredible engineering accomplishments in human history. It is the result of an international, diplomatic initiative reconciling in space the Western world and the Eastern world by combining the two space stations until then planned separately by each side – Space Station Freedom and Mir 2 – involving five major partners, the United States, Europe, Japan, Canada and Russia.
(…)
For example, to move the ISS from its present 400-kilometer altitude to an 800-kilometer altitude circular orbit requires a boost of about 220 meters per second, about the same as required for precise deorbit control. At the higher altitude, the orbital lifetime would be many decades, providing ample time for future generations to take their own decisions and actions.
(…)
We are not in charge anymore, but our question to the current generation is: since the boost stage must be built anyway, would it not be better to use that stage to place the ISS in a higher orbit for the possible use of a future generation than to destroy it upon reentry?

26.02.2025 - 02:28 [ Yahoo ]

Former Space Agency Leaders Horrified by Plan to Destroy Space Station, Say It Would Be Easier to Save It

(July 16, 2024)

Jean-Jacques Dordain, who was the director general of the European Space Agency when the station was being built, and former NASA administrator Michael Griffin say its life should be extended instead, giving future scientists a chance to continue studying outer space.
(…)
„At the higher altitude, the orbital lifetime would be many decades, providing ample time for future generations to take their own decisions and actions,“ the letter reads.

26.02.2025 - 00:36 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

Unser System: Das Ende der zivilen Europäischen Weltraumfahrt

(July 21, 2008)

DIE ISS: KALT SABOTIERT UND IN DER SACKGASSE

NASA-Chef Michael Griffin hat selbst die Entwicklung des „Space Shuttle“ und der Internationalen Raumstation ISS als „einen Fehler“ („a mistake“) bezeichnet. Erst nach verblüfften Protesten aus der Wissenschaft zog er halbherzig zurück. Aber mehr und mehr fragen sich die Beobachter aus Wissenschaft und Weltöffentlichkeit, ob man es mit einem neuen „Wettrennen im Weltraum“ zu tun hat, welches eher militärisch motiviert ist.

An ISS und Space Shuttle (siehe Screenshot, aus einem Bild der ESA) wird kritisiert, dass sie keinen „Gewinn“ abwerfen. Auf den ersten Blick einfach grosser Quatsch. Auf den zweiten skrupelloses Kalkül. Man will die zivilen Projekte einfach loswerden und denkt sich eine entsprechend dumme Luftblase aus, um diese dann testweise in die Öffentlichkeit zu setzen, dann entweder bei entsprechendem Geschrei zurückzuziehen und wegzuheucheln oder einfach immer weiter mit dem Abbau der zivilen Wissenschaft zu machen bis alles zerstört, runiert und endlich verloren ist.

Einfacher Hintergedanke: wenn man einen Krieg führen will, braucht man einen Feind, keinen Mitmenschen auf irgendeinem Planeten mit dem man dies und das gemeinsam hat. Das verwirrt nur die blöde Hammelherde die man an die Front quatschen will.

Die ISS, obgleich nicht mal fertiggebaut, steht ab 2010 ohne Versorgungsfähre da, weil die NASA auch die Space Shuttles einmottet und seit den 70er Jahren, unter den 8 Jahren Ronald Reagan mit seinem Vize George Bush, dessen 4 Jahren als Präsident, 8 Jahren Bill Clinton und dann noch 8 Jahre George Bush Junior oben drauf, kein Nachfolgemodell entwickelt hat.

Den für 2015 in Aussicht gestellten US-Raumgleiter „Orion“ darf man nicht als schlechten Witz bezeichnen, man muss es. Er besteht nur auf dem Papier, ebenso wie die notwendige Trägerrakete Ares.
Beide Luftnummern sollen im Rahmen dieses wohlklingenden „Project Constellation“ angeblich aus uralten Komponenten des „Apollo“-Programms, ja sogar aus der steinzeitlichen Delta-IV Rakete (ausgerechnet von Boeing) zusammen gesetzt werden.

Deshalb müssen ab 2010 nun zur Versorgung der ISS die Russen einspringen – mit den uralten Kapseln der Sojus-Kapseln. Es ist zum Verzweifeln.
Und ab 2015, so drohte NASA-Chef Griffin indirekt, ist das Projekt ISS sowieso hinfällig.

Auch nicht die ESA, die kanadische oder die japanische Raumfahrtbehörde machen z.Z. irgendwelche Anstrengungen um die Zukunft der einzigen Raumstation der Menschheit im All zu retten.
Dabei werden dann wirre Pläne über Mond- und Marsmissionen in die Welt gesetzt die völlig irreal und nicht umzusetzen sind, weil bei immensen technischen und infrastrukturellen Problemen trotzdem alle gegeneinander arbeiten und vor einander warnen, besonders vor den Chinesen welche zwar auffällig zielstrebig und fleissig ihre Raumfahrt selbstständig ausbauen, aber gerade mal ihren ersten Taikonauten ins All gebracht haben und noch mindestens 10 Jahre hinter dem Stand der Russen und Amerikaner sind.

Und die Franzosen? Sie hatten schon Mitte der 70er Jahre die Pläne für den Raumgleiter „Hermes“ in der Schublade, die natürlich konsequent nicht umgesetzt wurden.
1987 wurde dann endlich der erste Schritt getan, um das ganze Programm dann 6 Jahre später wieder einzustellen, ausgerechnet mit der Explosion der Challenger-Raumfähre als Begründung, die bereits 1986 erfolgt worden war.
Einerseits müsse man jetzt wohl doch Schleudersitze einbauen (was für ein Witz), deswegen könne man weniger Astronauten und Fracht mitnehmen, ausserdem habe man kein Geld und ausserdem brauche man eh keine Raumfähre.

Jetzt von einer Mondfahrt, oder gar einer Reise zum Mars zu erzählen, ist irrational und unwissenschaftlich. Letzteres ist mit normalen Verbrennungstechniken bzw. chemischen Triebwerken sowieso nicht zu schaffen, und der Ionenantrieb, dessen erste Entwürfe vom deutschen Hermann Oberth aus den 20er Jahren stammen, dümpelt leise vor sich hin. Funktionieren tut er nur im Vakuum, nicht in der Atmosphäre. Starten könnte man nur von einer Raumwerft, deren Anfang wäre erst einmal eine orbitale Station, die aber wird gerade versenkt, usw.

Man erzählt das Eine und macht genau das Andere.
Das ist keine Wissenschaft. Das ist Politik.

26.02.2025 - 00:21 [ Tagesschau.de ]

Raumfahrt: Musk, die ISS und die gestrandeten Astronauten

(February 22, 2025)

Der ehemalige Astronaut Ulrich Walter bringt einen weiteren Player ins Spiel: „Die Inder haben auch ein bemanntes Raumfahrtprogramm, und falls die USA als Partner wegfallen, würde ich eine langfristige Zusammenarbeit mit den Indern empfehlen.“

Klar ist: Auf unabsehbare Zeit hat Europa keine eigene Rakete und kein Raumschiff, um selbst Astronauten in den Weltraum zu bringen. Wenn früher als geplant auch noch die ISS wegfällt, könnte es für ESA-Astronauten düster aussehen.

27.08.2023 - 03:15 [ CNN ]

SpaceX, NASA launch four astronauts from four countries

The crew is riding aboard the SpaceX Crew Dragon Endurance capsule on the mission, dubbed Crew-7. The spacecraft launched atop a SpaceX Falcon 9 rocket from NASA’s Kennedy Space Center in Florida at 3:27 a.m. ET Saturday.

The four astronauts on the mission include NASA’s Jasmin Moghbeli, who is serving as mission commander; Danish astronaut Andreas Mogensen representing the European Space Agency; Satoshi Furukawa of the Japan Aerospace Exploration Agency, or JAXA; and Russian cosmonaut Konstantin Borisov of Roscosmos.

16.07.2022 - 16:14 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

Aschewolke auf Euer Haupt, Ihr Schwachköpfe

(25. Mai 2011)

Die vermeintliche „Aschewolke“ vom Vulkan Grimsvötn auf Island, wegen der heute die „Deutsche Flugsicherung GmbH“ ein Flugverbot u.a. über Hamburg und Berlin verhängte, war nicht da.

(..)

„Sobald die Berechnungen des Vulkanaschezentrums in London sagten, dass die Grenzwerte überschritten seien, müsse dies als Wahrheit angenommen und eins zu eins umgesetzt werden.“

16.07.2022 - 16:08 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

DLR-Messungsergebnis: “Aschewolke” geringer als normale Luftverschmutzung

(21. April 2010)

So eine Aschebombe hat die Welt noch nicht gesehn. Die Ergebnisse der Messung eines Flugzeugs vom Typ Falcon des „Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums“ (DLR), deren Verkündung für heute Nachmittag zur besten Pressezeit angesetzt worden waren und dann irgendwie ausfielen (1), sind im Laufe des Abends nun verschämt ins Netz geschoben worden. Offenbar brauchte man noch Zeit für viele bunte Grafiken. Es ist einfach unbeschreiblich.

16.07.2022 - 15:41 [ Daniel Neun / Radio Utopie ]

DIE EU-AGENDA “SINGLE EUROPEAN SKY” (III): Die Hintergründe des Flugverbots und wie es zustande kam

(19. April 2010)

Das „Volcanic Ash Advisory Center“ VAAC in London ist Teil des „Meteorologischen Büros“ („Met Office“). Das „Met Office“ wiederum ist eines von nur zwei weltweit existierenden „World Area Forecast Centers“ (WAFC), auf welches die ICAO in ihrem Ausweichplan Bezug nimmt. Das gesamte Wetterbüro („Met Office“) wiederum gehört zum britischen Verteidigungsministerium.

Laut der offiziellen Zuteilung der von der ICAO eingerichteten neun existierenden „Beratungszentren für Vulkanasche“ („Volcanic Ash Advisory Center“) ist für unseren Luftraum nicht das VAAC in London, sondern das VAAC in Toulouse zuständig.

Trotzdem bleiben hier in Mitteleuropa derzeit Zehntausende Menschen am Boden, treten Milliardenschäden auf, müssen Regierungen mit dem Zug fahren und spielt sich ein surreales Schauspiel Orwell´schen Ausmaßes ab, nur wegen der Computersimulation einer Abteilung des britischen Verteidigungsministeriums: dem „Volcanic Ash Advisory Center“ in London.

Keine Regierungsbehörde, nirgendwo, nicht die Europäische Raumfahrtagentur ESA, nicht das „Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt“ (DLR), nicht der deutsche Wetterdienst, keine Wissenschaftler oder Akademiker, keine der vielen finanziell überfinanzierten „Institute“ oder gar Parlamentarier taten in den letzten Tagen irgendetwas. Niemand. Alle saßen sie nur rum und erzählten Dreck.

07.05.2021 - 11:20 [ voanews.com ]

China Points Toward Asteroid Defense System, Comet Mission

(April 24, 2021)

The European Space Agency last year signed a deal worth 129 million euros ($156 million) to build a spacecraft for a joint project with NASA examining how to deflect an asteroid heading for Earth.

07.05.2021 - 11:13 [ Businessinsider.com ]

In a NASA simulation of an asteroid impact, scientists concluded they couldn‘t stop a space rock from decimating Europe

(01.05.2021)

The experts fell short. The group determined that none of Earth‘s existing technologies could stop the asteroid from striking given the six-month time frame of the simulation. In this alternate reality, the asteroid crashed into eastern Europe.

20.02.2021 - 11:30 [ Space,com ]

NASA‘s Mars rover Perseverance landing: Everything you need to know

)18.02.2021)

Once the pristine Mars material is on the ground, scientists in labs around the world can scrutinize it using far more powerful and precise equipment than a single rover can carry to the Red Planet.

20.02.2021 - 11:27 [ NASA.gov ]

Touchdown! NASA‘s Mars Perseverance Rover Safely Lands on Red Planet

(18.02.2021)

Subsequent NASA missions, in cooperation with ESA, will send spacecraft to Mars to collect these cached samples from the surface and return them to Earth for in-depth analysis.

15.09.2020 - 18:01 [ Europäische Weltraumagentur / European Space Agency - ESA.int ]

Secrets for Solar Orbiter to solve

(04.09.2020)

The Sun’s magnetic field is responsible for all the solar activity we see; it drives the 11-year ebb and flow in the number of sunspots, and dominates the behaviour of the solar atmosphere. Furthermore, this magnetic field surrounds the entire solar system, creating a giant bubble known as the heliosphere that is filled with electrified gas known as plasma. Disturbances in this plasma can affect the planets, creating aurorae and interfering with the behaviour of technology. Yet the details of the magnetic field’s initial generation inside the Sun are not yet understood.

10.04.2020 - 16:41 [ European Space Agency ]

Merkur: BepiColombo macht letzte Schnappschüsse von der Erde

Darüber hinaus waren einige der Sensoren der zweiten Missionskomponente, nämlich des JAXA-Magnetosphärenorbiters (Mercury Magnetospheric Orbiter, kurz MIO), aktiviert.

09.02.2020 - 16:46 [ SWR ]

Europäische Sonde Solar Orbiter fliegt zur Sonne

Forscher wollen mit den so gewonnenen Daten klären, wie das Wetter im Weltall entsteht.

30.11.2019 - 21:07 [ APA.at ]

ESA erhielt Zuspruch für Rekordbudget von 14,4 Milliarden Euro

Die Europäische Weltraumbehörde ESA hat für die kommenden Jahre ein Rekordbudget erhalten. Die 22 ESA-Mitgliedstaaten einigten sich bei ihrer Ministerratskonferenz im spanischen Sevilla darauf, die Behörde in den kommenden fünf Jahren mit insgesamt 14,4 Milliarden Euro auszustatten.

12.11.2018 - 12:08 [ Europäische Weltraumagentur (ESA) ]

ESA’s space vision presented at Paris Peace Forum

ESA astronaut Claudie Haigneré attended the Paris Peace Forum this weekend, presenting the Agency’s vision for engaging humankind in multilateral cooperation for space exploration with peaceful objectives.

12.11.2018 - 11:48 [ Radio Utopie ]

Unser System: Das Ende der zivilen Europäischen Weltraumfahrt

(21. Juli 2008) Frankreichs Präsident Sarkozy plant die Kontrolle der Europäischen Weltraumagentur ESA durch die EU. Die Hintergründe sind kommerziell-militärischer Natur, sowie eine strategische Anbindung an die USA.

12.11.2018 - 11:48 [ theGuardian.com ]

ESA director general argues for more collaboration as EU ramps up investment in own space agency

(6.6.2018) The EU has clashed with the head of the independent European Space Agency (ESA) over the bloc’s plans to take greater control over the continent’s space programmes, in a move that could cut the UK out of key decisions.

12.11.2018 - 11:41 [ Wikipedia ]

EU Agency for the Space Programme

The EU Agency for the Space Programme is a proposed future agency of the European Union, based on the existing European GNSS Agency.

12.11.2018 - 11:35 [ ORF.at ]

Spannungen zwischen ESA und EU

Darum geht es unter anderem bei den Verhandlungen zum neuen Rahmenprogramm der EU, mit dem die EU-Forschungsstrategie der nächsten Jahre festgelegt wird, sagt der Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA, Jan-Dietrich Wörner. „Die Frage ist, wer hat das Sagen bei neuen Programmen und wer macht was, da muss man schon genauer hinsehen. Das sind einfach zwei unterschiedliche Welten, die miteinander kooperieren.“

05.11.2018 - 18:18 [ German Foreign Policy ]

Der Mond als Marktplatz

Jarzombek wiederum hat die Forcierung eines Weltraumgesetzes angekündigt, das die Haftungsrisiken der Weltraumindustrie mindern soll, etwa bei Schäden, die durch Fehlstarts oder Satellitenkollisionen entstünden. Ziel der Gesetzesinitative sei es, „dass unsere Regeln nicht schlechter sind als die anderer europäischer Länder“, erklärt der Raumfahrtkoordinator der Bundesregierung. Jarzombek schwebt eine Art „Space-Hermes“ vor: „Eine Versicherung nach dem Muster der staatlichen Hermes-Exportkreditversicherung.“