Archiv: büchel


06.08.2020 - 20:47 [ John LaForge / Counter Punch ]

First US Citizen Convicted for Protests at Nuclear Weapons Base in Germany

May 26, 2020

Dennis DuVall, 78, a long-time member of Veterans for Peace from Arizona and now living in Dresden, Germany, became the first US citizen prosecuted in Germany for civil resistance against the threatened use of the US nuclear weapons.

06.08.2020 - 11:28 [ Alex Rosen von IPPNW / Neues Deutschland ]

Eine fatale Verdrängung

Wir kritisieren, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO vertraglich an die Internationale Atomenergieorganisation IAEO gebunden ist und in einer Art Knebelvertrag davon abgehalten wird, unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen zu ionisierender Strahlung durchzuführen. Die IAEO ist als Zusammenschluss aller Atomenergiestaaten eine Art globale Atomlobbyorganisation, die sich gemäß ihrer Charta dafür einsetzt, Atomenergie weltweit zu fördern. Ihr Einfluss auf die WHO ist daher sehr kritisch zu sehen, vor allem, wenn man bedenkt, dass es IAEO-Vertreter waren, die die WHO-Stellungnahmen zu Tschernobyl oder Fukushima maßgeblich verfasst haben.

07.07.2020 - 21:03 [ IPPNW / ICAN ]

Drei Jahre Atomwaffenverbotsvertrag: Protest am Fliegerhorst Büchel

Am Abend folgten Redebeiträge und es wurde der dritte Geburtstag des Atomwaffenverbotsvertrages gefeiert – dieser ist am 7. Juli 2017 im Rahmen der Vereinten Nationen verabschiedet worden. Seitdem haben ihn 38 Staaten ratifiziert. Der Vertrag tritt drei Monate nach der 50. Ratifizierung in Kraft.

03.07.2020 - 09:57 [ IPPNW ]

20 Geschichten gegen 20 Bomben

Die Abrüstungsorganisationen IPPNW und ICAN veranstalten vom 3.-7. Juli 2020 Aktionstage am Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz. 75 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki wollen wir in diesem Jahr den dritten Geburtstag der Verabschiedung des UN-Vertrages für ein Verbot von Atomwaffen in Büchel feiern, dem symbolischen Ort des Widerstandes gegen diese Massenvernichtungswaffen in Deutschland. 20 Abrüstungsaktivist*innen erzählen warum sie sich gegen Atombomben engagieren und in diesem Jahr in Büchel protestieren werden.

11.06.2020 - 16:41 [ IPPNW ]

Wir sind verwundbar. Der Kampf gegen die vergessene Gefahr

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer möchte 45 neue Kampfflugzeuge als künftige Trägersysteme für die US-Atomwaffen in Büchel beschaffen, die ab 2025 die Tornados ersetzen sollen. Sie würden die US-Atombomben im Ernstfall ins Ziel steuern.

10.04.2020 - 01:55 [ IPPNW ]

Für Abrüstung und Frieden: Virtueller Ostermarsch 2020

Wir fordern:

– die für die Erhöhung der Rüstungsausgaben vorgesehenen Geldmittel von rund 40 Milliarden Euro für Gesundheit, Umwelt, Bildung und Soziales umzuwidmen.

– den sofortigen Stopp der deutschen Rüstungsexporte und den Einstieg in die Rüstungskonversion.

– den Abzug der US-Atomwaffen in Büchel, den Verzicht auf atomare Teilhabe und die Unterzeichnung des UN-Vertrages zum Verbot von Atomwaffen durch die Bundesregierung.

(…)

10.04.2020 - 01:48 [ IPPNW ]

Kein Kauf von Atombombern im Schatten der Corona-Krise!

Die von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer für diese Woche angekündigte Entscheidung über den Kauf neuer atomwaffenfähiger F-18 Kampfflugzeuge muss verschoben werden, fordert die IPPNW in einem offenen Brief an die Bundesregierung.

23.10.2019 - 16:42 [ junge Welt ]

Eifel: Bundeswehr erklärt Umweltverschmutzung durch US-Kampfjet

Der Pilot eines US-Militärflugzeugs, das gut 3,5 Tonnen Kerosin über der Eifel abgelassen hat, ist nach Angaben der Bundeswehr von einem technischen Defekt dazu gezwungen worden. Details nannte die Sprecherin des Luftfahrtamts der Bundeswehr in Köln-Wahn aber laut Bericht der Deutschen Presseagentur vom Dienstag nicht.

28.09.2019 - 19:29 [ IPPNW ]

Atomwaffengegnerinnen von Landgericht verurteilt

Vier Friedensaktivist*innen wurden gestern in der Berufungsverhandlung wegen Hausfriedensbruch zu je 30 Tagessätzen verurteilt, weil sie im September 2016 die Startbahn des Atomwaffenlagers Büchel besetzt haben.

06.08.2019 - 19:01 [ Lebenshaus Schwäbische Alb ]

Erklärung der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative zum 74. Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Hiroshima

Die Aussage der Bundesregierung für eine Welt ohne Atomwaffen – zuletzt erneuert durch den Außenminister Maas – ist unglaubwürdig und dient der Weißwaschung eigener Aufrüstungspolitik solange die Bundesregierung: …

04.08.2019 - 18:49 [ IPPNW ]

Nie wieder Hiroshima und Nagasaki

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW erinnert anlässlich der Jahrestage der Atombombenangriffe auf die japanischen Städte Hiroshima (6. August) und Nagasaki (9. August 1945) an die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen.

06.07.2019 - 19:35 [ ICAN ]

Aktions-Festival Büchel 2019!

Im rheinlandpfälzischen Büchel, wo noch immer US-Atombomben einsatzbereit und auf deutschem Boden stationiert sind, kommen vom 5.7. – 9.7.2019 verschiedenste Menschen zusammen, um im Rahmen eines Aktions-Festivals ihre Meinung zu Deutschlands nuklearer Teilhabe zu demonstrieren.

04.07.2019 - 03:43 [ deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) ]

Atomare Teilhabe: Ein fortgesetztes Unrecht

26.6.2019 – Zu seiner Verteidigung im Prozess erklärte IPPNW-Mitglied Ernst-Ludwig Iskenius: „Ziviler Ungehorsam bedeutet eine bewusste Regelübertretung, um in einer zugespitzten Situation, in der politische Entscheidungsträger nicht mehr die Warnungen und Mahnungen ernst nehmen und Entscheidungen treffen, die entweder einen Rechtsbruch bedeuten oder zu großem Schaden für die Gesellschaft führen, Widerstand zu leisten. Dieser Widerstand ist gewaltfrei, ohne Schaden für die beteiligten Menschen, aber angemessen, um den völkerrechtswidrigen Betrieb zu unterbrechen. Dafür folgen sie ihrem Gewissen und ihrer Überzeugung und stehen auch für die Konsequenzen ein. Diejenigen, die Zivilen Ungehorsam leisten, wägen ab, was das größere Unrecht bedeutet: eine Unrechtssituation zuzulassen und hinzunehmen oder durch einen Regelverstoß den ungeheuerlichen Charakter dieser Unrechtssituation zugespitzt darzulegen.“

22.04.2019 - 21:23 [ junge Welt ]

Aktivisten bilanzieren Ostermärsche

Die Friedensbewegung wird auch in den nächsten Monaten präsent sein, z. B. am 1. Mai und am Tag der Befreiung, am 8. Mai, sowie auch gegen die EU-Militarisierung, vorhandene und neu geplante Atomwaffen wie in Büchel und gegen die US-Kriegführung über die Air Base Ramstein.

13.02.2019 - 05:04 [ AntiAtomNetz Trier ]

Ostermarsch Büchel 2019

Die USA wollen die Atombomben in Büchel aufrüsten. Die neuen Bomben vom Typ B61-12 sind schon in Auftrag gegeben. Die Bundesregierung beteiligt sich an dem Rüstungswettlauf: Sie will neue Bombenflugzeuge als Träger dieser Waffen anschaffen. Auch weiterhin sollen deutsche Soldaten üben, Atombomben in ihr Ziel zu steuern.

31.01.2019 - 21:25 [ IPPNW ]

„Reden statt rüsten! INF-Vertrag retten! Atomwaffen abschaffen!“

Aktivisten der Friedensorganisationen ICAN, IPPNW, DFG-VK sowie der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei jetzt“ werden daher am Freitag, 1. Februar 2019, vor den Botschaften von Russland und den USA protestieren.

04.10.2018 - 23:36 [ IPPNW ]

ICAN dankt Botschaften jener Staaten, die Atomwaffenverbot ratifiziert haben

Um sich für die Unterstützung für dieses bedeutende Abkommen zu bedanken, radelten Mitglieder von ICAN und IPPNW Deutschland zu den Berliner Botschaften von Nicaragua, Venezuela, Mexiko, Österreich und Neuseeland und überreichten kleine Geschenke. Die Radtour begann mit einer kurzen Auftaktkundgebung vor dem Hauptbahnhof.

21.07.2018 - 05:10 [ Junge Welt ]

Macht den Abflug!

Mit einer dreistündigen Blockade am frühen Freitag morgen hat ein Aktionswochenende gegen den US-Atomwaffenstandort in Büchel begonnen. Rund 50 Friedensaktivisten blockierten drei zentrale Zufahrten des Fliegerhorstes in der Eifel. Dort üben Bundeswehr-­Piloten den Einsatz von mit US-amerikanischen B-61-Atomwaffen ausgerüsteten »Tornado«-Flugzeugen. Die Aktionen an diesem Wochenende finden im Rahmen der 20wöchigen Kampagne »Büchel ist überall – atomwaffenfrei jetzt« statt, die Ende März startete und bis zum 9. August, dem Jahrestag des Atombombenabwurfs auf die japanische Stadt Nagasaki durch die USA, gehen soll.